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  • 1
    Publication Date: 2019-04-25
    Description: Mit dem gesellschaftlichen Wandel hat die institutionelle Betreuung in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies hat auch zu einem starken Beschäftigungsaufbau in den einschlägigen Betreuungsberufen geführt. Allein in der Zeit zwischen Juni 2014 und 2018 ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hier um rund 167.000 auf nunmehr 878.000 angestiegen, wie die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen. Allerdings lässt sich der Betreuungsbereich hier nur relativ grob abgrenzen. Betrachtet man die Kitas und Horte, für die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfestatistik deutlich differenziertere Angaben vorliegen, ist die Zahl der pädagogischen und im Leitungsbereich Tätigen zwischen den Jahren 2008 und 2018 von 379.000 auf 621.000 gestiegen. Auch beim pädagogischen und Verwaltungspersonal in den Heimen und Tagesgruppen war ein starker Anstieg von 44.000 im Jahr 2006 auf 79.000 im Jahr 2016 zu verzeichnen. Dieses darf bei einer Betrachtung des Betreuungsbereichs trotz der etwas abweichenden Tätigkeiten nicht außer Acht gelassen werden, da die Fachkräfte hier in den meisten Ländern die gleiche Erzieherausbildung durchlaufen wie in den Tageseinrichtungen. Für die Ganztagsschulen als weiteren wichtigen Erbringer von Betreuungsleistungen liegen leider keine aussagekräftigen Statistiken zur Personalentwicklung außerhalb des Lehrkörpers vor, sodass auch das Gesamtbild bis zu einem gewissen Grad lückenhaft bleibt.
    Description: In the last few decades, as society has changed, institutional care has become increasingly important. This has also caused employment in the relevant care professions to increase sharply. In the period between June 2014 and 2018 alone, employment subject to social insurance con-tributions rose by around 167,000 to 878,000 in such professions, as can be seen in figures from the German Federal Employment Agency [Bundesagentur für Arbeit]. However, the care sector is only defined relatively roughly there. If one looks at day care and childcare centres, for which there are significantly more detailed figures in the children and youth statistics, the number of pedagogical employees and management staff rose from 379,000 in 2008 to 621,000 in 2018. Pedagogical and administrative staff in homes and after-school groups also increased sharply, from 44,000 in 2006 to 79,000 in 2016. This should not be ignored in an analysis of the care sector despite the somewhat different activities, since skilled staff here obtain the same teacher training as they would for day care facilities in most states. Unfortunately, except for teaching staff figures, there are no significant statistics on changes in staff for all-day schools, as another important provider of care services, so gaps remain in the overall picture to a certain extent.
    Keywords: J13 ; J21 ; J23 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 2
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    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-12-17
    Description: Die Entwicklung von Kindern wird sehr stark davon beeinflusst, in welchen Lebenslagen sie aufwachsen. Es ist jedoch nicht klar, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Beitrag ein breites Spektrum an Indikatoren zur Familienkonstellation und zur Zeit der Eltern mit ihren Kindern, zum sozioökonomischen Hintergrund sowie zur Freizeitgestaltung der Kinder in den Blick genommen. In multivariaten Analysen wird ihr Zusammenhang mit den Ergebnissen von Kompetenztests in Mathematik und Deutsch sowie den Lehrereinschätzungen zu sozialen Fertigkeiten und Konzentrationsfähigkeit ermittelt. Die Datenbasis bilden Angaben von und zu Viertklässlern im Rahmen des Nationalen Bildungspanels. Die Ergebnisse zeigen, dass sportliche und musische Aktivitäten mit dem Leistungsstand der Kinder in Deutsch und Mathematik positiv einhergehen. Genauso steht ein maßvolles Mediennutzungsverhalten mit bis zu zwei Stunden Medienkonsum am Tag in einem positiven Zusammenhang mit den sozialen Fertigkeiten und der Konzentrationsfähigkeit. Insgesamt treten andere Bereiche wie die Familienform, die Erwerbskonstellation der Eltern oder ein Migrationshintergrund gegenüber der Freizeitgestaltung in den Hintergrund, wenn man verschiedene Aspekte der Lebenslagen der Kinder gleichzeitig in den Blick nimmt. In Anbetracht der Tatsache, dass die institutionelle Betreuung immer weiter ausgebaut wird, lässt sich für die Politik die Empfehlung ableiten, Ganztagsschulen so zu institutionalisieren und auszustatten, dass sie den Kindern eine möglichst entwick-lungsfördernde Freizeitgestaltung bieten.
