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  • Deutschland  (219)
  • Cell & Developmental Biology
  • Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)  (219)
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  • 1
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    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Eine repräsentative Betriebsbefragung zeigt, dass inzwischen alle Wirtschaftsbereiche und der Großteil der Betriebe von Digitalisierung betroffen sind. Auf die Zahl der Beschäftigten ist insgesamt kein Effekt zu beobachten. Teilweise hat die Digitalisierung allerdings die Dynamik der Einstellungen und Abgänge von Beschäftigten erhöht. Digitalisierung beeinflusst die Anforderungen, die Arbeitgeber an neues Personal stellen. Kenntnisse, die durch Weiterbildung erworben werden, und sozial-kommunikative Fähigkeiten erweisen sich hier als besonders wichtig. ..Neueinstellungen in Betrieben mit Digitalisierungstrend sind mit höheren Anforderungen an die zeitliche und/oder inhaltliche Flexibilität der neuen Mitarbeiter verknüpft. Obwohl im Zuge der Digitalisierung teilweise Engpässe bei der Besetzung offener Stellen auftreten und die Anforderungen steigen, zeigen sich bislang keine spürbaren Lohneffekte. Gesetzliche Regelungen müssen Beschäftigte weiterhin vor Überlastung schützen, sollten aber auch einzelfallgerechte Lösungen ermöglichen. Dies könnte über das Prinzip erreicht werden, dass Zugeständnisse der Beschäftigten durch solche der Arbeitgeberseite auszugleichen sind, etwa bei Urlaub oder Gesundheitsmanagement.
    Keywords: ddc:330 ; Computerunterstützung ; Personalmanagement ; Beschäftigungseffekt ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 2
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Seit Beginn der 2000er Jahre wurden die traditionellen Studienabschlüsse Diplom und Magister durch die gestuften Studienabschlüsse Bachelor und Master abgelöst. Mittlerweile ist die Umstellung weitestgehend abgeschlossen. Um die längerfristige Positionierung von Bachelorabsolventen am Arbeitsmarkt zu untersuchen, betrachten wir die Einkommensentwicklung bei 25- bis 34-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit unterschiedlichen Abschlüssen. Das Einstiegsgehalt von 25-jährigen Bachelorabsolventen ist vergleichbar mit dem von gleichaltrigen Personen mit einem beruflichem Fortbildungsabschluss, etwa einem Meister oder Techniker. Master- bzw. Diplomabsolventen hingegen erzielen etwas höhere Einkommen. Mit steigendem Alter werden die Einkommensunterschiede zwischen den Qualifikationsgruppen größer. Bachelorabsolventen können sich zunehmend von Arbeitnehmern mit beruflichen Fortbildungsabschlüssen absetzen, müssen aber ihrerseits zunehmende Einkommensnachteile gegenüber Master- bzw. Diplomabsolventen in Kauf nehmen. Die Einkommensdifferenzen zwischen den Qualifikationsgruppen hängen allerdings nicht nur von der formalen Qualifikation der Beschäftigten ab, sondern auch von ihrem Beruf und den Anforderungen in der jeweils ausgeübten Tätigkeiten.
    Keywords: ddc:330 ; Absolventen ; Studium ; Einkommensverteilung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 3
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Sanktionen sollen dazu beitragen, dass möglichst alle Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG) II den Pflichten gegenüber ihrem Jobcenter nachkommen, insbesondere dass sie sich um die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung bemühen. Dabei sind die Sanktionsregeln für Unter-25-Jährige besonders strikt. Junge männliche ALG-II-Bezieher in Westdeutschland, auf die sich die Studie beschränkt, gehen aufgrund der ersten Sanktion beschleunigt in ungeförderte versicherungspflichtige Beschäftigung über und erzielen dabei geringere Tagesentgelte als bei einem Übergang ohne Sanktion. Die erste Sanktion führt auch zu einem beschleunigten Rückzug vom Arbeitsmarkt, wobei dieser weit seltener auftritt als ein Übergang in Beschäftigung. Werden unter-25-jährige ALG-IIBezieher innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal sanktioniert, verstärkt sich die Wirkung auf die Abgangsrate in Beschäftigung. In Einpersonenbedarfsgemeinschaften erhöht die zweite Sanktion auch die Abgangsrate der Unter-25-Jährigen aus dem Arbeitsmarkt und ALG-II-Bezug. In Mehrpersonenbedarfsgemeinschaften fallen die Sanktionswirkungen für junge ALG-II-Bezieher schwächer aus als in Singlehaushalten. Das mag daran liegen, dass Erstere bei einer Sanktionierung auf die Ressourcen und Unterstützung anderer Haushaltsmitglieder zurückgreifen können.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosenversicherung ; Junge Erwachsene ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 4
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Fast ein Drittel aller Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland setzte im Jahr 2014 Produkte im Ausland ab. Diese exportierenden Betriebe beschäftigten mehr als zwei Drittel aller Arbeitnehmer der Branche. Während 58 Prozent der Exportbetriebe im Zeitraum von 2000 bis 2014 die Kosten für betriebliche Weiterbildung ganz oder teilweise übernahmen und/oder die betreffenden Mitarbeiter dafür freistellten, taten dies 34 Prozent der nicht exportierenden Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes. Auch wenn man Betriebe gleicher Größe vergleicht, so engagierten sich Exportbetriebe häufiger in der Weiterbildung. Allerdings konzentriert sich die Weiterbildung in Exportbetrieben auf einen kleineren Anteil der Beschäftigten. Diese werden dafür vielfältiger in die Weiterbildung einbezogen als in Betrieben, die nur für den deutschen Markt produzieren. Die spezifischen Weiterbildungsaktivitäten könnten insgesamt noch mehr an Bedeutung gewinnen, wenn die Exportintensität des Verarbeitenden Gewerbes künftig weiter steigt.
    Keywords: ddc:330 ; Betriebliches Bildungsmanagement ; Industrie ; Exportwirtschaft ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 5
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Der Bezug von SGB-II-Leistungen ist für die Betroffenen häufig von langer Dauer. Etwa eine Million Leistungsbezieher ist zwischen 2005 und 2014 ununterbrochen auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen. Eine Sequenzmusteranalyse auf Basis detaillierter Prozessdaten gibt Aufschluss über typische Erwerbsverläufe von Personen, die 2007 erstmals SGB-II-Leistungen erhielten. Einem guten Viertel gelingt es, den SGB-II-Leistungsbezug durch die Aufnahme einer ungeförderten Beschäftigung vergleichsweise schnell zu verlassen. Ein knappes Drittel verbleibt hingegen lange im Leistungsbezug und hat relativ wenig Kontakt zum Arbeitsmarkt. Eine dritte Gruppe wiederum ist zwar relativ gut in den Arbeitsmarkt integriert, kann aber den Lebensunterhalt nicht ohne aufstockende SGB-II-Leistungen bestreiten. Eine vierte Gruppe meistert den Ausstieg erst nach längerer Zeit. Bei jüngeren Leistungsbeziehern zeigt sich, dass vor allem der Erwerb eines Ausbildungsabschlusses mittelfristig das Verlassen des Leistungsbezugs begünstigt. Unter denen, die keinen Bildungsabschluss erlangen, bleibt ein hoher Anteil längerfristig auf Leistungen angewiesen.
    Keywords: ddc:330 ; Öffentliche Sozialleistungen ; Dauer ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 6
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Um den Jahreswechsel 2014/2015 ist die Zahl der Minijobs in Deutschland deutlich gefallen. Dieser Rückgang wurde durch verstärkte Umwandlung solcher Jobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung teilweise ausgeglichen. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Zahl der umgewandelten Minijobs verdoppelt. Dabei fanden Umwandlungen vermehrt bei bestimmten Personengruppen statt: Frauen, Älteren, Ostdeutschen und Beschäftigten in mittelgroßen Betrieben. Betriebe mit relativ vielen Minijobs wandelten nicht nur häufiger um, sondern reduzierten auch darüber hinaus bestehende geringfügige Beschäftigung und schufen weniger neue Minijobs. Die Zahl der Umwandlungen selbst hatte keinen zusätzlichen Effekt auf den Abbau der geringfügigen Beschäftigung im Betrieb. Allerdings gab es bei mehr umgewandelten Minijobs in einem Betrieb auch mehr Abgänge aus sozialversicherungspflichtigen Jobs. Etwas weniger als die Hälfte der Umwandlungen bedeuten zusätzliche sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Die im Zuge der Mindestlohneinführung umgewandelten Beschäftigungsverhältnisse waren bislang nicht weniger stabil als solche in der Vergangenheit.
    Keywords: ddc:330 ; Mindestlohn ; Beschäftigungseffekt ; Atypische Beschäftigung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 7
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Die Wirtschaft in Deutschland setzt ihren moderaten Aufschwung fort. Für 2017 prognostizieren wir ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent. Der Aufwärtstrend der Erwerbstätigkeit hält an: Im Jahr 2017 erwarten wir ein Plus von 670.000 Personen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt sogar um 760.000. Besonders kräftige Beschäftigungsgewinne erzielt der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit. Rückgänge sind nur in der Finanzbranche zu verzeichnen. Nach unserer Prognose sinkt die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2017 um 160.000 Personen und erreicht damit den tiefsten Stand nach 1990. Die grundsätzlich gute Entwicklung kompensiert zusätzliche Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen. Aufgrund der hohen Zuwanderung nimmt das Erwerbspersonenpotenzial im Jahr 2017 um 320.000 Personen zu und damit nicht einmal halb so stark wie die Erwerbstätigkeit. Verfügbare Arbeitskräfte werden also tendenziell knapper. Die Arbeitszeit wird 2017 vor allem kalenderbedingt um 0,8 Prozent abnehmen, die Stundenproduktivität um 0,7 Prozent steigen.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarktprognose ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-27
    Keywords: ddc:330 ; Ältere Arbeitskräfte ; Arbeitsuche ; Arbeitsnachfrage ; Personalbeschaffung ; Beschäftigungsfähigkeit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 9
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Die Erwerbsbeteiligung sowie die Arbeitszeitwünsche von Frauen schwanken stark je nach dem, ob ein Partner oder Kind(er) im Haushalt leben. Bei Männern spielt die Haushaltskonstellation dagegen kaum eine Rolle. Um besser abschätzen zu können, ob es bei der Erwerbstätigkeit von Müttern ungenutzte Potenziale gibt, werden in diesem Kurzbericht Einstellungen von Frauen zu Müttererwerbstätigkeit und externer Kinderbetreuung genauer untersucht. Nach dem richtigen Zeitpunkt für den (Wieder-)Einstieg von Müttern in Erwerbstätigkeit gefragt, geben Frauen im Durchschnitt an, dass eine Mutter 3 Jahre und 2 Monate nach der Geburt ihres Kindes wieder Teilzeit und 7 Jahre nach der Geburt Vollzeit erwerbstätig sein kann. Als Altersgrenze des Kindes für eine stundenweise externe Betreuung nennen Frauen im Mittel 2 Jahre und 7 Monate. Für eine Ganztagsbetreuung rückt die ideale Altersgrenze des Kindes mit 5 Jahren und 4 Monaten deutlich nach oben. Eine frühere Rückkehr ins Berufsleben und eine frühere externe Kinderbetreuung können sich vor allem Mütter von jüngeren Kindern, Frauen aus Ostdeutschland, Frauen mit höherem Bildungsniveau sowie jüngere Frauen vorstellen.
    Keywords: ddc:330 ; Weibliche Arbeitskräfte ; Mütter ; Erwerbstätigkeit ; Arbeitszeitgestaltung ; Familie-Beruf ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 10
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: In einer aktuellen Studie des IAB wurden für 2014 in Deutschland 235.000 Erwerbstätige im Haupterwerb als scheinselbständig eingestuft - in Anlehnung an die herrschende Rechtssprechung, bei der die persönliche Abhängigkeit als zentrales Abgrenzungskriterium gilt. ..Bei einem erweiterten Ansatz, der zusätzlich Chancen und Risiken selbständiger Betätigung berücksichtigt, ergibt sich eine empirisch geschätzte Zahl von 436.000 Scheinselbständigen. ..Beide Werte sind im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 1995 etwas höher. Bei der Bewertung der aktuellen Befunde ist die deutlich gestiegene Zahl der Erwerbstätigen insgesamt sowie die seither gewachsene Zahl der Solo-Selbständigen zu berücksichtigen. ..Erwerbstätige mit ungünstigeren Arbeitsmarktvoraussetzungen üben mit höherer Wahrscheinlichkeit eine scheinselbständige Beschäftigung aus als andere Erwerbsgruppen. So beeinflussen vor allem die Erwerbs- und die Arbeitslosigkeitserfahrung sowie die Qualifikation das individuelle Risiko, scheinselbständig beschäftigt zu sein. ..Scheinselbständig Beschäftigte erzielen niedrigere Erwerbseinkommen als Personen, die vergleichbare Tätigkeiten entweder als Selbständige oder in abhängiger Beschäftigung ausüben.
    Keywords: ddc:330 ; Freie Mitarbeiter ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 11
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) simulieren die fiskalpolitischen und gesamtwirtschaftlichen Effekte von Investitionen in die Integration der Flüchtlinge, die im Jahr 2015 zugewandert sind. Die Simulationen sind empirisch fundiert durch die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe, die mit Daten der Integrierten Erwerbsbiografien des IAB verknüpft wurde. ..In der Vergangenheit haben der Erwerb eines deutschen Bildungsabschlusses und das Erreichen von guten oder sehr guten Deutschkenntnissen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Flüchtlingen jeweils um rund 20 Prozentpunkte und die Verdienste jeweils um rund 20 Prozent erhöht. ..Wenn die Erträge von Bildungsabschlüssen und Sprachkompetenz künftig ähnlich hoch sind wie bisher, würden Investitionen von 3,3 Milliarden Euro in Bildung und Sprache die kumulierten Kosten der Flüchtlingszuwanderung von 2015 bis zum Jahr 2030 um 11 Milliarden Euro reduzieren. ..Die Ergebnisse unserer Simulation zeigen, dass es sich lohnt, möglichst umfassend in die Integration von Flüchtlingen zu investieren.
