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  • Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung  (664)
  • German  (664)
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Zeitpolitische Bemühungen setzen oftmals an Zeitkonflikten zwischen Akteuren an (z. B. Konflikte zwischen Arbeitgeber und -nehmer über Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung). Der vorliegende Beitrag hingegen richtet den Fokus auf einzelne Akteure und ihren Anspruch, Zeit zu gestalten ("Mikroanalyse"). Der Beitrag unterscheidet zwischen zwei Arten von Zeitgestaltern: (1) Zeitpioniere und (2) Agenten von institutionellem Wandel. Zeitpioniere betonen die Absicht der eigenen individuellen Zeitwohlstandserhöhung durch die Gestaltung ihres Lebensstils, während Gestalter des institutionellen Wandels von Zeitstrukturen kollektive Wohlstandsgewinne und deren Verteilung in den Vordergrund stellen. Institutionenorientierte Zeitgestalter sind von besonderer Bedeutung für die Realisierung einer zeitgerechten Stadt. Theoretisch liegt es nahe, dass institutionenorientierte Gestalter das informelle Instrument der Stadtentwicklungsplanung nutzen, um Schritte in Richtung einer zeitgerechten Stadt zu gehen, z. B. um das Querschnittsthema der Zeitgestaltung in den bestehenden räumlichen Planungsinstrumenten und in den Fachplanungen zu verankern. Ein Blick in die Planungspraxis ist allerdings ernüchternd. Zeitgestaltung spielt sowohl im Stadtentwicklungsplan der Stadt Aachen aus dem Jahr 2012 als auch im Integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt Dresden aus dem Jahr 2016 keine prominente Rolle. Hierfür gibt es fallspezifische Ursachen (z. B. der Prozessverlauf in Aachen, die geringe Bedeutung von Zeit als planerisches Gestaltungsthema in Dresden). Der Beitrag formuliert anhand dieser konzeptionellen Überlegungen und Beispielanalysen einige Hinweise für die künftige Planungsforschung als Beitrag zur Realisierung einer zeitgerechten Stadt.
    Description: Time-policy endeavours often highlight time conflicts between actors (e.g. conflicts between employers and employees about the scope of flexibility in working hours). In contrast, this paper focuses on individual actors and their aspirations to manage time ("microanalysis"). The paper differentiates between two types of time managers: (1) time pioneers and (2) agents of institutional change. Time pioneers focus on improving their individual time budgets through the design of their lifestyles. Agents of institutional change, on the other hand, emphasise collective improvements in time budgeting and distribution through changes in regulative, normative and cognitive structures. Time managers oriented towards institutions are particularly important for achieving temporal justice in the city. In theory it seems likely that institutional agents would use the informal instrument of urban development planning to take steps towards improving temporal justice in the city, e. g. by tackling the cross-sectoral topic of time management by using existing spatial planning instruments and sectoral planning.
    Keywords: ddc:710 ; Aachen ; Dresden ; Human Agency ; Institution ; Wandel ; Zeitpioniere ; Human Agency ; transformation ; time pioneers
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 2
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Die von der Tennet TSO GmbH geplante 380-kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar ist ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Angesichts der Raumbedeutsamkeit und der überörtlichen Bedeutung dieses geplanten Neubaus wurde in enger Zusammenarbeit in den Bundesländern Niedersachsen und Hessen jeweils ein Raumordnungsverfahren durchgeführt. Die Verfahren wurden im Mai 2010 eingeleitet und im November 2011 abgeschlossen. Für den niedersächsischen Abschnitt wurden mehrere Varianten für die Führung der Leitung von Wahle nach Mecklar im Raumordnungsverfahren auf ihre Raum-, Umwelt- und Natura 2000-Verträglichkeit geprüft. Einige Raumnutzungskonflikte führten im Verfahren zu technischen und planerischen Optimierungsvorschlägen innerhalb der Varianten, die für die landesplanerisch festgestellte Variante in den 21 Maßgaben der Landesplanerischen Feststellung festgeschrieben wurden. Die rund 230 km lange 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar hat mittlerweile die Genehmigungsphase erreicht.
    Description: The 380-kV high-power voltage line Wahle-Mecklar planned by Tennet TSO GmbH is an important element in the implementation of the energy transition in Germany. In light of the spatial impact and supra-regional significance of this new development, a spatial planning procedure was cooperatively carried out in each of the federal states of Lower Saxony and Hessen. The procedures were initiated in May 2010 and concluded in November 2011. For the section of the line in Lower Saxony, several options for the route to be taken from Wahle to Mecklar were assessed in terms of their spatial, environmental and Natura 2000 impact. Several land-use conflicts led to proposals being made within the procedure for the technical and planning optimisation of the variants. For the variant selected by the state planning instance these proposals were then included in the 21 stipulations of the state planning assessment. The approximately 230 km long 380-kV transmission line Wahle-Mecklar is now in the approval phase.
    Keywords: ddc:710 ; Höchstspannungsleitung ; Raumordnungsverfahren ; Umweltverträglichkeitsprüfung ; Natura 2000-Verträglichkeit ; Variantenvergleich ; Beteiligung ; Netzausbau ; High-power voltage line ; spatial planning procedure ; Environmental Impact Assessment ; Natura 2000 impact ; comparing options ; participation ; grid expansion
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 3
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Zur Umsetzung eines tripolaren Standortkonzeptes für die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz wurde für eine leistungsfähige Kabinen-Seilbahn über den Rhein eine raumordnerische Prüfung durchgeführt. Im Prüffokus standen wasserwirtschaftliche, naturschutzfachliche und denkmalpflegerische sowie städtebauliche und verkehrliche Aspekte. Ebenso wurde die Frage der Verträglichkeit mit dem UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal betrachtet. Über eine vereinfachte raumordnerische Prüfung konnte in kurzer Zeit eine raumverträgliche temporäre Vorhabenrealisierung (2011-2026) für die nachfolgenden Genehmigungsverfahren signalisiert werden.
    Description: In order to facilitate the tri-polar site concept for the 2011 Federal Garden Show in Koblenz, a spatial planning assessment for an efficient cable car track across the Rhine was conducted. The assessment focused on aspects related to water management, nature protection, heritage conservation, urban development and transport. The question of compatibility with the UNESCO World Heritage Site of the Upper Middle Rhine was also considered. A simplified spatial planning assessment allowed a spatially compatible temporary project (2011-2026) to be quickly drawn up for the subsequent approval procedure.
    Keywords: ddc:710 ; Tripolares Standortkonzept ; vereinfachte raumordnerische Prüfung ; Landesentwicklungsprogramm ; Regionaler Raumordnungsplan ; UNESCO-Welterbeverträglichkeit ; temporäre Vorhabenrealisierung ; Tri-polar site concept ; simplified spatial planning assessment ; state development programme ; regional spatial planning plan ; UNESCO World Heritage compatibility ; realisation of temporary project
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Der Beitrag begründet unter Rückgriff auf den aktuellen familienwissenschaftlichen und familienpolitischen Diskurs um das Thema Familie und Zeit das Handlungsfeld kommunaler Familienzeitpolitik: Ausgehend von empirischen Ergebnissen zu Zeitdruck und Zeitkonflikten wird die zentrale Kategorie "Familie" ausdifferenziert und es wird beleuchtet, warum die Ressource Zeit so zentral ist für Familien und worin die tieferen Ursachen familialer Zeitnot liegen. Der Artikel beschreibt Ansätze der lokalen Familienzeitpolitik unter besondere Berücksichtigung des Bereichs der Stadtplanung. Es wird am Beispiel der Stadt Aachen dargestellt, wie die Entwicklung über das Leitbild der familienfreundlichen Stadt zur kommunalen Familienzeitpolitik erfolgte und wie diese zum integralen Bestandteil u. a. der Aachener Stadtplanung avancierte. Hierzu werden fünf konkrete Beispiele näher erläutert. Der abschließende Ausblick skizziert Handlungsherausforderungen vor Ort sowie bezogen auf das Handlungsfeld Familienzeitpolitik insgesamt.
    Description: The paper discusses municipal family time policy, a relatively new field in Germany. Establishing the necessity for family time policy, the first section draws on the current debate about families and time conducted within the fields of family science and family policy. This is followed by a review of family time policy. The second section of the paper focuses on the example of the city of Aachen on the municipal level. This illustrates both the emergence and anchoring of family time policy in recent decades and the concrete implementation of individual time policy measures. Attention is paid particularly to the planning practice of the city, an area that continues to be somewhat neglected in the family time policy of the Federal Republic of Germany.
    Keywords: ddc:710 ; Familienzeitpolitik ; Zeitnot ; Zeitkonflikte ; Familienalltag ; Stadtplanung ; Aachen ; Family time policy ; lack of time ; time conflicts ; family routines ; town planning
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Das Raumordnungsverfahren ist in der Praxis ein wertvolles landesplanerisches Abstimmungsinstrument zur Lösung von überörtlich raumbedeutsamen Nutzungskonflikten. Das konkrete Praxisbeispiel einer geplanten Freiflächen-Photovoltaikanlage in Oberbayern zeigt, dass das Raumordnungsverfahren als vorhabenbezogenes Instrument der Raumordnung eine räumliche Vorsorgefunktion für eine klimaverträgliche Energieversorgung übernehmen und somit ein Beispiel für proaktiven Klimaschutz sein kann; die Raumordnung mit ihren informellen und formellen Instrumenten wichtige Beiträge zu einer räumlichen Gesamtstrategie zur Bewältigung des Klimawandels "Minderung des Energieverbrauchs, Erhöhung der Energieeffizienz und Reduzierung des CO2-Ausstoßes" leisten kann; das Raumordnungsverfahren als "Vorverfahren" zu daran anschließenden Zulassungsverfahren Nutzungskonflikte in einer frühen Phase aufzeigt und Planungsoptimierungen ermöglicht.
    Description: The spatial planning procedure is a valuable coordinative planning instrument, used in practice to resolve supra-local conflicts of use that have spatial impacts. A ground-mounted photovoltaic system planned in Upper Bavaria is considered as a concrete example drawn from practice, and illustrates that: as a project-related spatial planning instrument, a spatial planning procedure can make provision for climate-friendly power supplies and thus demonstrates proactive climate protection; with its informal and formal instruments, spatial planning can make an important contribution to an overall spatial strategy for tackling climate change: "Minimising energy consumption, increasing energy efficiency and reducing CO2 emissions"; as a "preliminary" procedure followed by later approval procedures, a spatial planning procedure can reveal land-use conflicts at an early stage and enable planning to be optimised.
    Keywords: ddc:710 ; Freiflächen-Photovoltaikanlage ; Raumordnungsverfahren ; Raumnutzungskonflikte ; Energiewende ; Klimaschutz ; Ground-mounted photovoltaic system ; spatial planning procedure ; land-use conflicts ; energy transition ; climate protection
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 6
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Studierende stellen in vielen Städten in Deutschland eine wichtige Bevölkerungsgruppe dar, auch wenn die einzelnen Personen oft nur wenige Jahre an ihrem jeweiligen Hochschulstandort leben. In Großbritannien wird seit einigen Jahren der Einfluss, den die temporär und oft auch nur saisonal anwesenden Studierenden auf ihr Wohnquartier ausüben, unter dem Begriff "Studentification" diskutiert. In diesem Beitrag wird anhand des Karlsruher Quartiers Oststadt empirisch überprüft, inwieweit an diesem Hochschulstandort baulich-räumliche, ökonomische oder soziale Indikatoren einer voranschreitenden Studentification zu erkennen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass man zwar eine zunehmende Konkurrenz zwischen studentischen Wohngemeinschaften und Familien auf dem innenstadtnahen Wohnungsmarkt wahrnehmen kann, aber die Studierenden weder in ihrer Zahl noch in ihrem Auftreten und ihrem Lebensstil das Quartier beherrschen. Ganz im Gegenteil werden sie von ihren Nachbarn meist als belebendes Element der innenstadtnahen Wohnquartiere wahrgenommen.
    Description: In many cities students represent an important and ever growing group of population, even though many individuals often only remain in their place of study for a few years. This group can also be termed a "standing wave" that is always present in one location although the individual actors making up the wave are only temporarily resident. In Great Britain the term "studentification" has been used for a rather critical discussion of the way in which neighbourhoods are affected by students, who are often only seasonally resident in their place of education. Drawing on the term gentrification, the focus here is on temporal-spatial conflicts of use that develop due to differences between the everyday spheres of action and activity times of students and other urban residents such as the working population or retired people. Furthermore, students compete with other groups, e.g. young families or the older population, for cheap inner-urban housing. Considering spatial-temporal justice raises questions about what resources and opportunities are important for the temporarily resident students, whether these requirements correspond with or differ from those of other residents, and whether there are differences in perceptions of the neighbourhood and everyday life in the neighbourhood.
    Keywords: ddc:710 ; Studentification ; Zeit-Raum-Pfade ; Wohnungsmarkt ; Stadtplanung ; Wohnquartier ; time-space-paths ; residential market ; urban planning ; residential area
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Ausgehend von Erfahrungen aus der niedersächsischen Verwaltungspraxis erörtert der Beitrag verschiedene Beispiele und Randbedingungen einer informellen Öffentlichkeitsbeteiligung in Raumordnungsverfahren. Einleitend werden die Gründe, mögliche Zeitpunkte, "Absender" und Adressaten für eine verfahrensvorbereitende und -begleitende Bürgerbeteiligung benannt. Als konkrete Ansatzpunkte für die Einbindung der Öffentlichkeit werden Pressemitteilungen und Informationen im Internet, Bürger-Infomärkte, Leitbildprozesse im Vorwege des Raumordnungsverfahrens und kommunale Arbeitskreise zur Erarbeitung von Varianten vorgestellt. Im Schlussteil diskutiert der Beitrag Chancen und Grenzen einer informellen Beteiligung der Öffentlichkeit im Raumordnungsverfahren und geht hierbei unter anderem auf Ressourcen als limitierenden Faktor, die Selektivität informeller Beteiligungen und die Bedeutung eines für alle Beteiligten transparenten Mitwirkungsspielraums ein.
