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Year
Journal
  • 1
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of comparative physiology 11 (1929), S. 56-103 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
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  • 2
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 26-35 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
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  • 3
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 20-25 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Der Übertritt von Galle und Pankreassaft in den Muskelmagen der Vögel bei der Verdauung stellt einen normalphysiologischen Vorgang dar. Die nach Arten und Individuen verschiedene Färbung der Innenhaut im Muskelmagen beruht darauf, daß die Galle, welche die Innenhaut imbibiert, durch Salzsäure des Drüsenmagens und Pankreassaft bestimmte Farbänderungen erleidet, die unter Umständen auch eine Kombinationsfärbung ergeben können.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 367-409 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die aus den experimentellen Untersuchungen hervorgegangenen Befunde ergeben folgende Zusammenfassung: 1. Ellritzen können auf Geschmacksstoffe dressiert werden. Sie erkennen im allgemeinen diejenigen Stoffe als wesensgleich mit Saccharose, die für den menschlichen Geschmack auch „süßen“ Charakter tragen. Lösungen von Fructose, Glucose, Galactose, Mannose, Mannit, Arabinose, Saccharose, Maltose, Lactose, Melezitose und Raffinose, ferner die der Süßstoffe Saccharin und Dulcin rufen nach vorangegangener Dressur auf Saccharose eine Suchreaktion der Fische hervor; dasselbe gilt für Alanin und Glycerin. Nicht beachtet werden Lösungen von Glycogen und Glycol. 2. Die künstlichen Süßstoffe Saccharin und Dulcin werden zwar als „süß“ erkannt, jedoch bei Saccharin nur in Konzentrationen, die zwischen 0,025 und 0,0025% liegen. Stark ausgeprägte Beigeschmackskomponenten scheinen sich als für die Annahme hemmende Faktoren auszuwirken. Für beide Stoffe liegt der Schwellenwert der Fische über dem der Menschen. 3. Die Geschmackssensibilität der Fische für die verschiedenen Zucker ist ungleich größer als die des Menschen, da ihre relativen Schwellenwerte schon fast allgemein tiefer liegen als die absoluten Schwellenwerte des Menschen. Ausnahmen machen hier nur Lactose, Saccharin, Dulcin und Glycerin. 4. Verglichen mit dem Geschmack anderer Tiere, besitzen die Fische einen sehr hoch entwickelten Geschmackssinn, der den des Menschen zum wenigsten in der Süßqualität übertrifft. 5. Eine starke Unterempfindlichkeit wurde bei den Fischen den bitteren Geschmacksstoffen gegenüber beobachtet. Eine 0,04proz. Chininlösung mit demselben Quantum einer 1/2 mol-Saccharoselösung vermengt, wird noch von nahezu der Hälfte der Tiere als „süß“ erkannt und mit positiven Reaktionen beantwortet, während für den Menschen eine solche Lösung sehr stark bitter schmeckt. Eine reine Chininlösung in einer Konzentration von 0,0025% wird von den auf „bitter“ dressierten Fischen gerade noch als bitter erkannt und dürfte den relativen Schwellenwert für die Tiere darstellen, während sich bei meinen Versuchspersonen ein absoluter Schwellenwert von 0,0003% experimentell nachweisen ließ.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 5
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 440-444 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 6
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Bei Serranus cabrilla, einem Physoklisten mit zweigeteilter Schwimmblase, wurde durch Operation das sogenannte „hintere Gefäßorgan“ ausgeschaltet und so eine Schwimmblase hergestellt, die nur die Gasdrüse enthielt. Aus der regelmäßigen Wiederfüllung dieses Blasenrestes nach einer Entleerung und dem Zuleichtwerden der Mehrzahl der operierten Fische wurde geschlossen, daß die Gasdrüse in der Tat das Sekretionsorgan in der Schwimmblase darstellt, daß diese Sekretion eine kontinuierliche sein muß und daß unter diesen Versuchsbedingungen von einer nervösen oder anders gearteten Regulation der Gassekretion nichts zu beobachten war. Die Versuche zeigten ferner, daß das hintere Gefäßorgan das Hauptresorptionsorgan der Blase sein muß. Da in diesen nur die Gasdrüse enthaltenden Schwimmblasen nie ein höherer O2%-Gehalt als 85–94 zu finden war, dürfte die Gasdrüse vielleicht reinen Sauerstoff sezernieren, durch die Wundernetze usw. aber gleichzeitig Stickstoff und Kohlensäure in geringen Mengen in die Blase hinein diffundieren. Als Gegenstück wurde bei Perca fluviatilis und einigen Serranus die Gasdrüse durch Unterbindung des Arterienstieles ausgeschaltet. Das beobachtete Zuschwerwerden der Fische wurde wiederum als Beweis für die hier fehlende Sekretion der Gasdrüse und die dauernde Rückresorption von Gasen durch das hintere Gefäßorgan angesehen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 7
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 456-464 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Schlußfolgerungen 1. Das Präparat des isolierten Froschkopfes ist imstande, auf die Veränderungen der Zusammensetzung der Salze in der Perfusionsflüssigkeit durch Änderung des Charakters der Atembewegungen zu reagieren. 2. Sowohl die Einschaltung wie auch die Ausschaltung des Calciums kann eine Entstehung oder Verstärkung der Atembewegungen des Präparats hervorrufen. 3. Die Ausschaltung des Calciums kann eine Herabsetzung und einen Stillstand der Atembewegungen des Kopfes verursachen. 4. Sehr oft kommt es vor, daß wenn eine Kombination einen positiven Effekt hervorruft, die andere Kombination, keinen Effekt hervorbringt oder hemmend wirkt. 5. Auf Grund unserer Versuche besteht kein Grund, den zweiwertigen Ionen eine hemmende und den einwertigen eine erregende Einwirkung auf das Atemzentrum zuzuschreiben.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 8
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 445-455 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es ist möglich, Deilephila elpenor in einem Raume von 61 Inhalt durch geeignete Lichtreize zum Fluge zu bringen. 2. Dabei kann ein genau bestimmbarer Teil des produzierten Kohlendioxyds absorbiert und interferometrisch gemessen werden. 3. Die Ruheproduktion pro Stunde und 1 g Tier betrug dabei im Durchschnitte RP = 0,329 ± 0,011 mg CO2, die Produktion beim Fluge FP = 12,22 ± 0,33 mg CO2. 4. Die Steigerung der CO2-Produktion beim Fluge betrug dabei durchschnittlich das 37fache. S = 3710 ±85%. Eine ähnlich starke Steigerung der Energieproduktion erscheint aus triftigen Gründen sehr wahrscheinlich. 5. Diese Steigerung wird verständlich, wenn man unter den physiologischen Faktoren die tonische (nicht tetanische) Muskelleistung in der Ruhe, sowie besonders die durch Dotterweich nachgewiesene Temperaturerhöhung vor dem Fluge in Betracht zieht. Sie wird ökologisch als durch die Qualität der Nahrung (Reservestoffe) bedingt aufzufassen sein.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 9
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 485-496 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Es wurde der Einfluß von Lösungen hohen osmotischen Druckes auf das Kaltblüterherz geprüft. Solche Lösungen, die durch Zusatz von NaCl, Trauben- und Rohrzucker zur normalen Ringerlösung hergestellt wurden, verursachen nach ganz kurzer Einwirkungsdauer eine Abnahme des Kontraktionsumfanges von Vorhof und Kammer bei gleichzeitiger Zunahme des Tonus und führen je nach dem Atmosphärendruck in kürzerer oder längerer Zeit zu einem vollkommenen Stillstand des Herzens. Die abhängigen Herzabteilungen stellen ihre Tätigkeit früher ein als wie die Automatiezentren. Im allgemeinen versagen als erstes die Überleitungsgebilde zwischen Sinus und Vorhof. Der Stillstand hält so lange an, als die Lösung in den Herzhöhlen verbleibt. Ersetzt man sie durch eine normale Ringerlösung, so stellt sich die Herztätigkeit im früheren Umfange wieder her, wenn der osmotische Druck 40 Atmosphären und die Einwirkungsdauer 40 Minuten nicht überschritten hat. Trauben- und Rohrzucker schädigen das Herz in geringerem Maße als NaCl. Bei der Erholung nimmt als erstes der Sinus seine Tätigkeit auf, als letztes kommen die Überleitungsgebilde zwischen Sinus und Vorhof in Tätigkeit. Die Automatiezentren erweisen sich selbst gegenüber sehr hohen osmotischen Drucken, die das 10fache der Norm betragen, sehr viel widerstandsfähiger als die übrigen Herzabteilungen. Zum Schlusse danke ich Herrn Prof. v. Skramlik für die Anregung zu dieser Arbeit, Herrn Prof. Paul Hoffmann für die freundliche Aufnahme im Institut.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 10
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 527-593 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 11
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 465-484 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wird ein Durchströmungsverfahren beschrieben, das es gestattet, das Herz yon Helix pomatia L. längere Zeit leistungsfähig zu erhalten und seine Tätigkeit durch Registrierung zu verfolgen. Es besteht im wesentlichen darin, daß ihm von der venösen Seite aus mit Hilfe einer in die Vena pulmonalis eingebenden Kanüle eine Nährlösung zugeführt wird, die am besten aus reiner Körperflüssigkeit besteht, oder wenn diese nicht in genügender Menge erhältlich ist, aus einem Teile Schneckenblut und einem 0,6%iger Kochsalzlösung. Die so durchströmten Herzen arbeiten 3–4 Stunden regelmäßig und ihre beiden Abteilungen schlagen völlig koordiniert. 2. Automatiezentren in Analogie mit den vom Wirbeltierherzen her bekannten, durch die die Tätigkeit des ganzen Herzens geregelt wird, gibt es im Herzen von Helix pomatia L. nicht. Maßgebend für die Tätigkeit des Herzens ist die vis a tergo, das ist der Flüssigkeitszustrom zum Herzen, der natürlich vorzugsweise durch den von der Kammer erzeugten Aortendruck bedingt wird, durch Willkürzusammenziehungen des Tieres aber gesteigert werden kann. 3. Die Frequenz des Herzens steht in strenger Abhängigkeit zu der Größe des venösen Füllungsdruckes. Je größer dieser ist, um so rascher arbeitet es. Das Intervall zwischen Vorhof- und Kammertätigkeit ist beim Schneckenherzen von der Frequenz abhängig, und zwar ist es um so kürzer, je größer diese ist. Das Schlagvolumen der Herzabteilungen ist am größten bei einer Herzfrequenz-zwischen 30 und 40 Schlägen pro Minute. Darüber und darunter wird es kleiner. Das Minutenvolumen erreicht sein Maximum bei einer Herzschlagfrequenz von 40. 4. Die Koordination zwischen Vorhof und Kammer beruht beim Helix-Herzen vorzugsweise auf dem Zustrom von Flüssigkeit in die Kammer bei der Zusammenziehung des Vorhofs, sodann auf dem Zug, den Vorhof und Kammer bei ihrer Kontraktion wechselseitig aufeinander ausüben. Der Funktionszusammenhang zwischen den beiden Herzabteilungen ist bei Helix durchaus kein fester, wie etwa im Herzen der Wirbeltiere. Er ist sehr leicht zu lösen. 5. Wenn die künstliche Reizung des Vorhofs zu einer Extrasystole führt, so setzt sich die nächste normale Systole des Vorhofs an die Extrasystole im gleichen zeitlichen Abstand an, wie die normalen Vorhofssystolen untereinander. Künstliche Reizung der Kammer führt eine Extrasystole dieser Herzabteilung herbei, die von einer kompensatorischen Pause gefolgt ist. Für den Vorhof des künstlich durchströmten Schneckenherzens gilt das Gesetz der Erhaltung der physiologischen Reizperiode nicht, wohl aber für die Kammer. Es erweist sich also unter diesen Schlagbedingungen der Vorhof als der führende, die Kammer als der abhängige Herzteil.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 12
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 594-664 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 13
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 665-687 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 14
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 497-526 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. In dieser Arbeit soll ein Unterscheidungsvermögen von „Rechts“ und „Links“ bei Periplaneta americana festgestellt werden. 2. Zu diesem Zwecke wird P. americana mit Hilfe der Hell-Dunkel-Methode dressiert. 3. In den Dressurverlauf werden Kontrollversuche eingeschaltet, bei denen die rechte und linke Seite des Versuchsapparates miteinander vertauscht werden. 4. P. americana läuft trotzdem nach der Dressurseite; man muß also ein Unterscheidungsvermögen von „Rechts“ und „Links“ bei ihr annehmen. 5. Parallelversuche mit der Turnerschen Methode ergaben die gleichen Resultate. 6. Nach Beseitigung der Antennen kann P. americana rechts und links nicht mehr unterscheiden. 7. Die Antennen vollführen im T-Gang sinuskurvenähnliche Bewegungen. 8. Die Orientierung nach rechts bzw. links erfolgt nicht optisch, sondern taktil. 9. Nach Entfernung der Antennen vollführt der Körper „Pendelbewegungen“ im T-Gang (Parallele zu 7). 10. P. americana orientiert sich im T-Gang auf Grund von Tastbildern. 11. Durch Aufeinanderfolge von Tastbildern entsteht ein Tastweg. 12. Die Antennen nehmen in der Umwelt von P. americana die erste Stelle unter den Receptionsorganen ein. Am Ende meiner Arbeit ist es mir ein Bedürfnis, allen denjenigen, die zu ihrer Durchführung mit beigetragen haben, meinen herzlichsten Dank auszusprechen. In ganz besonderem Maße gebührt er meinem hochverehrten Lehrer Herrn Prof. Dr. Baron J. v. Uexküll, der durch seine wertvollen Anregungen das Gelingen der Arbeit wesentlich förderte. Danken möchte ich fernerhin Herrn Dr. F. Brock, der mich auf die vielseitigste Weise und durch manchen guten Gedanken unterstützte. Dank der Überlassung des von der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft gestifteten Arbeitsplatzes am Institut für Umweltforschung in Hamburg war es mir möglich, vorliegende Arbeit durchzuführen.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 15
