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  • Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)  (1,302)
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  • 1
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-10-24
    Description: Das Paper untersucht den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in der französisch-deutschen Oberrheinregion. Basierend auf einer Engpassanalyse für beide Seiten der Grenze schätzt eine Panelregression mit fixen Effekten den Einfluss sich verändernder Arbeitsmarktlagen auf die Anzahl der französischen Grenzgänger. Obwohl einige der erwarteten Effekte entdeckt werden, sind diese eher begrenzt und nicht ausreichend, um regionale Disparitäten in einer Weise auszugleichen, wie es auf einem vollständig integrierten grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt erwartet werden würde. Genauso werden standardisierte Abschlusszertifikate als Barriere für grenzüberschreitende Mobilität identifiziert und die Bevorzugung von Routinetätigkeiten durch die Grenzgänger bestätigt. Darüber hinaus stellen beispielsweise auch unzureichender öffentlicher Nahverkehr und ungenügende Sprachkenntnisse, fehlende Informationen über das Nachbarland sowie Probleme bei der Anerkennung von Abschlüssen Hindernisse für einen integrierten Arbeitsmarkt dar.
    Description: This paper examines the cross-border labor market in the French-German Upper Rhine Region. Based on shortage analyses conducted for both sides of the border, a fixed effects panel regression estimates the impact of changing labor market situations on the number of French frontier workers. Although some of the anticipated effects are detected, their size is rather modest and insufficient to balance regional disparities in a way that would be expected in a fully integrated cross-border labor market. By the same token, the quantitative analysis identifies standardized certificates as a barrier to cross-border mobility and confirms a preference of frontier workers for routine tasks. In addition, insufficient public transportation and language skills, missing information about the neighboring country as well as problems with the recognition of degrees are also found among the obstacles to an integrated labor market.
    Keywords: F22 ; J2 ; J61 ; ddc:330 ; Arbeitskräftemobilität ; Deutsch-französische Grenzregion
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-10-24
    Description: Befürworter flexibler Arbeitszeitmodelle führen unter anderem deren positive Auswirkungen auf die Gesundheit an, Gegner erwarten hingegen negative Auswirkungen. Wir untersuchen die Gesundheitseffekte selbst- und fremdbestimmter flexibler Arbeitszeiten bei deutschen Beschäftigten auf Basis des Sozioökonomischen Panels und unter Verwendung von Fixed-Effects Regressionen. Als Gesundheitsindikatoren verwenden wir die selbst eingeschätzte Gesundheit, die Zahl der Krankheitstage und die Sorgen um die eigene Gesundheit. Die Ergebnisse verweisen auf neutrale oder nur leicht negative Effekte flexibler Arbeitszeiten auf die Gesundheit. Die Gesundheit von Männern leidet dabei eher bei selbstbestimmter Flexibilität der Arbeitszeit, die von Frauen eher bei betrieblich bestimmter Flexibilität. Bei Männern verstärkt selbstbestimmte Flexibilität negative Gesundheitsauswirkungen des Alters, bei Frauen reduziert selbstbestimmte Flexibilität die mit dem Alter ansteigenden Sorgen um die Gesundheit. Auch hier sind die Effekte jedoch von geringer Größenordnung.
    Description: Advocates of flexible working-time models cite among other things their positive effects on health; opponents on the other hand expect negative effects. Applying fixed-effects regressions to German panel data, we examine the impact of employee-managed and firm-controlled flexible working time on the health of employees. We use the employees' self-rated health and their number of days in sick leave. The results suggest that flexible working hours have neutral or only slightly negative effects on health. Men's health is more likely to suffer when their working-time flexibility is self-determined, while women's health suffers more when the flexibility is controlled by the firm. How-ever, the effects are of a small magnitude.
    Keywords: I10 ; I30 ; J21 ; ddc:330 ; flexible Arbeitszeit ; Gesundheit ; Qualität der Beschäftigung
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 3
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Eingliederungsvereinbarungen als öffentlich-rechtliche Verträge zwischen Arbeitsuchenden und ihrem Jobcenter bzw. ihrer Arbeitsagentur sollen den Eingliederungsprozess in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt begleitend unterstützen, indem sie Transparenz und gegenseitige Verbindlichkeit herstellen. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) enthalten Eingliederungsvereinbarungen das Vermittlungsziel, die Bemühungen des oft arbeitslosen Leistungsberechtigten, die Leistungen des Jobcenters und eine Rechtsfolgenbelehrung. Diese klärt darüber auf, wie stark das Arbeitslosengeld II gekürzt wird, wenn die vereinbarten Bemühungen nicht erbracht und nachgewiesen werden. Welche Rolle schreiben Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler in den Jobcentern der Eingliederungsvereinbarung und ihren Bestandteilen im Beratungs- und Vermittlungsprozess zu? Der vorliegende Forschungsbericht geht dieser Frage anhand einer Online-Befragung nach. Die Befragung ist ein Teil der Begleitforschung innerhalb eines größeren IAB-Forschungsprojekts zu Wirkungen und Wirkmechanismen der Eingliederungsvereinbarung. Es zeigt sich: Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler sehen die Eingliederungsvereinbarung eher im Kontext des Prinzips "Fördern und Fordern" verankert. Sie gehen weniger davon aus, dass Eingliederungsvereinbarungen den Eingliederungsprozess in den Arbeitsmarkt positiv beeinflussen. Kritischer beurteilen sie den Umfang von Eingliederungsvereinbarungen und ihre mangelnde Verständlichkeit für die Leistungsberechtigten. Das Instrument wird zudem nicht für alle Leistungsberechtigten gleichermaßen als sinnvoll eingeschätzt.
    Description: Integration agreements are public-law contracts between job seekers and job centers or employment agencies. They are intended to structure the labor market integration process by enhancing transparency and mutual commitment in the relationship between the job center and the jobseeker. Integration agreements specify job placement objectives, claimant activities to find work, and the support that the job center provides to assist labor market integration. Moreover, the agreements inform about financial sanctions imposed if claimants fail to meet the requirements. How do caseworkers assess integration agreements and what role do integration agreements play in placement and counselling? This report presents the results of an online survey among case managers in several German job centers. The survey was part of a larger research project on effects and effect mechanisms of integration agreements. The results show that caseworkers feel integration agreements to be part of activation policies. However, they do mostly not think that integration agreements have a positive impact on integration processes. The scope of integration agreements and their lack of comprehensibility for beneficiaries are assessed critically. In addition, the instrument is not considered as equally useful for all benefit recipients.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Diese Studie untersucht die Auswirkungen ökologischer Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes in Betrieben auf Löhne, Personalmangel und einige Indikatoren der sozialen Nachhaltigkeit. Diese Beziehungen zu untersuchen hat sich bisher aufgrund der Datenverfügbarkeit als schwierig erwiesen. Wir sind die ersten, welche die neu verfügbaren Informationen zur ökologischen Nachhaltigkeit aus dem IAB-Betriebspanel 2018 in Deutschland nutzen. Mehrheitlich geben die Betriebe an, dass ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz in ihrem Betrieb sehr wichtig oder wichtig ist. Wir stellen fest, dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz in großen Unternehmen und in einigen Branchen von höherer Bedeutung ist. Unsere Ergebnisse zeigen, dass kleinere Unternehmen, die nachhaltiger handeln, geringere Löhne zahlen als Unternehmen, in denen Nachhaltigkeit eine untergeordnete Rolle spielt; größere nachhaltige Betriebe zahlen jedoch vergleichbare Löhne zu nicht nachhaltigen Firmen. Die Besetzung von Stellen in ökologisch nachhaltigeren Unternehmen ist einfacher und Betriebe, die Wert auf ökologische Nachhaltigkeit legen, agieren auch sozial nachhaltiger.
    Description: This study examines the impact of environmental sustainability and environmental protection in companies on wages, staff shortages, and some indicators of social sustainability. These relationships have so far proved difficult to investigate due to the availability of data. We are the first to use the newly available information on environmental sustainability from the IAB Establishment Panel 2018 in Germany. The majority of companies state that environmental sustainability and environmental protection are very important or important in their operations. We find that sustainability and environmental protection are more important in large companies and in some industries. Our results show that smaller companies that act more sustainably pay lower wages than companies in which sustainability plays a subordinate role; larger sustainable companies, however, pay comparable wages to non-sustainable companies. Filling positions in more environmentally sustainable companies is easier and companies that value environmental sustainability are also more socially sustainable.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 5
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: In diesem Forschungsbericht wird über den Anlass, die Methodik und die Ergebnisse der Generalrevision 2019 der IAB-Arbeitszeitrechnung (AZR) im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) für den Zeitraum 1991 bis 2018 berichtet. Im Rahmen der AZR, die in die VGR des Statistischen Bundesamtes eingebunden ist, werden regelmäßig lange, vergleichbare Zeitreihen zur wirtschaftszweigspezifischen Arbeitszeit und zu den geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland bereitgestellt. Da für die AZR die für die VGR verbindlichen Konzepte und Definitionen maßgeblich sind, ergeben sich aus der Generalrevision 2019 der VGR auch für die AZR Änderungen. Außerdem wird die Generalrevision zum Anlass genommen, Berechnungsmethoden und Quellen der gesamten AZR zu überarbeiten und zu aktualisieren. Ein Schwerpunkt der Änderungen innerhalb der AZR im Rahmen der Revision 2019 ist die Integration neuer Datengrundlagen sowie die Modellierung weiterer Arbeitszeitkomponenten mit Hilfe struktureller Zeitreihenmodelle. Daneben wurden auch revidierte Datenquellen bzw. -stände in die AZR eingearbeitet und für die Ermittlung der geleisteten Stunden gemachte Annahmen anhand von repräsentativen Erhebungen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Im Folgenden wird zunächst die Grundkonzeption der AZR vorgestellt und dargelegt, welche Änderungen an den Berechnungen der AZR im Rahmen der VGR-Revision vorgenommen wurden und welche Auswirkung diese auf die AZR haben. Insbesondere werden die Grundzüge der neuen Berechnungsmethoden skizziert und methodische Weiterentwicklungen sowie Schätzungen zu betroffenen Arbeitszeitkomponenten vorgestellt. Daran schließt sich ein Abschnitt mit den wichtigsten Revisionsergebnissen der AZR für das Zeitfenster 1991 bis 2018 an und stellt diesen die bisherigen Ergebnisse gegenüber.
    Description: This report documents reasons, methods and results of the general revision 2019 of the IAB working-time measurement concept (AZR) for the period from 1991 to 2018. The AZR which is integrated into the national accounts of the Federal Statistical Office provides long comparable time series for industry-specific hours worked and the volume of work for Germany. Since the concepts and definitions of the national accounts are binding for the AZR, the 2019 general revision of the national accounts implies also changes for the AZR. In this context, we take the general revision as an occasion to revise and update statistical methods and data sources of the AZR in its whole. Main changes of the AZR as part of the general revision 2019 are the introduction of new data bases in addition to the modelling of further working time components using structural time series models. Besides, revised data sources and bases are included in the AZR and assumptions made for the determination of hours worked are reviewed and corrected if necessary by means of representative surveys. In the following, we present the base concept of the AZR and outline the changes due to the revision of the VGR as well as their impact on the AZR. We describe the foundation of the estimation methods and discuss methodological developments as well as estimates for the respective components of hours worked. A subsequent section depicts the most relevant results of the revision for the period from 1991 to 2018 and compares results before and after the revision.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsvolumen ; Arbeitszeit ; Komponenten ; Erwerbstätige ; Geleistete Arbeitsstunden ; IAB-Arbeitszeitrechnung ; Revision ; Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Dieser Forschungsbericht enthält deskriptive Ergebnisse aus dem Projekt: "Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland - Kompetenzausstattung, formale Qualifikation und Persönlichkeitsmerkmale", welches durch das BMBF gefördert wird und aktualisiert Ergebnisse, die durch Kruppe/Trepesch (2017) vorgelegt wurden. Wir betrachten insbesondere Auswertungen zur Weiterbildungsbeteiligung in verschiedenen Formen (formal, non-formal und informell). Darüber hinaus wird die Gruppe der formal gering Qualifizierten nach verschiedenen soziodemografischen Merkmalen analysiert. Da in dem verwendeten Datensatz auch Informationen zu Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmalen enthalten sind, werden auch diese detaillierter ausgewertet. Formal gering Qualifizierte weisen nicht zwangsläufig niedrige Kompetenzwerte auf: etwa 20 Prozent erreichen sogar hohe und höchste Kompetenzwerte. Personen, die sich im Rahmen ihrer Erstausbildung qualifiziert haben, unterscheiden sich nicht signifikant in ihren Persönlichkeitsmerkmalen von solchen, die sich als zunächst gering Qualifizierte durch spätere erfolgreiche Teilnahme an formaler Weiterbildung qualifizieren konnten.
    Description: This research report describes results of the project "Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland - Kompetenzausstattung, formale Qualifikation und Persönlichkeitsmerkmale" which is funded by the BMBF and shows updated results of Kruppe/Trepesch (2017). Particularly analyses of participation in further training activities of different forms (formal, non-formal, informal) is shown. Besides that the group of (initially) low qualified is analyzed in more detail. The data set contains information on competencies and personality traits which are also analyzed in more detail. Individuals, who are low qualified do not necessarily have low values in competencies, but rather about 20 percent of this group achieve high and highest competence values. The results indicate that individuals who are qualified through initial education do not differ significantly in their personality traits compared to individuals who are qualified through successful participation in formal further training.