    Description: Drawing on experiences from administrative practice in Lower Saxony, this paper discusses various examples of and conditions for informal public participation in spatial planning procedures. The introduction covers the reasons supporting public participation in preparation of and during a spatial planning procedure, and also the possible times, "senders" and addressees of such participation. Concrete starting points for involving the public are covered, these include press releases and online information, public information events, mission statement processes in the run-up to the spatial planning procedure, and municipal taskforces to work on alternative options. In conclusion the paper discusses the opportunities and limitations of informal public participation in spatial planning procedures and considers, among other things, resources as a limiting factor, the selectivity of informal participation and the importance of the extent of contribution being clear to all participants.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; Bürgerbeteiligung ; Öffentlichkeitsbeteiligung ; Raumordnung ; Raumplanung ; Stromnetze ; Netzausbau ; Spatial planning procedure ; citizens' participation ; public participation ; spatial planning ; regional planning ; electric power network ; grid expansion
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Die zunehmende Bedeutung von Gerechtigkeitsdiskursen auf unterschiedlichen Feldern hat auch für die zukünftige Stadtentwicklung in der Verknüpfung von räumlicher und zeitlicher Gerechtigkeit Gewicht. Obwohl jedes der Themen Raum, Zeit und Gerechtigkeit teilweise eine lange Tradition hat, ist die Verknüpfung noch sehr jungen Datums. Für diese Integration zu sensibilisieren und Forschungs- und Handlungsdesiderata herauszuarbeiten, ist der Anspruch des Bandes. Damit eine Integration auch aus notwendigerweise unterschiedlichen Disziplinen und Perspektiven gelingen kann, wird in der Einleitung einerseits die Struktur des Themenfeldes beschrieben. Zudem werden zentrale Begriffe und ihre Verknüpfung (Unterschiede, Ungleichheit, Ungerechtigkeit) definiert sowie die beiden für den Band zentralen Gerechtigkeitsperspektiven (Verteilungsgerechtigkeit und Verfahrensgerechtigkeit) formuliert. Auf dieser Basis wird die Struktur des Sammelbandes erläutert und begründet.
    Description: Against a background of comprehensive social and economic transformation on all scales, differences and inequalities are also increasing. The debate on justice is consequently gaining significance throughout the world and in a range of situations. The introduction describes the context of the various debates on justice in order to demonstrate the particular importance of three foci: space, time and justice. Each topic has long been the subject of intensive debate in its own right but the linking of these themes remains in its infancy, despite being key to the future of urban development. A brief overview of the three strands is provided as a basis for an integrated perspective on spatial-temporal justice. Differentiating between the terms differences, inequalities and injustices (which can represent an (implicit) call to action especially for public actors) is of central importance as this also provides a framework for the volume as a whole. Two components of justice play a key role here: the equitable distribution of access, i.e. material justice, and procedural justice, i.e. access to decision-making processes about the acceptability of differences, about the evaluation of conflicts and trade-offs, and about compensation and redistribution. Even when discussing just the terminology it becomes clear that the implementation of spatial-temporal justice is an objective that cannot be fully met, it is only possible to take steps in the right direction. A central role is played here by conflicts, unavoidable trade-offs and power imbalances. Tackling the topic thus requires the input of various disciplines and perspectives. The choice of perspectives and the structure of the work undertaken during this project are presented in the introduction. Only by integrating these different perspectives is it possible to close the research gaps and identify the action required by public agents. The introduction also demonstrates that historical, spatial, cultural and economic embedding is indispensible - especially for the normatively loaded topic of justice.
    Keywords: ddc:710 ; Raumgerechtigkeit ; Zeitgerechtigkeit ; Verteilungsgerechtigkeit ; Verfahrensgerechtigkeit ; Unterschiede ; Ungleichheit ; Ungerechtigkeit ; Spatial justice ; temporal justice ; distributional justice ; procedural justice ; diversity ; inequality ; injustice
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Das planerische Ziel der Herstellung von Zeitgerechtigkeit setzt voraus, potenzielle zeit-räumliche Konflikte im Stadtraum zwischen verschiedenen Nutzergruppen erkennen und lokalisieren zu können. Ausgehend von klassischen zeitsoziologischen und zeitgeographischen Ansätzen werden im Beitrag vier zentrale Dimensionen herausgearbeitet, die für die zeit-räumliche Differenzierung von Städten bedeutsam sind. Dies sind: Die funktionale Beschaffenheit eines Chronotops, die maßgeblich für seinen Rhythmus und damit auch für typisch auftretende Nutzungskonflikte ist; Die Ausdehnung von Aktivitätszeiten, die durch eine zunehmende Belebung bestimmter Chronotope in den Abendstunden konfliktiv verlaufen kann; Die Zugänglichkeit eines Chronotops, welche in Abhängigkeit von der Kapitalverfügbarkeit sowie der individuellen Wohnlage für bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht immer uneingeschränkt gewährleistet ist; Das Tempo, wobei neben der Frage nach dem Umgang mit dem dominanten Beschleunigungsdruck im Stadtraum auch Zonen der Entschleunigung zu finden sind, die unter dem Gesichtspunkt des Stressausgleichs als besonders schützenswert verstanden werden können. Im Anschluss an die theoretische Herleitung dieser Handlungsfelder werden Methoden zur Erhebung geeigneter Indikatoren anhand von Beispielen vorgestellt und diskutiert. Der Beitrag schließt mit der Regionalisierung zeit-räumlicher Stadtstrukturen in Form idealtypischer Chronotope und einer Diskussion zeit-räumlicher Konfliktkonstellationen, die aktuell Regulationsbedarfe erkennen lassen.
    Description: To pursue the aim of creating temporal justice it is necessary to be able to identify and localise temporal-spatial conflicts between various user groups in urban space. Spatial disparities have consequences for the participation of all urban dwellers in urban infrastructures and access to educational and cultural institutions, and are thus equally relevant issues of justice. This paper develops a conceptual approach for the analysis of spatial-temporal structures in cities based on foundations from time geography and time sociology. This enables a more thorough understanding of the reasons for current socio-spatial disparities within cities, and also contributes to policy and planning discussions on the significance of everyday temporal structures for urban and regional planning. Based on classic approaches from time sociology and time geography, the paper presents and discusses four central dimensions that are significant for temporal-spatial differentiation in cities. These are: The functional characteristics of a chronotope, which are decisive for its rhythm and thus also for typical conflicts of use; The extension of times of activity, which can involve conflict due to the increased liveliness of certain chronotopes in the evenings; The accessibility of a chronotope, which may be restricted dependent on the available capital or individual residential location of certain population groups; The speed, whereby here the issue is not only dealing with the prevalent pressure for speed but also with finding zones of deceleration in urban space that counterbalance stress and can thus be viewed as particularly worthy of protection.
    Keywords: ddc:710 ; Städtische Teilräume ; Zeitstrukturen ; Chronotop ; Rhythmus ; Zugänglichkeit ; Tempo ; Urban sub-districts ; time structures ; chronotope ; rhythm ; accessibility ; pace
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: In der kommunalpolitischen und planerischen Diskussion zum Stadtverkehr verstecken sich in vielfältigen Themen zugleich auch Fragen der Zeitgerechtigkeit. Sie werden nur punktuell von Betroffenengruppen artikuliert und sind im Sinne der Verfahrensgerechtigkeit im Planungsprozess nur selten transparent mitverhandelt. Aktuell findet dies bei der Frage von Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen in Verbindung mit der Lärmminderung statt. Deutlich werden zeitpolitische Fragen beim Fahrplanangebot für Bus und Bahn in der entsprechenden zeitlichen und räumlichen Verteilung. Mit dem Planwerk des Nahverkehrsplans definieren die kommunalen Aufgabenträger den Verkehrsunternehmen die Zugangsstandards für die Fahrgäste sowie andere qualitative Rahmenvorgaben - meist verbunden mit öffentlichen Finanzierungsmechanismen. Dies bestimmt dann jeweils die Erreichbarkeiten und Teilhabechancen von Personengruppen in unterschiedlicher Weise. Durch neue Technik, wie Smartphone-Apps zur Fahrplaninformation, verbessert sich die Transparenz für eine bessere Zeiteffizienz im Sinne der persönlichen Bewirtschaftung der eigenen Zeit.
    Description: The primary aim of urban transport planning is to achieve spatial and temporal accessibility in the city. Like almost no other spatial planning discipline, it thus connects spatial and temporal planning issues consciously and as a matter of course. As an explicit spatial-temporal field of action, urban transport planning faces the challenge of attaining spatial and temporal justice. However, when making decisions about balancing various interests in urban transport planning these issues often seem to play only an indirect role and are rarely consciously considered. This is due, firstly, to the complexity of the various passenger interests caused by the requirements of different user groups (related to, for instance, social, economic, ethnic, age, health or occupational factors). Secondly, the conditions within which mobility providers (in local public transport these are increasingly private transport companies) operate are changing and they are restricted in their actions by economic constraints. Both factors are dependent on the constantly changing paradigms and principles of urban and transport planning. In the last century the rise of motorisation and the principle of urban areas being divided by function and planned to suit transport needs, following the Charter of Athens, rendered acceleration the central goal in the planning of urban transport and life. In contrast, current discussions about the extension of zones where speeds are limited to 30 km/h and the improvement of infrastructure for pedestrians and cyclists suggest a focus on deceleration. The objectives of the Paris climate agreement on decarbonisation and CO2-neutrality involve further challenges for urban transport, which should become more energy efficient and environmentally friendly through model shifts to local public transport and by replacing longer trips with local mobility. This offers opportunities for improving the temporal justice of urban transport.
    Keywords: ddc:710 ; Verkehrsplanung ; Stadtverkehr ; Entschleunigung ; Zeiteffizienz ; Dekarbonisierung ; Öffentlicher Nahverkehr ; Shared Space ; Tempo 30 ; Transport planning ; urban transport ; deceleration ; time efficiency ; de-carbonisation ; local public transport ; speed limit 30 km/h
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 11
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Keywords: ddc:710
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Möglichkeiten und Limitierungen der Integration hochqualifizierter Zuwanderer in deutschen Städten. In Bezug auf die in diesem Sammelband aufgegriffene Gerechtigkeitsdebatte bedeutet Gerechtigkeit insbesondere, im lokalen Kontext Zugangsmöglichkeiten zu gesellschaftlichen Ressourcen und Gelegenheiten zu haben, die einen raschen Integrationsprozess ermöglichen. Eine zeitgerechte Stadt ist demnach eine, die Zugewanderten bereits nach kurzer Zeit den Zugang zu Integrationsressourcen und - Gelegenheiten und somit ein Gefühl der Anerkennung und des Heimisch-Werdens ermöglicht. Die Basis der Darstellungen bieten Interviews mit 55 Personen aus 26 verschiedenen Ländern. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verlauf der Integrationsprozesse der hochqualifizierten Zuwanderer nicht nur davon abhängt, wie sie sich auf den neuen lokalen Kontext selbst einlassen können und wollen, sondern auch, wie sie "eingelassen" werden - sowohl seitens kommunaler Akteure als auch seitens der Bürger/innen.
    Description: This paper is concerned with the opportunities and limitations affecting the integration of highly qualified immigrants in German cities. The subject of justice discussed by this volume is of particular relevance here, in that it is necessary to be able to locally access social resources and opportunities that enable a rapid process of integration. Accordingly, a temporally just city is one that provides immigrants with prompt access to integration resources and opportunities and thus allows them to develop to feel appreciated and at home. However, when considering highly mobile, international, highly qualified workers it is necessary to ask whether they have the time and whether they can and want to take the time to use the relevant opportunities (e.g. language courses, building up local networks) and thus experience appreciation and be accepted as belonging.
    Keywords: ddc:710 ; Migration ; Hochqualifizierte ; Sprache ; Anerkennung ; highly skilled ; language skills ; recognition
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Die Vorschriften zum Raumordnungsverfahren enthalten gegenüber dem früheren Bundesrecht wesentliche Verbesserungen. So werden die Länder nun zur Durchführung von Raumordnungsverfahren neben der Aufstellung von Raumordnungsplänen verpflichtet und es ist obligatorisch eine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschrieben. Ferner ist der Prüfungskatalog auf sämtliche raumbedeutsamen Belange ausgedehnt worden. Die in ganz Deutschland geltenden Regelungen von §§ 15 und 16 ROG ergeben mit dem weiter geltenden, ergänzenden oder abweichenden Landesrecht in der Zusammenschau ein für die Raumordnung bedeutendes Verfahrensinstrument, das einerseits wichtige Verfahrenspfeiler enthält (z. B. Öffentlichkeitsbeteiligung) und andererseits dennoch eine an das raumbedeutsame Vorhaben flexibel angepasste Verfahrenssteuerung erlaubt. Von erheblichem Nachteil ist - vor allem für die Anwendungspraxis -, dass die mit der Föderalismusreform 2006 angestrebte klare Zuordnung der Gesetzgebungskompetenzen und die beabsichtigte Entflechtung der Verantwortlichkeiten auch und gerade für das Raumordnungsverfahren nicht nur nicht erreicht worden ist, sondern die Verflechtungen vergrößert worden sind. Darüber hinaus sind wichtige, strittige Punkte nicht umfassend oder (noch) nicht geregelt worden. Dies gilt zum einen für die Frage nach einer Pflicht zur Prüfung aller in Betracht kommenden anderweitigen Standort- oder Trassenalternativen durch den Träger der Planung oder Maßnahme nebst Vorlage entsprechender Unterlagen. Ein weiterer wichtiger Punktbetrifft die Erhöhung der Bindungswirkungen des Ergebnisses eines Raumordnungsverfahrens. Eine Weiterentwicklung des Rechtsrahmens wird im Beitrag von Priebs/Reitzig in Teil C dargestellt und diskutiert.
