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  • Deutschland  (13,906)
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  • 1
    Publication Date: 2019-12-17
    Description: Alleinerziehende gehören in Deutschland konstant zu den am meisten von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen: Während die Armutsrate der gesamten Bevölkerung im Jahr 2016 bei 16,5% und die von Paarhaushalten mit Kindern bei ‚nur‘ 10% lag, waren doppelt bzw. dreimal so viele (32,5%) Alleinerziehende von Armut betroffen. 90% aller Alleinerziehenden sind Frauen. Obwohl das hohe Armutsausmaß alleinerziehender Mütter wissenschaftlich bestens dokumentiert ist, sind die Ursachen bisher wenig erforscht. Dieses Buch entwickelt anhand der Lebensverlaufsperspektive ein Theoriemodell, das sowohl die dynamischen Interdependenzen von Familien- und Erwerbsverläufen als auch den rahmenden Einfluss bestehender Familien- und Arbeitsmarktpolitik systematisch berücksichtigt. Es werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Inwiefern ist dieses hohe Armutsrisiko das Ergebnis eines endogenen Selektionsprozesses ins Alleinerziehen oder des Alleinerziehens per se? Inwiefern trägt die Differenzierung von drei Wegen ins Alleinerziehen (Trennung einer Ehe, Trennung einer nichteheliche Lebensgemeinschaft, außerpartnerschaftliche Kindesgeburt) zum Verständnis dieser Effekte bei? Inwiefern werden diese beiden Effekte vom bestehenden institutionellen Kontext moderiert? Diese Fragen wurden anhand von Daten des Sozio-Ökonomischen Panel (SOEP) mit verschiedenen quantitativen Methoden empirisch analysiert. Im Vergleich zu Frauen, die nicht alleinerziehend werden, weisen zukünftige Alleinerziehende bereits zwei Jahre vor dem Übergang ins Alleinerziehen ein substanziell höheres Armutsrisiko auf. Zusätzlich wird die Wahrscheinlichkeit, arm zu sein, durch den Übergang ins Alleinerziehen substanziell noch erhöht. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede je nach Weg ins Alleinerziehen. Weiterhin wird gezeigt, dass weder die Arbeitsmarktreformen der frühen 2000er Jahre noch der Ausbau der Familienpolitik zu einer substanziellen Reduktion der Armutsrate für Alleinerziehende beigetragen haben.
    Description: Zugl.: Dissertation, Freie Universität Berlin, 2018. Die Publikation wurde durch das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und den Leibniz-Publikationsfonds für Open-Access-Monografien gefördert.
    Keywords: ddc:330 ; Armut ; Alleinerziehende ; Selektionsprozesse ; Familienpolitik ; Arbeitsmarktpolitik ; SOEP ; UK Household Longitudinal Study (UKHLS) ; Understanding Society ; Deutschland ; Vereinigtes Königreich
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:book
    Location Call Number Expected Availability
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  • 2
    Publication Date: 2020-01-15
    Description: * Die digitale Fertigung bietet vielfaltige Chancen für Handwerksbetriebe und Designunternehmen, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen auf veränderte Kundenanforderungen zu reagieren und sich wettbewerbsfähig im Markt zu positionieren. * Die Ausschöpfung der Potenziale ist nicht nur risikoreich, sondern für viele kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk und Design gänzlich unmöglich. * Mit W3 - Wissen.Werkstatt.Workshop hat das Projekt 'DigiMat' über drei Jahre gemeinsam mit Handwerker/innen und Designer/innen ein Geschäftsmodell entwickelt, um diesen Herausforderungen zu begegnen. * Im Fokus steht die gewerke-/branchenübergreifende wissensbasierte und innovationsorientierte Vernetzung von Handwerksbetrieben und Designunternehmen, um ihr Wissen zu bündeln, auszutauschen, neues Wissen zu generieren und dieses in der digitalen Fertigung materieller Gegenstande zu verwerten. * Damit lassen sich Kundenanforderungen und neue technologische und materialbezogene Entwicklungen leichter antizipieren und das Risiko der digitalen Fertigung reduzieren.
    Keywords: ddc:330 ; Automatisierte Produktion ; Handwerk ; Konstruktion ; Unternehmenskooperation ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 3
    Publication Date: 2020-02-19
    Description: Das Buch untersucht die Ursachen für das hohe Armutsrisiko alleinerziehender Mütter in Deutschland. Handelt es sich primär um Selektionseffekte von benachteiligten Frauen ins Alleinerziehen oder werden Frauen durch das Alleinerziehen arm? Welche Rolle spielt dabei der institutionelle Kontext (Arbeitsmarkt- und Familienpolitik)? Diese Fragen werden anhand quantitativer Längsschnittanalysen mit dem SOEP sowie einem Vergleich mit dem UK beantwortet.
    Keywords: ddc:320 ; Armut ; Alleinerziehende ; Selektionsprozesse ; Familienpolitik ; Arbeitsmarktpolitik ; SOEP ; UKHLS ; UK Household Longitudinal Study ; Understanding Society ; Deutschland ; Vereinigtes Königreich
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:book
    Location Call Number Expected Availability
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  • 4
    Publication Date: 2020-03-26
    Description: Die industrialisierte Welt erlebt zurzeit aufgrund der von SARS-CoV-2 ("Corona-Virus") ausgelösten Pandemie eine einmalige Krisensituation. Die vorliegende RWI Position stellt sieben Empfehlungen für eine Strategie zum Umgang mit der akuten Herausforderung im Gesundheitswesen auf. Ihre Eckpunkte sind: I. Bedarfsdämpfung: Um Behandlungskapazitäten nicht rapide zu überlasten, sollten zielgerichtet eingesetzte Maßnahmen die Verbreitung des Virus verlangsamen. Schwer- punkt ist dabei die Unterstützung und Abschottung von Risikopatienten. II. Kapazitätsausweitung: Auf der Angebotsseite muss die schnelle Beschaffung und Organisation von zusätzlichen Behandlungskapazitäten - Betten, Geräte, Personal - die höchste Priorität haben. Zudem sollten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass bei krisenhafter Zuspitzung mittelschwere Verläufe möglichst außerhalb von Kran- kenhäusern behandelt werden können. Dies gelänge durch die Einrichtung koordinierter Gerätepools sowie die fachliche Einweisung oder Online-Unterstützung von freiwilligen Helfern wie Angehörigen oder Nachbarn. III. Kapazitätsauslastung: Vorhandene Kapazität darf im Bedarfsfall nicht brachliegen. Daher sollten bürokratische Vorgaben befristet ausgesetzt, die Erstattung von Erlösaus- fällen zugesagt und den Krankenhäusern Anreize gesetzt werden, die Verweildauer der COVID-Patienten möglichst gering zu halten.
    Description: The industrialised world is currently experiencing a unique crisis situation due to the pandemic caused by SARS-CoV-2 ("corona virus"). This RWI position sets out seven recommendations for a strategy to deal with the acute challenge in the health care system. Their key points are: I. Reducing need of treatment: In order to avoid a rapid overloading of treatment capacities, targeted measures should slow down the spread of the virus. The main focus should be on supporting and isolating high-risk patients. II. Capacity expansion: On the supply side, the quick procurement and organisation of additional treatment capacities - beds, equipment, personnel - must be the highest priority. In addition, the prerequisites should be created such that, in the event of a crisis escalating, medium-heavy courses of disease can be treated outside hospitals if possible. This could be achieved by setting up coordinated pools of equipment and by providing specialist instruction or online support for volunteers such as relatives or neighbours. III. Capacity utilisation: Existing capacity must not be left idle when needed. For this reason, bureaucratic requirements should be temporarily suspended, reimbursement of lost revenues promised and incentives should be provided for hospitals to keep the length of stay of COVID patients as short as possible.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Gesundheitspolitik ; Krisenmanagement ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2020-03-26
    Description: Wenn Arbeitnehmer*innen sich vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes ängstigen, hat das schwerwiegende Folgen - für sie selbst und die Unternehmen. Starker Kündigungsschutz lindert die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit nicht, Arbeitslosenunterstützung schon. Regelungen zur Existenzsicherung bei Jobverlust müssen transparenter werden.
    Keywords: ddc:330 ; Beschäftigungssicherung ; Angst ; Kündigungsschutz ; Arbeitslosenversicherung ; Arbeitsmarktpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 6
    Publication Date: 2020-04-07
    Description: Im folgenden Beitrag wird ein Teil der aktuellen Konjunkturstudien zur Corona-Krise kurz aufgelistet und kommentiert. Der Fokus richtet sich zum einen auf die Weltwirtschaft und zum anderen auf die deutsche Wirtschaft. Die Sichtung der Studien wurde am 23. März 2020 abgeschlossen.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Wirtschaftsprognose ; Weltwirtschaftskrise ; Deutschland ; Welt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 7
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: Die urbane Mobilität hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Hierzu tragen vermehrt die aufkommenden Sharing-Angebote bei. Neben dem schon länger betriebenen Carsharing kam vor einigen Jahren das Bikesharing und nun auch das Ridesharing und E-Scootersharing hinzu. Die Akzeptanz dieser vier Dienste wurden in der vorliegenden Studie mittels einer Erhebung unter 3.061 Probanden in deutschen Großstädten untersucht. Ziel der Untersuchung war es, die Be-kanntheit, Einstellung wie auch Nutzungsintentionen der Personen gegenüber diesen vier Sharing-Diensten zu analysieren. Carsharing ist unter den vier Diensten mit Abstand am bekanntesten (93 % der Probanden ist der Dienst bekannt). Bikesharing folgt an zweiter Position (69% Bekanntheit). E-Scootersharing (53% Bekanntheit) und Ridesharing (47 %) sind deutlich weniger bekannt. Die Einstellungen gegenüber den vier Diensten sind überwiegend neutral, mit der Ausnahme des E-Scootersharing, das negativer bewertet wird. Nichtsdestotrotz weist das E-Scootersharing hohe Nutzungspotenziale, d. h. geäußerte Nutzungs-absichten, für verschiedene Wegezwecke (insbesondere Freizeitwege) auf. An zweiter Stelle folgt hinsichtlich der Nutzungspotenziale das Ridesharing, insbe-sondere in der gepoolten Version (teilen der Fahrt mit Anderen). Carsharing und Bikesharing weisen geringere Nutzungspotenziale auf. Die in der Studie identifizierten Early Adopter, das heißt, die Personen, die schon jetzt die neuen Mobilitätsdienste nutzen, sind überwiegend jüngere Personen mit höherem Bildungslevel. Zudem sind unter den Early Adoptern mit höherer Wahr-scheinlichkeit Männer sowie Personen, die in Vollzeit erwerbstätig sind. Im Ver-gleich zu den befragten Personen, die die Sharing-Angebote derzeit noch nicht nutzen, steht diesen Early Adoptern außerdem weniger häufig ein privates Auto zur Verfügung. Die Ergebnisse dieser Studie liefern einen Überblick über die Nutzung wie auch die Nutzerinnen und Nutzer der geteilten Mobilität in Deutschland. Weitere Ana-lysen, für welche exakten Distanzen welcher Dienst besonders geeignet ist, wel-che Kombination von Diensten wertvoll ist oder auch welche Zielgruppen das höchste Nutzungspotenzial aufweisen, sind notwendig. Wo aus Gründen der besseren Lesbarkeit nicht anders möglich, wird in diesem Bericht das generische Maskulinum verwendet. Es sind jedoch immer alle Ge-schlechteridentitäten mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
    Keywords: ddc:330 ; Vermittlungsdienste zur Personenbeförderung ; Share Economy ; Konsumentenverhalten ; Marktforschung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 8
    Publication Date: 2020-04-10
    Description: Die Umsetzung von schulischer Inklusion findet in Deutschland auf verschiedenen Ebenen des Bildungssystems statt, z.B. in der Gestaltung der Schulstruktur. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie sich die Umsetzung von Inklusion abbilden lässt. In Abhängigkeit davon, wie Inklusion als politische Vorgabe gedeutet wird, kann es beispielsweise variieren, welche empirischen Daten hierfür erhoben werden. Daran anknüpfend geht es im Rahmen der Arbeit um die Fragen, inwiefern Inklusion in den Messinstrumenten der Schulinspektion berücksichtigt wird und wie diese entstanden sind. Schulinspektionen evaluieren in den einzelnen Bundesländern mithilfe von Messinstrumenten, z.B. Schülerfragebögen und Unterrichtsbeobachtungsbögen, die Qualität von Einzelschulen. Dabei unterscheiden sich die Bundesländer darin, welche Instrumente sie anwenden. Durch die Analyse der Messinstrumente und mithilfe von Experteninterviews wird herausgearbeitet, ob und welche Daten in Bezug auf die Umsetzung von Inklusion erhoben werden. Des Weiteren wird deutlich, wie die Messinstrumente der Schulinspektionen entstanden sind und welche Rahmenbedingungen prägend wirkten. Die Auseinandersetzung mit dem Entwicklungsprozess ermöglicht es zu zeigen, warum sich die Messinstrumente zwischen den Bundesländern unterscheiden. Für die Bearbeitung der Fragestellung wird auf organisations- und bewertungssoziologische Arbeiten (z.B. Sensemaking Ansatz) zurückgegriffen sowie auf zentrale Konzepte der Inklusionsforschung und den Educational Governance-Ansatz. (DIPF/Orig.)
