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  • 1
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Rund 2,8 Millionen Erwerbsminderungs- und Altersrenten würden aktuell von dem SPD-Modell einer Respekt-Rente profitieren. Weitere 3,2 Millionen Bestandsrenten weisen zwar einen vergleichbar niedrigen Durchschnittswert an Entgeltpunkten auf, aber eine Aufstockung bliebe diesen Rentnern verwehrt, weil mindestens ein Beitragsjahr fehlt. Daraus erwachsen weitere Ungleichbehandlungen in der Mindestsicherung.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die Kosten der EEG-Umlage sind hoch wie noch nie. Im Jahr 2018 kosteten die Auflagen durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) die Stromkunden insgesamt 26,6 Milliarden Euro. Deshalb ist es wichtig, dass die Förderungen für den Ausbau von Stromerzeugungsanlagen erneuerbarer Energien nicht höher sind als notwendig. Doch Mengenbegrenzungen und Genehmigungsengpässe verhindern, dass die aktuell kostengünstigste Technologie am stärksten ausgebaut werden kann. Im Sinne einer effizienten Energiewende bedarf das dringend einer Reform. Denn schließlich zahlt jeder Letztverbraucher die Zusatzkosten.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 3
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die energieintensiven Industrien sind besonders von energie- und klimapolitisch motivierten Veränderungen der Standortbedingungen in Deutschland betroffen. Der systematische Rückgang des Kapitalstocks dieser Branchen seit 2002 zeigt, dass die Produktionsmöglichkeiten nicht als gesichert angesehen werden können. So ist das reale Bruttoanlagevermögen der energieintensiven Branchen seit 2010 um 8,5 Prozent oder 25 Milliarden Euro gefallen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 4
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die kürzlich in einer Studie festgestellten Unterschiede zwischen der tatsächlich gezahlten und der tariflichen Steuerbelastung sind in Deutschland auf Abweichungen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz zurückzuführen. Inwieweit Konzerne Gewinne verlagern, um Steuern zu sparen, lässt sich mit diesem Vergleich nicht abschätzen. Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland zahlt in etwa den tariflichen Steuersatz.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die Alterung der Gesellschaft in den Großstädten ist vorrübergehend durch die Zuwanderung aus dem In- und Ausland gestoppt. Dabei verstärken die Wanderungen junger Bevölkerungsschichten in die Großstädte die Alterungsprozesse in den Abwanderungsregionen. Auf die zunehmenden regionalen Unterschiede in der demografischen Entwicklung bedarf es fallbezogene und abgestimmte Antworten von Bund, Ländern und Kommunen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 6
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die Politik setzt zahlreiche Maßnahmen für eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Gleichberechtigung um. Dennoch zeigt sich in Sachen Hausarbeit ein deutliches Ungleichgewicht. Der Wandel von gesellschaftlichen Normen scheint hier schneller voranzuschreiten als der Wandel von tatsächlichem Verhalten. Sogar bei denen, die ein modernes Rollenverständnis haben, putzt und wäscht meistens die Frau.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Im Jahr 2017 lag der Anteil der Einser-Abiturienten an der Bevölkerung im entsprechenden Alter mit 3,3 Prozent fast doppelt so hoch wie noch 2006 mit 1,7 Prozent. Dabei sind den PISA-Studien zufolge heute an sich nicht mehr Schüler als 'Top-Performer' einzustufen. Den Leistungsstärksten schadet das, wenn ihre Kompetenzen schlechter gefördert und dokumentiert werden.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Mit der Reform des Urheberrechts möchte die Europäische Union auf die technischen Entwicklungen und die zunehmende Dominanz digitaler Plattformen reagieren sowie einen digitalen Binnenmarkt vorantreiben. Die gewählten Mittel haben jedoch gravierende Nebenwirkungen wie Informationsunterdrückung, Wettbewerbsverzerrungen und Umsatzverluste bei Rechteinhabern.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die Chefetagen der Immobilienunternehmen teilen zunehmend die Sorgen der Gesamtwirtschaft. Dementsprechend verschlechtert sich das Immobilienklima spürbar. Viele Zahlen sprechen bislang jedoch weiterhin eine andere Sprache. Die sehr gute Konjunktur der Branche dürfte sich damit (noch) weiter fortsetzen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Vom Immobilienpreisboom in Deutschland profitieren nicht nur Kapitalanleger und große Wohnungsunternehmen, sondern auch viele Eigenheimbesitzer. Quer über alle Regionen sind zwischen 2013 und 2018 die Preise für Einfamilienhäuser deutlich gestiegen: in der Spitze um bis zu 93 Prozent. Dennoch lahmt in Deutschland die Eigentumsbildung.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 11
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt zu fördern, strebt die EU-Kommission unter anderem eine Verringerung der geschlechterbezogenen Entgeltlücke an. Dabei fokussiert sie bislang vor allem auf die durchschnittlichen oder unbereinigten Entgeltunterschiede, die allerdings wenig aussagekräftig sind. Ein vorsichtiger Blick auf Daten zur bereinigten Entgeltlücke zeigt, dass in einigen Staaten und insbesondere auch in Deutschland die Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern leicht abgenommen hat.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die Pharmaindustrie erwirtschaftet zwei Drittel ihres Umsatzes im Ausland. Mit der Entwicklung der Weltwirtschaft hat sich im zweiten Halbjahr 2018 die industrielle Konjunktur Deutschlands eingetrübt. Auch in der Pharmaindustrie spiegelte sich die nachlassende gesamtwirtschaftliche Dynamik, wenn auch abgemildert, wider.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Das knappe Wohnungsangebot, steigende Mieten und Immobilienpreise dämpfen den zuletzt hohen Zuzug in die Großstädte. Die Ballungszentren bleiben zwar insbesondere für Studierende und Berufseinsteiger attraktiv. Familien bevorzugen dagegen zunehmend das Umland der Großstädte. Bereits seit 2014 ziehen im Saldo mehr Inländer aus den Großstädten heraus - Tendenz steigend.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 14
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Die Bundesregierung ist derzeit nicht nur bemüht, die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen, sondern plant darüber hinaus weitere Gesetzesvorhaben. Doch gleichzeitig lässt das Wachstum der Steuereinnahmen nach. So übersteigen die resultierenden Mehrausgaben den Handlungsspielraum des Bundes bis 2022 um voraussichtlich mehr als 100 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich längst nicht nur um zukunftsgerichtete Investitionen, für die im Zweifelsfall neue Schulden gerechtfertigt wären.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 15
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-01-19
    Description: Schwarzarbeit schädigt die deutschen Unternehmen und bewirkt Umsatzeinbußen von 4,7 Prozent oder umgerechnet 300 Milliarden Euro jährlich, wie die neueste, repräsentative Unternehmensbefragung im IW-Zukunftspanel von November 2018 von 853 Unternehmen zeigt.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 16
    Publication Date: 2019-01-26
    Description: Die professionalisierte, kontinuierliche Vermietung von Wohnraum über Homesharing-Plattformen wie Airbnb kann dem Markt Wohnraum entziehen und lokal existierende Wohnraum-knappheit verschärfen. Regelungen zur Steuerung der Vermietungstätigkeit wie Zweckentfremdungsverbote sollen dem entgegenwirken. In Nordrhein-Westfalen lässt sich jedoch kein empirischer Beleg für umfangreichen Wohnraumentzug durch Airbnb feststellen.
    Description: A professional, continuous short-term letting of accommodation via home sharing platforms like Airbnb can lead to a reduction of housing space and therefore intensify housing shortages. Regulation like the ban of an exclusive use of apartments or houses for short-term accommodation (so-called ban on misuse or Zweckentfremdungsverbot) are supposed to prevent or to mitigate such developments. In the German federal state of North Rhine-Westphalia however, no empirical evidence for such reductions of housing space due to home sharing via Airbnb can be found.
    Keywords: D52 ; L14 ; L51 ; L86 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 17
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-01-31
    Description: Ausschlaggebend für den starken Anstieg der Kinderzahlen waren eine steigende Zahl an potenziellen Müttern, mehr Geburten je potenzieller Mütter und eine substanzielle Zuwanderung von Kindern. Dadurch werden in den nächsten Jahren zusätzliche Kapazitäten in den Kitas und Grundschulen notwendig, auch wenn sich die Entwicklungen nicht fortsetzen sollten.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 18
    Publication Date: 2019-01-08
    Description: Im Rahmen des vorliegenden IW-Reports werden die Konsequenzen der aktuellen handelspolitischen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft geschätzt und die Größenordnung ihrer gesamtwirtschaftlichen Effekte quantifiziert. Die Simulationen mit dem Oxford Economics Global Economic Model (OEGEM) zeigen, dass die deutsche Wirtschaft erheblich unter einer Eskalation des Handelskonflikts mit den USA leiden würde. In einem Worst-Case-Szenario, bei dem die USA das Zollniveau gegenüber der Europäischen Union (EU) und fünf weiteren wichtigen Handelspartnern um 25 Prozent erhöhen und die betroffenen Länder mit entsprechenden Ver-geltungsmaßnahmen reagieren, dürfte die globale Wirtschaftsleistung um fast 3 Prozent schrumpfen. Etwas stärker fällt der Effekt auf Deutschland mit 3,8 Prozent aus, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA könnte sogar um 4,1 Prozent zurückgehen. Des Weiteren werden die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Kooperation mit der IW Consult aufgezeigt. Befragt wurden mehr als 1.100 Unternehmen in Deutschland nach ihren Erwartungen im Fall einer Zuspitzung des Handelskonflikts. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass über 40 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Effekten auf die Produktion und Beschäftigung in Deutschland ausgehen, sollte der Handelsstreit weiter eskalieren. Bei den US-Exporten gehen sogar über 81 Prozent der bereits in die USA exportierenden Firmen von Einbußen aus. Selbst auf die Investitionen und die bestehende Wertschöpfung deutscher Unternehmen in den USA dürfte die Zuspitzung des Handelskonflikts gemäß der Umfrage negative Effekte auslösen.
    Description: The present IW report estimates the consequences of the current trade policy challenges for the German economy and quantifies the magnitude of their macroeconomic effects. Simula-tions with the Oxford Economics Global Economic Model (OEGEM) show that the German economy would suffer significantly from an escalation of the trade conflict with the US. In a worst-case scenario, where the US raises tariff levels by 25 per cent against the EU and five other major trading partners and they implement corresponding retaliatory measures, global economic output is likely to shrink by nearly 3 per cent. The effect on Germany is more pronounced at 3.8 per cent, while US GDP could even decline by 4.1 per cent. Furthermore, the results of a company survey of the German Economic Institute in cooperation with IW Consult are presented. More than 1,100 companies in Germany were asked what they expect in the event of an escalation of the trade conflict. The results show, among other things, that more than 40 per cent of the companies surveyed expect negative effects on production and employment in Germany, should the trade dispute continue to escalate. In terms of US exports, even more than 81 per cent of companies already exporting to the USA expect losses. According to the survey, the escalation of the trade conflict is likely to trigger negative effects, even on investments and the existing engagement of German companies in the USA.
    Keywords: E17 ; F13 ; F47 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 19
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-01-11
    Description: Die Unternehmen in Ost- und Westdeutschland gehen mit nahezu identischen Produktionserwartungen in das Jahr 2019. Die Wachstumsperspektiven sind derzeit in beiden Regionen jedoch spürbar moderater als im Frühjahr 2018 - die Abwärtskorrektur fällt im Westen erheblich stärker aus. Bei den Exporten, Investitionen und bei der Beschäftigung bleiben die ostdeutschen Erwartungen deutlich hinter jenen im Westen zurück.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 20
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-01-11
    Description: Menschen mit einem hohen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind beruflich erfolgreicher, zufriedener und zeigen ein höheres allgemeines Wohlbefinden. Erfolgserlebnisse stärken diese Selbstwirksamkeitsüberzeugung, doch gerade in den boomenden Berufsfeldern mit komplexen geistigen Tätigkeiten fehlt oft die unmittelbare Bestätigung des eigenen Könnens.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 21
    Publication Date: 2019-03-14
    Description: Die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag schlägt eine Anhebung der Besoldung für Grund-, Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschullehrer der entsprechenden Jahrgangsstufen (im Folgenden wird der Einfachheit halber nur auf Grundschullehrer abgestellt) von A12 auf A13 vor. Um Ungleichbehandlungen zu vermeiden, soll laut Gesetzentwurf die Höherstufung nicht nur für neue, sondern auch für bereits sich im Schuldienst befindende Lehrer gelten. Begründet wird das Vorhaben damit, dass Grundschullehrer seit 2009 eine ebenso umfangreiche Ausbildung absolvieren wie Gymnasiallehrer. Aufgrund der begrenzten Finanzmittel ist es Aufgabe der Politik, Prioritäten zu setzen. Im Fokus sollte dabei eine effiziente Verwendung der Steuergelder stehen. Denn zu jeder Handlungsoption bestehen Alternativen, die die Höhe der Opportunitätskosten bestimmen. Die zusätzlichen Ausgaben einer besseren Bezahlung von Grundschullehrern von rund 600 Millionen Euro im Jahr würden zu keinem direkten Nutzen für die Allgemeinheit führen, da die Anzahl der Grundschullehrer unverändert bliebe. Daher sollte in Erwägung gezogen werden, statt einer höheren Lehrerbesoldung die Qualität an den Schulen zu verbessern, zum Beispiel durch eine Modernisierung von Gebäuden und Ausstattung. In diesem Bereich gibt es in Nordrhein-Westfalen einen erheblichen Nachholbedarf.