    Description: Spatial planning procedures have been used as planning tools in Germany for many decades. The earliest state regulations date back to 1957, from which time the German federation and states have continuously developed the legal foundations of the spatial planning procedure. The following legal-history paper gives an overview of the emergence and development of federal legislation governing the spatial planning procedure. A particular focus of the discussion is the period from 1989 to 2008 when the federation held responsibility for framework legislation. The first section of the paper names the state-level precursors of the federal regulations from between 1957 and 1988. The second section describes the reasons that led to standardisation in the form of the Federal Spatial Planning Act of 1989, while Section 3 considers the most important content of this legislation. Discussion also covers how in 1990 the new contents of the Spatial Planning Act were incorpaorated in a federal spatial planning ordinance and in state planning legislation, and how federal law continued to develop until 2008. The paper concludes with a short survey of further legislative developments that may be expected in the context of the reform of the federal system.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; rechtliche Grundlagen ; Bundesrecht ; Raumordnungsverordnung ; Stadtstaatenregelung ; Landesrecht ; beschleunigtes Raumordnungsverfahren ; Spatial planning procedure ; legal foundation ; federal law ; Spatial Planning Ordinance ; city state regulation ; state law ; simplified spatial planning procedure
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
    Location Call Number Expected Availability
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  • 14
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Mit der vierstreifigen Bundesstraße 26n (B 26n) soll ein wichtiger Lückenschluss im großräumigen Fernstraßennetz bei Würzburg, eine Entlastung hoch belasteter Ortsdurchfahrten und eine bessere Erschließung des Landkreises Main-Spessart erreicht werden. Für die aber auch heftig umstrittene B 26n wurde im ROV 2011, abweichend von der bayerischen Verwaltungspraxis, die förmliche UVP durchgeführt und erstmalig ein Bürgergespräch ins Beteiligungsverfahren eingebunden. Im Ergebnis ist die B 26n nur unter einer Vielzahl an Maßgaben raumverträglich. Verknüpft ist diese Feststellung mit dem Prüfauftrag einer im Querschnitt reduzierten Ausbauvariante, die sich über den geltenden Bedarfsplan hinwegsetzt. Mit der Aufnahme der landesplanerisch geforderten einbahnig-zwei-/dreistreifige Ausführung im Bedarfsplan 2030 bestätigt sich, dass so die wesentlichen verkehrlichen, raumstrukturellen und umweltverträglichsten Ziele erreicht werden können. Gegenwärtig wird das Linienbestimmungsverfahren vorbereitet.
    Description: The four-lane federal road B 26n is intended to close an important gap in the largescale long-distance road network around Würzburg, reduce traffic on severely congested through-roads and improve road connections to the Main-Spessart district. The development of the B 26n is very controversial. In 2011 the formal environmental impact assessment was carried out as part of the spatial planning procedure, deviating from normal practice in Bavaria, and a public discussion was integrated into participation procedures for the first time. The results show that the B 26n is only spatially compatible and environmentally acceptable under a number of conditions. This finding is linked to the mandate to assess a scaled-down development option with a reduced cross-section, which overrides the valid requirements plan. The adoption of the single-/two-/three-lane version, as stipulated by state planning, in the 2030 requirements plan confirms that the most important traffic, spatial-structural and environmental goals can be achieved in this way. The routing determination procedure is currently in preparation.
    Keywords: ddc:710 ; Bundesstraßenneubau ; Varianten ; förmliche Umweltverträglichkeitsprüfung ; Bürgergespräch ; raumordnerische Maßgaben ; reduzierte Ausbauvariante ; Rebuilding federal roads ; variants ; formal Environmental Impact Assessment ; public discussion ; spatial planning stipulations ; scaled-down development option
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Die Energiewende in Deutschland erfordert neben neuen Übertragungsleitungen für regenerativ erzeugten Strom auch den Bau neuer Speicherkraftwerke. Für das bei Trier geplante Pumpspeicherkraftwerk Rio wurde 2012/2013 ein Raumordnungsverfahren durchgeführt. Der folgende Beitrag dokumentiert wesentliche Schritte und Inhalte der raumordnerischen Prüfung. Das Verfahrensbeispiel aus Rheinland-Pfalz belegt, dass sich mithilfe von Raumordnungsverfahren eine breite Alternativenprüfung durchführen lässt, die zu einer Entlastung des nachfolgenden Zulassungsverfahrens führen kann. Als weitere Besonderheiten des Raumordnungsverfahrens für das Pumpspeicherkraftwerk Rio benennt der Beitrag unter anderem die Integration eines Zielabweichungsverfahrens und die Bindung des Verfahrensergebnisses an den (künftigen) Stand der Energiespeichertechnik.
    Description: The energy transition in Germany requires not only new transmission lines for power produced from renewable sources but also the construction of new storage power plants. A spatial planning procedure was conducted in 2012/13 for the planned pumped-storage power plant located near Trier. This paper documents the most important steps and contents of the spatial planning evaluation. The case study from Rhineland-Palatinate demonstrates that a wide range of alternatives can be assessed using a spatial planning procedure, which can ease the pressure on the subsequent approval procedure. The paper also discusses further special features of the spatial planning procedure for the pumped-storage power plant Rio, including the integration of a procedure for derogation from spatial planning goals and the linking of the procedural findings to the (future) status of energy storage technology.
    Keywords: ddc:710 ; Pumpspeicherkraftwerk ; Raumordnungsverfahren ; Zielabweichungsverfahren ; Alternativenprüfung ; erneuerbare Energien ; Energiespeicherung ; Pumped-storage power plant ; spatial planning procedure ; procedure for derogation from spatial planning goals ; assessment of alternatives ; renewable energies ; energy storage
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    Language: German
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Die Alterung der Bevölkerung wirft die Frage auf, inwieweit die öffentlichen Räume der Stadt nicht nur in baulicher und verkehrstechnischer Hinsicht den Bedürfnissen dieser wachsenden Personengruppe entsprechen müssen, sondern auch in Bezug auf die dort anzutreffenden Zeitstrukturen. Der Beitrag geht von der Vermutung aus, dass im Zuge der allgemeinen gesellschaftlichen Beschleunigungstendenz ein Großteil der im Alltagsgeschäft häufig frequentierten Aggregate für ältere und besonders für hochaltrige Menschen ein Hindernis ihrer eigenständigen Alltagsbewältigung darstellt. In Verbindung mit anderen, nichtzeitlichen Barrieren besteht für die älteren und hochaltrigen Menschen hierdurch das Risiko der Exklusion aus der Kern-Alltagswelt der sogenannten Leistungsträger der Gesellschaft und infolgedessen der Rückzug in eine eigene, nach anderen zeitlichen Regeln funktionierende, somit randständige Alltagswelt. Obwohl dieser Vorgang als solcher grundsätzlich als ambivalent zu werten ist, insofern dass er auch eine Schutzfunktion besonders für hochaltrige Menschen beinhalten kann, werden seine Auswirkungen per Saldo in dem vorliegenden Beitrag jedoch als stigmatisierend und damit als Problem für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und als nicht dem Kriterium der Zeitgerechtigkeit entsprechend behandelt. Dies soll näher analysiert werden und Belastungen durch Zeitstrukturen - besonders durch zu hohe Geschwindigkeiten - sollen deutlicher erkannt werden. Dazu dient das Instrument der "Zeitverträglichkeitsprüfung", das kurz dargestellt wird. Als mittelfristig umsetzbare zeitpolitische Gestaltungsoption wird die Installation sogenannter Comfort-Buttons im Bereich der Alltagsaggregate des öffentlichen Raumes vorgeschlagen; sie sollen eine stärker an den zeitlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen des Individuums orientierte Aggregatgeschwindigkeit ermöglichen und das Individuum in die Lage versetzen, zumindest selektiv die zeitliche Kontrolle über sein Alltagshandeln zurückzugewinnen.
    Description: The aging of the population raises questions about the suitability of urban public spaces for meeting the needs of this growing group, not only in terms of built fabric and transport facilities but also in terms of the temporal structures found there. The paper posits that in the course of general societal acceleration a large proportion of elements frequently encountered in everyday life - such as overly fast escalators and pedestrian lights with very short crossing times - are a serious hindrance especially for older and very old people wishing to cope with their everyday lives autonomously. Even simple everyday actions, such as crossing a road, and the time required to accomplish them represent a considerable individual achievement that society usually either fails to acknowledge or underestimates. Combined with other non-temporal barriers this can lead to the exclusion of older, particularly very old, people from the core everyday world of the so-called key performers in society - that is, those who are in full possession of their capabilities and are "in the prime of life". The old and very old population may then retreat to their own everyday world that functions according to different temporal rules but that is viewed by the majority of society as marginalised. Such stigmatisation contradicts the criterion of temporal justice.
    Keywords: ddc:710 ; Alltagswelt ; Demografischer Wandel ; Kontrolle über die Zeit ; Zeitgerechtigkeit ; Zeitkultur ; Zeitverträglichkeitsprüfung ; Everyday world ; demographic change ; control over time ; temporal justice ; time culture ; temporal impact assessment
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    Language: German
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Das Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen (LROP) 2008 ermöglichte ausnahmsweise die Ansiedlung eines Hersteller-Direktverkaufszentrums in der Tourismusregion Lüneburger Heide. Durch eine verträgliche Kombination von touristischen Großprojekten und Einzelhandelsgroßprojekten sollte die touristische Entwicklung in der Lüneburger Heide gestärkt werden. Die Raumverträglichkeit des Vorhabens einschließlich einer genauen Festlegung des Standortes und einer raumverträglichen Sortimentsstruktur (maximal 10.000 m2 Verkaufsfläche) sollte in einem Raumordnungsverfahren für jeden geplanten Standort ermittelt werden. Eine der auffälligsten Besonderheiten im Verfahrensablauf bestand darin, dass die drei Raumordnungsverfahren für die FOC-Vorhaben in Bad Fallingbostel, Bispingen und Soltau zeitlich parallel von der obersten Landesplanungsbehörde durchgeführt wurden. Dies war bundesweit ein Novum. Der Abschluss der drei Verfahren erfolgte zeitgleich am 02.02.2009.
    Description: The 2008 state spatial planning programme for Lower Saxony exceptionally provided for the development of a factory outlet centre in the tourist region of Lüneburger Heide. An appropriate combination of large-scale tourist projects and large-scale retail projects is intended to strengthen the development of tourism in the tourist region of Lüneburger Heide. The spatial compatibility of the project, including an exact stipulation of the location and an acceptable product range (a maximum of 10,000 m2 retail area), were to be investigated for every planned site in a spatial planning procedure. One of the most striking features of the procedural process is that the three spatial planning procedures for the factory outlet projects in Bad Fallingbostel, Bispingen and Soltau were conducted simultaneously by the highest state planning authorities. This was a first in Germany. The three procedures were concluded at the same time on 02.02.2009.
    Keywords: ddc:710 ; Hersteller-Direktverkaufszentrum ; Factory-Outlet-Center ; raumordnerischer Vertrag ; Raumordnungsverfahren ; regionales Monitoring ; Factory outlet centre ; spatial planning contract ; spatial planning procedure ; regional monitoring
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    Language: German
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Obwohl das Raumordnungsverfahren ein wertvolles Koordinierungsinstrument zur Prüfung der Raumverträglichkeit ist, muss diese nicht unbedingt in einem Raumordnungsverfahren geklärt werden. Sofern eine Planung oder Maßnahme erkennbar den Zielen der Raumordnung entspricht oder widerspricht, wird in der Regel auf ein Raumordnungsverfahren zu verzichten sein. Da dieses keine eigenen Ziele definiert, werden Fallkonstellationen diskutiert, in denen stattdessen oder ergänzend ein Planänderungsverfahren sinnvoll sein kann. Ferner wird dargestellt, dass auch die Prüfung von Trassen- oder Standortalternativen Teil eines Planänderungsverfahrens sein kann. Deutlich wird darauf hingewiesen, dass die Wahl des besten Vorgehens stark von den spezifischen Bedingungen der einzelnen Länder abhängt, weil z. B. die Zieldichte in den Raumordnungsplänen sehr unterschiedlich ist.
    Description: Although the spatial planning procedure is a valuable coordinating tool for assessing spatial compatibility, this is not necessarily something that needs to be investigated in a spatial planning procedure. If a plan or measure can be seen to either comply or deviate from spatial planning goals, it is usually unnecessary to carry out a spatial planning procedure. As this does not define its own goals, configurations of case-studies are presented in which a plan revision procedure may be a useful alternative or supplement. Discussion also considers how the assessment of alternative routes or sites may form part of a plan revision procedure. Attention is drawn to the fact that the choice of the most useful procedure depends greatly on the specific conditions in the individual states because, for example, the target densities in the spatial planning plans vary greatly.
    Keywords: ddc:710 ; Planänderung ; Planänderungsverfahren ; Festlegungsdichte ; Zieldichte ; Trassen- und Standortalternativen ; Plan revisions ; plan revision procedures ; stipulated density ; target density ; alternative routes and sites
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    Language: German
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Der Beitrag geht von der Einschätzung aus, dass sich der Rechtsrahmen für das Raumordnungsverfahren im Wesentlichen bewährt hat und durch das ROG 2017 in zwei Einzelpunkten verbessert worden ist. Die Verfasser halten jedoch eine Diskussion für erforderlich, ob und in welcher Weise die Rechtsgrundlagen weiterentwickelt und geschärft werden sollten. Der Beitrag spricht in diesem Sinne Erleichterungen bei der Prüfung des Einsatzbereichs von Raumordnungsverfahren, die Befugnis der Raumordnungsbehörde zur Benennung von (eigenen) Alternativen/Varianten, die Frage nach einer höheren Verbindlichkeit des Verfahrensergebnisses und die Forderung nach einer stärkeren Stellung betroffener Regionalplanungsträger im Raumordnungsverfahren an. Die Verfasser sprechen sich insbesondere für eine Erhöhung der Bindungswirkung der Ergebnisse eines Raumordnungsverfahrens aus, die aber in besonderen Fallkonstellationen überwindbar sein soll.
    Description: The paper starts from the assumption that the legal framework for the spatial planning procedure has proved on the whole a success, and was improved in two points by the Spatial Planning Act of 2017. The authors nonetheless believe it necessary to discuss whether and how the legal foundations should be further developed and refined. In this context the paper considers: facilitating assessment of the field of application of spatial planning procedures, the entitlement of the spatial planning authorities to name (their own) alternatives/variants, the possibility of the findings of a procedure being more binding, and the call for a strengthening of the position of regional planning agencies in spatial planning procedures. The authors are particularly in favour of increasing the binding effect of the findings of a spatial planning procedure, although it should be possible to put this aside in particular scenarios.
