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  • Deutschland  (14,213)
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  • 1
    Publication Date: 2021-01-28
    Description: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in den sozialen Medien verschiedenste Verschwörungserzählungen ausgebreitet. Weiterhin werden traditionelle Medien im Allgemeinen stärker genutzt und als deutlich glaubwürdiger eingeschätzt als soziale Medien. Dies zeigt eine Auswertung der im Sommer 2020 erstmals durchgeführten deutschlandweiten Befragung der Ruhr-Universität Bochum und des Instituts der deutschen Wirtschaft. Allerdings informieren sich junge Menschen unter 30 Jahren immer häufiger in den sozialen Medien über das politische Geschehen. Dies ist besonders vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass unter den Nutzern sozialer Medien eine Verschiebung der Deutungshoheit zugunsten sozialer Medien stattfindet und somit kommunikative Parallelgesellschaften entstehen könnten. Denn die Auswertung der Befragungsdaten zeigt, dass die Befragten diejenigen Medienformate als glaubwürdiger einschätzen, welche sie selbst nutzen. Ebenso legt die Analyse offen, dass Nutzer bestimmter Medien wie beispielsweise YouTube und Telegram eher Verschwörungsglauben zuneigen. Auch wenn die Analyse keine kausalen Zusammenhänge zwischen den Größen offenlegen kann, zeigt sie dennoch, dass die Nutzung bestimmter Medienformate mit einer Tendenz zum Verschwörungsglauben einhergeht. Ein Blick in die USA zeigt, wie die Nutzung von sozialen Medien im Besonderen durch (Noch-)US-Präsident Donald Trump die politische Debatte während seiner Amtszeit und den Wahlkampf emotional bestimmt und auch die Verbreitung von Falschmeldungen, so genannten fake news, begünstigt hat. Auch wenn in Deutschland die Glaubwürdigkeit der traditionellen Medien weit höher ist, deuten Analysen auch für Deutschland auf eine zunehmende Bedeutung von Fake News und der wachsenden Verbreitung von Verschwörungsglauben hin. Vor diesem Hintergrund ist es umso dringlicher die Medienkompetenz, im Besonderen auch der älteren Bevölkerung, welche anders als die "digital natives" nicht in einer digitalisierten Welt aufgewachsen ist, zu stärken. Zudem ist es gleichermaßen Aufgabe schulischer und politischer Bildung(sträger) aber auch des Journalismus, Diskurse zu ermöglichen und gleichzeitig dabei Fake News einzuordnen und ihre Verbreitung einzudämmen.
    Description: How Germans inform themselves about political events: Personal conversation and use of traditional media come first Despite the outbreak of COVID-19 and the associated spread of various conspiracy theories in the social media, traditional media continue to be more extensively used and are considered significantly more credible than social media in Germany. This is shown by a survey of the Ger-man resident population which was conducted by the Ruhr University Bochum (RUB) and the German Economic Institute in summer 2020. However, young people under the age of 30 years tend to use social media more frequently when informing themselves about political events. This is particularly remarkable as users of social media ascribe higher credibility to social media formats as opposed to non-users which might pave the way for communicative parallel societies. This can be explained by the fact that respondents generally consider those media formats as more credible that they use themselves. The analysis also reveals that users of certain social media such as YouTube and Telegram tend to believe in conspiracy theories. Even though the analysis cannot reveal any causal relationship between the variables, it nevertheless shows that the use of certain media formats can promote a tendency towards conspiracy beliefs. A look at the United States shows how the use of social media by (still) U.S. President Donald Trump has shaped the political debate during his term in office and the election campaign and also favored the spread fake news. Even though the credibility of traditional media in Germany is far higher when compared to the U.S., analyses indicate that fake news and the increasing spread of conspiracy beliefs are also spreading faster and more easily in Germany. Against this background, it is all the more urgent to strengthen media competence, especially among the older population, who, unlike "digital natives", have not grown up in a digitized world. In addition, it is equally the task of school and political education, but also of journalism, to facilitate discourse and at the same time classify fake news and contain its distribution.
    Keywords: ddc:330 ; D83 ; C83 ; Informationsverhalten ; Social Web ; Kommunikationsmedien ; Medienwirkung ; Befragung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Münster: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Centrum für Interdisziplinäre Wirtschaftsforschung (CIW)
    Publication Date: 2021-02-05
    Description: Die deutsche Schuldenbremse wird als Investitionsbremse kritisiert. Fraglich ist insbesondere, ob die Schuldenbremse bei konjunkturellen Schwankungen im Regelfall genügend Spielraum für eine antizyklische Kreditaufnahme lässt. Volkswirtschaftlich wichtige öffentliche Investitionen könnten konjunkturell angepasst statt auf einem wünschenswert hohen Niveau gehalten werden. Der vorliegende Artikel untersucht, wie sich Konjunkturschwankungen seit Einführung der deutschen Schuldenbremse auf die öffentlichen Investitionen auswirken. Ob die geplanten Investitionsausgaben nach oben oder nach unten revidiert werden, geht aus den Änderungen in den Finanzplänen der Bundesregierung hervor. Auf Grundlage dieser Daten wird in einer empirischen Analyse der Zusammenhang zwischen den Revisionen in den öffentlichen Investitionsplanungen und den Revisionen in den Wachstumserwartungen überprüft. Die Ergebnisse deuten auf einen prozyklischen Zusammenhang zwischen der erwarteten Konjunkturentwicklung und der öffentlichen Investitionsplanung hin. Demnach geht eine Aufwärtsrevision der Wachstumserwartungen um 1 Prozentpunkt mit einer Aufwärtsrevision der Investitionsplanungen um etwa 21 % einher und umgekehrt. Es zeigt sich auch, dass die geplanten Investitionsausgaben wahrscheinlich stärker an sich ändernde Konjunkturlagen angepasst werden als die staatlichen Gesamtausgaben. Die festgestellte Sensibilität öffentlicher Investitionen gegenüber Konjunkturschwankungen spricht dafür, öffentliche Investitionen in der Politik zu priorisieren.
    Keywords: ddc:330 ; Öffentliche Investition ; Konjunktur ; Haushaltskonsolidierung ; Antizyklische Finanzpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Technische Universität Berlin, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung
    Publication Date: 2021-02-04
    Description: Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass sichere Infrastruktur für Radfahrende geschaffen werden muss, um den Radverkehrsanteil zu steigern und den Kfz-Verkehrsanteil zu reduzieren. Die wissenschaftliche Grundlage dafür, was als sichere Infrastruktur angesehen wird, ist allerdings nur bedingt belastbar. In diesem Discussion Paper zeigen wir auf, welche Schwachstellen wir in der Perspektive der außeruniversitären deutschen Unfallforschung sehen, allen voran die grundlegende Herangehensweise, Sicherheit überwiegend als Zahl zu verstehen. Zudem werden auch die verwendeten Rohdaten, Interpretationen sowie Schlüsse und Empfehlungen, die aus entsprechenden Ergebnissen gezogen werden, kritisch hinterfragt. Auf diesem Weg fordern wir nicht nur, einem angemessenen wissenschaftlichen Standard gerecht zu werden, sondern wollen auch dazu anregen, die Perspektive der Infrastrukturplanung mit interdisziplinärer Unterstützung zu erweitern, um eine Planung vom Menschen aus zu ermöglichen.
    Description: Findings of international academic research show that building safe infrastructure for bicyclists is key to increase bicycle use. When it comes to German non-academic accident-related research however, it appears that the concept of safety needs a revision and the scientific basis of what to label safe infrastructure is hardly reliable. In this Discussion Paper we present weaknesses of the perspective of German non-academic accident-related research. What we question in particular is the assumption that it is sufficient to describe safety as a number. Furthermore, we take a critical look at the used raw data as well as on interpretations, conclusions and recommendations that are drawn from their results. In this manner, we do not only demand an appropriate scientific standard but we also want to encourage a discussion about giving interdisciplinary support to the field of infrastructure planning thus enable human centered planning.
    Keywords: ddc:330 ; Radverkehr ; Mobilität ; Infrastruktur ; Verkehrsplanung ; Verkehrswissenschaft ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 4
    Publication Date: 2021-02-19
    Description: Der vorliegende Forschungsbericht befasst sich mit dem Transfer von Klima-Policies (z.B. Strategien zur Dekarbonisierung oder Ansätze zur Klimawandelanpassung) zwischen Städten und fokussiert sich hierbei auf Literaturbeiträge aus den Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie der Humangeographie. Policies werden hierbei als übergreifender Begriff verstanden, der auf Problemlösung abzielende Aktivitäten staatlicher Akteur*innen zusammenfasst. Im Fokus des Berichts stehen insbesondere konzeptionelle Ansätze zu Transfer und Skalierung, interne und externe Voraussetzungen für den Transfer, sowie die Entstehungsbedingungen und das Transferpotential von Policies.
    Keywords: ddc:320 ; Klimapolitik ; Mittelstadt ; Großstadt ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Bremen: Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), Universität Bremen und Arbeitnehmerkammer Bremen
    Publication Date: 2021-02-20
    Description: Für viele Erwerbstätige sind "atypische Arbeitszeiten" Realität. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellen ungünstige Arbeitszeitlagen wie Arbeit auf Abruf, Schichtarbeit, Nacht- und Wochenendarbeit spürbare Hindernisse und Belastungsmomente dar. Die Flexibilisierung der Kindertagesbetreuung gilt aktuell als Hoffnungsträger zur Entlastung von Familien. In der hier vorgelegten Studie wurden zum einen die quantitative Datenlage in Hinblick auf Familien mit atypischen Arbeitszeiten verbessert, die Angebotssituation flexibilisierter Kindertagesbetreuung systematisiert und erste Erfahrungen aus entsprechenden Modellvorhaben zusammengetragen. Zum anderen wurden die familieninternen Abwägungsprozesse bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei atypischen Arbeitszeiten am Beispiel von Klinikbeschäftigten mit Kleinkindern nachvollzogen und die möglichen Folgen einer Flexibilisierung der Angebotsformen für die Arbeitsbedingungen und die Betreuungsqualität abgeschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar Zusatzbedarfe in einer relevanten Größenordnung vorhanden sind, diese aber oftmals nur unregelmäßig anfallen und wenige Zeitstunden umfassen. Die kind- und stundenbezogene Finanzierung der Kindertagesbetreuung in den Ländern sowie der Personalmangel erweisen sich zudem als Hürden für eine Flexibilisierung, die nicht zulasten der Arbeitsbedingungen und des Kindeswohls geht.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitszeit ; Familie-Beruf ; Kinderbetreuungseinrichtung ; Öffnungszeit ; Bremen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Bremen: Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), Universität Bremen und Arbeitnehmerkammer Bremen
    Publication Date: 2021-02-20
    Description: Die Lohnentwicklung in Deutschland war in den letzten Jahrzehnten in den unteren Lohnsegmenten überwiegend durch Stagnation oder gar Realeinkommensverluste gekennzeichnet, was unter anderem im gezielten Ausbau des Niedriglohnsektors begründet war. Den Gewerkschaften ist es trotz schwindender Organisationsmacht und teilweise massivem Widerstand (auch anfänglich innergewerkschaftlichem) gelungen, den allgemeinen Mindestlohn durchzusetzen. Obgleich daraufhin die untersten Löhne anstiegen, hat sich die Niedriglohnquote nicht wesentlich verändert. Das kann auch darauf zurückgeführt werden, dass der Mindestlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle liegt. Vor dem Hintergrund dieser Problematik geht die vorliegende Untersuchung den Fragen nach, mit welchen Strategien es Gewerkschaften gelungen ist, 1. im Niedriglohnbereich entgegen dem Trend hohe Tarifabschlüsse und damit hohe Tariflohnsteigerungen in einzelnen Branchen durchzusetzen, 2. atypische Beschäftigungsformen zu regulieren, von denen Niedriglohnbeschäftigte besonders betroffen sind, sodass der Kreis der Betroffenen eingeschränkt werden konnte, 3. weitere Arbeitsbedingungen im Niedriglohnsektor zu verbessern. Untersucht werden das Sicherheits- und Bewachungsgewerbe, das Friseurhandwerk, die Gebäudereinigung und das Hotel- und Gaststättengewerbe. Der Untersuchungszeitraum beginnt schwerpunktmäßig nach der Einführung des Mindestlohns 2015. Ziel der Analysen ist es, Gelingensbedingungen aus Sicht der Gewerkschaften zu identifizieren, um hohe Tariflohnsteigerungen durchzusetzen, den Einsatz atypischer Beschäftigungsformen zu reduzieren und darüber hinaus Arbeitsbedingungen im Niedriglohnsektor zu verbessern. Damit soll die Analyse einen Beitrag dazu liefern, die Strategien gegen Niedriglöhne zu systematisieren und zu verbessern. Im Ergebnis zeigt sich eine überraschende Vielfalt an konfliktiven, integrativen, partizipativen sowie kooperativen Strategien.
    Keywords: ddc:330 ; Niedriglohn ; Gewerkschaftspolitik ; Tarifverhandlungen ; Arbeitsbedingungen ; Mindestlohn ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 7
    Publication Date: 2021-02-20
    Description: Die Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Basistechnologie des 21. Jahrhunderts und führt, wenn auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, zu drastischen Veränderungen in praktisch allen Industrien. Die Finanzbranche gehört dabei zu den Industrien, welche bereits heute mit am stärksten von diesen Umbrüchen betroffen sind. Unter anderem wird das klassische, relationale Bankgeschäft, aber auch das klassische Investmentgeschäft zunehmend durch KI-basierte Anwendungen verdrängt. Dabei befindet sich die Branche in einem komplexen Spannungsfeld zwischen den regulatorischen Anforderungen des Datenschutzes und dem Recht auf Information der Marktteilnehmer auf der einen (bspw. durch die DSGVO) und dem technologischen Innovationsdruck auf der anderen Seite. Dies führt dazu, dass eine Reihe von Besonderheiten bei der Konzeption, Entwicklung und Integration von KI-Anwendungen beachtet werden muss. Das vorliegende Whitepaper bietet eine Übersicht über den aktuellen Stand, Trends und die Potenziale von KI-Technologien in der Finanzbranche. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf mögliche Problemstellungen und Herausforderungen für Regulatorik gelegt, insbesondere die mit komplexen KI-Anwendungen verbundene Black-Box Problematik. Vor diesem Hintergrund wird die Notwendigkeit einer stärkeren Fokussierung auf eXplainable Artificial Intelligence (XAI) betont, die eine große Chance darstellt potentielle gravierende Probleme heutiger KI-Anwendungen zu beheben und gleichzeitig die Vorteile zu bewahren.