    Description: According to a draft law by the SPD primary school teachers shall be remunerated in accordance with grammar school teachers as their education and job profile are supposed to be identical. For the federal state of North Rhine-Westphalia this proposal would lead to annual expenses of 600 million Euro while there would be no public benefit since the number of primary school teachers would not increase. From a taxpayer perspective it might be more reasonbale to use the resources in a different way, e.g. to hire more teachers or to modernise school buildings and infrastructure.
    Keywords: H52 ; H61 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 22
    Publication Date: 2019-04-03
    Description: Im Zuge der politischen Debatten zur Entlastung der angespannten Wohnungsmärkte in Deutschland wird auch die Einführung des Bestellerprinzips bei Immobilienkäufen diskutiert. Dies bedeutet, dass künftig nur derjenige die Provision bei einer Transaktion zahlt, der diese beauftragt. In aller Regel ist dies der Verkäufer. International zeigt sich, dass in Ländern, in denen die Zahllast beim Verkäufer liegt, die Courtage deutlich geringer ausfällt als in Deutschland. In den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich oder Schweden liegen die Provisionen oft nur bei 2 Prozent des Kaufpreises im Vergleich zu den üblicherweise geltenden 6 Prozent in Deutschland. Ursächlich hierfür ist vor allem, dass der Verkäufer wesentlich besser über die Provisionshöhe verhandeln kann als der Käufer, da er die Möglichkeit hat, verschiedene Angebote einzuholen. Hinzu kommt, dass eine vollständige Überwälzung der Courtage über den Verkaufspreis an den Käufer wenig wahrscheinlich ist: zum einen, weil die Makler neben der Preismaximierung das Ziel verfolgen, die Immobilien möglichst zeitnah zu verkaufen, und zum anderen, weil der Käufer auf alternative Angebote, etwa das Wohnen zur Miete, ausweichen kann. Auch eine empirische Analyse des Preissetzungsverhaltens der Makler in Köln legt nahe, dass je nach Marktlage die Vertriebsstrategie variiert. Zusammenfassend würde das Bestellerprinzip damit den politisch gewünschten Effekt einer Entlastung der Käufer erreichen. Beispiele aus anderen Märkten zeigen aber, dass Makler relevant bleiben. So ist damit zu rechnen, dass der Anteil der von den Maklern vertriebenen Immobilien steigt. Außerdem kann die Beratung der Käufer an Bedeutung gewinnen.
    Description: The political debate on how to ease the tight housing markets in Germany has seen a proposal to introduce the 'principal pays' principle for real estate purchases. This means that, in future, estate agents will only be paid commission by those who engage them, which is usually the seller. An international comparison reveals that in countries where only the seller pays the agent, the brokerage fee is significantly lower than in Germany. In the Netherlands, the United Kingdom and Sweden the agent's commission is often only 2 per cent of the purchase price compared to the usual 6 per cent in Germany. The main reason for this is that, having the opportunity to obtain a number of quotes, the seller has more bargaining power than the buyer. In addition, it is unlikely that the commission will be completely passed on to the buyer via the selling price. One reason for this is that, besides wanting to obtain the best price, brokers also aim to sell their properties as quickly as possible. A second reason is that buyers have alternatives to fall back on, such as renting their home rather than buying it. An empirical analysis of the pricing behaviour of brokers in Cologne suggests that their sales strategy varies according to the market situation. In summary, the 'principal pays' principle would achieve the politically desired effect of lowering the financial burden for the buyer. However, examples from other markets show that brokers will continue to play a significant role. Indeed, the proportion of real estate sold by brokers is expected to rise. In addition, the task of advising buyers may gain in importance.
    Keywords: D86 ; R21 ; R38 ; ddc:330 ; Immobilienvermittlung ; Vertragsökonomik ; Wohnungsmarkt
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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  • 23
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-03
    Description: Die betriebliche Personalentwicklung erkennt zunehmend den Qualifizierungsbedarf von Beschäftigten ohne Berufsabschluss: 89 Prozent der Unternehmen, die Geringqualifizierte beschäftigen, haben in den letzten fünf Jahren mindestens eine Weiterbildungsmaßnahme für diese Zielgruppe angeboten. Bei 44 Prozent handelte es sich dabei um eine Maßnahme zur Förderung der arbeitsplatzorientierten Grundbildung. Denn der Zugang zu fachlichen Qualifizierungen ist eingeschränkt, wenn grundlegende Kompetenzen nicht vorhanden sind - zum Beispiel ausreichende Lese- und Schreibkenntnisse oder Lernkompetenz. Das zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die 2018 im Rahmen des AlphaGrund-Projekts vom Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführt wurde. Bei der Vorgängererhebung vier Jahre zuvor hatten erst 29 Prozent der Unternehmen entsprechende Grundbildungsangebote unterstützt. Zudem rechnen fast 60 Prozent der Unternehmen mit einem zukünftig steigenden Bedarf an arbeitsplatzbezogener Grundbildungsförderung für An- und Ungelernte - 2014 prognostizierten dies erst gut ein Drittel der Unternehmen. Damit die Grundbildung in der betrieblichen Weiterbildung verankert werden kann, ist es erforderlich, arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen anzupassen.
    Description: Corporate personnel development is increasingly recognising the training needs of employees without vocational qualifications: 89 per cent of companies that employ low-skilled workers have offered at least one further training course for this target group in the last five years. In 44 per cent of cases these were measures to promote job-oriented basic education, since for those lacking sufficient basic competences, such as literacy and learning skills, access to specialist training courses is severely limited. This is shown by the results of a representative study carried out in 2018 by the German Economic Institute (IW) as part of the "AlphaGrund" project. In a previous survey four years earlier, only 29 per cent of companies had supported such workplace basic education programmes. Moreover, almost 60 per cent of companies currently expect a growing demand for assistance with job-related basic training for semi- and unskilled workers; in 2014, this was forecast by only just over a third of enterprises. If basic education is to be anchored in in-company continuing vocational training, labour market policy will need to adjust the framework conditions accordingly.
    Keywords: H52 ; I24 ; I25 ; I28 ; J24 ; J20 ; M53 ; O15 ; ddc:330 ; Geringqualifizierte ; Weiterbildung ; Grundbildung ; Teil- und Nachqualifizierung ; Arbeitsmarktpolitik
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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  • 24
    Publication Date: 2019-04-25
    Description: Mit dem gesellschaftlichen Wandel hat die institutionelle Betreuung in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies hat auch zu einem starken Beschäftigungsaufbau in den einschlägigen Betreuungsberufen geführt. Allein in der Zeit zwischen Juni 2014 und 2018 ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hier um rund 167.000 auf nunmehr 878.000 angestiegen, wie die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen. Allerdings lässt sich der Betreuungsbereich hier nur relativ grob abgrenzen. Betrachtet man die Kitas und Horte, für die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfestatistik deutlich differenziertere Angaben vorliegen, ist die Zahl der pädagogischen und im Leitungsbereich Tätigen zwischen den Jahren 2008 und 2018 von 379.000 auf 621.000 gestiegen. Auch beim pädagogischen und Verwaltungspersonal in den Heimen und Tagesgruppen war ein starker Anstieg von 44.000 im Jahr 2006 auf 79.000 im Jahr 2016 zu verzeichnen. Dieses darf bei einer Betrachtung des Betreuungsbereichs trotz der etwas abweichenden Tätigkeiten nicht außer Acht gelassen werden, da die Fachkräfte hier in den meisten Ländern die gleiche Erzieherausbildung durchlaufen wie in den Tageseinrichtungen. Für die Ganztagsschulen als weiteren wichtigen Erbringer von Betreuungsleistungen liegen leider keine aussagekräftigen Statistiken zur Personalentwicklung außerhalb des Lehrkörpers vor, sodass auch das Gesamtbild bis zu einem gewissen Grad lückenhaft bleibt.
    Description: In the last few decades, as society has changed, institutional care has become increasingly important. This has also caused employment in the relevant care professions to increase sharply. In the period between June 2014 and 2018 alone, employment subject to social insurance con-tributions rose by around 167,000 to 878,000 in such professions, as can be seen in figures from the German Federal Employment Agency [Bundesagentur für Arbeit]. However, the care sector is only defined relatively roughly there. If one looks at day care and childcare centres, for which there are significantly more detailed figures in the children and youth statistics, the number of pedagogical employees and management staff rose from 379,000 in 2008 to 621,000 in 2018. Pedagogical and administrative staff in homes and after-school groups also increased sharply, from 44,000 in 2006 to 79,000 in 2016. This should not be ignored in an analysis of the care sector despite the somewhat different activities, since skilled staff here obtain the same teacher training as they would for day care facilities in most states. Unfortunately, except for teaching staff figures, there are no significant statistics on changes in staff for all-day schools, as another important provider of care services, so gaps remain in the overall picture to a certain extent.
    Keywords: J13 ; J21 ; J23 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 25
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-25
    Description: Mit dem dargestellten Arbeitsangebotsmodul wird das Steuer-, Abgaben- und Transfer-Mikrosimulationsmodell des IW Köln um eine tragende Komponente erweitert, die die Simulation von Zweitrundeneffekten in Folge von Änderungen des deutschen Steuer- und Transfersystems auf unterschiedliche Zielgrößen ermöglicht. Am Beispiel einer (exogenen) Erhöhung der Bruttostundenlöhne von Männern und Frauen um jeweils 10 Prozent ließ sich zeigen, wie sich das Arbeitsangebot von unterschiedlichen Haushaltstypen anpasst. Die geschätzten unkompensierten Arbeitsangebotselastizitäten liegen dabei zwischen 0,02 und 0,08. Die Arbeitsangebotseffekte sind dabei für Single-Haushalte tendenziell größer als für Paarhaushalte und für Frauen größer als für Männer. Dabei sind dem Modell jedoch auch Grenzen gesetzt: So bezieht sich die Simulation von Arbeitsangebotseffekten ausschließlich auf abhängig Beschäftigte im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 65 Jahren, die auf veränderte Arbeitsanreize auf dem Arbeitsmarkt reagieren können. Das Verhalten von Beamten, Rentnern oder Selbständigen wird aufgrund von andersartigen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsbedingungen in der derzeitigen Modellversion nicht abgebildet. Dies steht ebenfalls in Zusammenhang mit unterschiedlichen Präferenzen dieser Gruppen, die nicht oder nur schwer beobachtet werden können. Zudem unterliegt die Modellschätzung zum Teil strikten Annahme bezüglich des nutzenoptimalen Verhaltens der Haushalte und der darin lebenden Individuen: So kann beispielsweise die Annahme diskutiert werden, ob Paarhaushalte stets eine gemeinsame Nutzenfunktion maximieren - wie es angenommen wird - oder ob die Individuen nicht ihren eigenen Nutzen unter Berücksichtigung der Entscheidungen des Partners optimieren. Trotz dieser Einschränkungen stellen diskrete Arbeitsangebotsmodule bisweilen die beste und flexibelste Möglichkeit zur Modellierung von Arbeitsangebotsentscheidungen dar und sind ein wertvolles Instrument zur Evaluierung unterschiedlicher sozialpolitischer Reformvorhaben.