    Keywords: D83 ; I21 ; J08 ; J24 ; ddc:330 ; Weiterbildungsbeteiligung ; Kompetenzausstattung ; Persönlichkeitsmerkmale ; formal gering Qualifizierte
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 7
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Während die Zielsetzung des Zweiten Buches des Sozialgesetzbuchs (SGB II) und insbesondere die Maßnahmen der Arbeitsmarktförderung von den Möglichkeiten und Bedarfen der einzelnen Per-son ausgehen, erfolgt die Feststellung der Hilfebedürftigkeit unter Berücksichtigung der Bedarfs-gemeinschaft. Die vorliegende Studie untersucht die Frage, wie das Konstrukt der Bedarfsgemein-schaft in der Praxis der Beratung und Vermittlung im Bereich des SGB II berücksichtigt wird. Je nachdem, ob die Förderung der individuellen Erwerbsfähigkeit und Arbeitsmarktintegration oder das Ende der Hilfebedürftigkeit der Bedarfsgemeinschaft in den Vordergrund gestellt wird, folgen daraus in der Beratungs- und Vermittlungspraxis der Jobcenter unterschiedliche Handlungsoptionen. Die vorliegende Studie verfolgt ein "mixed methods"-Design, in dem sich quantitative und qualitative Untersuchungsschritte ergänzen. Zum einen wurden in sechs Jobcentern qualitative leitfadengestützte Interviews mit Vermittlungsfachkräften, Team- bzw. Bereichsleitungen, Beauftragten für Chancengleichheit und den Geschäftsführungen geführt. Einbezogen waren auch Vertreterinnen und Vertreter von Regionaldirektionen sowie der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit. Darüber hinaus wurden Gespräche zwischen Vermittlungsfachkräften und Kundinnen und Kunden teilnehmend beobachtet. Zum anderen wurde eine standardisierte Befragung von Vermittlungsfachkräften in 30 Jobcentern durchgeführt, die Aufschluss über Bewertungen und Vermittlerhandeln in Bezug auf Mehrpersonen-Bedarfsgemeinschaften gibt. In diesem Rahmen wurde eine Vignettenanalyse durchgeführt. In den qualitativen Analyseteilen werden zunächst die Handlungsspielräume der Vermittlungsfachkräfte bei der Beratung und Vermittlung von Personen aus Mehrpersonen-Bedarfsgemeinschaften analysiert. Den Rahmen hierfür bilden neben den gesetzlichen Vorgaben die Beratungskonzeption für die Grundsicherung für Arbeitsuchenden (BeKo SGB II) und das rechtskreisübergreifende 4-Phasen-Modell der Integrationsarbeit (4PM). Insgesamt zeigt sich, dass die Vermittlungsfachkräfte über erhebliche Handlungsspielräume verfügen. Die Jobcenter gestehen den Vermittlungsfachkräften für die Beratung und Vermittlung von Mehrpersonen-Bedarfsgemeinschaften bewusst ein Ermessen zu, weil der jeweils spezifischen Situation, in der sich die Kundinnen und Kunden befinden, Rechnung getragen werden muss. Möglich wird dies durch die umfangreichen beruflichen Erfahrungen der Vermittlungsfachkräfte. Die geschlechtsbezogenen Rollenbilder der Vermittlungsfachkräfte, mit denen im Rahmen der Fallstudien Gespräche geführt wurden, sind mit dem im SGB II verankerten Ziel der Gleichberechtigung konform. Jedoch steht dieses Ziel nach Aussagen der Fachkräfte mitunter in Diskrepanz zu den individuellen Wertvorstellungen und geschlechtsbezogenen Rollenbildern der Kundinnen und Kunden. Die Vermittlungsfachkräfte gehen mit dieser Herausforderung unterschiedlich um. Während einige die vorgefundenen Rollenbilder akzeptieren und diese beim Versuch, die Kundinnen und Kunden aus dem Leistungsbezug zu bringen, berücksichtigen, verstehen andere es als ihre Aufgabe, auf die vorhandenen Rollenbilder einzuwirken. Dies wird teilweise durch ungünstige Rahmenbedingungen, etwa eine schlechte Kinderbetreuungssituation, erschwert. Bei der Vergabe von Maßnahmen werden die individuellen Bedarfe der Kundinnen und Kunden durchweg als das wichtigste Entscheidungskriterium angesehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Kontext der Bedarfsgemeinschaft ignoriert wird. So berücksichtigen die Vermittlungsfachkräfte, ob Kinder unter 15 Jahren, deren Betreuungssituation geregelt werden muss, in der Bedarfsgemeinschaft leben. Bei der Ausübung von Sanktionen wird das Kriterium der Einbeziehung des Bedarfsgemeinschaftskontextes von den befragten Personen unterschiedlich gewichtet. Einige von ihnen halten eine enge Auslegung der gesetzlichen Anforderungen für richtig. Gerade auf der operativen Ebene der Vermittlungsfachkräfte wird aber auch die Ansicht vertreten, dass der individuelle Kontext der Bedarfsgemeinschaft und dabei vor allem die Bedürfnisse von Kindern bei der Sanktionierung berücksichtigt werden müsse. In den betrachteten Personenkonstellationen von Bedarfsgemeinschaften ist bei Qualifikationsunterschieden oftmals der Partner mit der höheren Qualifikation in Vollzeit berufstätig, während sich der andere um die Kinderbetreuung kümmert. Bei der geringer qualifizierten Person handelt es sich zumeist um die Frau, die dann die Kinderbetreuung übernimmt, und nach Ende der Elternzeit zumindest übergangsweise nur geringfügig oder in Teilzeit beschäftigt ist. Darüber hinaus zeigt die qualitative Analyse jedoch auch Fälle, in denen die Frau auch dann (zumindest zeitweise) zu Hause bleibt und die Kinderbetreuung übernimmt, wenn sie höher qualifiziert ist als ihr Partner. In den Gesprächen mit Vermittlungsfachkräften äußerten diese, dass in einem solchen Fall die Frau bevorzugt aktiviert werden könnte, um die Bedarfsgemeinschaft eher aus der Hilfebedürftig-keit zu führen. Allerdings wiesen sie dabei auch darauf hin, dass die gezielte Förderung der Frau am traditionellen Geschlechterrollenbild scheitern kann. Die Vignettenanalyse hat zum Ziel, die Aufmerksamkeit, die die Vermittlungsfachkräfte den Kundinnen oder Kunden zukommen lässt, zu messen. Hierzu werden Einschätzungen darüber erfragt, welche Kontaktdichte die Vermittlungsfachkraft in Bezug auf Männer und Frauen mit unterschiedlichen Merkmalen für geeignet hält. Ein zentrales Ergebnis ist, dass das Geschlecht für sich genommen keinen Einfluss auf die als geeignet angesehene Kontaktdichte hat. Allerdings halten die Befragten bei Frauen mit Kindern eine längere Zeitdauer bis zu einem Folgetermin als bei Frauen ohne Kinder für angemessen, während bei Männern ein solcher Unterschied nicht gemacht wird. Die Vermittlungsfachkräfte sehen Kinderbetreuung somit entweder selbst als Frauensache an, oder sie unterstellen, dass diese Arbeitsteilung von der Bedarfsgemeinschaft gewünscht wird. Für Personen mit viel Berufserfahrung fällt der Effekt dabei deutlich geringer aus als für Personen mit wenig Berufserfahrung. Insgesamt weist die Studie auf die zentrale Rolle der Kinderbetreuung für die Beratung und Vermittlung von Frauen in Mehrpersonen-Bedarfsgemeinschaften hin. Dies gilt nicht nur für die Kontaktdichte, sondern gemäß den Ergebnissen der qualitativen Studie auch für die Vergabe von Maßnahmen und andere Elementen der Aktivierung. Künftig sollte daher noch stärker untersucht werden, welchen Beitrag die Verfügbarkeit von Kinderbetreuung für die Vermittlung in Beschäftigung und Maßnahmen leistet.
    Description: While placement, counselling and active labour market policy for recipients of German means-tested welfare benefits for jobseekers are based on the potentials and needs of the individual, the amount of welfare benefits received depends on the structure of the household. The present study examines how the fact that benefits are jointly received by all members of multi-person house-holds is taken into account in the practice of counseling and placement in German job centres. The study follows a "mixed methods" approach in which quantitative and qualitative methods are combined. First, qualitative interviews were conducted in six job centres with caseworkers, team or area managers, equal opportunities officers and job centre management. In addition, interviews with representatives of regional directorates of the Federal Employment Agency were conducted. Also, counselling interactions between caseworkers and welfare recipients were observed using the method of participant observation. Second, a standardized survey of placement experts in 30 job centres was conducted providing information on caseworkers' attitudes and strategies with regard to welfare receiving households. In addition, a factorial survey (vignette analysis) was carried out. In the qualitative part of the analysis, the first issue is the amount of discretion that caseworkers possess with respect to counselling multi-person households. The framework for counselling consists of the legal requirements as well as the counselling concept for welfare recipients able to work (BeKo SGB II) and the four-phase model of integration work (4PM). Overall, the analysis shows that the caseworkers have considerable amounts of discretion. Owing to the heterogeneity of backgrounds and needs among the unemployed persons, as well as to the high level of professional experience of the caseworkers, the job centres deliberately devolve responsibility to the operational level. In general, caseworkers' views of gender roles are in line with the goal of gender equality in Book II of the German Social Code (SGB II). However, this goal is sometimes in contrast with welfare recipients' values and their gender role models. Caseworkers deal with this challenge differently. While some of them accept welfare recipients' gender roles as they are and take them into account in counselling and placement, others consider it their task to influence existing gender roles. This is sometimes hindered by unfavourable conditions, such as poor childcare provisions. When assigning support measures of active labour market policy to welfare recipients, the individual needs are consistently regarded as the most important decision criterion. Yet this does not imply that the household context is ignored. For example, caseworkers consider the presence of chil-dren in the household as an important factor for placement into active labour policy measures, in particular if no external childcare is available. Regarding the exercise of financial sanctions in cases of misconduct by welfare recipients, some caseworkers insist on a strict interpretation of the legal requirements. However, others (particularly at the operational level) argue that the specific household context and, above all, the needs of children in the household must be considered when making sanction decisions. The study shows that if partners living in a household have a different level of qualification, the partner with the higher qualification level often works full-time, while the other person engages in childcare. Usually, the less qualified person is the woman, who is either unemployed or, after pa-rental leave, employed in marginal or part-time employment. However, cases in which the woman stays at home (at least temporarily) and takes over childcare, even if she is more highly qualified than her partner, were also observed. In the interviews, caseworkers suggested that in such a case, the woman should be activated with preference in order to lead the community out of benefit receipt. However, caseworkers also pointed out that the activation of women may be hindered or inhibited by traditional gender roles.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 8
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: In den Jahren 2016 bis 2018 wurde von der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten an drei Standorten in Bayern das Modellprojekt "Service- und Beratungsstellen für Haushaltsnahe Dienstleistungen" gefördert. Ziele des Projekts waren die Entwicklung des legalen, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsmarkts für haushaltsnahe Dienstleistungen voranzubringen und insbesondere Frauen durch die Entlastung von Tätigkeiten im Haushalt die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu erleichtern. Hierfür wurden bei drei Mehrgenerationenhäusern sogenannte Service- und Beratungsstellen für Haushaltsnahe Dienstleistungen finanziell gefördert. Die Service- und Beratungsstellen sollten durch die Beratung bei der Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen, die Einstellung, Vermittlung und Qualifizierung von Arbeitskräften für haushaltsnahe Dienstleistungen und die Vermittlung von Anbietern haushaltsnaher Dienstleistungen an Privatkunden und Unternehmen dazu beitragen, den regulären Arbeitsmarkt für haushaltsnahe Dienstleistungen vor Ort weiterzuentwickeln. Die durch Interviews mit den Projektbeteiligten an den drei Modellstandorten gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass das Angebot der Service- und Beratungsstellen auf Interesse stieß und sie vor allem auf den Feldern der Beratung von Privatkunden und der Vermittlung von HDL-Anbietern an Privathaushalte Erfolge erzielen konnten. Auf anderen Arbeitsfeldern wie der Gewinnung und Qualifizierung von Personal für die Erbringung von haushaltsnahen Dienstleistungen oder dem Abschluss von Verträgen mit Unternehmen über die Vermittlung und Erbringung von haushaltsnahen Dienstleistungen für deren Beschäftigte stießen die Service- und Beratungsstellen dagegen auf größere Schwierigkeiten. Deutlich wurde auch, dass ohne eine finanzielle Förderung bzw. teilweise Kostenübernahme durch Akteure wie Ministerien oder Kommunen die Einrichtung und Aufrechterhaltung von Service- und Beratungsstellen zumindest kurz- und mittelfristig problematisch sein dürfte. Insgesamt zeigte das Modellprojekt, dass der Aufbau von Service- und Beratungsstellen für haushaltsnahe Dienstleistungen ein sinnvolles Projekt sein kann, aber für die Etablierung der Service- und Beratungsstellen ein längerer Zeitraum notwendig sein dürfte.
    Description: In the years 2016 to 2018, the Regional Directorate of Bavaria of the Federal Employment Agency, the Bavarian State Ministry of Family Affairs, Labor and Social Affairs and the Bavarian State Ministry of Food, Agriculture and Forestry commissioned the model project "Service and Counseling Centers for Household-Related Services". The objectives of the project were to promote the development of the legal, social insurance labor market for household services and to make it easier for women to participate in the labor market by relieving household activities. For this purpose, three Service and Counseling Centers for Household-Related Services were financially supported. The Centers should contribute to the regular labor market by advising on the use of household services, hiring, placement and qualification of household-related services workers and providing providers of household-related services to private customers and businesses. The insights gained through interviews with the project participants at the three locations show that the ServiceCounseling Center's offer attracted interest and that they were able to achieve success in the fields of advising private customers and brokering providers of household-related services to private households. In other fields such as the recruitment and qualification of staff for the provision of household services or the conclusion of contracts with companies on the provision of household services to their employees, the Service and Counseling Centers encountered greater difficulties. It also became clear that the establishment and maintenance of the Service and Counseling Centers should be problematic, at least in the short and medium term, without financial support or partial payment by players such as ministries or municipalities. Overall, there was an impression that setting up Service and Counseling Centers for Household-Related Services could be a meaningful project, but it would take a longer time to establish them.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarkt ; Bayern ; haushaltsnahe Dienstleistungen ; Modellprojekt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 9
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Mit dem Modellprojekt TINA - Trägergestützte inklusive Ausbildung wollte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Potenzial von jungen Menschen mit Behinderung, die ihre Ausbildung in einer Reha-Einrichtung beginnen, noch besser erschließen. Die wissenschaftliche Begleitforschung des Projekts erfolgte durch die InterVal GmbH in Kooperation mit der Universität Magdeburg. Der Fokus des Modellprojekts lag insbesondere darauf, entsprechend den individuellen Entwicklungen der jungen Menschen ihren Wechsel in eine weniger intensiv begleitete Form der Ausbildung mit mehr betrieblichen Anteilen zu unterstützen und sie zu einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu führen. Dafür sollten die jungen Menschen während ihrer Ausbildung kontinuierlich von einem festen Ansprechpartner (Mentor) begleitet werden und hatten auch die Möglichkeit ggf. wieder in eine stärker begleitete Ausbildungsform zurückzuwechseln. Das Projekt wurde ab dem Jahr 2013 bei drei Trägern an zwei Standorten in Bayern durchgeführt. Für die Begleitforschung wurden die ersten beiden Ausbildungskohorten mit insgesamt 74 Auszubildenden in den Blick genommen, für die mit leitfadengestützten Interviews sowie mit schriftlichen Befragungen umfangreiche Daten erhoben wurden. Die Ergebnisse der Begleitforschung zeigen, dass sich die innovative Flexibilisierung der Ausbildung im Rahmen von TINA grundsätzlich bewährt hat und fortgeführt werden sollte. Hierbei sollten gleichwohl Aspekte wie die Ausgestaltung des Zugangs zu TINA, die Lernortkooperation mit Schulen und Betrieben, das Mentoringkonzept und die Anreize für die Träger bei Wechseln der Ausbildungsform weiter optimiert werden.
    Description: With the model project TINA - inclusive vocational training at rehabilitation providers the Regional Directorate of Bavaria of the Federal Employment Agency wanted to tap the potential of young people with disabilities who are beginning their vocational training at a rehabilitation provider even better. The evaluation oft the project was carried out by InterVal GmbH in cooperation with the University of Magdeburg. The focus of the project was in particular to support the transition to a less intensively supervised form of vocational training in accordance with the individual developments of the young people and to lead them to a successful graduation of the vocational training. For this purpose, the young people were to be accompanied during their training continuously by a contact person (mentor) and also had the opportunity to switch back to a more supervised form of vocational training. The project started in 2013 at three rehabilitation providers at two locations in Bavaria. For the evaluation, the first two training cohorts with a total of 74 trainees were examined, for which extensive data was collected with the help of guided interviews as well as written surveys. The results of the evaluation show that the innovative flexibilisation of vocational training in the context of TINA has proven itself in principle and should be continued. Nonetheless, aspects such as the design of access to TINA, the collaboration with learning places like schools and businesses, the mentoring concept and incentives for the providers when switiching the form of vocational training should be further optimised.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 10
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Seit der Überwindung der Wirtschaftskrise hat sich die wirtschaftliche Lage der Betriebe in West- und Ostdeutschland gleichermaßen verbessert. Gleichzeitig ist weiterhin ein positiver Beschäftigungstrend zu beobachten, der sich jedoch gegenüber dem Vorjahr etwas abgeschwächt hat. Der Fachkräftebedarf erreichte mit 2,7 Millionen Personen im Jahr 2018 einen neuen Höchststand. Nur noch etwa 60 Prozent des Bedarfs konnte gedeckt werden, was sich auch in einem erneuten Anstieg der Nichtbesetzungsquote äußert. Hinsichtlich der Verteilung dieses Indikators für Fachkräfteengpässe zeigen sich deutliche branchen- und größenspezifische Unterschiede in den Betrieben wie auch regionale Heterogenität. Mit mehr als der Hälfte unbesetzter Stellen ist im Baugewerbe und in der Land- und Forstwirtschaft der Fachkräfteengpass besonders akut. In einer multivariaten Analyse wird festgestellt, dass ein positiver Zusammenhang zwischen Fachkräfteengpässen und dem Einsatz von Leiharbeit, Arbeitszeitflexibilisierung sowie der Aus- oder Weiterbildungsbeteiligung eines Betriebes besteht. Die Tätigkeitsstruktur der Betriebe hat sich hinsichtlich formaler Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten in den vergangenen Jahren kaum verändert. Dagegen lässt sich ein deutlicher Trend zur Flexibilisierung der Arbeitsorganisation beobachten. So bieten etwa ein Viertel der Betriebe ihren Beschäftigten die Möglichkeit mobilen Arbeitens. Auch der Anteil der Teilzeitbeschäftigung nimmt bundesweit zu, insbesondere in Sektoren mit höherem Frauenanteil. Der Anteil geringfügiger Beschäftigung ist besonders hoch in Branchen, die eher unspezifische Qualifikationen erfordern oder stärker durch konjunkturelle und/oder saisonale Schwankungen gekennzeichnet sind - und in denen überdurchschnittliche Fachkräfteengpässe zu verzeichnen sind. Der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe ist im Jahr 2018 erstmals seit 2010 wieder gestie-gen − in Gesamtdeutschland auf 54 Prozent. In Ostdeutschland liegt der Anteil mit 49 Prozent deutlich darunter. Unter den berechtigten Betrieben liegt die Ausbildungsbeteiligung seit mehreren Jahren relativ stabil bei etwa der Hälfte. Sowohl erfolgreich besetzte Ausbildungsplätze wie auch unbesetzte Ausbildungsstellen verteilen sich sehr heterogen auf die verschiedenen Branchen. Die Übernahmequote erfolgreicher Ausbildungsabsolventen liegt bei knapp drei Viertel. In Betrieben mit Fachkräfteengpass ist sowohl die Ausbildungsbeteiligung als auch die Übernahmequote höher, was darauf schließen lässt, dass hier die Berufsausbildung schon verstärkt zur Fachkräfterekrutierung eingesetzt wird. Hinsichtlich der Weiterbildungsbeteiligung lässt sich feststellen, dass unverändert etwa die Hälfte aller Betriebe sich an der Weiterbildung ihrer Beschäftigten beteiligt. Die Weiterbildungsquote der Beschäftigten liegt bei etwa einem Drittel, in Ostdeutschland etwas höher. Die vergleichsweise höhere Weiterbildungsquote von Beschäftigten auf Einfacharbeitsplätzen in Betrieben mit Fachkräfteengpass deutet darauf hin, dass hier gezielt interne Ressourcen zur Deckung des Fachkräftebedarfs genutzt werden.