    Keywords: ddc:710 ; Anwendungsbereich ; Alternativenprüfung ; Raumordnungsbehörde ; Bindungswirkungen ; Regionalplanungsträger ; Field of application ; assessing alternatives ; spatial planning authorities ; binding effects ; regional planning agency
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    Language: German
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Der abschließende Teil dieses Sammelbandes fasst die in den Teilen A bis D detailliert beschriebenen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Anwendungspraxis sowie die Überlegungen zur Weiterentwicklung des ROV in grundlegenden Empfehlungen zusammen und trifft hierbei insbesondere Aussagen zum Mehrwert des Raumordnungsverfahrens in der Planungspraxis, zur Öffentlichkeitsbeteiligung und zu Ansätzen zur Beschleunigung von Planungsprozessen über das Raumordnungsverfahren hinaus. Darüber hinaus werden Optionen zur Entwicklung der Rechtsgrundlagen benannt sowie offene Forschungsfragen angesprochen.
    Description: The concluding part of this edited volume summarises the experiences and findings from practice described in detail in Parts A to D and brings together considerations concerning the further development of the spatial planning procedure, drawing up fundamental recommendations. Particular attention is drawn to the added value created by the spatial planning procedure in planning practice, to public participation, and to approaches for accelerating planning processes beyond the spatial planning procedure. Options for developing the legal foundations and further fields of research are also presented.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; Planungsbeschleunigung ; Bürgerbeteiligung ; Raumverträglichkeit ; Raumordnung ; Rechtsentwicklung ; Spatial planning procedure ; plan acceleration ; public participation ; spatial compatibility ; spatial planning ; legal development
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    Language: German
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Die wesentlichen Aufgaben und Verfahrensschritte des Raumordnungsverfahrens sind im Raumordnungsgesetz des Bundes und in den Landesplanungsgesetzen definiert. Sie belassen der Verwaltungspraxis jedoch Spielräume in der konkreten Ausformung und Gestaltung der einzelnen Verfahrensschritte. Im folgenden Beitrag stellen die Autoren praktische Hinweise und Empfehlungen für eine sachgerechte und transparente Verfahrensführung zusammen. Sie reichen von der Vorbereitungsphase eines Raumordnungsverfahrens über die Antragskonferenz, den Vergleich und die Bewertung von Standort- oder Trassenalternativen bis hin zur Abfassung der "Landesplanerischen Feststellung" bzw. "Beurteilung" als Verfahrensergebnis. Den Abschluss bilden ausgewählte Erfahrungswerte zur Beteiligung der Öffentlichkeit in Raumordnungsverfahren.
    Description: The important tasks and procedural steps of a spatial planning procedure are defined in the Federal Spatial Planning Act and in state planning legislation of the single Länder. However, this leaves scope for administrative practice to shape and design the individual procedural steps. In this paper the authors present practical hints and recommendations for conducting a proper and transparent procedure. They cover the preparation of a spatial planning procedure, the kick-off meeting with the involved authorities and organizations (scoping), the comparison and evaluation of site and route alternatives, and the composition of the state planning assessment or appraisal as the findings of the procedure. The paper concludes with selected experiences on public participation in spatial planning procedures.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; Antragskonferenz ; Umweltverträglichkeitsprüfung ; Untersuchungsrahmen ; Variantenvergleich ; Alternativenprüfung ; Landesplanerische Feststellung ; Öffentlichkeitsbeteiligung ; Spatial planning procedure ; scoping ; Environmental Impact Assessment ; investigative framework ; comparison of variants ; assessing alternatives ; state planning assessment ; public participation
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    Language: German
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Rhythmusanalyse ist ein Begriff, der in den 1930er Jahren angedacht wurde und seit den 1990er Jahren vor allem in der französischen Denktradition intensiv diskutiert wird. Er könnte Aporien in der Zeitdebatte produktiv umgehen helfen. Rhythmus wird als "Produktion" von Zeit im Maßstab von einer Gegenwartssituation bis zur Generationenfolge verstanden und umfasst idealerweise alle einander bedingenden städtischen Zyklen. Rhythmusanalyse ist ein pluridisziplinäres Konzept für das Verstehen von kulturellen und sozialen Zeiten in Gemengelage; sie eignet sich als Grundlage für Verfahren, mit denen städtische Zeitstrukturen kritisch empirisch kontextualisiert und auf Rhythmusgerechtigkeit hin untersucht werden. Der Beitrag nimmt das "Gehen zwischen", alltägliche Gehpraxen in technisierten Umgebungen, als Beispiel für die Betrachtung der kulturellen Widerständigkeit rhythmischer städtischer Phänomene.
    Description: This article introduces the "idea" of rhythmanalysis by considering aspects of human walking, then goes back to the concepts of rhythmanalysis from the 1930s on, and uses recent contributions to outline its potential contribution to the idea of urban temporal justice. We think of walking as a kind of "bodily thinking", a capacity to cross built space not solely with the imperative of fast and economical movement and a mastery of technology, but as a cultural technique that is the very source of our urban everyday environments. Its rhythmic aspect is obvious. Barthes (2002) describes the dysrhythmic relationship of a mother who walks faster than her young boy, the image of dependence with respect to the boy and the exertion of power by the mother. He observes the failure of synchronisation of the two unequal partners and is led to formulate a concept of rhythm that underlies language as much as spatial movement. In doing so, he and subsequent authors (namely Augoyard 1979, 2017) read walking as powerful action involved in creating and designing urban environments.
    Keywords: ddc:710 ; Rhythmus ; Rhythmusanalyse ; Rhythmusgerechtigkeit ; Zeitproduktion ; Gehen ; Genealogie ; temporale Biopolitik ; Rhythm ; rhythmanalysis ; rhythm justice ; time production ; walking ; genealogy ; temporal bio-policies
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Wenn man Zeit als knappe Ressource sieht, erscheint die größtmögliche Transparenz über "Zeiten" als eine zentrale Voraussetzung, um autonom und informiert über das eigene Verhalten entscheiden zu können. Im Sinne der eigenen "Bewirtschaftung" der Zeit wäre Transparenz eine wesentliche Grundbedingung für (individuelle) Zeiteffizienz. Die Summe (potenzieller) individueller Zeiteffizienz könnte wiederum einen Beitrag auch zu einer kollektiven Zeiteffizienz leisten. Transparenz stellt sich allerdings nicht von alleine her, sondern muss "produziert" werden. Dies kann man entweder als öffentliche Aufgabe zur Herstellung gleicher Ausgangsbedingungen, als eine Voraussetzung für zeitliche Gerechtigkeit ansehen. Oder man kann Transparenz (Information) ihrerseits als knappes und damit marktfähiges Gut betrachten. Der Beitrag geht auf die Frage von Zeiteffizienz, die Reichweite und vor allem die Grenzen dieses Konzepts ein. In der Forschung und in der planenden Praxis spielt dieses Konzept explizit keine Rolle. Allerdings hat es implizit in alltäglichen planerischen Entscheidungen eine große Bedeutung. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Instrumenten, um die Möglichkeiten für eine größere Zeiteffizienz zu erweitern. Ein wesentlicher Teil des Beitrages soll - anhand von Beispielen - einen Überblick über das Spektrum dieser Techniken geben.
    Description: Everyday experience teaches us that life in some cities is easier to cope with than that in others. This is substantially influenced by differences in the temporal access to and availability of goods and services, and also by differences in information about access and availability. Structural factors, such as opportunities to use available information for autonomous temporal behaviour, are thus decisive. If time is viewed as a scarce resource - to take an economic viewpoint - then improving temporal autonomy and temporal well-being involves creating conditions that minimise the amount of time that the individual has to involuntarily spend on daily chores. The paper initially gives an overview of the - limited - concept of temporal efficiency, but argues that this can improve understanding of the city and can allow options for improvement to be identified. Eclectic empirical approaches towards analysing temporal (in)efficiency are presented, the significance of information and transparency as preconditions for temporal efficiency are explained, and the ambivalence of different approaches for creating transparency are discussed.
    Keywords: ddc:710 ; Koevolution Mensch und Technik ; Individualerfahrung und Systemverhalten ; Raumplanung ; Gesellschaftsentwicklung ; Verkehrswesen ; Transparenz ; Zeiteffizienz ; Co-evolution men and technology ; personal experience and systemic behaviour ; spatial planning ; development of society ; transportation ; transparency ; temporal efficiency
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    Language: German
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  • 24
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Mehrfachnutzung bzw. Space Sharing bezeichnet die Inanspruchnahme eines Raumes durch verschiedene Nutzungen oder verschiedene Nutzer; eine besondere Rolle spielen dabei zeitliche Muster. In der modernen europäischen Stadt hat sich unter dem Einfluss von gestiegener Mobilität, Wohlstand und dem langlebigen Leitbild der Funktionstrennung eine stark exklusiv und monofunktional genutzte Raumstruktur entwickelt. Neben unbestreitbaren Vorteilen wie der Konfliktminderung werden aber unter den Aspekten der Ressourcenschonung, der Teilhabe oder eben der Zeitgerechtigkeit auch ihre Nachteile immer deutlicher erkennbar. Der Beitrag beleuchtet etablierte und neue Beispiele von Mehrfachnutzungen, schlägt eine Systematisierung vor und lotet ihre Potenziale, Hemmnisse, Chancen und Risiken aus. Ihre weitere Anwendung kann Beiträge zu einer nachhaltigen und zeitgerechten Stadtentwicklung liefern.
    Description: Influenced by increases in mobility, wealth and the long-lived guiding principle of functional segregation, developments in the modern European city have led to the strongly exclusive and mono-functional utilisation of spatial structures. Despite undisputed advantages, like the minimising of conflict, the disadvantages of this are becoming increasingly obvious, for instance regarding to resource conservation, participation and, indeed, time justice. Against the background of current social, economic and technical change, there is at the same time a clear trend towards a quantitative and qualitative expansion of multiple use. Multiple use or space sharing refers here to the employment of a space by different uses or users. The systemisation of the concept, which has been subject to little research to date, demonstrates different patterns of multiple use; temporal patterns play a particular role here. Urban development policy and spatial sciences should engage more strongly with the phenomenon because, on the one hand, multiple use can potentially support sustainable urban development and, on the other hand, closer examination reveals dangers and risks. It is presumed that positive effects are found especially in the social sphere, while economic effects seem ambivalent, and hopes associated with the ecological sphere may not all be fulfilled due to rebound effects. Important in this context are the concrete conditions of multiple use and the negotiation mechanisms, which could be further investigated from an institutional-economic perspective. The public management of multiple use through supply, regulation or institutional support seems reasonable. This may regard very different spaces and functions but should consider and evaluate all effects. The article sheds light on established and new examples of multiple use, proposes a systemisation, and explores the associated potentials, obstacles, opportunities and risks. As a spatial-temporal strategy, the considered promotion of multiple use can contribute towards sustainability and temporal justice in the city.
    Keywords: ddc:710 ; Mehrfachnutzung ; Zwischennutzung ; Nutzungsmischung ; Stadtentwicklung ; Stadtplanung ; Zeitpolitik ; Zeitgerechtigkeit ; Space sharing ; interim use ; mixed use ; multiple use ; urban development ; urban planning ; time policy ; sharing economy ; temporal justice
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    Language: German
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  • 25
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Das Raumordnungsverfahren für die Netzanbindung des Ostseewindparks "Beta Baltic" wurde im Jahr 2011 durchgeführt. Im Ergebnis des Verfahrens wurde eine Vorzugstrasse für die Kabelverbindung vom geplanten Windpark vor der Insel Fehmarn zum Umspannwerk Bentwisch bei Rostock festgelegt. Der Beitrag beschreibt die wesentlichen Probleme der Trassenführung im see- und landseitigen Bereich und beleuchtet das noch relativ neue Aufgabenfeld der Raumordnung im Meer. Ob und wann "Beta Baltic" oder andere Windparks in der westlichen Ostsee tatsächlich verwirklicht werden, ist auch fünf Jahre nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens noch nicht absehbar. Das Beispiel macht anschaulich, wie das Raumordnungsverfahren auf einem frühen, durchaus noch unsicheren Stand der Planung zur Auswahl und Bewertung von Planungsalternativen sowie zur vorläufigen Sicherung geeigneter Trassenkorridore beitragen kann.
    Description: The spatial planning procedure assessing the connection of the wind farm "Beta Baltic" to the grid was carried out in 2011. The procedure resulted in the identification of a preferred route for the cable link between the planned wind farm close to the island of Fehmarn in the Baltic Sea and the transformer substation Bentwisch near Rostock. The paper describes the main issues confronting the route both at sea and on land and sheds light on the relatively new field of marine spatial planning. Whether and when "Beta Baltic" or other wind farms will actually be developed in the western Baltic Sea remains unclear, even five years after the spatial planning procedure was completed. The example illustrates how in an early and uncertain phase of planning, a spatial planning procedure can aid the choice and evaluation of planning alternatives and the preliminary securing of suitable transmission routes.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; offshore ; Windenergie ; Hochspannungskabel ; Ostsee ; Mecklenburg ; Beta Baltic ; Spatial planning procedure ; wind energy ; high-voltage power cable ; Baltic Sea
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  • 26
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Das Planungsinstrument des Raumordnungsverfahrens wird in Deutschland seit vielen Jahrzehnten eingesetzt. Die ersten landesrechtlichen Regelungen reichen auf das Jahr 1957 zurück, seitdem haben der Bund und die Länder die gesetzlichen Grundlagen des Raumordnungsverfahrens kontinuierlich weiterentwickelt. Der folgende, rechtshistorische Beitrag gibt einen Überblick über die Entstehung und Weiterentwicklung des Bundesrechts zum Raumordnungsverfahren. Einen besonderen Schwerpunkt der Betrachtung bildet dabei die Zeitspanne 1989 bis 2008, innerhalb derer der Bund die Kompetenz zur Rahmengesetzgebung innehatte. Der Beitrag benennt in einem ersten Abschnitt die Vorläufer der bundesrechtlichen Regelungen auf Länderebene im Zeitraum 1957-1988. In einem zweiten Abschnitt werden die Gründe beschrieben, die 1989 zu einer einheitlichen Normierung im Bundes-Raumordnungsgesetz führten, in einem dritten Abschnitt deren wichtigsten Inhalte. Weiter wird ausgeführt, wie die neuen Inhalte des Raumordnungsgesetzes 1990 in einer eigenen "Raumordnungsverordnung" des Bundes und im Landesplanungsrecht konkretisiert wurden, und wie sich das Bundesrecht anschließend bis 2008 weiterentwickelte. Den Abschluss dieses Beitrags bildet ein kurzer Ausblick auf die zu erwartende weitere Entwicklung der Gesetzgebung im Zeichen der Föderalismusreform.