    Keywords: C63 ; C81 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 26
    Publication Date: 2019-04-25
    Description: Reichen die handelspolitischen Schutzinstrumente der EU aus, um EU-Produzenten gegen die vielfältigen Wettbewerbsverzerrungen durch China mit seiner immer innovativer werdenden staatskapitalistischen Volkswirtschaft schützen zu können. Bei der Analyse dieser Fragestellung ist zu beachten, dass die EU vor kurzem ihr Antidumping- und Antisubventionsrecht in zwei Schritten reformiert hat, nicht zuletzt, um die Herausforderung durch China besser zu meistern. Damit soll zum einen verhindert werden, dass Schutzzölle gegenüber gedumpten Importen aus China sinken, falls China als Marktwirtschaft anerkannt werden muss. Zum anderen ging es darum, etwas höhere Schutzzölle als üblich erheben zu können, da die EU in der Regel deutlich geringere Zölle ansetzt als die USA und als die WTO erlaubt. Die WTO-Vorgaben sind so gestaltet, dass ein Schutzinstrumente-Verfahren sehr aufwendig ist. Damit ist nicht immer gewährleistet, dass die von den Wettbewerbsverzerrungen betroffenen EU-Produzenten ein Verfahren anstrengen. Dies gilt vor allem für KMU und für den Fall, dass es zu einem Koordinationsversagen kommt. Darüber hinaus weisen die WTO-Regeln erhebliche Lücken auf. So kommen China und viele andere WTO-Mitglieder ihrer Pflicht nur unzureichend nach, die eigenen Subventionen vollständig und zeitnah zu melden. Das erschwert aus Sicht der EU die Nutzung von Antisubventionsverfahren. Ferner wirken Schutzinstrumente nur auf dem EU-Markt und nicht gegen Wettbewerbsverzerrungen auf Drittmärkten und im Herkunftsland der Importe selbst. Außerdem gibt es im WTO-Rahmen keine Regeln, um sich vor Wettbewerbsverzerrungen durch Dumping im Dienstleistungshandel zu schützen. Der Königsweg, um diese Lücken zu schließen, führt über eine Reform der multilateralen WTO-Regeln, die sich jedoch bislang aufgrund einer weitgehenden Blockadehaltung Chinas als sehr schwierig erweist. Daher stellt sich die Frage, was die EU innerhalb des WTO-Rahmens aus eigener Macht tun kann, um sich gegen Wettbewerbsverzerrungen durch den chinesischen Staatskapitalismus zu schützen. (...)
    Description: Are the EU's trade defense instruments sufficient to protect EU producers against China's manyfold distortions of competition with its increasingly innovative state-capitalist economy? In analysing this issue, it should be noted that the EU has recently reformed its antidumping and antisubsidy legislation in two steps, not least to better meet the challenge of China. This is intended to prevent antidumping tariffs on dumped imports from China from falling if China is to be recognised as a market economy. The second reform intends, among other things, to allow slightly higher protective tariffs, since the EU usually applies significantly lower tariffs than the US and as the WTO allows. The WTO rules render a trade defence procedure rather complex. Thus, it is not always guaranteed that EU producers affected by distortions of competition bring a case. This is especially true for SMEs and in the event of a coordination failure. In addition, the WTO rules have significant gaps. For example, China and many other WTO members are not fully and promptly reporting their own subsidies. This makes it difficult for the EU to use antisubsidy procedures. Furthermore, trade defence instruments only work on the EU market and not against distortions of competition in third markets and in the country of origin of the imports. Moreover, there are no rules in the WTO framework to protect against distortions of competition by dumping in trade in services. The best way to fill these gaps is through a reform of the multilateral WTO rules. However, this has so far proven to be very difficult as China resents a change for which the EU and the US are campaigning. Therefore, the question arises as to what the EU can do under its own power within the WTO framework to protect itself against competitive distortions arising from Chinese state capitalism (...)
    Keywords: F02 ; F13 ; O52 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 27
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-01-19
    Description: Theresa May hat eine der größten Niederlagen in der britischen Regierungsgeschichte hinnehmen müssen. Das liegt vor allem daran, dass die Brexit- Hardliner die Realitäten immer noch nicht anerkennen wollen. Jetzt muss das britische Parlament versuchen, eine Lösung der Vernunft über die Parteigrenzen hinweg zu finden. Die Europäische Union (EU) sollte daher abwarten, fest bei ihrer Position bleiben und keine Verschiebung des Austritts in Aussicht stellen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-01-31
    Description: Im vergangenen Jahr verhinderte die Bundesregierung zwei Transaktionen chinesischer Investoren und verschärfte nach 2017 im zweiten Jahr in Folge die Außenwirtschaftsverordnung. Dennoch waren Investoren aus China weiterhin sehr aktiv.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 29
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-01-31
    Description: Das Urheberrecht soll allgemein einen Anreiz zur Schöpfung von Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft schaffen. Was aber, wenn der Künstler oder Autor eine Maschine ist? Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) schon lange keine Utopie mehr. Aus ökonomischer Sicht gibt es gute Gründe, warum keine Maschine Urheber sein kann und sollte. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob es im KI-Kontext Handlungsbedarf in Form eines digitalen Updates des Urheberrechts oder ergänzender Rechtsnormen gibt.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 30
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-02-05
    Description: Wissenschaftliche Weiterbildung gehört zwar nach dem Willen des Gesetzgebers zu den Kernaufgaben der Hochschulen. Gleichwohl sind die Aktivitäten in diesem Bereich marginal. Fehlende Handlungsanreize und die handlungsleitende Wichtigkeit der Forschungsreputation sind lang bestehende Gründe für die Zurückhaltung. Die wesentliche Ursache ist allerdings die Finanzierungsasymmetrie zwischen Erststudium und weiterbildenden Angeboten. Für das Erststudium dürfen keine Gebühren, für weiterführende Studienangebote müssen kostendeckende Gebühren verlangt werden. Dies führt dazu, dass Erststudienphasen durch den direkten Übergang vom Bachelor- in das Masterstudium verlängert werden. Gleichzeitig bleibt das weiterführende Studienangebot unterentwickelt, obgleich sowohl bei erwerbstätigen Absolventen als auch bei den beschäftigenden Unternehmen ein hohes Interesse an Weiterbildung besteht und sich ein individueller und unternehmensbezogener Nutzen feststellen lässt. Ein wesentlicher Hebel für eine Steigerung des Angebots der Hochschulen an wissenschaftlicher Weiterbildung ist die Aufhebung der Finanzierungsasymmetrie, indem für alle Studienangebote Gebühren erhoben werden. Erforderlich sind darüber hinaus haushalts- und kapazitätsrechtliche Deregulierungen. Eine flexible Angebotsgestaltung durch privatrechtliche Ausgründungen der Hochschulen sollte fortgeführt werden. An der Finanzierung der Weiterbildung sollten sich Staat, Individuen und Unternehmen beteiligen, indem Staat und Wirtschaft die Refinanzierung der individuellen Gebühren durch Ausweitung bestehender Bildungskredite und einer Kostenübernahme im Rahmen der Personalentwicklung unterstützen.
    Description: According to the higher education laws of the Federal states, continuing academic education is one of the core tasks of the universities. Nevertheless, activities in this area remain marginal. The lack of incentives and the importance of the reputation as a researcher are long-standing reasons for the reluctance. The main cause, however, is the asymmetry of financing between the first degree courses and continuing education courses. No fees are charged for the first degree course, but additional costs must be charged for continuing education courses. As a result, initial study phases are extended by the direct transition from undergraduate to graduate studies. At the same time, continuing education courses remain underdeveloped, although there is a high level of interest in continuing education for both graduates and employing companies as both benefit from the acquisition of new qualifications. To increase the provision of continuing academic education courses it is necessary to end the asymmetry of funding by charging fees for all study programs. In addition, more autonomy of decision concerning budget and administration is required. The professional planning and development of continuing education courses by private-law spin-offs of the universities should be continued. The state, individuals and companies should participate in the funding of continuing academic education. While individuals invest time and pay tuition fees, the state should offer support with education loans and employers can provide tuition reimbursement and flexible working hours.
    Keywords: I21 ; I22 ; I23 ; I28 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 31
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-02-05
    Description: Der vorliegende Report berichtet über die Tarifverhandlungen im 2. Halbjahr 2018. Im 1. Halbjahr hatte es bereits Tarifverhandlungen in wichtigen Branchen gegeben, beispielsweise in der Metall- und Elektro-Industrie, im Öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen) und im Bauhauptgewerbe. Im 2. Halbjahr 2018 stand vor allem der Verkehrssektor im Fokus der Tarifauseinandersetzungen. Dabei gab es bei der Deutschen Bahn und in der Luftfahrt eine Reihe von Warnstreiks, die erhebliche Auswirkungen auf Drittbetroffene hatten. In der Luftfahrt schwelten verschiedene Tarifkonflikte bei der irischen Fluggesellschaft Ryanair, die sich nach der Insolvenz von AirBerlin zu einem zentralen Akteur im deutschen Flugverkehr entwickelt hat. Die Verhandlungen mit den Piloten eskalierten dabei ebenso wie die Verhandlungen mit dem Kabinenpersonal. Es gab mehrfach Warn- oder Tagesstreiks. Im November 2018 konnten für beide Berufsgruppen Eckpunkte vereinbart werden, auf deren Basis nun erstmals für das Unternehmen Tarifverträge für das in Deutschland stationierte Personal entwickelt werden. Auch bei Eurowings kam es im Streit um einen neuen Manteltarifvertrag für das Kabinenpersonal zu Warnstreiks. Dieser Konflikt wurde noch nicht beigelegt. Bei der Deutschen Bahn kam es ebenfalls zu einem Warnstreik, der bundesweit fast den gesamten Zugverkehr zum Erliegen brachte. Zum Ausstand hatte nicht die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), sondern die konkurrierende Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aufgerufen. Nach diesem Warnstreik einigten sich EVG und Deutsche Bahn auf einen neuen Tarifabschluss, der auch half, die zwischenzeitlich abgebrochenen Verhandlungen zwischen Bahn und GDL wieder aufzunehmen und zum Abschluss zu bringen. Auch in anderen Wirtschaftszweigen verliefen die Verhandlungen eher stockend. In der Druckindustrie schwelt ein Grundsatzkonflikt. Dort hatten die Arbeitgeber den Manteltarifvertrag gekündigt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lehnt aber jedwede Verschlechterung von Arbeitsbedingungen ab. Für die Gebäudereinigung fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ein 13. Monatsgehalt. Dies lehnen wiederum die Arbeitgeber strikt ab. In keiner der beiden Branchen deutet sich trotz monatelanger Verhandlungen derzeit eine Kompromisslinie an. Schwierig waren auch die Verhandlungen bei T-Systems, einer Tochter der Deutschen Telekom. Hier wurden die Verhandlungen dadurch belastet, dass das Management angekündigt hatte, massiv Stellen abbauen zu wollen. Im Durchschnitt von insgesamt 22 analysierten Tarifverhandlungen, die entweder im Jahr 2018 beendet wurden oder 2018 begannen, lag die Konfliktintensität bei 10,5 Punkten. Die Auseinandersetzung zwischen Ryanair und den Piloten führte zu 53 Konfliktpunkten, der Tarifkonflikt in der Metall- und Elektro-Industrie zu 35 Punkten und der in der Druckindustrie zu 31 Punkten. Harmonisch ging es hingegen in der Chemischen Industrie zu. Dort einigten sich die Sozialpartner konfliktfrei. Aufgrund der guten Arbeitsmarktlage könnte auch das Jahr 2019 konfliktreich werden. Nach wie vor liegen die Forderungen der Gewerkschaften bei 5,5 bis 6 Prozent, obwohl sich die Konjunktur abgekühlt hat. Allerdings wird 2019 eher ein kleines Tarifjahr. In vielen Branchen wird es Entgeltsteigerungen geben, die bereits 2018 ausgehandelt wurden.
    Keywords: J50 ; J52 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 32
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-02-19
    Description: Künstliche Intelligenz (KI) hat längst strategische Bedeutung für die Entwicklung von Volkswirtschaften. Im internationalen Wettbewerb versuchen sich die Länder gut aufzustellen, um Wettbewerbsvorteile zu erreichen. Welches Land hier jedoch die Nase vorn hat, hängt von der Messgröße ab.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 33
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-02-19
    Description: In der pharmazeutischen Industrie sind 26 Prozent der Beschäftigten in der Produktion tätig - produktionsnahe Dienstleistungen noch nicht eingerechnet. Allerdings sind Forschung und Entwicklung sowie die technischen Dienste für die Pharmaproduktion von besonderer Bedeutung. In der "Produktion im weiten Sinne" arbeitet mehr als die Hälfte der Pharmabelegschaft.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 34
    Publication Date: 2019-03-23
    Description: Die Weiterbildungsbeteiligung von Individuen unterscheidet sich zwischen Berufen. Als Gründe für diese Unterschiede werden neben der Qualifikationsstruktur in den Berufen vor allem die gestiegenen Arbeitsanforderungen identifiziert: In Berufen, in denen die Erwerbstätigen häufig unter Termindruck stehen, häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten und häufig Neues ausprobieren oder Verfahren verbessern, bilden sich mehr Menschen weiter. Auch in Berufen, in denen sich das Arbeitsumfeld vieler Mitarbeiter durch Innovationen, beispielsweise in Form neuer Computer oder neuer Dienstleistungen, verändert hat, ist die Weiterbildungsbeteiligung hoch. Die Weiterbildungsplanung sollte daher neben den fachlichen Kompetenzen, die für den Umgang mit technischen Neuerungen notwendig sind, auch die Soft Skills berücksichtigten. Denn gerade in Zeiten der Digitalisierung sind diese wichtig, damit Mitarbeiter in agilen Unternehmensstrukturen arbeiten können. Auch ein geringer Anteil an Einfacharbeit geht mit einer höheren Weiterbildungsbeteiligung in einem Beruf einher. Einfacharbeit ist dabei unter anderem durch einen hohen Anteil an Routinetätigkeit und einen geringen Grad an Autonomie gekennzeichnet.