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 688-711 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 16
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 751-760 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Die Veränderung des Charakters der Kropftätigkeit wird entweder durch große einmalige Gaben (5-15-20 g) oder durch tägliche kleine Dosen hervorgerufen. 2. Die kleinste Schilddrüsendosis, die die Wirkung der Hyperthyreose hervorrief, was 0,01 g getrocknete Drüse. 3. Die kleinen Dosen erzielen schwächere und weniger dauerhafte Resultate, als die größeren Dosen (5-10-15g), doch nicht in dem Maße, daß man von einem genauen quantitativen Verhältnis zwischen der Dosis und dem hervorgerufenen Effekt sprechen könnte. 4. Bei anhaltenden Gaben kleiner Dosen getrockneter Schilddrüse beobachtet man eine Rückkehr zur Norm; ein Erhöhen der Gaben sowohl wie Einzelgaben bei chronischer Schilddrüsenverfütterung haben dieselben Erscheinungen zur Folge, wie bei normalen Tieren.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 17
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 1-19 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Das Herz von Haliotis tuberculata L. verfügt weder an den Einmündungsstellen der efferenten Kiemengefäße in die beiden Vorhöfe, noch in diesen selbst über Automatiezentren, durch die die Tätigkeit des Herzens im ganzen geregelt werden könnte. In der Kammer befinden sich Stellen, vorzugsweise an der Vorhofskammergrenze, durch deren Erwärmung und Abkühlung die Frequenz dieses Herzteils beeinflußt zu werden vermag. 2. Bestimmend für die Tätigkeit der einzelnen Herzabteilungen ist die Spannung ihrer Muskelwände, die in der Norm durch den Flüssigkeitsdruck bewirkt wird. Der wichtigste Herzteil des Haliotis-Herzens ist die Kammer. Durch deren Zusammenziehung wird dem Kreislaufsystem Flüssigkeit zugeführt, die über die Arterien und deren Verzweigungen den Lakunen zugeführt wird und aus diesen über die Venen, den Kiemensinus sowie die afferenten und efferenten Kiemengefäße zu den beiden Vorhöfen zurückgelangt. 3. Die Füllung der Vorhöfe wird hauptsächlich durch die Tätigkeit der Kammer bewirkt. Sie wird begünstigt durch die Zusammenziehungen des Tieres, das es also willkürlich in der Gewalt hat die Blutzufuhr des Herzens zu steigern und damit dessen Frequenz in die Höhe zu treiben. Die Füllung der Herzabteilungen wird aber auch durch einen einfachen Mechanismus im Pericardialraum gefördert: Bei der Zusammenziehung der Vorhöfe wird Platz zur Ausdehnung der Kammer, bei der Kontraktion der Kammer wird Platz geschaffen für die Füllung der Vorhöfe. Der im Pericardialraum herrschende Flüssigkeitsdruck wirkt einer Überdehnung der zarten Herzwände bei zu starkem Flüssigkeitsandrang ent gegen. Die vorliegende Untersuchung wurde mit Hilfe einer Spende der Notgemeinschaft Deutscher Wissenschaft durchgeführt, der auch an dieser Stelle für die gütige Unterstützung herzlichst gedankt sein soll.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 18
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 227-236 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 19
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 36-119 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Der Geruchssinn erfüllt die eingangs umschriebene Aufgabe im Leben der Viper in weitgehender Weise. Vermittelst des Geruchssinnes findet und erkennt die hungrige Viper ihre Beute und deren Spuren. Chemische Reize, Geruchs oder Geschmacksreize oder beide müssen im Bißreiz enthalten sein, wenn durch ihn als Ursache eine Suchhandlung im Nahrungserwerb der Viper auftreten soll. Mit Hilfe des Geruchssinnes unterscheidet die Viper während der Brunstzeit die Artgenossen gleichen und anderen Geschlechts. Der Biß ist an der Auslösung der instinktautomatisch ablaufenden Suchhandlung nach der gebissenen und fahrengelassenen Beute nur indirekt beteiligt. Er dient mit dem durch ihn zur Auswirkung gelangenden Gift dem Beuteerwerb und der Verteidigung. Das Gift der Viper verursacht den rasch eintretenden Tod der Beute und erleichtert dadurch der infolge des Bißreizes suchenden Viper das Finden derselben. Das Gift der Viper scheint auch im Körper des toten Beutetieres eine Beschleunigung des Ablaufes der postmortalen Stoffumsetzungen zu bedingen, die den Geruch desselben zu einem intensiven Reiz für die suchende Viper machen. Durch ein schnelleres Auftreten dieses Reizes wird ihr das Finden der totgebissenen Beute vermittelst des Geruchsorganes erleichtert.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 20
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 120-226 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wurde für die normalen Scheren bei Cancer pagurus und für die isolierten Systeme bei Astacus fluviatilis nachgewiesen, daß im Bauchmark eine Kreuzung von Kollateralen stattfindet. 2. Es steht ferner für Astacus fest, daß jedes der vier peripheren Systeme durch Reizung eines gekreuzten Connectivs zu beeinflussen ist. 3. Vermutlich besteht für Schließeraxon II und Öffneraxon II eine Phasendifferenz zwischen der homolateralen und gekreuzten Innervation. Die gekreuzte Innervation gibt hierbei Scherenschluß, während gleichzeitig die homolaterale Innervation Öffnen verursacht. 4. Die Koordination der beiden symmetrischen Hälften bei dem Kreisgang stimmt mit der „Lagereaktion“ bei einseitiger Exstirpation eines Statocysten überein und erklärt die Ergebnisse der Filmaufnahmen.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
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  • 21
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 248-271 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
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  • 22
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 237-247 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Convoluta reagiert in ungereiztem Zustande im allgemeinen negativ geotaktisch, auf mechanische Reize hin wird sie positiv geotaktisch. Als Receptor der Schwerkraftsreize ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Statocyste anzusprechen. Die geotaktischen Krümmungen geschehen durch Muskelkontraktionen, die normale Fortbewegung dagegen geschieht durch den Cilienschlag. Wenn auf das Tier außer der Schwerkraft noch die Zentrifugalkraft einwirkt, stellt sich das Tier mit physikalischer Genauigkeit in die Resultante beider Kräfte ein. Daraus ist zu folgern, daß normalerweise qualitativ und quantitativ die Schwerkraft die geotaktische Orientierung bewirkt. Vorliegende Arbeit wurde im August und September 1927 an der zoologischen Station zu Roscoff (Bretagne) durchgeführt. Zu großem Dank bin ich Herrn Prof. Ch. Péréz-Paris für die Überlassung des Arbeitsplatzes verpflichtet. Der Aufenthalt in Roscoff war mir durch eine Spende der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft ermöglicht, wofür ich dieser Körperschaft hier meinen herzlichen Dank ausdrücke.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
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  • 23
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 317-323 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
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  • 24
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 309-316 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Der Ventrikel des Muschelherzens hat eine Wirkung auf den Enddarm. Bei jeder Systole wird das Enddarmlumen vermindert, wodurch Druckschwankungen entstehen, welche die Bewegung des Darminhaltes dem Anus zu befördern. 2. Der Herzventrikel ist während der Systole und ersten Hälfte der Diastole refraktär für nicht zu starke Induktionsreize. Nach einem in der Diastole verabfolgten Induktionsreiz entsteht eine vorzeitige Kontraktion, die der Extrasystole des Vertebratenherzens gleichzustellen ist. 3. Bei faradischen Reizungen erhält man unter bestimmten Bedingungen auch Dauerkontraktionen des Ventrikels, welche als Tetanus gedeutet werden können.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
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  • 25
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 324-343 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Zusammenfassend können wir sagen, daß unsere Untersuchungen die Meinung von Bea Schwarz bestätigt haben, daß die Bedeutung des Hb für den Stoffwechsel des Regenwurms nicht gegeben ist durch einen Sauerstoffbedarf des Tieres, der bei höheren Sauerstoffspannungen nicht durch den physikalisch im Blutplasma gelösten Sauerstoff gedeckt werden könnte. Das Eingreifen des Farbstoffes wird erst bei niederer Sauerstoffspannung nötig. Die Grenzspannung, bei der die Hb-Funktion zur Notwendigkeit wird, bestimmten wir zu 7–8%. Als eine besondere Anpassung des Regenwurms an das Leben bei niederer Sauerstoffspannung ergab sich die konstante Einstellung des Sauerstoffbedarfes der Gewebe auf eine Sauerstoffmenge, die bis zu ungefähr 7,5% durch physikalische Lösung, bis zu 2,5% durch Lösung und Bindung an das Hb gedeckt werden kann. Endlich fand sich, daß das Hb eine derartige Leistungsfähigkeit besitzt, daß noch bei 0,4% Sauerstoffdruck in der Umgebung 50% des benötigten Sauerstoffes aufgenommen werden kann.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 26
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 272-308 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Protoclepsis tesselata ist ein temporärer Parasit, der in der Nasenhöhle, dem Schnabel, dem Pharynx, dem Larynx und der Trachea (gelegentlich auch in der Schädelhöhle und an den Augen) von Vögeln Blut saugt. Die Hauptwirte sind Entenvögel, doch können gelegentlich auch andere Vögel befallen werden. Die jungen Egel haben die gleiche Lebens- und Ernährungsweise wie die alten. Die Egel können mehrere Monate hungern, wobei sie kleiner werden. Ihre Fruchtbarkeit ist sehr groß (Gelege über 300 Eier), und die Jungen bleiben sehr lange an der Mutter. Die Egel pflegen ungestört sehr lange an einer Stelle zu sitzen. Lokale Berührungsreize werden durch Gehen, Schreckbewegungen oder Körperdeformationen beantwortet. Kleine und hungrige Würmer sind weniger positiv thigmotaktisch als größere und gesättigte. Die Egel sind positiv rheotaktisch. Sehr starke Wasserströme bewirken Kontraktion und Anpressen an die Unterlage. Durch Erschütterungen des Mediums oder Substrates werden die Egel alarmiert. Sie setzen sich an im Wasser bewegte Gegenstände an Gegen hochfrequente Wassererschütterungen, die von einem Zentrum ausgehen, verhalten sich die Würmer positiv vibrotropotaktisch. Kleine und hungrige Egel sind negativ, größere und satte mehr oder weniger positiv geotaktisch. Protoclepsis tesselata hat ein chemisches Nahperzeptionsvermögen für „Anatidenfett“ (Bürzeldrüsensekret), durch das sie ihre Wirte von anderen Körpern unterscheidet. Im diffusen Tageslicht neigen die Egel, je kleiner und hungriger sie sind, um so mehr zu positiver, je größer und satter sie sind, um so mehr zu negativer Phototaxis. Die positive Phototaxis der Egel ist (wenigstens in der Hauptsache) eine Phototaxis. Die Egel zeigen einen Schattenreflex, der bei wiederholter Reizung bald verschwindet. Je kleiner und hungriger die Egel sind, um so häufiger werden sie sich in oberflächlichen und hellen Wasserschichten freisitzend aufhalten, wodurch das Zusammentreffen mit Wirtsvögeln begünstigt wird. Protodepsis tesselata kann auf drei Arten an oder in den Schnabel eines Entenvogels gelangen: Sie wird aufgepickt, eingeschnattert, oder sie setzt sich aktiv an, nachdem sie vibrotaktisch zu dem schnatternden Schnabel geleitet wurde. Der weiche und platte Körper schützt die Egel davor, in dem Schnabel zerquetscht zu werden Vollgesogene Egel verlassen die Wirte wieder und gehen ins Wasser Nach jeder Nahrungsaufnahme wachsen die Würmer erheblich. Wahrscheinlich bleiben sie mehrere Tage in den Wirten.