    Keywords: ddc:330 ; Künstliche Intelligenz ; Regulatorik ; Finanzbranche ; eXplainable Artificial Intelligence ; Machine Learning ; Künstliche Intelligenz ; Finanzsektor ; Finanztechnologie ; Datenschutz ; Regulierung ; Bankenaufsicht ; Finanzmarktaufsicht ; Deutschland ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 8
    Publication Date: 2021-03-05
    Description: Ein Lieferkettengesetz kann einen starken Anreiz dafür setzen, dass deutsche Unternehmen sich für nachhaltige Sozial- und Umweltbedingungen in globalen Lieferketten einsetzen. Dabei sollte jedoch überdacht werden, ob es zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoller wäre, eine gesetzlich vorgeschriebene Haftung durch eine zunächst zeitlich befristete Selbstverpflichtungsphase zu ersetzen oder zu ergänzen. Während eine ausführlichere Überwachung internationaler Lieferketten kurzfristig zu höheren Kosten für Unternehmen führen kann, ist mittel- bis langfristig mit Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen in der Produktion zu rechnen. Dieses wiederum wird die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf den internationalen Märkten erhöhen, in denen auf nachhaltige Produktion geachtet wird.
    Keywords: ddc:330 ; Lieferkettengesetz ; Deutschland ; Nachhaltigkeit ; Arbeitsbedingungen ; globale Lieferketten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 9
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2021-03-05
    Description: Die Tarifverhandlungen standen im Jahr 2020 unter dem Einfluss der Pandemie. Die Lohnerhöhungen fielen moderat aus und die Konfliktintensität war die niedrigste seit dem Jahr 2005. Die verschiedenen Konflikthandlungen in Tarifauseinandersetzungen, zum Beispiel Streikdrohungen, Warnstreiks, juristischer Streit oder Urabstimmungen, summierten sich im Durchschnitt auf 2,4 Punkte pro Verhandlung. Im Vorjahr fielen im Durchschnitt noch 10,3 Punkte je Verhandlung an, 2015 sogar 17,8 Punkte. Einzige Ausnahme einer insgesamt harmonischen Sozialpartnerschaft war der Öffentliche Dienst. Ungeachtet der Corona-Pandemie riefen die Gewerkschaften dort unter der Federführung von ver.di mehrfach zu Warnstreiks auf. Die Pandemie wird die Tarifauseinandersetzungen auch im Jahr 2021 beeinflussen. Vor dem Hintergrund des monatelangen Lockdowns wäre in vielen Bereichen der Volkswirtschaft 2021 eine "tarifpolitische Diät" angebracht. Die Frage ist, ob die Gewerkschaften nach dem "Maßhalten" 2020 noch einmal dazu bereit sein werden. Die Lohnforderungen fallen bislang zwar moderater als in den Jahren vor der Pandemie aus. Insbesondere die IG Metall zeigt sich aber offensiver als zu Beginn der Tarifrunde 2020. Sie verweist darauf, dass die Konjunktur 2021 wieder Fahrt aufnehmen soll. Zudem haben die massiven Warnstreiks im Öffentlichen Dienst gezeigt, dass Arbeitskämpfe auch unter Pandemiebedingungen für die Gewerkschaften ein zentrales Druckmittel bleiben. Vor diesem Hintergrund ist eher nicht zu erwarten, dass das laufende Jahr noch einmal so harmonisch ablaufen wird wie 2020.
    Keywords: ddc:330 ; J50 ; J51 ; J52 ; Tarifverhandlungen ; Tarifvertrag ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 10
    Publication Date: 2021-03-05
    Description: Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat eine umfangreiche Agenda arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Forderungen erarbeitet. Diese reichen von Maßnahmen mit geringer Reichweite wie dem weitgehenden Verbot der Arbeit auf Abruf bis hin zu Maßnahmen, die einem kompletten Systemwechsel gleichkommen und Millionen von Personen betreffen würden, wie der Individualisierung der Grundsicherung. Ein leitendes Motiv der Programmatik ist die Erhöhung der Flexibilität für Arbeitnehmer. Diesen sollen diverse Möglichkeiten eingeräumt werden, in stärkerem Maß als bislang über Länge und Lage der eigenen Arbeitszeit zu bestimmen. Diese erweiterten Freiheitsgrade für Arbeitnehmer gehen einher mit einer Einschränkung der Flexibilisierungsmöglichkeiten für Unternehmen. Insbesondere für Erwerbsformen jenseits des sogenannten Normalarbeitsverhältnisses werden weitreichende Einschränkungen skizziert. Ein zweites Leitmotiv besteht in gesetzlichen Eingriffen in die Lohnfindung. Die Erhöhung des Mindestlohns und vor allem Vorgaben zu der Frage, wie die relativen Löhne für verschiedene Tätigkeiten zueinander stehen sollten, bilden einen Kontrast zur freien Lohnfindung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Ein drittes Leitmotiv besteht in der Ausweitung der Leistungen sozialer Sicherungssysteme. Zwar kein Schwerpunkt, aber dennoch Teil der Programmatik,sind Vorschläge zur Verbesserung der Effizienz der sozialen Sicherung. Dieser Beitrag entwickelt eine Taxonomie der Forderungen und diskutiert die Begründungen sowie die Vor-und Nachteile aus einer - wenn auch nicht der einzig möglichen - ökonomischen Sichtweise. Sofern sinnvoll, werden die Folgen der Umsetzung diskutiert. Dabei bleibt es in der Regel bei einer qualitativen Abschätzung der Folgen. Eine quantitative Analyse muss Studien vorbehalten bleiben, die sich auf einzelne Reformvorschläge konzentrieren.
    Description: The party Bündnis 90/Die Grünen has developed a comprehensive agenda of labour market and social policy reforms. These range from measures with a small scope, such as the ban on on-call work, to measures that would amount to a complete system change and affect millions of people, such as the individualisation of basic income support. One guiding motive of the programme is to increase flexibility for workers. They are to be given various possibilities to determine the length and location of their work to a greater extent than before. These increased degrees of freedom for employees go hand in hand with a restriction of flexibility for companies. In particular, far-reaching restrictions are outlined for non-standard forms of employment. A second leitmotif is legal intervention in wage formation. The increase in the minimum wage and, above all, regulations on the question of how wages for different activities should stand in relation to each other form a contrast to the free wage setting of employees and employers. A third leitmotif is to extend the benefits of social security systems. Proposals to improve the efficiency of social security are not a main focus, but nevertheless part of the programme. This article develops a taxonomy of reform proposals and discusses the justifications as well as the advantages and disadvantages from an - albeit not the only possible - economic perspective. Where appropriate, the consequences of implementation are discussed. As a rule, this remains a qualitative assessment of the consequences. A quantitative analysis must be reserved for studies that focus on individual reform proposals.
    Keywords: ddc:330 ; J01 ; J08 ; Arbeitsmarktpolitik ; Sozialpolitik ; Parteipolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 11
    Publication Date: 2021-03-05
    Description: In Deutschland leben über eine halbe Millionen Menschen mit der Diagnose Rheumatoide Arthritis (RA). Hierbei handelt es sich um eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die chronisch verläuft und meist die Gelenke betrifft. Viele der betroffenen Personen stehen im Arbeitsleben, sodass deren berufliche Teilhabe zum Beispiel durch Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen gefährdet sein kann. Das Projekt REHADAT am Institut der deutschen Wirtschaft informiert über Möglichkeiten zur Sicherung und Verbesserung der beruflichen Teilhabe. Hier werden zudem regelmäßig Befragungen zur Arbeitssituation von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen durchgeführt. Im Jahr 2020 hat REHADAT Menschen mit Rheuma zu ihrer beruflichen Situation befragt - von den 419 Befragten hatten 312 eine Rheumatoide Arthritis. Eine Detailauswertung für diese Personengruppe sollte Aufschluss darüber geben, welche Rahmenbedingungen sich am jeweiligen Arbeitsplatz auf die Tätigkeiten und das Integrationserleben der Erwerbstätigen mit RA auswirken und zu einer Verbesserung der Arbeitssituation beitragen. Ein Großteil der Erwerbstätigen mit RA fühlt sich demnach insgesamt gut an ihrem Arbeitsplatz im Betrieb integriert. Hierzu tragen ein als unterstützend wahrgenommenes Betriebsklima, individuelle Arbeitsanpassungen, eine gute Informiertheit der betroffenen Personen sowie die Inanspruchnahme von Unterstützung durch Personen innerhalb oder außerhalb des Betriebs bei. Bei den befragten Erwerbstätigen mit RA wurden in vielen Fällen bereits technische Veränderungen des Arbeitsplatzes und/oder organisatorische Anpassungen zum Beispiel hinsichtlich der Arbeitszeit oder des Arbeitsortes vorgenommen. Auch Unterstützung durch Kollegen oder Kolleginnen und Vorgesetzte sowie Unterstützungs- und Beratungsangebote außerhalb des Betriebs wurden vielfach bereits in Anspruch genommen. Die Ergebnisse der REHADAT-Befragung werden durch Studienergebnisse aus anderen europäischen Ländern sowie den USA ergänzt. Hierbei zeigt sich, dass die Situation von Personen mit RA im Erwerbsleben ganz ähnlich ist wie in Deutschland und dass auch dort die Unternehmen unter anderem mit organisatorischen Anpassungen ihre Beschäftigten unterstützen. In vielen Aspekten bestätigen die Studienergebnisse des Auslands die Befunde der REHADAT-Studie. Die Gesamtbetrachtung der Studienlage lässt die Schlussfolgerung zu, dass Informationen, interne und externe Unterstützung sowie eine bedarfsgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen einen wichtigen Beitrag leisten, dass Erwerbstätige mit Rheumatoider Arthritis möglichst uneingeschränkt arbeiten können.
    Description: More than half a million people in Germany are diagnosed with rheumatoid arthritis (RA). This is an inflammatory-rheumatic disease that is chronic and usually affects the joints. Many of the persons affected are still in their working life. Therefore their vocational participation may be at risk due to pain and/or movement restrictions. The REHADAT project at the German Economic Institute provides information to secure and improve participation in working life. In addition, REHADAT carries out special surveys on the work situation of people with disabilities or chronic diseases. In 2020, REHADAT surveyed people with rheumatism about their professional situation - of the 419 respondents, 312 had rheumatoid arthritis. Therefore, the results for this group of people were evaluated in detail. The aim was to find out which working conditions affect the activities and integration of the employees with RA at their workplaces and to analyse factors that can contribute to improving the work situation. A large proportion of the employees with RA feel to be well integrated at their workplace in the company. Success factors for a working climate perceived as supportive are organisational and technical workplace adjustments and work adaptations, information sharing among the team and between the employees and their superiors and finally the support by persons inside or outside the company. In many cases, technical changes to the workplace and/or organisational adjustments have already been made for the employees, for example concerning flexible working time schedules or the offer of remote work and telecommuting. Support from colleagues and supervisors as well as support and counselling services outside the company also increase integration in the workplace and the chance of being able to work productively. The results of the REHADAT survey are supplemented by study results from other European countries as well as the USA. This shows that the situation of people with RA in working life is very similar to that in Germany and that companies abroad also support their employees with technical or organisational adjustments and adaptations. In many respects, the study results from abroad confirmed the findings of the REHADAT survey. The overall analysis of the study situation suggests that information sharing, internal and external support measures, as well as technical and organisational adjustments at the workplace contribute to the ability of employees with rheumatoid arthritis to work productively.
    Keywords: ddc:330 ; D22 ; J14 ; J21 ; M14 ; M54 ; O35 ; Arbeitswelt ; Chronische Krankheit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 12
    Publication Date: 2021-03-04
    Description: Dieser Bericht untersucht die Folgen der Covid-19-Pandemie auf die Erlöse und das Leistungsgeschehen der Krankenhäuser für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 30. September 2020 unter Berücksichtigung der seit dem 16. März 2020 geltenden Freihaltepauschale. Der erste Bericht vom 17. August 2020 bezog sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Mai 2020. Die Analysen im vorliegenden Bericht basieren auf krankenhausindividuellen Struktur- und Leistungsdaten des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) für die Monate Januar bis September der Jahre 2018 bis 2020. Insgesamt wurden laut Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) bis zum 27. Oktober 2020 rund 9 Mrd. Euro für die Einnahmeausfälle der Krankenhäuser in Form von Freihaltepauschalen ausgezahlt. Bis zum 12. Juli 2020 wurde eine einheitliche Freihaltepauschale von 560 Euro je gegenüber 2019 zusätzlich freiem Bett und Tag ("Fehltage") ausgezahlt, die ab dem 13. Juli 2020 durch gestaffelte Pauschalen ersetzt wurden (360, 460, 560, 660 oder 760 Euro). Nach unseren Berechnungen entfielen seit dem 16. März etwa 7,2 Mrd. Euro (80%) Freihaltepauschalen auf die somatischen Kliniken und rund 1,8 Mrd. Euro (20%) auf die psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen. Zur Abschätzung der Erlösänderungen der Krankenhäuser treffen wir folgende Annahmen: Aufgrund von teilweise vorhandenen Unstimmigkeiten in den von den Krankenhäusern an das InEK gemeldeten Entgelten je Fall schreiben wir die Entgelte des Zeitraums Januar bis September 2019 mit den Änderungsraten des CMI bzw. DMI von 2019 auf 2020 fort. Um eine Vergleichbarkeit der Erlöse über die Jahre zu gewährleisten, berücksichtigen wir eine Preissteigerung von 2019 auf 2020 von +3,4%. Bei der Berechnung der Erlöse berücksichtigen wir pauschal die Pflegepersonalkosten, sonstige Erlöse und variable Sachkosten und bestimmen auf Krankenhausebene über die berechneten Fehltage in der Belegung zwischen 2020 und 2019 die Summe der Freihaltepauschalen. Bei den Freihaltepauschalen differenzieren wir tagesgenau zwischen beiden Regimen, d.h. der einheitlichen Freihaltepauschale bis zum 12. Juli 2020 und der gestaffelten Freihaltepauschale ab dem 13. Juli 2020. Wir beobachten im Jahr 2020 einen CMI-Anstieg um +4,1%. Gleichzeitig sinkt aber das Casemixvolumen um 8,4%. Der DMI steigt um +1,5%, während das Daymixvolumen um 12,0% zurückgegangen ist. Die Verweildauer ist bei den somatischen Krankenhäusern um +0,6% gestiegen, was mit dem höheren CMI zusammenhängen kann. Bei den psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen ist sie dagegen um 2,6% gesunken. Die Auslastung ist in beiden Bereichen in einem ähnlichen Umfang zwischen zehn und 13 Prozentpunkte gesunken. Bei den somatischen Krankenhäusern beträgt die durchschnittliche (Netto-)Erlösänderung über alle Krankenhäuser hinweg +2,4% und bei den psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken +14,4%. Diese Werte variieren nach Art des Krankenhauses. Differenziert nach Bettengröße gehen die Erlösänderungen mit zunehmender Größe der Krankenhäuser zurück. In Bezug auf die Fallschwere der behandelten Patienten zeigt sich, dass Erlöszuwächse geringer ausfallen oder sogar Erlösrückgänge eintreten je höher der CMI bzw. die Kennzahl CMI/VD des Krankenhauses ist. In Bezug auf die Krankenhausgröße zeigt sich bei psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen ein heterogenes Bild. Kleinere Krankenhäuser weisen höhere und größere Krankenhäuser ab 250 Betten geringere Erlöszuwächse auf. Eine Ausnahme bilden Krankenhäuser ab 500 Betten, die überdurchschnittliche Erlöszuwächse aufweisen. Große Variation bei den Erlösänderungen findet sich bei der Analyse nach DMI-Klassen. Krankenhäuser mit einem DMI unter 1,0 weisen überdurchschnittlich hohe Erlöszuwächse auf. Mit steigendem DMI beobachten wir immer kleinere Erlöszuwächse.