    Description: The continuing education participation of individuals differs between professions. The reasons for these differences are, in addition to the qualification structure in the professions, above all the increased work requirements: In professions where the job seekers are often under pressure, often work on several tasks at the same time and frequently try out new things or improve procedures, more people are formed continue. Even in professions in which the work environment of many employees has changed due to innovations, for example in the form of new computers or new services, the participation in further training is high. Further education planning should therefore take into account not only the technical skills necessary for dealing with technical innovations, but also the soft skills. Especially in times of digitization, these are important for employees to work in agile corporate structures. Even a small proportion of simple work goes hand in hand with a higher participation in continuing vocational training. Simple work is here for example characterized by a high level of routine activity and a low degree of autonomy.
    Keywords: J21 ; J24 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 35
    Publication Date: 2019-04-03
    Description: Eine Befragung von 1.553 Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie über ihre Einstellung zur Tarifbindung ergab, dass zwei Drittel der Unternehmen mit ihrer Flächentarifvertragsbindung zufrieden sind. Unter den Unternehmen mit einem Haustarifvertrag sind es sogar vier von fünf. Kritisch bewerten die an einen Flächentarifvertrag gebundenen Unternehmen die Höhe der Entgelte - darunter vor allem die Entgelthöhe für einfache Tätigkeiten -, die Privilegien für ältere Beschäftigte und die Regelungen zur Arbeitszeit. Für Unternehmen ohne Tarifbindung stellen die Entgelt- und Arbeitszeitregelungen zentrale Gründe dar, warum sie keine Tarifbindung wählen. Dennoch orientieren sich viele Unternehmen ohne Tarifbindung an einzelnen Regelungen des Flächentarifvertrags. Wenn die Tarifbindung gestärkt werden soll, müssen die Tarifparteien an den kritischen Regelungen des Flächentarifvertrags ansetzen und dessen Flexibilität unterstreichen. Eine gesetzliche Ausweitung von Tarifverträgen auf nicht tarifgebundene Unternehmen würde hingegen zu einer Zwangstarifbindung führen, ohne die eigentlichen Probleme des Flächentarifvertrags anzugehen.
    Description: A survey of 1,553 companies in the metal and electrical industry about their attitude to binding collective bargaining shows that two thirds of these firms are satisfied with their binding sector-level agreements. Among enterprises with a firm-level agreement, this number rises to 80 per cent. Companies bound by a sector-level agreement are critical of pay levels - especially for low-skilled jobs - the privileges for older employees and the working-time arrangements. For companies which do not subscribe to the collective bargaining process, pay levels and working-time arrangements are their main reasons for opting out. However, many such firms none the less base their working conditions on individual provisions of the relevant sector-level agreement. If collective bargaining is to be strengthened, the bargaining parties must tackle the critical provisions of sector-level agreements and emphasise their flexibility. The statutory extension of collective agreements to cover non-signatory companies, on the other hand, would make their adoption mandatory without addressing the real problems they present.
    Keywords: J50 ; J53 ; ddc:330 ; Tarifverhandlungen ; Tarifbindung ; Gewerkschaften ; Arbeitgeberverbände
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 36
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-03
    Description: Die von der Bundesregierung angestrebten Einschränkungen der bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten zur Befristung von Arbeitsverträgen werden häufig damit begründet, dass betroffene Arbeitnehmer die resultierende Unsicherheit negativ wahrnehmen. Dabei wird unterstellt, dass eine gleichartige unbefristete Beschäftigung die überlegene Alternative darstelle. Da die Arbeitskräftenachfrage der Betriebe aber zwischen flexibler und unflexibler Beschäftigung differenziert, muss in Betracht gezogen werden, dass in Abwesenheit von Befristungsmöglichkeiten entweder andere Flexibilisierungsinstrumente genutzt werden oder die Arbeitsnachfrage geringer wird. Die soziodemografische Gruppe, die am häufigsten von Befristungen betroffen ist, besteht aus jüngeren Arbeitnehmern im Kontext des Berufseinstiegs. Diese können bei einer Erschwerung von Befristungen Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt verlieren. Dies zeigen Auswertungen des Sozio- oekonomischen Panels. Auch die Befürchtung, dass der Einstieg in eine befristete Beschäftigung keine Übergänge in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse bietet und daher die Gefahr eines dauerhaften Verharrens in einer unsicheren sozialen Lage mit sich bringt, kann nicht verifiziert werden. Innerhalb einer Zeitspanne von drei Jahren wechselt über die Hälfte der befristet Beschäftigten in eine unbefristete Beschäftigung. Eine Analyse auf Basis eines Propensity Score Matching zeigt, dass die Aufnahme einer befristeten Beschäftigung für bis dahin inaktive Personen den unmittelbaren Arbeitsmarkterfolg begünstigt. Die Einsteiger in befristete Beschäftigung haben nach Ablauf von drei Jahren über sieben Monate länger in Vollzeitarbeit und sieben Monate weniger in Arbeitslosigkeit verbracht. Zudem haben sie ein um 32.000 Euro höheres kumuliertes Arbeitsentgelt erzielt als eine Kontrollgruppe gleichartiger Personen, die diesen Weg nicht gegangen ist.
    Description: The Federal Government is seeking to impose restrictions on the existing statutory vehicles for limiting the term of employment contracts. The justification often offered for this move is that the employees concerned perceive the uncertainty inherent in fixed-term contracts as negative. It is assumed that offering the same positions on a permanent basis is the superior alternative. However, since firms' demand for labour differentiates between flexible and inflexible employment, there is a clear risk that, in the absence of the term-fixing option, either other instruments will be used to achieve the same flexibility or demand for labour will decrease. The sociodemographic group most affected by fixed-term contracts is that of younger workers at the start of their careers. As can be demonstrated by analyses of the Socio-Economic Panel (SOEP), if the use of fixed-term contracts is rendered more difficult, this group may lose any chance of entering the labour market at all. Nor is there any evidence that entering into fixed-term employment precludes a subsequent transition to permanent employment and thus entails the risk of entrapment in permanently precarious circumstances. Within a period of three years, more than half of fixed-term employees switch to permanent employment. An analysis based on propensity score matching shows that, for the previously inactive, taking up fixed-term employment increases the likelihood of immediate success on the labour market. After three years, those entering fixed-term employment have spent over seven months longer in full-time work and seven months less in unemployment. In addition, they have achieved a cumulated salary that is €32,000 higher than that of a control group of similar persons who have not taken this step.
    Keywords: J08 ; J58 ; J83 ; ddc:330 ; Befristete Beschäftigung ; Regulierung
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 37
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Das EU-Parlament hat am 14. Februar über eine neue EU-Regulierung zum Screening von Unternehmensübernahmen durch außereuropäische Investoren abgestimmt. Damit wird nicht nur ein Koordinationsmechanismus mit Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten geschaffen, um mehr Transparenz in das Übernahmegeschehen in Europa zu bringen. Vor allem erlaubt die EU es den Mitgliedstaaten zu Recht, die Kapitalverkehrsfreiheit gegenüber gewissen ausländischen Investoren bei Bedarf leichter einzuschränken, indem sie die Ausnahmeklausel der nationalen Sicherheit breiter interpretierbar macht. Die Mitgliedstaaten sollten mit diesen neuen Möglichkeiten allerdings sorgsam umgehen, um ausländische Investoren nicht zu verschrecken.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 38
    Publication Date: 2019-04-24
    Description: Angesichts stetig steigender Mieten in den Großstädten stehen zunehmend Vermieter im Fokus öffentlicher und politischer Diskussionen. Selbst eine Enteignung großer privater Wohnungsgesellschaften in Berlin wird mittlerweile von einer Bürgerinitiative gefordert. Durch die Überführung der Unternehmen in staatliches Eigentum erwarten sich die Initiatoren geringere Mietpreisdynamiken und weniger kostentreibende Modernisierungen. In dieser Studie, die auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels beruht, wurden Vermietergruppen in den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern miteinander verglichen. Bezogen auf den subjektiven Renovierungsbedarf und das Modernisierungsverhalten sind keine wesentlichen Unterschiede zwischen kommunalen, genossenschaftlichen und privaten Wohnungen erkennbar. Sowohl bei kommunalen als auch privaten Wohnungsgesellschaften sehen rund 40 Prozent der Mieter Handlungsbedarf, wobei 10 Prozent der Mieter kommunaler Wohnungsgesellschaften ihre Wohnungen sogar als vollständig renovierungsbedürftig ansehen - deutlich mehr als bei den anderen Wohnungsgesellschaften. Vergleichbar ist auch die Zahl der durchgeführten Modernisierungen, und auch bezüglich der Zufriedenheit der Mieter gibt es kaum Unterschiede. Lediglich am aktuellen Rand hat die Zufriedenheit der Mieter kommunaler Wohnungen etwas zugenommen, bei den übrigen Vermietergruppen sind die Werte seit 2013 relativ konstant. Unterschiede gibt es aber bei der Mietpreisdynamik. Während die Mieten in kommunalen Wohnungen seit 2013 kaum und bei Genossenschaften sehr moderat gestiegen sind, gab es starke Mietpreiszuwächse bei privaten Eigentümern und vor allem Wohnungsunternehmen. Private Vermieter reagieren daher stärker auf die anhaltende Wohnungsknappheit und die daraus resultierende stärkere Konkurrenz um Wohnungen. Aus dieser Perspektive ist es verständlich, dass Mieter sich von einem kommunalen / öffentlichen Eigentümer ein geringeres Mietpreiswachstum versprechen. Aus Sicht der Gesellschaft sind mit unterlassenen Mietpreissteigerungen aber Einnahmeverluste verbunden, was u. a. die Finanzierung von Sozialprogrammen oder Infrastruktur erschwert. Sozialpolitisch ist es daher wichtig zu prüfen, wer die Nutznießer sind. Im Fall der privaten Wohnungsunternehmen zeigt sich, dass 57 Prozent der Mieter über mehr als 80 Prozent des Median-Einkommens verfügen und 44 Prozent sogar mehr als 100 Prozent. Die unterlassenen Mietsteigerungen würden damit zu einem wesentlichen Teil Haushalten zu Gute kommen, die ansonsten keinen Rechtsanspruch und auch keinen Bedarf an staatlicher Unterstützung haben. Berücksichtigt man darüber hinaus die hohen Kosten einer Enteignung bzw. die Signalwirkung einer Enteignung ohne vollständige Kompensation, ist von einer Enteignung privater Wohnungsgesellschaften dringend abzuraten.
    Keywords: H82 ; I31 ; R31 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 39
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-18
    Description: Dienstleistungsunternehmen nutzen mehr neue digitale Technologien als das Verarbeitende Gewerbe, wie beispielsweise digitale Vertriebswege und digitale Dienstleistungen. Unternehmensnahe Dienstleister nutzen im Schnitt 2,4 von acht abgefragten neuen digitalen Technologien, gesellschaftsnahe Dienstleister 2,3 und Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes nur 2,1. Im Verarbeitenden Gewerbe sind vor allem die kleinen Unternehmen wenig digitalisiert, während die großen Unternehmen zu den Vorreitern zählen. Digitale Technologien sind Treiber der Weiterbildung. Unternehmen, die viele digitale Technologien nutzen, sind häufiger weiterbildungsaktiv und wenden mehr Geld und Zeit für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter auf. Da technologiegetriebene Weiterbildung in der Industrie eine längere Tradition hat als im Dienstleistungsbereich, lösen neue Technologien einen weniger sprunghaften Weiterbildungsbedarf aus. Chancen der Digitalisierung werden erkannt. In allen Wirtschaftsbereichen werden mehr Chancen als Risiken in der Digitalisierung gesehen. Unternehmensnahe Dienstleister sehen die größten Chancen in der Digitalisierung; die geringsten sehen Industrieunternehmen. Inhalte der Weiterbildung werden durch die Digitalisierung vielfältiger und beschränken sich nicht nur auf IT-Kenntnisse. Berufliches Fachwissen bleibt der wichtigste Weiterbildungsinhalt. Soft Skills wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Selbstständigkeit, Planungs- und Organisationsfähigkeit gewinnen im Rahmen der Digitalisierung an Bedeutung. Branchen- und unternehmensspezifische Besonderheiten sollten bei der Bereitstellung von Lernangeboten berücksichtigt werden. Führungskompetenzen gewinnen in allen Branchen an Bedeutung, um Führungskräfte für "Digital Leadership" zu qualifizieren. IT-Kenntnisse werden vor allem bei den unternehmensnahen Dienstleistern in Weiterbildung vermittelt. IT-Anwender- und IT-Fachkenntnisse werden im Verarbeitenden Gewerbe und bei den gesellschaftsnahen Dienstleistern vergleichsweise selten vermittelt, auch weil die Nutzung mobiler sowie stationärer Geräte dort eine geringere Verbreitung hat als bei den unternehmensnahen Dienstleistern. Ein digitales Mindset erhöht die Bereitschaft, sich digital weiterzubilden. Wenn im Unterneh-men ein digitales Mindset vorhanden ist, das sich darin äußert, dass die Unternehmen große Chancen in der Digitalisierung sehen, dann werden auch häufiger digitale Weiterbildungsangebote genutzt. Kleine Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes nutzen am seltensten digitale Lernangebote, während große Industrieunternehmen zu den Vorreitern der Nutzung von E-Learning zählen. Didaktische Potenziale stärker nutzen. Während die hohe Flexibilität digitaler Lernangebote von vielen Unternehmen geschätzt wird, sehen relativ wenig Unternehmen didaktische Vorteile bei der Nutzung neuer Medien in der Weiterbildung - hier besteht noch Handlungsbedarf, sowohl hinsichtlich der Erkenntnis, was digitale Medien können, aber auch hinsichtlich des Wissens über die Qualität der Angebote.