    Description: Zugl.: Dissertation, Universität Hildesheim, 2019. Die Publikation wurde durch den Leibniz-Publikationsfonds für Open-Access-Monografien gefördert.
    Description: Due to the UN Convention on the Rights of Persons with disabilities, the Federal States of Germany have to implement inclusive education. However, there is no shared understanding how to define inclusive education in Germany. Therefore, different understandings on how to implement inclusive education within the schools exist. Comparing different Federal States of Germany, Anne Piezunka examines how school inspectorates define inclusive education. School inspectorates are part of the educational administration. They evaluate the quality of schools and are a key means of accountability. Evaluating the quality of schools, they analyze documents, conduct interviews and observe classes. Thereby, they apply several metrics. For example: “The class starts on time”. Every federal state has developed its own metrics. Piezunka analyzes which metrics school inspectorates apply to evaluate the implementation of inclusive education on the school level. Interviewing the developers of metrics, she also studies the development of these metrics and seeks to explain differences between the federal states. The study brings together sensemaking theory, sociology of evaluation and research on inclusive education. (DIPF/Orig.)
    Keywords: ddc:330 ; Inklusion ; Schulqualität ; Schule ; Integration ; Schulinspektion ; Messinstrument ; Qualitätskontrolle ; Bewertung ; Bildungspolitik ; Bildungsforschung ; Qualitätssicherung ; Schulentwicklung ; Indikator ; Interview ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:book
    Location Call Number Expected Availability
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  • 9
    Publication Date: 2020-04-10
    Description: Earmarking financial contributions for specific geographic, thematic or other priorities has emerged as an important modality for funding multilateral development organisations. Earmarking has had positive consequences, such as the mobilisation of resources for multilateral organisations and new partnership modalities, including with non-state actors. Yet, there has been a rising concern about challenges relating to the effectiveness, efficiency and legitimacy of multilateral development cooperation. Understanding and addressing these negative aspects has gained a new urgency. The 2030 Agenda for Sustainable Development and the crisis of multilateralism make it imperative to tackle the downsides of earmarked funding and bring out its positive forces. This study was commissioned by the German Ministry for Economic Cooperation and Development. Germany is a latecomer to earmarking - the government has begun only in recent years to make use of earmarked funds at a larger scale. The study analyses the most important instruments of earmarked funding, studies practices of selected donors that supply large shares of earmarked funding, and analyses practices and consequences of earmarked funding with regard to the UN Development System and multilateral development banks. The study concludes with recommendations to the German government on how to improve its earmarking practices.
    Keywords: ddc:330 ; Entwicklungsfinanzierung ; Entwicklungsorganisation ; Deutschland ; Großbritannien ; Schweden ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Münster: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Genossenschaftswesen (IfG)
    Publication Date: 2020-04-10
    Description: Das vorliegende Arbeitspapier beschreibt die verwendete Datengrundlage und erste empirische Ergebnisse zur Untersuchung des Einflusses eines Daten-Netzwerkbetriebs auf den Kooperationserfolg von Verbundgruppen. Eine detaillierte Dokumentation über Form und Ablauf der zugrundeliegenden Primärerhebung bildet hierbei die Grundlage sowie den Einstieg für die weitere Analyse. Konkret erfolgte die notwendige Erhebung in Form einer schriftlichen Befragung, welche mit Unterstützung von der Der Mittelstandsverbund - ZGV e.V. durchgeführt wurde. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 310 Verbundgruppenzentralen zur Teilnahme an einer Online-Befragung eingeladen, wobei als Key Informants die jeweiligen Geschäftsführer bzw. Vorstände festgelegt wurden. Die effektive Rücklaufquote der Untersuchung beträgt 22,58 %. Die erhobenen Daten erfüllen anhand unterschiedlicher Indikatoren sowohl interne als auch externe Validität. Insgesamt nahmen Verbundgruppen aller Größenklassen an der Befragung teil, was sich positiv auf eine differenzierte Analyse des Sachverhalts auswirkt. Erste Ergebnisse belegen, dass unterschiedliche Möglichkeiten kooperativer Datenverarbeitung innerhalb der meisten Zentralen grundsätzlich vorhanden sind. Das Commitment der Mitglieder könnte einen wichtigen Grund darstellen, den verbundgruppenweiten Erfolg durch die Verarbeitung von Kundendaten weiter zu erhöhen.
    Description: This working paper describes the database used as well as first empirical results to investigate the influence of a data network operation on the success of groups of independent retailers. A detailed documentation concerning form and process of the underlying research forms the starting point for further analysis. Specifically, the necessary investigation carried out in form of a written survey with support of SME Groups Germany. For this purpose, 310 headquarters got an invitation to participate in an online survey, with the respective managing directors or board members defined as key informants. The effective response rate of the investigation is 22.58 %. The data fulfill both internal and external validity based on different indicators. Overall, groups of all sizes took part in the survey, which has a positive effect on a differentiated analysis. Initial results show that there are different possibilities for cooperative data processing within most of the headquarters. Members' commitment could be an important reason for further increasing group-wide success by customer data processing
    Keywords: ddc:330 ; Unternehmenskooperation ; Client-Server-Architektur ; Datenverarbeitung ; Befragung ; Mittelständische Industrie ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 11
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: Die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise werden nach und nach in den großen Arbeitsmarkt-aggregaten Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit sichtbar werden. Bei einem sich abzeichnenden markanten Einbruch der Wirtschaftsleistung erscheint eine gravierende Durchwirkung auf den Arbeitsmarkt trotz des umfassendsten Finanzpaketes in der deutschen Wirtschaftsgeschichte unvermeidbar zu sein. Jenseits des makroökonomischen Zusammenhangs zwischen dem Niveau wirtschaftlicher Tätigkeit, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit diskutiert der vorliegende Beitrag, wie die Transmission eines realwirtschaftlichen Impulses auf die Ergebnisgrößen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit anhand eines breiteren Indikatorensatzes zeitnah abgebildet werden kann. Dazu werden knapp 20 Indikatoren, die für die Arbeitsmarktentwicklung relevante einzelne Veränderungen aus unterschiedlichen Quellen statistisch abbilden, identifiziert und nach ihrer zeitlichen Nähe zum exogenen Corona-Schock auf realwirtschaftliche Prozesse zeitlich geordnet. Die zeitnah verfügbaren arbeitsmarktrelevanten Informationen werden zu einem monatlich aktualisierbaren Arbeitsmarktmonitoring verdichtet. Ausgangspunkt des Monitorings ist eine Einordnung anhand des aktuellen Stands für den Monat März 2020, der aufgrund des Stichtags 12. März der Datenerfassung durch die Bundesagentur für Arbeit im Grunde den Status quo vor der Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt abbildet.
    Description: The labor market effects of the Corona crisis will gradually become apparent in the large labor market aggregates of employment and unemployment. In the event of a noticeable slump in economic performance, a serious impact on the labor market appears to be unavoidable despite the most comprehensive financial package in German economic history. In addition to the macroeconomic relationship between the level of economic activity, employment and unemployment, this article discusses how the transmission of a real economic impulse to the results of employment and unemployment can be promptly mapped using a broad set of indicators. For this purpose, about 20 indicators, which statistically map individual changes relevant to labor market development from different sources, are identified and ordered according to their temporal proximity to the exogenous corona shock to real economic processes. From this, an indicator set is derived, which condenses the most immediately available information relevant to the labor market into a monthly updated labor market monitoring system and classifies the current state of development.
    Keywords: J21 ; J23 ; J29 ; ddc:330 ; Beschäftigungseffekt ; Infektionskrankheit ; Wirtschaftskrise ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    Freiburg i. Br.: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Wilfried-Guth-Stiftungsprofessur für Ordnungs- und Wettbewerbspolitik
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: In this paper, we propose a novel index for measuring intra-generational redistribution in pay-as-you-go pension schemes. Our index solely requires information on contributions and pension benefits of retirees, enabling us to measure intra-generational redistribution isolated from possible inter-generational redistribution. We use contribution records of approx. 100,000 German individuals, who progressed into retirement in 2007-2015, to measure the level of intra-generational redistribution in the German statutory pension scheme (GRV). A recent reform of childcare benefit provision, which became effective in 2014, confirms the predictions of our index. The reform introduced additional benefits for a subgroup of substantial size of German mothers, due to which the index value for women, but not for men jumps up. Our findings suggests that GRV fulfils the ideal of a Bismarckian pension system without intra-generational redistribution for men, while women benefit from intra-generational redistribution.
    Keywords: H55 ; D31 ; C55 ; ddc:330 ; PAYG pension systems ; intra-generational redistribution ; Beveridge vs. Bismarck ; index ; microdata ; Germany ; Umlageverfahren ; Gesetzliche Rentenversicherung ; Umverteilung ; Generationengerechtigkeit ; Indexberechnung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Finanzwissenschaftliches Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo Köln)
    Publication Date: 2020-04-08
    Keywords: ddc:330 ; Infrastrukturinvestition ; Zukunft ; Haushaltskonsolidierung ; Wirtschaftskrise ; Infektionskrankheit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 14
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: Wie in den vergangenen beiden Wochen (siehe Bardt/Grömling/Kolev, 2020a und 2020b) liefert das Institut der deutschen Wirtschaft wieder eine kurze Übersicht über einen Teil der vorwiegend in der vorhergehenden Woche veröffentlichten Konjunkturnachrichten. In gewohnter Weise richtet sich der Blick auf die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft. Die nun zum dritten Mal vorliegende Sichtung wurde am 6. April 2020 abgeschlossen.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Wirtschaftsprognose ; Weltwirtschaftskrise ; Deutschland ; Welt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 15
    Publication Date: 2020-04-08
    Description: In dem folgenden Beitrag wird - wie bereits in der Vorwoche (Bardt/Grömling/Kolev, 2020) - ein ausgewählter Teil der (größtenteils) in der 13. Kalenderwoche veröffentlichten Konjunkturstudien zur Corona-Krise aufgeführt. Der Fokus richtet sich auf die Weltwirtschaft und die deutsche Wirtschaft. Die vorliegende Sichtung wurde am 30. März 2020 abgeschlossen.