    Keywords: ddc:330 ; Soziale Integration ; Flüchtlinge ; Wirkungsanalyse ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Der Haushalt der Arbeitslosenversicherung bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) weist im Vergleich zu anderen öffentlichen Haushalten bei einem geringeren Gesamtumfang deutlich größere Schwankungen auf. Er reagiert insbesondere auf konjunkturelle Veränderungen. Dies betrifft sowohl aktive als auch passive Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Besonders in den Krisenjahren 2009 und 2010 kam es infolge geringerer Einnahmen und höherer Ausgaben zu Haushaltsdefiziten. Schwankungen von Einnahmen und Ausgaben der BA tragen zur Stabilisierung der Konjunktur bei. In Rezessionen steigen die passiven und aktiven Leistungen, wodurch die Kaufkraft der Konsumenten gestützt wird. Diese wichtige Stabilisierungsfunktion kann die Arbeitslosenversicherung durch den Aufbau einer hinreichenden Rücklage erfüllen. Die Größenordnung schätzen wir auf 0,65 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder rund 20 Mrd. Euro. Der Beitragssatz ist seit dem Jahr 2006 im Zuge des Arbeitsmarktaufschwungs von 6,5 Prozent auf 3 Prozent der Bruttolöhne gefallen. Grundsätzlich sollte sich die Bei- tragssatzgestaltung auch am Stabilisierungsbedarf und damit an einem Rücklagenziel orientieren.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosenversicherung ; Haushaltsdefizit ; Konjunktur ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 13
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland würde bei einer Nettomigration im Umfang von jährlich 200.000 Personen von 45,8 Mio. im Jahr 2015 auf 44,5 Mio. bis 2030 und auf 38,9 Mio. Personen im Jahr 2060 sinken. Erhöht man in den Modellrechnungen den jährlichen Wanderungssaldo um 100.000 Personen, resultiert daraus bis 2060 ein potenzialwirksamer Effekt von 3,3 Mio. Arbeitskräften. Eine weiter steigende Frauenerwerbsbeteiligung und eine längere Lebensarbeitszeit ergeben bis 2060 ein zusätzliches Potenzial von 2,9 Mio. Arbeitskräften. Deutsche Frauen haben bei diesem Szenario eine Erwerbsquote, die fast gleichauf mit der Quote der Männer liegt. Eine bessere Integration ausländischer Frauen in den Arbeitsmarkt könnte zusätzliche Potenziale aktivieren. Ohne weitere Zuwanderung wäre dieser Effekt jedoch relativ gering. ..Ein Szenario mit deutlich höheren Geburtenziffern zeigt, dass diese erst mit langer Verzögerung und viel schwächer zum Tragen kommen als die bereits genannten Einflüsse. ..Blendet man Zuwanderung und steigende Erwerbsquoten aus, um den demografischen Einfluss isoliert zu betrachten, ginge das Erwerbspersonenpotenzial zwischen 2015 und 2030 um 6 Mio. Arbeitskräfte zurück; danach bis 2060 um weitere 12 Mio. Personen.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitskräftepotenzial ; Szenariotechnik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 14
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-06-25
    Description: Das ESF-BAMF-Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung soll Personen mit Migrationshintergrund und mangelnden Deutschkenntnissen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern. Dieser Bericht gibt Aufschluss über die Struktur der Teilnehmenden, die in den Jahren 2014 und 2015 einen solchen Kurs begonnen haben, und über den Verbleib der Teilnehmenden mit Kursbeginn in 2014. 60 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen. Das durchschnittliche Alter zu Beginn des Kurses betrug 35,5 Jahre. Bezüglich der Bildung ist eine deutliche Pola-risierung festzustellen. Über ein Drittel der Teilnehmenden hatten die Hochschul-reife und 21 Prozent einen Hochschulabschluss. Über die Hälfte hatte weder einen Hochschulabschluss noch einen Berufsabschluss. Die Hauptherkunftsregion der teilnehmenden Frauen war das EU-Ausland, die der teilnehmenden Männer der Nahe und Mittlere Osten. Für die Untergruppe der identifizierten Geflüchteten war Syrien mit 39 Prozent das wichtigste Herkunftsland. Der Beschäftigungsanteil ehemaliger Teilnehmerinnen lag 1,5 Jahre nach Beginn des Sprachkurses bei rund 20 Prozent und damit höher als in den zwei Jahren vor Kursbeginn (maximal 12 %). Bei den Männern zeigt sich ein ähnliches Bild auf höherem Niveau (30 % nach 1,5 Jahren, vorher maximal 17 %). Um eine Aussage über kausale Effekte des Programms treffen zu können, ist aber eine weiterführende Wirkungsanalyse nötig.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarktintegration ; Migranten ; Mehrsprachigkeit ; Bildungsniveau ; Bildungspolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 15
    Publication Date: 2017-03-24
    Description: In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zum Entwurf der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD für ein Integrationsgesetz (Bundestagsdrucksache 18/8615) sowie zu dem Antrag "Flüchtlinge auf dem Weg in Arbeit unterstützen, Integration befördern und Lohndumping bekämpfen" der Fraktion Die Linke (Bundestagsdrucksache 18/6644) und zu den beiden Anträgen "Arbeitsmarktpolitik für Flüchtlinge - Praxisnahe Förderung von Anfang an" (Bundestagsdrucksache 18/7653) und "Integration ist gelebte Demokratie und stärkt den sozialen Zusammenhalt" (Bundestagsdrucksache 18/7651) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Integration der Geflüchteten verlangt einen systematischen, umfassenden Ansatz, der Bund, Länder und Kommunen, öffentliche Einrichtungen wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Bundesagentur für Arbeit, die Schulen und Hochschulen und nicht zuletzt das starke Engagement von Ehrenamtlichen und Organisationen der Zivilgesellschaft mit einbezieht. Dies kann durch ein Integrationsgesetz allein nicht geleistet werden. Auch die Anträge der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke verweisen darauf. Bevor auf die einzelnen Regelungen des Integrationsgesetzes eingegangen wird, werden in dieser Stellungnahme deshalb zunächst die aus Sicht des IAB zentralen Grundsätze einer Integration von geflüchteten Menschen in Deutschland erläutert, aus denen dann auch die Kriterien für die Bewertung der einzelnen Regelungen des Entwurfs des Integrationsgesetzes der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD abgeleitet werden. Die einzelnen Maßnahmen werden vor dem Hintergrund der dem IAB vorliegenden Evidenz kritisch gewürdigt.
    Description: In this Statement, the IAB is commenting on the draft of the ruling coalition of the CDU/CSU (Christian Democratic Union/Christian Social Union) and the SPD (Social Democratic Party) concerning an integration law (printed parliamentary document 18/8615) as well as on the motion "Supporting refugees in finding work, promoting integration and combatting wage dumping" ("Flüchtlinge auf dem Weg in Arbeit unterstützen, Integration befördern und Lohndumping bekämpfen") of the parliamentary party Die Linke (The Left) (printed parliamentary document 18/6644) and on the two motions "Labour market policy for refugees - practical support from the beginning" ("Arbeitsmarktpolitik für Flüchtlinge - Praxisnahe Förderung von Anfang an") (printed parliamentary document 18/7653) and "Integration is live democracy and strengthens social cohesion" ("Integration ist gelebte Demokratie und stärkt den sozialen Zusammenhalt") (printed parliamentary document 18/7651) of the parliamentary group Bündnis 90/Die Grünen (Alliance 90/The Greens). The integration of refugees demands a systematic, comprehensive approach which encompasses the Federal Government, the Federal States and local authorities, public institutions such as the Federal Office for Migration and Refugees and the Federal Employment Agency, schools and universities and, not least, strong commitment from volunteers and civil society organisations. It will not be achieved through an integration law alone. The motions of the parliamentary groups Bündnis 90/Die Grünen and Die Linke also make this point. Before the individual provisions of the integration law are dealt with, this Statement will first outline from the perspective of the IAB the central principles relating to integration of persons who have fled from their home countries and are now in Germany; from these, the criteria will then be derived through which the individual provisions of the draft integration law of the coalition groups CDU/CSU and SPD can be evaluated. The individual measures will be weighed up critically against the background of the evidence available to the IAB.
    Keywords: ddc:330 ; Flüchtlinge ; Soziale Integration ; Meinung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 16
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: Die aktuelle Zuwanderung von Flüchtlingen stellt den deutschen Arbeitsmarkt vor neue Herausforderungen. Ein erhöhtes Ausmaß sozialer Vielfalt, an kultureller Diversität, kommt auf die Betriebe zu. Nicht zuletzt werden deren organisatorische und soziale Kompetenzen gefragt sein, wenn es darum geht, mit neuen Arbeitskräften bisher vielleicht fremder kultureller Herkunft im Arbeitsalltag umzugehen. Dies lenkt neues Augenmerk auf die Rolle von Diversity Management. Dessen ursprüngliches Ziel war es, Chancengleichheit am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Da es soziale Vielfalt als Ressource interpretiert, ist Diversity Management inzwischen (auch) ein Instrument zur Produktivitätssteigerung von Betrieben geworden. Welche Motive für und Arten von Diversity Management sich in deutschen Betrieben tatsächlich finden und wie diese mit Tendenzen sozialer Schließung in Einstellungsprozessen zusammenhängen, beschreibt dieser Bericht auf Basis von Experteninterviews. Den theoretischen Hintergrund bildet dabei der Zusammenhang von Diversität und sozialer Schließung im Betrieb. Die Auswertung der Interviews mündet in einer Aufstellung verschiedener Typen von Betrieben, die sich hinsichtlich ihrer Haltung Diversity Management gegenüber, ihres Motivs dafür, ihres Umgangs mit sozialer Vielfalt sowie ihres Grades an sozialer Schließung unterscheiden. Eine bereits bestehende Typologie von Diversity Management von Thomas und Ely (1996) wird dabei um zwei Typen erweitert. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine nachhaltige Nutzung sozialer Vielfalt durch zwei Faktoren begünstigt wird: Eine historisch-politisch oder organisatorisch bedingte Auseinandersetzung mit sozialer Vielfalt einerseits und eine idealistisch motivierte positive Wertschätzung sozialer Vielfalt andererseits.
    Description: The current migration of refugees will challenge the German labor market in new ways. Firms will be facing a heightened degree of cultural diversity. Having to deal with new employees of probably unknown cultural origin will most likely test firms' organizational and social skills. This puts new emphasis on the task of managing diversity. The initial goal of diversity management was to establish equal chances for minorities in the labor market. Interpreting social diversity as an economic resource has by now (also) rendered diversity management an instrument to increase a firm's productivity. Based on expert interviews in German firms, this report describes the motives for and different kinds of diversity management that can be identified empirically and how they relate to different degrees of social closure in hiring processes. The theoretical backdrop is the connection between diversity and social closure in a firm. Analyzing the interviews results in a typology of firms that differ in attitude towards and motive for diversity management as well as in how they handle diversity and how socially closed they are, and thereby expanding a typology of diversity management by Thomas and Ely (1996) by two types. The results suggest that a sustainable usage of diversity benefits of two factors: A confrontation with diversity brought about by political or historical circumstances on the one hand and an idealistically motivated positive appreciation of diversity on the other.
    Keywords: ddc:330 ; Diversity Management ; Soziale Ungleichheit ; Kulturelle Identität ; Soziale Integration ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 17
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt. Der Arbeitsmarktspiegel beschreibt vor dem Hintergrund dieser Einführung wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Während die Gesamtbeschäftigung in Deutschland weiterhin einem positiven Trend folgt, sank die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten zum Jahreswechsel 2014/2015 deutlich. Dieser Rückgang war in Branchen und Regionen mit niedrigem durchschnittlichem Lohnniveau am höchsten. Etwas mehr als die Hälfte des Rückgangs ist dadurch zu erklären, dass die betroffenen Personen direkt in ausschließlich sozialversicherungspflichtige Beschäftigung übergingen. Daneben verließen aber auch vermehrt Personen den Arbeitsmarkt bzw. tauchen in den Daten nicht länger auf. Übergänge in reine Arbeitslosigkeit spielen bei der Erklärung insgesamt eine eher untergeordnete Rolle. Die Zahl der Beschäftigten mit Bezug von SGB-II-Leistungen geht nach der Einführung des Mindestlohns leicht zurück. In geringem Umfang steigen zum Jahreswechsel die Übergänge sowohl in reine Beschäftigung ohne weiteren Leistungsbezug als auch in reinen Leistungsbezug unter Wegfall der Beschäftigung.
    Description: On January 1, 2015 a statutory minimum wage was introduced in Germany. The Arbeitsmarktspiegel shows several important developments of the German labour market since its introduction. While overall employment in Germany continues to show a positive trend, the number of exclusively marginal part-time employees drops markedly at the turn of the year. This effect is strongest in industries and regions with a low average wage level. A little more than half of the decrease can be explained by persons changing directly into exclusively employment subject to social security. Yet, the data also show an increased amount of exits out of the labour market or at least out of the group of persons covered by the data. Transitions into unemployment play a rather secondary role in explaining the decline of marginal employment. The number of employees receiving additional benefits according to Social Code Book II slightly decreases after the introduction of the minimum wage. For this group, both the transitions into employment without benefit receipt as well as into exclusive benefit receipt are slightly increased.
    Keywords: ddc:330 ; Mindestlohn ; Beschäftigungseffekt ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 18
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2017-02-10
    Description: Unemployment insurance agencies may combat moral hazard by punishing refusals to apply to assigned vacancies. However, the possibility to report sick creates an additional moral hazard, since during sickness spells, minimum requirements on search behavior do not apply. This reduces the ex ante threat of sanctions. We analyze the effects of vacancy referrals and sanctions on the unemployment duration and the quality of job matches, in conjunction with the possibility to report sick. We estimate multi-spell duration models with selection on unobserved characteristics. We find that a vacancy referral increases the transition rate into work and that such accepted jobs go along with lower wages. We also find a positive effect of a vacancy referral on the probability of reporting sick. This effect is smaller at high durations, which suggests that the relative attractiveness of vacancy referrals increases over the time spent in unemployment. Overall, around 9% of sickness absence during unemployment is induced by vacancy referrals.
    Description: Ein Instrument zur Eindämmung von Moral Hazard in der Arbeitslosenversicherung ist die finanzielle Sanktion in Form einer Sperrzeit. Da jedoch während Krankheitsperioden keine Mindestanforderungen an Suchanstrengungen von Arbeitslosen gelten, entsteht durch die Möglichkeit, sich krank zu melden ein zusätzlicher Moral Hazard. Dies wiederum verringert die Drohwirkung von Sperrzeiten. Unter Berücksichtigung der Möglichkeit, sich krank zu melden, analysieren wir die Auswirkungen von Vermittlungsvorschlägen und Sperrzeiten auf die Dauer der Arbeitslosigkeit und die Qualität der aufgenommenen Jobs.Wir schätzen Multi-Spell Verweildauermodelle mit Selektion basierend auf unbeobachteten Merkmalen. Wir zeigen, dass ein Vermittlungsvorschlag die Übergangsrate in Beschäftigung erhöht und dass dies mit geringeren Löhnen einhergeht.Wir finden auch positive Effekte eines Vermittlungsvorschlags auf die Wahrscheinlichkeit einer Krankmeldung. Dieser Effekt ist geringer in späteren Monaten der Arbeitslosigkeit. Dies legt nahe, dass die relative Attraktivität der Vermittlungsvorschläge im Verlauf der Arbeitslosigkeit ansteigt. Unseren Ergebnissen zufolge sind insgesamt etwa 9 Prozent der Krankmeldungen während der Arbeitslosigkeit ausgelöst durch Vermittlungsvorschläge.
    Keywords: J64 ; J65 ; C41 ; C21 ; ddc:330 ; unemployment ; vacancy referrals ; physician ; wage ; unemployment insurance ; monitoring ; moral hazard ; Arbeitslosenversicherung ; Moral Hazard ; Arbeitslosigkeit ; Dauer ; Offene Stellen ; Krankheit ; Anreiz ; Theorie ; Schätzung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 19
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2017-02-10
    Description: Recent research suggests that much of the cross-firm variation in measured productivity is due to differences in use of advanced management practices. Many of these practices - including monitoring, goal setting, and the use of incentives - are mediated through employee decision-making and effort. To the extent that these practices are complementary with workers' skills, better-managed firms will tend to recruit higher-ability workers and adopt pay practices to retain these employees. We use a unique data set that combines detailed survey data on the management practices of German manufacturing establishments with longitudinal earnings records for their employees to study the relationship between productivity, management, worker ability, and pay. As documented by Bloom and Van Reenen (2007) there is a strong partial correlation between management practice scores and firm-level productivity in Germany. In our preferred TFP estimates only a small fraction of this correlation is explained by the higher human capital of the average employee at better-managed firms. A larger share (about 13%) is attributable to the human capital of the highestpaid workers, a group we interpret as representing the managers of the firm. And a similar amount is mediated through the pay premiums offered by better-managed firms. Looking at employee inflows and outflows, we confirm that better-managed firms systematically recruit and retain workers with higher average human capital. Overall, we conclude that workforce selection and positive pay premiums explain just under 30% of the measured impact of management practices on productivity in German manufacturing.
    Description: Aktuelle Forschung zeigt, dass ein großer Teil der gemessenen Produktivitätsunterschiede zwischen Firmen auf den Einsatz modernen Managementpraktiken zurückzuführen ist. Viele dieser Praktiken, zu denen Monitoring, Zielvereinbarungen und Anreizsysteme gehören, werden durch die Entscheidungen und Leistungen von Beschäftigten beeinflusst. Sofern diese Praktiken die Kenntnisse der Beschäftigten ergänzen, neigen besser gemanagte Firmen dazu fähigere Beschäftigte zu rekrutieren und Vergütung als Instrument zur Mitarbeiterbindung einzusetzen. Wir nutzen einen einzigartigen Datensatz, der umfangreiche Befragungsdaten zu Managementpraktiken deutscher Produktionsbetriebe mit Längsschnittinformationen zu Löhnen von Beschäftigten in diesen Betrieben verknüpft, um den Zusammenhang zwischen Produktivität, Management, Fähigkeiten der Beschäftigten und Entlohnung zu untersuchen. Wie Bloom und van Reenen (2007) zeigen, besteht in Deutschland eine starke partielle Korrelation zwischen den Management Practice Scores und Produktivität auf Firmenebene. In unseren präferierten TFP-Schätzungen wird nur ein kleiner Teil dieser Korrelation durch das höhere Humankapital eines "Durchschnittsbeschäftigten" in besser gemanagten Firmen erklärt. Einen größeren Anteil (ungefähr 13%) macht das Humankapital der höchstbezahlten Beschäftigten aus, die wir als Manager in der betreffenden Firma definieren. Ein ähnlicher Anteil wird durch Lohnaufschläge und Prämien erklärt, die besser gemanagten Firmen ihren Beschäftigten gewähren. In der Analyse von Firmenein- und -austritten finden wir, dass besser gemanagte Firmen gezielt Beschäftigte mit höherem Humankapital rekrutieren und diese binden. Insgesamt erklären Personalauswahl und Lohnaufschläge somit fast 30 % des gemessenen Einflusses von Managementpraktiken auf die Produktivität im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland.