    Keywords: J24 ; M53 ; O33 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 40
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-05
    Description: Am 25. und 26. Mai ist Europa-Wahl. Wenn sich die Tendenz aus den letzten vier Jahrzehnten fortsetzt, wird die Mehrheit der Wahlberechtigten aller Voraussicht nach nicht die Wahlurne aufsuchen und stattdessen darauf verzichten, die Zukunft Europas mitzugestalten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Auch politisch-ökonomische Erklärungen im Zusammenhang mit dem Principal-Agent-Problem auf EU-Ebene spielen eine wichtige Rolle. So führt die gefühlte Distanz der EU-Bürgerinnen und -Bürger zu den EU-Institutionen im direkten und übertragenen Sinne zu dem Gefühl, keinen Einfluss auf den politischen Prozess auf EU-Ebene nehmen zu können. Viele Wahlberechtigte sind zudem schlecht über europäische politische Fragen informiert, was zusätzlich das Problem verschärft und eine negative Auswirkung auf die Wahlbeteiligung haben könnte. Es bleibt eine Aufgabe der Politik und der Gesellschaft, durch eine Informationsoffensive und im Rahmen der europaweiten politischen Debatte dafür zu sorgen, dass das Verständnis für die Funktionsweise der EU verbessert wird, und die europäische Idee jeden Einzelnen in der EU erreicht.
    Description: On May 25 and 26 is European Parliament election. According to the trend over the last four decades, most of the voters are unlikely to go to the polls and instead refrain from contributing to shape Europe's future. There are many reasons for the low election turnout. Political-economic explanations related to the principal-agent problem at EU level also play an important role. The perceived distance of the EU citizens to the EU institutions in a direct and figurative sense makes them feel that they cannot influence the political process at EU level. However, many voters are also poorly informed about European political issues, which in addition aggravates the problem and has a negative impact on voter turnout. It remains a task of politics and society, through an information campaign and in the context of Europe-wide political debate, to ensure that the understanding of the functioning of the EU is improved and that the European idea reaches every single person in the EU.
    Keywords: D72 ; F53 ; D02 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 41
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-05
    Description: Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen fordert die Einführung einer Pflege-Bürgerversicherung, um den demografischen Wandel zu bewältigen und Leistungsverbesserungen umzusetzen. Die Fraktion DIE Linke möchte die private Pflegeversicherung ebenfalls in die soziale Pflegeversicherung überführen. Allerdings liefert die vorgeschlagene Bürgerversicherung kein befriedigendes Ergebnis, sollen die Lasten der Bevölkerungsalterung besser verteilt werden. Sie stellt diesbezüglich im Gegenteil einen Schritt in die entgegengesetzte Richtung dar: Zusätzlich begünstigt werden die heutigen Generationen, zusätzlich belastet hingegen die künftig Erwerbstätigen. Hinsichtlich der intragenerativen Umverteilung beschreibt die Bürgerversicherung zwar eine Verbesserung zum Status quo - befriedigend lösen kann sie sie aber auch nicht.
    Description: Stellungnahme zu dem Antrag der Fraktion DIE Linke (BT-Drucksache 19/7480), dem Antrag der Fraktion der FDP (BT-Drucksache 19/7691) und dem Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (BT-Drucksache 19/8561).
    Description: The Bündnis 90 / Die Grünen group calls for the introduction of the "Bürgerversicherung" to handle demographic change and to implement improvements of long term care. The DIE LINKE gruop also wants to transfer the private long term care insurance into the social care insurance. However, the proposed 'Bürgerversicherung' does not provide a satisfactory result, in order to deal with population aging. On the contrary, it represents a step in the opposite direction: today's generations are favored, but the future working population is additionally burdened. With regard to the intragenerative redistribution, citizen insurance describes an improvement to the status quo, but it can not solve it satisfactorily.
    Keywords: I18 ; J14 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 42
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-05
    Description: Das Modul "Arbeitslosengeld" ist ein optionaler Baustein des Mikrosimulationsmodells des IW Köln (STATS). Es zielt darauf ab, die Modellierung einer Arbeitsangebotssimulation zu unterstützen, indem der Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG) abgebildet wird. Dazu werden die Ansprüche von ALG-Empfängern im Status Quo ebenso berücksichtigt wie auch die ALG-Ansprüche von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten simuliert, wenn diese arbeitslos würden. Zum anderen können aber auch ad-hoc Analysen von bestimmten Reformoptionen des Arbeitslosengelds unabhängig von der Integration in das STATS durchgeführt werden, beispielsweise wenn die Auswirkungen von Änderungen der Rahmenfrist auf den Anspruch von verschiedenen Personengruppen auf ALG von Interesse sind und mögliche Angebotsreaktionen vernachlässigt werden. Um die Validität des Moduls zu überprüfen, werden ausgewählte Ergebnisse auf Basis des vorliegenden Moduls mit amtlichen Daten verglichen.
    Keywords: C63 ; J64 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 43
    Publication Date: 2019-06-05
    Description: Die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Entwicklung der Beschäftigung bleiben weiterhin diffus. Auf Unternehmensebene sind zur Zeit keine systematischen Effekte zu beobachten, die allgemeine Aussagen erlauben. Unternehmen 4.0 weisen zwar häufiger eine positive Beschäftigungsentwicklung auf als Unternehmen 3.0 (zum Beispiel 62 Prozent vs. 44 Prozent zwischen 2015 und 2017). Vertiefende ökonometrische Analysen zeigen allerdings, dass dies nicht zwangsläufig auf einen stärker vorangeschrittenen Transformationsprozess zurückzuführen sein muss. Dies gilt auch für den Blick auf den Einsatz von acht spezifischen Digitalisierungstechnologien sowie für die Betrachtung der Personalplanungen. Die Befunde auf Basis des IW-Personalpanels lassen aber die Hypothese glaubhaft erscheinen, dass der digitale Wandel tendenziell mit einem Höherqualifizierungstrend verbunden sein kann. Beispielsweise ist der Anteil der Beschäftigten mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung im Durchschnitt in einem Unternehmen 4.0 um 7,7 Prozentpunkte größer als in einem vergleichbaren Unternehmen 3.0. Die Entwicklung in elf ausgesuchten Branchengruppen verläuft bislang so uneinheitlich, dass sich noch keine allgemeingültigen Ableitungen machen lassen. Beim Blick auf den Beschäftigungstrend in den verschiedenen Berufshauptgruppen sind potenzielle Automatisierungseffekte zwar im Auge zu behalten, allerdings verläuft erstens die Beschäftigungsentwicklung nur in wenigen Berufshauptgruppen-Anforderungsniveau-Kombinationen negativ. Zweitens werden potenzielle Automatisierungseffekte durch Arbeitsangebotseffekte überlagert. Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, ob sich in der Zukunft systematische Entwicklungslinien auf dem Arbeitsmarkt herausbilden werden.
    Description: The impact of digital change on employment and the employment prospects of workers in Germany remains a puzzle to be solved. The empirical analysis with data on the firm-level, the sectoral level and the occupational level does not indicate any general growth pattern. Evidence based on the IW-Human-Resource-Manager-Panel shows that the proportion of highly digitalised companies exhibiting an employment growth between 2015 and 2017 (62 per cent) exceeds that of less digitalised firms (44 per cent). The same applies to the firms' plans to expand their staff size in the coming twelve months. However, the differences between highly and less digitalised companies cannot be attributed to the level of digitalisation itself when we control for other company characteristics. This result holds when we use the adoption of specific digital technologies as interesting independent variable. If at all, the empirical analysis suggests that digital change at the company-level may come along with a skill-upgrading trend, but this hypothesis remains to be validated by analyses based on longitudinal data. The employment trend at the sectoral level is nonuniform and a correlation with the level of digitalisation of a sector or the change of this level over the recent years appears to be nonexisting. With respect to trends on the occupational level, employment decreased only in very few occupational groups and, contrary to the expectations, the decline is apparently independent from the risk of automation. In addition, robustness checks suggest that the slower employment growth in many occupational classes can also be attributed to a lack of labour supply.
    Keywords: J23 ; O33 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 44
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Der Gebäudesektor bietet enorme Energieeinsparpotenziale und ist zugleich der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Eine steuerliche Förderung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen stellt ein wirkungsvolles Instrument dar, um Eigentümer dazu zu bewegen, ihre Gebäude energetisch zu verbessern. Nachdem einige Länder und zahlreiche Verbände jüngst eine erneute Initiative gestartet haben, hat nun Bundesinnenminister Seehofer den Vorschlag auch dem Klimakabinett vorgelegt. Doch die Hemmnisse und Widerstände sind vielfältig und verhindern die Einführung - wie schon in den vergangenen zehn Jahren.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 45
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Die Großstädte in Deutschland gewinnen weiter an Bevölkerung und Arbeitsplätzen. Dies lässt nicht nur die Mieten im Wohnungsmarkt, sondern auch im Gewerbeimmobilienmarkt anziehen. Allerdings zeigen die aktuellen Ergebnisse des Gewerbeimmobilienmietpreisindex GIMX von Scout24 und IW, dass der Mietmarkt für Einzelhandel und Büro sich im Jahr 2018 stärker ausdifferenzieren.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 46
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Die Bundesregierung plant, den Einsatz befristeter Beschäftigungsverhältnisse einzuschränken. Die Auswirkungen auf die Personalpolitik der betroffenen Unternehmen können einschneidend sein. Dabei weisen Unternehmen mit einer positiven Beschäftigungsentwicklung einen größeren Anteil befristeter Beschäftigungsverhältnisse auf als vergleichbare Unternehmen, die Arbeitsplätze abgebaut haben. Auch die Sorge, dass der digitale Wandel die Ausbreitung befristeter Beschäftigung befördert, erscheint unbegründet. Unternehmen 4.0 weisen einen geringeren Befristungsanteil auf als Unternehmen 3.0.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 47
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Zum 1.1.2020 wird das Wohngeld nach vier Jahren wieder angehoben. Zudem kommt eine Dynamisierung, anhand der die Leistungen alle zwei Jahre automatisch an die Mieten- und Verbraucherpreisentwicklung angepasst werden. Die Reform stärkt dieses wichtige wohnungspolitische Instrument auf die richtige Weise. Jedoch sollte das Wohngeld in Zukunft noch weiter gestärkt werden, da es weiterhin gegenüber der Grundsicherung schwach ausgestaltet ist.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 48
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am 15. Februar vorgezogene Parlamentswahlen für den 28. April ausgerufen und damit die Regierung in eine neue Krise gestürzt. Ob die Neuwahlen für mehr politische Stabilität sorgen werden, bleibt abzuwarten. Spanien bedarf jedoch einer stabilen Regierung, die die wirtschaftspolitische Kontinuität und Stabilität sicherstellt. Die ökonomischen Fragen müssen hierbei wieder in den Vordergrund rücken.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 49
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Im Jahr 2016 wurden 9,4 Prozent aller aus Deutschland getätigten Patentanmeldungen von Erfindern mit Migrationshintergrund hervorgebracht. In Berlin war der Anteil ausländischer Erfinder mit 16,1 Prozent am höchsten. Welche Orte in Deutschland profitieren besonders stark von innovationsspezifischer Migration?