    Description: In the years after the economic crisis, the economic situation of establishments in West and East Germany has improved steadily. At the same time, increased labor market dynamics and a positive trend in total employment can be observed. Also the demand for skilled employees reached a new high of 2.7 million in 2018. Only about 60 percent of the demand could be covered, which is also reflected in a further increase of the so-called non-occupancy quota. With regard to the distribution of this indicator for skilled labor shortages, we observe clear sector- and size-specific differences as well as regional heterogeneity. The quota is particularly high in the construction industry and in agriculture and forestry, with more than half the positions left vacant. A positive correlation between shortages of skilled labor and the use of temporary work, flexible working hours and investments in vocational training and further education is assessed in a multivariate analysis. The structure of formal occupational skill requirements did not change very much over recent years. However, a clear trend towards more flexible work organization can be observed. For example, about one quarter of the establishments offer teleworking. The share of part-time employment is also increasing nationwide, especially in sectors with a higher proportion of women, such as the service industries or the public sector. The share of marginal employment is particularly high in sectors that are characterized by cyclical and/or seasonal demand fluctuations or comparatively unspecific skill requirements - and above-average shortages of skilled labor. In 2018, the proportion of establishments authorized to provide in-house vocational training rose for the first time since 2010 - to 54 percent in Germany. In Eastern Germany, the share is significantly lower at 49 percent. The proportion of authorized establishments that actually train apprentices has been relatively stable at around 50 percent for several years. Both successfully occupied and vacant apprenticeships are distributed very heterogeneously across sectors. The recruitment rate of successful graduates is about three quarters. In establishments with skilled labor shortages, both the training rate and the graduate hiring rate are higher, suggesting that vocational training is already used here as an alternative strategy for recruiting skilled employees. The share of establishments supporting further education of their employees remains stable at about fifty percent for several years, and the proportion of employees participating in training is still about one third. A comparatively higher rate of further education among unskilled employees in establishments with skilled labor shortages indicates that internal resources are being increasingly used here to meet the demand for skilled employees.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 11
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Im Modellvorhaben "Mehrjährige Steuerung von Ziel 3 [im SGB II] - Vermeidung Langzeitleistungsbezug" konnten zwei Jobcenter erstmals das Ziel 3 "Vermeidung von Langzeitleistungsbezug" mehrjährig planen und steuern. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung durch das IAB zusammen. Mehrjährigkeit ist in den beteiligten Jobcentern schon vor Beginn des Modellvorhabens fester Bestandteil der Arbeit - auf Organisationsebene wie im Sinne längerfristiger Unterstützung von Leistungsbeziehenden. In der Praxis wird Mehrjährigkeit überwiegend auf eine biografisch ausgerichtete Fallarbeit mit abgestimmten Integrationsschritten bezogen. Der Bericht analysiert im Modellvorhaben erprobte Ansätze in der Arbeit mit arbeitsmarktfernen Leistungsbeziehenden, die einen längerfristigen Betreuungsbedarf haben. Kritisch betrachten die Teilnehmenden, dass Zielsteuerung und Planung mit den vorhandenen Mitteln erfolgen mussten sowie die weiterhin jährliche Haushaltsplanung sowie Zielnachhaltung im SGB II.
    Description: Two German job centres under the Social Code II were allowed to plan their work over the course of a three year period instead of annually. In this study, IAB reports results from the evaluation of this model project. We find a tradition of multiannual planning already at place in the two Jobcentres before the start of the project. This holds true with regard to the organizational level and on the level of assisting long-term recipients of financial benefits. The practical work in both job centres focuses on a biographical approach to enable a transition to the labor market. In the model project, new approaches, methods and procedures were tested for a clientele that demands long term support. Participants critically assessed the fact that no additional financial resources were granted, and the continuation of yearly budgeting and target agreements under the Social Code II.
    Keywords: ddc:330 ; Jobcenter ; Langzeitarbeitslosigkeit ; SGB II ; Steuerung Controlling ; Job Centre ; Long Term Unemployment ; Social Code II
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 12
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: Mit dem Projekt "Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring)" verfolgt das Bundesministeriums für Arbeitund Soziales das Ziel, ein neues Analyseinstrument zur Fachkräfteprognose zu entwerfen unddurch fortlaufende Optimierung der Modellparameter verbesserte Erkenntnisse über Trends in der Angebots- und Nachfrageentwicklung zu erzielen. Das "Fachkräftemonitoring" baut auf den BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projekt; www.qube-projekt.de) auf, die seit 2007 im Rahmen eines Kooperationsprojekts vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) undvom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusam-menarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) betrieben undfortwährend weiterentwickelt werden. Auf Basis des Fachkräftemonitorings wurde die BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt" entwickelt, deren zentralen Ergebnisse in diesem Forschungsbericht vorgestellt werden. Die BMAS-Prognose "Digitale Arbeitswelt" zeigt, dass der wirtschaftliche und berufliche Strukturwandel dazu führt, dass sich die Arbeitswelt 2035 um über 7 Millionen Arbeitsplätze von der heutigen Arbeitswelt unterscheiden wird. Obwohl ein flächendeckender Mangel an Arbeitskräften nicht ersichtlich ist, treten berufsspezifische Fachkräfteengpässe auf. Das ist u. a. in den "medizinischen Gesundheitsberufen", aber auch in der "Landwirtschaft", "Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimate-chnik", "Polizei, Kriminaldienst, Gerichts-, Justizvollzugsdienst" und "Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege" festzustellen. Bei Berufsgruppen mit breiten Zugangsmöglichkeit für Personen mit berufsfremder oder ohne berufsfachliche Qualifikationen besteht hingegen eine hohe Konkurrenz bei der Stellensuche. Das ist bspw. bei der "Lagerwirtschaft", "Reinigung", "Gastronomie" oder im "Einkauf und Vertrieb" der Fall.
    Description: The Federal Ministry of Labour and Social Affairs is developing a new analytical instrument for fore-casting the supply and demand of skilled labour in Germany (Fachkräftemonitoring). By continuously optimizing the model parameters insights into trends for the development of supply and demand will be achieved. The "Fachkräftemonitoring" project is based on the BIBB-IAB qualification and occupational field projections (QuBe project; www.qube-projekt.de), which have been operated and continuously developed since 2007 as part of a cooperation project between the Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB) and the Institute for Employment Research of the Federal Employment Agency (IAB) in cooperation with the Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS). The forecast "Digitale Arbeitswelt" is based on the "Fachkräfte-monitoring" project. The key findings are presented in this research report. The forecast of the Federal Ministry of Labour and Social Affairs shows that the economic and occupational structural change will lead to the fact that in 2035 the working environment will differ from today's by more than 7 million jobs. There will be occupational shortages of skilled labour, although there is no evidence of nationwide shortage of labour. Shortages can be identified for occupational groups like "medical health professionals", "agriculture", "plumbing, sanitation, heating, air-conditioning", "police, criminal service, court and prison services" and "education, social work, curative care education". On the other hand, there is a high level of competition for jobseekers in jobs with broad access for persons with non-occupational or non-vocational qualifications. This is the case, for example, in "warehouse management", "cleaning" and "gastronomy".
    Keywords: ddc:330 ; Digitalisierung ; Wirtschaft 4.0 ; Arbeitsmarkt ; Volkswirtschaft ; Wirtschaftliche Entwicklung ; E-Com-merce ; Online Handel ; E-Government
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende IAB-Stellungnahme fasst den mündlichen Impulsvortrag zum Thema "Substituier-barkeitspotenziale von Berufen und Veränderbarkeit von Berufsbildern" im Rahmen der Sitzung der Projektgruppe 1 der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestages am 11. März 2019 zusammen. Um die Folgen der fortschreitenden Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt zu bestimmen, hat das IAB sogenannte Substituierbarkeitspotenziale berechnet. Das Substituierbarkeitspotenzial gibt an, inwiefern Berufe beziehungsweise berufliche Tätigkeiten gegenwärtig durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Die Substituierbar-keitspotenziale wurden erstmalig für das Jahr 2013 berechnet. Da die Digitalisierung aber voran-schreitet und auch die Berufsbilder sich über die Zeit ändern, wurden die Substituierbarkeitspo-tenziale für das Jahr 2016 aktualisiert. Vergleicht man die Ergebnisse von 2016 mit denen von 2013, so lassen sich Aussagen über die Veränderbarkeit von Berufsbildern machen. Zwischen 2013 und 2016 ist das Substituierbarkeitspotenzial über alle Anforderungsniveaus hin-weg und in fast allen Berufssegmenten gestiegen, nur in den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen sowie den medizinischen und nicht-medizinischen Gesundheitsberufen ist es leicht gesunken. Das ist vor allem dadurch zu erklären, dass sich die Berufsbilder in diesen bei-den Berufssegmenten so verändert haben, dass sie mit den technologischen Möglichkeiten Schritt halten konnten. Zudem hat sich gezeigt, dass in Deutschland zwischen 2013 und 2016 der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeits-potenzial arbeiten, von circa 15 Prozent auf rund 25 Prozent gestiegen ist. Der starke Anstieg der Betroffenheit von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial verdeutlicht, dass sich in den letzten Jahren die Tätigkeitsprofile der Beschäftigten langsamer verändert haben als die potenziellen Ein-satzmöglichkeiten neuer Technologien in diesen Berufen. Dies bedeutet aber nicht, dass Arbeitsplätze im gleichen Umfang wegfallen werden. Es handelt sich lediglich um Substituierbarkeitspotenziale; ob diese Tätigkeiten tatsächlich wegfallen, hängt auch von vielen anderen Faktoren ab. Dabei werden Berufe nur in den seltensten Fällen komplett verschwinden, sie werden sich vor allem verändern. Vor diesem Hintergrund wird eine der größten Herausforderungen die (Weiter-)Bildung sein.
    Description: This IAB statement summarises the oral presentation on the subject of "Substitution potentials of occupations and changeability of occupational profiles" at the meeting of Project Group 1 of the Study Commission "Vocational Training in the Digital Work Environment" of the German Bundes-tag on 11 March 2019. In order to determine the impacts of digital transformation on the labour market, the IAB calcu-lated so-called substitution potentials. The substitution potential indicates the extent to which occupations or occupational tasks can be replaced by computers or computer-controlled machines. The substitution potentials were calculated for the first time for 2013. However, as the digital transformation progresses and occupational profiles change over time, the substitution potentials were updated for 2016. By comparing the results of 2016 with those of 2013, statements about the changeability of occupational profiles are possible. Between 2013 and 2016, the substitution potentials increased across all requirement levels and in almost all occupational segments, only in the IT and natural science service occupations as well as in medical and non-medical health occupations they have fallen slightly. This can be explained by the fact that the occupational profiles in these two occupational segments have changed to such an extent that they have been able to keep pace with technological possibilities. It has also been shown that in Germany between 2013 and 2016 the proportion of employees subject to social insurance contributions who work in an occupation with a high substitution potential rose from approximately 15 percent to approximately 25 percent. The sharp increase in the number of employees affected by a high substitution potential demonstrates that in the last few years the occupational profiles of employees have changed more slowly than the potential applications of new technologies in these occupations. However, this does not mean that the same number of jobs will be eliminated due to digital transformation. Substitution potentials consider only the technical feasibility. Whether these tasks are actually taken over by computers will also depend on other factors. Furthermore, occupations will rarely disappear; they will change. Against this background, one of the greatest challenges will be (further) education.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 14
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 3.6.2019. Sie befasst sich mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes, welcher mehrere Änderungs-vorgänge der bestehenden Rechtsgrundlage zur Leistungsberechtigung von Asylbewerbern und Flüchtlingen durchführt. Das übergreifende Ziel des Gesetzentwurfs ist die Integration von ge-flüchteten Menschen in Deutschland. Die Änderungsvorgänge können im Wesentlichen in drei Punkten zusammengefasst werden. Ers-tens, soll die Rückabwicklung von Leistungsansprüchen für Asylbewerber, Geduldete und Inhaber bestimmter humanitärer Aufenthaltserlaubnisse, deren Asylanträge zwar anerkannt wurden, aber noch angefochten werden können, vermieden werden. Diese Änderung ist sinnvoll, da sie die Rechtssicherheit für die Leistungsberechtigten erhöht. [...]
    Description: The present statement refers to the public hearing in the Committee for Labour and Social Affairs of the German Bundestag on 3.6.2019. It addresses the draft bill of the Federal Government to amend the Asylum Seekers Benefits Act, which implements several changes to the existing legal basis for benefits entitlement of asylum-seekers and refugees. The overarching objective of the draft law is the integration of refugees in Germany. The changes can essentially be summarized in three points. First, the reversal of benefit claims for asylum seekers, tolerated persons and holders of certain humanitarian residence permits whose asylum applications have been approved but can still be revoked, will be avoided. This amend-ment is to be welcomed as it increases legal stability for beneficiaries. [...]
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 15
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die hier vorliegende Stellungnahme beinhaltet die Antworten des IAB zum Fragenkatalog aller Fraktionen im Rahmen der Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digita-len Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags am 10.12.2018. Der Fragenkatalog deckt ein sehr brei-tes Themenspektrum ab. Eine ausführliche Zusammenfassung findet sich in Kapitel 6. Im Folgen-den wird deshalb ein Überblick zu den in der Stellungnahme behandelten Themen gegeben. Das IAB geht in der Stellungnahme zunächst auf die Konsequenzen der Digitalisierung für die be-ruflichen Arbeitsmärkte ein. Dabei zeigt sich, dass die Substituierbarkeitspotenziale in den letzten Jahren angestiegen sind, dass also zunehmend mehr berufliche Tätigkeiten durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können. Das Substituierbarkeitspotenzial fällt dabei in den verschiede-nen beruflichen Teilarbeitsmärkten sehr unterschiedlich aus. Für die Arbeitswelt der Zukunft ge-hen Projektionsrechnungen davon aus, dass sich diese in ihrer Branchen-, Berufs- und Anforde-rungsstruktur deutlich von der heutigen unterscheiden wird. Dieser Wandel der Arbeitswelten führt zu steigenden Kompetenzanforderungen. Neben digitalen Kompetenzen gewinnen insbesondere auch soziale Kompetenzen zunehmend an Bedeutung. Auch wenn eine berufliche Ausbildung oder ein Hochschulstudium weiterhin die Basis für die Be-wältigung zukünftiger Herausforderungen der Arbeitswelt bilden, werden Weiterbildung bezie-hungsweise Lebenslanges Lernen immer wichtiger. Der zweite Teil der Stellungnahme geht auf die betriebliche Ausbildung ein. Die aktuelle Situation am deutschen Ausbildungsmarkt ist durch Passungsprobleme geprägt. Einer hohen Zahl an un-versorgten Ausbildungsplatzbewerbern steht eine steigende Zahl an unbesetzten Ausbildungs-plätzen gegenüber. Um auch den Auszubildenden einen Einblick in die neuen Technologien, die in Betrieben ausgebildet werden, die nicht mit solchen Technologien ausgestattet sind, bieten sich Ausbildungsverbünde an. Anschließend widmet sich die Stellungnahme dem Thema Weiterbildung. Die Teilnahmechancen an beruflicher Weiterbildung sind nach wie vor ungleich verteilt. Zur Förderung der Weiterbildung bestimmter Personengruppen kommen verschiedene Instrumente wie Gutscheine, finanzielle An-reize oder eine qualifizierte Weiterbildungsberatung in Frage. Problematisch an der gegenwärti-gen Ausgestaltung des Weiterbildungsmarktes und der Weiterbildung selbst ist ihre Intransparenz, die zu möglichen negativen Folgen für die Teilnahme, aber auch für die Mobilität am Arbeitsmarkt führen kann. Basierend auf den vorherigen Kapiteln wird abschließend auf eine Reihe von Herausforderungen der Digitalisierung für die Aus- und Weiterbildung eingegangen.