    Keywords: ddc:330 ; Epidemie ; Wirtschaftsprognose ; Weltwirtschaftskrise ; Deutschland ; Welt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 16
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2020-04-21
    Description: This report describes the design, data, and main results of an online survey (i.e., the "Judging Without Knowing" survey) that was conducted between October 2017 and June 2018 with more than 2,000 registered members on Clickworker (a commercial survey company in Germany). The survey was conducted in order to provide a post-hoc test of the stimulus material (photos) that was used in two correspondence tests on labor market discrimination (i.e., the ADIS and GEMM studies) and to enable further analyses on the role of ethnic stereotypes for ethnic discrimination in hiring. The survey consisted of two parts. The first part of the survey was a post-hoc validation study that aimed at providing an empirical test of the comparability of the photos (phenotype stimuli) from the ADIS and GEMM studies with regard to attractiveness, (ascribed) competence, and sympathy. The second part of the survey studied the stereotypes Germans have about different immigrant groups in Germany. In contrast to previous studies, we asked respondents to rate in how far a range of bipolar adjectives that belong to different stereotype content models (i.e., SCM, 2d-ABC model, and facet model) fit for 38 different ethnic origin groups. In addition, we randomly varied whether respondents had to provide their personal view ("I think …") or their view of the nationally shared stereotype ("Germans think …"). Overall, our findings show that respondents evaluated the photos from the ADIS and GEMM studies differently - but most differences were not substantial. Evaluations differed more strongly between respondents than between photos, and more strongly between photos of males and females and photos series (i.e., original photos and photos that were adjusted with image processing software) than between phenotype groups. The stereotype survey suggests that instruction matters. Respondents rate the different origin groups more positively when asked to express their own opinion than when asked to state the opinion of the Germans. Second, our results raise doubts as for whether Communion is the primary dimension when it comes to stereotypes about immigrant groups in Germany. Ascribed Capacity, Beliefs, and Power seem more important than ascribed Communion. Finally, there seems to be a main divide between the (poor) global south and the (wealthy) global north. Stereotypes about immigrant groups from the global south are generally more negative than stereotypes about immigrants from the global north.
    Keywords: ddc:300 ; Ethnische Diskriminierung ; Befragung ; Stereotyp ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 17
    facet.materialart.
    Unknown
    Mannheim: ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Publication Date: 2020-04-23
    Description: Die Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Covid-19-Erregers haben die Weltwirtschaft in weiten Teilen zum Erliegen gebracht. Dies wird in Deutschland sowie in vielen anderen Ländern zu einer tiefen Rezession im Jahr 2020 führen. Der konjunkturelle Einbruch wird auch die Bereitschaft der Unternehmen beeinflussen, in Forschung und Entwicklung (F&E) und damit in langfristige Zukunftsinvestitionen zu investieren und neue Produkte und Dienstleistungen am Markt einzuführen. Dieser Policy Brief fasst Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen zusammen und fragt, was wir daraus für die aktuelle Corona-Krise lernen können. Er weist aber auch auf Besonderheiten im Zuge der Corona-Krise hin und gibt Handlungsempfehlungen für die Innovationspolitik.
    Description: The measures to slow the spread of the Covid-19 virus have brought large parts of the global economy to a standstill. This is likely to push Germany and many other countries into a deep recession in 2020. The economic downturn will most likely also reduce the willingness of companies to invest in research and development (R&D) in order to make long-term investments for the future and introduce new products and services to the market. This policy brief summarises the lessons learned from past recessions and addresses the question of how these experiences can be used to understand the current coronavirus crisis. It also sheds light on the particularities of the coronavirus crisis and suggests possible innovation policy measures.
    Keywords: ddc:330 ; Coronavirus ; Wirtschaftskrise ; Industrieforschung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 18
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)
    Publication Date: 2020-04-23
    Description: Der vorliegende Beitrag gibt zunächst in Abschnitt 2 einen kursorischen Überblick über den aktuellen Stand der empirischen Forschung zum Einfluss der Medien auf Wahrnehmung und Verhalten. Dabei wird insbesondere auf den politischen Kontext fokussiert. Sodann werden einige Forschungsarbeiten unter Beteiligung des Autors eingehender vorgestellt, die den Einfluss der Medienberichterstattung in Demokratien unter die Lupe nehmen. Hierzu werden in Abschnitt 3 zunächst Methoden und Probleme bei der Erhebung von Mediendaten aufgezeigt. In Abschnitt 4 folgen dann zwei Studien zum Einfluss der Medien auf die Wahrnehmung in detaillierter Form. Dabei werden beispielhaft zwei Themen in den Blick genommen, die in der politischen und öffentlichen Diskussion eine besonders prominente Rolle spielen: Ungleichheit und Migration. Abschnitt 5 zeigt, inwieweit sich die Medienberichterstattung in Demokratien auf die Wahlabsichten auswirkt. Abschnitt 6 analysiert sodann, ob Medien ihrer Rolle als vierte Gewalt gerecht werden. Abschnitt 7 schließt mit einem Überblick über die Forschungsergebnisse.
    Keywords: ddc:330 ; Mediale Berichterstattung ; Demokratie ; Soziale Ungleichheit ; Einwanderung ; Wahlverhalten ; Macht ; Deutschland ; USA
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 19
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-04-21
    Description: In diesem Report werden Daten zum Stand der Krankenhausinfrastruktur in Deutschland - auch im Vergleich zu anderen Ländern - zusammengefasst und übersichtlich dargestellt. Dies erlaubt keine Aussagen darüber, ob überhaupt oder wann in der gegenwärtigen Situation damit zu rechnen ist, dass Belastungsgrenzen in unserem System überschritten werden - dies hängt stark von der Dynamik ab, mit der intensivmedizinisch zu betreuenden Fälle zunehmen. Das ist aber momentan nur schwer vorherzusagen. Es zeigt sich, dass Deutschland im internationalen Vergleich eine hohe Krankenhausbettendichte hat, auch im Bereich der Intensivmedizin. Allerdings liegt die Ausstattung mit medizinischem Personal in Krankenhäusern lediglich im Mittelfeld der betrachteten Länder. In der gegenwärtigen Situation ist es daher auch wichtig, das vorhandene Personal so einzusetzen, dass Überlastungen der Belegschaft möglichst lange vermieden werden können.
    Description: Here, data on the actual hospital infrastructure in Germany are summarised and presented. This does not allow any statements as to whether or when the limits of the German health system's capacities will be exceeded. This depends too much on the dynamics of the cases requiring intensive care - something, which is currently difficult to predict. What can be seen is that Germany has a high hospital bed density in comparison to other countries, also in the field of intensive and intermediate care. However, the numbers of medical staff employed in hospitals is only in the middle of the range. In the current situation, it is therefore important to implement different strategies in order to avoid overloading the workforce for as long as possible.
    Keywords: H44 ; I11 ; ddc:330 ; Krankenhaus ; Infrastruktur ; Vergleich ; Deutschland ; OECD-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 20
    Publication Date: 2020-04-21
    Description: Public Procurement is a highly regulated process ruled by a complex legal framework. It comprises not only national but also, increasingly, sub- and supranational regulations, giving rise to a multi-level regulatory governance of public procurement. The integration of sustainability aspects into public procurement, as called for in goal 12.7 of the Sustainable Development Goals (SDGs) of the Agenda 2030, needs to take this multi-level character into account. This reports focuses on social considerations, which are a central part of sustainable procurement - whether with a domestic focus or along international value chains. Social considerations have been somewhat neglected in Europe, whereas they feature prominently in procurement regulations in many countries of the Global South, especially in Sub-Saharan Africa (SSA) (see Stoffel, Cravero, La Chimia, & Quinot, 2019). The advanced process of regional integration in the European Union (EU) and the progress made towards integration in some regional economic communities in Sub-Saharan Africa call for deeper analyses of the influence of the higher levels of the regulatory framework on the lower levels, and the consequences of regulation. The question is whether public entities, from the national down to the local level, are required to integrate socially responsible public procurement (SRPP) into their procurement processes and tenders, or at least have the option to do so.
    Keywords: ddc:330 ; Öffentlicher Auftrag ; Sustainable Development Goals ; Vergaberecht ; Föderalismus ; Deutschland ; Kenia
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 21
    Publication Date: 2020-04-21
    Description: The goal to address broader societal problems by mission-oriented research and inno-vation policy has brought new demands for the governance and implementation to the forefront and led to a great diversity of missions. By developing a typology for the clas-sification of different types of missions, this working paper can serve as a first step for studying the impact of the missions of the German High-Tech Strategy 2025 (HTS). Combining existing literature on mission-oriented innovation policy with insights from governance structures, we identify four types of missions - two subtypes of transformer and accelerator missions each - and demonstrate that this typology can be successfully applied to the 12 missions of the German HTS 2025. Thereby, we contribute to a more fine-grained understanding of the different demands and challenges inherent to different missions and thus provide the opportunity for a systematic comparison and a reflection on the varying requirements for assessing the impact of mission-oriented policies.
    Keywords: ddc:330 ; Technologiepolitik ; Innovation ; Klassifikation ; Hochtechnologie ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 22
    Publication Date: 2020-04-27
    Description: Helga Klug eröffnet in diesem Open-Access-Buch neue ungewohnte Sichtweisen auf die psychische Verarbeitung der Finanzkrise 2008. Dabei rückt die Autorin unbewusste Prozesse in den Fokus, wie sie in Krisenmodellen, Abwehrmechanismen, Zukunftserwartungen, sozialen Beziehungen und Affekten, die das Krisenerleben begleiten, zum Ausdruck kommen. Die Krise, die bisher nicht hinreichend erfasst und beschrieben wurde, wird so als mehrdimensionales Geschehen begreifbar.
    Keywords: ddc:330 ; Finanzkrise 2008 ; Wirtschaftskrise ; Psychoanalyse ; Neoliberalismus ; Resilienz ; Individualisierung ; Abwehrmechanismen ; das Soziale Unbewusste ; psychische Erkrankungen ; Finanzialisierung der Wirtschaft ; Finanzkrise ; Wirtschaftskrise ; Sozialpsychologie ; Psychische Störung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 23
    Publication Date: 2020-05-01
    Description: We empirically analyze the role of e-Commerce and brick-and-mortar retailers in discovering new bestsellers in the book market, using the German market as an example. Using an AR(1)-Process, we find that when a title becomes a bestseller sales increase in e-Commerce and decrease in brick-and-mortar stores relative to a title that is not on the bestseller-list. This finding implies that consumers in the online channel respond by increasing sales upon receiving a quality signal (i.e., a title becoming a bestseller). Consumers in the offline channel seem to already know that title so that, compared to a title that is not on the bestseller-lists, sales are decreasing. This might imply that consumers in the offline channel are more likely to read future bestsellers.
    Keywords: ddc:330 ; Buchhandel ; Online-Handel ; Absatz ; Konsumentenverhalten ; Produktqualität ; Signalling ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 24
    facet.materialart.
    Unknown
    Marburg: Philipps-University Marburg, School of Business and Economics
    Publication Date: 2020-05-01
    Description: Does attendance matter? This question is not only the title of several research papers on this topic but has still not been answered conclusively yet. In general, studies find positive but mostly weak correlations between attendance and performance. However, due to technological changes in learning, attendance in higher education seems to lose its importance since students do not have to attend class to get access to course material. The question that arises is whether information on purely descriptive attendance is sufficient to prove positive effects of attendance on performance. This study takes a closer look at the link between attendance and performance, examining classroom engagement dimensions as mediating factors. The results suggest that it does not matter if but rather how students attend class.
    Keywords: ddc:330 ; Studium ; Schulbesuch ; Bildungsniveau ; Schätzung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 25
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Der Beitrag diskutiert die ifo Prognose vom Dezember 2018 für das Jahr 2019 vor dem Hintergrund der am 15. Januar 2020 veröffentlichten amtlichen Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Es zeigt sich, dass die Winterprognose 2018 des ifo Instituts für die jahresdurchschnittliche Veränderungsrate des realen BIP zu optimistisch war.
    Keywords: E37 ; O10 ; ddc:330 ; Wirtschaftskonjunktur ; Konjunkturprognose ; Prognoseverfahren ; Deutschland ; Unternehmensbefragungen ; ifo Konjunkturumfragen
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 26
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Die hohen Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands der vergangenen Jahre stehen international in der Kritik. Sie übersteigen deutlich die Zielvorgaben der Europäischen Union im Rahmen des Makroökonomischen Überwachungsverfahrens. Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Leistungsbilanzsalden in Deutschland und im Rest der Welt im abgelaufenen Jahr.
    Keywords: H61 ; ddc:330 ; Leistungsbilanz ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 27
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: China ist zwar im Warenhandel wichtigster deutscher Handelspartner. Da die deutsche Wirtschaft viele wichtige Exportpartner hat, bleibt die Abhängigkeit aber weiterhin begrenzt. Mehr als 97% der nominalen Bruttowertschöpfung am deutschen Produktionsstandort hängt nicht von den deutschen Wertschöpfungsexporten nach China ab.
