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  • 1
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Eine möglichst gute Schul- und Berufsausbildung ist auch für Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft, die in Deutschland leben, eine wichtige Voraussetzung für die Integration in das Erwachsenenleben und in die Gesellschaft. Bis Mitte der 90er Jahre besuchten sie zunehmend allgemein bildende sowie berufliche Schulen, und auch beim Abschluss waren immer größere Erfolge zu verzeichnen. Danach verlangsamte sich diese Entwicklung, und es kam sogar zu Rückschritten, vor allem bei der beruflichen Ausbildung. Die vorliegende Modellrechnung zeigt, dass die für den Schulbesuch und die berufliche Ausbildung wichtige Gruppe der 15- bis unter 30-Jährigen in Deutschland bis 2025 um 18 % auf 11,6 Mill. zurückgehen wird; dabei wird dann rund jeder Vierte in dieser Altersgruppe ausländischer Herkunft sein. Auch wenn die Erfolgsquote der ausländischen Schulabgänger von allgemein bildenden Schulen gegenüber dem Basisjahr um 6 Prozentpunkte steigen und damit der Anteil der Abgänger ohne Hauptschulabschluss auf 14 % sinken wird - wie hier angenommen -, dürfte der Abstand zur Beteiligung und zum Erfolg der Deutschen jedoch nahezu gleich bleiben. Dies gilt auch für die beruflichen Schulen. Hier werden 2025 nach dieser Vorausberechnung fast drei Viertel der ausländischen Abgänger einen Abschluss erreichen gegenüber nur gut drei Fünfteln im Ausgangsjahr.
    Keywords: ddc:330 ; Bildungsverhalten ; Ausländer ; Absolventen ; Berufsbildung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: In der gegenwärtigen Diskussion über die Einnahmen- und Ausgabengestaltung im Gesundheitswesen steht die Ausgabenseite im Vordergrund; hier dominieren die Bestrebungen, die Kosten zu reduzieren. Dieses Ziel ist angesichts der Effizienzreserven, die im Gesundheitswesen versteckt sind, wichtig - allerdings ist es nur mittel- und langfristig erreichbar. Zudem zeigt eine Analyse der Entwicklung der Gesundheitsausgaben eine relative Konstanz im Verhältnis zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, d. h. die Gesundheitsausgaben sind nicht schneller gestiegen als die gesamtwirtschaftliche Leistung. Der auffällige Anstieg der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung beruht auf einem Zurückbleiben der gegenwärtigen Bemessungsgrundlage der Beiträge, nämlich der Bruttolohn- und -gehaltsumme, deren Anteil am Bruttoinlandsprodukt stetig gefallen ist. Sollen kurzfristig das Leistungsniveau beibehalten und zugleich die Beitragssätze gesenkt werden, geht an einer Verbreiterung der Bemessungsgrundlage kein Weg vorbei. Problematisch ist dabei die Erfassung jener Einkommen, die nicht aus abhängiger Beschäftigung erzielt werden. Um die Krankenversicherung nicht zu einem zweiten Finanzamt werden zu lassen, bietet sich beispielsweise eine Finanzierung über Pauschalprämien an.
    Keywords: ddc:330 ; Gesundheitskosten ; Gesetzliche Krankenversicherung ; Gesundheitsfinanzierung ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Im Jahre 2003 ist die Einwohnerzahl in Deutschland erstmals nach 1998 wieder - wenn auch leicht - zurückgegangen. Ein anhaltender Sterbeüberschuss bei rückläufiger Zuwanderung war dafür ausschlaggebend. Dies betraf vor allem Ostdeutschland, während in Westdeutschland noch ein kleiner Zuwachs verzeichnet werden konnte. Die künftige Bevölkerungsentwicklung hängt im Wesentlichen vom Wanderungsgeschehen, aber auch von der Veränderung der Lebenserwartung ab. In der hier vorgelegten Bevölkerungsvorausschätzung des DIW Berlin für West- und Ostdeutschland wird angesichts der Unsicherheiten über die künftige Entwicklung der beiden Parameter mit jeweils zwei Varianten gerechnet: in Bezug auf die Nettozuzüge mit jährlich durchschnittlich 220000 (Variante I) und 270000 (Variante II); in Bezug auf die Lebenserwartung mit einer abgeschwächten Wachstumsrate (Variante A) und einer konstanten Wachstumsrate (Variante B). In der Variante IA wird die Einwohnerzahl in Westdeutschland bis 2020 um rund 2 Mill. auf 69,5 Mill. zunehmen, anschließend jedoch bis 2050 auf knapp 65 Mill. sinken. In Ostdeutschland wird die Zuwanderung aus dem Ausland bis 2020 gerade ausreichen, den natürlichen Bevölkerungsrückgang und den weiteren Wegzug nach Westdeutschland auszugleichen. Danach verringert sich auch hier die Bevölkerungszahl bis auf 14 Mill. im Jahre 2050. In Deutschland insgesamt liegt die Einwohnerzahl dann bei 79 Mill. In der Variante IIB mit höheren Zuzügen und konstant steigender Lebenserwartung wird die Einwohnerzahl in Deutschland auch langfristig nicht unter das gegenwärtige Niveau fallen: In Ostdeutschland wird nach diesen Berechnungen die Einwohnerzahl im Jahre 2050 knapp unter dem heutigen Stand liegen, während in Westdeutschland mit rund einer Million mehr Einwohnern (68,5 Mill.) gerechnet wird. Obwohl beide Varianten am Ende des Prognosezeitraums deutliche Unterschiede im Bevölkerungsniveau aufweisen, sind die Verschiebungen in der Altersstruktur nahezu gleich. Von der Alterung der Gesellschaft wird Ostdeutschland stärker betroffen sein als Westdeutschland. Der Altenquotient, d. h. die Relation der Zahl der 65-Jährigen und Älteren bezogen auf die Zahl der 20- bis 64-Jährigen, steigt in Westdeutschland von 28 % auf rund 54 %, in Ostdeutschland von 28 % auf 62 % (IA) bzw. 63 % (IIB).
    Keywords: ddc:330 ; Bevölkerungsprognose ; Bevölkerungsentwicklung ; Ostdeutschland ; Westdeutsche Bundesländer ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Die Zahl der Personen im Erwerbsalter wird in Deutschland zwar von 2012 an merklich zurückgehen, dieser demographische Effekt wird aber kompensiert durch eine weiter zunehmende Erwerbsbeteiligung. Die schrittweise Erhöhung des regulären Rentenzugangsalters auf 67 Jahre, das Auslaufen des Altersteilzeitgesetzes und die restriktive Handhabung von Erwerbsminderungsrenten werden dazu führen, dass Ältere länger im Arbeitsleben bleiben. Hinzu kommt der anhaltende Trend zunehmender Erwerbsbeteiligung der Frauen, insbesondere in Westdeutschland. In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der Erwerbspersonen sogar weiter zunehmen, und auch im Jahr 2025 wird sie mit fast 42 Millionen noch leicht über dem heutigen Niveau liegen. Rein quantitativ ist also in absehbarer Zeit nicht mit einer Verknappung des Arbeitsangebots zu rechnen. Die Verschiebungen in der Altersstruktur der Erwerbspersonen machen aber erhebliche Veränderungen im Arbeitsleben und im Bereich der Weiterbildung erforderlich. In der ferneren Zukunft - nach 2025 - wird der demographische Effekt die Oberhand gewinnen. Bis 2050 dürfte die Zahl der Erwerbspersonen auf knapp 34 Millionen zurückgehen. Bei relativ hohen Nettozuwanderungen - 200 000 Personen pro Jahr - würden dem Arbeitsmarkt gut 37 Millionen Personen zur Verfügung stehen.
    Keywords: ddc:330 ; Erwerbstätigkeit ; Bevölkerungsprognose ; Alternde Bevölkerung ; Erwerbstätigkeit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Bis 2020 wird die Zahl der Pflegebedürftigen um mehr als ein Drittel steigen; bis 2050 wird sie sich sogar mehr als verdoppelt haben. Dies geht auf die in die Jahre kommenden "Baby-Boomer" sowie die weiterhin steigende Lebenserwartung zurück. Außerdem wurde erst kürzlich der Kreis der Anspruchsberechtigten der Pflegeversicherung um die (bislang lediglich hilfsbedürftigen) Demenzkranken erweitert. Ganz ohne Zweifel stellt dies für die pflegenden Familienangehörigen eine Entlastung dar. Gleichzeitig wird hierdurch der allgemeine Finanzbedarf der Pflegeversicherung erheblich gesteigert. Dem könnte das zeitliche Hinausschieben von Pflegebedürftigkeit etwa durch gesundheitsbewusstes Verhalten, medikamentöse Behandlung, Präventionsmaßnahmen, Rehabilitation und technische Hilfsmittel entgegenwirken. Dennoch wird eine deutliche Zunahme der Zahl der Pflegebedürftigen nicht zu verhindern sein.
    Keywords: I11 ; I12 ; ddc:330 ; Ageing populations ; Need for long term care ; Bevölkerungsentwicklung ; Alternde Bevölkerung ; Gesundheit ; Ältere Menschen ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Langfristig sinkende Einwohnerzahlen und die demographische Entwicklung lassen die Bedeutung Älterer für die Inlandsnachfrage in Deutschland steigen. Haushalte von älteren Personen fragen nicht grundsätzlich andere Güter und Dienste nach als Haushalte von Jüngeren, jedoch unterscheidet sich ihre Zusammensetzung deutlich. Allein demographisch bedingt nehmen die gesamtwirtschaftlichen Konsumausgaben bis 2020 zu, anschließend fallen sie jedoch bis 2050 unter das Ausgangsniveau. Hier schlagen sich die geringeren Einkommen der Rentnerhaushalte nieder. Werden allerdings künftige Ein- kommenssteigerungen und Veränderungen im Konsumverhalten berücksichtigt, ist nicht nur mit einer Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Konsumausgaben, sondern auch mit einer merklichen Verschiebung in der Struktur der konsumierten Güter und Dienste zu rechnen. An Bedeutung gewinnen neben der Gesundheitspflege vor allen Güter und Dienste in den Bereichen Freizeit, Beherbergung, Innenausstattung und Bildung.
    Keywords: E21 ; J11 ; J14 ; ddc:330 ; Demographic change ; Consumption structure ; Consumption of the elderly ; Privater Konsum ; Ältere Menschen ; Prognose ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Seit der letzten Bevölkerungsvorausschätzung des DIW Berlin im Jahr 2004 haben sich zwei Parameter entscheidend verändert: Die gesetzliche Neuregelung der Zuwanderung hat seit 2005 zu einem starken Rückgang der Zuzüge geführt, vor allem bei Spätaussiedlern und Asylbewerbern, und eine Bereinigung des Ausländerzentralregisters ergab eine um mehr als eine halbe Million geringere Zahl von Ausländern am Jahressende 2004. Die hier vorgelegten Bevölkerungsvorausschätzungen zeigen, wie sich diese Änderungen auf die Bevölkerungsentwicklung langfristig auswirken könnten. Es wurden verschiedene Varianten berechnet, die sich in den Annahmen über Wanderungen und die mittlere Lebenserwartung unterscheiden sowie die Korrektur des Ausländerbestandes übernehmen bzw. nicht übernehmen. Der Effekt der Bereinigung des Ausländerzentralregisters schwächt sich im Laufe des Vorausschätzungszeitraums auf nur noch 0,3 bis 0,4 Millionen Personen ab. Wichtiger für die Entwicklung von Zahl und Altersstruktur der ausländischen Bevölkerung sowie der Einwohnerzahl insgesamt sind die Annahmen über die Höhe der Nettowanderung. Je nach unterstellter Wanderung und Lebenserwartung wird die Einwohnerzahl in Deutschland bis 2050 entweder auf 69,6 Millionen zurückgehen (Wanderungssaldo von 100 000 Personen jährlich und abgeschwächte Zuwachsrate der Lebenserwartung) oder mit 80,3 Millionen etwa auf dem heutigen Stand bleiben (Wanderungssaldo von 270 000 Personen jährlich und konstante Zuwachsrate der Lebenserwartung). Dies macht deutlich, in welch starkem Maße Vorausschätzungen der Einwohnerzahl von der Wahl der Annahmen abhängen. Für beide Pfade lassen sich vor dem Hintergrund vergangener Entwicklungen und absehbarer Trends plausible Begründungen finden. Dabei ist es durchaus wahrscheinlich, dass der gegenwärtig starke Rückgang des Wanderungssaldos nur vorübergehend ist und sein erneuter Anstieg auf das langfristige Mittel von 200 000 Personen jährlich erfolgt. Das Ergebnis der mittleren Varianten der vorliegenden Berechnungen, ein relativ moderater Rückgang der Einwohnerzahl Deutschlands auf rund 76 Millionen im Jahr 2050 hat damit große Plausibilität.