    Keywords: L2 ; M2 ; O32 ; O33 ; ddc:330 ; management practices ; productivity ; wages ; Führungsstil ; Management ; Produktivität ; Industrie ; Qualifikation ; Personalauswahl ; Humankapital ; Leistungsentgelt ; Schätzung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 20
    Publication Date: 2017-03-24
    Description: Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zu den Anträgen der Bundestagsfraktion Die Linke: "Schutzfunktion der Arbeitslosenversicherung stärken" (Bundestagsdrucksache 18/7425) und der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: "Arbeitslosenversicherung gerechter gestalten und Zugänge verbessern" (Bundestagsdrucksache 18/5386). Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betont in ihrem Antrag, dass bei der zunehmend heterogenen Arbeitswelt und den zunehmend unsteten Erwerbsverläufen viele Erwerbstätige von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen bleiben. Andere Erwerbstätige zahlen Beiträge, haben aber im Falle der Arbeitslosigkeit keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Sonderregelungen sollten daher durch ein transparentes System abgelöst werden. Perspektivisch soll die Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung umgestaltet werden, die die Menschen bei Weiterbildung und Qualifizierung unterstützt, bevor sie arbeitslos werden. Die Fraktion Die Linke benennt in ihrem Antrag ebenfalls als eine zentrale Problemlage, dass immer mehr Beitragszahlerinnen und Beitragszahler aufgrund unsicherer Arbeitsverhältnisse und niedriger Löhne keine Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung geltend machen können. Häufig müssten sie das Arbeitslosengeld zusätzlich mit Arbeitslosengeld (ALG) II aufstocken; ältere Erwerbslose sähen sich vor dem Risiko, nach dem Arbeitslosengeldbezug und anschließendem ALG-II-Bezug direkt in die Altersarmut überzugehen. Bei der Leistungsgewährung benennt der Antrag Ungleichbehandlungen und Unkenntnis über Ansprüche zum Beispiel beim Teilarbeitslosengeld und bei der freiwilligen Arbeitslosenversicherung. Die beiden Fraktionen leiten hieraus eine Reihe von Änderungsvorschlägen im Bereich der Arbeitslosenversicherung ab. Sie betreffen eine Verkürzung der Anwartschaftsdauer beziehungsweise die Ausweitung der Rahmenfristen, ein einheitliches Arbeitslosengeld für vormals Selbständige, die Verlängerung der Antragsfrist bei Arbeitslosenversicherung für Selbständige, die Verlängerung der Bezugsdauern des Arbeitslosengelds und eine sprungweise Erhöhung mit dem Alter, die Einführung eines Mindestarbeitslosengeldes in Höhe der SGB-II-Leistungen, das Modell einer Arbeitsversicherung und obligatorische Förderangebote, die Zumutbarkeit von Arbeit und die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung. Soweit zu den einzelnen Punkten wissenschaftliche Befunde vorliegen, stellt das IAB diese in seiner Stellungnahme dar und zieht aus wissenschaftlicher Sicht Schlussfolgerungen.
    Description: In this Statement, the IAB is commenting on the motions of the parliamentary group The Left: "Strengthening the protective function of unemployment insurance" (printed parliamentary document 18/7425) and of the parliamentary group Alliance 90/The Greens: "Reforming unemployment insurance to make it fairer and more widely accessible" (printed parliamentary document 18/5386). In its motion, the parliamentary group Alliance 90/The Greens emphasises that, in view of the increasingly heterogeneous job market and the increasingly unstable nature of working life, many economically active people remain excluded from unemployment insurance. Other economically active people pay contributions, but are not entitled to unemployment benefit when they become unemployed. This is why these regulations should be replaced by a transparent system. In the long term, unemployment insurance should be redesigned as employment insurance which supports people before they become unemployed - for instance through further training and additional qualifications. In its motion, the parliamentary group The Left likewise calls attention to a central problem situation: more and more people who pay contributions cannot claim unemployment insurance benefits because of insecure employment contracts and low wages. Often they have to top up the unemployment insurance payments they receive with means-tested unemployment benefits (ALG II). In this regard, older people who become unemployed see themselves facing old-age poverty after having drawn unemployment insurance followed by basic means-tested unemployment benefits. The motion mentions unequal treatment and a lack of knowledge about entitlement when receiving the benefit, for instance where partial unemployment benefits and voluntary unemployment insurance are concerned. From this, both parliamentary groups put forward a number of suggestions for change with respect to unemployment insurance. These concern a shortening of the qualifying period and/or the extension of applicable periods for receipt; a uniform unemployment benefit for those who were formerly self-employed; the extension of the period of application for unemployment insurance for the self-employed, the extension of the period of receipt of unemployment benefit and a staged increase according to age; the introduction of a minimum unemployment benefit at the level of basic means-tested unemployment benefits ('SGB II' benefits); the structure of employment insurance and obligatory offers of further training/further qualifications; the appropriateness of work, and the financing of unemployment insurance. In as far as scientific findings are available on individual points, the IAB outlines these in its Statement and draws conclusions from a scientific perspective.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosenversicherung ; Reform ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 21
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: Nicht erst mit der Initiierung des Entwicklungsprogramms 'BA 2020' versteht sich die Bundesagentur für Arbeit als 'lernende Organisation'. Das Zielindikatorensystem zur Bemessung und Bewertung von Effizienz und Effektivität in der Arbeitsvermittlung ist ein in diesem Zusammenhang eingeführtes, der organisationalen Selbstbeobachtung und Selbststeuerung dienendes Instrument. Das Projekt untersucht die Praxis des Vermittlungsprozesses im reformierten, um qualitative Indikatoren ergänzten, Zielsystem. Im Fokus stehen die produktiven und kontraproduktiven, beabsichtigten und unbeabsichtigten Wechselwirkungen der Reform auf und durch das Vermittlerhandeln. Die Umsetzung des Projekts erfolgt mittels eines für die deutsche Arbeitsverwaltungsforschung innovativen Forschungsdesigns. Durchgeführt wird eine organisationsethnografische Studie, die neben Interviews und Dokumentenanalysen vor allem mehrwöchige teilnehmende Beobachtungen in administrativen Abteilungen und Dienststellen vorsieht. Des Weiteren erfolgt im Projektverlauf eine repräsentative schriftliche und anonyme Befragung von Vermittlungsfachkräften, die aufbauend auf die Befunde der qualitativen Erhebung deren zahlenmäßige Relevanz aufzeigt. Die Studie untersucht die Alltagspraktiken im Regelbetrieb der Arbeitsvermittlung und schließt die Ausbildungsvermittlung und den Arbeitgeberservice mit ein.
    Description: Not only since the initiation of the development program 'BA 2020' the Federal Employment Agency (Bundesagentur für Arbeit) understands itself as a 'learning organization'. In this context a new instrument for organizational controlling and selfmonitoring was implemented. The new system of target indicators is used to measure and evaluate the efficiency and effectiveness of employment services. This research project investigates the practices of employment services in the framework of the enhanced controlling instrument that is supplemented by qualitative indicators. Our focus is on the productive and contra productive, intended and unintended interactions through and between the reformed system and the actions of job agents. The project follows an innovative design in labour administration research. The core of the organizational ethnographic study consists of participatory observations at administrative departments and offices that will last several weeks, in addition to interviews and document analysis. In order to show the numerical incidence of the qualitative based findings, a number of representative interviews with job placement officers will be carried out in the further course of the project. The study investigates the everyday practices in regular operations of employment services and also includes vocational training services as well as employer services.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsvermittlung ; Arbeitsverwaltung ; Effizienz ; Lernende Organisation ; Organisationssoziologie ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 22
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: Die Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liefert quartalsweise repräsentative Daten über Anzahl und Struktur der offenen Stellen, die aus anderen Quellen nicht verfügbar und deshalb einmalig sind. Einbezogen sind gemeldete und nicht gemeldete offene Stellen. Umfangreiche Überprüfungen und Tests führten zur Entwicklung eines neuen Hochrechnungsverfahrens. Im Ergebnis kommt es zu einer Abwärtsrevision beim gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot. Der hier vorgelegte Forschungsbericht gibt zunächst einen Überblick über Ziele und Inhalte der IAB-Stellenerhebung und beschreibt anschließend die einzelnen Schritte bei der Entwicklung eines neuen Hochrechnungsverfahrens, ausgehend vom bisher angewendeten Verfahren. Er präsentiert die neue Hochrechnungsmethode und zeigt, dass sich durch ihre Anwendung die Qualität der Befragungsergebnisse verbessert. Mit der neuen Hochrechnung werden für das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot revidierte Zeitreihen bis zum Jahr 2000 zurück vorgelegt, wobei die Vergleichbarkeit zwischen dem Zeitraum vor 2010 und ab 2010 eingeschränkt ist. Der Forschungsbericht präsentiert die Ergebnisse für beide Zeiträume und jeweils für den Vergleich von neuer und alter Hochrechnung.
    Description: The German Job Vacancy Survey delivers representative data on the number and structure of vacancies in Germany. Such data cannot be derived from other sources and are therefore unique. The survey includes registered and non-registered vacancies. In course of extensive tests and reviews a new extrapolation procedure has been developed. As a result, the aggregate vacancy supply is revised downwards. The research report is organised as follows: Firstly, an overview about the aim and content of the German Job Vacancy Survey is given. Subsequently, the evolution of the new extrapolation procedure is described. Thirdly, the new method is presented and it is shown that the adaption of it significantly improves the quality of the survey results. Along with the new extrapolation procedure a revised time series dating back to 2000 is given. However, figures before and after 2010 cannot be directly compared. The research report presents the results for both time periods and compares the new and old extrapolation methods.
    Keywords: ddc:330 ; Offene Stellen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 23
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: In dieser Studie wird monatsgenau untersucht, wie sich die Eintrittsraten von Müttern mit Arbeitslosengeld-II (ALG-II)-Bezug in abhängige Beschäftigung1 über die ersten vier Lebensjahre des jüngsten Kindes entwickeln. Für Eltern, die Kinder im Alter von drei Jahren oder älter betreuen, gilt, dass die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zumutbar ist, sofern die Kinderbetreuung gesichert ist (§ 10 Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II)). In diesem Forschungsbericht soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle der dritte Geburtstag des jüngsten Kindes tatsächlich für die Erwerbseintrittsraten von Müttern im Bereich des SGB II spielt, und welche anderen zeitlichen Faktoren ebenfalls einflussreich sind. Es wird zwischen Müttern mit und ohne Beschäftigung vor der Geburt ihres Kindes unterschieden. Für erstere kann die größere Arbeitsmarktnähe die Berufsrückkehr erleichtern. Auch dürfte die maximale Dauer der Elternzeit von drei Jahren den zeitlichen Verlauf ihrer Erwerbseintritte entscheidend beeinflussen. Tatsächlich stellt diese Studie in Westdeutschland bei ihnen stark erhöhte Eintrittsraten in Beschäftigung genau zum dritten Geburtstag des jüngsten Kindes fest, während in Ostdeutschland der erste und zweite Geburtstag wichtigere Zeitpunkte für die Berufsrückkehr darzustellen scheinen. Insgesamt nehmen Mütter mit Beschäftigung vor der Geburt deutlich eher eine Erwerbstätigkeit auf als Mütter ohne Beschäftigung vor der Geburt. Bei Müttern ohne Beschäftigung vor der Geburt sind, wie zu erwarten, keine punktuellen Spitzen in den Erwerbseintrittsraten zu den Geburtstagen des jüngsten Kindes festzustellen da sie keinen Anspruch auf Elternzeit haben. Jedoch erhöhen sich auch bei ihnen die Erwerbseintrittsraten leicht aber anhaltend in Westdeutschland ab dem dritten und in Ostdeutschland jeweils ab dem ersten und zweiten Geburtstag des jüngsten Kindes. Insgesamt bleiben die Erwerbseintrittsraten der Mütter ohne Beschäftigung vor der Geburt jedoch deutlich unter derer mit Beschäftigung vor der Geburt. Womöglich stellt die längere Erwerbsunterbrechung, die bei ihnen schon in die Zeit vor der Geburt zurückreicht, ein entscheidendes Erwerbshemmnis dar, zu der noch die Herausforderung der Organisation der Kinderbetreuung hinzukommt. Daher benötigen sie vermutlich besondere Unterstützung bei der Verbesserung ihrer Erwerbschancen.
    Description: This study analyzes entries into unsubsidized employment among mothers receiving Unemployment Benefit II (UB II) on a monthly basis up until the youngest child is aged four. Parents of children aged three or older receiving UB II are expected to be available for employment, provided that childcare is available (§ 10 Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II)). This research report empirically investigates the relevance of the youngest child´s third birthday for employment entries among mothers receiving UB II, and looks into other factors influencing the timing of their employment entries as well. Mothers who were employed are compared to those without employment before the birth of their child. For the former group, the maximum parental leave duration of three years can be expected to be a relevant factor influencing the timing of their employment entries. For them, the results indeed show strongly elevated employment entry rates exactly at the time of the youngest child´s third birthday in western Germany, while the first and second birthdays seem to be more important time points for returns to employment in eastern Germany. Altogether, mothers receiving UB II who were employed before the birth of their child take up employment much sooner than mothers who were previously not employed. For mothers who were not employed before the birth of their child, the empirical findings do not show any peaks in employment entry rates at specific ages of the youngest child, which was to be expected, since they are not entitled to parental leave. However, in western Germany, their employment entry rates do increase slightly around age three of the youngest child, and remain at a somewhat higher level thereafter. In eastern Germany, the same applies for ages one and two of the youngest child. Overall, employment entry rates for the two groups of mothers receiving UB II strongly differ. Employment entry rates for those who were not employed before the birth of their child remain far below those of the previously employed. Possibly, due to the combined challenge of organizing childcare and overcoming the employment obstacle of low employment experience that already existed before the birth of their child, finding employment is particularly difficult for the former group. Thus, they may be in particular need of support to improve their employment chances.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarktintegration ; Mütter ; Erwerbstätigkeit ; Kinderbetreuung ; Zeit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 24
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: Der vorliegende Bericht prüft die Umsetzbarkeit eines Arbeitsmarktmonitors Mindestlohn. Der Monitor soll mit Hilfe aggregierter Statistiken die Entwicklung wichtiger Arbeitsmarktindikatoren vor und nach Einführung des Mindestlohns aufzeigen, wobei der Fokus auf Beständen, Veränderungen und Übergängen für Personen in Beschäftigung, Leistungsbezug und/oder Arbeitslosigkeit liegt. Insgesamt stellt der vorliegende Endbericht die geplanten Inhalte und Möglichkeiten des Monitors dar und zeigt, dass die Anforderungen für einen Arbeitsmarktmonitor Mindestlohn erfüllt werden können. Die enthaltenen Beispiele verdeutlichen, welche Art von Analysen und Hochrechnungen möglich sind. Die Datenbasis, die dem zukünftigen Mindestlohnmonitor zugrundliegen wird, ist hinreichend flexibel konzipiert, um innovative Berichte zu ermöglichen. Der Bericht 'Arbeitsmarktspiegel - Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns' basiert auf dieser Machbarkeitsstudie.
    Description: This report studies the practicability of a minimum wage monitor. The monitor report is supposed to observe the development of important labour market indicators before and after the introduction of the minimum wage, using aggregated statistics. The focus is on stocks, flows and changes of persons in employment, benefit receipt and/or unemployment. The planned contents and capabilities of the monitor are demonstrated within this report. In doing so, the report shows that the requirements of a minimum wage monitor can be met. The examples given in this report illustrate what kinds of analyses and forecasts are possible. The design of the future monitor´s data base is flexible enough to allow for innovative reporting. The report "Arbeitsmarktspiegel - Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns" is based on this feasibility study.