    Keywords: F14 ; ddc:330 ; Exportwirtschaft ; China ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Aufgrund des langsameren Wachstums der Weltwirtschaft, politischer Handelskonflikte und der zuletzt schwachen Industriekonjunktur in Deutschland musste die chemische Industrie im vergangenen Jahr sowohl Produktions- als auch Umsatzrückgänge verzeichnen. Für die weitere Entwicklung zeigen die Ergebnisse der ifo Konjunkturumfrage eine Besserung an.
    Keywords: L65 ; ddc:330 ; Chemieindustrie ; Branchenentwicklung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 29
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Die Jobcenter in Deutschland werden entweder als "gemeinsame Einrichtungen" von Kommunen und der lokalen Agentur für Arbeit oder in "Optionskommunen" allein von den Kommunen geführt. Die Umwandlung von 41 gemeinsamen Einrichtungen in Optionskommunen im Jahr 2012 erlaubt es, den Erfolg der Vermittlungsarbeit der beiden Trägerformen zu evaluieren. Die Analyse zeigt, dass Optionskommunen gegenüber gemeinsamen Einrichtungen 10% weniger Arbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln. Hingegen weisen sie mehr Personen "Ein-Euro-Jobs" zu, die jedoch wenig geeignet sind, die Übergangschancen in den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen.
    Keywords: J21 ; J24 ; ddc:330 ; Arbeitsmarkt ; Qualifikation ; Arbeitsvermittlung ; Vermittlungstätigkeit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 30
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen befragte das ifo Institut mehr als 1 400 Familien- und Nicht-Familienunternehmen, wie die Konkurrenzintensität zu chinesischen Unternehmen bzw. deren Produkten im europäischen Binnenmarkt ist und wie sich die Europäische Union gegenüber der Volksrepublik positionieren sollte. Die befragten Unternehmen erwarten vor allem die verbesserte Durchsetzung des Schutzes geistigen Eigentums und den Abbau von Investitionsbeschränkungen für europäische Unternehmen in China. Protektionistische Maßnahmen wie Schutzzölle oder Importquoten werden im Hinblick auf China mehrheitlich nicht präferiert.
    Keywords: F14 ; F23 ; ddc:330 ; Internationale Wirtschaftsbeziehungen ; Unternehmen ; Außenwirtschaft ; Investitionspolitik ; Deutschland ; China
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 31
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: In der Corona-Pandemie erfahren soziale Dienstleistungsberufe als "systemrelevante Berufe" eine hohe Aufmerksamkeit und öffentliche Wertschätzung. Vielfach wurde in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass soziale Arbeit in Deutschland strukturell unterbewertet ist. Auch wenn die akute Krisenbewältigung derzeit im Vordergrund steht, geht es perspektivisch um eine Neubestimmung des Werts sozialer Dienstleistungsarbeit. Das vorliegende Impulspapier benennt ausgewählte Handlungsfelder und perspektivische Lösungsansätze für eine strukturelle Aufwertung.
    Keywords: ddc:330 ; Sozialer Dienst ; Bewertung ; Lohn ; Anforderungsprofil ; Digitalisierung ; Interessenvertretung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 32
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Judith Niehues und Maximilian Stockhausen, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, weisen darauf hin, dass in der Wahrnehmung der Bevölkerungsmehrheit die Ungleichheit in Einkommen und Vermögen seit Jahren steigt. Ein Abgleich mit den verfügbaren Daten zeige jedoch, dass die Daten weder ein eindeutiges Bild zeichnen, noch in wesentlichen Befunden zu den Vorstellungen der Bevölkerung passen. Unterschiedliche Datensätze führen teilweise zu unterschiedlichen Ungleichheitstrends. Eine robuste Datengrundlage sei aber für eine evidenzbasierte Politikberatung unablässig. Andreas Peichl, ifo Institut, sieht trotz einem leichten Anstieg des Gini-Koeffizienten in den letzten Jahren keine strukturelle Verschiebung von arm zu reich. Der Anstieg der Ungleichheit liege vielmehr an der Veränderung der Befragungsdaten, die der Berechnung zugrunde liegen. Mit der Flüchtlingswelle und der Einwanderung sei eine ganze Gruppe mit niedrigem oder keinem Einkommen hinzugekommen. Die Folge sei, dass die Ungleichheit insgesamt ansteige. Dies bedeute jedoch nicht, dass es einer Person, die vorher in Deutschland lebe, schlechter gehe. Charlotte Bartels, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), geht davon aus, dass die Polarisierung der Markteinkommen in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten drastisch gestiegen ist, da die Kapiteleinkommen stärker gewachsen sind als die Lohneinkommen. Zwar verteile der deutsche Staat mit seinem progressiven Einkommensteuersystem und den Sozialleistungen stark um und reduziere damit die Ungleichheit. In einer sozialen Marktwirtschaft sollte es aber vor allem interessieren, welche Einkommensverteilung der Marktmechanismus generiere. Mario Bossler, Bernd Fitzenberger, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg, und Arnim Seidlitz, Humboldt-Universität zu Berlin, zeigen, dass die Lohnungleichheit unter Vollzeitbeschäftigten in Westdeutschland zwischen 1990 und 2010 stark angestiegen ist. Ein Grund dafür sei die zunehmen-de Heterogenität der Erwerbsverläufe. Seit 2011 habe die Lohnungleichheit nicht mehr weiter zugenommen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 sei die Lohnungleichheit am unteren Ende der Lohnverteilung zurückgegangen. Moritz Kuhn, Universität Bonn, stellt in der Diskussion über Vermögensunterschiede den Häusermarkt und die Verteilung des Immobilienvermögens in den Mittelpunkt seiner Analyse und diskutiert die Bedeutung von Veränderungen der Häuserpreise für die Vermögensungleichheit. Nach seinem Ergebnis haben sich die unteren Vermögen nach einem Anstieg der Hauspreise stärker erhöht als die Vermögen der reichsten 10%, d.h., die Vermögensungleichheit bei steigenden Hauspreisen sinkt. Till Baldenius, Humboldt-Universität zu Berlin, Sebastian Kohl, Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, und Moritz Schularick, Universität Bonn, argumentieren dagegen, dass der Immobilienpreisboom die Vermögen der Hälfte der Bevölkerung gar nicht erreicht: Denn zu den großen Immobiliengewinnern zählten Haushalte, die über Immobilienvermögen verfügen und das sei im "Mieterland Deutschland" noch nicht einmal jeder zweite Haushalt. Zudem träfen Mietsteigerungen insbesondere Mieter in ärmeren Stadtvierteln, die einen immer größeren Einkommensanteil für Wohnausgaben ausgeben müssten. Rolf Kleimann, Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung, Tübingen, findet, dass die üblichen Maße zur Bestimmung von sozialer Ungleichheit für die Politik nicht handlungsleitend sein können. Unterschiedliche Messkonzepte zur Ungleichheit führten zu unterschiedlichen Ergebnissen und seien wenig brauchbar. Prekäre Lagen hätten immer konkrete Dimensionen und verlangten konkrete Hilfe.
    Keywords: I32 ; D31 ; ddc:330 ; Soziale Ungleichheit ; Soziale Gerechtigkeit ; Einkommensverteilung ; Vermögensverteilung ; Verteilungspolitik ; Verteilungsgerechtigkeit ; Deutschland ; Europa
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 33
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: In der Corona-Krise hat das häusliche Lebensumfeld für die Aktivitätsmöglichkeiten und Entwicklungschancen der Kinder in Deutschland stark an Bedeutung gewonnen. Dabei stellt sich die Lage hier in den meisten Fällen gut dar, wie eine eigene Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt. So verfügte im Jahr 2018 mit 80,9 Prozent die weit überwiegende Mehrheit der Familien mit Kindern im Alter unter 16 Jahren über mindestens ein und mit 51,0 Prozent über die Hälfte sogar über mehr als ein Zimmer (ohne Bad, Küche usw.) je Haushaltsmitglied. Einen eigenen Garten oder Zugang dazu hatten mit 66,3 Prozent rund zwei Drittel. Auch das häusliche Lernumfeld, das im Kontext des Homeschoolings deutlich an Bedeutung gewonnen hat, ist in den meisten Fällen gut. 90,0 Prozent der Zwölfjährigen hatten im Jahr 2018 einen eigenen Schreibtisch und 89,6 Prozent Zugang zu einem Laptop oder PC. Allerdings stellt sich die Lage bei den Kindern aus bildungsfernen Familien, Familien im ALGII-Bezug und Familien mit Migrationshintergrund in beiden Fällen ungünstiger dar. Problematischer ist das soziale Umfeld der Kinder zu Hause. Mit 62,2 Prozent hatten im Jahr 2018 fast zwei Drittel der Zwölfjährigen oft oder sehr oft Streit mit einem anderen Angehörigen der Kernfamilie. Dabei handelt es sich zwar meist um Geschwister, jedoch streitet mit 24,1 Prozent auch ein substanzieller Teil der Kinder regelmäßig mit den Eltern. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Beziehungen in den Kernfamilien per se schlecht wären. So geben mit 95,5 Prozent fast alle Zwölfjährigen an, hier oft oder sehr oft Unterstützung und Hilfe bei den Dingen zu erhalten, die ihnen wichtig sind. Dennoch sollten die Schulen und Kitas insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Doppelbelastung aus Homeoffice und Betreuung schnell zu einer Überforderung der Eltern führen kann, möglich schnell wieder geöffnet werden (Bardt / Hüther, 2020). Müssen dabei aus epidemiologischer Sicht Beschränkungen des Alltags der Familien bestehen bleiben, sollte die kleine Gruppe der Kinder mit sehr ungünstigen häuslichen Lebensverhältnissen bei der Gestaltung von Exitstrategien eine Sonderbehandlung erhalten. Auch sollten die Kinder, bei denen die häuslichen Gegebenheiten das Homeschooling behindern, nach der Wiederöffnung der Schulen eine intensive Zusatzförderung erhalten, um die entstandenen Lücken schließen (Anger / Plünnecke, 2020).
    Description: In the Corona crisis, the domestic living environment has become increasingly important for the activity and development opportunities of children in Germany. In most cases, the situation is good, as shown by an own evaluation of the Socio-Economic Panel (SOEP). For example, in 2018, the vast majority of families with children under the age of 16 (80.9 percent) had at least one room (without bathroom, kitchen, etc.) per household member and 51.0 percent had even more than one. About two thirds (66.3 percent) had their own garden or access to a garden. The domestic learning environment, which has become much more important in the context of home schooling, is also good in most cases. 90.0 percent of the 12 years old children had their own desk in 2018 and 89.6 percent had access to a laptop or PC. However, the situation is less favourable in both cases for children from educationally disadvantaged families, families receiving ALGII and families with a migration background. The social environment of the children at home is more problematic. Almost two thirds (62,2 per cent) of the 12-year-olds had often or very often had an argument with another member of the nuclear family in 2018. Although this affects mostly siblings, a substantial proportion of children (24.1 percent) also regularly quarrel with their parents. This does not mean, however, that relationships in the nuclear families are bad per se. Thus, at 95.5 percent, almost all twelve-year-olds state that they often or very often receive support and help here with the things that are important to them. Nevertheless, schools and day-care centres should be reopened as soon as possible, especially in view of the fact that the double burden of home office and care can quickly lead to parents being overwhelmed (Bardt / Hüther, 2020). If, from an epidemiological point of view, restrictions on the everyday life of families have to remain in place, the small group of children with very unfavourable domestic living conditions should receive special tre-atment when designing exit strategies. Furthermore, children whose domestic circumstances prevent them from attending home schooling should receive intensive additional support after schools have reopened in order to close the gaps that arise now (Anger / Plünnecke, 2020).