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Der sparsame Umgang mit Rohstoffen wird aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedenen Ebenen vorangetrieben. Unternehmen sehen hier eine Möglichkeit zur Kosteneinsparung und zur Sicherung ihrer Rohstoffversorgung (Biebeler, 2014; Bardt/Kempermann/Lichtblau, 2013). Auch die Bundesregierung hat in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie und dem Deutschen Ressourceneffizienzprogramm das Ziel gesetzt, die Ressourcenproduktivität zu steigern (BMUB, 2016; Bundesregierung, 2018). Als Gründe für die Erhöhung der Ressourceneffizienz auf gesamtwirtschaftlicher Ebene werden neben möglichen Kosteneinsparungen typischerweise auch Umwelt- und Klimaschutzgründe, die Endlichkeit der Rohstoffe und negative soziale und ökologische Folgen des Bergbaus in den Abbauländern genannt.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 51
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-06-06
    Description: Der Welthandel verblieb auch im Jahr 2018 unter dem Einfluss hoher wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten. Die deutsche Wirtschaft ist aufgrund ihrer starken Verflechtungen in internationale Wertschöpfungsketten von diesen Entwicklungen besonders betroffen - der globale Absatz deutscher Pharmaprodukte folgt aber nach wie vor einer eigenen Dynamik.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 52
    Publication Date: 2019-06-18
    Description: In Deutschland fühlt sich etwa jede zehnte Person oft oder sehr oft einsam. Der Großteil von 60 Prozent hat dieses Gefühl nur selten oder nie. Das zeigen Auswertungen aktueller Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2017. Entgegen der häufigen Annahme, dass die Einsamkeit in Deutschland zunimmt, zeigt der Ver-gleich von Daten aus den Jahren 2013 und 2017 einen leichten allgemeinen ückgang. Während sich im Jahr 2013 noch 10,5 Prozent aller Personen einsam gefühlt haben, sind es im Jahr 2017 noch 9,5 Prozent. Ein direkter personenbezogener Vergleich zeigt, dass in diesem Zeitraum etwa ein Viertel der Befragten einsamer geworden ist, fast ein Drittel ist im Jahr 2017 weniger einsam als vier Jahre zuvor. Einsamkeit tritt zwar häufiger bei älteren Personen auf, jedoch weist auch die mittlere Altersklasse der 30- bis 39-jährigen relativ hohe Werte auf. Am stärksten hat die Einsamkeit in diesem Zeitraum in den jüngeren Altersgruppen zugenommen. Die Daten weisen nicht auf eine deutliche Steigerung der Einsamkeit hin. Die gestiegene Auf-merksamkeit für das Thema und die Forderung nach Maßnahmen zur Verringerung und Präven-tion der Einsamkeit sind angesichts der starken negativen individuellen sowie gesamtwirtschaft-lichen Konsequenzen von Einsamkeit jedoch wichtig. Einige Zusammenhänge mit dem sozialen Umfeld sowie mit soziodemografischen Kriterien bieten Ansatzpunkte für die Ableitung von Maßnahmen. Dieser Report zeigt einige dieser Zusammenhänge auf: Eine häufigere Teilnahme an Freizeitaktivitäten ist mit geringerer Einsamkeit verbunden. Ein guter Gesundheitszustand sowie Erwerbstätigkeit sind tendenziell seltener mit Einsamkeit verbunden. Personen mit einem direkten Migrationshintergrund sind hingegen häufiger von dem Problem betroffen. Maßnahmen, die die identifizierten Faktoren Gesundheit, Erwerbstätigkeit sowie Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Freizeitaktivitäten betreffen, können daher indirekt positiv auf die Ein-samkeit wirken. Da Einsamkeit aber ein Problem mit vielschichten Ursachen und Zusammen-hängen ist, bedarf es für Deutschland weiterer Forschung. Dieser Report gibt daher einen Über-blick über den Stand und die Entwicklung und weist auf zukünftige Forschungsfelder hin.
    Description: About every tenth person in Germany feels often or very often lonely. The majority of 60 per-cent rarely or never feels that way. Those results stem from an analysis of current data from the Socio-Economic Panel (SOEP) of the year 2017. Contrary to the common assumption that loneliness in Germany is increasing, the comparison of data of the years 2013 and 2017 shows a slight decline in loneliness from 10.5 percent to 9.5 percent. A person-based comparison of the dynamic shows that about a quarter of respondents has become lonelier and nearly one third has become less lonely than four years ago. Although loneliness is more common among older people, on average, the group of 30- to 39-year-olds persons has relatively high scores. Loneliness has increased most amongst the younger re-spondents. The data does not indicate an increase of loneliness. Given the severe negative consequences of loneliness though, increased public attention and the call for measures to reduce and prevent loneliness are important. Some correlations with factors concerning the social environment as well as with socio-demographic criteria provide helpful first steps for an understanding of the causes. The report highlights some of these relationships: more frequent participation in recre-ational activities is associated with less loneliness. Good health and employment tend to be less associated with loneliness. However, people with a direct migration background are more likely to be affected by the problem. Measures that address the identified factors of health, employment, availability and accessibil-ity of recreational activities can therefore have an indirect positive effect on loneliness. How-ever, since loneliness is a problem with multiple causes and interrelations, further research is needed for Germany. The report hence provides an overview of the status and development and points to future fields of research.
    Keywords: I10 ; I31 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 53
    Publication Date: 2019-06-18
    Description: eBusiness-Standards ermöglichen die reibungslose inner- und überbetriebliche Kommunikation und sind damit die Enabler der Digitalisierung. Auch wenn Standards eingesetzt werden, kann es bei nicht flächendeckenden und interoperablen Standardeinsatz zu Friktionen kommen, etwa wenn eine Drehstuhlschnittstelle vorliegt. Dies ist dann der Fall, wenn manuell Daten aus einem IT-System in ein anderes IT-System übertragen werden müssen. Eine explorative Unterneh-mensbefragung zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, in deutschen Unternehmen solche Drehstuhlschnittstellen vorzufinden. Aus Experteninterviews geht hervor, wie wichtig Standards sind, um diese Schnittstellenproblematik zu verringern beziehungsweise zu lösen.
    Description: eBusiness standards facilitate smooth internal and external communication for organizations and are thus the enablers of digitalization. However, even if standards are used, friction can occur if standard usage is not sufficiently broad and interoperable, particularly if a so-called swivel chair interface is present. This is the case when data has to be transferred manually from one IT system to another. An explorative company survey shows that the probability of finding such swivel chair interfaces in German industrial companies is high. Expert interviews show how important standards are in order to reduce or solve this interface problem.
    Keywords: F61 ; F63 ; L14 ; L15 ; O14 ; O30 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 54
    Publication Date: 2019-06-18
    Description: Die Grenzabgabenbelastung ist eine relevante Größe für die Einkommenserzielung und die Entscheidung, ob und in welchem zeitlichen Umfang die eigene Arbeitskraft auf dem Arbeits-markt angeboten wird. Bei Beschäftigten, die keine Sozialtransfers beziehen, hängt die margi-nale Belastung sowohl von der Einkommensteuer und dem Solidaritätszuschlag als auch von den Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ab. Je höher die Grenzbelastung ausfällt, desto weniger bleibt vom zusätzlichen Bruttoeinkommen netto übrig. Daher reduzieren hohe Grenzbelastungen nicht nur die Bereitschaft Arbeit aufzunehmen, sondern verhindern tenden-ziell auch eine Ausdehnung der Arbeitszeit. Ein historischer Vergleich der Grenzabgabenkurven der Jahre 2000, 2005, 2010, 2015 und 2019 zeigt, dass mit der Steuerreform 2000 der damaligen rot-grünen Regierung die Grenzbe-lastungen über fast den gesamten Einkommensbereich deutlich gesenkt wurden. Hinzu kamen Reformen zur nachgelagerten Besteuerung der Alterseinkünfte und zur Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge, was einer weiteren signifikanten Senkung der Grenzsteuer-sätze entsprach. Auffällig ist im betrachteten Zeitraum allerdings eine unzureichende Korrek-tur der kalten Progression - sowohl im engeren Sinne ('nur' Inflation) als auch im weiteren Sinne (nominales Lohnwachstum). Dies hat dazu geführt, dass im Jahr 2019 vor allem im unte-ren Einkommensbereich die Grenzsteuerbelastung für Singles früher beginnt und steiler an-steigt. Bei Lohneinkommen oberhalb der Midi-Job-Grenze steigt die Grenzbelastung rasant an und erreicht bereits bei einem Einkommen von etwas über 20.000 Euro - das entspricht an-nähernd dem Bruttoverdienst eines zum Mindestlohn angestellten Vollzeitbeschäftigten - ein vorläufiges Maximum von fast 48 Prozent. Auffällig bei der Betrachtung der Grenzbelastungskurven sind verschiedene Sprungstellen oder Knicke. Im unteren Lohnbereich resultiert der Knick aus dem Übergang vom Mini- zum Midi-Job oder zu einer regulären sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Hinzu kommt die Freigrenze für den Solidaritätszuschlag im Bereich eines Mindestlohn-Empfängers. Im weiteren Verlauf ist die Sozialversicherung für die Sprungstellen verantwortlich, die allerdings über die (Teilhabe-)Äquivalenz von Leistungsansprüchen grundsätzlich ihre Berechtigung haben, auch wenn dadurch ein linear-progressiver Verlauf der Grenzbelastung verhindert wird. Neben ei-ner allgemeinen Senkung der Grenzabgabenbelastung zur Stärkung von Arbeitsanreizen, die zu relativ hohen Einnahmeausfällen führen würde, wäre die Abmilderung der genannten Sprung-stellen eine mögliche Handlungsoption.
    Description: The marginal tax burden is highly relevant for the labour-supply decision of single households. For employees who do not receive any social transfers, the marginal tax burden depends on income tax and solidarity surcharge as well as social security contributions. The higher the mar-ginal tax burden, the less is the net amount of an additional gross income. Therefore, high mar-ginal burdens not only reduce the willingness to take up work but might also prevent an exten-sion of working hours. A historical comparison of the marginal tax burden on wages in Germany for the years 2000, 2005, 2010, 2015 and 2019 shows that the tax reform of 2000 significantly reduced the marginal tax burden over almost the entire income range. In addition, there were reforms to the subse-quent taxation of retirement income and the deductibility of health insurance contributions, which corresponded to a further significant reduction in marginal tax rates. In the period under consideration, however, there is an insufficient correction of the 'cold progression' - both in a narrow sense ("only" inflation) and in a wide sense (nominal wage growth). As a result, espe-cially for lower income brackets the tax threshold for singles starts earlier and increases steeply. For incomes above the midi-job threshold, the marginal burden increases rapidly and reaches a maximum of almost 48 percent for an income of about 20,000 euros - which is roughly equiva-lent to the gross earnings of a full-time employee working for the minimum wage. Various discontinuities or kinks are a striking observation for all years considered. In the lower income range, a kink results from the transition from a mini-job to a midi-job or to a regular employment subject to social security contributions. In addition, there is a tax allowance for the solidarity surcharge in the income bracket of employees working full-time for the minimum wage. Further, the income threshold for the assessment of social security contributions is re-sponsible for the discontinuities with respect to income above the average. Even if these dis-continuities are not desirable from a tax perspective as they prevent a linear progressive tax rate, they can be justified by referring to the insurance principle of social contributions. There-fore, since a general reduction of the marginal tax burden to strengthen work incentives would be associated with relatively high revenue shortfalls, an additional option would be to extenuate the discontinuities.