    Keywords: ddc:330 ; Mindestlohn ; Arbeitsmarktstatistik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 25
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: Mit der Verabschiedung des Mindestlohngesetzes wurde zum 1. Januar 2015 ein allgemeiner Mindestlohn in Deutschland eingeführt, der flächendeckend 8,50 Euro/Stunde beträgt. Für Arbeitsverhältnisse von Beschäftigten, die unmittelbar vor Beginn der Beschäftigung langzeitarbeitslos im Sinne des § 18 Abs. 1 SGB III waren, gilt der Mindestlohn in den ersten sechs Monaten der Beschäftigung allerdings nicht. Die Ausnahmeregelung wurde mit einem Evaluationsauftrag versehen, dessen Ergebnisse nun vorliegen. Der Bericht gibt einen Überblick über die Erwartungen an diese Ausnahmeregelung, diskutiert ihre Bedeutung in der Praxis und prüft ihre Folgen empirisch. Die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt gilt als besonders schwierig. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Oftmals liegen mehrere Vermittlungshemmnisse vor, die sich zum Teil bedingen und die einer Beschäftigungsaufnahme im Weg stehen. Diese reichen von gesundheitlichen Einschränkungen über mangelnde Qualifikation, Flexibilität oder Motivation bis hin zu unrealistischen Vorstellungen beim Gehalt oder Vorbehalten der Arbeitgeber. Ist die Jobsuche von Langzeitarbeitslosen erfolgreich, sind die Einstiegslöhne häufig relativ niedrig. Vor dem Hintergrund dieser Problematik wurde die Ausnahmeregelung kontrovers diskutiert. Einerseits wurde mit ihr die Hoffnung verbunden, einer möglichen Verschlechterung der Integrationschancen durch den Mindestlohn entgegen zu wirken. Andererseits wurde bemängelt, sie könnte eine Diskriminierung von Langzeitarbeitslosen darstellen, demotivierend sein und die Beschäftigungsstabilität von Langzeitarbeitslosen weiter verschlechtern. Außerdem könnten wirkungsvollere, bereits vorhandene Instrumente zur Förderung von Langzeitarbeitslosen eingesetzt werden. Es zeigt sich, dass die Ausnahmeregelung nur in sehr wenigen Fällen angewandt wird. Dies könnte einerseits daran liegen, dass Arbeitgeber und Arbeitssuchende wenig Anreize haben, sie zu nutzen. Andererseits ist der geringe Informationsstand der Betroffenen zu beachten: Viele Langzeitarbeitslose kennen die Regelung nicht. Eine Befragung von sechs Jobcentern zeigt, dass diese die Ausnahmeregelung nicht als mögliche Vermittlungsstrategie ansehen. Sie ginge an den wahren Herausforderungen bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen vorbei. Damit haben die Jobcenter auch wenig Anlass, ihren Kunden zu einer Bescheinigung der Langzeitarbeitslosigkeit zu raten. Es finden sich auch keine Belege, dass Arbeitgeber verstärkt Langzeitarbeitslose unter Mindestlohn einstellen. Zwar hatte die Einführung des Mindestlohns einen deutlichen Einfluss auf die Einstiegslöhne im Niedriglohnbereich: Löhne unter 8,50 Euro/Stunde wurden von den Befragten deutlich seltener angegeben als noch 2014. Es gibt jedoch keine Hinweise, dass Langzeitarbeitslose bei ihrer Einstellung aufgrund der Ausnahmeregelung systematisch häufiger unter Mindestlohn bezahlt werden als ihre Kolleginnen und Kollegen. Dies zeigt insbesondere ein Vergleich der Einstiegslöhne von Personen, die kurz vor Ihrer Einstellung langzeitarbeitslos wurden, mit solchen, die es gerade noch nicht waren. Ökonomisch relevante Lohneffekte der Ausnahmeregelung lassen sich somit nicht nachweisen. Für Personen, die schon sehr lange langzeitarbeitslos sind, sind Lohneffekte aus methodischen Gründen schwieriger zu ermitteln. Aber auch hier werden keine Effekte anhand der untersuchten Daten ersichtlich. Ohne entsprechende Lohneffekte sind Beschäftigungseffekte der Ausnahmeregelung aus theoretischer Sicht nicht plausibel. Tatsächlich lassen sich auch keine solchen Effekte finden: Die Einstellungswahrscheinlichkeit nimmt auch nach 2014 unverändert mit zunehmender Arbeitslosigkeitsdauer ab. Eine Häufung von Einstellungen Langzeitarbeitsloser, entweder auf Kosten anderer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder zusätzlich zu diesen, ist nicht zu erkennen. Außerdem finden sich keine Hinweise auf Drehtüreffekte, d. h. eine Häufung von Entlassungen, wenn die Ausnahmeregelung sechs Monate nach der Einstellung ausläuft.
    Description: With the new minimum wage law Germany has introduced a legal nationwide hourly minimum wage of 8.50 Euro. However, workers who have been registered as longterm unemployed before taking up a new job are exempted from the law for the first six months of employment. On behalf of the Federal Ministry for Labour and Social Affairs (BMAS), the IAB has evaluated the economic consequences of this exemption as well as its practical impact on job placement. The evaluation project proceeds in two steps: First, it quantitatively examines effects on wages and employment prospects of the long-term unemployed using detailed administrative data and an own standardized survey conducted among unemployed job seekers who have entered employment in either 2014 or 2015. Second, it qualitatively analyses the effects of the exemption on the processes of the German employment services. This part of the project is based on interviews of experts and management staff in selected Job Centres. This report gives a summary of the evaluation results. It is well documented that long-term unemployed persons are difficult to integrate into the labour market. There are various reasons for this, like health problems, lacking qualifications as well as constraints concerning flexibility and motivation. Even if a long-term unemployed person is successfully integrated she can expect to earn relatively low wages. Against this backdrop, the exemption has been controversially discussed in the public and political debates. On the one hand, it was hoped that it would counteract potentially negative effects of the minimum wage on the labour market outcomes of the long-term unemployed. On the other hand, it was argued that it would constitute a discrimination of this particular group of workers and rather be ineffective to improve their situation. The data so far show no significant effects of the exemption for the long-term unemployed neither on their employment transitions, employment stability, nor wages. It turns out that the exemption is rarely used. It is not highly demanded by the longterm unemployed themselves and also not actively promoted within the interviewed Job Centres. One reason for this is that most unemployed are not aware of its existence or applicability. There also seem to be too little incentives for both employers and employees to make extensive use of the exemption, as was argued by many interview partners. Given this background, it appears unlikely that the minimum wage exemption for the long-term unemployed will substantially gain in importance in the future.
    Keywords: ddc:330 ; Mindestlohn ; Langzeitarbeitslosigkeit ; Arbeitsmarktintegration ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 26
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2017-03-24
    Description: In dieser Stellungnahme legt das IAB Erkenntnisse aus seiner Mindestlohnforschung vor. Der Mindestlohn stand einer positiven gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungsentwicklung nicht entgegen. Die Zahl der vom Mindestlohn begünstigten Personen ist derzeit noch schwer zu quantifizieren. Hinzu kommen ebenfalls noch nicht genau zu beziffernde Lohneffekte. Erste Erkenntnisse dazu hat das Statistische Bundesamt kürzlich veröffentlicht. Ergebnisse des IAB-Arbeitsmarktspiegels zeigen, dass die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten im Januar 2015 um circa 94.000 Personen zurückgegangen ist. Bei etwa der Hälfte dieser Personen wurde die Beschäftigung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt. Eine erste Evaluation mit den Daten des IAB-Betriebspanels zeigt einen moderaten negativen Beschäftigungseffekt, der hauptsächlich auf eine Zurückhaltung in den Einstellungen und kaum auf Entlassungen von betroffenen Betrieben zurückzuführen ist.
    Description: In this Statement, IAB is presenting insights gained from its research on the minimum wage. The minimum wage has not been an obstacle to a positive macroeconomic development in employment. However, the number of persons benefitting from the minimum wage is currently still difficult to quantify. In addition to this, wage effects are likewise difficult to quantify. The Federal Statistical Office has recently published initial findings on this matter. Findings from the IAB-Arbeitsmarktspiegel, a study aimed at monitoring developments after the introduction of the legal minimum wage, show that the number of exclusively marginal part-time employees in January 2015 had dropped to c. 94,000. With about half of these people, employment was converted into employment subject to social security contributions. An initial evaluation using data from IAB's Establishment Panel shows a moderate negative effect on employment which is mainly due to restraint in recruitment and hardly to any extent to dismissals at the establishments in question.
    Keywords: ddc:330 ; Mindestlohn ; Beschäftigungseffekt ; Arbeitsmarktforschung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 27
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Der vorliegende Bericht fasst die zentralen Befunde einer Untersuchung zusammen, die das IAB Nord im Auftrag der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) durchgeführt hat. Die Studie beinhaltet eine Analyse des Erwerbseinstiegs der Absolventen1 der FH Kiel für die Abschlussjahrgänge 2005-2014 und eine Untersuchung des Verbleibs von Studierenden, die die FH Kiel in diesem Zeitraum aus unterschiedlichen Gründen ohne erfolgreich abgeschlossene Prüfung verlassen haben. [...] Auch viele Studierende, die ohne formalen Abschluss die FH Kiel verlassen, finden nach der Exmatrikulation vergleichsweise schnell eine Beschäftigung. Längere Arbeitslosigkeitsperioden sind nur für wenige Studienabbrecher zu beobachten. Allerdings zeigt ein Vergleich mit den Absolventen, dass die Studierenden mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium bei verschiedenen Arbeitsmarktindikatoren deutlich besser abschneiden als die Studienabbrecher. Verglichen mit den Absolventen ist der Anteil geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse unter den Studienabbrecher höher und die Bedeutung akademischer Tätigkeiten geringer. Im Einklang damit fällt die Entlohnung der Studienabbrecher im ersten Beschäftigungsverhältnis im Mittel deutlich niedriger aus als die der erfolgreichen Absolventen.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarkt ; Erwerbseintritt ; Hochschulabsolventen ; Mobilität ; Schleswig-Holstein ; Akademiker ; Arbeitsmarktintegration ; Arbeitsmobilität ; Mobilität ; Arbeitsvertrag ; Lohn ; Erwerbsverlauf ; Beruflicher Status ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 28
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: Im Fokus der Untersuchung stehen Ausmaß, Entwicklung und Struktur befristeter Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Betrachtet werden zudem Befristungspraxis und Befristungsmotive öffentlicher Arbeitgeber. Die Privatwirtschaft und der gemeinnützige Dritte Sektor werden zur besseren Einordnung als Vergleichsmaßstab herangezogen. Die wissenschaftliche Untersuchung des öffentlichen Dienstes steht vor der Herausforderung, dass es an einer Datenquelle fehlt, die differenzierte Informationen über Entwicklung, Struktur und Motive befristete Beschäftigung und zugleich die Besonderheiten und Strukturen des öffentlichen Dienstes abbildet. Aus Ermangelung einer solchen Datenquelle werden die Informationen verfügbarer Erhebungen ausgewertet. Im Zentrum stehen Analysen des IAB-Betriebspanels. Sie werden ergänzt um Auswertungen der Personalstandstatistik, insbesondere um Befristungsanteile für Beamte und Arbeitnehmer differenziert nach den föderalen Ebenen auszuweisen. Zudem ermöglichen Auswertungen des Mikrozensus die Betrachtung des Befristungsanteils nach Arbeitnehmern und Beamten und zugleich nach öffentlichem und nicht-öffentlichem Sektor. Im Rahmen einer qualitativen Expertenbefragung wurden vertiefend Personalverantwortliche und Personalräte in 15 ausgewählten Einrichtungen befragt, die sich auf die Ebene des Bundes, der Länder und Kommunen verteilen. Die Interviews ermöglichen exemplarisch Einsicht in die Motive für den Einsatz befristeter Beschäftigung. Statistisch repräsentative Aussagen lassen sich auf ihrer Basis nicht treffen.
    Description: The present study analyses the development and structure, including the employers' motives and the legal implementation, of fixed-term contracts in the German public sector during the last decade from 2004 to 2014. The private and the non-profit sector serve as a benchmark. The challenge for scientific research on the German public service is the lack of a comprehensive data source that contains information on fixed-term contracts as well as information on the specific features and structures of the German public sector. Therefore, the analyses are based on the available data - the IAB Establishment Panel, the data on public service personnel, and the micro-census - each allowing for a different perspective on fixed term employment in the public sector. Expert surveys of personnel managers and personnel councils of 15 selected public service organizations complement the quantitative analyses. The interviews are particularly powerful to provide an insight to the employers' motives and the legal implementation of fixed-term contracts in the public sector.
    Keywords: ddc:330 ; Befristete Beschäftigung ; Öffentlicher Dienst ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 29
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    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2016-09-10
    Description: In der letzten Zeit sind zahlreiche öffentliche Debatten von Begriffen wie 'Industrie 4.0' oder 'Arbeitswelt 4.0' geprägt. Dabei wird deutlich, dass die fortschreitende Digitalisierung weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Arbeitswelt haben wird. Um abschätzen zu können, wie sich die Arbeitswelt zukünftig weiter entwickeln wird, müssen wir aber zunächst einmal klären, wo Deutschland heute steht. Wie stark sind Berufe schon heute potenziell ersetzbar, weil Tätigkeiten, die derzeit noch von Beschäftigten erledigt werden, demnächst von Computern übernommen werden? In diesem Forschungsbericht ermitteln wir deshalb für die einzelnen Berufe den Anteil der Tätigkeiten, der schon heutzutage durch Computer ersetzt werden könnte. Wir berechnen diese Substituierbarkeitspotenziale der Berufe auf Grundlage von Berufsdaten aus der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Damit können wir die Spezifika des deutschen Arbeitsmarktes und Bildungssystems unmittelbar berücksichtigen. Im Ergebnis sind 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland im Jahr 2013 einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial ausgesetzt, also in einem Beruf beschäftigt, bei dem mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten heute schon durch Computer ersetzt werden könnten. Wir stellen unsere Ergebnisse detailliert nach dem Anforderungsniveau, für die Berufssegmente sowie für die Berufssegmente getrennt für die unterschiedlichen Anforderungsniveaus nach der Klassifikation der Berufe 2010 dar. Im Anhang präsentieren wir zudem Ergebnisse für die Berufshauptgruppen getrennt für die unterschiedlichen Anforderungsniveaus nach der Klassifikation der Berufe 2010 sowie für die BIBB-Berufsfelder.
    Description: Recently, terms such as "industry 4.0" (Industrie 4.0) or "working environment 4.0" (Arbeitswelt 4.0) play a dominant role in several public debates. It is clear that the ongoing digitalisation may have large effects on the future working environment. To consider the development of the future working environment, we first have to clarify the current status of Germany. How much are occupations substitutable because tasks performed by employees today will be substituted by computers in the near future? In this paper, we determine for single occupations the share of tasks that could be currently substituted by computers. We calculate the substitution potentials of occupations based on German occupational data from the expert data base BERUFENET of the Federal Employment Agency. Thus, we can directly consider the specific characteristics of the German labour market. Our results show that 15 percent of employees subject to social insurance contributions have a high substitution potential in the year 2013 in Germany, i.e. they are employed in an occupation in which more than 70 per cent of the tasks could already be substituted by computers. We present our results for requirement levels, occupational segments and occupational segments in combination with the requirement level of the German Classification of Occupations 2010. Furthermore, we provide results in the appendix for the occupational main groups in combination with the requirement level of the German Classification of Occupations 2010 and the BIBB fields of occupations.