    Description: Spatial planning procedures have been used as planning tools in Germany for many decades. The earliest state regulations date back to 1957, from which time the German federation and states have continuously developed the legal foundations of the spatial planning procedure. The following legal-history paper gives an overview of the emergence and development of federal legislation governing the spatial planning procedure. A particular focus of the discussion is the period from 1989 to 2008 when the federation held responsibility for framework legislation. The first section of the paper names the state-level precursors of the federal regulations from between 1957 and 1988. The second section describes the reasons that led to standardisation in the form of the Federal Spatial Planning Act of 1989, while Section 3 considers the most important content of this legislation. Discussion also covers how in 1990 the new contents of the Spatial Planning Act were incorpaorated in a federal spatial planning ordinance and in state planning legislation, and how federal law continued to develop until 2008. The paper concludes with a short survey of further legislative developments that may be expected in the context of the reform of the federal system.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; Umweltverträglichkeitsprüfung ; Entstehungsgeschichte ; Rahmengesetzgebung ; Raumordnungsverordnung ; Raumordnungsgesetz 1989 ; Bau- und Raumordnungsgesetz 1998 ; Spatial planning procedure ; Environment Impact Assessment ; historical origins ; framework legislation ; Spatial Planning Ordinance ; 1989 Spatial Planning Act ; 1998 Building and Spatial Planning Act
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Der folgende Beitrag führt in die Thematik des Sammelbandes ein und stellt Grundlagen, Abläufe und Einsatzbereiche von Raumordnungsverfahren vor. Der erste Abschnitt des Beitrags geht der Frage nach, warum es in einer dynamischen Volkswirtschaft wie Deutschland einer Steuerung von größeren Vorhaben durch Raumordnungsverfahren bedarf. In einem zweiten Abschnitt wird erläutert, welche Funktionen das Raumordnungsverfahren im Zusammenspiel mit anderen Planungsinstrumenten wahrnimmt. Den möglichen Einsatzbereichen des Raumordnungsverfahrens ist der dritte Abschnitt gewidmet; hier wird aufgezählt, für welche Typen von Vorhaben Raumordnungsverfahren eingesetzt werden. Der vierte Abschnitt dieses Beitrags erläutert die behördlichen Zuständigkeiten, der fünfte stellt den Ablauf eines klassischen Raumordnungsverfahrens vor. Im Anschluss wird erörtert, wie sich die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens auf die weitere Planung eines Vorhabens auswirkt. Den Abschluss bildet eine Einschätzung dazu, wie das Instrument des Raumordnungsverfahrens in Deutschland genutzt und wahrgenommen wird und welche Entwicklungen für den künftigen Einsatz dieses Planungsinstruments zu erwarten sind.
    Description: This paper introduces the topic of the volume and presents the foundations, processes and fields of application of spatial planning procedures. The first section of the paper explores the question of why, in a dynamic economy like Germany, it is necessary to control and manage larger projects through spatial planning. The second section addresses which functions spatial planning procedures assume in interaction with other planning instruments. The possible fields of application of spatial planning procedures are discussed in the third section, which enumerates the types of projects for which spatial planning procedures are utilised. The fourth section of the paper explains the administrative competences, the fifth presents the order of events of a classical spatial planning procedure. This is followed by consideration of how performing a spatial planning procedure impacts on the further planning of a project. The paper concludes with an assessment of how the instrument of the spatial planning procedure is used and perceived in Germany and what developments can be expected in the future utilisation of this planning tool.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; Raumplanung ; Raumordnung ; Planungsinstrument ; Raumverträglichkeit ; Spatial planning procedure ; spatial planning ; regional planning ; planning instrument ; spatial compatibility
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 28
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Wenn ein Leitbild "Zeitgerechte Stadt" entwickeln werden soll, so muss danach gefragt werden, wie man eine raumzeitliche Verteilungsgerechtigkeit und eine ebensolche Verfahrensgerechtigkeit ermöglichen kann. Ausgehend von verschiedenen Gruppen, Räumen und Zeiten gilt es, die Kräfteverhältnisse der beteiligten Akteure zu erkennen, wobei der öffentlichen Hand bei der Umsetzung des Leitbilds eine zentrale Rolle zukommt. Es muss aber auch danach gefragt werden, für wen diese Stadt gestaltet werden soll. Dabei gilt es, Konflikte zwischen den verschiedenen Zielgruppen zu erkennen und abzuwägen, was eine große Herausforderung an die Zeitpolitik und die Raum-Zeit-Planung der Städte darstellt. Die Verzahnung von zeitlichen Aspekten und Rhythmen mit räumlichen Strukturen muss auf den verschiedenen räumlichen Skalen stattfinden. Bei der Umsetzung in konkrete Maßnahmen kann man an Sensibilisierungsstrategien, an Zeitverträglicheitsprüfungen oder auch an gesetzliche Regelungen denken. Langfristig sollten Raumzeitpolitik und Raum-Zeit-Planungen als integrative Ansätze den Bürgerinnen und Bürgern zu einem Recht auf Zeit und einem Recht auf Stadt verhelfen.
    Description: The topics of space, time and justice come together in the ARL working group on temporal justice in the city, with a focus on temporal, spatial and social urban structures. The interdisciplinary working group aimed to use these central components to develop a concept of space-time justice. Particular attention was paid to two issues: spatial-temporal distributive justice, i.e. who can use and access which resources and services where and when, and what changes arise due to planning interventions, infrastructural interventions, the restructuring of institutional frameworks and the activities of private sector actors; procedural justice, i.e. who can participate in the spatial-temporal structuring and distribution of these supply. This determines how the ideal of temporal justice in the city can be achieved, how time prosperity and time sovereignty can be attained for as many people in the city as possible. In order to develop the notion of temporal justice in the city as a guiding principle, the papers published in this book analyse current structures and processes in the city in terms of their spatial-temporal components, considering various spaces, specific times, social groups and actors in detail, and inquiring into the balance of power between actors (e.g. between the market and the state). The guiding principle is outlined in an as-yet rough form as integrated spatial-temporal planning that can be implemented using time policy measures.
    Keywords: ddc:710 ; Raum-Zeit-Planung ; zeitliche/räumliche Gerechtigkeit ; Recht auf Zeit ; Recht auf Stadt ; Zugang ; zeitliche/räumliche Konflikte ; Trade-offs ; implizite/explizite Zeitpolitik ; Chronotypen ; Rhythmen ; Zeit-Genossen(schaft) ; Space-time-planning ; temporal/spatial justice ; right to time ; right to city ; access ; temporal/spatial conflicts ; implicit/explicit temporal policy ; chronotopes ; rhythms ; temporal citizenship
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 29
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Als Postwachstum oder Degrowth werden Modelle bezeichnet, die eine Veränderung der globalen und lokalen Lebensstil- und Wirtschaftsmuster hin zu weniger Konsum fordern. Gemeinsam ist Vertretern der wachstumskritischen Denkrichtung die Überzeugung, dass für eine zukunftsfähige Entwicklung Formen von Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen sind, die unabhängig von Wirtschaftswachstum funktionieren. Einen wichtigen Aspekt in der der lebensweltlichen Umsetzung von Postwachstumsmodellen stellt häufig der veränderte Umgang mit Zeit dar: Wachstumsdruck und Konsumzwang führen, so vielfach die Argumentation, zu Beschleunigung, zu individuellem Zeitmangel und psychischen Belastungen. Folge sei entweder eine Erhöhung der Geschwindigkeiten (z. B. von Produktion, Transport, Konsum, Information) oder die Vergleichzeitigung der Prozesse, also eine Zeitverdichtung. Durch eine Reduzierung der Erwerbsarbeitszeit könne, so die Argumentation der Vertreter von Postwachstumsmodellen, der Lebensstil konsumärmer, suffizienter und ökologisch nachhaltiger werden. Diskussionen zu Zeitgerechtigkeit und Postwachstum weisen Verbindungen auf, die sich, bezogen auf die Erfüllung der verschiedenen Daseinsgrundfunktionen, in der Stadt konkretisieren lassen.
    Description: The terms post-growth or degrowth refer to models that call for changes in global and local lifestyles and economic practices to lead to less consumption. Supporters of the growth critique share the conviction that sustainable development in the future requires forms of economy and society that function independently of economic growth. An important aspect of the real-life implementation of post-growth models is often an alternative approach to handling time. The compulsion for growth and consumption, it is often argued, leads to acceleration, to an individual lack of time and to mental stress. The consequence is either an increase in speed (e. g. of production, transport, consumption, information) or the simultaneous synchronisation of processes, i. e. the compression of time. By reducing hours of gainful employment, supporters of post-growth models like Paech or Felber argue, lifestyles can be rendered less consumer-oriented, more sufficient and more ecological. There are links between the discussions on temporal justice and those on post-growth and these connections emerge clearly when the delivery of basic needs in urban areas is considered. This paper is concerned with the parallels and differences between the discourses. The approaches are compared and three selected projects that can be said to be inspired by the notion of a post-growth society are discussed as case studies. In this way the investigation examines the extent to which the two discourses complement one another and whether together they can support more sustainable urban development. The three case studies are the Co-Working Space Impact Hub in Munich, das Haus der Eigenarbeit (HEi) (an "open workshop"), and the housing association WOGENO in Munich, which is committed to following fundamental social and ecological principles.
    Keywords: ddc:710 ; Postwachstumsgesellschaft ; Zeitgerechtigkeit ; Stadtplanung ; Lebensstile ; Post-growth society ; temporal justice ; urban planning ; lifestyles
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 30
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Die Eroberung der Stadtnacht ist an die Verfügbarkeit der künstlichen Beleuchtung gebunden und erfolgte daher menschheitsgeschichtlich sehr spät. Stadtnacht wird trotz aller Erschließung - die allerdings weit von 24/7 entfernt ist - weiterhin als "anderer" Zeit-Raum wahrgenommen. Zum einen ist Dunkelheit nach wie vor mit negativen Assoziationen behaftet, zum anderen scheint Nacht als Kapazitätsreserve, als Raum für Freiheit, Kreativität und Experiment, der andere Möglichkeiten als der Tag eröffnet. Gleichzeitig steigen durch die zeitliche Ausdehnung von Aktivitäten in die Nacht hinein auch ökonomische Potenziale der Nachtnutzung, Nacht gewinnt als Wirtschaftsfaktor an Bedeutung. Damit sind in besonderem Maße unterschiedliche Vorstellungen, Normen und Ansprüche zur wünschenswerten, zulässigen, akzeptablen Nutzung der Stadtnacht verbunden, mit der Folge hoher Konfliktpotenziale und Konfliktintensität, die Fragen der Zeitgerechtigkeit in der Stadtnacht aufwerfen. Wer sind die Akteure der Kolonisierung der Stadtnacht? Welche Konsequenzen ergeben sich und wie sind die Folgen räumlich, zeitlich und sozial verteilt? Wenn es um die freiwillige Nutzung der Stadtnacht geht, ergeben sich darüber hinaus Fragen, ob die Erschließung der Stadtnacht für alle gleichermaßen erfolgt oder ob es spezifische raumzeitliche Selektivitäten gibt. Gerade im Zusammenhang mit dem Wachstum der nächtlichen Vergnügungswirtschaft und der nächtlichen Erschließung durch den öffentlichen Nahverkehr rücken Konflikte zunehmend auch ins öffentliche Bewusstsein, werden Teil einer öffentlichen Debatte um Stadtnacht. Diese Konflikte und der Umgang mit planerischen Steuerungs- und Interventionsmöglichkeiten spielen eine zentrale Rolle für die Auseinandersetzung mit Fragen der raumzeitlichen Gerechtigkeit in der Stadtnacht und stehen daher im Zentrum dieses Beitrages.
    Description: Since the availability of artificial light, it has been possible to observe a stepwise conquest of the urban night through the temporal expansion of activities and offerings. The extension of production hours and the increasing flexibility of working hours, the growing proportion of night work and corresponding changes in the availability of services, infrastructure and public transport, in addition to growth in the night-time entertainment industry have led to the colonisation of urban evenings and nights. Alongside critical investigations of, for instance, the adverse health effects of night work, the positive connotations of the "city that never sleeps" are increasingly prominent. The urban night is gaining significance as an economic factor due to the potential it offers for an expansion of economic activities. Furthermore, in the context of neoliberal competition between cities, a lively urban nightlife is increasingly viewed as an important competitive factor for the attraction and long-term retention of visitors, inhabitants and firms. The opening up of the urban night is not a uniform process but one that is spatially selective. It is therefore not possible to define one urban night, but must rather be assumed that there are different, sometimes individually experienced levels of the urban night - in different cities but also within one city. This results in the emergence of a diverse nocturnal structure of use in which different imaginations, standards, expectations and demands concerning the desired, permissible and acceptable use of the urban night exist. The consequence, particularly in dense and mixed-use districts, is the emergence of a great potential for conflict and a growing number of disputes about the urban night, which raise questions of temporal justice. In addition to concrete conflicts about night work, noise, rubbish, alcohol, drugs, criminality, safety, displacement, control and surveillance, the issue of access to the urban night is of significance - both in terms of possible access to its present features and in terms of access to opportunities to participate in the negotiation and design of the nocturnal city and its (public) spaces. This paper therefore argues that the urban night requires a continuous, situational balancing of the differing, often subjective perceptions of conflict situations and ideal concepts of use, with the aim of identifying inequalities, offering trade-offs and balancing consequences so as to move towards a fair situation.
