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Export
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    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Vergeltungsmaßnahmen der Bundesrepublik Deutschland gegen Subventionen zugunsten einzelner Industriebranchen im Ausland lassen sich aus gesamtwirtschaftlicher Sicht nicht rechtfertigen. Aktion und Reaktion verringern den internationalen Warenaustausch und führen zu Einkommensverlusten bei allen am Welthandel beteiligten Ländern. Subventionen zugunsten einzelner Industriebranchen verursachen Wachstumsverluste, indem sie - eine Fehlspezialisierung auf strukturschwache Branchen oder vermeintliche Zukunftsindustrien fördern, - die Kostenkontrollfunktion des Wettbewerbs teilweise außer Kraft setzen und - Interessengruppen wie Unternehmer und Gewerkschaften ermutigen, reale Ressourcen in die Beeinflussung des politischen Entscheidungsprozesses zu investieren, um Vorteile zu erlangen (rent seeking). Die Verhaltensweise des "rent seeking", die sowohl für inländische als auch für ausländische Interessengruppen charakteristisch ist, hat dazu beigetragen, daß im vergangenen Jahrzehnt immer mehr Länder und immer mehr Produktionsbereiche in das internationale Subventionskarussell einbezogen worden sind. Durch diesen Lawineneffekt kumulieren sich die volkswirtschaftlichen Kosten, die die am Subventionswettlauf beteiligten Länder zu tragen haben. Die beste Lösung dieses Dilemmas wäre ein international vereinbarter Abbau von Branchensubventionen. Erweist sich eine solche Lösung als unerreichbar, so lohnt sich aus gesamtwirtschaftlicher Sicht immer noch ein einseitiger Ausstieg aus dem Subventionskarussell. Eine derartige Revision der bisherigen Wirtschaftspolitik wäre in der Bundesrepublik auch politisch durchsetzbar, wenn über Steuersenkungen das Wählerpotential der Steuerzahler mobilisiert würde.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Die Entwicklungsländer Südost- und Ostasiens verzeichneten in den siebziger Jahren nicht nur die höchsten Einkommenswachstumsraten der Welt, sondern waren auch der größte regionale Importmarkt der Dritten Welt. Auf diesem Markt haben europäische Exporteure Marktanteile an amerikanische und insbesondere an japanische Anbieter verloren. Solche Verluste sind auch bei Investitionsgütern und höherwertigen Konsumgütern zu beobachten, die bisher die wichtigsten Produkte im europäischen Exportsortiment waren. Bei der Suche nach den Ursachen für den Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Anbieter in Fernost fällt zunächst auf, daß sich amerikanische und japanische Unternehmen aggressiver um die Vermarktung ihrer Produkte in dieser Region bemüht haben und intensiver die Chancen für Standortinnovationen durch Direktinvestitionen genutzt haben. Dies hat zu Fühlungsvorteilen gegenüber den europäischen Exporteuren geführt. Der Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen im Export nach Fernost geht hauptsächlich darauf zurück, daß in der EG unter teil weiser Ausschaltung des Wettbewerbs aus Drittländern Spielräume zur Intensivierung des Handels zwischen EG-Ländern eröffnet wurden. Eine Vielzahl protektionistischer Eingriffe hat die europäischen Unternehmen der Notwendigkeit enthoben, sich durch ständige Produkt-, Prozeß- und Standortinnovationen im freien internationalen Wettbewerb zu behaupten. Der Verlust von Marktanteilen in Fernost ist deshalb generell als Alarmzeichen für die zukünftige Exportentwicklung zu werten. Wenn die sich bietenden Exportchancen in Fernost von europäischen Anbietern besser genutzt werden sollen, erfordert dies nicht nur eine Neuorientierung der Unternehmensstrategien, sondern auch ein Umdenken in der europäischen Wirtschaftspolitik. Ein ungehinderter Wettbewerb auf Güter- und Faktormärkten ist eine unabdingbare Voraussetzung dafür, daß europäische Unternehmen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen oder erhalten können.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
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