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  • 27
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    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 344-356 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Versuche über die Wirkung der äußeren Herznerven auf das Herz der Knorpelfische führten zu folgendem Ergebnis: 1. Der Vagus stellt das Herz in eigenartiger Weise still und zwar einfach durch Verlängerung der refraktären Phase der Überleitungsgebilde zwischen Sinus und Vorhof. Diese kann soweit getrieben werden, daß ein Block zwischen Sinus und Vorhof entsteht. Vorhof und Kammer erfahren nach einer Latenz von etwa 0,3 Sekunden eine Tonussenkung und bleiben stille stehen. Der Sinus arbeitet in unverändertem Rhythmus weiter. 2. Bei schwachem Vagusreiz brechen gelegentlich Zusammenziehungen des Vorhofs durch, die auf die Kammer übertragen werden und mit voller Kraft erfolgen. Der zeitliche Abstand zwischen zwei solchen Vorhofsschlägen beträgt stets ein ganzes Vielfaches einer normalen Herzrevolution. 3. Vorhof und Kammer sind während des Vagusreizes künstlich zu erregen. Bei Reizung des Vorhofs zieht sich dieser zusammen und es folgt ihm in entsprechendem Intervall die Kammer nach; bei Reizung der Kammer wird rückläufig der Vorhof erregt. Eine Vagusnachwirkung besteht nicht. Nach Beendigung der Reizung nehmen Vorhof und Kammer ihre Tätigkeit in vollem Umfange wieder auf. 4. Rechter und linker Vagus wirken nicht ganz gleichartig. Der rechte erweist sich insofern als der stärkere, als er auch imstande ist, die Kraft des Sinus bis zum völligen Aufheben geglicher Tätigkeit herabzusetzen. Bei den übrigen Herzabteilungen gibt es keine negativ inotrope Wirkung des Vagus. 5. Eine Beschleunigung der Herztätigkeit durch äußere Herznerven 1ieß sich nicht feststellen. Die vorliegenden Untersuchungen wurden mit Hilfe einer Spende der Notgemeinschaft Deutscher Wissenschaft durchgeführt, der auch an dieser Stelle für die gütige Unterstützung herzlichst gedankt sein soll.
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  • 28
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    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 357-366 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Vaguswirkung bei den Knochenfischen läßt sich in Abhängigkeit von der Stärke des Reizes in folgender Weise gliedern: 1. Bei schwachem Vagusreiz erfolgt eine Verlangsamung der Tätigkeit des Sinus. Dementsprechend schlagen Vorhof und Kammer seltener, ihre Kontraktionshöhe ist aber nicht beeinflußt. Die abhängigen Herzabteilungen erfahren eine Tonussenkung. Nach beendigter Vagusreizung beginnen alle Abteilungen des Herzens in normaler Weise weiterzuarbeiten. 2. Verstärkt man den Reiz, so bleibt das ganze Herz stille stehen. In diesem Zustande sind die beiden abhängigen Herzabteilungen, Vorhof und Kammer, künstlich noch erregbar. Der Vorhof antwortet dann mit einer Zusammenziehung, die sehr viel schwächer ist als in der Norm. Die Kammer dagegen zieht sich mit gleicher Stärke zusammen wie vor der Vagusreizung. Die Zusammenziehung des Vorhofs wird rechtläufig auf die Kammer, die der Kammer rückläufig auf den Vorhof übertragen. Nach Beendigung der Vagusreizung beginnt das Herz in der früheren Frequenz wieder zu arbeiten. Die Zusammenziehungen des Vorhofes sind zuerst schwächer als in der Norm und steigen allmählich in Form einer Treppe zur vollen Kontraktionsstärke an. 3. Bei ganz starkem Vagusreiz erlischt die Erregbarkeit des Vorhofs vollkommen. Bemerkenswert ist, daß in diesem Zustande die Kammer noch erregt werden kann, und daß sie sich auf einen künstlichen Reiz hin in der gleichen Stärke zusammenzieht wie in der Norm. Die Vaguswirkung erstreckt sich also bei den Herzen der Knochenfische auf den Sinus und den Vorhof. Eine Beschleunigung der Herztätigkeit durch Nervenwirkung wurde nicht beobachtet.
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  • 29
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    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 410-418 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung und schluß Die Arbeit stellt den Versuch dar die dem menschlichen Auge nicht unterscheidbaren Schwimmbewegungen der Tauchvögel mit Hilfe des Films sichtbarer zu machen, die einzelnen Phasen aufzusuchen und durch Zurückführung auf die Stellung der Beinknochen zu analysieren, um schließlich mittels plastischer Wiederholung der Stellungen und ihrer stereoskopischen Wiedergabe eine Synthese zu schaffen, die es ermöglicht mit einem Blick die Gesamtbewegung in allen Einzelheiten zu übersehen. Der Kaiser Wilhelm Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, deren Arbeitsplatz am Institut für Umweltforschung wir benutzen durften, sprechen wir unseren ergebensten Dank aus. Ebenso danken wir Herrn Professor Baron J. v. Uexküll und seinem Assistenten Herrn Dr. Fr. Brock herzlich für ihre stete Hilfsbereitschaft und das rege Interesse, mit der sie unserer Arbeit gefolgt sind.
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  • 30
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    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 419-430 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung. An im Winterschlaf befindlichen Siebenschläfern wird auf thermoelektrischem Wege die Körpertemperatur und die Umgebungstemperatur verfolgt, wobei die Tiere unter möglichst physiologischen Bedingungen gehalten und auch durch die Mess ingen nicht gestört werden. Unter solchen Verhältnissen folgt die Körpertemperatur der Außentemperatur passiv. Es gelingt durch subkutane Injektion mit 0,2–0,4 ccm 1-bzw. 3%igen Atropin winterschlafende Tiere aufzuwecken und in einen Zustand überzuführen, welcher sich nach dem Verlaufe der Körpertemperatur und dem ganzen Verhalten nicht von dem eines spontan erwachten Tieres unterscheidet. Dieses Ergebnis wird als Stütze betrachtet für die von W. R. Hess aufgestellte Theorie, daß der Winterschlaf — wie der normale Schlaf — durch das vegetative Nervensystem reguliert wird, und zwar im Sinne eines Vorherrschens der Punktion des Parasympathikus.
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  • 31
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    Springer
    Journal of comparative physiology 8 (1929), S. 693-748 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 32
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 178-211 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 33
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 1-66 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Durch vergleichende, gleichzeitig in Nest und Boden vorgenommene Parallelmessungen konnte die Wärmewirkung der Nester mit Erdkuppeln von L. niger, L. flavus, F. fusca und F. fusca-rufibarbis und des kombinierten Nestes von F. exsecta festgestellt werden. — Diese Nesttypen verfügen alle über einen bedeutenden Wärmeauffang. Die Wärmespeicherung ist je nach der Größe und der Art der Kuppel abgestuft; von den Kleinkuppeln, die kaum speichern, bis zum Nest von F. exsecta, das unter günstigen äußeren Verhältnissen Anfänge einer Dauerwirkung zeigt und hierin auf das Nest von F. rufa hinweist, sind Übergänge vorhanden. Die Wärmewirkung der verschiedenen Nesttypen der Ameisen kann auch an den Wärmehaushalt der anderen sozialen Hymenopteren angeschlossen werden, in dieser Hinsicht sei auf die S. 39 niedergelegte Zusammenfassung hingewiesen. 2. Die die Temperaturverhältnisse der Erdkuppelnester und des Nestes von F. exsecta bedingenden Faktoren sind vorwiegend physikalischer Art.. Der Wärmeauffang beruht auf der vergrößerten und iu günstiger Winkelstellung sich befindenden Einstrahlungsfläche der Kuppel, deren Wirkung bei den niederen Sonnenständen am stärksten hervortritt. Die Warmespeicherung hängt ab von der Wärmeabgabe, die ihrerseits durch Ausstrahlung, Leitung und Verdunstungskälte bestimmt wird, und von der Wärmekapazität des Nestes. Die letztere ist meistens kleiner als die des feuchteren Erdbodens, so daß die Kuppel zu größeren Extremwerten neigt als der Boden, wenn nicht die die Wärmeabgabe bestimmenden Paktoren gegenteilig wirken. Dies hängt in hohem Maße von der Größe, der Bauart und dem Baumaterial des Kuppelnestes ab, und hieraus entstehen die verschiedenen Abstufungen der Wärmespeicherung. Von den biologischem Wärmefaktoren wurde die physiologische Wärmeerzeugung besonders in Betracht gezogen, Wenn auch ihre Beteiligung an der Wärmewirkung des Kuppelnestes, namentlich bei F. exsecta, nicht ausgeschlossen ist, so konnte sie doch in keinem Falle mit Sicherheit nachgewiesen werden. 3. Im Nest von L. flavus bewirkte ein in horizontaler Richtung vorhandener Temperaturunterschied von 1/2–2° eine sehr lokalisierte Brutverteilung, die auch Folgerungen für die Vertikalverteilung der Brut während eines bestimmten Temperaturganges des Nestes ermöglichte. 4. Die biologische Bedeutung der untersuchten Nester kommt am meisten zur Geltung bei den niederen Sonnenständen des Frühlings und des Tagesbeginnes, wie auch in einer Schlechtwetterperiode bei den kurzdauernden Insolationen, die in den obersten Kuppelschichten eine „Wärmehaut“ erzeugen. 5. Der Temperaturgang einer Nestanlage unter einem Stein ist beinahe ausschließlich durch die physikalischen Eigenschaften des Steins bedingt, der infolge seines guten Wärmeleitungsvermögens und seiner geringen Wärmekapazität eine bedeutend größere Temperaturbeweglichkeit zeigt als der Erdboden. Der Wärmeauffang ist in ähnlicher Weise gesteigert wie bei einer Erdkuppel, dagegen ist eine wärmespeichernde Wirkung nicht vorhanden. Die biologische Bedeutung des Steins beruht auf dem gesteigerten Wärmeauffang und auf seiner schnellen Wärmevermittlung; er kann als eine in das Insolationsfeld hinausragende Wärmeantenne bezeichnet werden. Deshalb kommt seine Hauptwirkung unter den gleichen äußeren Verhältnissen zustande wie die der Erdkuppeln, nur übertrifft er diese unter den besonderen meteorologischen Bedingungen des Gebirges. 6. Der Zutransport der Brut in die Nestanlage unter einem Stein kann auf eine phobische oder thermotaktische Orientierungsbewegung zurückgeführt werden, während diese Deutung für den Abtransport bei fallender Temperatur unmöglich ist. Dieser wird als eine durch die Abschwächung des Temperaturreizes aktivierte Instinkthandlung aufgefaßt. Die obere Grenze des Entwicklungsoptimums trat durch den Brutabtransport bei steigender Temperatur hervor; sie konnte bei je einem Staat von L. niger, M. rubra-ruginodis und Tetr. caespitum mit etwa 31°, bei L. flaws mit 28° und bei F. fusca mit 35–36° bestimmt werden.