    Keywords: ddc:330 ; Computerunterstützung ; Arbeitswelt ; Berufsgruppe ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 30
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    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2017-03-24
    Description: Um einen flexibleren Übergang in den Ruhestand und eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zu erreichen, wurde eine Arbeitsgruppe zur sogenannten Flexi-Rente einberufen. Bisherige Regelungen zum Rentenübergang haben beide Ziele bisher nicht ausreichend erreicht, daher wird für eine starkere Flexibilisierung des Renteneintritts in mehrfacher Hinsicht Reformbedarf gesehen. Zusätzlich zu den Reformen bereits bestehender Regelungen soll der rentenmindernden Wirkung von Abschlägen entgegen gewirkt werden. Die Koalitionsarbeitsgruppe "Flexible Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand" hat daher einen Vorschlag entworfen, der mehrere Änderungen beinhaltet: Die neue stufenlose Form der Teilrente vermeidet Fehlanreize. Die Regelung wird flexibler, vermeidet Unsicherheiten und wird dadurch besser planbar. Höhere, aber dennoch fixe Hinzuverdienstgrenzen setzen einen zusätzlichen Beschäftigungsanreiz. Dieser wirkt stärker fur Bezieher niedrigerer Einkommen. Die Neuregelung der Teilrente ist insofern als Fortschritt zu sehen, als Fehlanreizen, die eine Beschäftigung im Alter unattraktiv machen, entgegengewirkt wird. Die Gesamtwirkung ist dadurch begrenzt, dass die Zugangsvoraussetzungen zum vorzeitigen Rentenbezug relativ hoch sind. Die Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen auf monatlich 850 Euro kann ebenso wie die Vermeidung der Grundsicherung im Alter und das Ansparen gegen die Inkaufnahme von Abschlägen potenzielle Altersarmut begrenzen. Die Anpassung an das Äquivalenzprinzip in der Arbeitslosenversicherung durch den Wegfall der Arbeitgeberbeiträge fur Beschäftigte ab dem Eintrittsalter in die Regelrente ist gegenüber den Anreizen abzuwägen, diese gegenüber jüngeren Erwerbstätigen zu bevorzugen. Dass sich Beiträge zur Rentenversicherung auch für arbeitende Rentner rentensteigernd auswirken, ist gut und richtig.
    Description: Current regulations concerning flexible entry into retirement are considered insufficient. In order to achieve more flexible transitions into retirement and to extend working life, a working group on the so-called Flexi-Pension was set up. Its proposal also includes a revision in order to prevent reduction effects of discounts on pension income for insured persons potentially affected by social assistance. The renewal of the so-called partial pension avoids the disincentives of the current regulation: The former regulation with rigid limits on additional income is replaced by a continuous adjustment. This is more flexible, reduces uncertainty, and makes overall income better predictable for the insured. A higher, but fixed, ceiling of additional income is a more effective incentive for low-paid workers. The new regulations on the partial pension can be seen as progress since some disincentives have been removed. After the reforms, employment at a higher age will become more attractive. However, the overall effect is limited by the fact that the requirements for partial pension entrance are relatively high. For retirees, new regulations include an increase in the supplementary income. Currently, parallel income to a state pension is limited to 450 euros per month. Later the ceiling for extra income will be 850 euros per month. This regulation is intended to support labour market participation and avoid poverty in old age. New regulations for insured persons who are affected by discounts and social assistance as well as an extended period for saving to prevent the discounts for early retirement will also help to avoid poverty in old age. Employer's contributions to unemployment insurance for workers older than 65 years will be removed in the future. Though this the work of older employees will become cheaper than the work of persons under 65. However, this incentive to employ persons of higher ages must be balanced against the employment opportunities of younger workers. Currently, contributions of retirees to the pension scheme do not raise pension income. The suggestion that these contributions also be accounted for is to the benefit of both the employer and those insured.
    Keywords: ddc:330 ; Gesetzliche Rentenversicherung ; Altersgrenze ; Flexibilität ; Wirkungsanalyse ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 31
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    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zu einem Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion Die Linke zur sogenannten "sachgrundlosen Befristung" bei Arbeitsverhältnissen auf Zeit. Arbeitgeber können derzeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu zwei Jahre lang ohne Angabe von Gründen befristet beschäftigen. Die Fraktion Die Linke spricht sich in ihrem Gesetzentwurf (Drucksache 18/7) dafür aus, im Teilzeit- und Befristungsgesetz die Möglichkeiten zur Befristung ohne Sachgrund zu streichen. Die Zulässigkeit einer Befristung soll damit dahingehend beschränkt werden, dass für diese immer ein sachlicher Grund vorliegen muss. Aus Sicht des IAB ist fraglich, ob die Abschaffung sachgrundloser Befristungen ein adäquates Instrument zur Herstellung von mehr Beschäftigungssicherheit ist. Zum einen verfügen Betriebe über alternative Möglichkeiten der Flexibilisierung: Sie könnten verstärkt auf Befristungen mit Sachgrund und alternative Beschäftigungsformen wie Leiharbeit oder freie Mitarbeit ausweichen. Zum anderen bestünde bei einer Abschaffung der sachgrundlosen Befristung das Risiko, dass sich Arbeitgeber bei Einstellungen zurückhalten und ihr Flexibilitätsspielraum eingeschränkt wird. Es ist daher wenig wahrscheinlich, dass ein Wegfall sachgrundloser Befristungen zu einer deutlichen Zunahme unbefristeter Einstellungen führt. Schließlich liefern empirische Analysen Hinweise dafür, dass insbesondere sachgrundlose Befristungen häufig als verlängerte Probezeit genutzt werden und als Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung fungieren.
    Description: In this Statement, IAB is commenting on a draft law of the parliamentary party The Left (Die Linke) relating to the so-called "ungrounded limitation" of temporary working contracts. At the present time, employers can employ staff for up to two years on a fixed-term contract without providing reasons. In its draft law (printed document 18/7), the parliamentary party The Left is speaking out in favour of abolishing the possibilities of fixed-term contracts without substantial grounds in the law on part-time and fixed-term work. Accordingly the admissibility of agreeing a fixed-term contract should be limited to the effect that there must always be an objective reason for it. From the point of view of IAB it is doubtful whether the abolition of fixed-term contracts that do not have substantial grounds is an adequate instrument to produce more employment security. On the one hand, establishments have alternative methods of flexibilisation at their disposal: they can increasingly fall back on fixed-term contracts that do have a substantial reason, and alternative forms of employment such as temporary agency work or freelance work. On the other hand, there would be the risk - if fixed-term contracts without substantial grounds are abolished - that employers exercise restraint in recruitment and that their scope for flexibility becomes restricted. For this reason it is not very likely that the discontinuation of fixed-term contracts without substantial grounds will lead to a clear increase in permanent recruitments. After all, empirical analyses indicate that fixed-term contracts without substantial grounds in particular are frequently used as an extended probation period and act as a springboard to permanent employment.
    Keywords: ddc:330 ; Befristete Beschäftigung ; Arbeitsrecht ; Reform ; Beschäftigungseffekt ; Arbeitsmarktflexibilität ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 32
    Publication Date: 2018-05-03
    Keywords: ddc:330 ; Betriebliche Ausbildung ; Bildungsabschluss ; Arbeitsmarktintegration ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 33
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    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Keywords: ddc:330 ; Kinderbetreuung ; Sozialberufe ; Arbeitswelt ; Deutschland ; Hessen
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 34
    Publication Date: 2018-05-03
    Keywords: ddc:330 ; Langzeitarbeitslosigkeit ; Aktivierende Arbeitsmarktpolitik ; Deutschland ; Baden-Württemberg
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 35
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Keywords: ddc:330 ; Regionale Arbeitsmobilität ; Rückwanderung ; Deutschland ; Brandenburg
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 36
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    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Die Einzelhandelsbranche war in jüngster Vergangenheit häufig Gegenstand der öffentlichen und politischen Diskussion. In vorliegendem Forschungsbericht werden zum einen die Grundstruktur der Einzelhandelsbetriebe und zum anderen deren betriebliche Charakteristika im Vergleich zu Betrieben des Dienstleistungssektors und der Privatwirtschaft analysiert. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf die Verbreitung atypischer Beschäftigungsformen, die Tarifbindung, die betriebliche Aus- und Weiterbildung, erwartete Personalprobleme, den Fachkräftebedarf und die Beschäftigung älterer Mitarbeiter gelegt. Basierend auf den Auswertungen des IAB-Betriebspanels der Jahre 2010 und 2011 zeigt sich in der Einzelhandelsbranche sowohl eine starke betriebliche Verbreitung als auch eine hohe Nutzungsintensität der Teilzeitarbeit sowie der geringfügigen Beschäftigung. 82 Prozent der Betriebe nutzen Teilzeitarbeit und 64 Prozent der Einzelhandelsbetriebe beschäftigen mindestens einen Mini-Jobber. 44 Prozent der Beschäftigten des Einzelhandels arbeiten in Teilzeit und 23 Prozent sind geringfügig beschäftigt. In den Betrieben des Einzelhandels ist, trotz der Aufhebung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung im Jahr 2000, eine geringfügig höhere Tarifbindung als im Dienstleistungssektor festzustellen. 27 Prozent der Einzelhandelsbetriebe unterliegen einem Branchentarifvertrag, 2 Prozent der Betriebe einem Haus- oder Firmentarifvertrag, während 71 Prozent der Einzelhandelsbetriebe nicht-tarifgebunden sind. Die betriebliche Ausbildung spielt im Einzelhandel eine große Rolle...
    Description: In the recent past, the retail trade was frequently discussed in public and political debates. This research report on the one hand investigates the basic structure of retail trade and on the other hand studies the in-plant characteristics of establishments in the retail trade compared with establishments in the service sector and the private sector. The analysis will focus on the distribution of the atypical employment, the bargaining coverage, the in-plant education and training, expected problems with human resource management, the need for skilled workers and the employment of older workers. Based on the analysis of the IAB Establishment Panel 2010 and 2011, there is a strong distribution and intensity in the use of part-time work and marginal employment in the retail sector. 82 percent of the establishments in the retail sector use part-time work and 64 percent employ at least one mini-jobber. 44 percent of the employees in the retail trade work part-time and 23 percent are marginally employed. Despite of the annulment of the collective agreement in 2000, retail trade establishments have a higher degree of collective bargaining coverage compared to establishments of the service sector. 27 percent of the establishments in the retail trade are subject to an industry-wide wage agreement, 2 percent to a company agreement concluded by the establishment and the trade union and 71 percent of all establishments in the retail sector are not bound by collective bargaining. In-plant education plays an important role in the retail sector. Compared to the service and the private sectors, more establishments in retail trade are legally authorised to educate apprentices and actively train apprentices at a higher rate. Otherwise there aren't differences concerning the participation in in-plant training. The most frequently used types of qualification are external and internal seminars and on-the-job training (instruction, initial skill adaption training). The analysis show that there aren't major differences concerning the expected problems with human resource management between the three sectors. Nearly 60 percent of all establishments in retail, the service and the private sectors predict no problems with human resource management. The problems mentioned most frequently are high financial burden on wage cost, difficulties in finding the required specialized personnel on the labor market, followed by lack of motivation in the workplace. In the first half of 2011 the need for skilled workers in the retail trade in Germany was about 106.000 persons. This is an increase of 4.000 employees compared to the previous year. Furthermore, 19 percent of the establishments in retail trade expect having to fill new vacancies or reoccupy old vacancies with qualified employees until 2013. However, the majority of establishments of the retail sector (58 %) do not agree with this. To what extent do the establishments, which need skilled workers in the near future, expect problems to find suitably qualified applicants? 35 percent of the establishments in the retail trade predict problems in filling several vacancies for skilled workers and 33 percent expect difficulties in filling all vacancies for qualified staff. The establishments of the service sector and the private sector expect to a lower extent that staffing problems will concern all vacancies, but a higher rate predict problems in filling several vacancies for qualified workers. A low supply of applicants and a difficult search for special additional qualifications are the reasons mentioned most frequently for problems in filling vacancies. Only 11 percent of the establishments in retail trade, which employ individuals aged 50 and more, offer measures for older workers. In the service sector and the private sector this rate is slightly higher. If the establishments do offer measures for older workers, then they particularly involve older employees in in-firm advanced training activities, use mixed age teams and lower job performance requirements.
    Keywords: ddc:330 ; Einzelhandel ; IAB-Betriebspanel ; atypische Beschäftigung ; Beschäftigungsform ; geringfügige Beschäftigung ; Teilzeitarbeit ; betriebliche Berufsausbildung ; betriebliche Weiterbildung ; Tarifbindung ; Personalbeschaffung ; Arbeitskräftebedarf ; Arbeitskräftemangel ; Fachkräfte ; ältere Arbeitnehmer ; Personalpolitik ; Einzelhandel ; Handelsberufe ; Ungeschützte Beschäftigung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 37
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Der Forschungsbericht präsentiert Ergebnisse einer qualitativen Implementationsstudie zum Umgang mit dem Einstiegsgeld (ESG) in der Gründungsvariante in den Grundsicherungsstellen. Rein deskriptiv betrachtet hat die Zahl der Förderungen mit Einstiegsgeld auf insgesamt geringem Niveau nach der Einführung im Jahr 2005 zunächst einen kleinen Boom erlebt und erreichte in den Jahren 2006 und 2007 jährliche Zugänge von mehr als 32 Tsd. Förderfällen. In Relation zum durchschnittlichen Bestand arbeitsloser erwerbsfähiger Leistungsberechtigter in Höhe von 2,8 Mio. Personen im Jahr 2006 und 2,5 Mio. Personen im Jahr 2007 war die Anzahl der Förderfälle dennoch gering. Seit dem Jahr 2007 hat die Zahl der Eintritte in die Förderung schrittweise nachgelassen, was sich nicht alleine durch einen Rückgang des Bestands arbeitsloser Arbeitslosengeld-II-Bezieher erklären lässt. Auf Grundlage der vorliegenden Studie können wir annehmen, dass der Rückgang der Förderfälle nicht in erster Linie auf ein abnehmendes Interesse von angehenden GründerInnen an der Einstiegsgeldförderung zurückzuführen ist, sondern zumindest teilweise auch auf veränderte Vergabeverfahren in den Grundsicherungsstellen. In der vorliegenden Studie werden drei Handlungsprobleme der Gründungsförderung im SGB II identifiziert...