    Keywords: ddc:710 ; Stadtnacht ; Nacht ; Stadt- und Raumplanung ; Gesellschaftsentwicklung ; Recht auf Stadt ; Stadtmarketing ; Night-Time Economy ; 24/7 ; Urban night ; night ; spatial planning ; development of society ; right to the city ; city marketing ; night-time economy
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 31
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Der Organisation und Gestaltung von Städten wohnt der Versuch des Menschen inne, sich durch technische und soziale Überformungen von natürlichen Gegebenheiten und Rhythmen zu entkoppeln. Künstliche und institutionalisierte Rhythmen sind zu Taktgebern des städtischen Lebens geworden, nach denen sich die Gesellschaft unabhängig von natürlichen und individuellen zeitlichen Impulsen richtet und dabei mehrheitlich gegen ihre "innere Uhr" lebt. Die Folgen und Probleme, die sich aus dieser rhythmischen Asynchronität ergeben, werden zunehmend sichtbar. Die Chronobiologie widmet sich, als Wissenschaft von der zeitlichen Organisation von Organismen, in Bezug auf den Menschen vereinfacht gesagt der inneren Uhr bzw. den inneren Uhren und den rhythmischen (circadianen) Prozessen des menschlichen Organismus. Sie unterscheidet primär drei Chronotypen (Früh-, Normal-, und Spättypen), deren Bezeichnung sich vorrangig auf die natürliche Schlafmitte in der MEZ bezieht. Durch die zeitliche Organisation von Städten, insbesondere der Arbeitswelt, werden derzeit rund 80 % der Menschen aufgrund ihres natürlichen Chronotyps benachteiligt, künstliche Rhythmen können nicht mit natürlichen Rhythmen, wie dem natürlichen Aufwachzeitpunkt, synchronisiert werden (Roenneberg et al. 2012). Zeichen dafür sind die Notwendigkeit, mit einem Wecker aufzustehen, und das zunehmende Schlafdefizit mit dazugehörigen gesundheitlichen Schäden einer Vielzahl von Arbeitnehmenden. Dies impliziert, dass der Taktung des städtischen Lebens eine Zeitungerechtigkeitsdimension innewohnt. Das in Bad Kissingen initiierte Projekt "ChronoCity" stellte den Versuch dar, durch eine chronobiologisch optimierte Stadt (Anpassung von Schichtplänen, Schulbeginnzeiten, "Lichtsetting") die Möglichkeiten aller Chronotypen zu verbessern, ein Leben nach der inneren Uhr zu führen und so zu einer größeren Zeitgerechtigkeit beizutragen.
    Description: Chronobiology is the science of the temporal organisation of organisms. Simply put, human chronobiology is concerned with the internal clock or internal clocks of human beings. These internal clocks are the permanent instigators for all the rhythmic processes that take place in human beings, e.g. sleep-wake patterns, hunger etc. The characteristics of these internal clocks are genetically based and it is quite clear that different people tick differently. Early types or morning people ("larks") and late types or evening people ("owls") are the best known manifestations of these different internal clocks. It is as difficult to change whether people are owls or larks as it is to change their shoe size or the shape of their heads. Since industrialisation people have become increasingly alienated from these natural rhythms. Many established processes within human society are no longer synchronised with natural impulses but are based on artificial, efficiency-based impulses created by human-beings. The best-known of these is the alarm clock. Over 70 % of German employees are woken on working days by an alarm clock (Roenneberg et al. 2012). For the majority of employees, this regular interruption of natural sleep leads to an increasing sleep deficit that cannot usually be compensated on non-working days. The health consequences include sleep disorders, addictive behaviour, obesity, and even depression. People are thus forced to comply with artificial time structures regardless of their genetic predispositions (early or late type). This leads to chronobiological advantages and disadvantages that raise central issues of temporal justice. People whose natural chronotype corresponds with established (working) rhythms have advantages, while people whose natural individual rhythms do not comply with the artificial time structures suffer from "temporal injustice". This applies to the majority of the population.
    Keywords: ddc:710 ; Chronobiologie ; circadiane Rhythmik ; Rhythmus ; Schlaf ; Gesellschaftsentwicklung ; Stadt- und Raumplanung ; Bad Kissingen ; ChronoCity ; Chronobiology ; circadian rhythm ; rhythm ; sleep ; development of society ; urban and spatial planning
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 32
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Mit dem Vorhaben "Stuttgart 21" plant die Deutsche Bahn AG seit Anfang der 1990er Jahre die Umgestaltung des Bahnknotens Stuttgart und die Errichtung einer Neubaustrecke zur Anbindung des Flughafens Stuttgart. Das Projekt erreichte durch ausgeprägte Bürgerproteste in den Jahren 2010/2011 bundesweite Bekanntheit. Der folgende Beitrag skizziert die mehrjährige Planungsgeschichte dieses Infrastrukturprojekts und geht dabei insbesondere auf das Raumordnungsverfahren ein, das in den Jahren 1996/1997 durch das Regierungspräsidium Stuttgart durchgeführt wurde. Dieses Verfahren bot Kommunen, Verbänden und Öffentlichkeit eine frühe Möglichkeit der Beteiligung und Mitwirkung: So brachten etwa Bürgerinitiativen und der Verband Region Stuttgart verschiedene Vorhabenvarianten und Verbesserungsvorschläge ein. Die Raumordnungsbehörde griff diese in Teilen auf und legte als Auflage u. a. eine deutlich geänderte Streckenführung Richtung Flughafen und Neue Messe fest, um die Zerschneidung und Flächeninanspruchnahme im Filderraum zu reduzieren. Dass die frühe Beteiligungschance den späteren Bürgerprotesten nicht vorbeugen konnte, lässt sich u. a. mit dem langen Zeitraum von 15 Jahren erklären, der zwischen Raumordnungsverfahren und Baubeginn verstrich.
    Description: With the "Stuttgart 21" project the Deutsche Bahn AG has been planning the redesign of the rail node in Stuttgart and the construction of a new link to Stuttgart airport since the beginning of the 1990s. The project became known all over Germany due to large public protests held in 2010/2011. This paper outlines the planning history of this infrastructure, which has spanned many years, and focuses particularly on the spatial planning procedure that was carried out by the Stuttgart Regional Authority in 1996/1997. This procedure gave municipalities, associations and the public a timely opportunity to participate and contribute. Citizens' initiatives and the Verband Region Stuttgart presented various options and proposed improvements. The spatial planning authorities incorporated parts of these proposals and stipulated, e. g., a significantly modified route for the link to the airport and new exhibition centre, thus reducing the fragmentation and land consumption in the Filder region. The fact that this early opportunity for participation could not prevent the later public protests can largely be explained by the long period of time - 15 years - that elapsed between the spatial planning procedure and the start of construction work.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; Stuttgart 21 ; Verband Region Stuttgart ; Bürgerbeteiligung ; Schieneninfrastruktur ; Bahnhof ; Spatial planning procedure ; public participation ; rail infrastructure ; railway station
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 33
    Publication Date: 2019-05-16
    Description: Das "Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz" (NABEG) sieht für die Raum- und Umweltverträglichkeitsprüfung Ländergrenzen überschreitender Maßnahmen des Übertragungsnetzes das Instrument der Bundesfachplanung anstelle des Raumordnungsverfahrens (ROV) vor. Die Bundesnetzagentur ist hierfür die verfahrensführende Behörde. Das Bundesfachplanungsverfahren unterscheidet sich vom ROV v. a. durch die Verbindlichkeit des Ergebnisses und die Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung als eigenständigen Verfahrensteil. Die Bundesfachplanung ist eng mit der Planfeststellung verzahnt, im ROV ist dies nur über eine freiwillige engere Zusammenarbeit zwischen Übertragungsnetzbetreiber und Planungsbehörden möglich. Da noch keine abschließenden Erfahrungen mit der Bundesfachplanung vorliegen, kann kein sachgerechter ergebnisbezogener Vergleich der Stärken und Schwächen der beiden Verfahrenswege erfolgen. Rückschlüsse zum etwaigen Anpassungsbedarf für ROV wären somit verfrüht.
    Description: The "Grid Expansion Acceleration Act Transmission Network" intends that the spatial compatibility and environmental impact of developments for the transmission network that cross state borders should be assessed using federal sectoral planning instead of a spatial planning procedure. The Federal Network Agency is the authority that leads the procedure. The federal sectoral planning procedure differs from the spatial planning procedure primarily in terms of the binding nature of the findings and the fact that a strategic environmental assessment is carried out as an independent component of the procedure. Federal sectoral planning is closely interconnected with planning approval. In the spatial planning procedure this is only possible through voluntary close cooperation between the operator of the transmission network and the planning authorities. As experience with the federal sectoral planning procedure is to date incomplete, it is not possible to conduct an proper results-related comparison of the strengths and weaknesses of the two procedures. Drawing conclusions related to the need to adapt the spatial planning procedure would thus be premature.
    Keywords: ddc:710 ; Bundesfachplanung ; Stromübertragungsnetz ; Raumverträglichkeit ; Umweltverträglichkeit ; Verfahrensbeschleunigung ; Verbindlichkeit ; Federal sectoral planning ; electric power transmission network ; spatial compatibility ; environmental impact ; accelerating procedures ; binding effect
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 34
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-21
    Description: Der vorliegende Sammelband befasst sich mit einem bedeutsamen Instrument des deutschen Raumplanungssystems: dem Raumordnungsverfahren. Dieses Verfahren kommt dann zum Einsatz, wenn größere, raumbedeutsame Projekte geplant sind - etwa eine neue Bundesfernstraße oder ein Factory-Outlet-Center. Bevor es in die Detailplanung des jeweiligen Projekts geht, prüft das Raumordnungsverfahren, ob und inwieweit der geplante Vorhabenstandort bzw. die Vorhabentrasse raum- und umweltverträglich ist. Oft werden zudem verschiedene Standort- oder Trassenalternativen miteinander verglichen und mithilfe des Raumordnungsverfahrens wird die raum- und umweltverträglichste Alternative bestimmt. Der Sammelband bietet sowohl "Einsteigern" als auch fortgeschrittenen Kennern und Anwendern in Behörden und Planungsbüros Einblicke in die Arbeitsweise von Raumordnungsverfahren. Im ersten Abschnitt werden Grundlagen, Zielsetzung und Funktionsweise dieses Verfahrenstyps vorgestellt. Der zweite Abschnitt öffnet den Blick für die Einsatzbereiche von Raumordnungsverfahren und präsentiert unterschiedliche Praxisbeispiele - von der Netzanbindung für einen Offshore-Windpark über Pumpspeicherkraftwerk, Bundesstraße und Freiflächen-Photovoltaikanlage bis zu Höchstspannungsfreileitung, Factory-Outlet-Center, Kabinen-Seilbahn und Schieneninfrastruktur. Wer sich vertiefend mit diesem Planungsinstrument beschäftigen möchte, findet hierfür im dritten Teil des Bandes Anregungen. Die Autoren verschiedener Beiträge reflektieren hier u. a. die Frage, wann es eines vorhabenbezogenen Raumordnungsverfahrens bedarf, und wann eine Planänderung das bessere Instrument ist. Weitere Betrachtungsgegenstände sind der Vergleich mit der Bundesfachplanung, die Einbeziehung der Öffentlichkeit und die Weiterentwicklung des Rechtsrahmens für Raumordnungsverfahren. Abgerundet wird der Sammelband durch konkrete Erfahrungswerte und Hinweise zur Gestaltung von Raumordnungsverfahren und ein abschließendes Empfehlungskapitel.
    Description: This volume discusses an instrument of considerable importance in the German spatial planning system: the spatial planning procedure. This procedure is used when large, spatially-relevant projects are planned - such as a new federal road or a factory outlet centre. Before the detailed planning of the project in question begins, the spatial planning procedure assesses whether and to what extent the proposed location or route for the project is spatially and environmentally acceptable. In many cases alternative locations or routes are compared to one another and the spatial planning procedure helps to determine which option is the most spatially and environmentally acceptable. The volume offers insights into the workings of spatial planning procedures for "novices", experts and practitioners in administrations and planning departments alike. The first section presents the foundations, goals and operation of this type of procedure. The second section directs attention towards the fields of application for spatial planning procedures and presents a range of examples from practice - including the grid connection of an offshore wind farm, a pumped-storage power plant, a federal road, a ground-mounted photovoltaic system, a high-power voltage line, a factory outlet centre, a cable car and rail infrastructure. The third section offers opportunities to engage with this planning instrument in more depth. The authors of the various papers discuss here, for instance, when a project-related spatial planning procedure is necessary, and when a plan revision is more suitable. Other objects of observation are a comparison with federal sectoral planning, public participation and the further development of the regulatory framework for spatial planning procedures. Lessons learnt through past experience and suggestions for organising spatial planning procedures complete the volume, which concludes with a chapter of recommendations.
    Keywords: ddc:710 ; Raumordnungsverfahren ; Raumordnung ; Landesplanung ; Infrastrukturvorhaben ; Bundesfachplanung ; Landesplanerische Feststellung ; landesplanerische Beurteilung ; Raumordnungsgesetz ; Landesplanungsbehörde ; spatial planning procedure ; spatial planning ; regional planning ; infrastructure project ; federal sectoral planning ; state Planning Assessment ; state planning evaluation ; spatial Planning Law ; state planning authorities
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    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 35
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-05-21
    Description: Obwohl es ein weitverbreitetes Bewusstsein dafür gibt, dass Zeit(politik) ein expliziter Bestandteil städtischer Politik sein sollte, ist die Implementierung in die Praxis - trotz aller impliziten Bedeutung von zeitrelevanten Politiken - noch nicht sehr weit entwickelt. Das Thema "Raumzeitpolitik" wurde bereits vor einigen Jahren in seinen vielfältigen Dimensionen beleuchtet. Dennoch erwies es sich aktuell erneut als sinnvoll und notwendig, vor allem vor dem Hintergrund der zunehmenden Debatten um Gerechtigkeit in der Stadt (soziale Gerechtigkeit, Raumgerechtigkeit, Umweltgerechtigkeit, Recht auf Stadt), auch die Zeitgerechtigkeit in den Fokus eines Arbeitskreises zu stellen. Der vorliegende Sammelband behandelt dieses wichtige Thema in jeweils mehreren spezifischen Beiträgen aus vier zentralen Perspektiven: Normative Überlegungen zu Zeit, Raum und Planung; Rhythmus und Takt als Strukturmuster urbanen Lebens; Zeit-Räume in der Stadt; Lebenszeit und Zeiterleben in der Stadt. Der Schlussbeitrag stellt die Verbindung zwischen den verschiedenen Perspektiven her, arbeitet die Komplementaritäten und Widersprüche heraus und entwickelt eine Forschungs- und Handlungsagenda. Diese beansprucht nicht, die Probleme vollständig zu lösen, leistet aber doch einen Beitrag zur bewussteren Planung in Bezug auf Zeit und damit zur Verbesserung der Lebensqualität in den Städten.