    Keywords: I24 ; J13 ; R20 ; ddc:330 ; Kinder ; Coronavirus ; Soziale Lage ; Familienpolitik ; Bildungspolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 34
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Einige Berufe werden für das Funktionieren unserer Gesellschaft insbesondere in der Corona-Krise als hochrelevant erachtet, was der Begriff "systemrelevant" zum Ausdruck bringen soll. Die Ergebnisse der LohnSpiegel-Daten zeigen, dass die Gehälter in den ausgewählten systemrelevanten Berufen unter dem Durchschnitt liegen. Das Berufsimage dieser systemrelevanten Berufe leidet unter mangelnder Anerkennung und Wertschätzung. Eine Aufwertung der Berufe kann über eine Erhöhung des Lohnniveaus, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie über eine tarifvertragliche Absicherung der Beschäftigten erfolgen. So sollte die steigende Anerkennung systemrelevanter Berufe über die aktuellen Bonuszahlungen hinausgehend durch langfristig angelegte Aufwertungsstrategien begleitet und durch geeignete Maßnahmen unterstützt werden. Dies könnte auch zur Bewältigung der chronischen Probleme wie Fachkräftemangel und zum Attraktivitätsgewinn dieser Berufe einen wesentlichen Beitrag leisten.
    Keywords: ddc:330 ; Pflegeberufe ; Logistikberufe ; Handelsberufe ; Lohn ; Coronavirus ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 35
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-04-29
    Description: Im Jahr 2019 importierten deutsche Unternehmen Vorprodukte im Wert von 606 Milliarden Euro, was gut 55 Prozent der gesamten Warenimporte Deutschlands ausmachte. Zwei Drittel der importierten Vorprodukte kamen aus anderen EU-Mitgliedstaaten, weitere 5,3 Prozent bzw. 5,0 Prozent aus den USA und China. Dabei entfallen jeweils knapp 16 Prozent der importierten Vorprodukte auf Teile und Zubehör von Investitionsgütern bzw. von Transportmitteln, weitere 16 Prozent beziehen sich auf primäre und verarbeitete Kraft- und Schmierstoffe. Auf Wertschöpfungsbasis machten importierte Vorleistungen im Jahr 2015 24,5 Prozent der in der inländischen Endnachfrage und 21,0 Prozent der in den deutschen Exporten enthaltenen Wertschöpfung aus. Der ausländische Anteil an der im Inland nachgefragten oder von deutschen Unternehmen exportierten Wertschöpfung ist besonders hoch im Bergbau (84,6 Prozent) und in der Land- und Forstwirtschaft (45,2 Prozent). Im Verarbeitenden Gewerbe ist er mit 35,1 Prozent ebenfalls weit überdurchschnittlich. Hier stecken hinter der inländischen Endnachfrage und den deutschen Exporten im Wert von 1000 Euro 38 Euro Wertschöpfung aus China, 30 Euro aus den USA und 18 Euro aus dem Vereinigten Königreich. Weitere 148 Euro kommen aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Besonders abhängig von importierten Vorleistungen sind die Textilindustrie (63,4 Prozent ausländische Wertschöpfung) und die Elektronik (45,2 Prozent). In der chemischen und pharmazeutischen Industrie kommen 39,3 Prozent der Wertschöpfung aus dem Ausland, in der Automobilindustrie und dem Maschinenbau sind es 29,0 bzw. 28,2 Prozent. Die Corona-Krise hat die Fragilität internationaler Lieferketten offenbart. Industrien sind zunehmend asymmetrisch miteinander vernetzt. Wertschöpfungsketten wurden internationalisiert, um Größenvorteile zu erreichen. Outsourcing, Offshoring und schlanke Produktionslinien, verbunden mit geringen Lagerbeständen, haben die deutsche Wirtschaft anfällig für Unterbrechungen in den Lieferketten und Versorgungsengpässe gemacht. Es handelt sich also um einen Trade-off zwischen niedrigeren Preisen der Vorprodukte und dem erhöhten Risiko, abhängig von den weltweiten Lieferketten zu sein. Eine strukturelle Änderung der Wertschöpfungsketten liegt zuerst in der Hand der Unternehmen, die den Trade-off neu bewerten müssen und negative Externalitäten stärker einbeziehen sollten. Eine Maßnahme könnte die Diversifizierung der Lieferketten betreffen, um die Resilienz gegenüber Produktionsausfällen bei Vorprodukten zu erhöhen. Wirtschaftspolitisch wären staatliche Eingriffe ins Marktgeschehen nur in Bereichen zu prüfen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung etwa mit Grundnahrungsmitteln oder Medizinprodukten von höchster Relevanz sind. Ein Gebot der Stunde ist es jedoch, die bereits gestörten Lieferketten nicht durch zusätzliche Handelskonflikte weiter zu beeinträchtigen. Eine krisenmotivierte Restrukturierung von internationalen Wertschöpfungsketten birgt die Gefahr, die Errungenschaften der letzten Jahre rückgängig zu machen.
    Description: In 2019, German companies imported intermediate products worth 606 billion euros, which made up more than 55 percent of Germany's total merchandise imports. Two thirds of the imported intermediate products came from other EU member states, further 5.3 percent and 5.0 percent from the USA and China, respectively. Almost 16 percent of the imported primary products are parts and accessories for capital goods or of transport equipment; 16 percent refer to primary and processed fuels and lubricants. Imported inputs accounted for 24.5 percent of the value added included in final domestic demand and 21.0 percent of the added value contained in German gross exports in 2015. The foreign share of domestic demand and exports by German companies is particularly high in mining (84.6 percent) and in agriculture and forestry (45.2 percent). In manufacturing, it is also well above average at 35.1 percent. Behind a value of 1000 euros domestic final demand and exports there are 38 euros value added from China, 30 euros from the USA and 18 euros from the United Kingdom. Another 148 euros come from other EU member states. The textile industry (63.4 percent foreign added value) and electronics (45.2 percent) are particularly dependent on imported inputs. In the chemical and pharmaceutical industries, 39.3 percent of value added come from abroad, in the automotive and mechanical engineering sectors it is 29.0 and 28.2 percent, respectively. The corona crisis has revealed the fragility of international supply chains. Industries are increasingly and asymmetrically connected with each other. Value chains were internationalized to achieve economies of scale. Outsourcing, offshoring and slim production lines with low inventory stocks have made the German economy vulnerable to disruptions and shortages of supply chains. Hence, there is a trade-off between low prices of preliminary products and the increased risk of being dependent on global supply chains. A structural change of the value chain should be initiated by companies that need to reassess the trade-off and include negative externalities in their decision making. One measure concerns the diversification of supply chains in order to strengthen resilience against shortfalls in the production of input goods. In terms of economic policy, state interventions would only be feasible for industries producing essentials. However, it is imperative that supply chains, which are already disrupted, are not further affected by ad-ditional trade conflicts. A restructuring motivated by the current crisis entails the danger of reversing the trade achievements of the last decades.
    Keywords: F10 ; F13 ; F02 ; ddc:330 ; Vorleistungen ; Import ; Lieferkette ; Außenwirtschaftspolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 36
    Publication Date: 2020-05-05
    Description: Zur Eingrenzung der Corona-Pandemie wurde die wirtschaftliche Aktivität stark heruntergefahren. Eine Ausnahme bilden dabei die sogenannten "system- oder versorgungsrelevanten" Bereiche, die durch besondere Regelungen umfassend am Laufen gehalten oder sogar ausgebaut werden. Welche Berufe jedoch versorgungsrelevant sind, also für die Grundversorgung der Bevölkerung, das staatliche Gemeinwesen und die öffentliche Sicherheit mittelfristig erforderlich sind, wurde bisher noch nicht ausreichend untersucht. Diese KOFA-Studie erarbeitet eine Liste solcher Berufe und schätzt, in welchen dieser Berufe in der Corona-Krise Fachkräfteengpässe bestehen oder zu erwarten sind.
    Keywords: ddc:330 ; Infrastruktur ; Branche ; Beruf ; Coronavirus ; Arbeitsnachfrage ; Arbeitsmarktpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 37
    facet.materialart.
    Unknown
    Gießen: Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
    Publication Date: 2020-05-05
    Description: Im deutschen Länderfinanzausgleich werden Mehreinnahmen eines Bundeslandes in hohem Maße durch geringere Ausgleichsansprüche abgeschöpft. Das senkt die Attraktivität eigener Anstrengungen zur Verbesserung der Finanzkraft und erzeugt Fehlanreize. Die Grenzbelastungen werden in der Regel durch Simulation des Länderfinanzausgleichs für den Fall zusätzlicher Einnahmen eines Landes aus einzelnen Steuern bestimmt. Dieser Weg ist relativ kompliziert und zeigt auch nicht transparent auf, wie die Grenzbelastungen zustande kommen. Der Beitrag präsentiert ein formales Modell, das mit wenigen Basisinformationen auskommt und dennoch eine exakte Bestimmung der Grenzbelastungen des aktuellen Systems und seiner Reformoptionen ermöglicht.
    Keywords: ddc:330 ; Länderfinanzausgleich ; Finanzbeziehungen ; Simulation ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 38
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    Unknown
    Wiesbaden: Statistisches Bundesamt (Destatis)
    Publication Date: 2020-05-04
    Description: Dieser Beitrag stellt einen Teil der mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2019 ausgezeichneten Dissertation "On Germany and International Trade in the First Globalisation" vor. Die Arbeit untersucht Deutschlands Außenhandel von 1880 bis 1913 - dem als Erste Globalisierung bezeichneten Zeitraum. Zunächst wird die Datengrundlage zu Handelsströmen auf Produktebene vorgestellt. Es folgen eine Berechnung der Wohlfahrtsgewinne durch importbedingt wachsende Produktvielfalt und ein Vergleich mit den Wohlfahrtsgewinnen heutiger Globalisierung. Dafür wird die Substitutionselastizität der Nachfrage auf Produktebene geschätzt, einem zentralen Parameter in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
    Description: This article presents parts of the doctoral thesis "On Germany and International Trade in the First Globalisation", which won the 2019 Gerhard Fürst Award. The thesis examines Germany's foreign trade in the period 1880-1913, which is referred to as the First Globalisation. Initially the data basis identifying product-level trade flows is presented. Then the welfare gains are computed which resulted from a growing product variety due to new imports. They are compared with the welfare gains of today's globalisation. For this purpose, product-level demand elasticities of substitution, a central parameter in international economics, are estimated.
    Keywords: ddc:519 ; Erste Globalisierung ; SITC ; Substitutionselastizität ; Wohlfahrtsgewinne ; Deutschland ; First Globalisation ; elasticity of substitution ; welfare gains ; Germany
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 39
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    Unknown
    Berlin: Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS)
    Publication Date: 2020-05-15
    Description: Auf dem sog. Bildungsgipfel zwischen Bund und Ländern 2008 hatten die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident/innen der Länder verschiedene Ziele für die Bildungsrepublik Deutschland vereinbart, die bis zum Jahr 2015 erreicht werden sollten: Weniger Schulabbrecher/innen und Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, mehr Kita-Plätze, Weiterbildung und Studierende sowie mehr Geld für die Bildung. Wo steht Deutschland heute, zehn Jahre nach dem Bildungsgipfel?
    Keywords: ddc:330 ; Bildungspolitik ; Abbrecher ; Frühkindliche Bildung ; Weiterbildung ; Studierende ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 40
    Publication Date: 2020-05-22
    Description: Die Corona-Pandemie sowie die zu ihrer Eindämmung in vielen Staaten getroffenen Maßnahmen gehen mit einer massiven Beeinträchtigung der Wirtschaftsaktivität einher. In diesem Papier werden die verschiedenen volkswirtschaftlichen Einschränkungen diskutiert, denen Unternehmen, Arbeitnehmer und Konsumenten unterliegen. Darunter fallen nachfrageseitige Einschränkungen durch behördliche Schließungen, Kontaktverbote, gestiegene Unsicherheit sowie rückläufige Einkommen. Die Angebotsseite ist dagegen insbesondere durch gestörte Lieferketten, Beschränkungen des Arbeitsangebots und Schutzmaßnahmen der Arbeitgeber beeinträchtigt.