    Description: The present statement contains IAB's answers to the questionnaire of all parliamentary groups at the hearing of the Enquete Commission "Vocational Education and Training in the Digital World of Work" of the German Bundestag on 10 December 2018. The questionnaire covers a very broad spectrum of topics. A detailed summary can be found in Chapter 6. The following therefore gives an overview of the topics dealt with in the statement. In its statement, the IAB first deals with the consequences of digitisation for occupational labour markets. This shows that the potential for substitution has risen in recent years, i.e. that more and more occupational activities can be replaced by computers or machines. The substitutability po-tential in the various vocational sub-markets varies greatly. For the working world of the future, projections assume that it will differ significantly from today's in its sector, occupational and re-quirements structure. This change in the world of work leads to increasing competence requirements. In addition to dig-ital competences, social competences in particular are becoming increasingly important. Even if vocational training or university studies continue to form the basis for coping with future chal-lenges in the world of work, continuing education and lifelong learning are becoming increasingly important. The second part of the statement deals with vocational training. The current situation on the Ger-man vocational training market is characterised by fitting problems. The high number of unplaced training place applicants is offset by an increasing number of unfilled training places. Training al-liances are an ideal way of giving trainees an insight into the new technologies that are being trained in companies that are not equipped with such technologies. Subsequently, the statement will be devoted to the subject of continuing vocational training. The chances of participating in continuing vocational training are still unequally distributed. Various instruments such as vouchers, financial incentives or qualified further training advice can be used to promote further training for certain groups of people. A problem with the current structure of the continuing training market and continuing training itself is its lack of transparency, which can lead to possible negative consequences for participation, but also for mobility on the labour mar-ket. Based on the previous chapters, a series of challenges of digitisation for initial and continuing vo-cational education and training is finally discussed.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 16
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für In-neres und Heimat des Deutschen Bundestages am 3.6.2019 zum Gesetzentwurf der Bundesre-gierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung enthält zahlreiche Änderungen, hält aber an der Sys-tematik und den Grundsätzen des bestehenden Rechts fest. Die wichtigste Veränderung ist die Gleichstellung von Fachkräften mit beruflichen Abschlüssen und Fachkräften mit akademi-schen Abschlüssen. Diese beiden Gruppen sind die wichtigsten Zielgruppen des neuen Ein-wanderungsrechts. Darüber hinaus wird die Vorrangprüfung weitgehend abgeschafft. An dem Grundsatz der Anerkennung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Abschlüssen wird mit wenigen Ausnahmen festgehalten. Damit bleibt die wesentliche Hürde für die Ein-wanderung qualifizierter Fachkräfte aufrechterhalten. Allerdings wurden die Möglichkeiten zur Anerkennung nach Einreise erweitert. Der Referentenentwurf schlägt eine Reihe von Ver-fahrensänderungen vor, die zu einer Beschleunigung der Anerkennung und der Visumsverfah-ren führen können. Dies muss sich in der Praxis beweisen. Die erweiterten und neu geschaffe-nen Optionen für die Arbeitsplatzsuche, die Ausbildungsplatzsuche und den Aufenthalt zur Anerkennung von beruflichen Abschlüssen sind recht restriktiv gestaltet. So werden beispiels-weise deutsche Sprachkenntnisse auf B1-Niveau vor der Einreise zur Arbeitsuche gefordert. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass diese grundsätzlich sinnvollen Instrumente in größerem Umfang genutzt werden. [...]
    Description: This statement refers to the public hearing in the Committee for Internal Affairs and Community of the German Bundestag on 3 June 2019 on the draft bill of the Federal Government for an Immigra-tion Act for skilled workers. The draft bill of the Federal Government includes numerous changes while at the same time it sticks to the system and basic principles of the existing law. The most important change is the equality of skilled workers with vocational qualifications and skilled workers with academic qual-ifications. These two groups are the key target groups of the new immigration law. Moreover, the "priority review", which examined whether the job could be occupied by a German or other EU citizen will be abolished. A few exceptions aside, the basic principle regarding the recognition of the equivalence of professional qualifications acquired abroad remains in place. Hence, the main obstacle to the immigration of skilled workers will persist. However, the options for recognition after entry into the country were extended. The draft bill suggests a number of procedural changes, which may lead to an acceleration of the recognition and visa procedures. It remains yet to be seen how that will stand the test of practice. The extended and newly created options for job search, apprenticeship search, and residence for recognition of professional qualifications are quite re-strictive. To get a job search visa, for example, German language skills are required at B1 level. It is therefore unlikely that these actually useful instruments will be used on a larger scale. [...]
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 17
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die zunehmende Verfügbarkeit von Maschinen, die Tätigkeiten verrichten können, die bisher von Menschen ausgeübt worden sind, verändert die Arbeitswelt. In vielen Berufen sind die Einsatzmöglichkeiten von Maschinen in den letzten Jahren gestiegen. Während sich die in den Produktionsberufen anfallenden Tätigkeiten besonders für den Einsatz von Maschinen eignen, eröffnen sich auch immer mehr Möglichkeiten im Bereich der Dienstleistungen. [...] Neben den Auswirkungen auf Beschäftigung stellt sich auch die Frage, wie Veränderungen in der Arbeitswelt sich auf die Qualität der Beschäftigung auswirken. Neben den Änderungen in den Anforderungen der Arbeitgeber im Hinblick auf den flexiblen Einsatz von Arbeitskräften haben sich auch die Präferenzen der Arbeitnehmer geändert. Aus der Sicht des IAB bietet das bestehende Arbeitszeitgesetz ein hohes Maß an Flexibilität, um diesen Veränderungen gerecht zu werden, solange etwaige Anpassungen kollektivvertraglich ausgehandelt werden.
    Description: The increasing availability of machines able to perform tasks that in the past have been carried out by labour is changing the nature of work. During the last years, many occupations have seen the opportunities to integrate machines in the production process grow. While the task structure of manufacturing occupations in particular lends itself to the use of machines, this is increasingly the case for service occupations as well. [...] In addition to the effects on size and structure of employment, there might also be an impact on working conditions. Employers may see an increased flexibility on the part of employees as essential, while the preferences of employees may also have changed in the direction of more flexible working arrangements. In view of IAB the existing Arbeitszeitgesetz is well equipped to take account of these developments as long as any changes are the outcome of collective bargaining between employers and employees.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 18
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende Stellungnahme befasst sich − im Rahmen der Anhörung des Integrationsausschus-ses des Landtags Nordrhein-Westfalen am 22. März 2019 − mit dem Antrag der AfD-Fraktion vom 4. Dezember 2018 "Zuwanderung und Asyl sind grundsätzlich voneinander zu trennen. Die Landes-regierung muss sich auf allen Ebenen ausschließlich für eine qualifizierte Zuwanderung einset-zen". Der Antrag der AfD-Fraktion spricht den meisten Geflüchteten in Deutschland die Fähigkeit zur Integration in den Arbeitsmarkt ab und fordert die Trennung von Asyl und Zuwanderung. Zahl-reiche Aussagen im Antrag der AfD-Fraktion zum Analphabetismus, zu den Sprachkenntnissen und der Bildung der Geflüchteten entsprechen allerdings nicht dem Stand der vorliegenden Erkennt-nisse. Auch gehen inzwischen mehr als ein Drittel der Geflüchteten einer Beschäftigung nach, da-von gut die Hälfte als Fachkräfte, Experten oder Spezialisten. Die geforderte Trennung der Aufent-haltszwecke von Schutzbedürftigen und anderen Migrantengruppen ist geltendes Recht und wird auch durch den Entwurf der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht in Frage gestellt. Schließlich legt der Antrag der AfD-Fraktion nahe, dass die große Mehrheit der Ge-flüchteten keine legitimen Schutzansprüche geltend machen könne. Auch dies trifft nicht zu, zwei Drittel der Personen mit Fluchthintergrund haben einen anerkannten Schutzstatus, ein weiteres Fünftel befindet sich noch in den Asylverfahren.
    Description: The present opinion concerns the request of the AfD parliamentary group of 4 December 2018, at the hearing of the Integration Committee of North Rhine-Westphalia's Landtag on 22 March 2019, namely that "Immigration and asylum should be kept separate on principle. At every level, the state government must advocate the entry of skilled immigrants only". The request of the AfD par-liamentary group contests the integration capacity on the labour market of most refugees in Ger-many and calls for the separation of asylum and immigration. However, the request of the AfD par-liamentary group makes numerous claims regarding refugees' illiteracy, language skills and edu-cation, which do not reflect the actual situation. Moreover, more than one third of the refugees have since found gainful employment, at least half of whom as skilled workers, experts or specia-lists. The required separation of the residence purposes of persons in need of protection and other migrant groups is applicable law and, as such, is not called into question by the Federal Govern-ment's bill for an immigration law for skilled workers. Finally, the request of the AfD parliamentary group suggests that the vast majority of refugees cannot assert any legitimate claims for protec-tion. Here again, this is not the case; two-thirds of those with a refugee background have been granted approved protection status, while the asylum procedures of a further fifth are still pen-ding.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 19
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Seit einigen Jahren ist der Arbeitsmarkt in der Finanzbranche sowohl durch einen Rückgang der Beschäftigungs- als auch der Ausbildungszahlen gekennzeichnet. Daneben gibt es eine Tendenz zur Höherqualifizierung der Tätigkeiten und Berufe in der Branche. Der laufende Strukturwandel ist einerseits durch schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen (z. B. Rückgang der Zins-spanne) und aktuelle Herausforderungen (wie z. B. eine Reduzierung der Filialen) gekennzeichnet. Viele Geschäftsfelder und Geschäftsprozesse der Finanzbranche wurden beziehungsweise werden digitalisiert und führen somit zu veränderten Anforderungen und Tätigkeiten bei den Beschäftig-ten. Die potenziellen Beschäftigungseffekte der digitalen Transformation schlagen sich in einem hohen Anteil der Beschäftigten in der Finanzbranche nieder, welcher von einem hohen Substitu-ierbarkeitspotenzial gekennzeichnet ist. Die anstehende Novellierung der Ausbildungsordnung für Bankkauffrau/Bankkaufmann ist eine Reaktion auf die Umbrüche in dieser Branche.
    Description: Over the past few years, the labour market in the German financial sector was characterised by a decline in both employment and vocational training figures. There is also a tendency towards hig-her qualification of occupations and professions. The ongoing structural change is characterised on the one hand by difficult economic conditions (e. g. decline in interest margin) and current chal-lenges such as the reduction in the number of branches. Many business areas and business pro-cesses in the financial sector are in an ongoing process of digitisation and are thus leading to chan-ges in job requirements. The potential employment effects of digitisation reflect the high propor-tion of employees in the financial sector with a high potential for substitutability. The forthcoming amendment of vocational training regulations for bank clerks is a reaction to the upheavals in this sector.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 20
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages am 3.6.2019 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Entfristung des Integrationsgesetzes. Neben einigen punktuellen Veränderungen, entfristet der Gesetzentwurf die seit August 2016 im Integrationsgesetz verankerte Wohnsitzauflage für aner-kannte Geflüchtete. Aufgrund einer Befristung im Aufenthaltsgesetz würde diese zum 6. August 2019 außer Kraft treten. Grundsätzlich verpflichtet die Wohnsitzauflage anerkannte Schutzberech-tigte ihren Wohnsitz für weitere drei Jahre in dem Bundesland, Kreis oder der Gemeinde zu neh-men, in dem der Schutzstatus anerkannt beziehungsweise die Aufenthaltserlaubnis aus humani-tären Gründen erteilt wurde. Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs sind weitreichende Ein-griffe in die Freizügigkeit von Personen durch Wohnsitzauflagen nur zulässig, wenn sie integrati-onsfördernd wirken. Grundsätzlich können Wohnsitzauflagen die Informations-, Suchkosten und den regionalen Mismatch auf dem Arbeitsmarkt sowie die Komposition sozialer Netzwerke der Zu-gewanderten beeinflussen. Eine abschließende Abwägung dieser Wirkungsmechanismen entlang verschiedener Dimensionen der Integration kann nicht vorgelegt werden. Jedoch deuten vorlie-gende internationale empirische Untersuchungen und laufende Analysen des IAB anhand der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten auf negative Lohn- und Beschäftigungseffekte sowie keine messbaren Effekte im Hinblick auf die Sprachkenntnisse und die Unterbringung in dezent-ralen Unterkünften hin. Vor diesem Hintergrund ist eine integrationsfördernde Wirkung der Wohn-sitzauflage − wie von Befürwortern angeführt − mindestens fraglich und sollte vor einer gesetzli-chen Entfristung im Detail untersucht werden. Aus Sicht des IAB sind andere Steuerungsinstru-mente zu bevorzugen, die weniger in die Bewegungsfreiheit der Geflüchteten eingreifen.
    Description: The present opinion concerns the public hearing in the Committee for Internal Affairs and Com-munity of the German Bundestag on 3 June 2019 on the Federal Government's draft bill on the removal of the time limit for the Integration Act. In addition to some selective changes, the bill extends the residency obligation for approved refugees, which has been anchored in the Integra-tion Act since August 2016, for an indefinite time. Due to a time limitation in the Residence Act, this would expire on 6 August 2019. In principle, the residency obligation obliges approved refugees to take up residence for a further three years in the federal state, district or municipality in which the protection status was approved or the residence permit granted for humanitarian reasons. Against the background of the case law of the European Court of Justice, far-reaching interven-tions in the free movement of persons through residency obligations are only permitted if they promote integration. In principle, residence requirements can influence information and search costs, regional mismatches on the labor market and the composition of immigrants' social net-works. A final assessment of these impact mechanisms along various dimensions of integration cannot be presented. However, existing international empirical studies and ongoing analyses by the IAB on the basis of the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees indicate negative wage and employ-ment effects as well as no measurable effects with regard to language skills and accommodation in decentralized accommodation. Against this background, an integration-promoting effect of the residency obligation − as advocated by the draft bill − is at least questionable and should be exam-ined in detail before a cancellation of the time limit. From the IAB's point of view, preference should be given to other control instruments that interfere less with the freedom of movement of refugees.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 21
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages am 3.6.2019 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung führt den Begriff der "Ausbildungsduldung" ein. Grundsätzlich ermöglicht diese Regelung eine Duldung während der Zeit der Ausbildung für Asylbewerber und Geduldete. Dies gilt für eine qualifizierte Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf und − das soll neu eingeführt werden − auch für eine Assistenz- oder Helferausbildung, sofern sie an eine qualifizierte Berufsausbildung in einem Engpassberuf anschlussfähig ist, für diese qualifi-zierte Berufsausbildung eine Ausbildungsplatzzusage vorliegt und der Bewerber diese absolvieren will. Allerdings ist die Ausbildungsduldung an anspruchsvolle Voraussetzungen geknüpft, wodurch der Kreis der Antragsberechtigten erheblich beschränkt und die Integration wahrscheinlich verzö-gert würde. Da eine Duldung kein Aufenthaltstitel ist, bleibt die Rechtsunsicherheit zwangsläufig erhalten. Sinnvoller wäre die Erteilung einer befristeten Aufenthaltserlaubnis, die an Bedingungen geknüpft ist. Das würde für die Arbeitgeber und die Personen, die diese Regelung in Anspruch neh-men, die notwendige Rechtssicherheit herstellen. Der Gesetzentwurf führt weiterhin den Tatbe-stand der "Beschäftigungsduldung" ein. Diese kann für eine Frist von 30 Monaten erteilt werden, wenn eine Reihe von Voraussetzungen wie beispielsweise das Bestreiten des Lebensunterhalts, Deutschkenntnisse oder der Nachweis einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit mit mindestens 35 Wochenstunden in den letzten 18 Monaten vorliegen. Die Kriterien für die Beschäf-tigungsduldung sind grundsätzlich sinnvoll und entsprechen dem, was von gut integrierten Perso-nen zu erwarten ist. Die Inanspruchnahme der 30-monatigen Duldung dürfte gering ausfallen, weil sie weder für die Betroffenen noch für die Arbeitgeber eine längerfristige Rechtssicherheit her-stellt. Die grundlegende Alternative wäre ein tatsächlicher "Spurwechsel", also das Erteilen einer befristeten Aufenthaltserlaubnis, deren Verlängerung an Auflagen gebunden ist. Damit würde die notwendige Rechtssicherheit für alle Seiten hergestellt und der Übergang in das reguläre Aufent-haltsrecht vollzogen. Um vermeintliche "Pull-Effekte" zu verhindern, hätte sich das Instrument der Stichtagsregelung angeboten, das heißt, man hätte diese Regelung nur für Personen eingeführt, die vor einem bestimmten Stichtag (zum Beispiel den 31.12.2017) nach Deutschland zugezogen sind. [...]