    Description: Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.
    Keywords: ddc:330 ; Coronavirus ; Krankenhausfinanzierung ; Einnahmen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2021-03-09
    Description: Seit nahezu einem Jahr sehen sich Gesellschaft und Wirtschaft erheblichen Belastungen durch die gesundheitliche Bedrohung der Corona-Pandemie und den dadurch ausgelösten Beschränkungen ausgesetzt. Die Folgen waren bisher eine der schwersten Wirtschaftskrisen in der Geschichte der Bundesrepublik, Bildungsausfälle großen Ausmaßes und zunehmende soziale Probleme. Die schnelle Entwicklung von Impfstoffen gibt Hoffnung, die Krankheit zurückzudrängen und schrittweise zu einer Normalisierung des Lebens zu kommen. Aber auch bei erfolgreichen Impfungen ist nicht damit zu rechnen, dass der Virus wieder verschwinden wird. Offene Grenzen in Europa und darüber hinaus und fehlender flächendeckender Impfschutz lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass dauerhaft mit einem verbleibenden Corona-Risiko umgegangen werden muss. Das gilt umso mehr, wenn vor allem auf harte Kontaktbeschränkungen gesetzt wird, die immer nur unvollständig und temporär sein können, und die Impfgeschwindigkeit zu langsam ist. Bei der Bekämpfung der Pandemie gilt es, Kosten der Bekämpfung und Schäden eines verbleibenden Risikos miteinander abzuwägen. Dass die Randlösung einer vollständigen Risikobeseitigung durch kurzzeitige, aber harte Maßnahmen zu langfristiger Sicherung vor Ansteckung führt und damit auch die wirtschaftlich überlegende Option ist, ist nicht wahrscheinlich. Umgekehrt müssen die Kapazitäten gestärkt werden, die einen sicheren Umgang mit immer wieder aufkommenden Corona-Fällen ermöglicht. [...]
    Description: For almost a year, German society and economy have been significantly constrained by the health threat posed by the Covid pandemic and the restrictions it has triggered. The consequences to date have amounted to one of the most severe economic crises in the history of the Federal Republic, significant educational shortcomings and increasing social problems. The rapid development of vaccines now raises the hope of pushing back the virus and gradually returning to normal life. However, even with successful vaccinations, the virus is not expected to disappear. It seems likely that the combination of open borders in Europe and beyond along with a lack of universal vaccination coverage will require permanent management of residual Covid risks. This applies particularly if the focus is placed on strict contact restrictions, which can only ever be incomplete and temporary, and if the vaccination rates are too low. The key to fighting the pandemic is to balance the cost of control against the damage of any remaining risk. It is doubtful that the marginal solution of complete risk elimination through temporary but harsh measures will lead to long-term protection against infection rates and thus be the economically superior option. Conversely, capacities to safely manage recurrent corona cases need to be strengthened. [...]
    Keywords: ddc:330 ; O40 ; I15 ; H12 ; Coronavirus ; Gesundheitsrisiko ; Wirkungsanalyse ; Gesundheitspolitik ; Wirtschaftspolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 14
    Publication Date: 2021-03-09
    Description: Die Bundesregierung und die Europäische Kommission mussten in den letzten Wochen viel Kritik bezüglich ihrer Impfstoffbeschaffungsstrategie zur Eindämmung der Corona-Pandemie einstecken. Vor dem Hintergrund zu schleppend erscheinender Impfstofflieferungen und der zunehmenden Gefahr durch die Verbreitung von Virusmutationen wird eine weitere finanzielle Beteiligung des Staates am Aufbau weiterer Produktionskapazitäten angemahnt, sei es über eine Vorfinanzierung von Rohstoffen oder gar über direkte staatliche Beteiligungen am Aufbau von Impfstoffproduktionen. Vielfach wird das Argument angeführt, dass die impfstoffherstellenden Unternehmen kaum Anreiz hätten, ihre Produktionskapazitäten auszuweiten respektive Kooperationen mit anderen Unternehmen einzugehen, um ihre Liefermengen kurzfristig zu erhöhen. Dagegen steht der Befund, dass sich die Impfstoffhersteller stark miteinander kooperieren und ihre Produktionsnetzwerke erweitern, um so schnell und so viel Impfstoff wie möglich zu produzieren und auszuliefern. Doch Produktionskapazitäten lassen sich aufgrund der Komplexität der Impfstoffproduktion und der damit zusammenhängenden Lieferketten sowohl technologisch als auch aufgrund der benötigten Ressourcen nicht beliebig erhöhen. Der Prozess der Kapazitätsausweitung sollte nicht über dirigistische Eingriffe des Staates in den Markt behindert werden. Maßnahmen wie Exportverbote und Zwangslizenzen drohen Sand ins Getriebe der pharmazeutischen Produktions- und Lieferketten zu streuen und können damit kontraproduktiv wirken. [...]
    Description: The German government and the European Commission have had to take a lot of criticism about their vaccine procurement strategy to contain the corona pandemic. Against the background of seemingly slow vaccine deliveries and the increasing risk of the spread of virus mutations, further financial participation by the state in the development of further production capacities is called for, be it through pre-financing of raw materials or even through direct state participation in the development of vaccine production. The argument is often made that vaccine-producing companies have little incentive to expand their production capacities or to enter cooperation with other companies to increase their delivery quantities at short notice. On the other hand, there is the finding that the vaccine manufacturers cooperate closely with one another and expand their production networks to produce and deliver as much vaccine as possible as quickly as possible. However, due to the complexity of vaccine production and the associated supply chains, both technologically and due to the resources required, production capacities cannot be increased at will. The process of capacity expansion should not be hindered by government intervention in the market. Measures such as export bans and compulsory licenses threaten to throw sand into the gears of the pharmaceutical production and supply chains and can thus have a counterproductive effect. [...]
    Keywords: ddc:330 ; I18 ; L65 ; Q33 ; Coronavirus ; Arzneimittel ; Produktionskapazität ; Lieferkette ; Pharmaindustrie ; Regulierung ; Gesundheitspolitik ; Deutschland ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 15
    Publication Date: 2021-03-09
    Description: Im vergangenen Jahr waren die Zuwachszahlen im Bereich der Elektromobilität in Deutschland höher als jemals zuvor. Das enorme Wachstum ist vor allem der EU-Verordnung zur Flottenemissionsnorm zu verdanken. Die Elektromobilität hat damit einen wichtigen Schritt gemacht und gezeigt, dass sie das Potenzial hat, den Verbrennungsmotor bald zu verdrängen. Doch allein ein sehr hoher Marktanteil an Elektroautos genügt nicht, um die mittelfristigen deutschen Klimaschutzziele zu erreichen. Dies ist eine der zentralen Aussagen der Autoren des vorliegenden Impulspapiers. Sie empfehlen, dass die Europäische Union Herstellern weiterhin ambitionierte Zielvorgaben für emissionsarme Pkw machen sollte, damit schon im Jahr 2030 annähernd alle neu zugelassenen Pkw elektrisch angetrieben werden. Autos mit Hybridantrieb sind auf diesem Weg maximal eine wichtige Übergangstechnologie. Zentrale Voraussetzung ist zudem, dass die derzeitigen Ladevorgänge erleichtert werden, damit der Umstieg auf Fahrzeuge mit alternativem Antriebskonzept deutlich attraktiver wird.
    Keywords: ddc:330 ; Mobilität ; Elektrofahrzeug ; Hybridfahrzeug ; Treibhausgas-Emissionen ; Immissionsschutz ; Klimapolitik ; Szenariotechnik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 16
    facet.materialart.
    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2021-03-09
    Description: Der vorliegende Bericht baut auf der 'F.R.A.N.Z.-Studie - Hindernisse und Perspektiven für mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft' (Joormann und Schmidt, 2017) auf. Ausgehend von einer Befragung von Landwirt*innen benennt die Vorgängerstudie Hemmnisse für eine Teilnahme an flächengebundenen Biodiversitätsmaßnahmen. Der vorliegende Bericht diskutiert die genannten Hemmnisse im Licht der Förderregularien der Europäischen Union (EU) und des Bundes zur Ausgestaltung und Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM). Zentrale Ergebnisse der ersten Studie waren, dass * die Förderauflagen von AUKM von den Befragten z. T. als zu komplex und praxisfern eingestuft werden, * Unsicherheit aufseiten der Landwirt*innen über Inhalt und Ausmaß von Förderauflagen besteht, * die Prämienhöhe - insbesondere für Gunststandorte - als zu gering bewertet wird, * Bearbeitungstermine und -zeiträume kritisch gesehen werden, ebenso wie der hohe zu erbringende Genauigkeitsgrad von Größe und Lage der Förderflächen und * die Landwirt*innen sich mehr Feedback zu Maßnahmenerfolgen wünschen. Es zeigt sich, dass ein Teil der Teilnahmehemmnisse ökonomisch begründet ist, wie bspw. geringe Prämienzahlungen auf Gunststandorten. Diese decken auf Hochertragsstandorten des Ackerbaus und der Grünlandwirtschaft sowie in Veredlungsgebieten nicht die Opportunitätskosten. Auch besteht ein relativ hohes Verstoßrisiko bei Biodiversitätsmaßnahmen, u. a. begründet in Flächenabweichung bei ungünstigem Zuschnitt der Verpflichtungsfläche und bei umfangreichen Dokumentationspflichten. Die Analyse arbeitet heraus, dass ein Teil der bestehenden Hemmnisse durch Informationsdefizite verursacht wird. Diese Defizite könnten durch mehr Transparenz im Verwaltungshandeln und verbesserte Informationsangebote zumindest abgemildert werden. Ausgehend von den genannten Teilnahmehemmnissen werden im vorliegenden Bericht Handlungsoptionen identifiziert, die in einzelnen Bundesländern bei der Umsetzung der AUKM bereits Anwendung finden. Dies sind beispielhaft (1) marktorientierte Überprüfungsklauseln, um Preisschwankungen der bisherigen landwirtschaftlichen Produktion aufzufangen, (2) terminierte Nutzungsbeschränkungen, die zusätzlich mit phänologischem Entwicklungsstand unterlegt sind oder (3) ergebnisbasierte Biodiversitätsmaßnahmen, die ohne Nennung von Bewirtschaftungseinschränkungen auskommen. [...]
    Description: This report builds on a previous study in the context of the F.R.A.N.Z project (Joormann and Schmidt, 2017) that sought to identify barriers for farmers' participation in area-based biodiversity measures. Joormann and Schmidt conducted a survey with German farmers and advisors. In the present report we discuss the barriers addressed in the earlier study in the light of the funding regulations for agri-environmental and climate measures (AECMs) financed by the European Union (EU) and/or the German federal government. The main findings of Joormann and Schmidt are that: * the farmers' assessed AECM restrictions in parts as to be too complex, * uncertainties about content and extent of AECM restrictions exist, * payment levels - in particular in conditions favourable for agricultural production - are consid-ered being too low, * fixed deadlines and time periods for field work as well as the required accuracy regarding field size and location are criticised. * farmers would like to get more feedback on the success of AECMs. In parts, like insufficient (area) payments for sites with favourable conditions for agricultural pro-duction, barriers are of economic nature. On high-yielding arable and grassland as well as in areas with intensive animal production payments do not cover the opportunity costs. Furthermore, there is a relatively high risk of non-compliance. Key reasons for non-compliance are (1) deviations in the extent and location between reported and actually managed areas, often caused by unfavourable area cuts and (2) only partial fulfilment of the frequently extensive documentation requirements. Our analysis showed that some of the existing barriers are cause by lack of information. This can be overcome or at least being mitigated by increasing transparency in administrative action and improving information services. [...]
    Keywords: ddc:630 ; Agrarumweltmaßnahmen ; Regelförderung ; Verwaltungshandeln ; Deutschland ; Agri-environmental measures ; regular support schemes ; administrative action ; Germany
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 17
    facet.materialart.
    Unknown
    Halle (Saale): Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
    Publication Date: 2021-03-09
    Description: Dieser Beitrag untersucht für Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland empirisch, ob der Wettbewerbsdruck durch Importe zu einer Steigerung der Produktivität führt. Um die Reaktionen der einheimischen Unternehmen besser zu verstehen, werden auch Effekte auf Output, Beschäftigung und FuE-Aktivitäten der Unternehmen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anreize der Unternehmen, in eine Erhöhung ihrer Produktivität zu 'investieren', von der Art der importierten Güter abhängen sowie davon, wie schwierig es für die einheimischen Unternehmen ist, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Auf Importe von vergleichsweise technologisch einfachen und arbeitsintensiven Produkten aus Niedriglohnländern reagieren einheimische Unternehmen nicht mit einer Erhöhung ihrer Produktivität; vielmehr reduzieren sie Output und Beschäftigung. Dagegen steigt die Produktivität einheimischer Unternehmen als Reaktion auf Wettbewerbsdruck durch Importe von kapital- und technologieintensiven Gütern aus Industrieländern - jedoch nicht aufgrund höherer FuE-Ausgaben; ein Rückgang von Output und Beschäftigung ist in diesem Fall nicht beobachtbar.