    Keywords: ddc:330 ; Coronavirus ; Wirtschaftskrise ; Gesamtwirtschaftliche Nachfrage ; Gesamtwirtschaftliches Angebot ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 41
    Publication Date: 2020-05-16
    Description: Das Krisenmanagement in der aktuellen zweiten Phase der Pandemie muss neben dem Gesundheitsschutz auch die Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich in den Blick nehmen. Dafür sollten die Krisenstäbe in Bund und Ländern ein regelmäßig aktualisiertes und kompaktes "Dashboard" einführen und pflegen. Die vorliegende RWI Position benennt konkrete Indikatoren für die drei Bereiche Gesundheit, Wirtschaft und Soziales. Die Indikatoren müssen hochfrequent und präzise erfasst werden und äußerst zeitnah zur Verfügung stehen. Experten aus verschiedenen Fachrichtungen sollten basierend auf der Entwicklung der Indikatoren die letztlich politisch zu verantwortende Abwägung mit ihrem Rat unterstützen.
    Description: In the current second phase of the pandemic, political crisis management must not only focus on health protection but also take into account the developments in the economic and social spheres. To this end, the crisis management teams at federal and state level should introduce and maintain a regularly updated and compact "dashboard". This "RWI position" identifies concrete indicators for the three areas of health, economy and social affairs. The indicators must be recorded with high frequency and precision and must be available in a timely manner. Based on the development of the indicators, experts from various disciplines should provide their advice on how to weight the indicators which is ultimately a political decision.
    Keywords: ddc:330 ; Coronavirus ; Krisenmanagement ; Werbewirtschaft ; Index ; Gesundheit ; Wirtschaftslage ; Sozialer Indikator ; Politikberatung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 42
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-05-16
    Description: Erwartungsgemäß reagieren die Unternehmen auf den plötzlichen Rückgang ihrer Arbeitskräftenachfrage im Zuge der Corona-Pandemie mit einer abgestuften Maßnahmenkette. Stark rückläufig sind die Einstellungen, sodass Arbeitsuchende derzeit nur schwer einen Zugang in den Arbeitsmarkt finden. Zudem wird die Kurzarbeit als Instrument der internen numerischen Flexibilität in sehr großem Umfang genutzt. Die Anzahl der Kurzarbeiter wird das Niveau der Krise 2009 deutlich übersteigen. Zwar steigen auch die Entlassungen an, dies erfolgt aber derzeit noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Dementsprechend wahrnehmbar, aber verhalten im Vergleich zur Kurzarbeit und zur Entwicklung in anderen Ländern fällt der Anstieg der Arbeitslosigkeit aus. Nicht zuletzt, um die Arbeitsmarktwirkungen der Krise abzumildern, hat der Gesetzgeber diverse Flexibilisierungsschritte im Arbeitszeitrecht unternommen. Dieses stellt ein soziales Experiment dar, das die Chance bietet, durch eine sorgfältige Evaluation der Wirkungen wichtige Erkenntnisse für die kontrovers geführte Debatte über den arbeitszeitrechtlichen Rahmen auch nach der Corona-Krise zu gewinnen.
    Description: As expected, firms react to the sudden drop in their demand for labour with a chain of different policies. The statistics show a severe decrease in hirings. Therefore, people outside the labour market have a difficult time finding new jobs. In addition, short time work is used widespread as an instrument of internal numerical flexibility. The number of short time workers will be much higher than in the 2009 crisis. While the number of layoffs increases, it remains on a low level compared to short time work or layoffs in other countries. As a result, unemployment is rising somewhat moderately. To alleviate the labour market effects of the current crisis, the legislator has introduced various de-regulations in the working time law. This could be a social experiment that encompasses the opportunity to gain more insights into the controversial working time debate by means of thorough evaluation.
    Keywords: J21 ; J23 ; J29 ; ddc:330 ; Arbeitsmarkt ; Lohnersatzleistungen ; Arbeitszeit ; Arbeitsmarktpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 43
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    Unknown
    Berlin: Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS)
    Publication Date: 2020-05-16
    Description: Der Beitrag befasst sich mit der Wechselbeziehung zwischen Wirtschaft, Weiterbildung und öffentliche Weiterbildungsfinanzierung. Dabei wird anhand von Daten aus dem Mikrozensus des Jahres 2016 untersucht, welche Zusammenhänge und gegenseitige Einflussfaktoren erkennbar sind und inwieweit sich die Ergebnisse in den 16 Bundesländern voneinander unterscheiden. Die zugrundeliegende Studie ist Teil des inzwischen abgeschlossenen Projektes "Volks- und regionalwirtschaftliche Kosten, Finanzierungs- und Förderstrukturen und Erträge der Weiterbildung" im Rahmen des BMBF Förderschwerpunktes InnovatWB.
    Keywords: ddc:330 ; Weiterbildung ; Berufsbildungspolitik ; Region ; Deutschland
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 44
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    Unknown
    Essen: RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
    Publication Date: 2020-05-16
    Description: Bei der Bewertung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss zwingend zwischen Korrelation und Kausalität unterschieden werden. Ein simpler Abgleich des zeitlichen Verlaufs der Neuinfektionen mit dem zeitlichen Verlauf der Abwehrmaßnahmen ist unzureichend: Menschen passen in der Krise ihr Verhalten an, Unternehmen stellen ihre Produktionsprozesse und den Kundenkontakt um - auch ohne politische Vorgaben. Entscheidend für mögliche Lockerungen der Auflagen sind daher deren Wirkungskanäle: Haben die Kontaktverbote zur Eindämmung des Virus geführt oder die mit ihnen verbundene Wahrung von Abstandsregeln, die auch ohne Kontaktverbote verwirklicht werden könnten? Um diese Frage zu beantworten, braucht es zeitnah empirische Studien, die belastbare Belege erarbeiten.
    Description: When evaluating measures to contain the coronavirus pandemic, it is necessary to distinguish between correlation and causality. A simple comparison of the time course of new infections with the time course of the containment measures is insufficient: People adjust their behavior in the crisis, companies adjust their production processes and their costumer contact - even without political guidelines. The effect channels are therefore decisive for a possible easing of the restrictions: Is it the contact bans that made the difference or is it the maintenance of distancing rules that could also be implemented without contact bans? In order to answer this question, empirical studies which provide reliable evidence are needed in the near future.
    Keywords: ddc:330 ; Coronavirus ; Korrelation ; Kausalanalyse ; Gesundheitspolitik ; Soziales Verhalten ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 45
    Publication Date: 2020-05-26
    Description: Die Autoren beobachten, dass es bei der Ableitung der Lohnsteuereinnahmen für das Folgejahr aus makroökonomischen Größen immer wieder zu merklichen Abweichungen kommt, die im Zusammenhang mit bedeutenden Änderungen im Steuerrecht und deren Quantifizierung besonders ausgeprägt sein können. Von diesen deutlichen Abweichungen abgesehen wird die Lohnsteuer durch die Ableitung aus makroökonomischen Größen in der Tendenz unterschätzt. Heterogenes Lohnwachstum erklärt nur einen geringen Teil der auf Basis des SOEP berechneten Ableitungsdifferenz. Aggregierte Fortschreibungen auf Basis der Lohnsteuerstatistik legen nahe, dass Veränderungen in der Haushaltszusammensetzung bzw. in der Besetzung der Lohnsteuerklassen eine Unterschätzung der Lohnsteuereinnahmen anhand der Fortschreibung mit makroökonomischen Größen hervorgerufen haben dürfte.
    Description: The authors observe that larger errors in forecasting wage tax revenues are accompanied by exceptional changes in the tax code. Beyond these exceptional episodes, the results of this wage tax projection are quite accurate. However, a tendency exists to underestimate the actual amount of revenue. Heterogeneous wage growth explains just a small share of the difference between realization and estimation of the wage tax based on the SOEP. Aggregate updates based on wage tax statistics suggest that changes in household composition or in the composition of the wage tax classes may have caused an underestimation of wage tax revenues based on the update with macroeconomic variables.
    Keywords: ddc:330 ; Steuerschätzung ; Deutschland ; Steuern ; Mikrosimulation ; Demografie ; Tax Forecasting ; Germany ; Taxes ; Microsimulation ; Demographics
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 46
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    Unknown
    Wiesbaden: Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
    Publication Date: 2020-05-25
    Description: Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt die Welt vor große und bislang nicht gekannte Herausforderungen. Nachdem das Virus im Dezember 2019 in China zum ersten Mal beobachtet wurde, breitet es sich inzwischen weltweit aus. Zur Eindämmung des Virus wurden in vielen Ländern weitreichende gesundheitspolitische Gegenmaßnahmen getroffen, welche die sozialen Kontakte stark einschränken. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Geschwindigkeit der Ausbreitung zu reduzieren und eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern. Es ist aktuell schwer absehbar, wie lange die gesundheitspolitischen Maßnahmen in Kraft bleiben müssen und wann sich das gesellschaftliche Leben wieder normalisiert. Die gesundheitspolitischen Maßnahmen gehen mit starken ökonomischen Auswirkungen weltweit einher. Der Sachverständigenrat analysiert diese im vorliegenden Sondergutachten und diskutiert geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bewältigung der Krise. Dabei ist die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung vor allem aufgrund der schwierigen Datenlage und der außergewöhnlichen Situation derzeit sehr hoch. Der Sachverständigenrat legt daher drei Szenarien für die wirtschaftliche Entwicklung in den Jahren 2020 und 2021 vor, die auf unterschiedlichen Annahmen über Ausmaß und Dauer der Beeinträchtigungen durch das Virus sowie über die darauffolgende Erholung basieren. (...)
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftskrise ; Coronavirus ; Wirtschaftslage ; Politikberatung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 47
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-05-28
    Description: Die durch die Bekämpfung der Corona-Epidemie verursachte Dämmung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens wird erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen haben. Wichtige Be-reiche der Industrie und der Dienstleistungen sind ganz oder teilweise heruntergefahren wor-den. Eine Wiederaufnahme der Tätigkeit sollte so schnell wie möglich erfolgen, wenn die medi-zinischen Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Dafür bedarf es einer klaren Exit-Strategie und einer Reihe von Schritten, die eine Wiederkehr zu alten Wohlstands- und Wachstumsdaten ermöglichen. Nach der Überlebenssicherung während der Krise durch verschiedene Liquiditätshilfen und Überbrückungskrediten gehört zum erneuten Anfahren der Wirtschaft vor allem der Neustart der öffentlichen Infrastruktur, insbesondere von Schulen und Kindergärten. Um ein abgestimm-tes Anfahren der komplexen Wertschöpfungsnetzwerke der Industrie zu ermöglichen, müssen klare Signale zum zeitlichen Ablauf gesetzt werden. Ein steuerpolitisches Aufbruchssignal und ein angebotspolitisches Wachstumsprogramm können einen wichtigen Beitrag für neue wirt-schaftliche Dynamik nach der Krise leisten.
    Description: The fight against the corona epidemic has led to an insulation of the social and economic life and will have considerable economic consequences. Important areas of the industry and service sectors were shutdown partly or fully. A resumption of activity should happen as soon as possi-ble, once the medical pre-conditions have been established and are being met. This requires a clear exit-strategy and several steps to enable the return to the previous welfare- and growth data levels. After securing the survival during the crisis via various liquidity lines and bridging loans, the re-start of the economy requires in particular the re-launch of public infrastructure, especially of schools and kindergartens. To facilitate a coordinated and synchronized re-start of complex in-dustrial value chains, we need clear signals on the planned schedule. A tax policy driven depar-ture signal and a demand-side focused growth programme could make an important contribu-tion for a new economic dynamic after the crisis.
    Keywords: O40 ; I15 ; H12 ; ddc:330 ; Coronavirus ; Wirtschaftskrise ; Exit-Strategie ; Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 48
    facet.materialart.