    Description: This statement refers to the public hearing in the Committee for Internal Affairs and Community of the German Bundestag at 3 June 2019 on the Federal Government's draft bill on tolerated asylum seekers being in training and employment. The Federal Government's draft law introduces the term "training toleration". In principle, this provision allows toleration during the training period for asylum-seekers and tolerated persons. This applies to vocational training in a state-recognised or comparably regulated training occupa-tion. For the first time a "training toleration" is to be introduced also to assistant training if it can be connected to qualified vocational training in a bottleneck occupation, and if there is a training place commitment for such a qualified vocational training position. However, the toleration of training is linked to demanding requirements, which would considerably restrict the group of eli-gible applicants. As toleration is not a residence permit, legal uncertainty continues. It would make more sense to issue a temporary residence permit subject to determined conditions. This would provide the necessary legal certainty for employers and for those who make use of it. The draft law continues to introduce the provision of "toleration of employment". This is granted for a period of 30 months if a number of conditions such as the need to earn a living, knowledge of German profi-ciency or proof of gainful employment subject to social insurance with at least 35 hours per week in the last 18 months are met. The criteria for employment toleration are reasonable and corre-spond to what can be expected from well-integrated persons. The use of the 30-month toleration is likely to be low because it does not provide long-term legal certainty either for the persons con-cerned or for the employer. The fundamental alternative would be an actual "lane change", i.e. the granting of a temporary residence permit whose extension would be subject to determined condi-tions. This would create the necessary legal certainty for all parties and a way to transit to the reg-ular right of residence. In order to prevent alleged "pull effects", the instrument of "a reference date regulation" would have been appropriate, i.e. this regulation would have been introduced for persons who moved to Germany before a certain date (e.g. 31 December 2017). [...]
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 22
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 3.6.2019 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern. Mit dem Ziel der Verbesserung der Integration von Migrantinnen und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt wird der berechtigte Personenkreis zur allgemeinen Förderung der Berufsausbildung und -vorbereitung als auch für frühzeitige Sprachförderung erweitert. Diese Ansätze sind aus Sicht der Arbeitsmarkt- und Integrationsforschung sinnvoll, weil sie die Integration in Ausbildung und Arbeits-markt unterstützen. [...]
    Description: This opinion concerns the public hearing in the Committee for Labour and Social Affairs of the Ger-man Bundestag on 3 June 2019 on the Federal Government's draft law on the promotion of the training and employment of foreign nationals. With the aim of improving the integration of mi-grants into the German labour market, the circle of persons entitled to general support for voca-tional training and preparation as well as for early language support is being expanded. From the perspective of labour market and integration research, these approaches are generally welcome since they facilitate integration into training and labour markets. [...]
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 23
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die vorliegende Stellungnahme bezieht sich auf einen Antrag, der von der AfD-Landtagsfraktion am 25.3.2019 in den rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz zum Thema "Eingliederungsbrücke", eingebracht wurde. Hierfür wurde das IAB um eine schriftliche Bewertung des Instruments gebeten. Das Modellprojekt "Eingliederungsbrücke" ist als arbeitsmarktpolitisches Förderinstrument geplant, das eine (Ausfall-)Bürgschaft für Arbeitgeber gewährt, die einen zuvor arbeitslosen Leistungsempfänger unbefristet beschäftigen. Diese Bürgschaft beinhaltet Entgeltersatzleistungen bei Ausfallzeiten an Arbeitgeber für bis zu 18 Monate, sofern keine weiteren Erstattungsansprüche bestehen. Wissenschaftliche Evaluationsstudien zur Wirksamkeit von arbeitgebernahen arbeitsmarktpolitischen Fördermaßnahmen zeigen eine positive Förderwirkung, aber diese hängt vor allem mit deren Ausrichtung auf spezifische Personenkreise mit besonderen individuellen Förderbedarfen und Vermittlungshemmnissen zusammen. Daher empfiehlt sich für das Modellprojekt eine Spezifizierung der zu fördernden Personen und von deren Förderbedarfen. Die wissenschaftlichen Evaluationsstudien verweisen bei arbeitgebernahen Instrumenten auf das besonders hohe Risiko von Mitnahmeeffekten vonseiten der Arbeitgeber. Dieses Risiko wäre ausgesprochen hoch beim vorgeschlagenen Modellprojekt, da nach den Teilnahmekriterien ein erheblicher Teil des jeweils infrage kommenden Personenkreises förderfähig wäre.
    Description: This opinion concerns the request of the AfD parliamentary group at the Rhineland-Palatinate Landtag on 25th March 2019 which deals with the pilot project "Integration Bridge". The IAB has been invited to evaluate this instrument. The pilot project "Integration Bridge" is planned as a labour market policy support instrument that provides a (default) guarantee for employers who employ a previously unemployed benefit recipient with a permanent contract. This guarantee includes the payment of compensation for lost working hours to employers for up to 18 months, given there are no further claims for reimbursement. Evaluation studies on the effectiveness of employer-related labour market policy support measures show a positive treatment effect, but this is primarily due to their orientation towards specific groups of people with special individual needs and barriers to job placement. It is therefore advisable to specify more precisely the persons to be supported and their support needs for the pilot project. The evaluation studies point to the particularly high risk of deadweight effects on the side of the employers in the case of employerrelated instruments. This risk would be extremely high in the proposed pilot project, since the participation criteria would indicate that a considerable proportion of the relevant group of people would be eligible for support.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 24
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Die Stellungnahme beinhaltet die Antworten des IAB zum Fragenkatalog aller Fraktionen im Rah-men der Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019. Das IAB berichtet über die durch die Digitalisierung bisher hervorgerufenen Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizie-rung. Die Autorinnen und Autoren bilanzieren, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass der technologi-sche Fortschritt zu weniger Beschäftigung führt. Allerdings ist es durch die technologischen Ent-wicklungen zu Strukturverschiebungen zwischen Branchen und Berufen gekommen, was auch weiterhin für die Zukunft erwartet werden kann. Durch die Digitalisierung ergeben sich nicht nur Substituierbarkeits-, sondern auch Produktivitäts- und Inklusionspotenziale. Sie raten zu einer Reduzierung der Zahl der dualen Ausbildungsberufe, weil mit zu starker berufs-fachlicher Spezialisierung Erwerbsrisiken verbunden sind. Zur Bewältigung der zukünftigen Her-ausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt, empfehlen sie, die Berufsschulen, überbetriebli-che Ausbildungseinrichtungen oder durch Ausbildungsverbünde/-konsortien organisierte Tech-nologiezentren zu zentralen Orten der Wissensvermittlung über die Digitalisierung der Arbeitswelt zu machen. Damit sich Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote besser inhaltlich festlegen lassen, sollten neue Verfahren entwickelt werden, mit denen die in den Berufen, Branchen und Regionen erforderlichen Kompetenzprofile beschrieben werden können. Hilfreich wären außer-dem eine engere Verzahnung von Technologieentwicklern und den für Ausbildung und Qualifizie-rung zuständigen Akteuren sowie eine systematische Begleitung von Technologieforschungsför-derung.
    Description: The statement contains IAB's answers to the questionnaire of all parliamentary groups at the hear-ing of the Enquete Commission "Vocational Education and Training in the Digital World of Work" of the German Bundestag on 11 February 2019. IAB reports on the changes and consequences for the labour market, training and qualification caused by digitalisation so far. The authors conclude that there is no evidence that technological progress leads to less employ-ment. However, technological developments have led to structural shifts between sectors and oc-cupations, which can be expected to continue in the future. Digitalisation not only offers potential for substitution, but also for productivity and inclusion. They advise a reduction in the number of dual training occupations, because overly specialised occupations are associated with employment risks. In order to cope with the future challenges of a digitalised world of work, they recommend that vocational schools, over-the-job training facili-ties or technology centres organised by training alliances/consortia become central places for imparting knowledge about the digitalisation of the world of work. New methods should be devel-oped to describe the competence profiles required in occupations, sectors and regions so that the content of qualification and further training programmes can be better defined. It would also be helpful to have closer links between technology developers and the actors responsible for training and qualification, as well as systematic support for technology research funding.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 25
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Der Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat für ein Fachkräf-teeinwanderungsgesetz enthält zahlreiche Änderungen des bestehenden Rechts, hält aber an der Systematik und den Grundsätzen des bestehenden Rechts fest. Die wichtigste Veränderung ist die Gleichstellung von Fachkräften mit beruflichen Abschlüssen und Fachkräften mit akademischen Abschlüssen. Diese beiden Gruppen sind die wichtigsten Ziel-gruppen des neuen Einwanderungsrechts. Darüber hinaus wird die Vorrangprüfung weitestge-hend abgeschafft. An dem Grundsatz der Anerkennung der Gleichwertigkeit von im Ausland erworbenen Abschlüssen wird mit wenigen Ausnahmen festgehalten. Damit bleibt die wesentliche Hürde für die Einwande-rung qualifizierter Fachkräfte aufrechterhalten. Allerdings wurden die Möglichkeiten zur Anerken-nung nach Einreise erweitert. Der Referentenentwurf schlägt eine Reihe von Verfahrensänderungen vor, die zu einer Beschleu-nigung der Anerkennung und der Visumsverfahren führen können. Dies muss sich in der Praxis be-weisen. Die erweiterten und neu geschaffenen Optionen für die Arbeitsplatzsuche, die Ausbildungsplatz-suche und den Aufenthalt zur Anerkennung von beruflichen Abschlüssen sind recht restriktiv ge-staltet. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass diese grundsätzlich sinnvollen Instrumente in grö-ßerem Umfang genutzt werden. Der Referentenentwurf verzichtet auf die Möglichkeit eines Spurwechsels für Geduldete. Im Be-reich der Ausbildung ergeben sich geringfügige Änderungen, durch die Beschäftigungs-duldung über 30 Monate eine etwas höhere Rechtssicherheit. Sinnvoller wäre ein Spurwechsel in Verbindung mit einer Stichtagsregelung gewesen. Diese Stellungnahme ist die aktualisierte Fassung von IAB-Stellungnahme 14/2018, da sich im Re-ferentenentwurf eine Reihe (kleinerer) Änderungen ergeben haben. Der Referentenentwurf wurde am 13.03.2019 an den Bundestag weitergeleitet und dort unverändert als Gesetzentwurf der Bun-desregierung zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/082/ 1908285.pdf) sowie als Entwurf eines Gesetzes über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/082/1908286.pdf) eingebracht. Beide Entwürfe wurden am 9. Mai 2019 erstmals im Plenum des Bundestages beraten. Diese Stellungnahme 4/2019 bezieht sich auf beide Gesetzentwürfe.
    Description: The draft bill by the Federal Ministry of the Interior, Building and Community for a law on skilled labour immigration includes numerous changes to the existing law while at the same time ad- hering to the classifications and basic principles of the existing law. The most important change is the equality of skilled workers with vocational qualifications and skilled workers with academic qualifications. These two groups are the key target groups of the new immigration law. Moreover, the proof of precedence will be largely abolished. A few exceptions aside, the basic principle regarding the recognition of the equivalence of profes-sional qualifications acquired abroad shall remain in place. Hence, the main obstacle to the im-migration of skilled workers will persist. However, the options for recognition after entry into the country were extended. The draft bill suggests a number of procedural changes, which may lead to an acceleration of the recognition and visa procedures. It remains yet to be seen how that will stand the test of practice. The extended and newly created options for job search, apprenticeship search, and residence for recognition of professional qualifications are quite restrictive. It is therefore unlikely for these ac-tually useful instruments to be used on a larger scale. The draft bill misses the chance for a "lane change" regarding people whose deportation has been suspended. There are also minor changes in the field of vocational training and a slight improve-ment in legal certainty due to gainfully employed people being tolerated for 30 months. It would have made more sense to propose a change of tack in conjunction with a cut-off date.The draft bill has been send over to the Parliament by March 13, 2019 in form of two draft laws: First, as draft law on skilled labour migration (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/082/ 1908285.pdf) and second, as draft law on the toleration for the purpose of vocational training and employment (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/082/1908286.pdf). This position paper refers to both draft laws.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 26
    Publication Date: 2019-12-04
    Description: Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, zum An-trag der SPD-Fraktion vom 2.4.2019 "NRW muss Vorreiter werden! − Auf sachgrundlose Befristun-gen im öffentlichen Dienst verzichten" eine schriftliche Anhörung durchzuführen. In diesem Rah-men wurde das IAB zur Abgabe einer Stellungnahme zur Unterstützung der parlamentarischen Be-ratungen gebeten. In der Stellungnahme berichtet das IAB über die Rolle von befristeter Beschäftigung in Deutsch-land, insbesondere im öffentlichen Dienst und speziell den Einsatz von sachgrundloser Befristung. Der Autor bilanziert, dass ein Verzicht auf sachgrundlose Befristungen nur bedingt geeignet ist, mehr unbefristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst zu schaffen. Lösungsansätze sollten weni-ger an der arbeitsrechtlichen Frage ansetzen, sondern vielmehr bei den zur Verfügung stehenden Personalmitteln, um in den Personalhaushalten direkt darauf hinzuwirken, mehr Dauerstellen zu schaffen beziehungsweise befristete Beschäftigungsverhältnisse in unbefristete umzuwandeln.