    Keywords: ddc:330 ; D22 ; D24 ; F10 ; F14 ; F60 ; F61 ; L25 ; Deutschland ; Importwettbewerb ; Multiproduktfirmen ; Produktivität
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 18
    Publication Date: 2021-03-09
    Description: In der vorliegenden Stellungnahme untersuchen die Autor*innen im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, ob und wie inwieweit das Modell der Gemeinwohlprämie des Deutschen Verbands für Landschaftspflege für eine Umsetzung im Rahmen der Öko-Regelungen der GAP nach 2020 geeignet ist. Hierzu werden die rechtliche und verwaltungstechnische Umsetzbarkeit untersucht und die Umweltwirksamkeit mit Fokus auf Biodiversitäts- und Klimaschutz, die Auswirkungen auf einzelbetriebliche Einkommen und die Wirkung auf die betriebliche und regionale Mittelumverteilung abgeschätzt. Der Ansatz der Gemeinwohlprämie ist prinzipiell geeignet, um die Erbringung von Gemeinwohlleistungen über das Instrument der Ökoregelungen zu fördern und er ist mit einigen Anpassungen als Ökoregelung nach Art. 28 (6) a der (COM, 2018) umsetzbar. Im Vergleich zu den im Papier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe 'Weiterentwicklung der GAP' (BLAG, 2020) dargelegten Optionen lässt sich mithilfe der Gemeinwohlprämie voraussichtlich ein deutlich höheres Niveau an Umweltleistungen bei gegebenen Mitteleinsatz realisieren. Ferner kann das System dynamisch weiterentwickelt und um neue Gemeinwohlleistungen ergänzt werden. Auch kann die Gewichtung einzelner Maßnahmen durch Anpassung ihrer Punktwerte über die Zeit erfolgen, ohne einen Systemwechsel zu vollziehen.
    Description: In this scientific opinion, the authors, on behalf of the Federal Ministry of Food and Agriculture, examine whether and to what extent the model of the Public Goods Bonus developed by the German Landcare Association is suitable for implementation as Eco-Scheme within the CAP after 2020. For this purpose, we analyse the legal and administrative feasibility and the environmental effectiveness with a focus on biodiversity and climate protection. In addition, we estimate the effects on individual farm incomes and the effect on farm and regional redistribution of support payments. In principle, the approach of the public goods premium is suitable to promote the provision of public goods services via the instrument of eco-schemes and it can be implemented with some adjustments as an eco-scheme according to Art. 28 (6) a of the (COM, 2018). Compared to the options presented in the paper of the Bund-Länder Working Group on the 'Development of the CAP' (BLAG, 2020), the Public Goods Bonus is likely to achieve a significantly higher level of environmental services for a given budget. Furthermore, the system can be dynamically developed and new public goods can be successively included. The weighting of individual measures can also be adjusted over time by adjusting their point values without changing the underlying architecture.
    Keywords: ddc:630 ; Q18 ; Q15 ; Q57 ; Gemeinsame Agrarpolitik ; Öffentliche Güter ; Biodiversität ; Deutschland ; Common Agricultural Policy ; Public Goods ; biodiversity ; Germany
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 19
    Publication Date: 2021-03-10
    Description: Die Analyse der Auswirkungen des technologischen Wandels auf den deutschen Arbeitsmarkt zeigt, dass sich seit Mitte der 2000er Jahre der vormals dynamische Wandel der Tätigkeitsprofile deutlich verlangsamt hat. Routinetätigkeiten sind kaum noch zurückgegangen und Nicht-Routinetätigkeiten deutlich langsamer gewachsen. Zudem fand der Wandel der Tätigkeitsprofile nicht mehr in erster Linie innerhalb von Berufen, sondern - nicht zuletzt aufgrund verstärkten Einsatzes von Industrierobotern in einigen Berufsfeldern - vor allem zwischen Berufen statt. Mit der Verlangsamung des Wandels der Tätigkeitsprofile hat auch der berufliche Bedarf an höheren Kompetenzen vor allem bei formaler Bildung, kognitiven Kompetenzen und Offenheit für Neues weniger stark zugenommen. Zudem hat sich dessen Einfluss auf Beschäftigung und Löhne stark abgeschwächt, und Auswirkungen auf die Berufswahl und die Teilnahme an Weiterbildung sind insgesamt sehr gering. Festzustellen ist lediglich ein Zusammenhang mit teilweise komplementären Teilnahmen an speziellen Weiterbildungsmaßnahmen.
    Keywords: ddc:330 ; Technischer Fortschritt ; Digitalisierung ; Arbeitswelt ; Anforderungsprofil ; Berufswahl ; Weiterbildung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 20
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)
    Publication Date: 2021-03-10
    Description: Hochentwickelte Volkswirtschaften wie Deutschland können im internationalen Wettbewerb am ehesten mit solchen Dienstleistungen und Gütern Erfolge erzielen und damit Wachstum und Beschäftigung sichern, die einen hohen Einsatz von Wissen und Technologie erfordern. Die Studie untersucht deshalb die Marktergebnisse von Forschung und Innovation. Dabei wird zum einen der Wertschöpfungsanteil forschungsintensiver Industrien und wissensintensiver Dienstleistungen im internationalen Vergleich betrachtet, zum anderen die Spezialisierung im Außenhandel mit forschungsintensiven Waren. Während Deutschland bei wissensintensiven Dienstleistungen relativ schwach aufgestellt ist, ergeben sich bei forschungsintensiven Industrien und Gütern unverändert klare Spezialisierungsvorteile im Hinblick auf Wertschöpfung und Außenhandel. Allerdings ist die gute Positionierung zu einem großen Teil auf den "traditionellen" Automobilbau zurückzuführen. Insofern stellt sie auch ein Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung dar, da der notwendige und eingeleitete Technologiewechsel mit erheblichen Herausforderungen und Anpassungsfriktionen verbunden ist.
    Keywords: ddc:330 ; Industrieforschung ; Hochtechnologie ; Wissensintensives Unternehmen ; Deutschland ; Vergleich ; Welt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 21
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)
    Publication Date: 2021-03-10
    Description: In this study, we contribute to the evaluation of the performance of the German science and research system by analyzing the dynamics of transnational patent filings of German inventors in an international comparison over the past 20 years. Besides country-specific analyses, we further differentiate our findings by 38 high-technology fields including aggregate categories (high-level, leading-edge and less R&D intensive). In addition to country comparisons, which are analyzed in each years' report of this series trends, we also provide international co-patenting trends, dig deeper into patent activities of the German federal states and look at patent dynamics in public research. This year's largest focus is set on trends in EUIPO trademark filings, where we apply a newly developed classification to get a more detailed look a field-specific trends in trademarks.
    Keywords: ddc:330 ; Patent ; Deutsch ; Internationaler Wettbewerb ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
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  • 22
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)
    Publication Date: 2021-03-10
    Description: In dieser Kurzstudie zu Forschung und Entwicklung (FuE) in Staat und Wirtschaft werden ausgewählte Kernindikatoren aktualisiert und analysiert. Im Fokus stehen Indikatoren zur Position Deutschlands im internationalen FuE-Wettbewerb und Kennzahlen zur sektoralen und regionalen Verteilung der FuE-Kapazitäten in Deutschland. Generell haben die FuE-Anstrengungen im internationalen Raum in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Mit einem Anteil der Bruttoinlandsaufwendungen für FuE am Bruttoinlandsprodukt von 3,2 Prozent im Jahr 2019 hat Deutschland seine Position im internationalen FuE-Wettbewerb weiter gestärkt. Hierzu haben steigende FuE-Aufwendungen und weiterwachsende FuE-Personalkapazitäten in der Wirtschaft und in staatlich geförderten FuE-Einrichtungen beigetragen. Der FuE-Schwerpunkt der deutschen Wirtschaft liegt traditionell im Bereich der Hochwertigen Technik, dominiert vom Automobilbau. Zuletzt haben zur Spitzentechnologie zählende Wirtschaftszweige wie der Luft- und Raumfahrzeugbau, die Pharmazeutische Industrie und die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ihre FuE-Aufwendungen überdurchschnittlich ausgeweitet. Die regionale Verteilung von FuE in Deutschland ist stabil mit Schwerpunkten in südwestlichen Bundesländern.
    Keywords: ddc:330 ; Forschung ; Forschungsfinanzierung ; Vergleich ; Deutschland ; OECD-Staaten ; EU-Staaten ; China
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 23
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)
    Publication Date: 2021-03-10
    Description: This study updates the annual comparative analysis of the performance and structures of the German science system. We use several bibliometric indicators of productivity, impact, and international collaboration to assess Germany's performance for the period 1995-2019 compared against 22 countries and the EU13, EU14, EU27, and OECD country groups, and an intra-Germany assessment of six sectors of the science system. Overall, all countries increased their scientific productivity over time, with particularly strong growth in China and India. China now produces nearly 25 percent of global publications and the USA, Germany, and other leading countries have accordingly lost shares. Germany continued to publish in highly visible journals and attract above-average citations. Notably, China increased both its visibility and impact to above-average levels for the first time in 2017. International collaboration continued to increase, and Germany now collaborates on 60 percent of publications, up from 50 percent a decade ago, a level in line with other large European countries, and remains a sought-after collaboration partner alongside the USA.
    Keywords: ddc:330 ; Wissenschaft ; Bibliometrie ; Forschungsevaluation ; Internationaler Wettbewerb ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 24
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
    Publication Date: 2021-03-19
    Description: Die Corona-Krise beeinflusst das soziale und wirtschaftliche Zusammenleben weltweit seit bereits mehr als einem Jahr. Die Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung begleitet diese Krise seit dem April 2020. Sie erhebt Daten zum Einfluss der Krise auf Einkommen, Geschlechterdisparitäten, Einstellungen der Menschen sowie auf ihr Konsumverhalten. Ein vor allem seit Januar dieses Jahres viel diskutierter Aspekt der Krisenbewältigung ist die Frage, wie viele Menschen im Homeoffice arbeiten und arbeiten sollten. Der hier vorgelegte Policy Brief stellt grundlegende Zahlen zur Verbreitung des Homeoffice zu verschiedenen Zeitpunkten der Krise bereit und bietet so eine Orientierungshilfe für die öffentliche Diskussion. Leitende Fragestellung der Analyse ist, inwieweit gegenwärtig das Potenzial, im Homeoffice arbeiten zu können, ausgeschöpft wird und welche Gruppen besonders oft im Homeoffice arbeiten.
    Keywords: ddc:330 ; Telearbeit ; Befragung ; Krisenmanagement ; Coronavirus ; Coping-Strategie ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 25
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
    Publication Date: 2021-03-19
    Description: [Einleitung] Der Qualifizierung von Beschäftigten kommt angesichts der Transformation der Arbeit eine erhebliche Bedeutung zu. Viele Beschäftigte stehen vor der Herausforderung, dass sich die qualifikatorischen Grundlagen ihrer beruflichen Tätigkeit vor allem durch die Digitalisierung entscheidend verändern, so dass sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten an die neuen Arbeitsanforderungen anpassen müssen. [...] Dieser Policy Brief soll mit einem empirischen Blick in die Betriebe Aufschluss darüber geben, was die Betriebsräte in Bezug auf die Qualifizierung von Beschäftigten unternehmen. Angesichts der bisherigen Forschungserkenntnisse ist davon auszugehen, dass das Thema Weiterbildung auch in der Betriebsratsarbeit an Bedeutung gewinnt, allerdings noch nicht in dem Ausmaß, den das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) erlaubt. Die Daten der WSI-Betriebsrätebefragung 2018 sollen hier nähere Einblicke geben und zugleich die Handlungsmöglichkeiten und -grenzen der Betriebsräte beleuchten. Nachdem zunächst in Kapitel 2 ein Überblick über die Handlungsmöglichkeiten der Betriebsräte durch das BetrVG in Bezug auf die Weiterbildung gezeigt wird, fasst Kapitel 3 den Forschungsstand zur Rolle der Betriebsräte für die betriebliche Weiterbildung zusammen. Kapitel 4 stellt die hier verwendete Datengrundlage der WSI-Betriebsrätebefragung 2018 dar. Anschließend werden in Kapitel 5 die ermittelten Ergebnisse zu den oben aufgestellten Forschungsfragen präsentiert und in Kapitel 6 die Befunde in einem Fazit diskutiert.
    Keywords: ddc:330 ; Betriebliches Bildungsmanagement ; Betriebsrat ; Mitbestimmung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 26
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2021-03-23
    Description: The lasting economic impact of the coronavirus pandemic will become apparent in the development of the macroeconomic factors of production – labour, capital, human capital as well as the stock of technical knowledge. Changes in behaviour such as a greater acceptance of technology can strengthen potential output permanently. By contrast, negative effects may arise from growing protectionist attitudes or long-lasting uncertainties and 'scarring effects'. In any case, the coronavirus crisis has induced a technology push. This may be intensified if digitisation gains additional support from investments in infrastructure or if the pandemic heralds a renaissance in the natural sciences – with a corresponding impact on human and physical capital as well as on technical knowledge. For the time being, it is unclear what effects the restructuring and secular structural change will have on potential output. However, dangers are lurking in the acceleration of geopolitical tensions, a misunderstanding of technological sovereignty and increasing government interventions, which, as a whole, could hamper innovation and investment.