    Keywords: H24 ; H31 ; J22 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 55
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Vor der Abstimmung im Vereinigten Königreich (VK) über den Austritt aus der Europäischen Union (EU) im Juni 2016 hatten die Unterstützer des Brexits mit einem roten Bus geworben, auf dem die Zahl von 350 Millionen Pfund (GBP) prangte - jene Summe, die die Briten angeblich jede Woche an die EU überwiesen. Dieses Geld sollte stattdessen zur Finanzierung des britischen Gesundheitsdiensts National Health Service (NHS) verwendet werden - so die Busbotschaft.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 56
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Im Handelsstreit zwischen China und den USA droht China damit, die Exporte von Seltenen Erden nach Nordamerika einzustellen. Damit wird die Zuverlässigkeit als Rohstofflieferant infrage gestellt. Angesichts der Dominanz Chinas beim Abbau dieser High-Tech-Rohstoffe ist das kein gutes Signal für die Weltwirtschaft.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 57
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Die Unternehmen der Immobilienwirtschaft schätzen ihre Lage deutlich schlechter ein als noch im Vorquartal, besonders die Wohnungswirtschaft verzeichnet eine Eintrübung. Auch Berlin hat als Investitionsstandort verloren. Ursächlich dafür dürfte vor allem die Politik und die aktuell öffentlich diskutierten Regulierungsvorschläge sein.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 58
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Das Thema Einsamkeit wird aktuell in Politik und Medien viel diskutiert. Häufig wird dabei von einer gefühlten Zunahme gesprochen. Aktuelle Auswertungen zeigen jedoch einen leichten Rückgang des Anteils der Menschen, die sich einsam fühlen, von 10,5 Prozent (2013) auf 9,5 Prozent im Jahr 2017. Der Anteil der einsamer Gewordenen ist zudem bei den Jüngeren am höchsten. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen Einsamkeit müssen an den vielschichtigen Zusammenhängen ansetzen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 59
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Arbeit sollte einen Sinn ergeben - das ist keine neue Erkenntnis der jungen Generation, sondern schon immer ein wichtiger Antrieb, um sich im Job zu engagieren. Die Empirie zeigt: Beschäftigte, die über Ziele geführt werden, haben ein besseres Verständnis für die strategische Ausrichtung ihres Betriebs.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 60
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Die Kirchen könnten mit einer Neuinterpretation des 'Ora et Labora' ihre Rolle in der Gesellschaft stärken und eine 'Triple-Dividende' einfahren. Über Kirchentage und Seminarangebote hinaus können sie einen Beitrag zur Stabilität der Gesellschaft leisten, indem sie helfen, die demographische Entwicklung positiv zu beeinflussen. Dazu gehören die Ausweitung der Kinderbetreuung für nicht Getaufte und die Wertevermittlung bereits im Kindesalter.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 61
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Männer, die im Alter von 25 bis 34 Jahren mindestens einmal wöchentlich Sport getrieben haben, können ihre Bruttostundenlöhnen in den folgenden neun Jahren um 6,39 Euro mehr steigern als sportlich Inaktive. Auch wenn die Wirkungszusammenhänge noch unklar sind, sollte darauf hingearbeitet werden, dass möglichst alle jungen Menschen sportlich aktiv werden.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 62
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-13
    Description: In der letzten Zeit haben die Herausforderungen der chinesischen Wirtschaft zugenommen, unter anderem aufgrund der eskalierenden Handelsspannungen mit den USA und der relativ schwachen Inlandsnachfrage. Dies hat die Regierung dazu veranlasst, möglichst rasch Konjunkturmaßnahmen zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums zu ergreifen. Angesichts der hohen Verschuldung der chinesischen Wirtschaft könnte sich dies jedoch negativ auf die Finanzstabilität und damit auf das mittelfristige Wachstum auswirken. Vor diesem Hintergrund erscheint eine moderate Wachstumsverlangsamung als durchaus realistisch und selbst ein deutlicher Einbruch der Wirtschaftsleistung Chinas ist nicht auszuschließen, falls es zu einer Finanzmarktkrise und einer ökonomischen Abwärtsspirale kommt. Die Ergebnisse der Simulationen anhand des Oxford Global Economic Model zeigen, dass eine Wachstumsverlangsamung in China das globale Wirtschaftswachstum hart treffen würde. Eine Reduzierung des Wirtschaftswachstums in China um 1 Prozentpunkt jährlich würde das globale Wirtschaftswachstum um 0,2 Prozentpunkte (gegenüber dem Basisszenario) im Jahr 2020 senken. Dies gilt somit als eines der größten Risiken für das Weltwirtschaftswachstum. Das globale Bruttoinlandsprodukt würde damit um 242,5 Milliarden Euro im Jahr 2020 geringer ausfallen. Sollte die chinesische Wirtschaft in einer krisenhaften Entwicklung mit 3 Prozent deutlich einbrechen, könnte das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2020 sogar um bis zu 0,6 Prozentpunkte zurückgehen, was in etwa einem preisbereinigten Betrag von 722,12 Milliarden Euro in Preisen des Jahres 2010 entspricht.
    Description: In the recent period, various downward pressures on the Chinese economy have increased, partly as a result of escalating trade tensions and relatively weak domestic demand. This has prompted the government to swiftly introducing stimulus measures to support economic growth. However, given the high indebtedness of the Chinese economy, this could have nega-tive effects on the financial stability and consequently medium-term growth. Given the above-mentioned challenges and problems in China, a moderate growth slowdown seems quite realistic and even a much sharper slowdown in Chinese growth cannot be ruled out if a financial crisis and an economic downward spiral occur. The results of the simulations with the Oxford Global Economic Model show that a growth slowdown in China would damage global growth significantly. Reduction of growth in China by 1 percentage point per year would reduce global GDP growth by 0.2 percentage points relative to the baseline scenario in 2020. Global GDP would be 242.5 billion euro smaller in 2020 and therefore, this is considered as one of the biggest risks to the global growth. If the Chinese economy slips into crisis and a GDP growth falls by 3 percentage points per year, global growth could even be as much as 0.6 percentage points lower in 2020 (722.12 billion euro).
    Keywords: E17 ; E66 ; F41 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 63
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-13
    Description: Die demografische Entwicklung einer Region beeinflusst die Wohnungsmärkte sehr stark. Viele schrumpfende Regionen haben daher mit hohen Leerstanden zu kämpfen. Auch in Regionen mit konstanter Bevolkerung entstehen Leerstande, wenn der Umbau der Bestande nicht gelingt und neue Wohnungen auf der "Grünen Wiese" errichtet werden. Leerstände verursachen hohe ökonomische und gesellschaftliche Kosten durch eine Verringerung der Attraktivität der betroffenen Wohnungsmärkte und einen Anstieg der Infrastrukturkosten pro Haushalt. Durch die stark unterschiedlichen Entwicklungen von Regionen mit schrumpfenden und steigenden Bevölkerungszahlen ist der Leerstand in den letzten Jahren auf insgesamt 1,94 Millionen im Jahr 2016 gestiegen. Das entspricht einer Leerstandsquote von 4,7 Prozent. Den wichtigsten Lösungsansatz fur die Vermeidung und Verringerung von Leerstand stellt eine nachhaltige Siedlungsentwicklung dar. Der Abbau von Leerständen muss auch in Kommunen mit sinkender Bevölkerung bei der Befriedigung der lokalen Wohnungsnachfrage ein wichtiges strategisches Ziel darstellen. Es muss der Grundsatz "Umbau vor Neubau" gelten. Ein weiterer Schlüssel für eine erfolgreiche Strategie gegen Leerstand liegt in der interkommunalen Kooperation sowie einer abgestimmten überortlichen Planung.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 64
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-13
    Description: Die Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Altersstruktur in den besonders vom demografischen Wandel negativ betroffenen Regionen zu stabilisieren. Allerdings haben diese in den letzten Jahren kaum Zuwanderer gewonnen. Gelingt die Integration in den Arbeitsmarkt, kann Zuwanderung zudem die wirtschaftliche Entwicklung einer Region stärken. Dabei ziehen die besonders arbeitsmarktnahen Erwerbszuwanderer aus Drittstaaten heute zu großen Teilen in die wirtschaftlichen Zentren im Süden. Hingegen lassen sich in den wirtschaftsschwächeren Städten in Nord- und Westdeutschland relativ viele Geflüchtete nieder. Insgesamt verstärkt Zuwanderung die bestehenden regionalen Divergenzen derzeit tendenziell sogar noch. Damit auch die demografieschwachen Regionen mehr von Zuwanderung profitieren, müssen sie gezielt Fachkräfte aus dem Ausland ansprechen und für einen Zuzug gewinnen. Als Zielgruppe sollten sie dabei Studierende aus dem Ausland einbeziehen, die an einer deutschen Hochschule ihren Abschluss machen. Um die Kommunen, die besondere Integrationsleistungen erbringen, finanziell zu entlasten, sind gezielte Zuweisungen von Bund und Ländern wünschenswert. Dies setzt eine treffsichere Erfassung der Integrationslasten voraus, die allerdings auf Basis der aktuell verfügbaren Daten nicht möglich ist.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 65
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-08
    Description: Der vorliegende Report berichtet über ausgewählte Tarifverhandlungen im 1. Halbjahr 2019. Wie schon im Vorjahr stand neben den Entgeltforderungen der Wunsch nach neuen Wahlmodellen auf der tarifpolitischen Agenda der Gewerkschaften. Bei diesen Wahlmodellen handelt die Gewerkschaft eine zusätzliche Entgeltkomponente aus, die wahlweise auch in Freizeit getauscht werden kann. In der Eisen- und Stahlindustrie setzte die IG Metall ein zusätzliches Urlaubsgeld von 1.000 Euro durch, welches die Arbeitnehmer in maximal fünf freie Tage umwandeln können. Auch in der westdeutschen Textilindustrie und im Bankgewerbe wurde über Wahlmodelle diskutiert. Hier konnten sich die Gewerkschaften aber nicht durchsetzen. In der ostdeutschen Textilindustrie ging es um eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit. Die IG Metall erreichte in den Verhandlungen, dass die Arbeitszeit bis 2027 stufenweise von derzeit 40 auf 37 Stunden reduziert wird. Bei den Klinikärzten an den kommunalen Kliniken setzte der Marburger Bund eine exaktere Erfassung der geleisteten Arbeitsstunden und zwei arbeits- und bereitschaftsfreie Wochenenden pro Monat durch. Die Entgeltforderungen lagen zwischen 5,0 und 6,5 Prozent. Ver.di verlangte im Handel und im Öffentlichen Dienst außerdem überdurchschnittliche Anhebungen der unteren Lohngruppen. Dies konnte die Gewerkschaft vor allem im Öffentlichen Dienst, aber auch im Einzelhandel durchsetzen. In den meisten Tarifabschlüssen wurden stufenweise Lohnanpassungen bei langen Laufzeiten vereinbart. Im Öffentlichen Dienst addieren sich die drei Erhöhungsstufen auf 7,8 Prozent (zweimal 3,2 und einmal 1,4 Prozent) bei einer Laufzeit von 33 Monaten. Die Klinikärzte erhalten für denselben Zeitraum insgesamt 6,5 Prozent mehr. In der Druckindustrie wurden sogar 36 Monate Laufzeit beschlossen. Dort steigen die Löhne ebenfalls in drei Stufen um insgesamt 5,4 Prozent. Im Bankgewerbe einigten sich die Tarifparteien auf zwei Erhöhungen von jeweils 2 Prozent bei einer Laufzeit von 29 Monaten. Kürzere Laufzeiten gab es mit 18 Monaten in der Papiererzeugenden Industrie - die Löhne steigen in diesem Zeitraum einmalig um 3 Prozent - und vor allem beim Kabinenpersonal von Eurowings. Dort wurde im Rahmen der Verhandlungen über den Manteltarifvertrag zwischen ver.di und dem Unternehmen auch vereinbart, für die bei ver.di organisierten Flugbegleiter eine Lohnerhöhung von 2 Prozent für neun Monate zu übernehmen, die zuvor bereits die Flugbegleiter-Organisation UFO ausgehandelt hatte. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum legte die Konfliktintensität - sie misst, wie stark die Tarifverhandlungen durch Streikdrohungen, Verhandlungsabbrüche oder Warnstreiks eskalieren - deutlich zu: Im 1. Halbjahr 2018 fielen im Durchschnitt je Verhandlung 6,7 Punkte an, im 1. Halbjahr 2019 waren es 10,8 Punkte. Die Druckindustrie kam auf 44 Punkte, gefolgt vom Bankgewerbe mit 33 und den Klinikärzten mit 19 Punkten. Konfliktfrei ging es in drei Branchen zu: in der Papiererzeugenden Industrie, in der ostdeutschen Textilindustrie und bei der Deut-schen Post. Dort werden künftig wieder alle Paketzusteller nach dem Haustarifvertrag vergütet. Im zweiten Halbjahr drohen vor allem Konflikte im Flugverkehr durch UFO. Anstehende Verhandlungen in der Chemischen Industrie und im Bauhauptgewerbe (Anpassung des branchenspezifischen Mindestlohns) dürften hingegen eher konfliktfrei verlaufen. In der Chemischen Industrie sind selbst Streikdrohungen selten.