    Description: This report presents results from a qualitative study on the implementation of a startup subsidy for unemployed welfare recipients (the so-called Einstiegsgeld). Our central findings are: - After the introduction of Einstiegsgeld in 2005 the inflow into the start-up subsidy reached an early peak in the years 2006 and 2007 at more than 32 thousand programme starts annually. In relation to an annual stock of 2.5 to 2.8 million unemployed welfare recipients in these years, the inflow was rather small. Since 2007, there has been a continuous decline of the inflow into the start-up subsidy. This does not only reflect a reduction in the stock of eligible welfare recipients. Based on results of this study we can assume that this development is partly caused by changes of the jobcenters selection processes, which became stricter after their initial experience with the Einstiegsgeld programme. - Within these jobcenters there are three main mechanisms of selecting participants into the programme: (1) The jobcenters´ decisions depend on the approval of the welfare recipients´ business plan by external experts. (2) Jobcenters have implemented stepwise selection procedures for granting Einstiegsgeld to welfare recipients. This leads to a relatively high number of voluntary drop-outs and thus reduces the number of applications for the subsidy. (3) Finally, often some case-workers in the jobcenters have gained specialized knowledge on entrepreneurship issues that helps them to guide the process of selecting welfare recipients for the start-up subsidy. - Jobcenters and their employees confront three main problems when they take decisions about granting the subsidy: (1) Assisting the potential entrepreneurs and selecting them for the subsidy is much more complicated and less common than job placements are. Employees face new and challenging tasks, e.g. when it comes to assessing the prospects for success of an envisaged business formation. (2) Due to the fact that the nascent entrepreneurs are welfare recipients and that the start-up subsidy takes place in an institutional context, the relation between jobcenter and potential entrepreneurs is restricted in certain ways. For example, welfare recipients are likely to withhold information that may be relevant for their entrepreneurial undertaking simply because it might threaten their entitlements to benefits. (3) The cooperation of jobcenters with local experts on entrepreneurship is central to the administration of the Einstiegsgeld. However, experts and jobcenters tend to focus strictly on their respective areas of discretion. Thus, each of them misses out part of the story: Jobcenters do not take responsibility for the economic assessment of the experts and the experts do not take into account the fact that their clientele are not only potential entrepreneurs but at the same time welfare recipients. - Since the administration of the Einstiegsgeld is complex and challenging an internal division of labour seems to be an adequate strategy for jobcenters. While all jobcenters have thought about such a specialization at some point in time not all of them made a decision for specializing some of their staff for the handling of Einstiegsgeld. When making their decisions jobcenters have to balance pros and cons: Advantages of specialization are the greater experience and relevant knowledge that specialists possess and that can help to implement Einstiegsgeld effectively. However, specialization may not be appropriate, because of a relatively low number of cases and thus the danger to overinvest organizational resources in a relatively small scheme.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosengeld II-Empfänger ; Einstiegsgeld ; berufliche Selbständigkeit - Förderung ; Arbeitsmarktpolitik ; arbeitsmarktpolitische Maßnahme ; Politikumsetzung ; Job-Center ; Arbeitsmarktpolitik ; Selbstständige ; Gründungsförderung ; Arbeitsvermittlung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 38
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Im international angelegten IAB-Forschungsprojekt ReLOC - Research on Locational and Organisational Change - werden die Auswirkungen der Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Tschechien auf die Arbeitsmärkte in beiden Ländern untersucht. Analysiert werden u. a. die Effekte der grenzüberschreitenden Firmentätigkeit auf die Beschäftigungsentwicklung sowie die Qualifikations- und Lohnstrukturen in Deutschland und Tschechien. Investitionen in Produktions- und Dienstleistungsaktivitäten im Ausland spielen im Rahmen der ökonomischen Integration der europäischen Märkte eine herausragende Rolle. Die Theorie der multinationalen Unternehmung unterscheidet zwei Hauptmotive für ausländische Direktinvestitionen. Während vertikale Direktinvestitionen zur Ausnutzung von Kostenvorteilen getätigt werden, erfolgen horizontale Direktinvestitionen zur Erschließung eines zusätzlichen Marktpotenzials. Insbesondere wenn ein hohes Lohngefälle zwischen Heimat- und Zielland der Direktinvestitionen vorliegt, stellt sich die Frage, inwiefern die zunehmende internationale Aufspaltung der Wertschöpfungskette zu Arbeitsplatzverlusten im Heimatland führt und welche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt des Ziellandes festzustellen sind. Darüber hinaus können die Aktivitäten multinationaler Unternehmen die regionale Verteilung von Produktionsfaktoren und Wohlstand beeinflussen. Im Hinblick auf diese Fragen bestehen Forschungslücken sowohl auf theoretischem als auch auf empirischem Feld, in die das IAB mit dem ReLOC-Projekt hineinstößt. Um dem Mangel an verlässlichen Informationen entgegenzuwirken, ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts eine Unternehmensbefragung, bei der von September 2010 bis Mai 2011 Unternehmen in Deutschland und Tschechien interviewt wurden. Befragt wurden in beiden Ländern sowohl grenzüberschreitend verbundene Unternehmen als auch eine Referenzgruppe aus Unternehmen, die keine Auslandsbeteiligungen bzw. keinen ausländischen Eigentümer aufweisen. Aufbauend auf der Unternehmensbefragung sollen verknüpfte Firmendatensätze erstellt werden, die durch die Hinzufügung einer Zeitdimension hervorragende Bedingungen für wissenschaftliche Untersuchungen herstellen. Im vorliegenden Forschungsbericht werden erste deskriptive Resultate der Befragung vorgestellt.
    Description: The internationally coordinated IAB research project ReLOC - Research on Locational and Organisational Change - investigates the impact of direct investments of German firms in the Czech Republic on the labor markets in both countries. The analysis focuses on the effects of these cross-border business activities on employment, skill and wage structures in Germany and the Czech Republic. Investments in manufacturing and service activities abroad are a widespread phenomenon that is closely related to the process of economic integration of European markets. The theory of the multinational firm makes a classic distinction between two types of foreign direct investment. Vertical foreign direct investment is undertaken for the reason of cost savings, whereas horizontal foreign direct investment refers to investments that are performed in order to gain product market access. A central controversial topic concerns the impact of offshoring and the slicing up of the valueadded chain of production and service activities on net employment in the country of origin and in the target country, particularly when countries with significant wage level differences are involved. Moreover, the activities of multinational firms are likely to influence the interregional allocation of productive resources and wealth. Concerning these research topics important gaps in both the theoretical and the empirical field exist that the ReLOC project aims to fill. In order to counter the lack of reliable information a central element of this project is a firm survey launched by the IAB both in Germany and in the Czech Republic. From September 2010 until May 2011 interviews were conducted in firms having cross-border linkages as well as in a comparison group of firms not investing abroad or without any foreign ownership respectively. Based on the survey new - internationally unique - linked employeremployee micro data sets are to be created that, by adding a time dimension, provide excellent conditions for profound empirical investigations. In this research report the first descriptive results of the survey are presented.
    Keywords: ddc:330 ; Auslandsinvestitionen - Determinanten ; Auslandsinvestitionen - Auswirkungen ; EU-Osterweiterung ; Beschäftigungseffekte - internationaler Vergleich ; Einkommenseffekte - internationaler Vergleich ; Lohnstruktur ; Qualifikationsstruktur ; europäische Integration ; multinationale Unternehmen ; Absatzmarkt ; Kostensenkung ; Herkunftsland ; Standortwahl ; outsourcing ; Ausland ; Niedriglohnland ; Außenhandelsentwicklung ; Export ; Import ; Beschäftigtenzahl ; Beschäftigtenstruktur ; Umsatzentwicklung ; Investitionsquote ; Innovation ; Organisationsänderung ; Unternehmensorganisation ; sektorale Verteilung ; Wirtschaftszweige ; Grenzgebiet ; Tschechische Republik ; Bundesrepublik Deutschland ; Direktinvestition ; Multinationales Unternehmen ; Deutsch ; Beschäftigungseffekt ; Lohnstruktur ; Tschechische Republik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 39
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Die dänischen Beschäftigten in Deutschland sind eine sehr kleine Gruppe. Nur 0,02 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben einen dänischen Pass. Gleichwohl unterscheiden sich die dänischen Beschäftigten in wichtigen Strukturmerkmalen signifikant von der Gesamtheit. Die Gruppe der Dänen teilt sich auf in eine Gruppe, die in Deutschland lebt und arbeitet, sowie die Gruppe der Grenzpendler, die nur zum Arbeiten nach Deutschland kommt und ihren Wohnsitz in Dänemark hat. Rund zehn Prozent der in Deutschland beschäftigten Dänen gehören zur Gruppe der Grenzpendler. Insgesamt sind die dänischen Beschäftigten stark auf Dienstleistungsberufe und -branchen konzentriert. Das verarbeitende Gewerbe spielt nur für die Grenzpendler eine gewisse Rolle. Räumlich konzentrieren sich die dänischen Beschäftigten auf die grenznahen Regionen und wirtschaftsstarke Räume in Westdeutschland. Auffallend ist das überdurchschnittlich hohe Einkommen. So haben die dänischen Beschäftigten ein rund 42 Prozent höheres Einkommen als die Deutschen (2008). Überraschend ist die eher geringe Verweildauer der dänischen Grenzpendler bei einer Beschäftigung in Deutschland. Die Stichtagsergebnisse deuten eher auf kürzere Verweildauern hin, ohne dass dies mit den vorliegenden Daten abschließend geklärt werden kann.
    Keywords: ddc:330 ; Dänische Beschäftigte ; Dänemark ; Grenzpendler ; Schleswig-Holstein ; Arbeitsmigranten ; Dänen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 40
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um eine Zusammenfassung der zentralen Befunde eines Kooperationsprojekts zwischen dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und dem Institut für Regionalforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Inhalt der Studie ist eine Analyse des Erwerbseinstiegs von Hochschulabsolventen am Beispiel von mehreren Absolventenjahrgängen der Universität Kiel. Es zeigt sich, dass neben dem Studienerfolg auch persönliche Merkmale sowie die Wahl des Studienfachs entscheidenden Einfluss auf den Arbeitsmarkteintritt und insbesondere die Art der Erstbeschäftigung nach Studienabschluss haben. So gelingt Absolventen mit überdurchschnittlicher Abschlussnote zu einem weitaus größeren Teil der Direkteinstieg in reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Auch fällt die Zeitspanne zwischen Studienabschluss und Berufseinstieg bei dieser Gruppe tendenziell kürzer aus. In der Phase unmittelbar nach dem Arbeitsmarkteintritt sinkt die Neigung zum Betriebswechsel mit einer besseren Note. Das legt nahe, dass erfolgreichere Studierende häufiger eine der eigenen Qualifikation angemessene Stellung antreten als Absolventen mit schlechteren Noten. Nach Berücksichtigung anderer Faktoren ergibt sich hieraus jedoch nicht, dass eine bessere Note auch zu einem höheren Einstiegsgehalt führt: Praktische Arbeitserfahrung erweist sich in dieser Hinsicht wichtiger als die Abschlussnote. Hinsichtlich des Einflusses persönlicher Merkmale zeigen sich vor allem frappierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Weibliche Absolventen haben längere Einstiegsphasen, nehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit zunächst eine geringfügige Beschäftigung auf und haben es generell schwerer, eine den Ausbildungsinhalten entsprechende Stelle zu finden. Gleichzeitig ist ihr Einstiegsgehalt auch bei Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Studienfachwahl im Mittel deutlich niedriger. Eine Analyse der Rolle des Studienfachs wiederum ergibt, dass Mathematiker/Informatiker sowie Wirtschaftswissenschaftler bei gleichem Studienerfolg die besten Gehaltsaussichten beim Erwerbseinstieg aufweisen, während diese für Geistes- und Sozialwissenschaftler sowie Juristen am niedrigsten sind. Hierzu passend finden die Absolventen der erstgenannten Fächer auch wesentlich schneller den Einstieg in reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Gleichzeitig erweisen sich in räumlicher Betrachtung die Wirtschaftswissenschaftler auch als die mit Abstand mobilste Gruppe bei der Wahl ihres Arbeitsortes. Ein Vergleich mit der Situation drei Jahre nach Erwerbseintritt zeigt, dass sich die fächerbezogenen Unterschiede im Erwerbserfolg innerhalb dieser Zeitspanne kaum einebnen.
    Keywords: ddc:330 ; Akademiker ; Arbeitsmarkt ; Erwerbseintritt ; Hochschulabsolventen ; Mobilität ; Schleswig-Holstein ; Absolventen ; Akademiker ; Arbeitsmarktintegration ; Erwerbsverlauf ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 41
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: In der ökonomischen Forschung fehlt bislang gesamtwirtschaftlich repräsentative empirische Evidenz zu der Frage, ob offene Stellen als Vorlaufindikator für die Beschäftigungsentwicklung gelten können. Bei der Interpretation der aktuellen Entwicklung des Stellenangebots wird dies häufig angenommen und ein Anstieg des Stellenangebots wird mit positiven Beschäftigungsaussichten verknüpft, empirisch belegt ist ein solcher Zusammenhang allerdings nicht. Dies liegt vor allem daran, dass bisher kein ausreichendes Datenmaterial über die Gesamtzahl der offenen Stellen vorlag, das sowohl die bei den öffentlichen Arbeitsverwaltungen gemeldeten offenen Stellen als auch die nicht gemeldeten offenen Stellen einschließt. Basierend auf der IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS) beleuchten wir das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Neueinstellungen erstmals mit gesamtwirtschaftlich repräsentativen Daten. Wir nutzen dafür ein dynamisches lineares Panelmodell, das die Zeitreihenstruktur der Daten und unterschiedliche Lag-Strukturen berücksichtigt. Es zeigt sich ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen den sofort zu besetzenden offenen Stellen aus der EGS und den begonnenen Beschäftigungsverhältnissen, deren Zahl aus umfänglich bereinigten Daten der Bundesagentur für Arbeit stammt. Am stärksten ist der Effekt mit einer Zeitverzögerung von zwei Quartalen. Wird neben der sozialversicherungspflichtigen auch die geringfügige Beschäftigung berücksichtigt, wie in unserem Modell, ist auch ein positiver signifikanter Zusammenhang im gleichen Quartal zu beobachten. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind der Ausgangspunkt unserer weiteren Forschungsarbeit zur Bedeutung offener Stellen für die Entwicklung von Einstellungen und Beschäftigung.
    Description: In economic research, empirical evidence has been missing on the question whether vacancies can be seen as a forward indicator for employment. Discussing current trends in vacancies, this is often assumed: An increase in the number of job vacancies gets linked to good prospects for employment. What has been missing is empirical evidence that is grounded on representative data for an economy as a whole. Based on data from the German Job Vacancy Survey, we shed some light on the relationship between job vacancies and hires. For the first time this is explored with data on job vacancies in Germany that is representative for the economy as a whole. We estimate a dynamic linear panel model taking into account the time series structure of the data. The analyses show a significant and positive relationship between immediately to be filled vacancies and new hires. The latter were drawn from the statistics of the German Federal Employment Agency. The effect is strongest with a time-lag of two quarters. Including marginal, small-scale employment (geringfügige Beschäftigung) into our estimation we also found a positive and significant effect of vacancies on hirings in the same quarter. The findings presented herein will be the starting point for our further research on the role of job vacancies in the labor market.
    Keywords: C33 ; E2 ; J63 ; ddc:330 ; offene Stellen ; Personaleinstellung ; Prognostik ; Beschäftigungsentwicklung ; Arbeitsplatzangebot ; Indikatorenbildung ; Beschäftigung ; Neueinstellungen ; Offene Stellen ; Konjunkturindikator ; Beschäftigung ; Prognoseverfahren ; Schätzung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 42
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Via the International Labour Market Forecasting Network, forecasters of the public employment services or comparable institutes from the Nordic countries as well as Germany and Austria exchange their analyses about the current and future development of the national economies and labour markets. This report documents some of the discussions during the past few years. Finland, Germany, Latvia, Norway, and Sweden exemplify their starting conditions and labour market reactions to the Great recession in 2008 and 2009.
    Description: Im International Labour Market Forecasting Network tauschen sich Prognostiker der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und verwandter Institute aus den nordischen Ländern sowie Deutschland und Österreich regelmäßig über die aktuelle und erwartete Entwicklung der nationalen Volkswirtschaften und Arbeitsmärkte aus. Dieser Bericht dokumentiert in Kürze die Diskussion in den zurückliegenden Jahren. Beispielhaft skizzieren Finnland, Deutschland, Lettland, Norwegen und Schweden den Ausgangspunkt und die Reaktionen ihrer Arbeitsmärkte auf die Große Rezession 2008/09.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarktentwicklung - internationaler Vergleich ; Wirtschaftskrise - Dauer ; Finanzkrise - Auswirkungen ; Beschäftigungseffekte ; Arbeitslosigkeit ; Arbeitsmarktprognose ; Rezession ; Zukunftsperspektive ; Arbeitsproduktivität ; Finnland ; Norwegen ; Lettland ; Schweden ; Bundesrepublik Deutschland ; Arbeitsmarkt ; Wirtschaftskrise ; Arbeitslosigkeit ; Finnland ; Deutschland ; Lettland ; Norwegen ; Schweden
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
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  • 43
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Im Jahr 2009 wurden die Zugangsbedingungen zur Arbeitslosenversicherung mit der Einführung der Sonderregelung nach § 123 (seit 01. April 2012 § 142) Abs. 2 des Dritten Sozialgesetzbuches (SGB III) reformiert. Die auf drei Jahre befristete Regelung sieht eine verkürzte Anwartschaftszeit von sechs anstelle der sonst erforderlichen zwölf Monate vor, wenn Personen überwiegend kurzfristig beschäftigt waren. Zweck der Regelung ist es, jener Gruppe von Beschäftigten den Zugang zu Leistungen der Arbeitslosenversicherung zu erleichtern, die aufgrund von häufigen, lediglich kurzfristigen Arbeitsverhältnissen Schwierigkeiten beim Erwerb von Anwartschaftszeiten innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist haben. Der Forschungsbericht präsentiert zentrale Ergebnisse der am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgeführten Evaluationsstudie. Untersucht wurde insbesondere die Struktur der bisherigen Antragsteller entlang zentraler soziodemographischer Merkmale. Die Zahl der (analysierbaren) Antragsteller für den Zeitraum August 2009 bis März 2010 beläuft sich für das gesamte Bundesgebiet auf 583 Personen. Im Zeitraum April 2010 bis Dezember 2010 haben 356 Personen einen Antrag gestellt. Bei mehr als der Hälfte der Antragsteller handelt es sich um Kunst- und Kulturschaffende. Bei 36,4 Prozent der Personen, die zwischen August 2009 und März 2010 einen Antrag gestellt haben, wurde mindestens ein Antrag bewilligt. Für die Antragsteller des Zeitraums April 2010 bis Dezember 2010 beträgt dieser Wert 55,3 Prozent. Am häufigsten wurden Anträge abgelehnt, da die Beschäftigungsverhältnisse der Antragsteller nicht überwiegend eine Dauer von sechs Wochen oder weniger hatten. Hätte diese Beschäftigungsbedingung zehn anstatt sechs Wochen betragen, dann hätte etwa die Hälfte der Antragsteller die Bedingung erfüllt, deren Antrag aufgrund der gegenwärtigen Regelung abgelehnt wurde. Unter den Kunst- und Kulturschaffenden fallen diese Anteile noch etwas höher aus. Darüber hinaus wurde auch die Implementation der Sonderregelung in ausgewählten Agenturen für Arbeit explorativ erschlossen. Die Auswertung qualitativer Expertenbefragungen zeigt, dass die Sonderregelung über die verschiedenen Organisationseinheiten hinweg eine höchst unterschiedliche Bedeutung im Arbeitsalltag der befragten Fach- und Führungskräfte aufweist und daher ebenso unterschiedlich bewertet wird. So ist die Sonderregelung im Bereich der Leistungsabteilung zwar von arbeitspraktischer Relevanz, wird in ihrer seit August 2009 gültigen Fassung jedoch tendenziell als wenig zielführend bewertet. Im Kontext der Arbeitsvermittlung spielt sie hingegen eine untergeordnete Rolle und entzieht sich damit der fachlichen Bewertbarkeit. Hier offenbart die Befragung vielmehr eine Reihe anderer - externer wie organisationsinterner - Faktoren und Bedingungen, die die Handlungsmöglichkeiten der Fachkräfte bei der Betreuung und Vermittlung von Kurzfristbeschäftigten strukturieren und sich in der täglichen Arbeit als deutlich relevanter erweisen.