    Keywords: ddc:330 ; Coronavirus ; Technischer Fortschritt ; Digitalisierung ; Wirtschaftswachstum ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 27
    Publication Date: 2021-03-21
    Description: Um fundierte Aussagen zum Stand der Integration treffen zu können, muss zunächst geklärt werden, was diese konkret beinhalten sollte. Aus der Definition des Dudens einer "Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit" (Duden, 2020) lassen sich hierfür die drei Bereiche der Herausbildung einer gemeinsamen Identität von Zuwanderern und Einheimischen, der Verbindung ihrer sozialen Netzwerke und der Angleichung ihrer wirtschaftlichen Situation, gesellschaftlich relevanten Lebenslagen und Lebensweisen ableiten. Zu diesen Bereichen können wiederum konkrete Indikatoren spezifiziert werden. Allerdings stelltdie Wahl der Referenzwerte ein Problem dar, da die Zuwanderer und Einheimischen in sich heterogene und strukturell unterschiedliche Bevölkerungsgruppen darstellen. Vergleicht man etwa die Arbeitsmarktlage von zu einem höheren Anteil niedrigqualifizierten Zuwanderernmit der von allen Einheimischen, erwartet man damit letztlich, dass sie besser abschneiden als Personen mit gleichem Bildungsstand. Vergleicht man sie hingegen nur mit diesen, wird gegebenenfalls auch bei einem starken Auseinanderfallen beider Gruppeneine erfolgreiche Integration konstatiert. Eine weitere Herausforderung stellt die Definition der Zielgruppen der Integration dar, die eine von den Einheimischen klar abgegrenzte Einheit bilden sollten. Auf die in der einschlägigen Forschung häufig betrachtete Bevölkerung mit Migrationshintergrund trifft dies nicht zu. Vielmehr sind viele Personen der zweiten Generation in der eigenen und der Fremdwahrnehmung Einheimische und haben kaum Berührungspunkte mit migrantisch geprägten Milieus. Vor diesem Hintergrund wurden mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) Auswertungen zu den verschiedenen Aspekten des Stands der Integration für die mit den verfügbaren Fallzahlen abbildbaren, großen Zuwanderergruppen in Deutschland vorgenommen. Auch wenn in den meisten Fällennoch weitere Integrationsschritte notwendig sind, zeichnen diese insgesamt ein positives Bild. Insbesondere hat sich die Lage in den letzten Jahren vielfach deutlich verbessert und die in Deutschland geborenen Kinder der zweiten Generation erreichen grundsätzlich ein viel höheres Niveau als die selbstzugewanderten Personen der ersten Generation. Bei den Zuwanderern der zweiten Generation aus den neuen EU-Mitgliedsländern kann sogar ein bereits vollständig abgeschlossener Integrationsprozess konstatiert werden. Auch die Zuwanderer der zweiten Generation aus Südeuropa und die Zuwanderer aus Westeuropa erreichen in den meisten Bereichen sehr gute Ergebnisse. Allerdings sehen diese sich vergleichsweise selten als Deutsche, was mit der gemeinsamen europäischen Identität in Zusammenhang stehen könnte. Dennoch muss die Integrationspolitik vor dem Hintergrund der mit dem demografischen Wandel zunehmenden Bedeutung der Zuwanderung für Wachstum und Wohlstand in Deutschland weiter gestärkt werden. Um dabei effektiv und effizient vorgehen zu können, müssen die bereits heute etwa vom Sachverständigenrat für Migration und Integration in sehr hoher Qualität bereitgestellten Monitorings noch weiter ergänzt werden.
    Description: In order to be able to make well-founded statements on the state of integration, it must first be clarified what this should actually entail. Fromthe Duden's definition of a "connection of a multiplicity of individual persons or groups to form a social and cultural unit (Duden, 2020)", three areas can be derived.These are the formation of a common identity of immigrants and natives, the connection of their social networks and the equalization of their economic situation and living conditions. Concrete indicators can be specified for these areas. However, the choice of reference values poses a problem, since immigrants and natives are heterogeneous and structurally different population groups. For example, if one compares the labour market situation of immigrants with a higher proportion of low-skilled with that of all natives, one ultimately expects them to perform better than people with the same level of education. If, on the other hand, they are only compared with the latter, successful integration may be stated even if the two groups differ greatly. Another challenge is the definition of the target groups of integration, which should form a unit clearly delimited from the natives. This does not apply to the population with a migration background as a whole that is often considered in the relevant research. Rather, many people of the second generation are natives in their own perception and in the perception of others and have hardly any points of contact to milieus shaped by migrants. Against this background, the Socio-Economic Panel (SOEP) was used to evaluate the various aspects of the state of integration for the large immigrant groups in Germany that can be depicted with the available case numbers. Although further integration steps are still necessary in most cases, these draw a positive picture altogether. In particular, the situation has improved significantly in many cases in recent years and the children of the second generation born in Germany generally reach a much higher level than the first-generation immigrants themselves. In the case of second-generation immigrants from the new EU member states, it can even be said that the integration process has already been fully completed. Second-generation immigrants from Southern Europe and immigrants from Western Europe also achieve very good results in most areas. However, they see themselves comparatively rarely as Germans, which could be related to the common European identity. Nevertheless, integration policy must be further strength-ened against the background of the increasing importance of immigration for growth and prosperity in Germany due to demographic change. In order to do this effectively and efficiently, the studies on the integration process, which are already provided in very high quality by the Expert Council on Migration and Integration, for example, must be further improved.
    Keywords: ddc:330 ; F22 ; J15 ; J19 ; Soziale Integration ; Sozialökonomik ; Panel ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    Essen: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
    Publication Date: 2021-03-23
    Description: Der Beitrag untersucht, inwieweit die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder (VGRdL) Ergebnisse liefern, die vor dem Hintergrund anderer Informationen plausibel erscheinen. Als Vergleichsmaßstab dienen dabei die auf die Ebene von Bundesländern zusammengefassten Einschätzungen der an der IHK-Konjunkturumfrage teilnehmenden Unternehmen bezüglich ihrer wirtschaftlichen Lage. Der daraus abgeleitete Lageindex weist für die meisten der in die Untersuchung einbezogenen 13 Bundesländer im Zeitraum 2006 bis 2019 eine signifikante Korrelation mit der Zunahme des BIP und der realen Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und dem übrigen Dienstleistungssektor auf. Dies zeigt, dass der IHK-Lageindex die wirtschaftliche Entwicklung in den Bundesländern recht gut abbildet. Dennoch sich im Querschnittsvergleich in der Mehrzahl der Jahre kein signifikanter Zusammenhang zwischen den regionalen Lageindizes und der wirtschaftlichen Expansion auf gesamtwirtschaftlicher und sektoraler Ebene. Dies ist zwar kein Beweis, dass die VGRdL ein falsches Bild von den konjunkturellen Unterschieden zwischen den Ländern liefert. Jedoch sollten die Ergebnisse zum Anlass genommen werden, die Aufteilung des BIP und der BWS auf Länder kritisch zu hinterfragen.
    Keywords: ddc:330 ; Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ; Bruttoinlandsprodukt ; Konjunktur ; Regionalentwicklung ; Teilstaat ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 29
    Publication Date: 2021-04-09
    Description: Die Kombination von Chinas Größe, dem steigenden Konkurrenzdruck durch China, seinem rapiden technologischen Aufholen und den Wettbewerbsverzerrungen des Staatskapitalismus kann zu einer Gefährdung des Wohlstands in Deutschland führen. Daher ist es wichtig, das Ausmaß des Konkurrenzdrucks und der Wettbewerbsverzerrungen durch staatliche Subventionen Chinas abzuschätzen. Ein kurzer Literaturüberblick über die verfügbare Evidenz zum chinesischen Subventionssystem zeigt, dass China staatliche und private Unternehmen in einem umfassenden und intransparenten Maß subventioniert. Fallstudien der OECD für einzelne Sektoren deuten stark darauf hin, dass China in deutlich größerem Maß subventioniert als andere Länder. Vor diesem Hintergrund wurden deutsche Unternehmen im Rahmen des IW-Zukunftspanels befragt. Die Ergebnisse sprechen eine recht deutliche Sprache. So wird die Relevanz des Konkurrenzdrucks durch China in den nächsten fünf Jahren von internationalisierten Unternehmen als relativ hoch eingeschätzt. Beispielsweise sagen rund 42 Prozent der Firmen, die nach China exportieren, dass sie dem Konkurrenzdruck durch chinesische Unternehmen einen (eher oder sehr) hohen Stellenwert beimessen. Zudem zeigt sich, dass chinesische Firmen durchaus als leistungsfähig und innovativ eingeschätzt werden. Zu dieser Frage sagen beispielsweise 23 Prozent der befragten Firmen mit Auslandsproduktion "ja" und 31 Prozent "eher ja". Doch die Zustimmung zur Relevanz von Wettbewerbsverzerrungen ist noch deutlich größer. Der Frage, ob Subventionen der chinesischen Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil ermöglichen, stimmen 39 Prozent der Firmen mit Auslandsproduktion mit "Ja" zu und weitere 39 Prozent mit "eher ja". Bemerkenswert ist, dass die Zustimmungsanteile bei beiden Fragen mit der wirtschaftlichen Nähe zu China zunehmen. So antworteten rund sieben von zehn Unternehmen, die den Konkurrenzdruck durch chinesische Firmen als sehr groß empfinden, auf die Frage nach der Relevanz staatlicher Subventionen mit "ja" und knapp zwei von zehn mit "eher ja".
    Description: The combination of China's size, the increasing competitive pressure from China, its rapid technological catch-up and the competitive distortions of state capitalism could threaten prosperity in Germany. Therefore, it is important to assess the extent of competitive pressure and distortions caused by China's state subsidies. A brief literature review of the available evidence on the Chinese subsidy system shows that China subsidizes state-owned and private enterprises to an extensive and non-transparent degree. OECD case studies for individual sectors strongly suggest that China subsidizes to a significantly greater extent than other countries. Against this background, German companies were surveyed as part of the IW Zukunftspanel. The results are revealing: Internationalized German companies rate the relevance of competitive pressure from China over the next five years as relatively high. For example, around 42 percent of companies that export to China say that they attach (rather or very) high importance to competitive pressure from Chinese companies. It is also clear that Chinese companies are considered to be efficient and innovative. On this question, for example, 23 percent of the companies with foreign production said "yes" and 31 percent said "rather yes". However and importantly, agreement on the relevance of distortions of competition is much higher. To the question of whether subsidies give Chinese competitors a competitive advantage, 39 percent of the firms with foreign production say "yes" and another 39 percent state "rather yes". It is worth noting that the percentage of agreement for both questions increases with economic proximity to China. For example, around seven out of ten companies that perceive competitive pressure from Chinese companies to be very high answered "yes" to the question about the relevance of state subsidies and around two out of ten answered "rather yes".
    Keywords: ddc:330 ; F13 ; F15 ; F02 ; Wettbewerbsanalyse ; Auslandsinvestition ; Chinesisch ; Unternehmen ; Befragung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 30
    Publication Date: 2021-04-09
    Description: Das Reformvorhaben des Bundesgesundheitsministeriums zur künftigen Finanzierung der Pflegeversicherung ist umfangreich. Die Eckpunkte tangieren sowohl Fragen der Entlohnung, des Leistungsumfangs als auch der Finanzierung. Die Analyse zeigt, dass eine Umsetzung der vorliegenden Eckpunkte weniger zu einer höheren Demografiefestigkeit und Nachhaltigkeit führen würde als vielmehr umfangreiche Umverteilungseffekte nach sich zöge. Deren Ausmaß ist ohne weitere Forschung nur unvollständig zu überschauen: * Einerseits sollen Finanzmittel aus der Beitrags- in die Steuerfinanzierung überführt werden - wobei noch nicht geklärt ist, ob auch die private Pflegeversicherung dann einen Steuerzuschuss erhält und damit Ausgaben, die bisher prämienfinanziert sind, aus Steuermitteln finanziert werden. * Andererseits werden Leistungen zur stationären Pflege ausgeweitet, die ambulante Pflege hingegen mittel- bis langfristig stärker aus dem Leistungsversprechen der Pflichtversicherung hinaus in die private Vorsorge verschoben. Welche gesellschaftlichen Gruppen somit profitieren und welche im Vergleich zu heute stärker belastet werden, erfordert zusätzliche verteilungspolitische Analysen. - A priori ist es aber keineswegs eindeutig, dass insbesondere Geringverdiener entlastet würden. Darüber hinaus ist nicht hinreichend klar, ob ein Zuschuss aus Steuermitteln überhaupt möglich ist. Denn dazu müsste geklärt werden, ob die Pflegeversicherung gesamtgesellschaftliche Aufgaben im Status quo erfüllt - und wenn ja, welche. Der wissenschaftliche Diskurs liefert dazu bislang keine eindeutigen Ergebnisse. Sollte aber die Auffassung vertreten werden, dass ein Bundeszuschuss zur Pflegeversicherung nicht gerechtfertigt werden kann, so beinhaltet das Reformvorhaben in den kommenden Jahren zunächst eine im Vergleich zu heute höhere Beitragssatzbelastung in der sozialen Pflegeversicherung und langfristig keine deutliche Entlastung - trotz einer geplanten Reform des Pflegevorsorgefonds. Zusätzlich besteht die offene Frage, ob die geplante Tarifbindung für die Beschäftigung von Pflegekräften umsetzbar ist oder mit der Tariffreiheit in Konflikt steht. Auch fehlen zum gegenwärtigen Zeitpunkt Präzisierungen zum geplanten Personalbemessungsverfahren. Über die Klärung dieser offenen Punkte hinaus bedarf es einer normativen Diskussion, ob die geplante Umverteilung gesellschaftlich erwünscht ist - sowohl mit Blick auf die finanziellen Belastungen des Sozialstaates einschließlich der intergenerativen Umverteilungseffekte, die im demografischen Wandel tendenziell zunehmen, als auch mit Blick auf die geplante intragenerative Umverteilung, von der wahrscheinlich nicht ausschließlich Menschen mit geringem Einkommen und Vermögen profitieren werden.
    Description: The reform project of the Federal Ministry of Health for the financing of long-term care is extensive. The key points affect both questions of renumeration and the scope of services financed by the statutory insurance. However, the analysis shows that the reform would not lead to greater demographic stability and sustainability but would rather cause redistribution effects. Their extent cannot be fully understood without further research. Thus, which social groups benefit an which are more burdened compared to today requires additional analyses. A priori, however, it ist by no means clear, that the burden on low-wage earners in particular would be lowered. Furthermore, there are a additional pending issues: It is neither sufficiently clear whether a subsidy from tax revenues is even possible nor whether collectively agreed wages can be required. In summary, the reform project needs further clarification as well as a normative discussion whether the planned redistribution is socially desirable.