    Description: Although there is widespread recognition that time (policy) should be an explicit element of urban policy, practice in this respect is not yet particularly developed - despite all the implicit significance of temporally relevant policies. The topic "space-time policy" was discussed in its manifold dimensions already few years ago. Nevertheless, it has again proved to be useful and necessary to make temporal justice the focus of a working party, especially in the context of increased debates on urban justice (social justice, spatial justice, environmental justice, the right to the city). This volume presents a number of specific papers that tackle this important theme from four perspectives: Normative considerations on time, space and planning; Rhythm and beat as a structuring pattern of urban life; Time-spaces in the city; Lifetime and temporal experience in the city The final paper presents the link between these perspectives, identifies complementarities and contradictions, and develops an agenda for research and action. This agenda does not claim to solve the problems completely, but aims rather to encourage an increased awareness of time in planning and thus to contribute towards improving quality of life in cities.
    Keywords: ddc:710 ; Zeitgerechtigkeit ; Zeitpolitik ; Raum-Zeit-Planung ; zeitliche/räumliche Konflikte ; Lebensqualität ; temporal justice ; time policies ; space-time planning ; temporal/spatial conflicts ; quality of life
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 36
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: Die Stadt Leipzig hat sich am internationalen Austauschprojekt "CSI Europe - City Sustainable Investment" (2011 - 2015) beteiligt. Neben der europäischen Kooperation zum Thema hat die Stadt Leipzig ihrerseits einen Expertenrat eingesetzt, um die Eckpunkte eines lokalen Stadtentwicklungsfonds in einer Machbarkeitsstudie zu diskutieren. Der Artikel fasst die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zusammen. Es wird vorgeschlagen, in dem einzurichtenden Fonds städtische Gelder, JESSICA-Mittel und private Gelder in separat bewirtschafteten Teilfonds einzubeziehen. Insbesondere durch den Einbezug privater Gelder entsteht der Zwang, den Fonds bzw. das Fondsmanagement bei einer Bank anzusiedeln. Grundsätzlich gilt, dass der Stadtentwicklungsfonds Projekte, die aufgrund besonderer Risiken keine Bankenfinanzierung erhalten, durch Darlehen oder Bürgschaften finanziert. Die Projekte zeichnen sich durch eine Orientierung an den stadtentwicklungspolitischen Zielen aus. Im Fazit werden Klärungsbedarf und erste mögliche Schritte zur Einführung eines solchen Fonds dargestellt.
    Description: As part of the "CSI Europe - City Sustainable Investment" network (2011 - 2015) the City of Leipzig set up an expert panel to undertake a feasibility study and elaborate key aspects of an urban development fund. The following paper outlines the panel's results and recommendations. Most significant, a combined use of public municipal grants, JESSICA-subsidies and private capital in separately managed subfunds is proposed. Particularly due to the inclusion of private capital, this calls for the professional management of the fund within a financial institution. Fundamentally, the fund provides loans or guarantees to projects which have been unable to obtain regular bank financing due to special risk structures, but which nonetheless strongly contribute to urban development policy goals. The paper concludes by outlining open questions and the first steps necessary to introduce such a fund.
    Keywords: ddc:710 ; Stadtentwicklungsfonds ; Finanzierung von Stadtentwicklungsaufgaben ; Europäische Union ; Förderung von schwach rentierlichen Projekten ; CSI Europe ; Leipzig ; Urban Development Funds ; financing of urban development ; European Union ; grants ; low-profit investments
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 37
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: Seit 2007 ist es möglich, mit Unterstützung der europäischen Strukturfonds auch in der Stadtentwicklungspolitik revolvierende Finanzinstrumente einzusetzen. In Deutschland hat im europäischen Vergleich die Entwicklung und Umsetzung von Stadtentwicklungsfonds (SEF) allerdings keine große Dynamik entfaltet. Nur wenige Bundesländer und Kommunen haben den Versuch unternommen, einen Stadtentwicklungsfonds konzeptionell zu entwickeln und ihn auch umzusetzen. Insofern gibt es aktuell in Deutschland kaum vergleichbare und erfolgreiche Beispiele für einen SEF. Zudem ist es versäumt worden, die bisherigen Erfahrungen mit dem SEF in den Bundesländern und Kommunen vergleichend und übertragbar kritisch aufzubereiten und zu evaluieren. Der Artikel bereitet die wesentlichen Umsetzungsaktivitäten und Erfahrungen mit SEF in Deutschland auf. Die herausgefilterten Hemmnisse und Erfolgsfaktoren bieten eine Chance, den Diskurs über einen Neustart von Stadtentwicklungsfonds und über adäquate Rahmensetzungen für Finanzinstrumente in Deutschland zu eröffnen.
    Description: Since 2007 the European Structural and Investment Funds (ESIF) have supported the use of revolving financing instruments in the field of urban development policies. Compared to the rest of Europe, the development and implementation of urban development funds (UDFs) has not gained much momentum in Germany. Only in a few federal states and municipalities has attention been devoted to developing an UDF concept. Comparable and successful case studies for urban development funds in Germany are correspondingly hard to find. Moreover, there has been a lack of critical and transferable evaluations of experiences with UDFs in German federal states and municipalities. This article presents experiences with significant implementations of urban development funds in Germany. The highlighting of obstacles and success factors provides an opportunity to reopen the discourse about a relaunch of urban development funds and appropriate frameworks for financing instruments in Germany.
    Keywords: ddc:710 ; Stadtentwicklungsfonds (SEF) ; nachhaltige Stadtentwicklung ; Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ; Europäische Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) ; revolvierende Finanzierungsinstrumente ; JESSICA ; Finanzierung von Stadtentwicklungsaufgaben ; Urban Development Fund (UDF) ; sustainable urban development ; European Regional Development Fund (ERDF) ; European Structural and Investment Fund (ESIF) ; revolving financial instruments ; financing of urban development
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 38
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: Mit der JESSICA-Initiative führte die EU in der Förderperiode 2007 - 2013 ein neues Finanzierungsinstrument für die Stadtentwicklung ein. Statt der bisherigen Zuschussförderung sollten EFRE-Mittel unter bestimmten Bedingungen in revolvierende Stadtentwicklungsfonds transferiert werden können. Diese Fonds vergeben vergünstigte Kredite, Bürgschaften und Eigenkapitalbeteiligungen an Projekte mit einem Mehrwert für die Stadtentwicklung, die auf dem freien Kapitalmarkt Finanzierungsschwierigkeiten haben. So soll einerseits eine Lücke in der Finanzierung bestimmter Projekte geschlossen werden, andererseits die Effizienz des Mitteleinsatzes der öffentlichen Hand erhöht werden. Der Text führt in das komplexe JESSICA-System ein und zeigt anhand der Betrachtung eines URBACT-Netzwerkes und der Fonds seiner Mitgliedsstädte Beispiele für die Umsetzung solcher Fonds auf.
    Description: With the JESSICA initiative, the EU introduced a new financing instrument for urban development in the funding period 2007 - 2013. Instead of the usual grant funding, ERDF resources can be transferred to revolving urban development funds if specific conditions are met. These urban development funds provide loans, guarantees and equity capital for urban development projects that have difficulties finding adequate finance in the market. The intention is, firstly, to fill a gap in the financing of certain projects and, secondly, to increase the efficiency of the use of public funding. The text introduces the complex JESSICA system and shows examples of the implementation of such funds by introducing an URBACT network and the funds of member cities.
    Keywords: ddc:710 ; Nachhaltige Stadtentwicklung ; EU-Förderung ; Stadtentwicklungsfonds ; Europäische Beispiele für Stadtentwicklungsfonds ; Sustainable Urban Development ; EU Funding ; Urban Development Funds ; European Examples of Urban Development Funds
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 39
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: In der Stadtentwicklung wird in Europa und Deutschland seit über zehn Jahren in Ergänzung zu klassischen Finanzhilfen der Einsatz neuer Finanzinstrumente diskutiert, erprobt und umgesetzt. Stadtentwicklungsfonds zielen auf eine Unterstützung von stadtentwicklungspolitisch relevanten Vorhaben, deren öffentliche oder private Finanzierung nicht gewährleistet ist. Der Beitrag skizziert die Grundidee und Struktur eines Stadtentwicklungsfonds, fasst bisherige Erkenntnisse über dieses neue Instrument zusammen und führt in die verschiedenen Beiträge des Bandes zu Erfahrungen mit der Umsetzung ein.
    Description: In the field of urban development, the use of new financing instruments to complement classical financial grants has been discussed, tested and implemented for more than ten years in Europe and Germany. Urban Development Funds aim to support projects that are important for urban development policy but that are not otherwise guaranteed secure public or private finance. This paper outlines the underlying idea and structure of an urban development fund and introduces the different articles in this report, which describe experiences with the implementation of urban development funds.
    Keywords: ddc:710 ; Stadtentwicklung ; Stadtentwicklungsfonds (SEF) ; revolvierende Finanzierungsinstrumente ; ABC-Modell ; JESSICA-Initiative ; Urban Development ; Urban Development Fund (UDF) ; Revolving Financial Instruments ; ABC-Model
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 40
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: Der Beitrag diskutiert die Möglichkeiten und Grenzen von Stadtentwicklungsfonds für die Revitalisierung von Brachflächen mit dem Nutzungsziel "wirtschaftsnahe Infrastruktur": Unter welchen Voraussetzungen können Fondslösungen einen sinnvollen Beitrag zur effizienteren Brachflächenrevitalisierung insbesondere im gewerblichen Bereich leisten? Dazu werden Vor- und Nachteile von Stadtentwicklungsfonds aus theoretischer Sicht kritisch beleuchtet und Handlungsempfehlungen für den pragmatischen Einsatz des Fondsgedankens in der Brachflächenrevitalisierung werden aus Sicht der kommunalen Wirtschaftsförderung und der Standortentwicklung skizziert.
    Description: The article discusses the possibilities and limitations of urban development funds for the revitalisation of brownfield sites with the goal of furthering "infrastructure supporting economic activity", considering the conditions under which funds can make a meaningful contribution to the more efficient regeneration of brownfield sites, especially in the commercial sector. Hence, the advantages and disadvantages of urban development funds are critically reflected from a theoretical perspective and recommendations for a pragmatic fund-based approach to brownfield revitalisation are outlined from the perspective of municipal business and location development.
    Keywords: ddc:710 ; Brachflächenrevitalisierung ; Stadtentwicklungsfonds (SEF) ; revolvierende Finanzierungsinstrumente ; ABC-Modell ; JESSICA-Initiative ; Brownfield Revitalisation ; Urban Development Fund (UDF) ; Revolving Financial Instruments ; ABC-Model
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 41
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    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: Der Beitrag skizziert das Modell eines revolvierenden Stadtentwicklungsfonds als lokal einsetzbares, problemorientiertes, schlankes und flexibles Instrument in Regie eines Landkreises. Ziel ist es, die Revitalisierung einer mindergenutzten Schlüsselimmobilie im Ortskern zu ermöglichen - für den Fall, dass der Eigentümer nicht handlungsbereit oder handlungsfähig ist, nach Umbau oder Abriss und Neubau jedoch eine marktgängige Folgenutzung, z. B. Einzelhandel, Dienstleistung oder Wohnen, und/oder ein neuer handlungsbereiter Eigentümer bereitsteht. Insbesondere in Klein- und Mittelstädten mit rückläufigem Geschäftsbesatz engagieren sich professionelle Investoren aufgrund der begrenzten Renditeerwartungen häufig nicht mehr in der Projektentwicklung. Die Anschubfinanzierung aus dem revolvierenden Stadtentwicklungsfonds kann die Realisierung eines sog. "schwach rentierlichen" Projektes ermöglichen. Aufgrund der weitgehenden räumlichen Deckung (= Lokalität) zwischen den Standorten der Immobilie sowie der "Financiers" (Landkreis, Kommune und private Eigentümer) und des lokalen Projektmanagements (Kommune plus Kreditinstitut als Projektmanager) ergibt sich eine hohe Absicherung des Projekterfolges, die durch eine kommunale Kofinanzierung noch unterstützt wird. Der Mix aus rückzahlbarem Darlehen und verlorenem Zuschuss kombiniert den revolvierenden Charakter mit dem Zuschuss- Anreiz, lokales Kapital zu mobilisieren.
    Description: The paper outlines the model of a revolving urban development fund as a locally applicable, problem-oriented, lean and flexible instrument under the direction of an administrative district. The aim is to enable the revitalisation of underused key property in the city centre - in the event that the owner is not willing or able to act, but that after renovations or demolition and new construction a marketable subsequent use (e. g. retail, service or housing) and/or a new owner willing to act is available. Especially in small and medium-sized cities with declining business occupancy, professional investors often no longer engage in project development due to limited expectations of returns. Start-up financing from revolving urban development funds can enable the realisation of a so-called "low return" project. Due to the spatial proximity (= locality) of the locations of the property, the "financiers" (district, municipality and private owner) and the local project management (municipality plus credit institute as project manager), the success of the project is largely ensured, and further supported by co-financing from the municipality. The mix of repayable loan and non-repayable grant combines the revolving aspect with the incentive of the grant to mobilise local capital.
    Keywords: ddc:710 ; Immobilienentwicklung ; Klein- und Mittelstädte ; Ortskern ; Stadtentwicklungsfonds ; Quartiersrendite ; Real estate development ; small and medium-sized cities ; city centres ; Urban Development Funds ; neighbourhood returns
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 42
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: Das Instrument des Stadtentwicklungsfonds trifft in den europäischen Staaten auf sehr unterschiedliche wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen sowie auf lokaler Ebene auf unterschiedliche Akteurskonstellationen. Im Vergleich der Stadtentwicklungsfonds in Manchester und Den Haag kann gezeigt werden, dass diese Rahmenbedingungen nicht nur entscheidend für die Implementierung eines Stadtentwicklungsfonds sind, sondern auch Einfluss auf die Zielsetzung und Ausgestaltung des Fonds innerhalb der JESSICA-Regularien nehmen. Während der Stadtentwicklungsfonds in Den Haag als ein langfristiges revolvierendes Instrument zur Finanzierung von Projekten konkreter Themenbereiche gesehen wird, dient der Stadtentwicklungsfonds in Manchester in erster Linie als Mittel zum Zweck, um europäische EFRE-Mittel für Stadt und Region nutzbar zu machen. In Den Haag verbindet sich die Zielsetzung mit einer schlanken Governance-Struktur und einem relativ geringen Fondsvolumen, in Manchester mit einem hohen Personal- und Abstimmungsaufwand bei einem relativ hohen Fondsvolumen.