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  • 34
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 259-338 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Somit kristallisieren sich in der Beurteilung der untersuchten biologischen Rhythmen zwei Anschauungen heraus. 1. Treten nach Ausschalten aller in Betracht kommenden periodischen Außenreize noch periodische Lebenserscheinungen auf, so könnte dem Organismus eine Art „Zeitgedächtnis“ innewohnen, mittels dessen er auch nach Fortfall der äußeren Einwirkungen — wenigstens eine Zeitlang — selbständig in seinen gewohnten rhythmischen Lebensäußerungen zu verharren vermöchte. In diesem Falle wäre weiter zu entscheiden, ob jenes „Gedächtnis“ ein vererbtes oder ein individuell erworbenes ist. Semon (47, 48) vertrat erstere Anschauung, während Pfeffer (35) der Begründer der Theorie des „individuell erworbenen Gedächtnisses“ ist. 2. Warum die periodischen Lebenserscheinungen meist noch einige Zeit nach erfolgtem Ausschluß aller bekannten Außenfaktoren „nachwirken“ und dann langsam erlöschen, ist noch ein umstrittenes Problem. 3. Werden neben den uns bekannten periodischen Außenfaktoren diesen parallellaufende, noch unbekannte Periodizitäten, die daher im Experiment nicht ausgeschaltet werden konnten, als wirksam angenommen.
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  • 35
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 212-258 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die beschriebenen Experimente führen uns zu folgenden Schlüssen: 1. Bei dem Frosch (R. esculenta und R. temporaria) muß eine andere Regelung der Atmung stattfinden als bei dem Menschen. 2. Die Tauchmöglichkeit des Frosches ist in hohem Maße von dieser Regelung der Atmung abhängig, durch die eine langanhaltende Apnoe möglich ist, zugleich aber besitzt das Tier durch die Regulierung der Weite seiner Lungengefäße einen wichtigen Faktor für den zweckmäßigen Verbrauch des Sauerstoffes aus der Lungenvorratsluft. 3. Die Regulierung der Gefäßweite steht unter Einfluß des Zentralnervensystems und geschieht reflektorisch. 4. Wahrscheinlich werden auch Hormone auf die Regelung der Gefäßweite von Einfluß sein. 5. Sauerstoffverminderung der Lungenluft verursacht Dilatation der Lungenkapillaren. 6. Sauerstofferhöhung in der Lunge verursacht Kontraktion der Lungenkapillaren. 7. Die Menge des aus der Lunge durch das Blut aufgenommenen Sauerstoffes ist per Zeiteinheit bei einem Sauerstoffgehalt der Lungenluft von ungefähr 18-8% stets gleich groß. 8. Die Gewebe erhalten also ebensoviel Sauerstoff per Zeiteinheit, auch wenn das Tier bereits geraume Zeit Sauerstoff aus dem abgeschlossenen Lungenvorrat (also während des Tauchens) verbraucht hat und die Lungenluft einen Sauerstoffgehalt von ungefähr 8% angenommen hat, wie unmittelbar nach dem Tauchen. 9. Oberhalb der Sauerstoffspannung von ungefähr 16% in der Lunge versagt die Regulierung: offenbar ist dann die Kontraktion der Kapillaren maximal. Im Bereiche höherer Sauerstoffspannungen nimmt mit einiger Regelmäßigkeit (Ausnahmen siehe S. 234) der Verbrauch mit der Spannung, den Diffusionsgesetzen etwa entsprechend, ab. Dies ist ein Beweis dafür, daß die Konstanz des Verbrauches, die bei ungefähr 16% einsetzt, nicht durch Sauerstoffsättigung des Blutes oder der Gewebe bedingt wird, denn sonst müßte die Verbrauchskonstanz auch bei höheren Sauerstoffspannungen in der Lunge, und gerade dann am sichersten, sich zeigen.
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  • 36
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 114-144 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Im Nervensystem der Hühner ist eine bedeutende Leichtigkeit im Verlaufe der Erregungsvorgänge und eine viel größere Sclrwierigkeit der Bildung von hemmenden und differenzierenden Reaktionen zu beobachten. 2. Dessen ungeachtet ist bei einzelnen Vertretern dieser Tiergruppe bei Anwendung von genügend verschiedenartigen Signalen die Bildung solcher Hemmungen und Differenzierungen auf Nahrungsbewegungsreflexe unbedingt möglich. 3. Auf Grund des angeführten faktischen Materials darf man behaupten, daß frühere und ältere bedingte Reflexe über die neugebildeten vorherrschen. Diese Erscheinung der Trägheit der „Gehurbbervebvirgänge“ kann vielleicht bei der Erklärung der bekannten Tatsachen von Bedeutung sein, welche die Anhänglichkeit der Vögel an die Brutstätten, sowie ähnliche, gewöhnlich im Kapitel über den „Instinkt“ der Tiere erörterte, Erscheinungen betreffen. 4. Heftigkeit und Schnelligkeit der Nahrungsbewegungsreflexe bei Vögeln stehen in direktem Zusammenhang mit dem jeweiligen Zustande der Erregbarkeit des Nahrungszentrums. 5. Die experimentelle Hyperthyreose bedingt bei Hühnern schwere Störungen im Nervensystem, wobei nicht nur die bedingten Reflexe, sondern auch ihre unbedingte Grundlage betroffen wird. 6. Bei Anwendung von genügend großen einmaligen Dosen von Sehilddrüsensubstanz wird vorerst eine Phase des allgemeinen Versagens und der Depression sämtlicher sowohl bedingter als — in den akuteren Fällen — unbedingter Nahrungsbewegungsreflexe beobachtet. Diese Depressionsphase weicht am 4.–5. Tage einer Phase der erhöhten Erregbarkeit, bei welcher ein ungemein stürmischer Verlauf der positiven Bewegungsreaktion, sowie Versagen der Hemmungen und Differenzierungen beobachtet wird. 7. Im Falle einer zarteren Einwirkung durch chronische kleine Gaben geht diesen beiden Phasen noch eine Phase der exakteren und verbesserten Differenzierungsarbeit des Nervensystems infolge der Erhöhung der Hemmungsprozesse voraus. 8. In manchen Fällen gelang es offenbar, optimale chronische Dosen (etwa 0,1 g täglich) zu verabreichen, bei denen nur Phasen von leicht gesteigerter Erregbarkeit und von exakteren bedingten Reflexen, darunter auch. Differenzierungsreflexen, zurückbleiben, während die Phase der toxischen Depression und des Versagens ausbleibt. 9. Dabei muß betont werden, daß die vorherrschenden Wechselbeziehungen der Erregungs- und Hemmungsvorgänge bei Hühnern, wie in der Norm so auch im Zustande der Hyperthyreose, sich ganz anders gestalten als dies bei Hunden in den Klassischen Untersuchungen der Pavlovschen Schule, sowie in den Arbeiten aus unserem Laboratorium beschrieben wird. Während bei Hunden ein Versagen der positiven bedingten Reflexe gewöhnlich mit einem gleichzeitigen Versagen der Differenzierungen einhergeht und umgekehrt eine exaktere Differenzierung von einer Verstärkung des positiven Speichelflußreflexes begleitet wird, wird bei Hühnern eine Erhöhung der Heftigkeit des positiven Reflexes gewöhnlich von einem Versagen der hemmenden Differenzierung begleitet und umgekehrt zieht eine Vertiefung der Differenzierung gewöhnlich eine parallele Hemmung und Verschleppung der positiven Reaktion nach sich. Ob diese Unterschiede nur als Folge der verschiedenen Arbeitsbedingungen und der Verschiedenartigkeit der gewählten Indikatoren anzusehen sind — in einem Falle die Speichelabsonderungsreaktion, im anderen die einfache Bewegungsreaktion — oder ob die Ursachen tiefer im prinzipiellen Unterschiede der Vorgänge im Nervensystem dieser zwei Tierklassen liegen, dies wird sich erst später bei der weiteren Entwicklung dieser Untersuchungen entscheiden. 10. Die allmähliche Entwicklung der neuropathologischen Störungen infolge der experimentellen Hyperthyreose tritt äußerst deutlich zutage. Dieser Umstand gestattet die Voraussetzung, daß die Wirkung der Schilddrüse auf das Nervensystem keine direkte ist, sondern eine mittelbare, welche sich auf dem Wege der primären Veränderungen des allgemeinen Stoffwechsels im Organismus geltend macht. 11. Ohne auf eine erschöpfende Analyse des gesamten Symptomenkomplexes der Neuropathologie der experimentellen Hyperthyreose Ansprüche zu erheben, erlaubt doch die vorliegende Untersuchung einer Objektivierung der Symptome näherzutreten, welche von einem von uns (Z.) vor einigen Jahren beschrieben wurden.
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  • 37
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 478-514 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 38
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 522-522 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 39
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 515-519 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Aus der topographischen Anordnung der Brutnester der Arbeitsbienen und Drohnen wird eine verschiedene Bruttemperatur vermutet. Mit Hilfe der thermoelektrischen Methode und photographischer Registrierung konnte die Temperatur von Drohnen- und Bienenbrutzellen an herausgenommenen Waben- und im intakten Stock gemessen werden. Aus den Messungen ergibt sich, daß die Bruttemperatur der Drohnen im Mittel um 0,5° niedriger ist bei Bestimmung an der herausgenommenen Wabe; im intakten Stock beträgt die Differenz 0,3°. Eine bestimmte Bruttemperatur für Drohnen und Arbeitsbienen konnte nicht festgestellt werden, sondern die Werte überschneiden sich.