    Keywords: ddc:330 ; I13 ; I18 ; J11 ; Pflegeversicherung ; Pflegereform ; Nachhaltigkeit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 31
    Publication Date: 2021-04-16
    Description: Der deutsche Arbeitsmarkt steht kurz vor einem grundlegenden Umbruch. Sind die Erwerbspersonenzahlen in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, werden sie mit dem Übergang der geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in den Ruhestand aller Voraussicht nach deutlich einbrechen. Wie stark der Rückgang der Fachkräftebasis dabei ausfällt und wann er genau einsetzt, hängt allerdings maßgeblich von zwei Faktoren ab, die sich nicht genau vorhersehen lassen. Der erste sind die Wanderungsbewegungen zwischen Deutschland und dem Ausland, die in den letzten Jahrzehnten in im Vorhinein kaum absehbaren Wellen verlaufen sind. So gab es etwa um das Jahr 2010 noch keine Anzeichen dafür, dass es zur Mitte des Jahrzehnts neben einer starken Nettozuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsländern zum stärksten Flüchtlingszuzug in der Geschichte der Bundesrepublik kommen würde. Der zweite Faktor ist die Erwerbsbeteiligung der über 60-Jährigen. Diese wird mit dem Übergang zur Rente mit 67 Jahren aller Voraussicht nach noch weiter steigen. Jedoch sind die Zusammenhänge zwischen den Regelungen in der gesetzlichen Rentenversicherung und der Erwerbsbeteiligung im höheren Alter insbesondere auch vor dem Hintergrund des Zusammenspiels mit der betrieblichen und privaten Altersvorsorge so komplex, dass sich letztere, auch ohne die Möglichkeit weiterer rentenrechtlicher Veränderungen in Betracht zu ziehen, kaum auf wenige Prozentpunkte genau abschätzen lässt. Zudem ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein weiterer Anstieg des gesetzlichen Renteneintrittsalters in den nächsten zwei Jahrzehnten denkbar. Alle anderen Determinanten der Entwicklung der Fachkräftebasis lassen sich hingegen relativ genau prognostizieren oder haben nur wenig Einfluss auf die Ergebnisse. Vor diesem Hintergrund wurden Vorausberechnungen zur Entwicklung der Fachkräftebasis bis zum Jahr 2040 unter jeweils drei verschiedenen Annahmen zu Wanderungsbewegungen und Erwerbsbeteiligung vorgenommen. Bei sehr positiven Verläufen in beiden Bereichen, die voraussichtlich nur mit gezielten Weiterentwicklungen des ordnungspolitischen Rahmens zur Zuwanderung und späterem Renteneintritt erreicht werden können, bleibt die Zahl der am Ar-beitsmarkt aktiven Fachkräfte zwischen 20 und 69 Jahren nahezu konstant. Im Jahr 2040 liegt sie mit 35,2 Millionen nur marginal niedriger als im Jahr 2020 mit 35,5 Millionen. Hingegen ergibt sich bei einer geringen Zuwanderung und einem geringen Anstieg der Erwerbsbeteiligung ein Rückgang um 4,2 Millionen oder 12,0 Prozent. In einem nach aktuellem Stand besonders plausiblen mittleren Szenario sind es 3,1 Millionen oder 8,8 Prozent. In jedem Fall wird es dabei zu einer starken Verschiebung zwischen den akademischen und den beruflich qualifizierten Erwerbspersonen kommen. So steigt die Zahl von Ersteren bis zum Jahr 2040 in allen betrachteten Szenarien noch stark an, wohingegen bei Letzteren ein viel stärkerer Rückgang als bei den Fachkräften insgesamt zu verzeichnen ist. Die deutsche Wirtschaft muss sich also nicht nur darauf einstellen, dass das Fachkräfteangebot insgesamt zurückgeht, sondern auch, dass sich seine Zusammensetzung stark verändern dürfte.
    Description: The German labour market is on the verge of a fundamental upheaval. While the number of people in the labour force has risen steadily in recent decades, it is likely to drop significantly as soon as the baby boomers retire. However, extent and timing of the decline in the skilled labour supply depend largely on two factors that cannot be predicted exactly. The first is migration between Germany and other countries, which in recent decades has occurred in waves that could hardly be predicted in advance. Around 2010, for example, there were no signs that in addition to a strong net immigration from the new EU member states, there would be the largest influx of refugees in the history of the Federal Republic of Germany in the middle of the decade. The second factor is the labour force participation of people over 60 years. This will in all likelihood increase further with the transition to retirement at 67. However, the interplay with occupational and private pension provision makes the interrelationships between the regulations in the statutory pension insurance scheme and labour force participation in old age very complex. Thus, even without considering the possibility of further changes in pension law, the latter can hardly be estimated precisely to a few percentage points. Moreover, against the background of demographic change, a further increase in the statutory retirement age is conceivable in the next two decades. All other determinants of the development of the skilled labour base can be forecasted relatively accurately or have little influence on the results. Against this background, projections on the development of the skilled labour supply up to the year 2040 were made under three different assumptions on migration and labour force participation. With very positive developments in both areas, which can probably only be achieved with targeted further developments of the regulatory framework for immigration and later retirement, the number of skilled workers between 20 and 69 years of age active in the labour market remains almost constant. In 2040, it is at 35.2 million only marginally lower than in 2020 at 35.5 million. On the other hand, with low immigration and a small increase in labour force participation, there will be a decline of 4.2 million or 12.0 percent. In a middle scenario, which is particularly plausible according to the way things are today, the decrease amounts to 3.1 million or 8.8 percent. In any case, there will be a strong shift between the academically and professionally qualified labour force. In all scenarios, the number of the former will rise until 2040, whereas the decline in the latter will be much greater than for the skilled labour force as a whole. Therefore, the German economy must not only prepare itself for a decline in the overall supply of skilled workers, but also for a significant change in its composition.
    Keywords: ddc:330 ; J11 ; J22 ; J24 ; Fachkräfte ; Arbeitsangebot ; Arbeitsmarktprognose ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 32
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    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
    Publication Date: 2021-04-15
    Description: Der Anteil befristeter Neuanstellungen ist Anfang der 2000er Jahre deutlich auf gut vierzig Prozent angestiegen. Erst in jüngerer Zeit wurden wieder vermehrt unbefristete Beschäftigungsverhältnisse begonnen. Die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben jedoch seit der zweiten Märzhälfte 2020 die Situation am Arbeitsmarkt grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Papier die folgenden Fragen behandelt: Welche Auswirkungen hat die Corona-Epidemie auf (befristete) Neuanstellungen? Wer wird befristet eingestellt? Wo wird befristet eingestellt? Zunächst soll jedoch auf verschiedene amtliche Datenquellen zu befristeten Neuanstellungen eingegangen werden.
    Keywords: ddc:330 ; Befristete Beschäftigung ; Coronavirus ; Arbeitsmarkt ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 33
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    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
    Publication Date: 2021-04-15
    Description: [Fazit] Kurzarbeit und andere Hilfsmaßnahmen stabilisieren in der Corona-Pandemie Teilbereiche des Arbeitsmarktes. Am augenfälligsten ist dies in der stark von Kurzarbeit betroffenen Gastronomie. Kurzarbeit mindert zudem die Einkommenseinbußen, die ansonsten im Fall von Arbeitslosigkeit durchschnittlich größer wären. Insofern trägt Kurzarbeit auch zur Stabilisierung der konjunkturellen Lage bei. Eine wesentliche Rolle dabei spielen aufstockende Leistungen, die jedoch Kurzarbeiter*innen in tariffreien Betrieben seltener als in tarifgebundenen erhalten. Umso wichtiger ist vor allem mit zunehmender Dauer der Kurzarbeit der erhöhte Bezug des gesetzlichen Kurzarbeitergeldes. Kurzarbeiter*innen haben zwar im Vergleich zu Arbeitslosen seltener mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Gleichwohl ist auch bei ihnen mit sich im Laufe der Zeit verschärfenden sozialen Problemen zu rechnen, da finanzielle Rücklagen vielfach bereits aufgebraucht sind und bei immer mehr Personen weiter schrumpfen werden. Einkommensstabilisierende Leistungen sowie der Erhalt des Arbeitsplatzes dürften wesentlich dazu beitragen, dass Kurzarbeiter*innen die Krisenpolitik der Bundesregierung positiver bewerten als Arbeitslose. Die Zustimmungswerte zeigen aber Erosionstendenzen. Dieser Prozess könnte sich fortsetzen oder gar beschleunigen, wenn es Kurzarbeit immer weniger gelingt, die Krisenphase zu überbrücken und stattdessen zu einer Art "Pont d'Avignon" wird. Bereits im November war die Furcht vor Jobverlusten unter Kurzarbeiter*innen gerade in den besonders bedrohten kleinbetrieblichen Teilbereichen des Handels und vor allem dem Gastgewerbe stark verbreitet. Kurzarbeit bedeutet mehr verfügbare Zeit. Ein Teil der Männer nutzt sie für vermehrten Einsatz in der Kinderbetreuung, während bei den Frauen in Kurzarbeit der Zeiteinsatz für die Kinderbetreuung ohnehin schon hoch ist. Kurzarbeit macht deutlich, dass Arbeitszeitverkürzungen die ungleiche Lastenverteilung bei der Kinderbetreuung verringern können. Das alleine reicht aber nicht aus, sie zu beseitigen. Das Hauptengagement verbleibt weiterhin bei den Frauen. Enttäuschend ist, dass die verringerte Arbeitszeit vergleichsweise wenig für Weiterbildung genutzt wird. Abzuwarten bleibt, ob die mit dem Beschäftigungssicherungsgesetz geschaffenen zusätzlichen öffentlichen Leistungen zu einer Intensivierung führen.
    Keywords: ddc:330 ; Unterbeschäftigung ; Beschäftigungssicherung ; Soziale Sicherheit ; Familie-Beruf ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 34
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    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
    Publication Date: 2021-04-13
    Description: Die Corona-Krise schränkt das soziale und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark ein. Neben dem Anstieg von Kurzarbeit waren und sind viele Beschäftigte aufgrund der eingeschränkten institutionellen Kinderbetreuung gezwungen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder Kinderbetreuung im Homeoffice zu leisten. Da vor allem Frauen bereits vor der Krise den Löwenanteil an Sorgearbeit übernahmen, geht der vorliegende Report der folgenden Frage nach: Wie hat sich die Krise auf die Geschlechterungleichheit ausgewirkt? Dabei wird die Entwicklung des Gender Pay Gap, Gender Time Gap und Gender Care Gap in den Blick genommen.
    Keywords: ddc:330 ; Gleichstellungspolitik ; Coronavirus ; Geschlechterforschung ; Berichtswesen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 35
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    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)
    Publication Date: 2021-04-13
    Keywords: ddc:330 ; Tarifvertrag ; Beschäftigungseffekt ; Teilstaat ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 36
    facet.materialart.
    Unknown
    Mannheim: ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Publication Date: 2021-04-14
    Description: Das Für und Wider von verbindlichen Empfehlungen für weiterführende Schulen nach der Grundschule wird in Wirtschaft und Politik kontrovers diskutiert. Die gesetzlichen Vorgaben zum Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen unterscheiden sich zwischen den Bundesländern zum Teil erheblich. Während die Mehrheit der Länder den Eltern die endgültige Entscheidung über die Schulform überlässt, ist der Zugang zu einer höheren Schulform in einigen Ländern verbindlich an die Empfehlung der Grundschule gebunden. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim und des WZB Berlin zeigt nun, dass sich die Verbindlichkeit der Schulform-Empfehlung bereits auf die schulischen Leistungen und auf das subjektive Wohlbefinden der Grundschüler/innen auswirkt. Wenn Grundschulempfehlungen verbindlich sind, verbessern sich die gemessenen schulischen Kompetenzen in der vierten Klasse. Gleichzeit sinkt jedoch die Lernfreunde, während Noten- und Zukunftsängste zunehmen.
    Keywords: ddc:330 ; Grundschule ; Weiterführende Schule ; Entscheidung unter Unsicherheit ; Teilstaat ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 37
    Publication Date: 2021-04-10
    Description: Durch den "European Green Deal" und den "Circular Economy Action Plan" der Europäischen Union (EU) hat die EU-Produktpolitik 2019 und 2020 neue Impulse erhalten. In beiden Strategiepapieren der Europäischen Kommission wird ein elektronischer bzw. digitaler Produktpass als wesentliches Instrument für eine klimaschonende und ressourceneffiziente Wirtschaft genannt. Dieser soll unter anderem Informationen über Herkunft, Zusammensetzung, Reparatur- und Demontagemöglichkeiten eines Produktes sowie über die Handhabung am Ende seiner Lebensdauer liefern. Auch auf nationaler Ebene wird das Thema "digitaler Produktpass" diskutiert und insbesondere in der Umweltpolitischen Digitalagenda des Bundesumweltministeriums als zentrale Maßnahme genannt. [...]
    Keywords: ddc:330 ; Produktmanagement ; Digitalisierung ; Warenkennzeichnung ; Produktlebenszyklus ; Deutschland ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 38
    Publication Date: 2021-04-10
    Description: Das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhebt seit 1993 jährlich die Innovationsaktivitäten der deutschen Wirtschaft. Die Erhebung findet im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt und wird in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung sowie dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) durchgeführt. Sie ist als eine Panelerhebung konzipiert und wird als Mannheimer Innovationspanel (MIP) bezeichnet. Die Innovationserhebung ist alle zwei Jahre der deutsche Beitrag zu den Community Innovation Surveys (CIS) der Europäischen Kommission und beruht konzeptionell auf dem Oslo-Manual von OECD und Eurostat.
    Keywords: ddc:330 ; Technologiepolitik ; Geschäftsmodell ; Innovation ; Berichtswesen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 39
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2021-04-10
    Description: In vielen deutschen Unternehmen ist die Umsetzung von Nachhaltigkeit bereits fest verankert, indem sie die ökonomischen, ökologischen und sozialen Wechselbeziehungen ihrer Tätigkeiten analysieren, sich Ziele setzen und Kennzahlen, die über die unterschiedlichen Dimensionen ihres Geschäfts Auskunft geben, veröffentlichen. Doch die Komplexität und Unwägbarkeiten, die ein verschachteltes Netz aus internationalen Wirtschaftsbeziehungen mit sich bringt, machen die lückenlose Überwachung von globalen Lieferketten nahezu unmöglich. Es gibt zahlreiche Initia-tiven weltweit, um das nachhaltige Wirtschaften zu stärken. Mit der Einigung auf ein Lieferket-tengesetz in Deutschland sollen große Unternehmen in mehreren Stufen dazu verpflichtet wer-den, ihr eigenes Unternehmen sowie ihre Direktlieferanten auf die Einhaltung von Menschen-rechtsstandards zu prüfen. Und auch die EU plant, verbindliche Sorgfaltspflichten in der Liefer-kette einzuführen. Bereits im Verlauf des Jahres 2021 ist mit einem entsprechenden Entwurf zu rechnen. Im Rahmen einer Gesetzesinitiative schlägt das Europäische Parlament eine Gesetzge-bung vor, die über die anvisierten deutschen Regelungen für ein Lieferkettengesetz gehen. [...]
    Description: In many German companies, the implementation of sustainability is already well established. However, the complexity and uncertainties of global value chains make their seamless monitor-ing almost impossible. There are already numerous initiatives to strengthen sustainable busi-ness practices. With the agreement on a supply chain law (Lieferkettengesetz) in Germany, large companies will be obliged to check their own company as well as their direct suppliers for com-pliance with human rights standards. Furthermore, the EU is planning to introduce binding due diligence requirements. A corresponding draft is expected in the course of 2021. Within the framework of a legislative initiative of the EU Parliament, legislation is proposed that goes be-yond the German regulations for a supply chain law. [...]
