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  • Finanzpolitik  (9)
  • ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg  (9)
  • Wiley
Collection
Publisher
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  • 1
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Subventionen sind selektive Vergünstigungen, die Bund, Länder, Gemeinden und andere staatliche Einrichtungen zugunsten ausgewählter Produktionszweige und letztlich bestimmter Personengruppen gewähren. Häufig werden bei der Messung des Subventionsvolumens nur Vergünstigungen an den Unternehmenssektor in der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) berücksichtigt. Ein umfassendes Bild ergibt sich aber erst dann, wenn in einer erweiterten Definition die Zahlungen an Institutionen einbezogen werden, die private Güter bzw. Dienstleistungen im Sinne der Wirtschaftstheorie erzeugen, in den VGR aber zu den Sektoren Staat oder Organisationen ohne Erwerbszweck gehören. Die einzelnen Subventionen in der weiten Definition summieren sich zu einem Volumen von 303 Mrd. DM im Jahr 1998. Dieses Volumen entspricht 8 % des Bruttoinlandsprodukts und 36,4 % des Steueraufkommens. Weitaus wichtiger als die Steuervergünstigungen (74 Mrd. DM) sind die Finanzhilfen (229 Mrd. DM); davon stammen rund zwei Drittel von Bund und Ländern. Der Kreis der Subventionsbegünstigten ist sehr eng. Von den Subventionen in Höhe von 197 Mrd. DM, die der Unternehmenssektor im Sinne der VGR im Jahr 1998 bezog, entfallen 64 % auf die Sektoren Landwirtschaft, Bergbau, Verkehr und Wohnungsvermietung. Die Steuerzahler müssen aber nicht nur 197 Mrd. DM aufbringen, die vergleichsweise wenige Subventionsempfänger innerhalb des Unternehmenssektors begünstigen. Hinzu kommen 107 Mrd. DM, die der Staat zugunsten (halb-)staatlicher Produzenten gewährt (z.B. an Krankenhäuser, Landwirtschaftskammern oder staatliche Versuchsanstalten für Bienenzucht oder Weinbau). Die Subventionen waren im Gefolge der deutschen Vereinigung kräftig gestiegen. Danach haben sie in Relation zum Bruttosozialprodukt nennenswert abgenommen. Inzwischen ist in etwa das Niveau erreicht, das 1990 vor der Vereinigung verzeichnet wurde. Subventionen sind - jedenfalls auf mittlere Sicht - mit einer erhöhten Steuerbelastung verbunden. Zudem entstehen volkswirtschaftliche Kosten, wenn der Staat bestimmte Sektoren per saldo begünstigt und zwangsläufig andere belastet. Umgekehrt hat die Kürzung von Subventionen positive Wirkungen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass viele Subventionen den Kapitaleinsatz begünstigen. Eine Subventionskürzung - verbunden mit einer generellen Steuersenkung - würde daher die Faktorpreisrelationen ändern. Der Arbeitseinsatz würde attraktiver werden. Die politisch Verantwortlichen betonen immer wieder die Notwendigkeit, die Subventionen nachhaltig zu kürzen. Gleichwohl folgen den Absichtserklärungen kaum Taten. Die Versuchung, die Politiker zu schelten, ist groß. Es ist aber zu bedenken, dass der politische Wettbewerb in der Demokratie die Politiker dazu veranlasst, auf den (vermuteten) Wählerwillen Rücksicht zu nehmen. Sie werden sich nur dann für Subventionskürzungen und Steuersenkungen entscheiden, wenn sie erwarten dürfen, dass dies bei künftigen Wahlen von den Wählern belohnt wird. Zweifel an der Belohnung sind aber berechtigt. Die Öffentlichkeit ist wenig über die Zusammenhänge informiert. Es herrscht eine Sichtweise vor, bei der die langfristigen und mittelbaren Wirkungen wirtschaftspolitischen Handelns vernachlässigt werden. Hilfreich bei dem Bestreben, Subventionen zu kürzen, ist der internationale Steuerwettbewerb. Es wäre fatal, wenn es zu einer Steuerharmonisierung mit Steuersätzen auf hohem Niveau käme. Denn der Zwang, öffentliche Ausgaben wie z.B. die Finanzhilfen zu überprüfen, nähme dann ab.