    Unknown
    Bonn: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
    Publication Date: 2020-05-28
    Description: The future shape of European trade policy and the right stance to take in security and climate matters are currently the subject of fierce Franco-German debate. These issues are also relevant to development policy in the context of the overarching 2030 Agenda for Sustainable Development. Despite the opportunities afforded to them as strong donor countries to pursue joint approaches, Germany and France often tend to cooperate on an ad hoc basis rather than as part of a strategy (Krüger & Vaillé, 2019). Signed on 22 January 2019, the Aachen Treaty serves to renew the cooperation on Franco-German development cooperation (DC) formalised in the Élysée Treaty and offers the two countries a way to overcome differences and contribute jointly to global sustainable development (Aachen Treaty, Chapter 2, Article 7). Against this backdrop, this paper discusses challenges and opportunities for Franco-German DC based on two case studies in Cameroon and Morocco, which illustrate how differing mandates and methods being applied by the implementing organisations are preventing closer cooperation on the ground. Diverging political priorities, including within the national donor administrations, are also making it harder to engage in dialogue with the partner countries, especially if these have only limited capacity for donor coordination. If Germany and France succeed in overcoming their current differences, they will be able to attract other donors, particularly EU actors, for joint initiatives. Four policy recommendations can be derived from this: Improving coherence between DC systems: Even if the donor countries continue to maintain different political structures, the functional cooperation between the relevant actors will need to be supported at upper political levels. Coherence within the German and French DC systems should also be increased. 2. Germany and France should make it easier to launch joint projects: Programming cycles need to be better coordinated in the interests of the political dialogue on DC. At the same time, the mutual recognition of procedures that form part of both countries' technical cooperation (TC) and financial cooperation (FC) should be afforded greater political support. 3. Selecting partner countries and sectors strategically: Focusing on common priorities and sectors is advisable, especially in partner countries with limited capacity for coordination. Franco-German cooperation with middle-income countries should also be strengthened strategically in order to support projects requiring substantial financing in sectors such as renewable energy. 4. Structuring Franco-German cooperation so as to be open to other partners: Germany and France should commit to a common Europe-wide implementation approach and promote its application in partner countries through pilot projects. Franco-German DC should also be structured so as to be open to other actors and should campaign for the preservation of global public goods in international organisations in which both donors play an active part (e.g. in the Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria).
    Keywords: ddc:330 ; Entwicklungshilfe ; Deutsch ; Französisch ; Internationale Zusammenarbeit ; Deutschland ; Frankreich
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
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  • 49
    Publication Date: 2020-05-28
    Description: Angesichts der wachsenden klimapolitischen Herausforderungen streben mittlerweile viele Länder Europas bis zum Jahr 2050 eine Dekarbonisierung an, das heißt den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger. Vor diesem Hintergrund präsentiert dieser Beitrag Prognosen des Energiebedarfs und der Energiemixe für Deutschland, Österreich und die Schweiz für das Jahr 2030 sowie einen Ausblick auf das Jahr 2050. Der Vergleich der bisherigen Energiepolitiken dieser Länder offenbart gravierende Unterschiede: Während Deutschland bislang vorwiegend auf die massive Subventionierung alternativer Stromerzeugungstechnologien gesetzt hat, war der bisherige Ansatz Österreichs eher, Energieverbrauch und Treibhausgasausstoß mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen, insbesondere Ge- und Verboten, aber auch Subventionen, senken zu wollen. Im Gegensatz dazu setzt die Schweiz bereits seit dem Jahr 2008 auf das marktwirtschaftliche Instrument der CO2-Abgabe. Die hier präsentierten Prognosen des Energiebedarfs der drei Länder deuten darauf hin, dass vor allem Deutschland und Österreich mit einer Fortführung der bisherigen Politik das langfristige Ziel einer weitgehenden Dekarbonisierung nicht erreichen dürften, während es in der Schweiz bereits zu einem spürbaren Rückgang des Primärenergieverbrauchs gekommen ist. Vor diesem Hintergrund gewinnt die jüngst in Deutschland beschlossene CO2-Bepreisung der Emissionen in den Bereichen Verkehr und Wärme besondere Bedeutung. Auch die neue österreichische Bundesregierung möchte in diesen Sektoren eine CO2-Bepreisung einsetzen. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie konsequent das marktwirtschaftliche Instrument der CO2-Bepreisung tatsächlich verfolgt wird.
    Keywords: ddc:330 ; Klimaschutz ; Nachhaltige Energieversorgung ; Treibhausgas-Emissionen ; Energieprognose ; Wirkungsanalyse ; Vergleich ; Deutschland ; Österreich ; Schweiz
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-05-28
    Description: Dieses Policy Paper untersucht für die Europäische Union, die Bundesebene und die Bundesländer die institutionelle und inhaltliche Ausgestaltung der Regulierungskontrolle und der Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Die Analyse der administrativen Belastungen für die Unternehmen in Deutschland und der Institutionen zu ihrer Reduzierung ist bislang überwiegend auf die gesamtstaatliche Ebene mit der Bundesgesetzgebung fokussiert, eine zusammenfassende Darstellung der Zuständigkeiten nach staatlichen Ebenen fehlt. Auf EU-Ebene wurde erst nach der Jahrtausendwende und damit relativ spät die bürokratische Belastung für Unternehmen durch europäische Rechtsakte und Vorgaben thematisiert. Ausgehend von der Kleinunternehmenscharta 2000 folgten 2007 die Einsetzung der Hochrangigen Gruppe im Bereich Verwaltungslasten, 2008 der Small Business Act und 2015 das REFIT-Programm. Auf gesamtstaatlicher Ebene in Deutschland wurde nach diversen Einzelmaßnahmen 2006 mit dem Standardkostenmodell und der Einsetzung des Nationalen Normenkontrollrats ein systematisches Vorgehen gegen administrative Belastungen für Unternehmen eingeleitet, dass eine Reduktion dieser eng abgegrenzten Bürokratie um ein Viertel bringen sollte. Seit 2010 wird auch der Erfüllungsaufwand von neuen Gesetzen gemessen. Die Bundesländer sind dem deutschen Föderalismus gemäß sehr unterschiedlich aufgestellt, was die Begrenzung von Bürokratie betrifft. Bis auf Berlin verfügen alle Länder über ein Mittelstandsgesetz oder eine entsprechende Richtlinie zur Berücksichtigung der Belange des Mittelstands, aber nur wenige Länder verfügen über eine eigene Standardkostenmessung nach Bundesvorbild. Das Policy Paper schließt mit Empfehlungen für die drei untersuchten Staatsebenen.
    Description: This Policy Paper analyses the relevant institutions and administrative measures for curbing bureaucracy in the European Union, for the German federal administration and at German Laender level. While bureaucratic burdens and measures to control and reduce bureaucracy are well documented for the national level in Germany, a common approach to the EU, national and state level is still missing. In the EU, the burdens for the enterprise sector resulting from European bureaucracy and regulation became an important topic only after 2000, as European competitiveness seemed to be in danger. Starting with the 'European Charter for Small Enterprises' in 2000, the 'High Level Group of Independent Stakeholders on Administrative Burdens' was established in 2007 and the 'Small Business Act' followed in 2008. In 2015, the REFIT-programme was introduced to strengthen the better regulation agenda. On the German national level, the introduction of the standard cost model and the establishment of the regulatory control council 'Normenkontrollrat' in 2006 can be viewed as milestones, because they were a prerequisite for a systematic measurement and reduction of bureaucracy-induced costs. In 2010, measurement was extended to total costs of regulation including compliance costs instead of costs of administrative procedures only. Nevertheless, a considerable discrepancy between bureaucracy felt by enterprises and measured by government agencies remains. At the administrative level of the 16 German Laender, institutions and measures to control and reduce bureaucracy vary widely. Only few Laender have introduced a measurement of state bureaucracy and a regulatory control council similar to the federal level. The paper concludes with recommendations to strengthen regulatory and bureaucracy control on the three governmental levels.
    Keywords: D73 ; E61 ; H79 ; ddc:330 ; Befolgungskosten ; Verwaltungsreform ; Mittelstandspolitik ; Deutschland ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 51
    Publication Date: 2020-05-28
    Description: Public investment has been badly neglected in Germany over the past two decades, with the result that the public capital stock no longer meets the standards of a modern economy and is inadequate for the challenges that will be posed by demographic change and Germany's international decarbonisation commitments. In total, the areas of education, transport, communication networks and decarbonisation will require at least an additional €450 billion of public investment or public investment subsidies over the next 10 years, equivalent to approximately €45 billion a year. While this amount is manageable in overall economic terms, it is unrealistic to suggest that the required investment can be financed entirely through the reallocation of existing funds within the budget. Consequently, the German Constitution's debt rules should be supplemented by a Golden Rule allowing for borrowing equivalent to the value of the net investment. The leeway offered by mechanisms such as off-budget entities should be utilised until such a rule has been implemented. A sustained reduction in local government debt will also be important in view of the key role played by the municipalities in public investment, especially in transport infrastructure.
    Keywords: H54 ; H60 ; ddc:330 ; Infrastrukturinvestition ; Investitionspolitik ; Haushaltskonsolidierung ; Reform ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 52
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-06-04
    Description: Pessimism related to the outbreak of the Coronavirus Disease 2019 and its development in 2020 determines the experts' predictions for the second and third quarter of 2020. The pessimistic outlook can be inferred from the downward revisions of the experts' forecasts. More downward revisions than upward revisions for almost all indicators illustrate that the survey participants assume that the corona crisis will plunge the economy into recession over the next two quarters. Consequently, all experts have revised their growth outlooks for Germany and the Euro Area downwards. The same applies for the prediction of Germany's and the Eurozone's inflation rates with one exception. At a first glance, it may seem counterintuitive that the subdued inflation and growth outlooks associated with the corona crisis are not reflected in the experts' short-term interest rates forecasts as most experts revised these upwards. Obviously, this is related to the previous pessimistic projections of the short-term rate after it has plunged in September 2019 as a reaction to the ECB's cut of the deposit rate to -0.5 percent. Though, most of the experts expect the short-term to rise but the projected rates are still lower than the current rate at the end of March 2020. These projections cover the forecasters expected path of monetary policy. Following the corona crisis, the FED has cut the FED Funds Rate aggressively so that both the FED Funds rate and the EZB main policy rate have been at their effective lower bound at the end of March. Most experts predict that neither the ECB nor the FED will adjust their short-term policy rate during the second quarter of 2020. Hence, the main policy instrument of these cen-tral banks is expected to remain accommodative. The participants still expect the yield curve to become flatter. The lower average forecasts for the short-term interest rate are consistent with the experts' lower inflation and growth expec-tations. For 2020, the experts expect 0.7 percent inflation in the Eurozone and a growth rate of real gross domestic product of -4.9 percent, which indicates a plunge of economic growth and a failure of the European Central Bank (ECB) to meet its inflation target. Given that, the fore-casters have lowered their outlook for the long-term interest rate to -0.57 percent at the end of the second quarter of 2020. The yield on US Treasury bonds with 10-years maturity is expected to increase slightly from 0.67 percent at the end of March 2020 to 0.76 percent by the end of the second quarter 2020. In the light of the global flight to safety in government debt due to the outbreak of the corona crisis, the US long-term rate has hit a new low in March 2020. The Fed-eral Funds Rate is anticipated to remain at 0.00-0.25 percent, i.e. its effective lower bound. The increase in demand for safety assets together with the investors' needs to raise cash for debt repayments denominated in USD have been leading to an appreciation of the USD in the first quarter 2020. Until the end of the second quarter, the participants predict a small depreciation of the US-Dollar against the Euro from 1.103 Euros at the end of the first quarter 2020 to 1.096 Euros at the end of the second quarter 2020...