    Keywords: ddc:330 ; F18 ; Q56 ; Q01 ; Lieferkette ; Recht ; Nachhaltigkeit ; Deutschland ; EU-Recht
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 40
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    Unknown
    Berlin: Technische Universität Berlin, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung
    Publication Date: 2021-04-10
    Description: Verkehrserziehung und das damit einhergehende Ziel, die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr zu gewährleisten und zu fördern, ist seit den 1930er Jahren in Deutschland relevant. Dabei hat sich die inhaltliche wie auch terminologische Ausrichtung mehrmals geändert. Zwar wird Verkehrserziehung seit Jahren um den Begriff der Mobilitätserziehung ergänzt oder ersetzt, es ist jedoch fraglich, inwiefern es sich hierbei wirklich um eine Anpassung an aktuelle Mobilitätsanforderungen handelt. Weder in der wissenschaftlichen noch in der gesellschaftlichen Debatte hat sich bisher ein Konsens darüber herausgebildet, ob die Verkehrswende auch durch eine umfassende Anpassung der Konzepte im Bereich der Mobilitätsbildung flankiert werden muss. Im Rahmen dieses Papers wird im Lichte des historischen Wandels der Begriffe und der Beschreibung der aktuellen Debatten ein neues Konzept der Mobilitätsbildung vorgestellt werden. Dieses beruht auf dem Ansatz, Fähigkeiten wie die eigene Urteilsbildung sowie ein kritisch-reflexives Denken im Kontext von Mobilität zu entwickeln. Das Paper betrachtet weiterhin die Vereinbarung des dargelegten Verständnisses mit den aktuellen Voraussetzungen in Kitas und Grundschulen und formuliert daran anschließend Ansprüche an Mobilitätsbildung.
    Description: Traffic safety education is linked to the goal of guarantying and promoting road safety for children and young people. In Germany, the topic has undergone drastic changes since its introduction in the 1930s. This has led to multiple adaptions of the terminology and its contents. Today, traffic safety education has been expanded, or even replaced, by mobility education (Mobilitätserziehung). In German, the term Erziehung is linked to the mediation of knowledge and competencies. It has to be debated, if this allows for an actual adaption to changing mobility needs. An unresolved question within the academic field thus remains, whether a terminological adjustment and definition of a comprehensive mobility education is necessary due to the urgent need for a transport transformation. The paper presents an overview of the historical development and current debates of the different terms before introducing a new understanding of mobility education (German: Mobilitätsbildung). This concept is based upon the approach of fostering capacity building, such as the capacity to make our own decisions and judgements, as well as critical and reflexive thinking in the context of mobility. Moreover, the paper looks at how the current conditions at kindergartens and elementary schools are compatible with this understanding and formulates first requirement for a new form of mobility education.
    Keywords: ddc:330 ; Verkehrsplanung ; Mobilität ; Verkehrssicherheit ; Kinder ; Jugendliche ; Bildungswesen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 41
    Publication Date: 2020-01-15
    Description: * Die digitale Fertigung bietet vielfaltige Chancen für Handwerksbetriebe und Designunternehmen, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen auf veränderte Kundenanforderungen zu reagieren und sich wettbewerbsfähig im Markt zu positionieren. * Die Ausschöpfung der Potenziale ist nicht nur risikoreich, sondern für viele kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk und Design gänzlich unmöglich. * Mit W3 - Wissen.Werkstatt.Workshop hat das Projekt 'DigiMat' über drei Jahre gemeinsam mit Handwerker/innen und Designer/innen ein Geschäftsmodell entwickelt, um diesen Herausforderungen zu begegnen. * Im Fokus steht die gewerke-/branchenübergreifende wissensbasierte und innovationsorientierte Vernetzung von Handwerksbetrieben und Designunternehmen, um ihr Wissen zu bündeln, auszutauschen, neues Wissen zu generieren und dieses in der digitalen Fertigung materieller Gegenstande zu verwerten. * Damit lassen sich Kundenanforderungen und neue technologische und materialbezogene Entwicklungen leichter antizipieren und das Risiko der digitalen Fertigung reduzieren.
    Keywords: ddc:330 ; Automatisierte Produktion ; Handwerk ; Konstruktion ; Unternehmenskooperation ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 42
    Publication Date: 2020-03-26
    Description: Die industrialisierte Welt erlebt zurzeit aufgrund der von SARS-CoV-2 ("Corona-Virus") ausgelösten Pandemie eine einmalige Krisensituation. Die vorliegende RWI Position stellt sieben Empfehlungen für eine Strategie zum Umgang mit der akuten Herausforderung im Gesundheitswesen auf. Ihre Eckpunkte sind: I. Bedarfsdämpfung: Um Behandlungskapazitäten nicht rapide zu überlasten, sollten zielgerichtet eingesetzte Maßnahmen die Verbreitung des Virus verlangsamen. Schwer- punkt ist dabei die Unterstützung und Abschottung von Risikopatienten. II. Kapazitätsausweitung: Auf der Angebotsseite muss die schnelle Beschaffung und Organisation von zusätzlichen Behandlungskapazitäten - Betten, Geräte, Personal - die höchste Priorität haben. Zudem sollten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass bei krisenhafter Zuspitzung mittelschwere Verläufe möglichst außerhalb von Kran- kenhäusern behandelt werden können. Dies gelänge durch die Einrichtung koordinierter Gerätepools sowie die fachliche Einweisung oder Online-Unterstützung von freiwilligen Helfern wie Angehörigen oder Nachbarn. III. Kapazitätsauslastung: Vorhandene Kapazität darf im Bedarfsfall nicht brachliegen. Daher sollten bürokratische Vorgaben befristet ausgesetzt, die Erstattung von Erlösaus- fällen zugesagt und den Krankenhäusern Anreize gesetzt werden, die Verweildauer der COVID-Patienten möglichst gering zu halten.
    Description: The industrialised world is currently experiencing a unique crisis situation due to the pandemic caused by SARS-CoV-2 ("corona virus"). This RWI position sets out seven recommendations for a strategy to deal with the acute challenge in the health care system. Their key points are: I. Reducing need of treatment: In order to avoid a rapid overloading of treatment capacities, targeted measures should slow down the spread of the virus. The main focus should be on supporting and isolating high-risk patients. II. Capacity expansion: On the supply side, the quick procurement and organisation of additional treatment capacities - beds, equipment, personnel - must be the highest priority. In addition, the prerequisites should be created such that, in the event of a crisis escalating, medium-heavy courses of disease can be treated outside hospitals if possible. This could be achieved by setting up coordinated pools of equipment and by providing specialist instruction or online support for volunteers such as relatives or neighbours. III. Capacity utilisation: Existing capacity must not be left idle when needed. For this reason, bureaucratic requirements should be temporarily suspended, reimbursement of lost revenues promised and incentives should be provided for hospitals to keep the length of stay of COVID patients as short as possible.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Gesundheitspolitik ; Krisenmanagement ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 43
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2020-03-26
    Description: Wenn Arbeitnehmer*innen sich vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes ängstigen, hat das schwerwiegende Folgen - für sie selbst und die Unternehmen. Starker Kündigungsschutz lindert die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit nicht, Arbeitslosenunterstützung schon. Regelungen zur Existenzsicherung bei Jobverlust müssen transparenter werden.
    Keywords: ddc:330 ; Beschäftigungssicherung ; Angst ; Kündigungsschutz ; Arbeitslosenversicherung ; Arbeitsmarktpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 44
    Publication Date: 2020-04-07
    Description: Im folgenden Beitrag wird ein Teil der aktuellen Konjunkturstudien zur Corona-Krise kurz aufgelistet und kommentiert. Der Fokus richtet sich zum einen auf die Weltwirtschaft und zum anderen auf die deutsche Wirtschaft. Die Sichtung der Studien wurde am 23. März 2020 abgeschlossen.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Wirtschaftsprognose ; Weltwirtschaftskrise ; Deutschland ; Welt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 45
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: Die urbane Mobilität hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Hierzu tragen vermehrt die aufkommenden Sharing-Angebote bei. Neben dem schon länger betriebenen Carsharing kam vor einigen Jahren das Bikesharing und nun auch das Ridesharing und E-Scootersharing hinzu. Die Akzeptanz dieser vier Dienste wurden in der vorliegenden Studie mittels einer Erhebung unter 3.061 Probanden in deutschen Großstädten untersucht. Ziel der Untersuchung war es, die Be-kanntheit, Einstellung wie auch Nutzungsintentionen der Personen gegenüber diesen vier Sharing-Diensten zu analysieren. Carsharing ist unter den vier Diensten mit Abstand am bekanntesten (93 % der Probanden ist der Dienst bekannt). Bikesharing folgt an zweiter Position (69% Bekanntheit). E-Scootersharing (53% Bekanntheit) und Ridesharing (47 %) sind deutlich weniger bekannt. Die Einstellungen gegenüber den vier Diensten sind überwiegend neutral, mit der Ausnahme des E-Scootersharing, das negativer bewertet wird. Nichtsdestotrotz weist das E-Scootersharing hohe Nutzungspotenziale, d. h. geäußerte Nutzungs-absichten, für verschiedene Wegezwecke (insbesondere Freizeitwege) auf. An zweiter Stelle folgt hinsichtlich der Nutzungspotenziale das Ridesharing, insbe-sondere in der gepoolten Version (teilen der Fahrt mit Anderen). Carsharing und Bikesharing weisen geringere Nutzungspotenziale auf. Die in der Studie identifizierten Early Adopter, das heißt, die Personen, die schon jetzt die neuen Mobilitätsdienste nutzen, sind überwiegend jüngere Personen mit höherem Bildungslevel. Zudem sind unter den Early Adoptern mit höherer Wahr-scheinlichkeit Männer sowie Personen, die in Vollzeit erwerbstätig sind. Im Ver-gleich zu den befragten Personen, die die Sharing-Angebote derzeit noch nicht nutzen, steht diesen Early Adoptern außerdem weniger häufig ein privates Auto zur Verfügung. Die Ergebnisse dieser Studie liefern einen Überblick über die Nutzung wie auch die Nutzerinnen und Nutzer der geteilten Mobilität in Deutschland. Weitere Ana-lysen, für welche exakten Distanzen welcher Dienst besonders geeignet ist, wel-che Kombination von Diensten wertvoll ist oder auch welche Zielgruppen das höchste Nutzungspotenzial aufweisen, sind notwendig. Wo aus Gründen der besseren Lesbarkeit nicht anders möglich, wird in diesem Bericht das generische Maskulinum verwendet. Es sind jedoch immer alle Ge-schlechteridentitäten mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
    Keywords: ddc:330 ; Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung ; Share Economy ; Konsumentenverhalten ; Marktforschung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 46
    Publication Date: 2020-04-10
    Description: Die Umsetzung von schulischer Inklusion findet in Deutschland auf verschiedenen Ebenen des Bildungssystems statt, z.B. in der Gestaltung der Schulstruktur. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie sich die Umsetzung von Inklusion abbilden lässt. In Abhängigkeit davon, wie Inklusion als politische Vorgabe gedeutet wird, kann es beispielsweise variieren, welche empirischen Daten hierfür erhoben werden. Daran anknüpfend geht es im Rahmen der Arbeit um die Fragen, inwiefern Inklusion in den Messinstrumenten der Schulinspektion berücksichtigt wird und wie diese entstanden sind. Schulinspektionen evaluieren in den einzelnen Bundesländern mithilfe von Messinstrumenten, z.B. Schülerfragebögen und Unterrichtsbeobachtungsbögen, die Qualität von Einzelschulen. Dabei unterscheiden sich die Bundesländer darin, welche Instrumente sie anwenden. Durch die Analyse der Messinstrumente und mithilfe von Experteninterviews wird herausgearbeitet, ob und welche Daten in Bezug auf die Umsetzung von Inklusion erhoben werden. Des Weiteren wird deutlich, wie die Messinstrumente der Schulinspektionen entstanden sind und welche Rahmenbedingungen prägend wirkten. Die Auseinandersetzung mit dem Entwicklungsprozess ermöglicht es zu zeigen, warum sich die Messinstrumente zwischen den Bundesländern unterscheiden. Für die Bearbeitung der Fragestellung wird auf organisations- und bewertungssoziologische Arbeiten (z.B. Sensemaking Ansatz) zurückgegriffen sowie auf zentrale Konzepte der Inklusionsforschung und den Educational Governance-Ansatz. (DIPF/Orig.)
    Description: Zugl.: Dissertation, Universität Hildesheim, 2019. Die Publikation wurde durch den Leibniz-Publikationsfonds für Open-Access-Monografien gefördert.
    Description: Due to the UN Convention on the Rights of Persons with disabilities, the Federal States of Germany have to implement inclusive education. However, there is no shared understanding how to define inclusive education in Germany. Therefore, different understandings on how to implement inclusive education within the schools exist. Comparing different Federal States of Germany, Anne Piezunka examines how school inspectorates define inclusive education. School inspectorates are part of the educational administration. They evaluate the quality of schools and are a key means of accountability. Evaluating the quality of schools, they analyze documents, conduct interviews and observe classes. Thereby, they apply several metrics. For example: “The class starts on time”. Every federal state has developed its own metrics. Piezunka analyzes which metrics school inspectorates apply to evaluate the implementation of inclusive education on the school level. Interviewing the developers of metrics, she also studies the development of these metrics and seeks to explain differences between the federal states. The study brings together sensemaking theory, sociology of evaluation and research on inclusive education. (DIPF/Orig.)
    Keywords: ddc:330 ; Inklusion ; Schulqualität ; Schule ; Integration ; Schulinspektion ; Messinstrument ; Qualitätskontrolle ; Bewertung ; Bildungspolitik ; Bildungsforschung ; Qualitätssicherung ; Schulentwicklung ; Indikator ; Interview ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 47
    Publication Date: 2020-04-10
    Description: Earmarking financial contributions for specific geographic, thematic or other priorities has emerged as an important modality for funding multilateral development organisations. Earmarking has had positive consequences, such as the mobilisation of resources for multilateral organisations and new partnership modalities, including with non-state actors. Yet, there has been a rising concern about challenges relating to the effectiveness, efficiency and legitimacy of multilateral development cooperation. Understanding and addressing these negative aspects has gained a new urgency. The 2030 Agenda for Sustainable Development and the crisis of multilateralism make it imperative to tackle the downsides of earmarked funding and bring out its positive forces. This study was commissioned by the German Ministry for Economic Cooperation and Development. Germany is a latecomer to earmarking - the government has begun only in recent years to make use of earmarked funds at a larger scale. The study analyses the most important instruments of earmarked funding, studies practices of selected donors that supply large shares of earmarked funding, and analyses practices and consequences of earmarked funding with regard to the UN Development System and multilateral development banks. The study concludes with recommendations to the German government on how to improve its earmarking practices.