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  • 40
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 520-522 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 41
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 339-477 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Alle daraufhin geprüften Fischarten, nämlich Ellritzen, Goldorfen, 1Goldfisch, Bartgrundeln, 1 Groppe und Zwergwelse ließen sich auf Töne von Pfeifen (Stimmpfeifen, Edelmannpfeifen, Orgelpfeifen, Mundpfiffe), von schwingenden Saiten (gezupfte und gespielte Violintöne, Guitarretöne, Töne einer am Aquarium gespannten Saite), auf Stimmgabeltöne dressieren, müssen dieselben also wahrnehmen. Ellritzen wurden außerdem auf Geräusche dressiert, die Wahrnehmung von Geräuschen wurde auch bei Welsen festgestellt. Die Tiere waren geblendet. 2. Die Blendung der Versuchstiere hat nur methodische Bedeutung. Sehende Ellritzen reagieren ebenfalls. 3. Die obere Grenze der Schallwahrnehmung ist bei den verschiedenen Fischarten sehr verschieden. Sie schwankt individuell bei der gleichen Art innerhalb einiger Töne. Für Ellritzen liegt sie zwischen d5 und a5, für Bartgrundeln zwischen c4 und g4, für Welse mit großer Wahrschein-lichkeit über gis6. 4. Ellritzen reagieren noch sehr deutlich und schnell auf C2=16 v. d. Eine untere Grenze der Schallwahrnehmung wurde nicht gefunden. 5. Die Lokalisation der Schallwahrnehmung wurde noch nicht versucht. 6. Die Hörschärfe der Ellritzen und Welse für eine sehr geringe Intensität von e2 ist nur wenig geringer als die des Menschen in Luft und etwas größer als die des Menschen unter Wasser (für denselben Ton). 7. Ellritzen und Welse vermögen zwei verschieden hohe Töne zu unterscheiden. Sie beantworten sie nach entsprechender Dressur mit verschiedenen motorischen Reaktionen. Ellritzen können genügend große Intervalle (zwei bis drei Oktaven) spontan, d. h. ohne Dressur, differenzieren. 8. Die Unterscheidung erfolgt qualitativ durch Wahrnehmung der verschiedenen Schwingungsfrequenz. 9. Das geringste von Ellritzen noch unterschiedene Intervall war eine kleine Terz, in der Regel läßt sich aber, nach genügend langer Dressur, nur die Unterscheidung zweier Töne erreichen, die etwa um eine Oktave auseinander liegen. 10. Es gelang auch, eine Ellritze auf die Unterscheidung von Ton und Geräusch zu dressieren. 11. Töne außerhalb eines Dressurintervalls werden wie die benachbarten Dressurtöne beantwortet. 12. Ellritzen vermögen auch 3 Töne alternierend durch zwei verschiedene Reaktionen zu unterscheiden. 13. Bei zwei Ellritzen gelang es sogar, 4 und 5 Töne, bzw. außerdem noch ein Geräusch zur Unterscheidung zu bringen. Das perzipierende Sinnesorgan muß also mindestens 5 bzw. 6 Qualitäten umfassen. 14. Aus den Versuchen mit 3 Tönen läßt sich der für die Assoziationsbildung gleichartig wirkende Schwingungsbereich, die „Assoziationsqualität“ ermitteln. Die Dressurmethode kann nur Assoziationsqualitäten feststellen. Es können natürlich mehr Sinnesqualitäten vorhanden sein als sich Assoziationsqualitäten nachweisen lassen. Der einer Assoziationsqualität entsprechende Schwingungsbereich ist größer, wenn sie Futtertonwert als wenn sie Warntonwert besitzt. 15. Ellritzen und Welse sind imstande, ihren Futterton aus Klängen herauszuhören. Bestehen die Klänge nur aus Warntönen, so reagieren die Tiere nicht darauf. 16. Die Unterscheidung sehr verschiedener Klangfarben ist spontan für einige Versuche oder dauernd nach langer Dressur möglich, jedoch nur unsicher. 17. Eine Unterscheidung verschiedener Intensitäten desselben Tones konnte nie beobachtet und nicht andressiert werden. Wo sie scheinbar auftrat, wurde sie vermutlich durch das Vorhandensein von Zusatz-(Erschütterungs-)reizen vorgetäuscht. 18. Die Reaktionszeit beträgt für Ellritzen, Goldorfe, Goldfisch und Welse weniger als 1 Sekunde. Bei Differenzdressuren kann es mehrere Sekunden dauern, bis ein Impuls sich endgültig durchgesetzt hat. Bei Bartgrundeln ist die Reaktionszeit ungewöhnlich groß. Es ist möglich, daß dies von der Untersuchungsmethode abhängt. 19. Eine biologische Bedeutung der Schallwahrnehmung ist für Ellritzen sehr unwahrscheinlich. Die außerordentlichen Leistungen ihres Gehörsinnes werden als latente Potenzen betrachtet, die durch die Bedingungen des Dressurverfahrens aktiviert wurden. 20. Die Lernzeit der Ellritzen und Welse für Einzeltöne und Differenzierung unterliegt großen individuellen Schwankungen. 21. Der Ablauf der gebildeten Assoziationen ist von inneren und äußeren Bedingungen in hohem Grade unabhängig. Hunger, niedere Temperatur, sexuelle Perioden, Erkrankungen bis zu schweren Störungen sind individuell von sehr verschiedener Wirksamkeit, häufig ohne Einfluß. 22. Gut geübte Assoziationen sind bei Ellritzen gegen äußere, besonders grobmechanische Störungen von großer Widerstandsfähigkeit. Auffallend ist der geringe Einfluß selbst langdauernder Transporte. 23. Die Dressur ist bei nicht zu schwierigen Aufgaben so fest, daß bei Ellritzen selbst nach unmittelbarer Aufeinanderfolge von Gegentönen (Warnton und Futterton) die richtigen Reaktionen erfolgen. 24. Das Gedächtnis für Futter- und Warntöne ist überraschend leistungsfähig.
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  • 42
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    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 523-552 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 43
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 553-563 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Bei denAscidien gibt es einen echten Kreislauf der Blutflüssigkeit, Ein Tuscheteilchen, das z. B. in das hypobranchiale Gefäß hineingelangt, wird durch die Tätigkeit des Herzens weiter befördert, passiert den Gefäßbaum und gelangt nach einiger Zeit an die Ausgangsstelle wieder zurück. 2. Das zartwandige Herz der Ascidien, dem der Vorhof fehlt, verfügt zur Sicherung einer richtigen Füllung über einen Hilfsmechanismus, der in dem in der Perikardialhöhle herrschenden Druck zu erblicken ist. Für die normale Herztätigkeit muß dieser 2 cm Wasser betragen. Sinkt er auf Null herab, so arbeitet der dünne Herzmuskel infolge einer stärkeren Überdehnung nicht, übersteigt er 3,0 cm, so schlägt das Herz leer. 3. Die Kreislauftätigkeit wird durch die Elastizität der Gefäßwände unterstützt. Die Atem- und willkürlichen Bewegungen des Tieres steigern die Blutzufuhr zum Herzen.
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  • 44
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 613-626 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Der Pharynx nimmt die Nahrung mittels peristaltischer Kontraktionen auf. 2. Der Pharynx kann suchend umhertasten, wenn das Tier in die Nähe der Nahrung gekommen ist, er ist also für chemische Reize empfindlich. Dies ist aber keine Regel, in den meisten Fällen streckt der Pharynx sich erst hervor, wenn der Körper sich auf der Nahrung befindet. 3. Es ist Regel, daß bei der Nahrungsaufnahmeder Vorderast und der Hauptdarm (= Darmteil zwischen Pharynxinsertion und Anfang der Äste)zuerst gefüllt werden, meistens nebst einem ganz kleinen Stückchen der Hinteräste. 4. Dies hat nur einen mechanischen Grund, und zwardie Haltung des Tieres während des Fressens, kombiniert mit der starken Faltung des Körpers hinter der Pharynxinsertion. Die „Vorliebe“ der Nahrung für den Varderast ist nur scheinbar. 5. Die Anziehung durch die Nahrung ist ziemlich unabhängig von der Größe der aufgenommenen Nahrungsmenge. 6. Eine fressende Triclade ist ziemlich gleichgültig gegenüber mechanischen Reizen.
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  • 45
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 636-664 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 46
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 627-635 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Resultate dieser Arbeit sind die folgenden: 1. In einem bestimmten Stadium nach der Entblutung entsteht nach einer Extrasystole der Vorhöfe eine verkleinerte postkompensatorische Systole. Die Höhe der nächsten zwei oder drei Systolen nimmt weiter ab, und danach nimmt die Höhe der Systolen allmählich zu (Treppe vonBowditch). 2. Die kompensatorische Pause ist gewöhnlich verkürzt. 3. Wenn man nach der verkleinerten postkompensatorischen Systole wieder eine Extrasystole erzeugt, wird danach die postkompensatorische Systole noch mehr verkleinert. Bann ist die Treppe noch mehr ausgesprochen. 4. In einem Falle entstand eine Treppe, nachdem eine gehäufte Extrasystolie der Kammer nach einer Extrasystole der Vorhöfe erzeugt war. Während der gehäuften Kammerextrasystole entstand die Treppe der Vorhöfe unter dem Einfluß der in retrograder Richtung sich von der Kammer nach den Vorhöfen fortpflanzenden Erregungen. Das Tempo der Systolen während dieser Treppe war also dasselbe wie das der gehäuften Kammerextrasystolen. Auch diese Treppe wurde von drei Systolen eingeleitet, deren Höhe abnahm. 5. Eine periodische Zu- und Abnahme der Kontraktilität nach Vergiftung mit Veratrin beim Froschherzen und nach Entblutung bei Muschelherzen als Übergang nach denLucianischen Perioden wurde publiziert. Solche Übergänge nach Vergiftung mit Digitalis wurden 1917 veröffentlicht. 6. DieBowditchsche Treppe ist nach Verfasser ein Teil eines solchen Übergangsstadiums nach denLucianischen Gruppen. 7. Die Ursache der Treppe wird darin gesucht, daß der Herzmuskel sich in solchem Stadium befindet, daß das Optimum der Kontraktilität bei der normalen Schlagfrequenz erreicht wird. Wird diese Frequenz momentan durch eine verlängerte Pause gestört, dann nimmt nach dieser Pause anfangs die Kontraktilität ab, um bald wieder zuzunehmen. Die Abnahme der Kontraktilität kann dann zu teilweiser Asystolie führen. Bei den sehr kleinen Systolen ist diese teilweise Asystolie sehr wahrscheinlich vorhanden.
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  • 47
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    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 665-667 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 48
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 685-702 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 49
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 703-733 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 50
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 734-801 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 51
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 67-73 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Mittels Anwendung doppelter Suspension wurde nachgewiesen, daß im Lamellibranchiatenherzen die Kontraktionswelle von hinten nach vorn verläuft und somit die Kontraktionswellen am Hinterpol des Herzens entstehen. 2. Durch lokale Erwärmung des hinteren Herzteiles entsteht eine Frequenzbeschleunigung des ganzen Herzens. Erwärmung des vorderen Teiles bewirkt jedoch keine Änderung des Schlagtempos. Dies ist ein zweiter Beweis, daß die Kontraktionswellen von dem Hinterpol ausgehen. 3. Ein treibender Einfluß des Herzschlages auf den Darminhalt, wie ten Cate annimmt, ist nicht vorhanden. 4. Bei Suspension in der Luft kann das Lamellibranchiatenherz länger als 50 Stunden mit unverminderter Kraft weiter pulsieren. 5. Die Kontraktionswelle fängt gewöhnlich am Hinterpol früher an als am Vorderpol und hört dort auch früher auf. 6. Bisweilen kann die Erregungswelle sich zeitweise auch in umgekehrter Richtung fortpflanzen. 7. Die mittlere Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Erregungswelle beim entbluteten Herzen beträgt 13 mm pro Sekunde. 8. Lamellibranchiatenherzen werden von beschleunigenden Nerven innerviert. 9. Die Literatur der Physiologie des Lamellibranchiatenherzens wird kritisch besprochen.
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  • 52
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 74-81 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Summary The common salamander of the Pacific coast, Triturus torosus, responds stereotropically to excitation of the dorsal and lateral surfaces of the body, head and tail. Contact stimulation of the ventral surface is without effect except when applied between the pairs of legs. It is here only that negative as well as positive stereotropic reactions are displayed, positive with weak, negative with strong stimulation. The amputated tail constitutes a preparation which reacts to contact, bending actively toward the point touched. If the skin is removed the reaction fails, or if the nerve cord of the tail be destroyed with a bristle the reaction likewise is destroyed. This proves that stereotropism in the preparation is the result of typical spinal reflexes. The constant electric current when applied to the dorsal part of the body causes characteristic muscle tension effects shown in opisthotonus and constant movement of the tail with ascending current; opisthotonus of the head with descending current. The amputated tail preparation shows undulatory movement with the ascending, quiescence with the descending current. These effects persist even after the skin has been removed, but fail when the nerve cord of the tail is destroyed. This proves that the locus of the action of the current in galvanotropism is on the cells of the nerve cord. The minimal current necessary to produce the galvanotropic reaction is 0.1 Ma. If we assume that the current is conducted equally through the tissue this means that each motor nerve cell stimulated, assuming the diameter of such a cell to be 25 μ, will be subject to an ionic movement to the extent of 3×109 ions per second.
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  • 53
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 82-113 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 54
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 145-177 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Es wurden die Stellungen und Bewegungen von sieben deutschen Egelformen beschrieben und die Verschiedenheiten und Übereinstimmungen zwischen den einzelnen Arten hervorgehoben. Bei diesem Vergleich ergab sich, daß die Bewegungsformen zum Teil bei den Angehörigen der gleichen Familien übereinstimmen, zum Teil aber voneinander abweichen. Es wurde versucht, die Abweichungen durch die speziellen Lebensverhältnisse und den Körperbau der betreffenden Formen zu erklären.
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  • 55
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    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 564-612 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Allgemeines aus der Biologie Die Schweinelaus ist die größte unter den Tierläusen. Die Größe beträgt für Männchen 4,1, für Weibchen 5,2 mm. Sie kommt auf allen Schweinerassen vor. Unter den einzelnen Tieren einer Herde trifft sie Auswahl nach individueller Beschaffenheit. Versuche, sie auf anderen Tieren anzusiedeln, mißlingen auf die Dauer. Bei der Kopulation kriecht das Männchen unter das Weibchen. Dauer der Kopulation 10–15 Minuten. Die Eier sind 1,5–1,57 mm lang und 0,5–0,75 mm breit. Sie sehen nach der Ablage weiß aus und werden später gelblich. Sie werden an der Basis der Schweineborste abgestreift und mit einer Kittmasse befestigt. Die Anzahl der von einer Laus abgelegten Nisse schwankt je nach Temperatur und Ernährung von 2–10 täglich. Die Larve ist von farblosem Aussehen. Sie hat einen großen Kopf, und zwischen Tibia und Tarsus fehlen Gelenke. Sie macht im Laufe ihrer Entwicklung drei Häutungen durch. Die Reife ist durch das Erscheinen einer chitinischen Sternalplatte angezeigt, welche am Thorax 3 Tage nach der letzten Häutung auftritt. Der Gesamtentwicklungsgang vom Ei bis zum geschlechtsreifen Tier beträgt 29–33 Tage: Zeit vom Legen des Eies bis zum Schlüpfen der Larve 13–15 Tage Die Laus lebt von strömendem Blut, das sie durch einen Stech- und Saugrüssel aufnimmt. Die Blutaufnahme ist nach Zeit und Menge abhängig von der Temperatur. Durch ein von den Speicheldrüsen der Laus ausgeschiedenes Sekret wird Quaddelbildung und Juckreiz hervorgerufen. Gegen mechanische Einflüsse ist die Laus unempfindlich. Die Tragfähigkeit ihres Chitinpanzers ist eine erhebliche. Auch Verletzungen werden gut überstanden. Die eigenartige Bildung der Lausefüße in Form von Klammerfüßen ermöglicht den Parasiten ein zähes Festhalten an den Borsten der Schweinehaut; gegen Nässe, Nahrungsmangel, Kälte und Hitze ist die Laus verhältnismäßig unempfindlich. Spezielle Sinnesphysiologie der Schweinelaus 1. Der Temperatursinn der Schweinelaus a Abhängigkeit des Stoff- und Kraftwechsels der Schweinelaus von der Temperatur Die Schweinelaus ist in ihrem Stoffwechsel abhängig von der Temperatur. Temperaturen von 60–70° sind das höchste, was sie erträgt. Bei 20° C liegt der Höhepunkt ihrer Lebensdauer ohne Nahrung. Mit Weitersinken der Temperatur sinkt auch ihre Lebensdauer. Den Kältegrad, bei dem sie sofort stirbt, konnte ich nicht feststellen, er muß jedoch bei −20 bis −30° C liegen. Die Weibchen leben-bei allen Temperaturen länger als die Männchen. Die Eiablage ist mit durch die Temperatur beeinflußt. Sie ist bei hohen Temperaturen gering, normal bei normaler Lebenstemperatur der Laus und gering bei tiefen Temperaturen. Unter +10° wird sie völlig eingestellt. Die Neigung der Schweinelaus, Blut zu saugen, ist entsprechend dem Stoffwechsel bei höheren Temperaturen stärker als bei tiefen Temperaturen. Bei Temperaturen unter 35° C tritt stets bei der Laus nach einiger Zeit ein Stadium der Ruhe ein. Bei Temperaturen, die weit unter der normalen Lebenstemperatur der Laus liegen, ist diese Ruhe eine Erstarrung, die durch die Kältewirkung hervorgerufen wird. Bei Temperaturen, welche der auf dem Schweine herrschenden Temperatur genau oder annähernd entsprechen, verfallen die Schweineläuse in die Akinese, die bei ihnen eine normale Lebenserscheinung ist. Sie tritt bei optimaler Lebenstemperatur am schnellsten ein und verzögert sich bei der Entfernung von der optimalen Temperatur entsprechend. Sie scheint bei geringstem Energieverbrauch längste Lebensdauer zu gewährleisten. b Der Temperatursinn der Schweinelaus Die Schweinelaus besitzt Temperatursinn, ein feines Unterscheidungsvermögen für Temperaturgrade. Ihre Wahltemperatur liegt bei 28,6° C. In der Wahltemperatur für Männchen und Weibchen besteht kein wesentlicher Unterschied. Organe des Temperatursinnes müssen an allen Körperstellen der Schweinelaus verteilt liegen; doch gibt es Stellen erhöhter Reizperzeption. Bei der Orientierung auf strahlende Wärme sind die Antennen von Bedeutung, während das Abdomen bei direkter Berührung Temperaturreize übermittelt. Die Wahltemperatur von 28,6° C entspricht der durchschnittlichen Oberflächentemperatur der Schweinehaut. Zu der Aufsuchung des Wirtstieres kann der Temperatursinn nur bei geringer Entfernung dienen. Er kann bei der Auffindung günstiger Einstichstellen auf dem Schwein oder bei der Auswahl geeigneter Wirtstiere innerhalb einer Herde eine Rolle spielen. Lichtwirkung verschiebt die Resultate der Temperaturwirkung je nach Lichteinfall etwas in positivem oder negativem Sinne. 2 Der Geruchssinn der Schweinelaus Die Lause besitzen Geruchssinn, der auf allerlei Riechstoffe, besonders auf körpereigene Geruchsstoffe des Schweines reagiert. Die Wirkung der Riechstoffe auf die Laus, welche in ihrem Leben nicht vorkommen, ist oft durch Reaktionen auf andere Reize verdeckt. Sie erstreckt sich nur auf wenige Zentimeter. Die Laus reagiert auf Riechstoffe des Blutes, die sie anziehen. Sie reagiert auf den Hautgeruch des Schweines; doch tritt eine starke Reaktion erst beim Zusammenwirken aller Faktoren ein, die im Leben der Laus als Geruchsquellen maßgebend sind. Die Geruchsanziehung des Schweinekörpers auf die Laus beginnt bei einigen Läusen von 30 cm an, ist bei allen Schweineläusen von 15 cm an gegeben und wird erheblich stark von 5 cm an; doch kommt hier die Wärmewirkung anziehend hinzu. Der Geruchssinn hat vielleicht im Leben der Laus bei der Auswahl des Wirtstieres innerhalb der Herde, weniger bei der Auffindung eines solchen Bedeutung. Organe des Geruchssinnes sind in den Antennen lokalisiert. 3 Der Lichtsinn der Schweinelaus Das Verhältnis zwischen Belichtungsintensität und Eintreten der Ruhelage (Akinese) ist konstant. Hohe Belichtung bringt in kurzer Zeit Ruhe, schwache Belichtung in langer Zeit. Licht schafft Ruhe, Dunkelheit Bewegung. Ein Wechsel vom Licht zum Schatten erzeugt dementsprechend stets Bewegung. Ein Wechsel vom Schatten zum Licht führt, wenn bei Schatten Ruhe herrschte, keine Veränderung, wenn bei Schatten Bewegung war, Ruhe herbei. Die Läuse zeigen eine Unterschiedsempfindlichkeit für Licht und Schatten und bevorzugen den Schatten. Zu strahlendem Lichte verhalten sie sich unter allen Umständen, auch bei Erregung und Amputation, negativ phototaktisch. Organe des Lichtsinnes sind ihre Augen. Im Leben der Laus hält der Lichtsinn den Parasiten auf dem Schweine fest. Bei einer Entfernung vom Wirtstier, also bei einem Übergang von schwächerer zu höherer Belichtung, tritt die Akinese ein, welche der Laus ein Überdauern längerer Hungerzustände bei geringstem Energieverbrauch gestattet. Bei Beschattung durch das Schwein erwacht die Laus sofort aus der Akinese und kann ein neues Wirtstier aufsuchen. 4 Erschütterungs- und Berührungssinn der Schweinelaus a Erschütterungssinn Die geringste Erschütterung erzeugt eine erhöhte Beweglichkeit der Laus, erweckt sie aus dem Zustande der Ruhe. Ihre Bewegungen sind von der Reizquelle weg gerichtet. Auf starke Erschütterung reagiert sie durch eine Ruhestellung, in der die Antennen nach vorn gebogen sind und das Abdomen etwas emporgehoben ist. Diese Ruhestellung kann in die typische Stellung der Akinese übergehen. Sowohl das Weglaufen von der Quelle des Erschütterungsreizes wie auch die zuletzt genannte Ruhestellung sind als Schutz gegenüber mechanischen Einflüssen, besonders Abwehrmaßnahmen des Schweines gegen den Parasiten aufzufassen. b Berührungssinn Gegen direkte Berührung sind Schweineläuse verhältnismäßig unempfindlich. Berührt man Läuse in Akinese, so dauert es längere Zeit, bis sie erwachen. Ihr Berührungssinn tritt beim Aufsuchen von Hautfalten auf dem Schwein und bei Ausführung von Wanderungen auf dem Sehwein und außerhalb des Schweines zur Auswahl von Rauhigkeiten als Halt für die Klammerfüße in die Erscheinung. Die Bewegung der Läuse auf dem Schwein ist eine geschickte kletternde Zickzackbewegung, die sie schnell an alle Orte ihrer Nahrungsaufnahme führt. Die Wandergeschwindigkeit der Läuse ist abhängig von der Temperat
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  • 56
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 8 (1929), S. 749-760 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 57
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 8 (1929), S. 761-826 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung In den vorstehend beschriebenen Untersuchungen konnte gezeigt werden, daß ein deutlicher Unterschied zwischen den Kernen der Stäbchen- und Zapfenzellen in den Augen von Tieren fast aller Wirbeltierklassen besteht. Die Zapfenkerne liegen stets nahe der Membrana limitans externa. Sie sind groß — im Vergleich zu den Stäbchenkernen des gleichen Tieres — und zeigen in ihrem Plasma ein sehr lichtes Netzwerk von chromatischer Substanz. Die Stäbchenkerne liegen entfernt von der Membrana limitans externa. Sie sind klein — im Vergleich zu den Zapfenkernen desselben Tieres — und zeigen in ihrem Plasma ein dichtes Schollenwerk von chromatischer Substanz. Dieser Unterschied zeigte sich nicht bei den aus der Klasse der Amphibien untersuchten Tieren. Bei ihnen sind vielmehr die Kerne der äußeren Körnerschicht völlig gleich gebaut und zeigen die entgegengesetzte Lagerung, wie die entsprechenden bei den übrigen Vertebraten. Bei ihnen liegen die zu den Stäbchen gehörigen Kerne der Membrana limitans externa ganz nahe, während die zu den Zapfen gehörigen Kerne von ihr entfernt zu finden sind. Der geschilderte Kernunterschied erwies sich auch in den Fällen als brauchbar zur Unterscheidung von Stäbchen und Zapfen, bei denen in der Retina nur Sehelemente einer Art zu erkennen waren. Es wurde auf diese Weise möglich, die sonst nicht sicher identifizierbaren Sehelemente als Stäbchen oder als Zapfen anzusprechen. Mit dieser Methode konnte z. B. festgestellt werden, daß die innerhalb der Retina völlig homogenen Sehelemente bei Cypselus apus Zapfen sind, während die, den ersteren sehr ähnlichen Sehelemente von Syrnium aluco als Stäbchen zu bezeichnen sind. Weiterhin wurden die untersuchten Tiere nach dem zahlenmäßigen Vorkommen von Zapfen und Stäbchen in zwei Gruppen eingeteilt: 1. Tagestiere, 2. Dämmerungstiere. Mit Hilfe von Tatsachen aus der Biologie dieser Tiere konnte gezeigt werden, daß diese Gruppierung mit den Erwartungen der Duplizitätstheorie übereinstimmt. Bezüglich der physiologischen Bedeutung des geschilderten Kernunterschiedes liegen die Vermutungen nahe, daß: 1. Die Kerne der äußeren Körnerschicht eine nicht unbedeutende Rolle beim Sehvorgang spielen; denn Mäuse, bei denen nach dem äußeren Bau nurStäbchen vorhanden zu sein scheinen, die aberdeutlichStäbchen-und Zapfenkerne zeigen, können, wenn auch in beschränktem Maße, dennoch Farben erkennen. 2. Die Kerne eine Rolle im Stoffwechsel der Sehzellen spielen; denn die Kerne zeigen eine verschiedene Färbbarkeit bei hell- und bei dunkeladaptierten Augen. Zur Klärung dieser Vermutungen sind jedoch noch experimentelle Untersuchungen nötig.
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  • 58
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 668-684 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Damit sind wir am Schluß der Untersuchungen angelangt, und es sollen noch einmal die Hauptergebnisse kurz zusammengestellt werden. Die Fütterung mit Giftmais hat ein Erbrechen und ein Übelsein zur Folge, das sich meist über einige Stunden erstreckt. Trotz der relativ kurzen physischen Wirkung übt sie eine starke psychische Wirkung auf die Tauben aus, die in einer Abschreckung von dem Giftmais besteht. Sie schränken ihre Nahrungsaufnahme ein, wenn sie nur Giftmais erhalten und meiden ihn, wenn sie außerdem noch ausreichend guten Mais zur Auswahl haben. Beschneidet man ihre Tagesration an gutem Mais, so ersetzen sie die fehlende Menge durch eine stets geringere Menge von Giftmais. Das Auffinden des guten und das Meiden des Giftmaises beruht bei den Käfigversuchen auf einer Ortsdressur; ein optisches Erkennen der Giftkörner findet nicht statt. Dagegen vermögen die Tauben wahrscheinlich eine wenn auch unsichere Unterscheidung mit Hilfe des Geschmacks- oder Geruchssinnes zu treffen, wenn man das Zustandekommen einer Ortsdressur ausschaltet. Die verwendeten Futtermittel erfreuen sich sehr verschiedener Grade von Beliebtheit, sogar die drei Maissorten wurden verschieden gern genommen. Die Reihenfolge des Futters in ansteigenden Graden der Beliebtheit ist folgende: Gerste—eckiger Mais—runder weißer Mais—runder gelber Mais—Weizen. Erwirbt eine Taube eine schlechte Erfahrung, so ändert sie demgemäß in Zukunft ihr Verhalten ab: sie bevorzugt ein sonst weniger beliebtes Futter nach Vergiftung mit dem beliebteren, selbst wenn dieses nur einmal vergällt und nachher wieder gut ist. Auch das Beispiel einer anderen, unvergifteten Taube, die vor ihren Augen das beliebtere Futter frißt, vermag sie nicht dazu zu bringen, dieses der schlechten Erfahrung entgegen wieder zu bevorzugen. Die Erinnerung an die schlechte Erfahrung ist streng an die Maissorte gebunden, mit der die Taube vergiftet wurde; eine andere Maissorte wird wieder bevorzugt. Eine schlechte Erfahrung sitzt so fest, daß ein Tier 17 Tage lang die entgegengesetzte Erfahrung machen mußte, ehe es wieder umlernte. Die Erinnerung an eine Erfahrung kann durch einen Notfall wieder wachgerufen werden. Für die Praxis läßt sich nach den Ergebnissen mit ziemlicher Sicherheit voraussagen, daß die Tauben die Felder mit gebeizter Maissaat meiden werden, denn wir konnten zeigen, daß die Tauben in erster Linie eine besondere Abneigung fassen für den Ort, an dem sie die Giftkörner fanden. Es läßt sich weiterhin schließen, daß auch Nachbarfelder, die eventuell mit ungebeizter Saat derselben Maissorte beschickt sind, wahrscheinlich bis zu gewissem Grade verschont werden, da die Tauben nicht nur den. Ort, sondern auch die betreffende Maissorte verschmähen, mit der sie sich vergifteten. Damit ist zugleich für die Freilandversuche der Fingerzeig gegeben, Versuchsparzellen mit giftigem und ungebeiztem Mais nicht nebeneinander in den Flugbereich derselben Tauben zu legen.
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  • 59
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 9 (1929), S. 802-837 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Milben besitzen einen chemischen Sinn. Sie reagieren auf gewisse natürliche Duftstoffe (zerquetschte Raupen, Fleischsaft von faulendem Fleisch), auf den chemisch definierten Geruchsstoff Skatol und unabhängig davon auch auf destilliertes Wasser. In dem Konzentrationsgefälle eines Geruchs oder der Feuchtigkeit besitzen sie eine Indifferenzzone (Optimumzone). Die Reaktionsweise ist als phobische aufzufassen. Die Milben besitzen einen Temperatursinn. In einem Temperatur gefälle besteht für sie eine Indifferenzzone. Diese liegt jeweils etwa bei der Temperatur, bei welcher sich die Tiere vor dem Versuch aufhielten. Wurden sie bei sehr niederer Temperatur gehalten, liegt die Indifferenzzone bei einer etwas höheren, nach Zucht in hoher Temperatur bei einer etwas niederen Temperatur. Sie reagieren in einem Temperaturgefälle phobisch. Der Vorgang der Adaptation an eine veränderte Temperatur kommt mit der schrittweisen Verschiebung des Temperaturoptimums nach Übergang in die veränderte Temperatur zum Ausdruck. Die Milben besitzen einen Lichtsinn. Ihre Verteilung unter einer Helligkeitsleiter, die vom Hellen zum Dunklen abgeśtuft ist, zeigt unter Feldern mittlerer Helligkeit ein Maximum. Sie reagieren nicht immer phototaktisch. Als eine der Bedingungen der Phototaxis wurde der Entwicklungszustand erkannt.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 60
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 11 (1929), S. 146-154 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Die grünen Einschlüsse in der Magenwand von Ascomorpha ecaudis Perty sind mindestens zum größten Teil keine Zoochlorellen. Sie sind nach Lokalität und Jahreszeit verschieden. 2. Durch Fütterungsversuche wurde festgestellt, daß die grünen Einschlüsse aus der Nahrung stammen und Ascomorpha intrazelluläre Verdauung besitzt. 3. Unter den Rädertieren kommt intrazelluläre Verdauung ziemlich sicher noch den Gattungen Gastropus und Chromogaster, sowie den Arten Encentrum rousseleti (Lie-Pettersen) und E. villosum Harring and Myers zu. Für weitere Arten ist sie wahrscheinlich. 4. Die intrazelluläre Verdauung ist bei den Rädertieren sekundär aus extrazellulärer entstanden. Begleiterscheinungen dieser Umbildungen sind: Entstehung von Magenblindsäcken; Rückbildung der Magendrüsen, der Magenbewimperung und der Magenmuskulatur, synzytialer Bau der Darmwand.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 61
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 11 (1929), S. 1-55 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 62
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 11 (1929), S. 104-106 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 63
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 11 (1929), S. 155-159 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 64
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Journal of comparative physiology 11 (1929), S. 107-145 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 65
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    Springer
    Journal of comparative physiology 11 (1929), S. 160-172 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 66
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    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 761-777 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Das Herz von Helix pomatia L. ist ein allseits von einem einschichtigen Epithel umschlossenes muskulöses Hohlorgan. Die Muskulatur der Vorhofswand ist sehr zart, die der Kammer mächtig entwickelt, besonders in deren Basisteil. Die Muskelfasern des Endteils der Vena pulmonalis gehen kontinuierlich in den Vorhof, die des Vorhofs in die der Kammer, ebenso die der Kammer in die der Aorta über. Die Anordnung der Muskelfasern wechselt örtlich sehr stark. Im Vorhof sind die Bündel, die nach der Kammer zu ziehen, vorzugsweise längs gestellt, der unterste Teil der Kammer besteht vorwiegend aus zirkulär gestellten Fasern. Eine Anordnung, die in der Aorta aufrecht erhalten bleibt. Das Herz der Schnecken stellt also ein muskuläres Continuum dar, wie das der Wirbeltiere. 2. Die Klappe zwischen Vorhof und Kammer ist ein sagittal gestelltes, muskulöses trichterartiges Gebilde, das sich bis zu etwa 1/4 in das Kammerinnere einsenkt und an der Ventral- und Dofsalfläche der Kammer nahezu in der Mittellinie durch starke Muskelzüge befestigt ist. Der Klappenschluß wird vorzugsweise durch Zusammenziehung der Muskelfasern der Klappe selbst bedingt. Ihr Durchschlagen nach dem Vorhof zu verhüten hauptsächlich die längs gestellten Muskelfasern der Kammerbasis an den Ansatzstellen der Klappe. 3. Die Aortenklappe ist-eine an der Hinterwand des Anfangsteiles der Aorta befestigte, nach dem Gefäßsystem zu offene Tasche mit muskulöser Wandung. Beim Übergang der Kammer aus der Systole in die Diastole legt sie sich der Vorderfläche der Aortenwand an. Die Abdichtung wird durch einen in der Höhe der Klappe an der Vorderwand der Aorta gelegenen Muskelwulst begünstigt. Bei der Ausdehnung der Tasche infolge des im Gefäßsystem herrschenden Druckes (nach jeder Zusammenziehung der Kammer) erfährt die Klappenmuskulatur eine starke Dehnung. Durch diese wird sie zur Zusammenziehung angeregt, wodurch eine Fortbewegung der Blutflüssigkeitssäule auch während der Diastole des Herzens zustande kommt.
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  • 67
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    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 712-750 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Mit Hilfe von besonders konstruierten Probefutterkapseln wurden bei verschiedenen Tieren (Huhn, Krähe, Waldkauz und Hund) Versuche über die Magenverdauung mit verschiedenen Fleischarten in verschiedener Zubereitung bei variierten Hungerzeiten, sowie Verdauungsversuche mit verschieden lange gekochtem Hühnereiweiß, ebenfalls mit verschiedenen Hungerzeiten und Beifütterungen angestellt. Für die Feststellung der fortschreitenden Verdauung des Fleisches dienten die mikroskopischen Veränderungen der Muskelfaser als Kriterium, deren Auftreten in drei charakteristischen Stadien der Verdauung, dem Auftreten der Sarkosomen, dem Verschwinden der Querstreifung und dem Verschwinden der Längsstreifung, zeitlich festgelegt werden kann. Für die genaue Beobachtung der fortschreitenden Verdauung des Hühnereiweißes diente die mikroskopische Messung der Verkürzung der Eiweiβsäule in Mettschen Röhrchen. Sowohl bei der Verdauung des Fleisches als auch bei der des Hühnereiweißes ergab sich, daß die Carnivoren, Hund und Waldkauz, am schnellsten verdauen, und zwar der Hund noch schneller als der Kauz. Dann folgen die beiden Omnivoren, Krähe und Huhn, von denen mit einer Ausnahme bei der Verdauung von Hühnereiweiß die Krähe schneller verdaute. Es zeigt sich also, daß die Krähe eine gewisse Mittelstellung einnimmt, wie ja auch Spallanzani den Krähenmagen als einen Mittelmagen, der zwischen dem. häutigen Magen des Raubvogels und dem Muskelmagen der körnerfressenden Vögel steht, bezeichnete. Beim Vergleich der einzelnen Fleischarten stellt sich heraus, daß die Geschwindigkeit ihrer Verdauung im Magen der genannten Tiere in der Reihenfolge Taubenfleisch, Fischfleisch, Schweinefleisch und Rindfleisch abnimmt. Was die verschiedenen Zubereitungsformen des Fleisches anbetrifft, so fand sich beim Rindfleisch, daß es gekocht gewöhnlich am leichtesten verdaulich ist, hiernach gebratenes, dann gekocht getrocknetes und rohes ungetrocknetes folgen und am schwersten verdaulich roh getrocknetes ist. Auch bei Schweine- und Fischfleisch fand sich eine Beschleunigung von gekochtem gegenüber rohem Fleisch. In einem gewissen Gegensatz dazu stehen die Beobachtungen über den Einfluß des Kochens auf die Verdauungszeit bei Hühnereiweiβ, das ja auch mit längerem Kochen fortschreitend stärker koaguliert; hier tritt durch jedes längere Kochen eine Verzögerung in der Verdauung ein. Da die metallene Futterkapsel eine direkte Berührung des Fleisches bzw. Eiweißes mit der Magenwand nicht zuläßt, so wurden, um Verschiebungen gegenüber den natürlichen Verhältnissen der Magensaftanregung zu vermeiden, besondere Versuchsreihen mit gleichzeitiger Fütterung mit Fleisch bzw. mit Hühnereiweiß angestellt, welche ergaben, daß Abweichungen irgendwelcher Art gegenüber den Versuchen mit alleiniger Verabreichung der Magenkapsel ohne gleichzeitige Beifütterung nicht bestanden. Vergleichende Versuche mit sehr weit auseinanderliegenden Hungerzeiten, die den Verdauungsversuchen vorangingen, ließen erkennen, daß diese gar keinen Einfluβ auf die Geschwindigkeit der Verdauung von Fleisch und Hühnereiweiß aus der Kapsel haben.