    Keywords: ddc:330 ; Subvention ; Finanzpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Keywords: ddc:330 ; Finanzpolitik ; Steuerpolitik ; Steuerbelastung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Keywords: ddc:330 ; Finanzpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Keywords: ddc:330 ; Öffentliche Schulden ; Finanzpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Keywords: ddc:330 ; Finanzpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: In the process of the German unification and especially after the formal unification in October 1990, Eastern Germany was supported by West Germany by a lot of measures. The main purposes were to improve the infrastructure, to stimulate private investment and to alleviate the adjustment process for the population by transfers to private households. The paper describes the measures in some detail. Many of these were decided upon in an ad hoc manner, in some cases experience (partly from the period of reconstruction in West Germany after World War II) was available. The methods of financing are described, too. Emphasis is laid on the policy in the field of social insurance. Finally, it is tried to draw some conclusions which might be helpful in case of a unification of South and North Korea.
    Keywords: H59 ; H79 ; ddc:330 ; intergovernmental relations ; debt ; social security ; Finanzpolitik ; Öffentlicher Transfer ; Sozialversicherung ; Sozialtransfer ; Öffentliche Schulden ; Öffentlicher Haushalt ; Nationale Einheit ; Deutschland ; Neue Bundesländer
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Keywords: ddc:330 ; Konjunktur ; Finanzpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Since the fall of last year, EMU countries have experienced a slowdown in economic activity triggered by a deceleration of exports. The expansion of internal demand has been more or less intact due to low interest rates and higher terms of trade. Consumer confidence has continued to rise and business confidence seems to have stabilized in early 1999. Economic activity in Euroland will gain momentum again in the course of 1999, mainly driven by domestic demand. The increase in real GDP will amount to 2 percent in 1999 and 2.7 percent in the year 2000. Monetary conditions are currently very favorable and will support the upswing. The three-month money market rate fell to 3.1 % following the concerted reduction of central banks' key interest rates in December 1998. Long-term interest rates are extremely low; corrected for inflation, the rate for Euroland is lower than the long-term average for Germany. In recent months, the growth rate of M3 has been somewhat higher than the reference value announced by the ECB (4.5 percent); narrow money has expanded twice as fast as M3. In addition, the euro has devalued considerably against the US dollar since the beginning of this year. Given the expectation that the slowdown in the economy is only of temporary nature, the ECB will not loosen its policy further but keep its key interest rate at the current low level for the rest of this year. The ECB decided to follow a medium-term strategy. Against this background, the current weakness in Euroland does not imply a need for action. Low inflation is also no reason to cut interest rates because consumer prices have been dampened by special factors, in particular the weakness of raw material prices, and not by a tight monetary policy. If interest rates were lowered in response to this transitory change, they would have to be raised again as soon as this effect fades away. Such a stop-and-go policy should be avoided. Likewise, the recent weakness of the euro against major currencies does not suggest that interest rates should be raised. For very good reasons, the ECB—as well as the American Federal Reserve Board—does not follow a target for exchange rates. According to the Stability and Growth Programs published by the governments, budget deficits in relation to GDP are projected to decline from 2.3 percent in 1998 to 0.9 percent in the year 2002 in Euroland. As the Stability and Growth Pact calls for a balanced budget or even a surplus over the medium term, fiscal policy is, in general, not yet on a course compatible with the intentions of the Maastricht Treaty. Only in smaller countries fiscal policy is making progress, while consolidation in larger member countries is not sufficient. It has often been argued that it is necessary to harmonize VAT rates and particularly capital income taxation in the EU in order to prevent a "race to the bottom", otherwise it would be impossible to supply an adequate level of public goods and to finance the welfare state. However, the development of capital income tax rates in the EU and in other industrialized countries does not provide evidence of a race to the bottom. But even if tax competition should become fiercer, there are still arguments in favor of competition: If tax rates are cut in a process of competition, government expenditures will have to decline with the result that inefficiencies in the public sector will be reduced. Given the high levels of government expenditures in most of the EU countries, there seems to be no risk that governments would be unable to fulfill their specific functions. In addition, tax competition might help to find better tax systems, and every country could learn from the experiences of other countries. In contrast, tax harmonization would probably lead to higher taxes in the EU.
    Keywords: ddc:330 ; Konjunkturprognose ; Geldpolitik ; Finanzpolitik ; EU-Steuerrecht ; Steuerwettbewerb ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Keywords: ddc:330 ; Finanzpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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