    Description: The Budget and Finance Committee of North Rhine-Westphalia's Landtag has decided to carry out a written consultation with regard to the request of the SPD parliamentary group of 2 April 2019, "North Rhine-Westphalia must lead the way. Dispensing with fixed-term contracts without mate-rial reason in the civil service". In this context, the IAB has been invited to submit comments to support the parliamentary debate. In its statement, the IAB reports on the role of fixed-term employment in Germany, particularly in the civil service, and on the specific use of fixed-term contracts without material reason. The au-thor concludes that dispensing with fixed-term contracts without material reason is only condu-cive to creating more permanent employment opportunities in the civil service to a limited extent. Solutions should focus less on aspects of labour law and more on the available human resources in order to directly encourage the creation of more permanent positions in personnel budgets or rather, to change temporary working arrangements into permanent employment contracts.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 27
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Die Entwicklung neuer Technologien hat in den letzten Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Berufliche Tätigkeiten, bei denen der Mensch bisher als nicht ersetzbar galt, könnten heute potenziell von Computern und computergesteuerten Maschinen erledigt werden. Gleichzeitig haben sich in einigen Berufen die Tätigkeitsprofile verändert und es sind neue Tätigkeiten oder Berufe hinzugekommen. Vor diesem Hintergrund berechnen die Autorinnen den Anteil der potenziell ersetzbaren Tätigkeiten in den Berufen für das Jahr 2016, vergleichen die Ergebnisse mit denen von 2013 und untersuchen, wie sich die potenzielle Betroffenheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verändert hat.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Um benachteiligte Familien mit Kindern unter drei Jahren zu unterstützen, wurde im Jahr 2007 das Nationale Zentrum Frühe Hilfen gegründet. Ein Modellprojekt dieses Zentrums ist das Hausbesuchsprogramm 'Pro?Kind', in dem Familienbegleiterinnen transferbeziehende Mütter von der Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag des Kindes begleiten. Internationale Studien zur Wirksamkeit von Hausbesuchsprogrammen für sozial benachteiligte Familien zeigen, dass diese Programme - neben einer Verbesserung der kindlichen Entwicklung und Gesundheit - die Arbeitsmarkt- und Bildungspartizipation der betroffenen Mütter steigern können. Der Autor untersucht auf Basis des Modellprojekts 'Pro Kind' erstmals, ob diese Ergebnisse auf das deutsche Sozialsystem übertragbar sind.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 29
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Frauen stehen immer noch häufig in einem Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf. Das gilt vor allem für Westdeutschland, wo es weniger Angebote der Kinderbetreuung gibt als in den meisten anderen europäischen Ländern. Internationale Studien zeigen, dass Einwanderung Einfluss darauf hat, wie einheimische Frauen ihre Zeit zwischen Hausarbeit und Erwerbstätigkeit aufteilen. Die Autoren untersuchen erstmals für Deutschland, ob und wie die Zuwanderung weiblicher Migranten das Angebot an Haushaltsdienstleistungen hierzulande verändert und wie sich dies auf das Erwerbsverhalten der einheimischen Frauen auswirkt.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 30
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt schreitet voran und dürfte zu profunden Änderungen auf dem Arbeitsmarkt führen. Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen. Um die langfristigen regionalen Arbeitsmarkteffekte abzuschätzen, haben die Autoren auf Basis einer Studie für Gesamtdeutschland regionalspezifische Modellrechnungen bis 2035 durchgeführt. Sie zeigen, dass die Digitalisierung in den Regionen - wie im Bund - auf das Gesamtniveau der Beschäftigung kaum Auswirkungen hat. Dennoch führt sie zu größeren Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus. Entscheidend hierfür sind die Branchen- und Berufsstrukturen vor Ort. In der Szenarioanalyse wird eine im Jahr 2035 vollständig digitalisierte Arbeitswelt (Wirtschaft 4.0) mit einer Welt verglichen, in der sich der technische Fortschritt am bisherigen Entwicklungspfad orientiert.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 31
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Ein-Euro-Jobs sollen besonders arbeitsmarktferne Arbeitslosengeld-II-Bezieher an den Arbeitsmarkt heranführen. Die Geförderten arbeiten temporär in Jobs, die hierfür zusätzlich eingerichtet wurden. Dabei sind verschiedene Einsatzfelder möglich. Den Befunden zufolge können die Teilnahmen mittel- bis langfristig Wirkung entfalten, indem sie die ansonsten sehr niedrigen Eingliederungschancen und die Erwerbseinkommen der Geförderten erhöhen. Dabei stellt sich heraus, dass das Einsatzfeld der Tätigkeit der Ein-Euro-Jobber eine wichtige Rolle für den Integrationserfolg spielen kann. Wirtschaftszweige, in denen eine überdurchschnittlich positive Entwicklung der Arbeitsnachfrage zu erwarten ist, können für die Arbeitsmarkteingliederung von Ein-Euro-Job-Teilnehmenden besonders förderlich sein.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 32
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Bei einer alternden Bevölkerung und hohem Fachkräftebedarf ist es besonders wichtig, die Beschäftigungschancen älterer Menschen zu verbessern. Deutschlandweit waren im Jahresdurchschnitt 2016 gut 550.000 Personen im Alter von über 54 Jahren arbeitslos gemeldet. Bei einer Befragung von Vermittlungsfachkräften in den Agenturen für Arbeit zum Vermittlungsprozess arbeitsloser Personen ab 55 Jahren geben die Befragten fast ausnahmslos an, ältere Arbeitsuchende würden oft spezifische Probleme aufweisen, die den Weg in eine neue Beschäftigung erschweren. Als größte Hürden gelten gesundheitliche Einschränkungen, aber auch Vorbehalte der Unternehmen gegenüber Älteren. Die Experten aus der Praxis wurden auch gefragt, ob es aus ihrer Sicht einen Bedarf an speziellen Angeboten für Ältere gibt. In diesem Kontext stützt sich der Kurzbericht auch auf Befunde einer Studie zur früheren 'Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer'.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 33
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Arbeitszeitwünsche und tatsächliche Arbeitszeiten der Beschäftigten in Deutschland stimmen oft nicht überein, zum Beispiel aufgrund familiärer und berufsbezogener Rahmenbedingungen. Solche Arbeitszeitdiskrepanzen treten bei Frauen ebenso auf wie bei Männern und können sich auf die Lebens-, Gesundheits- oder Arbeitszufriedenheit der Betroffenen negativ auswirken. Kürzere Arbeitszeiten können die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vereinfachen oder dabei helfen, Familienarbeit ausgewogener zu gestalten. In dem Wunsch nach einer Arbeitszeitverlängerung liegt ein Beschäftigungspotenzial, das zur Sicherung des Arbeitskräftebedarfs beitragen kann. In dem Kurzbericht wird die Verbreitung von Arbeitszeitdiskrepanzen in den letzten 30 Jahren betrachtet und untersucht, welche Faktoren zu ihrer Entstehung beziehungsweise zu ihrer Auflösung beitragen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 34
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Immer mehr Betriebe und Verwaltungen bieten ihren Beschäftigten Arbeitszeitkonten an. Zwischen 1999 und 2016 hat sich der Anteil der Betriebe mit diesem Instrument der Arbeitszeitgestaltung von 18?auf 35?Prozent fast verdoppelt. Dabei ist der Anteil der Beschäftigten mit Arbeitszeitkonto von 35 auf 56 Prozent gestiegen. Vor allem Modelle, die eine kurzfristige Anpassung des Arbeitseinsatzes ermöglichen, sind besonderes weit verbreitet. Dagegen bleiben Langzeitkonten, mit denen etwa längere Freistellungen oder Familienzeiten möglich wären, weiterhin die Ausnahme. In dem Kurzbericht wird mit Daten des IAB-Betriebspanels zunächst untersucht, wie sich die Verbreitung von Arbeitszeitkonten nach Betriebsgröße und Branchen entwickelt hat. Nach einer differenzierten Betrachtung der Ausgleichszeiträume suchen die Autoren schließlich Erklärungen dafür, dass die Betriebe Langzeitkonten weiterhin selten nutzen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 35
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Fragen der Arbeitszeit und ihrer Flexibilität werden seit einiger Zeit wieder vermehrt diskutiert. Während Arbeitgeber die Bedeutung eines flexiblen Personaleinsatzes für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen betonen, hebt die Arbeitnehmerseite hervor, dass die Kontrolle über flexible Arbeitszeitmodelle nicht einseitig bei den Arbeitgebern liegen darf. In diesem Zusammenhang rückte Arbeit auf Abruf - bei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer lediglich die Dauer, nicht aber die Lage der Arbeitszeit vereinbaren - in den Fokus der Diskussion. In dem Kurzbericht wird zunächst die Verbreitung unterschiedlicher Formen von 'Rufarbeit' untersucht: Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst. Der Fokus liegt dann auf den Determinanten und möglichen Folgen dieser Arbeitsformen und abschließend werden aktuelle Änderungsvorhaben der Bundesregierung betrachtet, die Arbeit auf Abruf in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hat.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 36
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Nach einer starken wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten zwei Jahren hat sich die Konjunktur im ersten Halbjahr 2018 auch durch außenwirtschaftliche Einflüsse etwas abgeschwächt, bleibt aber aufwärtsgerichtet. Der Arbeitsmarkt ist weiterhin in sehr guter Verfassung. Die Arbeitslosenquote hat sich im Vergleich zu den Höchstständen Mitte der 2000er Jahre halbiert. Der Aufbau der Beschäftigung ist aber zuletzt etwas langsamer geworden. Die aktuelle IAB-Prognose blickt auf die zu erwartenden Entwicklungen von Konjunktur und Arbeitsmarkt in den Jahren 2018 und 2019.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 37
    Publication Date: 2018-11-29
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 38
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Personen, deren Arbeitslosigkeit durch kurze Phasen der Beschäftigung, Inaktivität oder Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unterbrochen wird, zählen nicht zu den offiziellen Langzeitarbeitslosen, obwohl sie am ersten Arbeitsmarkt nicht dauerhaft Fuß fassen können. Mit dem Konzept der 'chronischen Arbeitslosigkeit' berücksichtigen die Autoren auch diesen Personenkreis und untersuchen für Deutschland, Dänemark und Finnland, wer davon hauptsächlich betroffen ist und welche Rolle aktive Arbeitsmarktpolitik bei ihrer Überwindung spielen kann.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 39
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: Der Beitrag stellt die zentralen Erkenntnisse eines Forschungsvorhabens zur Entwicklung einer prototypischen Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene dar. Zielgruppe der Maßnahme sind junge Menschen, denen der Übergang von der Schule in den Beruf zunächst nicht gelungen ist, und die infolgedessen an Maßnahmen des Übergangssystems teilnehmen. Basierend auf einem ressourcenorientierten Paradigma wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Ressourcen erscheinen in Hinblick auf die spezifischen Bedürfnisse und Problemlagen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als besonders förderwürdig? Wie lassen sich diese Ressourcen im Rahmen eines didaktischen Prototyps zielführend und kontextsensitiv fördern? Der Beitrag beschreibt zunächst, wie sich eine prototypische Maßnahme exemplarisch umsetzen lässt. Er entwickelt dann generalisierte Gestaltungshinweise, die als Richtlinie und Orientierung für interessierte Dritte dienen können.
    Description: This paper outlines the main findings of a research project concerned with the development of a didactical intervention for vulnerable youth and young adults participating in a program of the German transition system. Based on a positive paradigm, the following issues are addressed: Regarding specific problems and needs of vulnerable youth and young adults, which aspects should be addressed in a didactical intervention to spur positive development? How can these aspects be taught in a context-sensitive manner? First, this article demonstrates how a prototypical didactic intervention might be designed to fit the requirements of the specific context. Second, generalized design-principles are outlined which ought to guide and inform future practice and research in the context.
    Keywords: IJ64 ; ddc:330 ; Resilienz ; Übergangsmaßnahmen ; Vulnerabilität ; Youth at Risk
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 40
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: In diesem Bericht werden anhand von Betriebsdaten des IAB-Betriebspanels die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in den Jahren 2015 und 2016 evaluiert. Die Zielgrößen der Analyse umfassen neben Aspekten der betrieblichen Arbeitsnachfrage insbesondere die betriebliche Produktivität und Profitabilität sowie betriebliche Investitionen. In der Analyse von Anpassungsmaßnahmen von Betrieben im grenznahen Raum in Ostdeutschland zeigt sich eine leicht erhöhte Inzidenz für Arbeitszeit- und Preisanpassungen, die aber nur für vom Mindestlohn betroffene Betriebe nachzuweisen ist. In Bezug auf die betriebliche Arbeitsnachfrage in Gesamtdeutschland zeigen die Schätzungen auf Basis des Differenzen-in-Differenzen-Ansatz, dass durch den Mindestlohn etwa 46.000 bis 59.000 weniger Stellen entstanden sind. Die Ergebnisse liefern zudem schwache Evidenz für einen Rückgang in der Beschäftigtenfluktuation und einen leichten Anstieg in der Nutzung freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 2016. In Bezug auf die Zahl betrieblicher Praktika zeigt sich eine rückläufige Entwicklung, die aber auch auf eine gute Arbeitsmarktlage und nicht notwendigerweise auf den Mindestlohn zurückgeführt werden kann. Mit Blick auf die Arbeitsproduktivität und den selbst wahrgenommenen Wettbewerbsdruck der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können keine Effekte des Mindestlohns nachgewiesen werden. Die Geschäftserwartungen der vom Mindestlohn betroffenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber waren jedoch in 2015 etwas rückläufig, mit einer Größenordnung im Ein-Prozentbereich. Ebenso war die Wahrscheinlichkeit von Verlusten leicht erhöht. In Bezug auf den Reingewinn deuten die Ergebnisse auf einen leichten, aber sehr unpräzise gemessenen Rückgang in den betroffenen Betrieben hin, der mit dem mindestlohnbedingten Anstieg der Lohnkosten zu begründen ist. Mit Blick auf die Wahrscheinlichkeit von Firmenschließungen und auf Investitionen in Sachkapital zeigen sich keine signifikanten Effekte des Mindestlohns. Ebenso weisen die Analysen in Bezug auf Investitionen in Humankapital keinen messbaren Einfluss des Mindestlohns auf das Angebot und die Besetzung von Ausbildungsstellen nach. Im Hinblick auf die Effekte auf die Weiterbildungsaktivität liefern einige Schätzungen Hinweise für einen leichten Rückgang, insbesondere wenn die Weiterbildungskosten vom Arbeitgeber getragen werden.
    Description: In this research report, we analyze various effects of the German minimum wage introduction for 2015 and 2016, using establishment-level data from the IAB-Establishment Panel. The outcomes of interest are several aspects of labor demand, establishments' productivity and profitability, as well as investments in physical and human capital. In the analyses concerning establishment-level adjustments in bordering regions of eastern Germany, we observe a slight increase in the incidence of working time and price adjustments among affected establishments. Looking at establishment-level employment adjustments, we estimate effects from differences-in-differences and observe that 46.000 to 59.000 additional jobs would have been created in the absence of the minimum wage. We also find some weak evidence for a reduction in employee turnover and a slight lagged increase in the use of freelancers in 2016. Descriptive time series show a reduction in the number of internships, which could be explained by the minimum wage but also by improving labor market conditions. We do not observe any effects on labor productivity or the employers' perceived competitive pressure. However, the difference-in-difference estimation shows a small reduction in the affected employers' expected transaction volume in 2015. Additionally, we find a slight increase in the likelihood of losses, but barely any hints for effects on establishment closure. When we analyze effects of the minimum wage on profits, we observe a reduction, although imprecisely estimated. This reduction can be fully explained by the minimum wage induced increase in wage costs. We do not observe an effect on investments in physical capital. When we look at investments in human capital, we neither observe effects on the number of apprentice positions nor the number of hired apprentices. However, when we look at further training, some of our regressions point to a slight reduction, especially when the training is financed by the employer.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 41
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: Berufliche Weiterbildung ist ein Weg, um sich den wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. Eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung ist erstens, dass Maßnahmen verfügbar sind. Zweitens muss es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern möglich sein, Zugang zu den Maßnahmen zu erhalten. Drittens müssen sie auch bereit sein, sich an derartigen Programmen zu beteiligen. Wir untersuchen mithilfe eines faktoriellen Surveys, wie die Ausgestaltungsbedingungen einer (hypothetischen) Weiterbildungsmaßnahme die selbsteingeschätzte Teilnahmewahrscheinlichkeit von Beschäftigten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnahmewahrscheinlichkeit steigt, wenn die Weiterbildung auf die Arbeitszeit angerechnet wird, der Arbeitgeber die Weiterbildungskosten voll übernimmt, und wenn sich die Weiterbildung für den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin finanziell auszahlt. Längere Pendelzeiten zur Weiterbildungsstätte wirken sich hingegen negativ auf die Teilnahmebereitschaft aus. Insgesamt weisen die Ergebnisse auf einige Ausgestaltungsmerkmale von Weiterbildungen hin, mit denen sich die Bereitschaft von Beschäftigten zur Teilnahme - positiv oder negativ - beeinflussen lässt. Dies kann vor allem wichtig sein, um Personengruppen zu erreichen, die bisher vergleichsweise wenig an beruflicher Weiterbildung teilnehmen.