    Keywords: ddc:330 ; Entwicklungsfinanzierung ; Entwicklungsorganisation ; Deutschland ; Großbritannien ; Schweden ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
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  • 48
    facet.materialart.
    Unknown
    Münster: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Genossenschaftswesen (IfG)
    Publication Date: 2020-04-10
    Description: Das vorliegende Arbeitspapier beschreibt die verwendete Datengrundlage und erste empirische Ergebnisse zur Untersuchung des Einflusses eines Daten-Netzwerkbetriebs auf den Kooperationserfolg von Verbundgruppen. Eine detaillierte Dokumentation über Form und Ablauf der zugrundeliegenden Primärerhebung bildet hierbei die Grundlage sowie den Einstieg für die weitere Analyse. Konkret erfolgte die notwendige Erhebung in Form einer schriftlichen Befragung, welche mit Unterstützung von der Der Mittelstandsverbund - ZGV e.V. durchgeführt wurde. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 310 Verbundgruppenzentralen zur Teilnahme an einer Online-Befragung eingeladen, wobei als Key Informants die jeweiligen Geschäftsführer bzw. Vorstände festgelegt wurden. Die effektive Rücklaufquote der Untersuchung beträgt 22,58 %. Die erhobenen Daten erfüllen anhand unterschiedlicher Indikatoren sowohl interne als auch externe Validität. Insgesamt nahmen Verbundgruppen aller Größenklassen an der Befragung teil, was sich positiv auf eine differenzierte Analyse des Sachverhalts auswirkt. Erste Ergebnisse belegen, dass unterschiedliche Möglichkeiten kooperativer Datenverarbeitung innerhalb der meisten Zentralen grundsätzlich vorhanden sind. Das Commitment der Mitglieder könnte einen wichtigen Grund darstellen, den verbundgruppenweiten Erfolg durch die Verarbeitung von Kundendaten weiter zu erhöhen.
    Description: This working paper describes the database used as well as first empirical results to investigate the influence of a data network operation on the success of groups of independent retailers. A detailed documentation concerning form and process of the underlying research forms the starting point for further analysis. Specifically, the necessary investigation carried out in form of a written survey with support of SME Groups Germany. For this purpose, 310 headquarters got an invitation to participate in an online survey, with the respective managing directors or board members defined as key informants. The effective response rate of the investigation is 22.58 %. The data fulfill both internal and external validity based on different indicators. Overall, groups of all sizes took part in the survey, which has a positive effect on a differentiated analysis. Initial results show that there are different possibilities for cooperative data processing within most of the headquarters. Members' commitment could be an important reason for further increasing group-wide success by customer data processing
    Keywords: ddc:330 ; Unternehmenskooperation ; Client-Server-Architektur ; Datenverarbeitung ; Befragung ; Mittelständische Industrie ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 49
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: Die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise werden nach und nach in den großen Arbeitsmarkt-aggregaten Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit sichtbar werden. Bei einem sich abzeichnenden markanten Einbruch der Wirtschaftsleistung erscheint eine gravierende Durchwirkung auf den Arbeitsmarkt trotz des umfassendsten Finanzpaketes in der deutschen Wirtschaftsgeschichte unvermeidbar zu sein. Jenseits des makroökonomischen Zusammenhangs zwischen dem Niveau wirtschaftlicher Tätigkeit, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit diskutiert der vorliegende Beitrag, wie die Transmission eines realwirtschaftlichen Impulses auf die Ergebnisgrößen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit anhand eines breiteren Indikatorensatzes zeitnah abgebildet werden kann. Dazu werden knapp 20 Indikatoren, die für die Arbeitsmarktentwicklung relevante einzelne Veränderungen aus unterschiedlichen Quellen statistisch abbilden, identifiziert und nach ihrer zeitlichen Nähe zum exogenen Corona-Schock auf realwirtschaftliche Prozesse zeitlich geordnet. Die zeitnah verfügbaren arbeitsmarktrelevanten Informationen werden zu einem monatlich aktualisierbaren Arbeitsmarktmonitoring verdichtet. Ausgangspunkt des Monitorings ist eine Einordnung anhand des aktuellen Stands für den Monat März 2020, der aufgrund des Stichtags 12. März der Datenerfassung durch die Bundesagentur für Arbeit im Grunde den Status quo vor der Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt abbildet.
    Description: The labor market effects of the Corona crisis will gradually become apparent in the large labor market aggregates of employment and unemployment. In the event of a noticeable slump in economic performance, a serious impact on the labor market appears to be unavoidable despite the most comprehensive financial package in German economic history. In addition to the macroeconomic relationship between the level of economic activity, employment and unemployment, this article discusses how the transmission of a real economic impulse to the results of employment and unemployment can be promptly mapped using a broad set of indicators. For this purpose, about 20 indicators, which statistically map individual changes relevant to labor market development from different sources, are identified and ordered according to their temporal proximity to the exogenous corona shock to real economic processes. From this, an indicator set is derived, which condenses the most immediately available information relevant to the labor market into a monthly updated labor market monitoring system and classifies the current state of development.
    Keywords: J21 ; J23 ; J29 ; ddc:330 ; Beschäftigungseffekt ; Infektionskrankheit ; Wirtschaftskrise ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Freiburg i. Br.: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Wilfried-Guth-Stiftungsprofessur für Ordnungs- und Wettbewerbspolitik
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: In this paper, we propose a novel index for measuring intra-generational redistribution in pay-as-you-go pension schemes. Our index solely requires information on contributions and pension benefits of retirees, enabling us to measure intra-generational redistribution isolated from possible inter-generational redistribution. We use contribution records of approx. 100,000 German individuals, who progressed into retirement in 2007-2015, to measure the level of intra-generational redistribution in the German statutory pension scheme (GRV). A recent reform of childcare benefit provision, which became effective in 2014, confirms the predictions of our index. The reform introduced additional benefits for a subgroup of substantial size of German mothers, due to which the index value for women, but not for men jumps up. Our findings suggests that GRV fulfils the ideal of a Bismarckian pension system without intra-generational redistribution for men, while women benefit from intra-generational redistribution.
    Keywords: H55 ; D31 ; C55 ; ddc:330 ; PAYG pension systems ; intra-generational redistribution ; Beveridge vs. Bismarck ; index ; microdata ; Germany ; Umlageverfahren ; Gesetzliche Rentenversicherung ; Umverteilung ; Generationengerechtigkeit ; Indexberechnung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 51
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Finanzwissenschaftliches Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo Köln)
    Publication Date: 2020-04-08
    Keywords: ddc:330 ; Infrastrukturinvestition ; Zukunft ; Haushaltskonsolidierung ; Wirtschaftskrise ; Infektionskrankheit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 52
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: Wie in den vergangenen beiden Wochen (siehe Bardt/Grömling/Kolev, 2020a und 2020b) liefert das Institut der deutschen Wirtschaft wieder eine kurze Übersicht über einen Teil der vorwiegend in der vorhergehenden Woche veröffentlichten Konjunkturnachrichten. In gewohnter Weise richtet sich der Blick auf die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft. Die nun zum dritten Mal vorliegende Sichtung wurde am 6. April 2020 abgeschlossen.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Wirtschaftsprognose ; Weltwirtschaftskrise ; Deutschland ; Welt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 53
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: In dem folgenden Beitrag wird - wie bereits in der Vorwoche (Bardt/Grömling/Kolev, 2020) - ein ausgewählter Teil der (größtenteils) in der 13. Kalenderwoche veröffentlichten Konjunkturstudien zur Corona-Krise aufgeführt. Der Fokus richtet sich auf die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft. Die vorliegende Sichtung wurde am 30. März 2020 abgeschlossen.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Wirtschaftsprognose ; Weltwirtschaftskrise ; Deutschland ; Welt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 54
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2020-04-21
    Description: This report describes the design, data, and main results of an online survey (i.e., the "Judging Without Knowing" survey) that was conducted between October 2017 and June 2018 with more than 2,000 registered members on Clickworker (a commercial survey company in Germany). The survey was conducted in order to provide a post-hoc test of the stimulus material (photos) that was used in two correspondence tests on labor market discrimination (i.e., the ADIS and GEMM studies) and to enable further analyses on the role of ethnic stereotypes for ethnic discrimination in hiring. The survey consisted of two parts. The first part of the survey was a post-hoc validation study that aimed at providing an empirical test of the comparability of the photos (phenotype stimuli) from the ADIS and GEMM studies with regard to attractiveness, (ascribed) competence, and sympathy. The second part of the survey studied the stereotypes Germans have about different immigrant groups in Germany. In contrast to previous studies, we asked respondents to rate in how far a range of bipolar adjectives that belong to different stereotype content models (i.e., SCM, 2d-ABC model, and facet model) fit for 38 different ethnic origin groups. In addition, we randomly varied whether respondents had to provide their personal view ("I think …") or their view of the nationally shared stereotype ("Germans think …"). Overall, our findings show that respondents evaluated the photos from the ADIS and GEMM studies differently - but most differences were not substantial. Evaluations differed more strongly between respondents than between photos, and more strongly between photos of males and females and photos series (i.e., original photos and photos that were adjusted with image processing software) than between phenotype groups. The stereotype survey suggests that instruction matters. Respondents rate the different origin groups more positively when asked to express their own opinion than when asked to state the opinion of the Germans. Second, our results raise doubts as for whether Communion is the primary dimension when it comes to stereotypes about immigrant groups in Germany. Ascribed Capacity, Beliefs, and Power seem more important than ascribed Communion. Finally, there seems to be a main divide between the (poor) global south and the (wealthy) global north. Stereotypes about immigrant groups from the global south are generally more negative than stereotypes about immigrants from the global north.
    Keywords: ddc:300 ; Ethnische Diskriminierung ; Befragung ; Stereotyp ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 55
    facet.materialart.
    Unknown
    Mannheim: ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Publication Date: 2020-04-23
    Description: Die Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Covid-19-Erregers haben die Weltwirtschaft in weiten Teilen zum Erliegen gebracht. Dies wird in Deutschland sowie in vielen anderen Ländern zu einer tiefen Rezession im Jahr 2020 führen. Der konjunkturelle Einbruch wird auch die Bereitschaft der Unternehmen beeinflussen, in Forschung und Entwicklung (F&E) und damit in langfristige Zukunftsinvestitionen zu investieren und neue Produkte und Dienstleistungen am Markt einzuführen. Dieser Policy Brief fasst Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen zusammen und fragt, was wir daraus für die aktuelle Corona-Krise lernen können. Er weist aber auch auf Besonderheiten im Zuge der Corona-Krise hin und gibt Handlungsempfehlungen für die Innovationspolitik.
    Description: The measures to slow the spread of the Covid-19 virus have brought large parts of the global economy to a standstill. This is likely to push Germany and many other countries into a deep recession in 2020. The economic downturn will most likely also reduce the willingness of companies to invest in research and development (R&D) in order to make long-term investments for the future and introduce new products and services to the market. This policy brief summarises the lessons learned from past recessions and addresses the question of how these experiences can be used to understand the current coronavirus crisis. It also sheds light on the particularities of the coronavirus crisis and suggests possible innovation policy measures.
    Keywords: ddc:330 ; Coronavirus ; Wirtschaftskrise ; Industrieforschung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 56
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)
    Publication Date: 2020-04-23
    Description: Der vorliegende Beitrag gibt zunächst in Abschnitt 2 einen kursorischen Überblick über den aktuellen Stand der empirischen Forschung zum Einfluss der Medien auf Wahrnehmung und Verhalten. Dabei wird insbesondere auf den politischen Kontext fokussiert. Sodann werden einige Forschungsarbeiten unter Beteiligung des Autors eingehender vorgestellt, die den Einfluss der Medienberichterstattung in Demokratien unter die Lupe nehmen. Hierzu werden in Abschnitt 3 zunächst Methoden und Probleme bei der Erhebung von Mediendaten aufgezeigt. In Abschnitt 4 folgen dann zwei Studien zum Einfluss der Medien auf die Wahrnehmung in detaillierter Form. Dabei werden beispielhaft zwei Themen in den Blick genommen, die in der politischen und öffentlichen Diskussion eine besonders prominente Rolle spielen: Ungleichheit und Migration. Abschnitt 5 zeigt, inwieweit sich die Medienberichterstattung in Demokratien auf die Wahlabsichten auswirkt. Abschnitt 6 analysiert sodann, ob Medien ihrer Rolle als vierte Gewalt gerecht werden. Abschnitt 7 schließt mit einem Überblick über die Forschungsergebnisse.
    Keywords: ddc:330 ; Mediale Berichterstattung ; Demokratie ; Soziale Ungleichheit ; Einwanderung ; Wahlverhalten ; Macht ; Deutschland ; USA
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 57
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-04-21
    Description: In diesem Report werden Daten zum Stand der Krankenhausinfrastruktur in Deutschland - auch im Vergleich zu anderen Ländern - zusammengefasst und übersichtlich dargestellt. Dies erlaubt keine Aussagen darüber, ob überhaupt oder wann in der gegenwärtigen Situation damit zu rechnen ist, dass Belastungsgrenzen in unserem System überschritten werden - dies hängt stark von der Dynamik ab, mit der intensivmedizinisch zu betreuenden Fälle zunehmen. Das ist aber momentan nur schwer vorherzusagen. Es zeigt sich, dass Deutschland im internationalen Vergleich eine hohe Krankenhausbettendichte hat, auch im Bereich der Intensivmedizin. Allerdings liegt die Ausstattung mit medizinischem Personal in Krankenhäusern lediglich im Mittelfeld der betrachteten Länder. In der gegenwärtigen Situation ist es daher auch wichtig, das vorhandene Personal so einzusetzen, dass Überlastungen der Belegschaft möglichst lange vermieden werden können.
    Description: Here, data on the actual hospital infrastructure in Germany are summarised and presented. This does not allow any statements as to whether or when the limits of the German health system's capacities will be exceeded. This depends too much on the dynamics of the cases requiring intensive care - something, which is currently difficult to predict. What can be seen is that Germany has a high hospital bed density in comparison to other countries, also in the field of intensive and intermediate care. However, the numbers of medical staff employed in hospitals is only in the middle of the range. In the current situation, it is therefore important to implement different strategies in order to avoid overloading the workforce for as long as possible.
    Keywords: H44 ; I11 ; ddc:330 ; Krankenhaus ; Infrastruktur ; Vergleich ; Deutschland ; OECD-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics