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  • 1
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-06
    Description: Männer, die im Alter von 25 bis 34 Jahren mindestens einmal wöchentlich Sport getrieben haben, können ihre Bruttostundenlöhnen in den folgenden neun Jahren um 6,39 Euro mehr steigern als sportlich Inaktive. Auch wenn die Wirkungszusammenhänge noch unklar sind, sollte darauf hingearbeitet werden, dass möglichst alle jungen Menschen sportlich aktiv werden.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 2
    Publication Date: 2019-04-25
    Description: Mit dem gesellschaftlichen Wandel hat die institutionelle Betreuung in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies hat auch zu einem starken Beschäftigungsaufbau in den einschlägigen Betreuungsberufen geführt. Allein in der Zeit zwischen Juni 2014 und 2018 ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hier um rund 167.000 auf nunmehr 878.000 angestiegen, wie die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen. Allerdings lässt sich der Betreuungsbereich hier nur relativ grob abgrenzen. Betrachtet man die Kitas und Horte, für die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfestatistik deutlich differenziertere Angaben vorliegen, ist die Zahl der pädagogischen und im Leitungsbereich Tätigen zwischen den Jahren 2008 und 2018 von 379.000 auf 621.000 gestiegen. Auch beim pädagogischen und Verwaltungspersonal in den Heimen und Tagesgruppen war ein starker Anstieg von 44.000 im Jahr 2006 auf 79.000 im Jahr 2016 zu verzeichnen. Dieses darf bei einer Betrachtung des Betreuungsbereichs trotz der etwas abweichenden Tätigkeiten nicht außer Acht gelassen werden, da die Fachkräfte hier in den meisten Ländern die gleiche Erzieherausbildung durchlaufen wie in den Tageseinrichtungen. Für die Ganztagsschulen als weiteren wichtigen Erbringer von Betreuungsleistungen liegen leider keine aussagekräftigen Statistiken zur Personalentwicklung außerhalb des Lehrkörpers vor, sodass auch das Gesamtbild bis zu einem gewissen Grad lückenhaft bleibt.
    Description: In the last few decades, as society has changed, institutional care has become increasingly important. This has also caused employment in the relevant care professions to increase sharply. In the period between June 2014 and 2018 alone, employment subject to social insurance con-tributions rose by around 167,000 to 878,000 in such professions, as can be seen in figures from the German Federal Employment Agency [Bundesagentur für Arbeit]. However, the care sector is only defined relatively roughly there. If one looks at day care and childcare centres, for which there are significantly more detailed figures in the children and youth statistics, the number of pedagogical employees and management staff rose from 379,000 in 2008 to 621,000 in 2018. Pedagogical and administrative staff in homes and after-school groups also increased sharply, from 44,000 in 2006 to 79,000 in 2016. This should not be ignored in an analysis of the care sector despite the somewhat different activities, since skilled staff here obtain the same teacher training as they would for day care facilities in most states. Unfortunately, except for teaching staff figures, there are no significant statistics on changes in staff for all-day schools, as another important provider of care services, so gaps remain in the overall picture to a certain extent.
    Keywords: J13 ; J21 ; J23 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 3
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-13
    Description: Im Jahr 2017 lag der Anteil der Einser-Abiturienten an der Bevölkerung im entsprechenden Alter mit 3,3 Prozent fast doppelt so hoch wie noch 2006 mit 1,7 Prozent. Dabei sind den PISA-Studien zufolge heute an sich nicht mehr Schüler als 'Top-Performer' einzustufen. Den Leistungsstärksten schadet das, wenn ihre Kompetenzen schlechter gefördert und dokumentiert werden.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 4
    Publication Date: 2018-11-27
    Description: Die Zuwanderung aus den Westbalkanländern nach Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark verändert. War sie in der ersten Hälfte des Jahrzehnts sehr stark von Asylsuchenden geprägt, die kaum eine Chance auf einen Flüchtlingsstatus in Deutschland hatten, spielen diese quantitativ heute kaum noch eine Rolle. Die Gesamtzahl der Asylbewerber aus den sechs Ländern Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien war zwischen den Jahren 2010 und 2015 sehr stark von 13.000 auf 144.000 angestiegen, lag aber im Jahr 2017 mit rund 20.000 wieder deutlich niedriger. In den Monaten Januar bis August des Jahres 2018 waren es sogar insgesamt nur noch 6.600, sodass der Jahreswert etwa auf dem Niveau des Jahres 2010 liegen dürfte. Dafür ist die Zahl der Personen mit Aufenthaltstiteln zur Erwerbstätigkeit aus den Westbalkanländern zwischen den Jahren 2015 und 2017 um rund 30.000, von 12.000 auf 42.000, gestiegen. Gleichzeitig hat auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Personen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo, Mazedonien und Serbien sehr stark von 183.000 im März 2015 auf 268.000 im März 2018 zugenommen. Dabei handelt es sich zu bedeutenden Teilen um qualifizierte Fachkräfte. So übten 162.000 dieser Personen im März 2018 eine Tätigkeit aus, die in der Regel eine mindestens zwei- bis dreijährige Berufsausbildung erfordert. Auch der Beschäftigtenanteil an der Gesamtbevölkerung aus den Westbalkanländern im erwerbsfähigen Alter ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Allerdings ist eine Aussage zum Beschäftigungsniveau schwierig, da sich die Bevölkerungszahlen aus den Westbalkanländern zwischen den beiden amtlichen Statistiken der Bevölkerungsfortschreibung und der Ausländerstatistik stark unterscheiden. Diese positive Entwicklung dürfte großenteils auf die Verschärfungen im Asylsystem für Personen aus den Westbalkanländern in der Mitte des Jahrzehnts und die Vereinfachung des Arbeitsmarktzugangs mit der sogenannten Westbalkanregelung (§ 26 Abs. 2 BeschV) im Oktober 2015 zurückzuführen sein. Allerdings ist davon auszugehen, dass mit der Westbalkanregelung, wie ursprünglich intendiert, im eigentlichen Sinn nicht nur eine Alternative zum Asylantrag geschaffen wurde. Die heutigen Erwerbsmigranten sind tendenziell nämlich viel höher qualifiziert als die früheren Asylsuchenden und gehören anderen Bevölkerungsschichten in den Herkunftsländern an. Vor diesem Hintergrund ist auch nicht davon auszugehen, dass mit einer Übertragung der Westbalkanregelung auf andere Flüchtlingsherkunftsländer ohne weitere Maßnahmen die Asylzugangszahlen maßgeblich reduziert werden könnten. Auch ist mit Blick auf die Qualifikationsstruktur der Erwerbszuwanderer zu beachten, dass das Wohlstandsgefälle zwischen Deutschland und Westbalkanländern zwar groß ist, die Bevölkerung dort aber dennoch ein im internationalen Vergleich relativ hohes Qualifikationsniveau aufweist.
    Description: Hardly asylum seekers anymore, instead many qualified labour migrants: Current figures on the immigration of persons from the Western Balkans Immigration from the Western Balkans to Germany has changed significantly in the past couple of years. While in the first half of the decade, it was mainly borne by asylum seekers who had little chance of obtaining refugee status in Germany, asylum seekers today hardly play a role anymore. The total number of asylum seekers from the six countries Albania, Bosnia and Herzegovina, Kosovo, Macedonia, Montenegro and Serbia had risen sharply between 2010 and 2015, from 13,000 to 144,000. However, in 2017, the number leveled at around 20,000 again. From January to August 2018, the influx of asylum seekers from the Western Balkans amounted to only 6,600 in total, so that the annual value is likely to reach the same level as in 2010. However, between 2015 and 2017, the number of people with residence permits for gainful employment from the Western Balkans increased by around 30,000, from 12,000 up to 42,000. At the same time, the number of employees subject to social security contributions from Albania, Bosnia and Herzegovina, Kosovo, Macedonia and Serbia has risen sharply from 183,000 in March 2015 to 268,000 in March 2018. Many of them are qualified professionals. In March 2018, 162,000 worked in occupations which usually require at least two to three years of vocational training. The share of the working population in the working-age population from the Westerns Balkan has also clearly increased in the past couple of years. However, a statement on the actual employment level is difficult since the figures on the population from the Western Balkans differ very much in the relevant official statistics. This positive development is most likely due to the tightening of the asylum system for persons from the Western Balkans in the middle of the decade and the simplification of labor market access with the so-called Western Balkans regulation (§ 26 (2) BeschV) in October 2015. However, the Western Balkans regulation is unlikely to yield as a real alternative to the asylum application as it was originally intended. Today's labour migrants tend to be much higher qualified than former asylum seekers and belong to other groups of the population in their countries of origin. Against this background, it cannot be assumed that the transfer of the Western Balkans regulation to other refugee countries could significantly reduce the number of asylum seekers without further measures. It should also be noted with regard to the qualification structure of gainfully employed migrants that the prosperity gap between Germany and Western Balkan countries is large, but that the population there still has a relatively high qualification level in international comparison.
    Keywords: F22 ; J61 ; K37 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 5
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-03
    Description: Obwohl Deutschland in den letzten Jahren eine sehr starke Nettozuwanderung verzeichnet hat, ist auch die Anzahl der Fortzüge von Ausländern deutlich gestiegen. Im Jahr 2017 waren es 708.000. Von diesen hielten sich 30 Prozent bereits länger als drei Jahre im Land auf und sind damit nicht den typischen temporären Migrationsformen wie Auslandsstudium und Projektarbeit im Ausland zuzurechnen. Von den Ausländern, die sich vier bis zehn Jahre in Deutschland aufgehalten haben, verließen im Jahr 2017 rund 8,6 Prozent das Land wieder. Sollten zukünftig einmal deutlich weniger Zuwanderer nach Deutschland kommen, könnte diese Rück- oder Weiterwanderung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zum Problem werden. Betrachtet man, welche Faktoren die Abwanderungsabsichten von Personen mit Migrationshintergrund beeinflussen, zeigt sich, dass die familiäre Situation eine wichtige Rolle spielt. Leben mindestens zwei Kinder im Haushalt, wollen Eltern deutlich seltener das Land verlassen, auch wenn sie keine stärkere Bindung an das Land haben. Zudem deuten multivariate Analysen zu den Determinanten von Abwanderungsabsichten und der Bindung an Deutschland darauf hin, dass Hochqualifizierte häufiger Deutschland wieder verlassen als andere Zuwanderer.
    Description: Although Germany has experienced a very high level of net immigration in recent years, the number of foreigners leaving the country has also increased significantly. Of the 708,000 who left Germany in 2017, 30 per cent had been in the country for more than three years and were therefore not typical examples of temporary forms of migration, such as studying abroad or international project work. Some 8.6 per cent of foreigners who had been living in Germany for between four and ten years left the country again in 2017. Given the effects of the demographic transition, were Germany to see significantly fewer immigrants in the future, this rate of return or onward migration could become a problem. Of the factors which influence migrants' intentions, their family situation clearly plays an important role. Even without any stronger attachment to their new homeland, parents with at least two children in their household are much less likely to want to leave. In addition, multivariate analyses of the determinants of emigration intentions and ties to Germany indicate that the highly qualified are more likely to leave the country than other immigrants.
    Keywords: F22 ; J15 ; ddc:330 ; Internationale Wanderungsbewegungen ; zugewanderte Bevölkerung
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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  • 6
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-07-13
    Description: Die Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Altersstruktur in den besonders vom demografischen Wandel negativ betroffenen Regionen zu stabilisieren. Allerdings haben diese in den letzten Jahren kaum Zuwanderer gewonnen. Gelingt die Integration in den Arbeitsmarkt, kann Zuwanderung zudem die wirtschaftliche Entwicklung einer Region stärken. Dabei ziehen die besonders arbeitsmarktnahen Erwerbszuwanderer aus Drittstaaten heute zu großen Teilen in die wirtschaftlichen Zentren im Süden. Hingegen lassen sich in den wirtschaftsschwächeren Städten in Nord- und Westdeutschland relativ viele Geflüchtete nieder. Insgesamt verstärkt Zuwanderung die bestehenden regionalen Divergenzen derzeit tendenziell sogar noch. Damit auch die demografieschwachen Regionen mehr von Zuwanderung profitieren, müssen sie gezielt Fachkräfte aus dem Ausland ansprechen und für einen Zuzug gewinnen. Als Zielgruppe sollten sie dabei Studierende aus dem Ausland einbeziehen, die an einer deutschen Hochschule ihren Abschluss machen. Um die Kommunen, die besondere Integrationsleistungen erbringen, finanziell zu entlasten, sind gezielte Zuweisungen von Bund und Ländern wünschenswert. Dies setzt eine treffsichere Erfassung der Integrationslasten voraus, die allerdings auf Basis der aktuell verfügbaren Daten nicht möglich ist.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 7
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
    Publication Date: 2020-01-21
    Description: Bei der Entwicklung der Grundschülerzahlen zeigt sich in den letzten Jahren im Westen ein starkes Stadt-Land-Gefälle. Die Unterschiede dürften sich auf absehbare Zeit noch weiter verstärken und auch im Osten zu finden sein. Um vor diesem Hintergrund den Ausbau der Ganztagsangebote für Grundschüler zu meistern, brauchen die Städte besonders viel Unterstützung.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
    Publication Date: 2019-12-12
    Description: In den Jahren zwischen 2008 und 2018 hat sich die Zahl der Studierenden aus Indien mehr als verfünffacht und auch bei den meisten anderen Herkunftsregionen zeigt sich eine positive, wenn auch weniger dynamische Entwicklung. Nur aus den ehemals sozialistischen EU-Mitgliedsländern kommen heute rund ein Viertel weniger.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-12-17
    Description: Dass die Lebenslagen von alleinerziehenden Familien deutlich ungünstiger sind als von Paarfamilien, ist in der Literatur vielfach dokumentiert. Allerdings ist wenig darüber bekannt, inwieweit das Fehlen des zweiten Elternteils im Haushalt ursächlich hierfür ist und welche Rolle es spielt, dass es bei Müttern in verschiedenen Lebenslagen unterschiedlich häufig zu Trennungen und zum Eingehen neuer Partnerschaften nach Phasen der Alleinerziehung kommt. Diese beiden Übergänge werden mithilfe multivariater Analysen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels betrachtet. Dabei zeigt sich ein stark negativer Zusammenhang zwischen dem Haushaltseinkommen und dem Wechsel von Müttern aus einer Paarfamilie in die Alleinerziehung. Zu solchen Trennungen kommt es besonders häufig, wenn die Familie zuvor Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bezogen hat. Dies gilt auch, wenn für weitere Aspekte der Lebenslagen - zum Beispiel den Bildungsstand der Mütter - kontrolliert wird. Besonders selten wechseln hingegen selbst zugewanderte Mütter und Mütter mit größeren Familien in die Alleinerziehung. Eine neue Partnerschaft mit gemeinsamer Haushaltsführung gehen alleinerziehende Mütter verstärkt dann ein, wenn das jüngste Kind unter drei Jahre alt ist und sie Risiken scheuen. Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass die Lebenslagen der Alleinerziehenden sehr stark in die Zeit vor dem Wechsel des Familienstatus zurückreichen. Für die Familienpolitik heißt das, dass sie bei der Förderung von Alleinerziehenden nicht nur die Auswirkungen der Partnerlosigkeit, sondern auch davon unabhängige Problemfelder wie das Fehlen arbeitsmarktrelevanter Qualifikationen in den Blick nehmen sollte.