    Description: In 2009, with the introduction of the special regulation according to Section123 (as of 1 April 2012, Section142), Sub-section 2 of Book III of the Social Code (SGB III), the eligibility conditions for unemployment insurance were reformed. The regulation, which is restricted to a period of three years, provides for a shortened qualifying period of six instead of the usually necessary twelve months, if persons had predominantly been in short-term employment. The purpose of the regulation is to facilitate access to unemployment insurance benefits for the group of employees who, on account of frequent, often short-term working contracts, have difficulty accruing qualifying periods within the two-year framework period. The current Research Report presents central findings of the evaluation study carried out at the Institute for Employment Research. What was examined in particular was the structure of applicants to date in accordance with central socio-demographic characteristics. The number of (analysable) applicants for the period August 2009 to March 2010 amounted for the entire Federal Republic to 583 persons. In the period April 2010 to December 2010, 356 persons submitted an application. In the case of more than half of the applications, it was a question of artists and creative artists (Kunst- und Kulturschaffende). With 36.4 per cent of the persons who submitted an application between August 2009 and March 2010, at least one application was granted. For the applicants in the period April 2010 to December 2010, this figure came to 55.3 per cent. Applications were most frequently rejected when the employment relationships of the applicants predominantly did not have a duration of six weeks or less. If these employment conditions had amounted to ten, instead of six, weeks, then roughly half of the applicants would have fulfilled this condition, but their application was rejected on account of the current regulation. Amongst artists and creative artists these shares are somewhat higher. In addition to this, the implementation of the special regulation was extrapolated at selected employment offices in an exploratory manner. The evaluation of qualitative expert questionnaires shows that the special regulation exhibits a highly differentiated significance in the day-to-day work of the specialised staff and managers asked throughout various different organisational units and was hence evaluated in just as diverse a way. While in the domain of the benefits department, the special regulation was seen as relevant in the sense of working practices, in its version valid since August 2009 it is evaluated as being tendentially little expedient. Within the context of job placement on the other hand, it plays a subordinate role and cannot thus be evaluated in a functional way. Here, instead, the survey reveals a series of different factors and conditions - both external and inner-organisational ones - that structure the possibilities for action which these specialised staff have when supervising and placing short-term employees and that show themselves to be clearly more relevant to day-to-day work.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosenversicherung ; Anspruchsvoraussetzung ; Leistungsanspruch ; kurzfristige Beschäftigung ; Arbeitslosengeld II-Empfänger ; Arbeitslosengeld ; Beschäftigungsdauer ; künstlerische Berufe ; Künstler ; atypische Beschäftigung ; Schauspieler ; Arbeitsvermittler ; Arbeitsaufwand ; Arbeitslosenversicherung ; Befristeter Arbeitsvertrag ; Wirkungsanalyse ; Arbeitsvermittlung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 44
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Aufgrund der demografischen Entwicklung ist in Deutschland ein steigender Pflegebedarf zu erwarten. Dabei hat die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Angehörige in Deutschland Vorrang gegenüber einer stationären Versorgung. Gleichzeitig ist ein hoher Erwerbsstand breiter Bevölkerungsgruppen zur nachhaltigen Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme erwünscht. Hier besteht möglicherweise ein Zielkonflikt, wenn die häusliche Pflege und eine Erwerbstätigkeit von Pflegepersonen nicht miteinander vereinbar sind. Auch bedürftige Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, müssen in der Regel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, um so ihre Hilfebedürftigkeit zu reduzieren oder zu beenden. Der Forschungsbericht beschäftigt sich daher mit den Pflegetätigkeiten von Personen zwischen 15 und 64 Jahren, die in einem Haushalt mit Arbeitslosengeld-II-Bezug leben. Die Grundlage der Untersuchung sind Beobachtungen der ersten vier Wellen des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' des IAB von Personen, die in einem Haushalt leben, der Arbeitslosengeld II bezieht. Etwa 7 % der Befragten in Haushalten mit Arbeitslosengeld-II-Bezug pflegen Verwandte oder Freunde. Der Pflegeumfang sowie die ausgeübten Tätigkeiten variieren dabei stark. Pflegende Personen sind häufiger als nicht-pflegende weiblich, 35 Jahre alt oder älter, haben häufiger Kinder und leben mit einem Partner zusammen. Sie sind seltener erwerbstätig und leben häufiger auch zum Befragungszeitpunkt in einem Haushalt, der Arbeitslosengeld II bezieht. Sie sind seltener zur Arbeitsuche verpflichtet als Nicht-Pflegende, aber nur bei gut einem Viertel ist die Pflegetätigkeit der Grund für die Nichtsuche. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Pflegetätigkeit nicht immer einer Erwerbstätigkeit entgegensteht, sondern sich auch aus einer Nicht-Erwerbstätigkeit, die aus anderen Gründen besteht, ergeben kann.
    Description: The increasing life expectancy coming along with a birth deficit is expected to lead to an increasing demand for elderly care in Germany in the future. In Germany, private home care, often provided by family members, is given primacy over institutional care. At the same time, a labour market participation of broad groups of people is necessary for the sustainable financing of the social security system. However, informal care-giving and labour market participation might not be compatible for all care-givers. Consequently, a conflict of goals - labour market participation and informal home care for persons in need of care - might occur. Also needy individuals receiving the welfare benefit Unemployment Benefit II have to be available for job placement in order to reduce or end their neediness. The research report at hand, therefore, describes care-giving activities of individuals living in households receiving the welfare benefit Unemployment Benefit II. Based on the first four waves of the panel study Labour Market and Social Security, the report considers observations aged between 15 and 64 years who lived in a household receiving the welfare benefit at the time the sample was drawn. About 7 % of the respondents provide care to relatives or friends. The amount as well as the type of care provided varies strongly over observations. Carers are more often female, aged 35 years or older, have children and cohabit with a partner than non-carers. They are less likely to be employed and more likely to live in a household with welfare benefit receipt at the time of the interview. They are less often required to search for a job than non-carers. However, only for roughly one quarter of them, care-giving is the reason for not being obliged to search for a job. This indicates that care-giving is not necessarily preventing employment but that care-giving might also arise due to non-employment.
    Keywords: J81 ; ddc:330 ; Arbeitslosengeld II-Empfänger ; Bedarfsgemeinschaft ; Pflegetätigkeit ; häusliche Pflege ; IAB-Haushaltspanel ; institutionelle Faktoren ; Pflegeversicherung ; Grundsicherung nach SGB II ; Einkommensanrechnung ; Familie ; Zeitverwendung ; Erwerbstätige ; Nichterwerbstätige ; Versicherungsleistung ; Langzeitpflege ; Arbeitslosenversicherung ; Privater Haushalt ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 45
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Der Forschungsbericht stellt die Ergebnisse eines Befragungsprojekts zur Umsetzung der geförderten beruflichen Weiterbildung aus Sicht der Mitarbeiter der Arbeitsagenturen (SGB III) und Arbeitsgemeinschaften (SGB II) vor. Das primäre Ziel der Befragung ist es, Erkenntnisse über die Bewertung und die Umsetzung zweier Reforminstrumente in diesem Bereich zu gewinnen. Dabei handelt es sich um das im Jahre 2003 eingeführte Bildungsgutscheinverfahren und die etwas später umgesetzte Auslagerung der Zertifizierung von Bildungsträgern und Maßnahmen an private Prüfstellen. Anlass und Motivation dieser Untersuchung sind die existierenden Unterschiede in den Vergabeintensitäten der Bildungsgutscheine in den einzelnen Dienststellen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Prozesse in der Arbeitsverwaltung grundsätzlich gut funktionieren. Es zeigen sich Unterschiede in der Bewertung und Umsetzung einzelner Reformbestandteile, die auch in den Bewertungen und Umsetzungen der Prozesse nach Rechtskreis und Verantwortungsebene der befragten Personen deutlich werden. Dabei wird der Zugang zu geförderten Weiterbildung durch Bildungsgutscheine positiv bewertet. Die Qualitätssicherung durch private Prüfstellen erhält eine neutrale Bewertung. Eine differenzierte Betrachtung nach Rechtskreis und Verantwortungseben der befragten Personen zeigt, dass dieser Reformbestandteil insbesondere von Teamleitern aus dem SGB III Bereich negativ bewertet wird.
    Description: Further training is one of the most important instrument of Active Labor Market Policy (ALMP) in Germany. It was strongly affected by the Hartz-Reforms, i.e. the implementation of training vouchers for the unemployed and the introduction of a twostage certification and quality management process to ensure transparency and high quality of training courses. In this study we present the results of an onlinesurvey project that aimed to investigate the assessment and the implementation of the reform instruments from a caseworkers and team leaders point of view. Given that we observe remarkable differences in the allocation of vouchers in different employment agencies, we decide to study also the administrative part of the reform in the agencies, beside others. The results show, that the implementation of the reform instruments works well in principal. We document significant differences in the assessment of the different parts of the reform that are also obvious in differences between agencies working according the Social Code III and Social Code II. Moreover, we find differences between the assessment of caseworkers and team leaders.
    Keywords: ddc:330 ; Bildungsgutschein ; Weiterbildung ; Weiterbildungsangebot ; Zertifizierung ; Qualitätsmanagement ; Qualifizierungsmaßnahme ; aktivierende Arbeitsmarktpolitik ; Bildungsforschung ; Arbeitsverwaltung ; Bildungsträger ; Hartz-Reform - Erfolgskontrolle ; Weiterbildungsförderung ; Arbeitsvermittler ; Bildungsziel ; Weiterbildungsmarkt ; Weiterbildung ; Gutscheinsystem ; Arbeitsverwaltung ; Bildungseinrichtung ; Dienstleistungsqualität ; Standardisierung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 46
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Mit der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung sowie dem demografischen Wandel hat die Diskussion um nicht besetzte Fachkräftestellen wieder an Bedeutung gewonnen. Der Bericht will mit Auswertungen auf betrieblicher Ebene zu dieser Diskussion beitragen: In welchem Ausmaß gibt es in den Betrieben Stellenbesetzungsprobleme und wie gehen die Betriebe aktuell und perspektivisch damit um? Der Fokus wird sich dabei auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Branchen beziehen - in diesem Jahr mit einem speziellen Augenmerk auf die Personennahen Dienstleistungen mit ihren Teilbereichen Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht, Beherbergung und Gastronomie sowie den Übrigen personennahen Dienstleistungen. Die Mehrheit der Betriebe hatte im Jahr 2011 zwar keine offenen Fachkräftestellen, der Fachkräftebedarf insgesamt lag aber auf einem Rekordniveau, und der Großteil der Betriebe konnte seinen Fachkräftebedarf auch vollständig decken. Die meisten Fachkräfteeinstellungen erfolgten im Bereich der Unternehmensnahen Dienstleistungen auf der einen Seite und im Bereich der Personennahen Dienstleistungen auf der anderen Seite, hier vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen. Mit der gestiegenen Nachfrage nach Fachkräften traten Stellenbesetzungsschwierigkeiten häufiger auf als im Vorjahr. [...] Die vorliegenden Ergebnisse deuten insgesamt auf einen eher mäßigen Problemdruck durch unbesetzte Fachkräftestellen hin. Insgesamt ist die Nachfrage nach Fachkräften und damit einhergehend der Umfang unbesetzter Fachkräftestellen 2011 stark angestiegen. Im Zeitverlauf sind das aktuell aber doch stark konjunkturabhängige Größen. Nach einem kurzen Überblick über die Struktur der Personennahen Dienstleistungen (Kapitel 2) und einer kurzen Darstellung der Entwicklung ausgewählter wirtschaftlicher Kennziffern (Kapitel 3) wird ein Überblick über die Beschäftigungsentwicklung sowie über verschiedene sogenannte atypische Beschäftigungsformen gegeben (Kapitel 4). Im Anschluss daran werden die Beschäftigungssituation Älterer (Kapitel 5) sowie die Entwicklung des Fachkräftebedarfs der letzten Jahre betrachtet (Kapitel 6), und es wird untersucht, ob unbesetzte Fachkräftestellen dauerhaft in bestimmten Betriebsgruppen zu finden sind (Kapitel 6). Anschließend wird auf den erwarteten Fachkräftebedarf eingegangen (Kapitel 7). Nach einer kurzen Darstellung, an welchen Punkten die Betriebe die Ursachen für ihre Stellenbesetzungsprobleme sehen (Kapitel 8), wird am Schluss auf die Strategien eingegangen, die den Betrieben zur Verfügung stehen, hier mit einem besonderen Blick auf das Ausund Weiterbildungsverhalten der Betriebe (Kapitel 8, 9 und 10). Der Bericht schließt mit einer Zusammenfassung.
    Description: With the upturn in the economic situation and with the demographic change, the discussion about unfilled vacancies for skilled workers has become relevant again. The report aims to contribute to this discussion with analyses at establishment level. To what extent are establishments having problems with recruitment, and how are establishments dealing with this now and in the future? The focus will be on differences and common factors between the sectors - with special attention this year being paid to personal services and their subdivisions of health and social services, education and training, accommodation and food services, as well as the other personal services. The majority of the establishments did not have any unfilled vacancies for skilled workers in 2011, but the demand for skilled workers as a whole reaches a record level; in most cases, the establishments were also able to cover their demand for skilled workers completely. Most skilled workers were recruited in the area of business services, on the one hand, and personal services, on the other, and especially in the field of health and social services. With the rise in demand for skilled workers, there were more problems in filling vacancies for skilled workers than in the previous year. Particularly serious problems were reported by the finance and insurance sector, the area of business services, the area of information and communication and the area of other personal services. They had to cope with levels of unfilled vacancies of 30 % and more. According to information provided by them, most of the establishments did not expect to have any unfilled vacancies of skilled workers in the near future. Therefore, the discussion about the lack of skilled workers only affects a minority of establishments. In particular, public administration, the manufacturing industry and the subdivision of education and training are expecting to recruit skilled workers in the near future. The sectors that are expected to encounter a particularly high level of problems in filling vacancies include, in particular, the other personal services. The accelerated further training and the accelerated vocational training of skilled workers, and also the creation of attractive working conditions are right at the top of the agenda in almost all sectors as a means of countering the problem of unfilled vacancies of skilled workers. The public administration sector is particularly active in the area of training. The present results indicate, in general, a fairly moderate level of pressure from the problem of unfilled vacancies for skilled workers. Overall, the demand for skilled workers and, consequently, the level of unfilled vacancies for skilled workers rose strongly in 2011. Over time, however, these are parameters that depend largely on the state of the economy.