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  • 68
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    Springer
    Journal of comparative physiology 10 (1929), S. 778-790 
    ISSN: 1432-1351
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Koordination zwischen den beiden Abteilungen des Herzens von Helix pomatia L. beruht auf rein mechanischen Faktoren durch Übertragung der Zusammenziehung infolge von Dehnung. Dies wird dadurch bewirkt, daß der tätige Herzteil durch die Verkürzung seiner Fasern den benachbarten dehnt und ihn dadurch zur Zusammenziehung anregt. Ein solches Geschehen hat zur Voraussetzung, daß die einzelnen Teile des Herzens beweglich sind. Solange die Vorhofkammergrenze hin- und hergeschoben werden kann, wird der Zusammenziehung des einen Herzteils die des anderen nachfolgen. Die Führung übernimmt jeweils der stärker gedehnte Herzteil, der infolgedessen auch rascher automatisch rhythmisch arbeitet. Das kann also einmal der Vorhof, ein anderes Mal die Kammer sein. Daß es sich um eine Übertragung der Zusammenziehung auf dem Prinzip der Dehnung handelt, kann man daraus entnehmen, daß die Koordination zwischen den beiden Herzabteilungen aufhört, sobald man die Vorhofkammergrenze fixiert und auf diese Weise ihre Hin- und Herbewegungen unmöglich macht. Dann arbeiten die beiden Herzabteilungen völlig unabhängig voneinander. Auf der anderen Seite wird die Koordination zwischen den Herzabteilungen nicht gestört, wenn man an der Vorhofkammergrenze eine Ligatur anlegt und dadurch die Fasern zerquetscht. Dies hat allerdings zur Voraussetzung, daß die Vorhofkammergrenze verschieblich bleibt. Ebenso können die Abteilungen zweier Herzen koordinatorisch arbeiten, die miteinander durch einen Faden verknüpft sind. Bei einem solchen zusammengesetzten Herzen ist also jeder anatomische und physiologische Zusammenhang zwischen den Abteilungen aufgehoben, trotzdem können seine beiden Abschnitte koordiniert arbeiten. Die Koordination der beiden Herzabteilungen des Schneckenherzens wird im Tierkörper durch die Befestigung der einander abgekehrten Enden der Herzteile am Perikardialsack begünstigt. Da sie aber auf einer Übertragung der Zusammenziehung infolge der Dehnung, also rein mechanischen Momenten, nicht auf Leitung beruht, so erklärt sich ohne Schwierigkeit, warum der Fuhktionszusammenhang so leicht zu lösen ist. Aus dem Prinzip der Koordination der Herzabteilungen auf rein mechanischen Momenten erklärt sich aber auch, daß das Intervall zwischen Vorhof- und Kammertätigkeit As- Vs bei gegebener Temperatur und gutem Ernährungszustande des Herzens nicht festgelegt ist wie beim Wirbeltiere sondern von der Frequenz abhängt und zwar in der Weise, daß es um so kürzer ist, je rascher das Herz arbeitet.
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  • 69
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    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 201-213 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 70
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    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 214-220 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 71
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    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 150-163 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Alles obengeschilderte läßt sich folgendermaßen kurz zusammenfassen: 1. Die ArtCrepis Dioscoridis besteht, wie dies vonM. S. Nawaschin konstatiert ist1, aus Einzelwesen, die zu drei Kerntypen gehören. Der erste Typ von uns als “++” bezeichnet, besitzt zwei große Trabanten. Der zweite Typ “−−” hat zwei kleine Trabanten. Der dritte Typ ist von Heterozygotenbau und verfügt über einen großen und kleinen Trabanten. 2. Alle drei Rassen vererben ihre Kerneigentümlichkeiten, was an drei Generationen verfolgt worden ist. Die “++” und “−−” Rassen stellen sich als “reine Linien” dar, welche sich genau in ihren Nachkommen wiederholen. Die Heterozygotenrasse “+−” spaltet sich ununterbrochen, mendeliert, wobei die Hälfte der Nachkommen das Merkmal der Eltern zeigt, die andere Hälfte eine Rückbildung zu den reinen Ursprungsrassen darstellt. 3. Die einzelnen Rassen sind in gleichem Maße lebensfähig. Die morphologischen Unterschiede zwischen ihnen stellen sich im Resultate dadurch heraus, daß die an Chromatin reiche Rasse eine kräftigere Entwicklung, eine größere dunklere Blätterzahl, wie auch eine gut ausgeprägte Wurzelrosette hat. 4. In sexualer Hinsicht sind alle drei Rassen hermaphroditisch. Die Individuen einer jeden Rasse pflanzen sich durch Selbstbestäubung fort, ebenso leicht kreuzen sich diese mit Vertretern einer fremden als auch mit solchen ihrer eigenen Rasse. 5. Bei der Befruchtung haben beide Gametensorten (des “+” Typs und des “−” Typs) gleich günstige Aussicht auf Erfolg, wodurch auch das numeräre Verhältnis der Rassen in der Kultur zueinander bedingt ist: die Heterozygotenrasse bildet die Hälfte, jede von den Homozygoten je 1/4 aller Einzelwesen.
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  • 72
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    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 73-134 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 73
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    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 38-52 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung An Hand einer Reihe von Zeichnungen und Photos wurden die großen Schwankungen der Chromosomenzahlen bei dersomatischen Mitose des Menschen dargestellt und das Vorkommen von asymmetrischen und multipolaren Kernteilungen nachgewiesen. Diese Feststellung am normalen embryonalen Gewebe steht im Gegensatz zu den BefundenTage Kemps an Gewebekulturen und den Anschauungen der pathologischen Anatomen. Es konnte ferner weder ein Heterochromosom, noch irgendeine Konstanz der Chromosomengarnitur betreffend Größe und Form der Elemente nachgewiesen werden. Ringförmige Chromosomen sowie achromatische Verbindungsfäden zwischen den Kernschleifen wurden beschrieben. Der Zeitpunkt der Spindelbildung wurde näher bestimmt und die Entwicklung des spindelrestkörpers in mehreren Phasen verfolgt. Es wurde auf spezifische Eigentümlichkeiten der Mitoseform bei einzelnen Zellgruppen hingewiesen und die Bedeutung mancher, scheinbar atypischer Bilder für die Klärung der karyokinetischen Vorgänge hervorgehoben.
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  • 74
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 135-149 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 75
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 1-37 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Das Schmelzprisma vonMyotis hat also folgende Bausteine: Das Außengerüst: ein primitives adamantinogenes Maschen- und Fasergerüst — ein sekundäres und definierendes, dentinogenes Gerüst. Dazu außen ein Spiralfaden. Das Innengerüst: Ein dentinogener Achsenfaden mit spitzwinkeligen Fortsätzen und kugeligen Endkörpern. Die Grundsubstanz, entstanden aus dem Sekret der Adamantoblasten, besteht aus säurelöslicher, optisch fast neutraler Substanz, in welcher als kleinste, sichtbar zu machende Bausteine, Objekte von einem Strahlungswert von etwa 24 μμ nachgewiesen werden konnten. Auch die interprismatischen Räume sind von der gleichen Substanz erfüllt. Ferner finden sich, und zwar nur in den Prismen, in dieser Substanz gesetzmäßig eingelagert Micellen von längsovaler Form und der approximativen Größe von 0,09∶0,12 μ. Das Schmelzprisma ist also nicht nur das Produkt der Adamantoblasten, sondern auch der Odontoblasten, die zu seiner Fertigstellung unbedingt notwendig erscheinen. Neu also ist die Kenntnis vom: spezifisch lichtbrechenden Prismenmantel, der gesetzmäßig von Micellen durchsetzt, gleichzeitig drei verschiedene organische Gerüste in sich vereint. Ferner die approximative Größen- und Lagebestimmung dieser Micellen und die Kenntnis über weitere submikroskopische Größenverhältnisse in der anorganischen Substanz der Prismen. Außerdem ist der Nachweis eines Achsenfadens, seiner Ausläufer und deren Verhalten zu größeren im Inneren der Prismen eingelagerten Körperchen zu erwähnen. Über Größe, Bau, Anordnung und Endigung der Dentinfortsätze ließ sich bezüglich Zahlen-und optischen Verhaltens untereinander wie auch den Schmelzprismen gegen-über ein bestimmbares Verhältnis feststellen. Auf Grund exakter optischer Beobachtungen gelang es mir, optische Phänomene am Schmelzprisma, wie Streifeneffekt, Zachenschatteneffekt usw. zu erklären. Nicht zu vergessen ist die Erläuterung und die Zusammenstellung neuartiger, teilweise von mir stammender optisch-physikalischer Arbeitsmethoden zur Erforschung optisch schwer erschließbaren Gewebes. Die Zusammenfassung der Betrachtungen über die Schmelzprismen beiMyotis hat also ergeben, daß dieselben eigentlich den Namen Prismen ganz zu Unrecht führen und daß es sich hierbei um rundliche, nicht um polyedrische Körper handelt.
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  • 76
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 164-194 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 77
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 195-200 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 78
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 10 (1929), S. 53-72 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
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  • 79
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 690-692 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 80
    Electronic Resource
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 312-339 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 81
    Electronic Resource
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 244-311 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 82
    Electronic Resource
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 340-442 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 83
    Electronic Resource
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 1-82 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 84
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 83-128 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 85
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 129-249 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 86
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 250-369 
    ISSN: 1617-5786
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 87
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 370-391 
    ISSN: 1617-5786
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    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 88
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 485-645 
    ISSN: 1617-5786
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  • 89
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 392-484 
    ISSN: 1617-5786
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  • 90
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    Electronic Resource
    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 29 (1929), S. 646-654 
    ISSN: 1617-5786
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    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 91
    Electronic Resource
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 1-243 
    ISSN: 1617-5786
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  • 92
    Electronic Resource
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 692-692 
    ISSN: 1617-5786
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    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 93
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 443-624 
    ISSN: 1617-5786
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    Topics: Biology , Chemistry and Pharmacology , Medicine
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  • 94
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    Springer
    Reviews of physiology, biochemistry and pharmacology 28 (1929), S. 625-689 
    ISSN: 1617-5786
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  • 95
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    Springer
    Cell & tissue research 9 (1929), S. 1-65 
    ISSN: 1432-0878
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    Topics: Biology , Medicine
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  • 96
    Electronic Resource
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    Springer
    Cell & tissue research 9 (1929), S. 66-82 
    ISSN: 1432-0878
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    Topics: Biology , Medicine
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  • 97
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    Cell & tissue research 9 (1929), S. 83-105 
    ISSN: 1432-0878
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    Topics: Biology , Medicine
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  • 98
    Electronic Resource
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    Springer
    Cell & tissue research 9 (1929), S. 106-115 
    ISSN: 1432-0878
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    Topics: Biology , Medicine
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  • 99
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 9 (1929), S. 116-128 
    ISSN: 1432-0878
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  • 100
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    Springer
    Cell & tissue research 9 (1929), S. 129-146 
    ISSN: 1432-0878
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    Topics: Biology , Medicine
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