    Description: How children develop is strongly influenced by the circumstances in which they grow up. However, it is not clear which factors play a role in this process. To tackle this question, the present paper looks at a broad range of indicators on family structure and the time parents spend with their children, on children's socio-economic background and on their leisure activities. Multivariate analyses are used to determine how these factors correlate with the results of competence tests in mathematics and German and teachers' assessments of children's social skills and concentration. The data stem from responses by and on fourth-graders to the National Education Panel Study (NEPS). The results show that sporting and musical activities correlate positively with the children's level of performance in German and mathematics. Similarly, moderate media use with up to two hours of media consumption per day is positively related to social skills and the ability to concentrate. Taking all these different aspects of children's living conditions together, it is clear that compared with leisure activities the influence of other factors, such as family structure, parental employment and migrant background, is secondary. The message for policymakers is that they should work on providing all children with leisure activities which promote their competence development. This means, on the one hand, further expanding the services offered by childcare facilities and all-day schools and, on the other, establishing counselling services aimed specifically at parents.
    Keywords: I20 ; J12 ; J13 ; ddc:330 ; Lebensbedingungen von Kindern ; Kompetenzerwerb ; Familienpolitik
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 3
    Publication Date: 2019-01-08
    Description: Obschon auf politischer Ebene sehr stark über die Abschaffung der Elternbeiträge für die Betreuung in Krippen, Kindergärten und Kitas diskutiert wird, liegen derzeit kaum aussagekräftige Zahlen dazu vor, wie stark die Belastung der Eltern tatsächlich ist. Hauptgrund hierfür ist, dass die Gebühren auf kommunaler Ebene festgesetzt werden und sich die Lage entsprechend von Stadt zu Stadt deutlich unterscheidet. Vor diesem Hintergrund wurden für die vorliegende Untersuchung die Gebührenordnungen der Städte mit über 250.000 Einwohnern und der kleineren Landeshauptstädte ausgewertet. Dabei wurde jeweils eine Paarfamilie mit einem Bruttojahreseinkommen von 30.000 Euro, 50.000 Euro und 90.000 Euro und einem Kind im Alter von 18 Monaten, 30 Monaten und 42 Monaten betrachtet. Zudem wurden Betreuungsumfänge von 25 Stunden, 35 Stunden und 45 Stunden pro Woche in den Blick genommen. Die niedrigsten Betreuungsgebühren liegen in jedem der betrachteten Fälle bei 0 Euro, da Berlin die Elternbeiträge komplett abgeschafft hat. Ab dem zweiten Geburtstag gilt auch in allen rheinland-pfälzischen Städten vollständige Gebührenfreiheit. In Hamburg erstreckt sich die Beitragsfreiheit für alle Jahrgänge nur auf eine Grundbetreuung im Umfang von 25 Stunden pro Woche, beinhaltet aber ein Mittagessen, für das ansonsten eine Verpflegungspauschale anfällt, die in der Untersuchung nicht miterhoben wurde. Bemerkenswert ist auch die Stadt Düsseldorf, die den Kindergarten für Kinder im Alter ab drei Jahren ohne entsprechende landesrechtliche Regelungen und Zuschüsse komplett beitragsfrei gestellt hat. Die höchsten Elternbeiträge liegen bei einem Bruttojahreseinkommen von 50.000 Euro und einem Kind im Alter von 18 Monaten bei knapp 270 Euro für eine Betreuung im Umfang von 25 Stunden, bei rund 300 Euro für 35 Stunden und bei knapp 370 Euro für 45 Stunden in der Woche. Bei einem Dreieinhalbjährigen reichen die Werte bis 155 Euro für 25 Stunden, bis rund 220 Euro für 35 Stunden und bis rund 280 Euro für 45 Stunden. Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Gebührensätze der einzelnen Städte nicht komplett vergleichbar sind. Wenn eine Staffelung nach Einkommen erfolgt, wird je nach Kommune das vorletzte, letzte oder aktuelle Jahr betrachtet und bei der Bezugsgröße handelt es sich teilweise um das Bruttoeinkommen und teilweise um das Nettoeinkommen. Zudem gelten die Gebührenordnungen der Städte nicht in allen Bundesländern auch für die staatlich geförderten Einrichtungen in freier Trägerschaft, die deutschlandweit rund zwei Drittel der Einrichtungen ausmachen. Um eine Angleichung der Beitragshöhen und damit einen wesentlichen Abbau der regionalen Ungleichbehandlung der Familien zu erreichen, müssten die Gebühren fast zwangsweise komplett abgeschafft werden, da sonst eine bedeutende Zahl an Familien schlechter gestellt würde. Allerdings sollten die hierfür notwendigen Mittel besser dafür eingesetzt werden, die Betreu-ungsangebote bedarfsgerecht auszubauen und ihre Qualität zu verbessern.
    Description: Despite intense discussions about the abolition of parental contributions for care in crèches, kindergartens and day nurseries at the political level, there are currently hardly any meaningful figures as to how severe the financial burden on parents actually is. The main reason for this is that the fees are fixed at the municipal level and the situation differs significantly from city to city. Against this background, fee schedules of the cities with over 250,000 inhabitants and for the smaller capitals of the federal states were analyzed for this study. For this analysis a two-parents family with a gross annual income of 30,000 euros, 50,000 euros and 90,000 euros and a child at the age of 18 months, 30 months and four years was considered. In addition, care coverage of 25 hours, 35 hours and 45 hours per week was taken into consideration. In each of the cases the lowest fees are at 0 Euro as Berlin has completely abolished the parental contributions. Full exemption from fees also applies in all Rhineland-Palatinate cities from the second birthday onwards. Hamburg grants a free basic care amounting to 25 hours per week for all children which also includes a lunch for which other cities charge a meal allowance that was not considered for the analysis. It is also noteworthy at this point that the city of Dusseldorf has made kindergarten from three years onwards free of charge without corresponding state regulations and grants. The highest parental contributions are for a gross annual income of 50,000 Euro and a child of 18 months at just under 270 Euro for a care of 25 hours, around 300 Euro for 35 hours and almost 370 Euro for 45 hours a week. For a four-year-old, the values range up to 155 Euro for 25 hours, up to around 220 Euro for 35 hours and up to around 280 Euro for 45 hours. However, it should be noted that the rates of the different cities are not completely comparable. When scaled by income, the penultimate, last, or current year is considered, depending on the municipality, and the benchmark is in part gross income and, in part, net income. In ad-dition, the fee regulations of the cities do not apply to the state-subsidized private agencies across all federal states which make up around two-thirds of the facilities in Germany. With the Good Kita Act, the scaling of fees according to the scope of care, the number of children cared for and family income shall be made mandatory nationwide. However, this will probably only lead to a very limited adjustment of the contribution levels and thus not to a significant reduction in the unequal treatment of families across regions. In order to achieve a significant improvement the fees would almost certainly have to be abolished completely, as otherwise a significant number of families would be worse off. However, the funds needed for this should be better used to expand the range of childcare services available and to improve their quality.
    Keywords: I28 ; J13 ; K36 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
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  • 4
    Publication Date: 2019-11-15
    Description: Dass es für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr förderlich ist, wenn sie zunächst regelmäßig vorgelesen bekommen und später selbst lesen, ist allgemein bekannt und nicht umstritten. Dennoch gibt es keine empirischen Untersuchungen für Deutschland, die die positiven Langfristeffekte belegen und quantifizieren. Vor diesem Hintergrund wurde mittels multivariater Analysen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) untersucht, wie sich das tägliche Vorlesen mit sechs Jahren und Lesen in der Freizeit mit zehn Jahren auf die Schulnoten vier Jahre später und den Übergang auf die weiterführenden Schulen auswirken. Um den tatsächlichen Wirkungszusammenhang zu ermitteln, wurde dabei der familiäre Hintergrund der Kinder kontrolliert, da dieser sowohl das Leseverhalten als auch den Schulerfolg beeinflussen kann. Im Ergebnis zeigt sich, dass Kinder, die mit zehn Jahren täglich in ihrer Freizeit gelesen haben, mit vierzehn Jahren mit einer um 10 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit ein Gymnasium besuchen. Auch für das tägliche Vorlesen mit sechs Jahren findet sich ein positiver Effekt in der Größenordnung von 3 Prozentpunkten, wobei die Messungenauigkeit hier allerdings so groß ist, dass nicht komplett ausgeschlossen werden kann, dass an sich gar kein Zusammenhang besteht. Anders stellt sich die Lage bei der Deutschnote im Alter mit zehn Jahren dar, die bei den Kindern, die im Alter von sechs Jahren regelmäßig vorgelesen bekommen haben, unter sonst gleichen Bedingungen um 0,18 besser ausfällt. Lesen die Kinder im Alter von zehn Jahren täglich in ihrer Freizeit, ist die Deutschnote im Alter von vierzehn Jahren mit 0,21 um fast eine Viertelnote bes-ser und bei der Note in der ersten Fremdsprache ist der Effekt mit 0,25 sogar noch etwas größer. Auch die Mathematiknoten sind bei den Kindern, die täglich vorgelesen bekommen und gelesen haben, tendenziell etwas besser. Damit möglichst alle Kinder von den positiven Effekten des Vorlesens und des Selbstlesens profitieren können, sollte die Leseförderung in den Kindergärten und Grundschulen deutlich ausgebaut werden. Ehrenamtliche Lesepaten leisten hier bereits heute einen großen Beitrag und ihr Engagement sollte weiter gefördert werden. Insbesondere in den Kindergärten und Schulen, die in größerem Maße von Kindern aus Elternhäusern, in denen kaum vorgelesen und gelesen wird, besucht werden, sollte allerdings auch das reguläre Personal im Bereich der Leseförderung noch stärker tätig und entsprechend aufgestockt werden. Gelingt es so, die Kinder im Grundschulalter zum regelmäßigen Lesen zu motivieren, werden sie dies mit größerer Wahrscheinlichkeit auch noch in ihrer Jugend tun. Multivariaten Analysen auf Basis des SOEP zufolge weist die Lesebiografie nämlich ein hohes Maß an Kontinuität auf, sobald die Kinder selbst lesen können, wohingegen der Einfluss des familiären Hintergrunds mit zunehmendem Alter zurückgeht.
    Description: It is well known and not controversial that it is very conducive to the development of children, when they initially get read out regularly and later read for themselves. Nevertheless, there are no empirical studies for Germany that prove and quantify the long-term effects. Against this background, a multivariate analysis based on the Socio-Economic Panel (SOEP) was conducted to analyse how daily reading out at the age of six years and reading at the age of ten years affect school grades four years later as well as the transition to secondary education. In order to determine the causal relationship, it was controlled for the family background of the children, since this can influence reading behaviour as well as school success. As a result, children who read daily at the age of ten years are 10 percent more likely to attend German high-track secondary schools when they reach the age of fourteen. There is also a positive effect in the order of three percentage points for daily reading at the age of six. However, due to the large measurement inaccuracy, it cannot be completely ruled out that there is no connection at all. The situation is different when it comes to the grade in the subject German at the age of ten, which is 0.18 better for the children who got regularly read out at the age of six. If children at the age of 10 years read in their leisure time daily, their grade in German at age fourteen is by 0.21 better, which equals almost a quarter of a grade. Amounting to 0.25, the effect on the grade in the first foreign language is even slightly larger. The grades in mathematics also tend to be better for children who have been read out and who read daily. In order to maximize the benefits of reading, the promotion of reading in kindergartens and primary schools should be significantly expanded. Volunteer readers are already making a major contribution here and their commitment should be further promoted. Especially, in kindergartens and schools with a large share of children with parental homes in which reading and reading out is rare, the regular staff should promote reading more and the staff should be increased accordingly. If primary school children are successfully motivated to read regularly, they are also more likely to do so in their youth. According to multivariate analyses based on the SOEP, the reading biographies have a high degree of continuity once children are able to read themselves, whereas the influence of the family background decreases with age.
    Keywords: C23 ; I20 ; J13 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
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