    Description: The fact that the circumstances of single-parent families are significantly less favourable than those of couple families is widely documented in the literature. However, two aspects of this phenomenon remain little explored: firstly, the extent to which the absence of the second parent in the household is responsible for these circumstances; and secondly, the fact that mothers in different life situations separate from their partners and enter into new partnerships after phases of single parenting with different degrees of frequency. In the present paper, these transitions are examined using multivariate analyses based on the Socio-Economic Panel. There is a strongly negative correlation between household income and mothers changing from a couple family to single parenting. Such separations occur particularly frequently if the family has previously received long-term unemployment benefits or social assistance. This applies even when other aspects of mothers' life situations - such as their educational level - are controlled for. On the other hand, mothers who are first-generation immigrants and mothers with larger families are particularly unlikely to switch to single parenting. Single mothers are more likely to enter into a new partnership in a joint household if they are averse to risk and their youngest child is under three years of age. Overall, the results suggest that the life situations of single parents have their roots in the time before the change of family status. The consequence for family policy is that in endeavouring to improve the lot of single parents it should take account not only of the effects of being without a partner but also of quite separate problem areas, such as a lack of job qualifications.
    Keywords: D10 ; E24 ; J12 ; ddc:330 ; Alleinerziehung ; Trennungen ; Eingehen von Partnerschaften ; Familienstrukturen ; Bildung ; Einkommen
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-12-17
    Description: Anders als das formale Bildungsniveau lassen sich die Sprachkenntnisse von Zuwanderern nur sehr schwer beobachten und ihre Erfassung ist immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Daher wurde ihr Zusammenhang mit Löhnen und Erwerbslosigkeit anhand von drei unterschiedlichen Datensätzen analysiert. Beim Nationalen Bildungspanel und der PIAAC-Studie wurden die Deutschkenntnisse mittels standardisierter Tests erhoben, was eine gute Vergleichbarkeit und Treffsicherheit der Angaben gewährleistet. Allerdings sind die in den letzten Jahren neuzugewanderten Personen nicht in den Daten enthalten. Das Sozio-oekonomische Panel deckt diese mit ab, enthält jedoch nur Selbsteinschätzungen zum Sprachniveau. Bei dem Nationalen Bildungspanel und dem Sozio-oekonomischen Panel zeigen sich keine Lohnunterschiede zwischen Zuwanderern und Einheimischen, wenn man für die Sprachkenntnisse und den formalen Bildungsstand kontrolliert. Bei der PIAAC-Studie sind die Lohnunterschiede so klein, dass sie in der Praxis kaum mehr relevant sind. Bei der Erwerbslosigkeit zeigt sich kein einheitliches Bild. Allerdings legen die Ergebnisse auch hier nahe, dass Sprachkenntnisse ein entscheidender Faktor sind. Hochqualifizierte Zuwanderer schneiden in den Deutschtests im Durchschnitt besser ab als niedrigqualifizierte Personen ohne Migrationshintergrund. Die Probleme sind also nicht nur migrationsspezifisch, sondern auch Einheimische brauchen gegebenenfalls Grundbildungsangebote, die ihre sprachlichen Fähigkeiten stärken.
    Description: Unlike their level of formal education, it is very difficult to monitor immigrants' German language skills and there is always a degree of uncertainty about their measurement. For this reason, the relationship between language skills and wages and unemployment was analysed using three different sets of data. In the National Education Panel and the PIAAC study, knowledge of German was measured using standardised tests, ensuring good comparability and accuracy of data. However, recent immigrants are not included in these datasets. The Socio-Economic Panel does cover the newly arrived, but only contains self-assessments of their language level. The National Educational Panel and the Socio-Economic Panel fail to find any wage differences between immigrants and natives when language skills and formal educational attainment are controlled for. In the PIAAC study, wage differences are so small as to be of scarce practical relevance. For unemployment there is no uniform picture. However, here too the results suggest that language skills are a decisive factor. On average, highly qualified immigrants perform better in the German tests than the low-skilled without a migration background. Language problems are therefore not exclusive to members of migrant families. In certain cases the indigenous population would also benefit from courses in basic literacy to improve their language skills.
    Keywords: J61 ; J31 ; J64 ; Z13 ; ddc:330 ; Zuwanderung ; Integration ; Sprachkenntnisse ; Löhne ; Beschäftigung ; Arbeitslosigkeit ; Erwerbstätige
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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