    Keywords: B52 ; J24 ; J62 ; ddc:330 ; IAB-Betriebspanel ; Fachkräftebedarf ; Arbeitskräftemangel ; offene Stellen ; demografischer Wandel ; personenbezogene Dienstleistungen ; Gesundheitswesen ; Sozialwesen ; Bildungssystem ; Gastgewerbe ; Sozialberufe ; Gesundheitsberufe ; Bildungspersonal ; Hotel- und Gaststättenberufe ; Fachkräftebedarf ; Personalpolitik ; Personalbeschaffung ; Beschäftigungsentwicklung ; Frauen ; atypische Beschäftigung ; ältere Arbeitnehmer ; betriebliche Berufsausbildung ; betriebliche Weiterbildung ; Unternehmensentwicklung ; Umsatzentwicklung ; Facharbeiter ; Qualifikationsbedarf ; Offene Stellen ; Personalbeschaffung ; Alternde Bevölkerung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 47
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Mit dem Inkrafttreten des Sozialgesetzbuch II (SGB II) im Januar 2005 veränderten sich durch die Einführung der SGB-II-Arbeitsgelegenheiten bzw. Zusatzjobs (so genannte 'Ein-Euro-Jobs') die Instrumente der öffentlich geförderten Beschäftigung. Diese in § 16 (3) (jetzt § 16d) des SGB II erfassten Zusatzjobs ersetzten frühere Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Das Institut für Soziologie der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfS) führte im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von September 2005 bis Mai 2007 die empirische Erhebung zum Forschungsprojekt 'Ein-Euro-Jobs' in Deutschland: Qualitative Fallstudien zur Auswirkung der SGB-II-Arbeitsgelegenheiten auf Beschäftigungsstruktur und Arbeitsmarktverhalten von Organisationen durch. Ziel des Forschungsprojekts war es, das 'Zusammenspiel' der beteiligten Akteure bei der Gestaltung der lokalen bzw. kommunalen Arbeitsmarktpolitik zu erfassen und nachzuvollziehen, welche Einsatzformen für welche Zielgruppen mit welchen Zielsetzungen in diesen Netzwerken 'produziert' werden. Deshalb wurden alle relevanten an der Generierung von Arbeitsgelegenheiten beteiligten Akteure in die qualitative Erhebung einbezogen; dies sind neben den Umsetzungsträgern (z. B. ARGEn) auch politische Akteure wie Kammern, Gewerkschaften und Kommunalpolitik sowie die öffentlichen, wohlfahrtlichen, zivilgesellschaftlichen und privatwirtschaftlichen Maßnahmeträger und Einsatzbetriebe. Wir wollten wissen, welche Faktoren empirisch die sozial- und arbeitsmarktpolitische Ausrichtung der Ein-Euro-Jobs beeinflussen, welche Beschäftigungseffekte in den Einsatzbetrieben und -sektoren daraufhin entstehen und schließlich welche Beschäftigungschancen sich für Langzeitarbeitslose ergeben.
    Description: By the time the Second Social Code (SGB II) came into force in January 2005, the structure of programmes of active labour market policy was changed by the introduction of the SGB II-work opportunities, respectively additional jobs (so-called 'oneeuro jobs'). According to §16 (3) (now §16d) of the SGB II those programmes were now employed replacing former measures. On behalf of the Institute for Employment Research (IAB), the Department of Sociology of the Friedrich-Alexander-University Erlangen-Nuremberg (IfS) carried out the qualitative fieldwork of the research project 'One-euro jobs' in Germany: Qualitative case studies of the impact of the SGB II-work opportunities in employment structure and labour market behaviour of organizations from September 2005 to May 2007. This research project aimed to capture the interaction of the actors involved in shaping the local or municipal labour market policy and to comprehend which modes of application for which target is employed and which objectives are pursued regarding these networks. To account for these issues, all relevant stakeholders which were involved in the creation of the programme of work opportunities were included in the qualitative research project. Thereby, the institution responsible for implementation e. g. jobcentre, political actors such as chambers, trade unions and local politicians, and the public, welfare, civil society and private sector organizations are to be mentioned. We were interested in identifying the factors which empirically determine the orientation of oneeuro jobs in terms of social policy and labour market policy, which employment effects develop in companies and sectors and finally which job opportunities arise for long-term unemployed.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsgelegenheit ; Arbeitslosengeld II-Empfänger ; Tätigkeitsfelder ; Beschäftigerverhalten ; regionale Faktoren ; berufliche Integration ; Beschäftigungseffekte ; zweiter Arbeitsmarkt ; dritter Arbeitsmarkt ; ARGE ; Arbeitsmarktpolitik ; Regionalpolitik ; Kommunalpolitik ; Trägerschaft ; Arbeitsmarktchancen ; Langzeitarbeitslose ; regionales Netzwerk ; Optionskommune ; Aktivierende Sozialhilfe ; Arbeitsbeschaffung ; Wirkungsanalyse ; Berufliche Integration ; Beschäftigungseffekt ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 48
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Arbeitslosengeld-II-Bezieher, die ohne wichtigen Grund nicht mit den Jobcentern kooperieren oder sich nicht hinreichend darum bemühen, eine Erwerbsarbeit oder Ausbildung aufzunehmen, müssen mit Sanktionen als Kürzungen ihrer Arbeitslosengeld- II-Leistungen für eine Dauer von drei Monaten rechnen. Dieser Bericht stellt erstens die Ausgestaltung der Sanktionsregeln und ihre Änderungen seit der Einführung des Sozialgesetzbuches II dar. Zweitens wird differenziert nach verschiedenen Personengruppen beschrieben, wie rasch sie nach ihrem Eintritt in den Arbeitslosengeld-II-Bezug erstmals sanktioniert werden. Die Analysen erfolgen getrennt nach Geschlecht und nach den Regionen West- und Ostdeutschland. Es wird zudem untersucht, inwieweit die Übergangsraten nach Alter, höchsten Schulabschluss, Nationalität und unterschiedlichen familiären Gegebenheiten der Leistungsbezieher variieren. Die Untersuchung wertet administrative Daten von Personen aus, die zwischen April 2006 und März 2008 erstmals in den Arbeitslosengeld-II-Bezug eingetreten sind, und betrachtet getrennt erste Übergänge in eine schwerwiegende Sanktion (Absenkung der Leistungen um 30 Prozent bzw. bei Unter-25-jährigen 100 Prozent des Regelbedarfs) und in eine Sanktion wegen Meldeversäumnissen (Kürzung der Leistungen um 10 Prozent des Regelbedarfs). Im Betrachtungszeitraum führten beide Sanktionen auch zu einem Wegfall des Zuschlags zum Arbeitslosengeld II, der bis zum Jahr 2011 Leistungsbeziehern zustand, die innerhalb der letzten zwei Jahre den Bezug von ALG-I-Leistungen beendet haben. Die Übergangsraten in eine erste Sanktion nehmen mit der Dauer des Leistungsbezugs der Tendenz nach ab. Die Befunde verdeutlichen, dass in allen untersuchten Personengruppen Männer weit häufiger als Frauen von Sanktionen betroffen sind. Ältere ab 50 Jahren werden kaum sanktioniert, während Jüngere unter 25 Jahren sehr häufig sanktioniert werden. Dies ist auf die besondere Konzentration von Aktivierungsbemühungen auf diese junge Altersgruppe zurückzuführen. Ein hoher Schulabschluss ist mit einer sehr geringen Sanktionswahrscheinlichkeit verbunden. Die Sanktionsraten der untersuchten Mütter von Kindern im Alter von unter drei Jahren sind sehr niedrig, da ALG-II-Bezieher wegen der Betreuung von Kleinkindern nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen müssen. Allerdings sind die Übergangsraten für Väter von Kleinkindern im Westen Deutschlands relativ hoch.
    Description: Welfare recipients who without good cause do not cooperate with their job centre or who do not sufficiently search for jobs or training might face a temporary benefit sanction. This study describes first the institutional set-up of sanctions against welfare benefit recipients in Germany and its changes since the introduction of the Social Code II in the year 2005. Second, our duration analysis estimates the individual transition rates into a first benefit sanction after entering welfare receipt. The analysis presents results for men and women in East and West Germany separately. Moreover, we distinguish between further population groups, in order to show to what extent the transition rates into a first sanction vary with age, the highest schooling degree, nationality, and family status. The study analyses an inflow sample into welfare during the period April 2006 to March 2008 that was drawn from administrative micro data. It considers two different types of first sanctions. Sanctions that lead to a relatively strong reduction of the welfare benefit by an amount of 30 per cent (100 per cent for those aged below 25 years) of the base cash benefit, and mild sanctions leading to a cut of 10 per cent of the base cash benefit. In the period under review both sanctions also implied the temporary loss of an additional part of the welfare benefit that until the year 2011 was granted to people who exhausted their unemployment insurance benefit within the previous two years. Severe sanctions may be imposed if, for example, a welfare recipient refuses a job offer or a placement into an active labour market programme, whereas mild sanctions may be imposed for missing an appointment with job centre staff or a medical examination. The transition rates into a first sanction tend to decrease with time since entry into welfare receipt. Our analysis shows that men face much higher sanction rates than women. This result holds for all sub-groups under investigation. Welfare recipients aged at least 50 years face extremely low transition rates into benefit sanctions, while those aged less than 25 years are characterised by the highest ones. The latter result reflects that young welfare recipients are a special target group that in the period under review was supposed to be placed immediately after the start of their welfare receipt into jobs, training or work opportunities, implying a much greater scope for non-cooperation with the job centres. A high schooling degree is associated with a very low transition rate into the first benefit sanction. Moreover, having young children aged less than three years implies extremely low transition rates into benefit sanctions for their mothers; due to child-rearing they do not have to be available for job placement. However, for fathers of children aged less than three years the transition rates are relatively high in West Germany.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosengeld II-Empfänger ; Leistungskürzung ; Sanktion ; geschlechtsspezifische Faktoren ; Altersstruktur ; Qualifikationsniveau ; Meldepflicht ; Ostdeutschland ; Westdeutschland ; Bundesrepublik Deutschland ; Arbeitslosenversicherung ; Arbeitslosigkeit ; Arbeitsuche ; Strafe ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 49
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    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Der vorliegende Beitrag untersucht empirisch, wie Berufe individuelle Erwerbsverläufe strukturieren. Berufe werden hier als Institutionen verstanden, die Bildungssystem und Arbeitsmarkt miteinander verknüpfen und nach dem Grad ihrer Institutionalisierung variieren. Den theoretischen Hintergrund bilden Argumente aus der Transaktionskosten-, Humankapital- und Schließungstheorie. Konkret analysiert wird die Beschäftigungsstabilität in verschiedenen Berufen. Diese wird anhand der Dauer von Beschäftigungsverhältnissen von Arbeitsmarkteinsteigern mit den Methoden der Ereignisanalyse untersucht. Die Datengrundlage bilden die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) und eigens erstellte Strukturindikatoren aus Informationen des BERUFENET. Geprüft werden berufliche Unterschiede entlang der Standardisierung der Berufsordnung, Möglichkeiten einer beruflichen Zertifizierung, Interessenvertretung in Berufsverbänden sowie Spezifität der beruflichen Tätigkeiten und Inhalte. Es wird gezeigt, dass die Beschäftigungsstabilität zwischen Berufen erheblich variiert. Zentrales Ergebnis ist, dass der Standardisierungsgrad von Berufen die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen stark beeinflusst. In Berufen, deren Berufsordnung oder Ausbildungsvorschrift bundes- oder landesrechtlich einheitlich geregelt ist, herrscht höhere Beschäftigungsstabilität als in nicht-standardisierten Berufen. Zusammengenommen unterstreichen die empirischen Befunde dieser Arbeit die Bedeutung des Berufs für die Erwerbsbiografie.
    Description: This article examines the influence of occupations on employment patterns. Occupations are considered institutions which provide a link between the educational system and the labor market and vary in their degree of institutionalization. By means of event history analysis, the authors examine the influence of structural occupational characteristics on occupational stability. The main question is how structural traits of occupations enhance or reduce occupational stability. For this purpose SIAB data on the duration of employment upon first entry on the labour market was processed. To assess the institutional variance between occupations, four structural indicators were created on the basis of the Berufsordnungen of the KldB88, namely occupational specificity, standardization by training regulation, voluntary certification by private educational providers and representation by an occupational association. The empirical results show that occupational stability varies between different occupations to a large extent. Among the structural indicators, occupational standardization is relevant for occupational stability: stability in occupations which are standardized by a training regulation is higher. The presented results emphasize the importance of occupational traits for employment patterns.
    Keywords: B52 ; J24 ; J62 ; ddc:330 ; Berufsverlauf - Determinanten ; Beruf ; Beschäftigungsdauer ; Integrierte Arbeitsmarktbiografien ; Berufseinmündung ; institutionelle Faktoren ; Berufsstruktur ; Beruf ; Berufsstruktur ; Erwerbsverlauf ; Arbeitsplatzsicherung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 50
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Der Forschungsbericht befasst sich mit der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die zum 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist. Der Gesetzgeber verfolgte mit dieser Reform das Ziel, das Portfolio an Instrumenten zu straffen und damit transparenter und übersichtlicher zu gestalten. Darüber hinaus sollten im Bereich der Arbeitsvermittlung Gestaltungsspielräume für Agenturen und Vermittler vor Ort erhöht werden. Die Autoren gehen vor allem den Fragen nach, ob es gelungen ist, diese Handlungsspielräume zu schaffen und welche Umsetzungscharakteristika dabei von Bedeutung sind. Dazu wurden an 14 Standorten - d.h. bei sechs Agenturen für Arbeit, sechs ARGEn und zwei zugelassenen kommunalen Trägern - Experteninterviews mit Vermittlerinnen und Vermittlern, Teamleiterinnen und Teamleitern sowie Mitgliedern der Geschäftsführung geführt. Auf der Basis des methodischen Konzepts des wissenschaftlichen Quellentextes wurden die Experteninterviews anschließend analysiert. Empirisch zeigt sich dabei, dass die Neuausrichtung keine gravierenden Veränderungen bewirkt hat, was die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen betrifft; das sog. Vermittlungsbudget nach § 45 stellt hingegen eine Neuerung dar. Als schwierig erweist sich im konkreten Arbeitsalltag besonders der Zielkonflikt zwischen Regelorientierung und einem hohen Maß an autonomer Entscheidung auf den unteren Ebenen. Dabei spielen sog. Ermessenslenkende Weisungen eine wichtige Rolle, weil sie oft Regelungen beinhalten, die bereits vor der Instrumentenreform galten. Abschließend ist bemerkenswert, dass die sog. Freie Förderung nach §16f SGB II offenbar eine weit geringere Rolle als zuvor spielt.
    Description: This paper deals with the strategic reorientation concerning the instruments of active labor market policy in Germany which came into force at January 1st 2009. The main objective of this reform was to streamline the portfolio of existing instruments and make it more transparent and clearly structured. Moreover, caseworkers in local job offices are to be granted more discretion and flexibility than prior to the reforms. The authors address the question whether the implementation of more discretionary power was successful, and which of the implementation's characteristics prove to be crucial for attaining this goal. To this purpose, expert interviews with caseworkers, their superior officers (team leaders) and members of the board were conducted in 14 local job offices. The study is based on the methodological concept of the socalled scientific source text (wissenschaftlicher Quellentext) which was used to analyze and interpret the interviews. Empirically, the authors find that the reform did not induce fundamental changes concerning the instruments of active labor market policy while the special budget for the support of job search activities (Vermittlungsbudget) according to § 45 SGB III can be regarded as an innovation. Caseworkers especially stress the conflict between compliance to the rules and the considerable autonomy involved in the everyday practice of street-level bureaucrats. Rules aimed at structuring discretional leeway in the local job offices (so-called Ermessenslenkende Weisungen) help define the relative concept of discretion, because they include instructions already valid before the reforms. Finally, it is remarkable to note that § 16f SGB II does not play an important role after the reform.
    Keywords: I38 ; J08 ; J65 ; J68 ; ddc:330 ; Arbeitsmarktpolitik ; Reformpolitik - Erfolgskontrolle ; arbeitsmarktpolitische Maßnahme ; Arbeitsvermittler ; Handlungsspielraum ; Aktivierung ; berufliche Reintegration ; Arbeitslose ; Arbeitsvermittlung ; Budget ; Sozialgesetzbuch II ; Sozialgesetzbuch III ; freie Förderung ; Politikumsetzung ;