    Description: Further training is one way to adapt the workforce to the changing demands of the labour market. An important condition for further training to take place - besides the availability of adequate programmes and the access to programs - is the willingness of employees to participate in those courses. We conduct a factorial survey to analyse which characteristics of further training programmes have an impact on the willingness of employees to participate in training. The findings show that the self-assessed probability of workers that they would participate in a programme increases if courses take place during working hours, if the employer fully finances training, and if participants can expect financial returns. In contrast, longer commuting times to the training vicinity have a negative impact on the self-assessed probability to participate. The study contributes to the discussion on training motivation and show how features of further training courses can increase or decrease participation. This can be particularly important if one aims to motivate groups currently underrepresented in further training to participate in such activities.
    Keywords: I28 ; J24 ; M53 ; ddc:330 ; Berufliche Weiterbildung ; faktorieller Survey ; Online-Befragung ; Weiterbildungsbereitschaft
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 42
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: Die demografische Alterung führt langfristig zu einem sinkenden Arbeitskräftepotenzial. Zur Deckung der denkbaren Personallücke wird neben Zuwanderung auf die Förderung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren gesetzt. Weil aktuelle Prognosen von einem Rückgang der nach Deutschland gerichteten Zuwanderungsströme ausgehen, behandelt der vorliegende Beitrag die Frage, wie quantitativ bedeutsam die inländischen Personalreserven sind und ob sie ausreichen, die demografische Lücke zu schließen. Auf der Basis des Erwerbspersonenpotenzials werden unterschiedliche Szenarien gerechnet, die auf teilweise extremen Annahmen beruhen. In den Szenarien steigen insbesondere die Erwerbsquoten von Frauen und Älteren deutlich an. Die Ergebnisse zeigen, dass mit einer höheren Erwerbsbeteiligung nur ein teilweiser Ausgleich des erwarteten Rückgangs des Erwerbspersonenpotenzials gelingen kann. Der Grund dafür ist, dass die demografische Basis, die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, schneller und langfristig stärker schrumpft als die Erwerbsquoten steigen können. Zudem gibt es Risiken, weil das theoretisch zur Verfügung stehende Potenzial an Arbeitskräften möglicherweise für die künftigen Jobanforderungen nicht ausreichend qualifiziert ist.
    Description: Demographic ageing will reduce labor supply in the long run. This could result in a substantial labor shortage. Attracting migrants and promotion of labor participation of females and older persons are discussed to mitigate the problem. Recent studies, however, suggest a decline in the migration inflow. Therefore, our study focuses on the question, whether domestic human resources will be sufficient to close the gap between future labor supply and demand. Based on most up-to-date labor force projections we simulate and analyze scenarios even using rather extreme assumptions regarding labor participation rates, in particular of women and older people. The results show higher labor participation rates can only partially compensate the demographic influence, as the working age population will shrink to a greater extend and faster than the participation rates. In addition, some workers might not be able to meet the future job requirements. In this case the potential labor force would be even smaller.
    Keywords: J11 ; J21 ; J82 ; J61 ; ddc:330 ; Demografie ; Erwerbspersonenpotenzial ; Erwerbsquote ; Fachkräftemangel ; ausländische Arbeitskräfte
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 43
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: Hintergrund des Projektes ist die in Deutschland nach wie vor bestehende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Zwar ist ein großer Teil des sogenannten Gender Pay Gaps dadurch zu erklären, dass Frauen häufiger in Teilzeit erwerbstätig sind, eher ihre Erwerbstätigkeit aufgrund familiärer Umstände unterbrechen und seltener in gut bezahlten Führungspositionen bzw. den Hochlohnbranchen der Industrie beschäftigt sind. Doch selbst bei vergleichbaren Qualifikationen und Tätigkeiten verdienen Frauen auf den gleichen Positionen wie Männer durchschnittlich immer noch weniger. Um das Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" stärker voranzubringen, trat 2017 ein Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen (Entgelttransparenzgesetz) in Kraft. Es sieht unter anderem vor, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Firmen mit mehr als 200 Beschäftigten von ihren Arbeitgebern Auskunft darüber verlangen können, wie viel Geld ihre Kolleginnen und Kollegen in vergleichbaren Positionen verdienen. Ziel des Projektes, das im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durchgeführt wurde, ist die Untersuchung der Entgelt- und Chancengleichheit von Frauen und Männern. Dabei wurde ein Vergleich hergestellt zwischen kleinen Betrieben, für die das Gesetz nicht gilt, und großen Betrieben. Es zeigt sich zunächst, dass insgesamt lediglich 0,7 Prozent aller Betriebe und 32 Prozent aller Beschäftigten von dem im Entgelttransparenzgesetz geschaffenen Instrument "individueller Auskunftsanspruch" erfasst werden. Von weiterem Interesse ist insbesondere die Höhe des Gender Pay Gaps. Dieser ist in Betrieben mit 50 bis 200 Beschäftigten am kleinsten (20%). In Betrieben mit 200 bis 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist er hingegen am höchsten (28%). Die Unterschiede nach Betriebsgrößen sind den steigenden Stundenlöhnen von Männern in großen Betrieben und den relativ gleichbleibenden Stundenlöhnen von Frauen geschuldet. In großen Betrieben lassen sich mehr als zwei Drittel des Gender Pay Gap durch die Unterschiede in der Ausstattung von Männern und Frauen erklären, in kleinen Betrieben lässt sich dadurch nur die Hälfte erklären. Insgesamt ist die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern als Unternehmensstrategie noch zu wenig in Betrieben etabliert. Eine Ausnahme bildet das konkrete Ziel der Förderung von Frauen in Führungspositionen, welches von der Hälfte der großen Betriebe explizit verfolgt wird.
    Description: The project background is the still existing wage gap between men and women in Germany. Although a substantial part of the so called Gender Pay Gap can be traced back to women working part-time more often, interrupting their careers due to childcare and are less likely employed in well payed leadership positions or in high-payment sectors. But even with comparable qualification and occupation, women still earn averagely less than men in the same position. To advance the approach "equal wage for equal work", a law to promote the transparency of wage structures (Entgelttransparenzgesetz) came into force in 2017. This allows employees in establishments with more than 200 employees to request information from the employer about the wage level that colleagues in comparable positions receive. The aim of the project, which has been conducted on behalf of the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth (BMFSFJ), is the examination of equality of payment and opportunities for men and women. Therefore a comparison between small companies - to which the law will not apply - and big companies has been established. Our analyses showed that only 0.7 percent of all establishments and 32 percent of all employees are covered by the instrument created in the "Entgelttransparenzgesetz". The level of the gender pay gap is of further interest. It is smallest in establishments with 50 to 200 employees (20%). However, it is highest in establishments with 200 to 500 employees (28%). The differences by firm size are due to the increasing hourly wages of men in large establishments and the relatively constant hourly wages of women. In large firms more than two thirds of the gender pay gap can be explained by differences in the endowment of men and women, while in small firms only half can be explained by endowment. Overall, the promotion of equality between women and men as a corporate strategy is still not well established in companies. An exception is the specific goal of promoting women in management positions, which is explicitly pursued by half of the large establishments.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 44
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: Der Arbeitsmarktspiegel beschreibt anhand aktueller Daten wichtige Trends auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Der vorliegenden fünften Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels liegen Daten bis einschließlich Juli 2017 zugrunde. Damit lässt sich zwischen einmaligen, kurzfristigen Veränderungen zum Zeitpunkt der Mindestlohneinführung und mittel- bis längerfristigen Trendveränderungen unterscheiden. Daneben können Arbeitsmarktentwicklungen nach Anpassung des Mindestlohns von 8,50 auf 8,84 Euro zum 1. Januar 2017 beobachtet werden. In den mehr als zwei Jahren seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist die Gesamtbeschäftigung und insbesondere die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen in Deutschland stetig gestiegen. Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten, die nach der Mindestlohneinführung 2015 deutlich gesunken ist, nimmt auch in den folgenden beiden Jahren weiter leicht ab. Auf Beschäftigungsanpassungen in Folge der Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2017 geben die vorliegenden Beschäftigungsdaten keine Hinweise. Neben allgemeinen Beschäftigungstrends untersucht der Arbeitsmarktspiegel, wie sich die Entwicklungen für spezifische Untergruppen des Arbeits-markts unterscheiden, insbesondere nach Geschlecht, Branche und Region. Bisher erschienen vier Ausgaben des Arbeitsmarktspiegels. Dieser Forschungsbericht stellt eine aktualisierte und inhaltlich modifizierte Version dar.
    Description: The Arbeitsmarktspiegel shows important developments on the German labour market since the introduction of the statutory minimum wage in Germany. For the fifth edition of the Arbeitsmarktspiegel, data until July 2017 is available. Based on the long observation period, we can distinguish between short-term and longer-term changes after the introduction of the minimum wage. Current developments following the minimum wage increase from € 8.50 to € 8.84 as of January 1, 2017 can also be observed. The overall employment has continuously increased during the more than two years since the introduction of the minimum wage. This is mainly due to an increase in employment subject to social security. The number of marginal employees, which had decreased considerably after the introduction of the minimum wage in 2015, has since continued to follow a slightly declining path. As to the minimum wage increase in 2017, our analyses do not suggest any effects on employment. Next to employment trends in general, the Arbeitsmarktspiegel examines developments for specific sub-groups of the labour market, especially differences with regard to gender, industry, and region. Four editions of the Arbeitsmarktspiegel have been released so far. This research report represents an updated version with partly varying topics.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 45
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: Berufsklassifikationen sind anhand der ausgeübten Tätigkeit gegliedert und entsprechend wird auch in Umfragen zur Erfassung des Berufs nach der "beruflichen Tätigkeit" gefragt. Obwohl sich diese Abfrage auf die Klassifikation bezieht, wird bei der Kodierung von Antworten nur selten auf die Tätigkeitsbeschreibungen aus der Berufsklassifikation zurückgegriffen. Stattdessen erfolgt die Kodierung meist indirekt, indem Kodierer Berufsbenennungen aus einem Kodier-Index auswählen. Da viele Berufsbenennungen aber unpräzise sind und nur unzureichend die zugrundeliegende Tätigkeit beschreiben, kann es dabei zu fehlerhaften Kodierungen kommen. Als alternative Vorgehensweise entwickeln wir eine tätigkeitsorientierte Hilfsklassifikation zur Verwendung in computergestützten Vorschlagssystemen. Dies unterstützt Kodierer, die passendste Tätigkeit ohne den Umweg über Berufsbenennungen auszuwählen. Die neue Hilfsklassifikation basiert auf der deutschen Klassifikation der Berufe 2010 und der internationalen Standardklassifikation der Berufe 2008 und soll eine simultane Kodierung in beide Klassifikationen ermöglichen. Da zur Nutzung der Hilfsklassifikation Detailkenntnisse über die ausgeübte Tätigkeit des Befragten nötig sind, erwarten wir den größten Nutzen beim Einsatz während des Interviews, wenn Befragte die für sie passendste Tätigkeit selbst auswählen.
    Description: Occupational classifications are structured by the type of work that employees perform. Consequently, German surveys ask employees about the work they perform in order to collect information about occupation. Although the question is tailored to this classification principle, category definitions describing the work are infrequently used for coding. Instead, coding is more indirect as coders often select job titles from a separate coding index. Since many job titles are imprecise and do not sufficiently describe the work actually performed, incorrect assignments may occur. As an alternative, we develop an auxiliary classification describing work activities, useful for computer-assisted coding. It allows coders to select the most appropriate work activity without using imprecise job titles for coding. The new auxiliary classification is based on both the 2010 German Classification of Occupations and the 2008 International Standard Classification of Occupations and allows simultaneous coding to both classifications. The greatest benefits are realized if detailed knowledge about the respondents' work activities is available. Therefore, the auxiliary classification is most useful if respondents themselves can select the most appropriate work activity from it.
    Keywords: C830 ; J400 ; ddc:330 ; Occupation ; ISCO-08 ; KldB 2010 ; Survey methodology
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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  • 46
    Publication Date: 2018-09-21
    Description: Der vorliegende Bericht beschreibt die Durchführung von 36 Experteninterviews mit Personalverantwortlichen zum Thema betriebliche Erfahrungen mit Geflüchteten und stellt die gewonnenen Erkenntnisse in strukturierter Weise zusammen. Diese wurden im vierten Quartal 2016 vertieft zu den aus betrieblicher Sicht wahrgenommenen Chancen und Risiken bei der Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt interviewt. Bei der großen Mehrheit der befragten Unternehmen besteht eine große Bereitschaft, einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu leisten. Der betriebliche "Nutzen" bzw. die Relevanz der geschilderten Probleme hängt stark an dem zu besetzenden qualifikationsspezifischen Tätigkeitsfeld. Als positiv wurde seitens der befragten Betriebe die Motivation zur Arbeitsaufnahme der Geflüchteten hervorgehoben. Die Hauptgründe, die einer gelingenden Integration in den Arbeitsmarkt entgegenstehen, sind: mangelnde Sprachkenntnisse, mangelnde Fachkenntnisse und bestehende kulturelle Unterschiede. Mangelnde Sprachkenntnisse wurden seitens vieler Befragter als das größte Hindernis für eine erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt eingeschätzt.
    Description: This report describes the implementation of 36 expert interviews with HR managers on the topic of employer experiences with refugees, and compiles the findings in a structured manner. The employers were interviewed in depth in the fourth quarter of 2016 regarding the opportunities and risks perceived from an employer perspective on the integration of refugees into the German labour market. The vast majority of the establishments surveyed are very willing to contribute to the integration of refugees into the labour market. The "benefit" to employers, or the relevance of the problems described, depends to a large extent on the qualification-specific field of jobs to be filled. On the part of the interviewed establishments, the refugees' work motivation was emphatically described as positive. The main reasons that stand in the way of successful integration into the labour market are: lack of language skills, lack of professional skills and cultural differences. Many respondents consi-dered a lack of language skills as the greatest obstacle to successful integration into the German labour market.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 47
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Für Brandenburger Auszubildende, vor allem aus den Berliner Umlandgemeinden, ist die Bundeshauptstadt aufgrund ihres breiten Bildungs- und Beschäftigungsangebots und der guten Erreichbarkeit ein Pendlermagnet. In der letzten Zeit wird aber auch das Berliner Umland infolge der Suburbanisierung und seiner positiven Beschäftigungsentwicklung für Berliner Jugendliche ein immer attraktiverer Ausbildungsort. Trotz der Entlastung am Lehrstellenmarkt, insbesondere aufgrund der demografischen Rückgänge bei den Ausbildungsstellenbewerbern, haben sich die Pendlerströme von Auszubildenden zwischen Berlin und Brandenburg intensiviert. Es werden aber auch weite Strecken in Kauf genommen, um eine Ausbildung zu absolvieren. Der Anteil weiblicher Auszubildender unter den Einpendlern entspricht dem Niveau aller Auszubildenden vor Ort - fast die Hälfte der mobilen Auszubildenden sind junge Frauen. Anders die Situation im Umland und weiteren Metropolenraum. Hier ist der Anteil männlicher Einpendler aufgrund des höheren Anteils gewerblicher Ausbildungsstellen überdurchschnittlich. Auch mit Blick auf die Schulbildung werden Unterschiede deutlich. So sind die Anteile der mobilen Auszubildenden mit Abitur in allen betrachteten Regionen deutlich höher als unter Nicht-Pendlern. Bei einer berufsspezifischen Betrachtung zeigt sich, dass in den ausgewählten Teilregionen die Reihenfolge der zehn wichtigsten Ausbildungsberufe zwar unterschiedlich ist, die häufigsten Berufe in Berlin, dem Berliner Umland und dem weiteren Metropolenraum aber weitgehend identisch sind.
    Keywords: ddc:330 ; Auszubildende ; Mobilität ; Pendler ; Soziodemografie ; Strukturen
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 48
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern in Rheinland-Pfalz, die einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgehen, liegt bei 15,2 Prozent. Dieser geschlechtsspezifische Entgeltunterschied variiert innerhalb von Rheinland-Pfalz deutlich. In den kreisfreien Städten verdienen Frauen zwischen 8,3 Prozent (Neustadt an der Weinstraße) und 32,8 Prozent (Zweibrücken) weniger als die Männer. In den Landkreisen liegt der Gender Pay Gap zwischen 7,7 Prozent (Mainz-Bingen) und 29,9 Prozent (Germersheim). Vor allem in Kreisen, in denen das Verarbeitende Gewerbe dominiert, ist der Gender Pay Gap besonders hoch, ebenso in Kreisen, in denen vorwiegend Großbetriebe ansässig sind. In Kreisen mit einer jungen Altersstruktur ist der Gender Pay Gap dagegen vergleichsweise niedrig. Eine Oaxaca-Blinder-Zerlegung zeigt, dass vor allem die individuellen Merkmale einen Großteil der Höhe des Gender Pay Gap erklären. Die regionalen Faktoren, wie Wirtschafts- und Betriebsstruktur sowie die Altersstruktur in einer Region leisten kaum einen Beitrag zur Erklärung des Gender Pay Gap. Der Erklärungsbeitrag unterscheidet sich aber bei getrennter Betrachtung von Landkreisen und kreisfreien Städten: Insbesondere regionale Merkmale, wie Wirtschafts- und Altersstruktur wirken in den Landkreisen auf das Entgelt von Frauen positiver als auf das der Männer, was sich mindernd auf den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied auswirkt.