    Description: The underlying conditions of urban development funds, such as economic or political status and constellations of actors, differ widely amongst the European states and on a local level. A comparison of the urban development funds used in the cities of Manchester and The Hague shows that these circumstances play a key role in their implementation and, within the framework of the JESSICA regulations, also influence the objectives and design of the funds. In The Hague urban development funds are considered a long-term revolving instrument aimed at financing projects in a particular field. In contrast, in Manchester the purpose of the funds is to make European EFRE subsidies available for the city and its region. Moreover, in The Hague goals are to be reached with lean governance structures and a relatively low fund volume, in contrast to high personnel and coordination costs along with a rather high fund volume in Manchester.
    Keywords: ddc:710 ; Stadtentwicklungsfonds ; Governance ; Stadtentwicklung ; Förderung ; Europäische Union ; Manchester ; Den Haag ; Urban Development Funds ; urban development ; grants ; European Union ; The Hague
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 43
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: Dieser Beitrag ordnet das EU-Finanzierungsinstrument Stadtentwicklungsfonds in seinen politischen und planungstheoretischen Hintergrund ein, um Schlüsse zur potenziellen Wirkung dieses neuen Instruments zu ziehen, die über die rein operationelle Ebene hinausgehen. Auf Basis einer Betrachtung des aktuellen Forschungsstandes zu Wirkungen von Stadtentwicklungsfonds auf die Stadtentwicklung wird gezeigt, dass mit der Einführung von Stadtentwicklungsfonds Elemente einer unternehmerischen, neoliberalen Stadtpolitik implementiert werden. Die sogenannte "unternehmerische Stadt" und eine damit verbundene Neoliberalisierung von Stadtpolitik weisen bestimmte zentrale Charakteristika auf, wie z. B. eine verstärkte Orientierung an Wettbewerbs- und Marktmechanismen oder eine Institutionalisierung neuer Verbindungen in der urbanen Governance. Vor diesem Hintergrund erfolgt eine Diskussion möglicher Folgen dieser Entwicklung.
    Description: This paper discusses the political and planning-theoretical background of the new EU funding instrument of urban development funds in order to draw conclusions about the potential impact of this new instrument beyond the purely operational level. Based on an analysis of current research findings on the effects of urban development funds on urban development, it is shown that the introduction of urban development funds will implement elements of entrepreneurial, neoliberal urban policy. The so-called "entrepreneurial city" and the associated neo-liberalisation of urban policy are characterised by certain elements, such as an increased orientation towards competitive market-orientated mechanisms or the institutionalisation of new links in urban governance. Against this background, a discussion of the possible consequences of this development takes place.
    Keywords: ddc:710 ; Stadtentwicklung ; Stadtentwicklungsfonds ; EU-Politik ; Unternehmerische Stadt ; Neoliberalisierung ; Governance ; Urban development ; Urban Development Funds ; EU policy ; governance ; entrepreneurial city ; neo-liberalisation
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    Language: German
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  • 44
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-06-14
    Description: In der Europäischen Union werden seit über zehn Jahren Stadtentwicklungsfonds als Finanzierungsinstrument diskutiert, erprobt und umgesetzt. Sie ergänzen das Repertoire klassischer Finanzhilfen und sollen stadtentwicklungspolitisch relevante Vorhaben unterstützen, deren öffentliche oder private Finanzierung nicht gewährleistet ist. Die Bandbreite der geförderten Projekte umfasst Vorhaben der Flächenentwicklung (z. B. Revitalisierung von Brachflächen), des Neubaus und der Sanierung von Gebäuden, der Infrastrukturentwicklung sowie Maßnahmen zur Aufwertung von Stadtquartieren mit besonderem Erneuerungsbedarf. In dieser Veröffentlichung der Arbeitsgruppe "Stadtentwicklungsfonds" der LAG Bremen/ Hamburg/Niedersachsen/Schleswig-Holstein der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) wird der Frage nachgegangen, inwieweit Stadtentwicklungsfonds ein neues Instrument zur Unterstützung einer nachhaltigen Stadtentwicklung sind. Erkenntnisse und Erfahrungen aus Europa und Deutschland zu strukturellen Bedingungen und praktischen Umsetzungen werden zusammengetragen und an konkreten Fallstudien diskutiert. Dabei werden sowohl Erfolgsfaktoren als auch Hemmnisse aufgezeigt.
    Description: Urban Development Funds as a financial instrument have been discussed, tested and implemented in the European Union for over ten years. They complement the repertoire of classical grants and are intended to support projects relevant to urban development policies which cannot be guaranteed by public or private funding. The range of projects supported includes land development (e. g. revitalisation of brownfield sites), new construction and renovation of buildings, infrastructure development and measures to upgrade urban areas in particular need of renewal. This publication by the working group on Urban Development Funds of the regional forum Bremen/Hamburg/Niedersachsen/Schleswig-Holstein of the Academy for Spatial Research and Planning (ARL) considers the extent to which Urban Development Funds are a new instrument for supporting sustainable urban development. Knowledge and experience from Europe and Germany on structural conditions and practical implementation are gathered and discussed using concrete case studies. Both success factors and obstacles are identified.
    Keywords: ddc:710 ; Stadtentwicklung ; Stadtentwicklungsfonds (SEF) ; revolvierende Finanzierungsinstrumente ; ABC-Modell ; JESSICA-Initiative ; Urban Development ; Urban Development Fund (UDF) ; Revolving Financial Instruments ; ABC-Model
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 45
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-10-15
    Keywords: ddc:710
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    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 46
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    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-10-15
    Description: Der Beitrag fasst Ergebnisse und Erkenntnisse einer Studie zusammen, in deren Rahmen unter Anwendung partizipativer Forschungsmethoden das Engagement von Jugendlichen in den Slums von Nairobi als erstarkende Zivilgesellschaft sowie deren Beitrag zu einer räumlichen Transformation auf Stadtteilebene erforscht wurde.
    Description: The paper shows examples for youth led development in the slums of Nairobi by presenting results of a research project using hermeneutic photography as participative method. The activities of the youth contribute to a spatial transformation of the township.
    Keywords: ddc:710 ; Slum Upgrading ; Governance ; Zivilgesellschaft ; räumliche Transformation ; Nairobi ; civil society ; spatial transformation
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 47
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-10-15
    Description: Als Bausteine der Wissensökonomie gelten die drei in Verbindung stehenden Faktoren Wissen, Lernen und Innovationen (OECD 1996). In den vergangenen Jahrzehnten wurde versucht, diese drei Faktoren hinsichtlich ihres systematischen Wirkungs- und Einflusszusammenhangs mittels zahlreicher innovationstheoretischer Konzepte zu beschreiben. Als ein bedeutender Bestandteil des Innovationsprozesses wurde zunächst die räumliche Nähe jeweiliger Wissensträger zueinander identifiziert. Die räumliche Nähe stellt dabei jedoch keine hinreichende Bedingung dar. Erst die Kombination mit weiteren Näheformen sowie physisch-räumlichen Gestaltungsmerkmalen lässt ihre innovationsbefördernde Wirkung entfalten. Mit dem damit erhaltenen innovationstheoretischen Prozessverständnis ging die Hoffnung einer Beeinflussbarkeit des Innovationsprozesses einher, welcher insbesondere für den wirtschaftspolitischen Bereich im Rahmen der Konstruktion lokaler Wissensinfrastrukturen von großer Bedeutsamkeit ist. Als Zeitzeugen der Entwicklung innovationstheoretischer Erkenntnisse können dabei Technologieparks (TP) herangezogen werden. Im Folgenden wird daher kurz die Entwicklung des TP-Konzepts dargestellt und zugleich sollen die von ihm ausgehenden innovationsbefördernden Auswirkungen, die durch seine spezifische Gestaltung der räumlichen Nähe entstehen, überprüft werden. Anhand von drei Fallbeispielen wird aufgezeigt, dass das TP-Konzept einer Anpassung an die innovationsbefördernden Bedarfe vor Ort ansässiger Organisationen unterliegt, jedoch zeigen die Analysen, dass nicht alle Maßnahmen und Instrumente der innovationsbefördernden Wissensvernetzung vor Ort zugutekommen.
    Description: The three related factors knowledge, learning and innovation are regarded as the main elements of the knowledge economy (OECD 1996). In the past decades, these three factors have been tried to describe their systematic impact and influence context by means of numerous innovation theory concepts. The spatial proximity of respective knowledge carriers to each other was first identified as one of the important parts of the innovation process. The spatial proximity thereby doesn't constitute a sufficient condition. Only the combination with other form of proximity as well as physical spatial design features let their innovation-promoting effect unfold. The hope of influencing the innovation process went hand in hand with the understanding of the innovation theory, which is of great significance especially for the field of economic policy within the construction of local knowledge infrastructures. Technology parks (TP) can be used as witnesses of the development of innovation-theoretical insights. In the following, therefore, the development of the TP concept will be outlined briefly, and at the same time its innovation-promoting effects, which are caused by its specific design of the spatial proximity, will be examined. By means of three case studies is shown that the TP approach is adaptable to the needs of local organizations to support innovation. Though the analyzes show that not all measures and tools benefit local innovation-enhancing knowledge networking.
    Keywords: ddc:710 ; Innovationsprozess ; Wissen ; räumliche Nähe ; Wissensübertragung ; Technologieparks ; Innovation process ; knowledge ; spatial proximity ; knowledge transfer ; technology parks
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 48
    Publication Date: 2019-10-15
    Description: Der Beitrag arbeitet für das Forschungsfeld der Daseinsvorsorge und der Bereitstellung von Infrastruktureinrichtungen an der These, dass es in erster Linie eine bestimmte Perspektive auf Raum - nämlich eine materielle bzw. quantifizierende - ist, die sich innerhalb der aktuellen empirischen Forschung ausprägt. Ergänzend schlägt er deshalb das relationale Raumkonzept von Martina Löw (2001) für die empirische Forschung vor, um genau den Raum empirisch fassbar zu machen, der für die Menschen vor Ort relevant ist. Abschließend werden potenzielle Erkenntnisgewinne anhand der Konzeption einer Untersuchung über private Hochschulen in ländlichen Räumen skizziert.
    Description: This article focuses on the extant research in the field of public services and the provision of infrastructures. Building on the concept "Raumsoziologie" by Martina Löw, the developed framework improves our understanding of how space is constituted by local individuals. Taken together, this paper provides a new theoretical perspective on rural areas, which is illustrated in a case study of private colleges in rural areas in Germany.
    Keywords: ddc:710 ; Daseinsvorsorge ; soziale Infrastruktur ; ländliche Räume ; relationales Raumkonzept ; private Hochschulen ; Public service ; social infrastructure ; rural areas ; relational space ; private colleges
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 49
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-10-15
    Description: Der Beitrag setzt sich kritisch mit dem neuen raumwissenschaftlichen Leitbegriff "Transformation" auseinander, indem das zugrunde liegende Begründungsnarrativ - das Anthropozän - in den Blick genommen wird. Geschieht dies nämlich nicht, so unterliegt die raumwissenschaftliche Forschung der Gefahr, zu einer a-politischen, räumlich undifferenzierten und eurozentrischen Governance- und Transformationsforschung beizutragen. Stattdessen schlage ich vor, das Politische und Fragen der Macht stärker in den Fokus des theoretischen, methodischen und empirischen Interesses zu rücken und eine generelle Ungleichheitsperspektive einzunehmen. Pluralität und Diversität (in sozialer und räumlicher Perspektive sowie mit Blick auf die Produktion von Wissen) werden so zu zentralen querliegenden Dimensionen einer raumwissenschaftlichen Governance- und Transformationsforschung, die vom Wesen her reflexiv angelegt sein sollte.
    Description: We are facing a Great Transformation from the dominating fossil shaped non-sustainability to a postfossil sustainable development. In this paper I introduce into the research of sustainability transitions with a special focus on the spatial perspective. Approaches and research are presented. Focusing on the spatial dimensions of sustainability transformation has to be time-conscious.
    Keywords: ddc:710 ; Epistemologische Grundorientierung ; Problemrahmung ; Reflexivität ; Wissen und Nichtwissen ; Denk- und Handlungsräume provinzialisieren ; Epistemologies ; problem framing ; reflexivity ; knowing and non-knowing ; provincializing theories and practises
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:bookPart
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Hannover: Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
    Publication Date: 2019-10-15
    Description: Auf der Tagung "Räumliche Transformation: Prozesse, Konzepte und Forschungsdesigns" wurden neben vielen lokalen und regionalen Beispielen der Raumforschung auch einige Forschungsbeiträge zu Transformationsprozessen aus dem sogenannten Globalen Süden vorgestellt. Dieser kurze Beitrag versucht, eine Verbindung zwischen den Beiträgen und dem übergeordneten Kongressthema zu eröffnen, indem er Forschungsethik als potenziell transformative Kraft untersucht. Da Forschung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Globalen Norden im Globalen Süden etliche logistische und organisatorische, aber eben auch ethische, politische und moralische Herausforderungen bereithält, ist eine selbstkritische Positionierung im Forschungsprozess unerlässlich. Weiterhin, argumentiert dieser Beitrag, sind es gerade diese Herausforderungen, die selbstkritische Reflexionen zulassen und es dadurch ermöglichen, ein Transformationspotenzial auf persönlicher, institutioneller und auch auf der Projekt- und Output-Ebene zu entwickeln. Die räumliche Transformationsforschung kann durch solche ethicopolitical-Momente, wie sie von dem Sozialwissenschaftler Vinay Gidwani vorgeschlagen werden, eine große ethische Reflexionstiefe erreichen und mitunter auch eine Transformation auf Ebene der Wissensproduktion anstoßen.
    Description: During the conference "Spatial Transformation: Processes, Concepts and Research Designs" a number of local and regional case studies was presented alongside a panel of research activities conducted in the so-called Global South. This contribution offers a reflection on the role of research ethics and their potentially transformative power within such contexts. First, the article argues that within research projects conducted by researchers from the so-called Global North in the Global South, a selfcritical reflection on ones' position is necessary as the researcher will inevitably be confronted with various critical - ethical, logistical, political - moments. Second, it is argued that these critical moments cannot only function to challenge the research process but can also be made useful for critical reflections which may unleash a transformative potential on personal, institutional, project and output level. Research on spatial transformations may profit from reconsidering research ethics to achieve a higher dimension of self-reflexivity.