    Keywords: J50 ; J52 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 66
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-08
    Description: Auf der einen Seite übernehmen die Städte und Gemeinden in Deutschland viele wichtige öffentliche Aufgaben. Auf der anderen Seite fehlt es ihnen an Autonomie bei Entscheidungen über Einnahmen und Ausgaben. Die aktuellen Haushaltsüberschüsse konnten verhindern, dass die Verschuldung der Kommunen weiter steigt. Ende 2017 belief sich der Schuldenstand der Städte und Gemeinden in den Flächenländern auf 137,5 Milliarden Euro. Problematisch sind vor allem die Kassenkredite, da ihnen keine Vermögenswerte gegenüberstehen. Die Landkreise und kreisfreien Städte mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung in Kassenkrediten liegen vor allem im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Eine hohe Verschuldung in Kassenkrediten geht einher mit hohen Grund- und Gewerbesteuerhebesätzen. Dies kann die wirtschaftliche Dynamik in den betroffenen Kommunen bremsen. Die Abschaffung der Gewerbesteuer bei gleichzeitiger Kompensation der Gemeinden durch eine höhere Umsatzsteuerbeteiligung würde die Konjunkturabhängigkeit der kommunalen Finanzen reduzieren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die strikte Einhaltung des Konnexitätsprinzips. Aus ökonomischer Sicht wäre sowohl innerhalb des kommunalen Finanzausgleichs als auch im Rahmen des Länderfinanzausgleichs ein verbessertes Anreizsystem zur Stärkung der Eigenständigkeit wichtig, demzufolge Gebietskörperschaften einen größeren Anteil von zusätzlich erwirtschafteten Steuereinnahmen behalten dürfen. Eine Altschuldentilgung durch Land und Bund verknüpft mit Vorgaben für die kommunale Haushaltskonsolidierung könnte für in finanzielle Schieflage geratene Kommunen ein Weg sein, verloren gegangenen Handlungsspielraum zurückzugewinnen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 67
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-08
    Description: Junge und gut ausgebildete Menschen sind besonders mobil. Seit 2004 ziehen sie zunehmend in die Städte und gründen ihre Familien dort. In der Folge steigt auf dem Land das Durchschnittsalter und es fehlt dort zunehmend an hochqualifizierten Arbeitskräften und Schulabgängern. Abwanderungsregionen gibt es in jedem Flächenland. In Ostdeutschland ist diese Entwicklung am weitesten fortgeschritten. Abwanderungsregionen sollten ihre Gestaltungsfreiräume dafür nutzen, junge Menschen zu halten sowie Unternehmen und Arbeitskräfte von außerhalb anzuwerben. Netzwerken aus regionalen Akteuren kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Jungen Menschen sollten die beruflichen Perspektiven in ihrer Heimatregion frühzeitig aufgezeigt werden, um ihren Fortzug zu verhindern. Dazu ist die praxisnahe Berufsorientierung zu intensivieren. Die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Berufsschulen sollte durch überregionale Kooperationen, Mobilitätshilfen und E-Learning verbessert werden. Erfolglose Ausbildungsbewerber und Arbeitsuchende sollten stärker in ihrer Mobilität und Qualifizierung unterstützt werden. Unternehmen können sich durch Employer Branding als attraktive Arbeitgeber aufstellen und das lokale Arbeitsangebot für ihre Berufe begeistern. Regionale Branchencluster können Wirtschaftsstandorte deutlich attraktiver machen. Start-up-Förderung und die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen können dies begünstigen. Der Breitbandausbau ist eine zentrale Voraussetzung zur Anwerbung und Bindung von Unternehmen und Arbeitskräften. Digitalisierung und Automatisierung können genutzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und den Mangel an Arbeitskräften zu kompensieren. Wenn geeignete Maßnahmen innerhalb der betroffenen Regionen nicht in der Fläche umzusetzen sind, sollten sie auf zentrale Orte konzentriert werden.
    Description: Young and well educated people are particularly mobile. Since 2004 they have increasingly moved to the cities and founded their families there. As a result, the average age in rural areas is rising and there is an increasing shortage of highly qualified workers and school leavers. Emigration has affected regions in all federal states but the city states. The development is most advanced in eastern Germany. Emigration regions should use all their options to retain young people and to recruit companies and workers from other regions in Germany and abroad. Networks of regional actors play a key role. Young people should be made aware of their job and career prospects in their home region at an early stage in order to prevent them from moving away. For this purpose, vocational orientation should be intensified and be made more practical, e.g. by internships. The availability and reachability of vocational schools should be improved by supra-regional cooperation, mobility aids and e-learning. Unsuccessful applicants for jobs and apprenticeships should be given greater support with their regional mobility and qualification. Companies should use employer branding and engage in vocational orientation. Attractive employers are often able to attract school leavers and the local work force for their essential professions. Regional industry clusters can make business locations much more attractive. Start-up support and the establishment of research facilities are a good starting point. Broadband expansion is a central prerequisite for recruiting and retaining companies and employees. Digitization and automation can be used to increase competitiveness and compensate for the shortage of labor. If suitable measures cannot be implemented in all areas of an emigration region, they should be concentrated on central locations.
    Keywords: E24 ; J61 ; R23 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 68
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-08
    Description: Noch immer ist unklar, wann die Briten die EU verlassen werden. Es deutet aber viel darauf hin, dass der Brexit schon heute die Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland beeinflusst hat. Das ist zum einen der Unsicherheit darüber geschuldet, ob es zu einem geordneten Austritt mit Übergangsfrist oder einem ungeordneten Verlassen des Vereinigten Königreichs kommt. Die Unsicherheit hat zu einem Investitionsabsentismus in Britannien beigetragen. Zum anderen hat die deutliche Abwertung des britischen Pfunds britische Exporte begünstigt und britische Importe verteuert, was über einen Preisanstieg die Dynamik des privaten Konsums gebremst hat. Insgesamt zeigte sich durch den Brexit ein dämpfender Einfluss auf die britische Volkswirtschaft, der sich auch in den Handelsbeziehungen niedergeschlagen hat. Während die deutschen Exporte in die Europäische Union insgesamt im Zeitraum 2015 bis 2018 um 12,4 Prozent wuchsen, gingen die deutschen Ausfuhren in das Vereinigte Königreich um 7,8 Prozent zurück. Hieraus ergibt sich eine Differenz von gut 20 Prozentpunkten. Die deutschen Einfuhren aus der EU-27 stiegen um 14,7 Prozent an, die Einfuhren aus dem Vereinigten Königreich gingen um 3,5 Prozent zurück. Auch im längerfristigen Vergleich des deutsch-britischen Außenhandels zeigte sich eine nennenswerte Veränderung. Von 1991 bis 2015 wuchsen die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich im Jahresdurchschnitt um 5,3 Prozent, von 2015 bis 2018 ergab sich ein jahresdurchschnittlicher Rückgang um 2,7 Prozent. Bei den deutschen Einfuhren aus Britannien zeigte sich ein ähnliches Bild. Bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die einen Anteil von knapp einem Viertel am deutsch-britischen Außenhandel haben, sanken die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich im Dreijahreszeitraum 2018 gegenüber 2015 um knapp 23 Prozent, die Importe von dort um 13,6 Prozent. Pharmazeutische Erzeugnisse hatten mit einem Minus von 41,5 Prozent den stärksten relativen Exportrückgang zu verzeichnen; auf der Importseite gab es dagegen kaum eine Veränderung. Kraftwagen- und Kraftwagenteile sowie pharmazeutische Erzeugnisse zählen zu den Branchen mit engen britisch-deutschen Vorleistungsverflechtungen. Das deutet darauf hin, dass der Umbau der britisch-deutschen Wertschöpfungsketten bereits im Gange ist. Blickt man näher auf den Güteraustausch der fünf außenhandelsstärksten Bundesländer, so weisen alle fünf einen Rückgang der Exporte in das Vereinigte Königreich auf. In drei Ländern sanken auch die Importe; in Bayern blieben sie praktisch unverändert, in Hessen nahmen sie gegen den Trend deutlich zu.
    Description: It is still unclear when the British will leave the European Union. But there is much to suggest that Brexit has already influenced trade relations between the United Kingdom and Germany. This is partly due to the uncertainty as to whether there will be an orderly withdrawal with a transitional period or a disorderly departure from the United Kingdom. Uncertainty has contributed to an investment absenteeism in Britain. On the other hand, the sharp depreciation of the British pound has boosted British exports and made British imports more expensive, which has slowed the momentum of private consumption by raising prices. Overall, Brexit has had a dampening effect on the British economy, which has also been reflected in trade relations.
    Keywords: F14 ; F15 ; F20 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 69
    Publication Date: 2019-08-08
    Description: Seit Ende des letzten Jahrzehnts haben die regionalen deutschen Wohnungsmärkte deutliche Veränderungen erfahren. Flächendeckend wirken die konjunkturellen und finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv auf die Nachfrage nach Immobilien. Deutschland erlebt seit der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 ein stetiges Wirtschaftswachstum von jährlich durchschnittlich 1,8 Prozent (Zeitraum 2010 bis 2018, Statistisches Bundesamt, 2019a). Gleichzeitig sind die Effektivzinssätze für Wohnungsbaukredite an private Haushalte von 3,7 Prozent (2010) auf 1,9 Prozent (2018) gesunken (Deutsche Bundesbank, 2019). Aktuell liegen die Zinsen mit 1,6 Prozent sogar niedriger. Der konjunkturelle Aufschwung hat zu einer stetig hohen Zuwanderung aus dem europäischen Ausland geführt. Die Nettomigration von Ausländern beläuft sich durchschnittlich auf jährlich 512.000 Personen (2010 bis 2018, Statistisches Bundesamt, 2019b). Von den Zuzüglern waren nur 17 Prozent Asylsuchende, damit kommt der überwiegende Teil der Zuwanderer aus Ausbildungs- und Arbeitsmarktgründen aus dem Europäischen Ausland. In Folge dessen ist der Bedarf an Wohnungen vielerorts deutlich angestiegen. Hinzu kommt die Binnenwanderung, bei der sich die Zuzüge insbesondere der jungen Bevölkerung auf die Ballungsgebiete konzentriert. Die demografischen Trends führen zu zunehmenden Stadt-Land-Disparitäten. Während in einigen Großstädten eine enorme Wohnungsknappheit vorliegt, sind andere häufig ländlich geprägte Regionen mit einem Überangebot von Wohnraum mit hohen Leerständen gekennzeichnet (Henger/Voigtländer, 2019; Schularick et al., 2019). Allerdings lässt die Zuwanderung in die Großstädte bereits an einigen Standorten und Segmenten nach, und auch die Bautätigkeit ist in einigen angespannten Märkten bereits deutlich ausgeweitet worden. Mit dem IW-Wohnungsbedarfsmodell hat das Institut der deutschen Wirtschaft eine Methodik entwickelt, die der lokalen und bundesdeutschen Politik, aber auch privaten Akteuren eine Orientierung hinsichtlich des Bedarfs an Wohnungen geben kann. Ausgehend von der prognostizierten demografischen Entwicklung, dem altersabhängigen Wohnungskonsum, dem derzeitigen Leerstand sowie weiterer Einflussfaktoren wird bestimmt, welche Niveaus an Bautätigkeit auf Basis der Fundamentalwerte zu erwarten wäre. Durch den Vergleich mit der tatsächlichen Bautätigkeit lassen sich dann mögliche Anspannungen (höhere Mieten) oder ein Überangebot (Leerstand) ableiten. Das IW-Wohnungsbedarfsmodell kann keine eigenständige umfassende lokale Analyse ersetzen, aber es bietet einen Überblick über die Entwicklung der Kreise und kann Fehlsteuerungen identifizieren. Im Vergleich zu den vorherigen Publikationen (Deschermeier et al., 2017; Henger et al., 2017) wurde das IW-Wohnungsbedarfsmodells weiter verfeinert. Da das Modell auf der individuellen Personenebene arbeitet, besteht ein besonderer Vorteil darin, dass die kalkulierten Effekte fehlender Bautätigkeit anhand der Entwicklung des altersabhängigen Pro-Kopf-Wohnkonsums aufgezeigt und so auch plausibel ein Nachholbedarf abgeleitet werden kann. Im Folgenden wird zunächst die Methodik erläutert, ehe dann die Ergebnisse für Deutschland und die 401 kreisfreien Städte und Landkreise erörtert werden. Der Beitrag endet mit einigen Schlussfolgerungen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 70
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-28
    Description: Die steigenden Anforderungen an einen effizienten Umgang mit Energie und der Druck zur Reduktion von Treibhausgasemissionen betrifft in der Industrie insbesondere die energieintensiven Branchen. Die kostenseitige Verschlechterung der Standortbedingungen und die steigenden Unsicherheiten treffen die Branchen in Zeiten des Umbruchs und bei teilweise globalen Überkapazitäten. Höhere Kosten oder Kostenrisiken setzen sie weiter unter Druck. Schon in den letzten Jahren ist der Kapitalstock energieintensiver Branchen in vielen europäischen Ländern deutlich gesunken.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 71
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-28
    Description: Immer mehr Haushalte suchen vergeblich nach einer Haushaltshilfe. Angesichts eines immer weiteren Anstiegs der Frauen- aber auch Männererwerbstätigkeit ist der Wunsch nach Entlastung im Haushalt zwar groß, aber das Angebot offensichtlich knapp. Dies gilt auch für nicht angemeldete Haushaltshilfen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 72
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-28
    Description: Der Job-Futuromat sagt vielen Berufen eine düstere Zukunft voraus, weil deren Tätigkeiten angeblich schon heute von Computern und Robotern übernommen werden könnten. Doch in vielen dieser Berufe suchen die Unternehmen händeringend menschliche Arbeitskräfte, mit denen sie den digitalen Wandel erfolgreich gestalten wollen.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 73
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-08-28
    Description: Stammdaten-Standards zur Klassifizierung und Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen sind ein wichtiger Enabler der Digitalisierung. Sie dienen als 'gemeinsame Sprache' über Unternehmens-, Branchen- und Länder-Grenzen hinweg und treiben als solche eines der wichtigsten Ziele der Digitalisierung voran - die Vernetzung (Engels, 2017).
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 74