    Keywords: ddc:330 ; Regionaler Gender Pay Gap ; Rheinland-Pfalz
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 49
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Die vorliegende Studie beleuchtet Strukturen und Trends der Beschäftigung, der Arbeitslosigkeit und der Ausbildung in MINT-Berufen in Hessen. Neben dem Blick auf die Entwicklung und den aktuellen Stand der Beschäftigung wird hierbei auch die Arbeitslosigkeit in MINT-Berufen analysiert. Ferner wird die aktuelle Nachwuchssituation anhand der MINT-Ausbildungsberufe und -Studienfächer betrachtet, um ein ganzheitliches Bild sowohl von dem zu erwartenden Arbeitskräfteangebot als auch von den sich anhand der gesetzten Studien- und Ausbildungsschwerpunkte im MINT-Bereich abzeichnenden Zukunftstrends (Nachfrageseite) zu liefern. MINT-Berufe bieten in der Regel ein gutes und relativ sicheres Arbeitsfeld. Die Beschäftigungschancen in MINT-Berufen in Hessen sind günstig dank fortwährend guter Entwicklung in diesem berufsspezifischen Arbeitsmarkt. Auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in MINT-Berufen ist positiv zu werten. Jedoch sind MINT-Berufe nach wie vor eine Männerdomäne. Die geschlechtsspezifische Segregation auf dem Arbeitsmarkt wird bereits in der beruflichen und akademischen Ausbildung zementiert.
    Keywords: ddc:330 ; Ausbildung ; Beschäftigung ; Hessen ; MINT ; Studium
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Trotz anhaltenden Beschäftigungswachstums geht die Zahl der Arbeitslosen nicht im gleichen Umfang zurück. In Niedersachsen, wie in Deutschland insgesamt, lassen sich in den letzten Jahren eine Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit sowie längere Arbeitslosigkeitsdauern beobachten. Dieser Beitrag widmet sich zwei Fragestellungen: Einerseits wird der Bestand der Arbeitslosen in Niedersachsen im Hinblick auf verschiedene Strukturmerkmale sowie auf die regionale Verteilung analysiert; zum anderen stehen die Übergänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung im Fokus. Eine nicht weiter differenzierte Betrachtung der Gruppe aller Arbeitslosen würde jedoch der eingangs beschriebenen Stagnation des Rückgangs der Langzeitarbeitslosigkeit nicht gerecht. Daher werden die Gruppe aller Langzeitarbeitslosen sowie eine als "arbeitsmarktferne" Langzeitarbeitslose bezeichnete Untergruppe, für die eine lange Dauer der Arbeitslosigkeit und kurze Beschäftigungserfahrungen kennzeichnend sind, mit der Gesamtheit aller Arbeitslosen verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Ältere und Personen ohne Berufsausbildung bei den Langzeitarbeitslosen überrepräsentiert sind und Langzeitarbeitslose deutlich seltener - gemessen am Bestand - Übergänge in Beschäftigung realisieren können. Gelingt die Aufnahme einer Beschäftigung, ist diese für Langzeitarbeitslose im Durchschnitt von kürzerer Dauer. In den meisten Fällen sind diese Unterschiede für die "arbeitsmarktfernen" Langzeitarbeitslosen noch stärker ausgeprägt.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosigkeit ; Langzeitarbeitslosigkeit ; Niedersachsen ; Übergänge in Beschäftigung
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 51
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Der Beitrag analysiert den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in Sachsen. Dabei werden zwei Ausbildungskohorten (1994/1995 und 2011/2012) hinsichtlich ihrer Weiterbeschäftigung, ihres Wechselverhaltens und der Entgeltentwicklung an dieser sog. Zweiten Schwelle beobachtet. Dabei zeigt sich, dass knapp die Hälfte aller Auszubildenden der Ausbildungskohorte 2011/2012 im Anschluss an ihre Ausbildung weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt ist. Mehr als ein Drittel wechselt den Betrieb. Rund 15 Prozent weisen eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes (z. B. durch Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Erwerb eines höherqualifizierenden Abschlusses etc.) auf. In der Ausbildungskohorte 1994/1995 lag der Anteil derjenigen, die im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt waren, bei einem Drittel, etwa genauso viele wechselten den Betrieb und ein Drittel zeigte eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes. Damit spiegelt sich die in der jüngeren Vergangenheit und aktuell zu beobachtende stabile Arbeitsmarktlage auch an der Zweiten Schwelle wider. [...]
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsplatzwechsel ; Berufswechsel ; Einkommensentwicklung ; horizontale Mobilität ; innerbetriebliche Mobilität ; regionale Mobilität ; Zweite Schwelle ; zwischenbetriebliche Mobilität
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 52
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-05-03
    Description: Der bayerische Arbeitsmarkt ist in einer sehr guten Verfassung. Die sozialversicherungspflich-tige Beschäftigung steigt stetig an, die Zahl der Arbeitslosen erreicht immer neue Tiefstände und die Arbeitslosenquote bewegt sich nahe der Vollbeschäftigungsschwelle von 3 Prozent. Ob und wie sich diese Entwicklung 2018 fortsetzen wird, zeigt die regionale Arbeitsmarktprog-nose des Regionalen Forschungsnetzes (RFN) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsfor-schung (IAB) für 2018. In Anlehnung an die nationale Prognose des IAB veröffentlicht das RFN zweimal im Jahr Prognosen zur Zahl der Arbeitslosen und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (am Arbeitsort) für West- und Ostdeutschland sowie für die einzelnen Bundes-länder und Agenturbezirke der Bundesagentur für Arbeit. Demnach wird die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Bayern im Ver-gleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent und somit etwas kräftiger als in Deutschland insgesamt (1,9 Prozent) zunehmen. Die Zahl der Arbeitslosen wird mit -2,5 Prozent ähnlich stark zurück-gehen wie im bundesweiten Durchschnitt (-2,4 Prozent). Der Rückgang zeigt sich in beiden Rechtskreisen. Allerdings wird die SGB II Arbeitslosigkeit voraussichtlich etwas stärker zurückgehen (-2,6 Prozent) als die SGB III Arbeitslosigkeit (-2,3 Prozent). Innerhalb Bayerns zeigen sich vor allem Unterschiede zwischen Nord- und Ostbayern und zwischen den städtisch und ländlich geprägten Agenturbezirken. Zudem erschweren zunehmend strukturelle Probleme den Ausgleich am Arbeitsmarkt.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarkt ; Prognose ; Konjunktur ; Bayern
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 53
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Trotz eines hohen Beschäftigungswachstums ist die Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende zuletzt nicht mehr so stark gesunken wie bis zum Jahr 2011. Daher hat sich die Regierungskoalition auf ein Beschäftigungsprogramm für Personen mit besonders langem Leistungsbezug verständigt. Der Soziale Arbeitsmarkt soll sehr arbeitsmarktferne Arbeitslosengeld-II-Beziehende durch hohe Lohnkostenzuschüsse und ein begleitendes Coaching in Erwerbsarbeit integrieren und damit eine bessere soziale Teilhabe für diesen Personenkreis ermöglichen. Da der Erfolg des Programms wesentlich davon abhängt, dass die richtigen Personen gefördert werden, werden in diesem Kurzbericht empirisch fundierte Kriterien vorgeschlagen, die helfen, die Zielgruppe zu charakterisieren und einzugrenzen. Als besonders relevant zeigen sich sehr lange Zeiten ohne versicherungspflichtige oder abhängige Beschäftigung, langfristiger ALG-II-Bezug sowie ein Alter ab 45 Jahren.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 54
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Wenn große Unternehmen vor der Insolvenz stehen, ist das öffentliche Interesse am Schicksal der Firma wie auch am Verbleib der Mitarbeiter meist beträchtlich. Dennoch liegen bisher nur wenige Informationen zu den Folgen einer Insolvenz für die Beschäftigten vor. Insbesondere die Insolvenzen kleiner Betriebe bleiben oft unbeachtet. Dieser Kurzbericht informiert nicht nur über das generelle Risiko der Beschäftigten, von einer Insolvenz betroffen zu sein. Er zeigt auch, mit welchen kurz- und mittelfristigen Auswirkungen die betroffenen Beschäftigten rechnen müssen. Dabei werden insbesondere die Effekte einer Insolvenz auf die Erwerbseinkommen und auf die Beschäftigungschancen der Betroffenen untersucht.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 55
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Die aktuelle IAB-Prognose blickt auf die zu erwartenden Entwicklungen von Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Jahr 2018. Die Konjunktur durchlief zuletzt eine Hochphase, getragen sowohl von der welt- als auch von der binnenwirtschaftlichen Entwicklung. Das verstärkt den Aufwärtstrend am deutschen Arbeitsmarkt. Momentan scheint es, dass das Beschäftigungswachstum erst durch knapper werdende Arbeitskräfte begrenzt werden wird. Nach der IAB-Prognose sinkt die Arbeitslosigkeit weiter und erreicht einen neuen Tiefstand seit der Wiedervereinigung. Das Erwerbspersonenpotenzial wächst auch im Jahr 2018 vor allem migrationsbedingt, allerdings schwächer als in den beiden Vorjahren. Das Arbeitsvolumen steigt auf einen Rekordstand, auch wenn die Arbeitszeit je Erwerbstätigen sinkt. Bei der Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt gibt es Fortschritte, es verbleiben aber große Herausforderungen.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 56
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Die Mehrheit der Arbeitslosengeld-II-Bezieher ist über längere Zeit auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen. Dennoch ist die Zahl der aus dem Leistungsbezug aufgenommenen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse nicht unerheblich, im Jahr 2013 lag sie bei knapp einer Million. Die Autorinnen untersuchen die Merkmale und die Stabilität dieser neu aufgenommenen Tätigkeiten von Arbeitslosengeld-II-Beziehern und stellen fest, dass fast die Hälfte der Beschäftigungen weniger als sechs Monate dauerte. Zwei Fünftel der Leistungsbezieher waren mindestens zwölf Monate ununterbrochen beschäftigt und gut die Hälfte der Arbeitsaufnahmen ging mit einer Beendigung des Leistungsbezugs von mindestens einem Monat einher. Zwei Fünftel der Jobs waren Helfertätigkeiten und etwa 80 Prozent der aufgenommenen Vollzeitjobs lagen im Niedriglohnsektor.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 57
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: In nahezu allen Industrieländern legen Beschäftigte immer längere Strecken zwischen Wohn- und Arbeitsort zurück. Die Autoren untersuchen, ob dieser Trend auch für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in Deutschland gilt. Mithilfe der geografischen Koordinaten des Wohn- und Arbeitsorts lassen sich erstmals die tatsächlichen Fahrstrecken zur Analyse der Pendeldistanzen innerhalb und zwischen Städten und Regionen verwenden.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 58
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Aktuell suchen viele Betriebe nach Fachkräften und manche Stellen bleiben längere Zeit unbesetzt, obwohl im Jahresdurchschnitt 2018 voraussichtlich gut 2,3 Millionen Menschen arbeitslos sind. Etwa 850.000 von ihnen haben seit einem Jahr oder länger keinen Job. Die IAB-Stellenerhebung zeigt die betriebliche Sicht auf langzeitarbeitslose Bewerber: Wie schätzen Personalverantwortliche sie im Vergleich zu anderen Bewerbern ein, welche Merkmale spielen bei der Personalauswahl eine Rolle und wie könnten ihre Einstellungschancen verbessert werden?
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 59
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Befristete Arbeitsverträge haben im Jahr 2017 mit 8,3 Prozent der Beschäftigten einen neuen Höchststand erreicht. Zugleich sind die Übernahmechancen in unbefristete Beschäftigung seit 2009 kontinuierlich gestiegen. Die Bundesregierung plant nun eine Reform, um Zahl und Dauer der Befristungen zu beschränken. Es ist jedoch offen, ob die im Koalitionsvertrag geplanten Vorhaben im Hinblick auf die Beschäftigungsmöglichkeiten der Betroffenen zielführend sind. Daher sollten mögliche Alternativen geprüft werden.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 60
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Eine Kernidee aktivierender Arbeitsmarktpolitik ist es, auf die Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Arbeitsuchenden zu setzen und diese zu stärken. Sogenannte Aktionspläne sollen die Arbeitsuchenden dazu anregen, konkrete Vorstellungen zu ihren beruflichen Zielen, Stärken und Schwächen sowie zu möglichen Qualifizierungsbedarfen und Suchstrategien zu entwickeln. In einem Modellprojekt wurde der Einsatz dieser Aktionspläne erprobt und ihre Wirkung auf den Arbeitsmarkterfolg von Arbeitsuchenden untersucht.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 61
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Betriebe in Deutschland bieten immer häufiger Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Große Betriebe sind hier Vorreiter, aber die kleinen und mittleren Betriebe ziehen nach. Das zeigen IAB-Analysen auf Basis von Linked-Employer-Employee-Daten. Deutlich wird außerdem, dass das Angebot familienfreundlicher Maßnahmen mit kürzeren familienbedingten Erwerbsunterbrechungsdauern bei Müttern einhergeht.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 62
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Wer in Deutschland Arbeitslosengeld II bezieht, muss bestimmte Pflichten erfüllen. Andernfalls kann das Jobcenter die Leistungen teilweise kürzen oder vollständig einstellen. Wie stehen unbeteiligte Dritte zu solchen Sanktionen, was für Kürzungen halten sie für gerecht? Und hängt ihre Bewertung von der jeweiligen Situation und den Merkmalen der Befragten ab? So gelten etwa für Menschen unter 25 Jahren sowie bei wiederholten Sanktionen strengere Regeln. Die Befunde zeigen, dass die Bewertungen zwischen den Szenarien durchaus differieren. Anders als es der Gesetzgeber vorsieht, würden die Befragten junge Menschen nur geringfügig höher sanktionieren als ältere Menschen. Auch würden sie die zweite Sanktion nur leicht höher ansetzen als die erste. Ebenso fällt die Bewertung unterschiedlich aus, je nachdem, wer gefragt wird.
    Keywords: ddc:330
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 63
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Seit Mitte der 2000er Jahre ist in Deutschland fast durchgängig eine steigende betriebliche Personalnachfrage zu beobachten, die mit einem nur kurz unterbrochenen Wirtschaftswachstum und sinkender Arbeitslosigkeit einhergeht. Im Jahr 2017 gab es insgesamt 3,65 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen und die Zahl der offenen Stellen lag mit 1,2 Millionen auf dem höchsten Stand der letzten 25 Jahre. Seit 1992 wird derzeit die niedrigste Arbeitslosen-Stellen-Relation beobachtet: 2017 entfielen zwei Arbeitslose auf jede aktuell oder später zu besetzende Stelle. Die jährliche IAB-Stellenerhebung in deutschen Betrieben zeigt zudem, dass seit zwei Jahren die Personalknappheit erstmals als häufigster Grund für die Beeinträchtigung wirtschaftlicher Aktivitäten genannt wird.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 64
    Publication Date: 2018-11-29
    Description: Mit dem fortschreitenden technologischen Wandel können immer mehr berufliche Tätigkeiten von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden. Zwischen 2013 und 2016 haben sich diese sogenannten Substituierbarkeitspotenziale in fast allen Berufen erhöht. Ebenso ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gestiegen, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten. Die Autorinnen zeigen, wie sich diese Potenziale in den deutschen Bundesländern entwickelt haben und wie das mit den regionalen Branchen- und Berufsstrukturen zusammenhängt.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 65
    Publication Date: 2018-11-29
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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