    Keywords: G12 ; G17 ; ddc:330 ; Wirtschaftsprognose ; Zins ; Prognose ; Deutschland ; Eurozone
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
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  • 53
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-06-04
    Description: Aufgrund der stark binnenwirtschaftlichen Ausrichtung der Lockdown-Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie sind in weit stärkerem Maße als in der Finanz- und Wirtschaftskrise vor einem Jahrzehnt auch mittelständische Unternehmen bis hin zu Kleinstbetrieben betroffen. Zudem lei-det der Dienstleistungssektor besonders stark. Dies führt zu starken Umsatzausfällen bei etwa 2,2 Millionen Unternehmen - über der Hälfte des Gesamtbestands - und verursachte bislang Kurzarbeitsanzeigen für gut 10 Millionen Beschäftigte. Ein längerer Lockdown oder anhaltende Umsatzausfälle auch nach Lockerung der Beschränkungen, wie sie aktuell von den Bundeslän-dern Schritt für Schritt vorgenommen werden, kann für viele Unternehmen aufgrund des damit verbundenen Liquiditätsentzugs existenzgefährdende Folgen haben. Liquiditätshilfen des Staa-tes können zwar eine Überbrückungshilfe leisten, verhindern jedoch nicht eine Überschuldung der Unternehmen bei fortschreitendem Kapitalverzehr. Zuschüsse werden jedoch von Bundes-seite nur für Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten und auch nur in geringem Umfang bis maximal 15.000 Euro gewährt. Stabilisierend wirkt in dieser kritischen Situation die gute Eigenkapitalbasis, die sich die mittel-ständischen Unternehmen in den letzten 20 Jahren aufgebaut haben. Daten und Untersuchungen der Bundesbank, der KfW Research, von Creditreform und dem Bundesverband der Deut-schen Volks- und Raiffeisenbanken werden nachfolgend herangezogen, um die Entwicklung der Eigenkapitalausstattung und der Bilanzqualität seit der Jahrtausendwende aufzuzeigen. Klein-unternehmen und mittelständische Personengesellschaften, die den Großteil des Unterneh-mensbestandes ausmachen, konnten dabei ihre Bilanzstruktur am stärksten verbessern. Die so-lide Kapitalausstattung des deutschen Mittelstands wird einen Anstieg der Insolvenzzahlen in-folge der Krise zwar nicht verhindern können, wirkt jedoch im Durchschnitt als Existenzsicherung.
    Description: Due to the strong domestic focus of the lockdown measures against the corona pandemic, small and medium-sized enterprises (SMEs) are affected to a far greater extent than in the financial and economic crisis a decade ago, and the service sector is suffering particularly badly. This is leading to severe revenue shortfalls at around 2.2 million companies - more than half of the German total - and has so far resulted in short-time work notices for 10 million employees. A prolonged lockdown or persistent loss of sales even after the restrictions have been relaxed, as is currently being done step by step by the federal states, can have existentially threatening consequences for many companies due to the associated withdrawal of liquidity. Dept-based liquidity assistance from the government may provide bridging aid, but it does not prevent com-panies from becoming overindebted as capital is depleted. However, subsidies are only granted by the federal government for micro-enterprises with up to 10 employees and only in small amounts up to a maximum of 15,000 euros.In this critical situation, the good equity base that SMEs have built up over the past 20 years has a stabilising effect. Small companies and the German "Mittelstand", which make up the majority of total companies, were able to improve their balance sheet structure the most. Although the solid capitalisation of German SMEs will not be able to prevent an increase in the number of insolvencies as a result of the crisis, on average it will act as a safeguard for their existence.
    Keywords: E66 ; G32 ; G38 ; ddc:330 ; KMU ; Coronavirus ; Eigenkapital ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 54
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-06-04
    Description: Die Debatte, ob der Onlinehandel den stationären Handel überholen oder sogar weitgehend ersetzen wird, entscheidet langfristig die Nachfrageseite des Marktes: Das Verhalten der Men-schen, die Produkte und Dienstleistungen online oder offline kaufen, bestimmt die Entwicklung des Handels. Prognosen über die Zukunft des Onlinehandels sollten sich vor allem auch auf die zukünftigen Konsumenten stützen. Diese Studie konzentriert sich daher auf die zukünftige Nach-frageseite, nämlich auf diejenigen Verbraucherinnen und Verbraucher, die heute zu den Jugend-lichen zählen. Eine Analyse unter 1.939 Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 21 Jahren in Deutschland zeigt, welche Kaufpräferenzen die Entwicklung des Handels bestimmen werden. Neben dem Kaufverhalten wird auch die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler hinsicht-lich der Vorteile und Nachteile des E-Commerce untersucht. Insgesamt sind sich die Befragten einer Vielzahl von Charakteristika und Auswirkungen des Onlinehandels bewusst. Bei ihrer Kau-fentscheidung scheinen bislang die Vorteile des Onlinehandels schwerer zu wiegen als die Nachteile: Die heutigen Jugendlichen können als Generation Onlineshopping bezeichnet werden.
    Keywords: D12 ; L81 ; O14 ; ddc:330 ; Jugendliche ; Einkaufsverhalten ; Online-Handel ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 55
    Publication Date: 2020-06-04
    Description: In den letzten Jahren wurden die Ganztagsangebote an den weiterführenden Schulen stark aus-gebaut. Lag der Anteil der Ganztagsschüler in der Sekundarstufe 1 im Schuljahr 2003/2004 noch bei nur 12,3 Prozent, war er im Schuljahr 2008/2009 mit 26,0 Prozent bereits mehr als doppelt und im Schuljahr 2013/2014 mit 37,4 Prozent mehr als dreimal so hoch. Bis zum Schuljahr 2018/2019 ist er weiter bis auf 46,1 Prozent gestiegen und hat damit ein Niveau von nahe der Hälfte erreicht. Betrachtet man die verschiedenen Schulformen, stechen die Gesamtschulen mit einem Ganztagsschüleranteil von 79,7 Prozent im Schuljahr 2018/2019 heraus, wohingegen es bei den Gymnasien nur 35,8 Prozent und bei den Schulen, die zum Haupt- und Realschulschul-abschluss führen, 38,3 Prozent waren. Dabei besuchen in den letzten Jahren auch immer mehr Schüler eine Gesamtschule, was neben dem starken Ausbau der Angebote an den anderen Schulformen auch einen Teil des starken Anstiegs der Gesamtzahlen erklärt. Differenziert man nach Bundesländern, liegt der Ganztagsschüleranteil in der Sekundarstufe 1 in Hamburg mit 92,5 Prozent am höchsten. Mit weitem Abstand folgen Sachsen mit 75,6 Prozent und Mecklen-burg-Vorpommern mit 72,3 Prozent. Die niedrigsten Werte finden sich in Thüringen mit 21,2 Prozent und Rheinland-Pfalz mir 23,9 Prozent. Wenn in der Sekundarstufe 1 ein Ganztagsschulbesuch stattfindet, heißt das nicht unbedingt, dass die Kinder und Jugendlichen sich tatsächlich große Teile des Tages in den Schulen aufhal-ten. Dies zeigt eine eigene Auswertung der im Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) in den Jahren 2017 und 2018 von 12- und 14-Jährgen erfassten konkreten Zeiten von Schulbeginn und -ende. Ihr zufolge liegt die durchschnittliche Gesamtzeit der Ganztagsschüler in der Schule bei 31 Stunden und 12 Minuten und es finden sich nur bei 16,4 Prozent von ihnen Zeiträume von 35 Stun-den und mehr. Auch gibt mit 48,2 Prozent weniger als die Hälfte der Ganztagsschüler an, dass die Schulzeiten an mindestens drei Tagen in der Woche bis mindestens 15:00 Uhr reichen. Be-trachtet man eine Grenze von 16:00 Uhr sind es sogar nur 9,2 Prozent. Mit dem SOEP lässt sich zudem feststellen, dass der Ganztagsschulbesuch an den weiterführenden Schulen in der Regel keine größere finanzielle Belastung für die Eltern mit sich bringt. So liegt der mittlere Wert (Median) der Kosten für den Schulbesuch bei den Ganztagschülern an Gymnasien, Gesamt-, Haupt- und Realschulen zwischen 10 und 15 Jahren nur bei 20 Euro und 44,2 Prozent der Eltern geben an, dass ihnen gar keine Kosten entstehen. Trotz der positiven Entwicklung der letzten Jahre sind die Länder gefordert, die Ganztagsange-bote an den weiterführenden Schulen sowohl quantitativ als auch qualitativ weiter auszubauen. Um Letzteres gezielt tun zu können, sollte auch eine deutliche Verbesserung der statistischen Erhebungen im einschlägigen Bereich erfolgen, da sich nur passgenaue Maßnahmen entwickeln lassen, wenn klar ist, welchen Aktivitäten die Schüler im Rahmen des Ganztagsprogramms der-zeit nachgehen. Zudem sollten die weiterführenden Schulen beim Thema Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht vollständig außer Acht gelassen werden. Auch wenn dieser sich primär an Familien mit Grundschulkindern richtet, ist mit Blick auf den weiterbestehenden Betreuungs-bedarf zu erwägen, die ersten Jahre der Sekundarstufe 1 mitabzudecken, wie dies in Hamburg und Sachsen-Anhalt bereits heute der Fall ist.
    Keywords: I20 ; I21 ; ddc:330 ; Weiterführende Schule ; Zeit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 56
    facet.materialart.
    Unknown
    Karlsruhe: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Volkswirtschaftslehre (ECON)
    Publication Date: 2020-06-03
    Description: Several recent surveys ask for a person's subjective probabilities that the in ation rate falls into various outcome ranges. We provide a new measure of the uncertainty implicit in such probabilities. The measure has several advantages over existing methods: It is robust, trivial to implement, requires no functional form assumptions, and is well-defined for all logically possible probabilities. These advantages are particularly relevant when analyzing large scale consumer surveys. We illustrate the new measure using data from the Survey of Consumer Expectations.
    Keywords: ddc:330 ; Inflationserwartung ; Verbraucher ; Risiko ; Befragung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 57
    Publication Date: 2020-06-05
    Description: Traditional predictors of election outcomes in Germany are increasingly losing their explanatory power. Rather than new cultural divides, this paper introduces the idea of housing cleavages, i.e., homeownership versus tenancy and high-price versus low-price areas, drawing on macro data for electoral districts and urban neighborhoods from the last three elections (2009-2017) in combination with Immoscout24 ad price data and microdata from the ALLBUS survey (1980-2016). Although, due to its low homeownership rate and conservative house price development, Germany represents a least-likely case for housing to be of importance, we find housing effects beyond traditional predictors. Generally, we find that high house prices, house price increases, and homeownership are positively associated with voting for center-right parties and voter turnout, while social tenancy is associated with votes for the left, but these effects weaken over time due to embourgeoisement effects. Beyond this expected left-right distinction between tenants and wealthier homeowners, we also find outliers along two other dimensions. First, there are center-periphery effects that housing can better capture than simple geographical divisions; second, house prices contain a populist dimension, for example when skyrocketing rents increase votes for the urban left or regions where house prices lag behind benefit the AfD. The paper argues against the more causal self-interest and socialization theories of the influence of housing on voting and instead suggests considering housing as an important socioeconomic proxy to explain political outcomes.
    Description: Traditionelle Modelle zum Wahlverhalten haben in Deutschland in den letzten Jahren an Erklärungskraft verloren. In diesem Papier beziehen wir daher Wohnungsmarktvariablen, das heißt Wohneigentum versus Miete und teure versus günstige Wohngebiete, in die Erklärung politischer Outcomes mit ein, um deren Erklärungsgehalt zu verbessern. Mithilfe von Makrodaten von Wahlbezirken und Stadtvierteln der letzten drei Bundestagswahlen, Immobilienscout24-Preisdaten und dem ALLBUS (1980-2016) zeigt das Papier, dass Wohnungsvariablen selbst im dafür wenig prädestinierten Fall Deutschlands mit seiner niedrigen Wohneigentumsquote und der konservativen Hauspreisentwicklung Erklärungskraft haben. Im Detail stellen wir fest, dass Wohneigentum, hohe und steigende Hauspreise eher positiv mit der Wahl bürgerlich-rechter Parteien und hoher Wahlbeteiligung zusammenhängen, während Wohnen in einer Sozialwohnung mit der Wahl linker Parteien assoziiert ist. Diese Effekte nehmen über die Zeit allerdings ab (embourgeoisement). Jenseits dieser Assoziation von Miete und Eigentum mit Wahlverhalten auf einer Links-rechts-Dimension finden wir aber systematische Ausreißer: Wohnen enthält eine Zentrum-Peripherie-Dimension und eine Populismusdimension, etwa wenn explodierende Mieten die urbane Linke stärken oder abgehängte Hauspreisregionen die AfD. Das Papier argumentiert gegen kausale Theorien ökonomischen Wählens oder Sozialisationstheorien, schließt aber, dass Wohnungsvariablen zukünftig ein wichtiger sozioökonomischer Proxy in Erklärungen von Wahlverhalten sein sollten.
    Keywords: ddc:300 ; ALLBUS ; Germany ; homeownership ; voter turnout ; voting ; Deutschland ; Wahlbeteiligung ; Wählen ; Wohneigentum
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 58