    Keywords: J11 ; ddc:330 ; Demographic forecast ; Bevölkerungsentwicklung ; Bevölkerungsprognose ; Ausländer ; Fertilität ; Sterblichkeit
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Die Zahl der Personen im Erwerbsalter wird in Deutschland zwar von 2012 an merklich zurückgehen, dieser demographische Effekt wird aber kompensiert durch eine weiter zunehmende Erwerbsbeteiligung. Die schrittweise Erhöhung des regulären Rentenzugangsalters auf 67 Jahre, das Auslaufen des Altersteilzeitgesetzes und die restriktive Handhabung von Erwerbsminderungsrenten werden dazu führen, dass Ältere länger im Arbeitsleben bleiben. Hinzu kommt der anhaltende Trend zunehmender Erwerbsbeteiligung der Frauen, insbesondere in Westdeutschland. In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der Erwerbspersonen sogar weiter zunehmen, und auch im Jahr 2025 wird sie mit fast 42 Millionen noch leicht über dem heutigen Niveau liegen. Rein quantitativ ist also in absehbarer Zeit nicht mit einer Verknappung des Arbeitsangebots zu rechnen. Die Verschiebungen in der Altersstruktur der Erwerbspersonen machen aber erhebliche Veränderungen im Arbeitsleben und im Bereich der Weiterbildung erforderlich. In der ferneren Zukunft - nach 2025 - wird der demographische Effekt die Oberhand gewinnen. Bis 2050 dürfte die Zahl der Erwerbspersonen auf knapp 34 Millionen zurückgehen. Bei relativ hohen Nettozuwanderungen - 200 000 Personen pro Jahr - würden dem Arbeitsmarkt gut 37 Millionen Personen zur Verfügung stehen.
    Keywords: J11 ; J21 ; ddc:330 ; Demographic forecast ; Labour force participation ; Labour force development ; Erwerbstätigkeit ; Bevölkerungsprognose ; Altersstruktur ; Erwerbstätigkeit ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Keywords: ddc:330 ; Ageing populations ; Need for long term care ; Pflegeberufe ; Fachkräfte ; Europa
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2017-02-22
    Description: Deutschland hatte, wie viele andere europäische Staaten, zwischen 2000 und 2008 eine Zunahme des Arbeitskräfteangebotes zu verzeichnen. Getrieben wurde diese Entwicklung durch die weitere Steigerung der Erwerbsbeteiligung vornehmlich der Älteren. Besonders stark zugenommen hat die Erwerbsbeteiligung bei den über 64-Jährigen. Begleitet wurde diese Entwicklung durch eine - wenn auch nur leichte Zunahme des Teilzeitbeschäftigtenanteils und einer gesamtwirtschaftlichen Erhöhung des Anteils temporärer Beschäftigungsverhältnisse, wovon Ältere jedoch kaum betroffen waren. Inwieweit sich die Rezession auf den Arbeitsmarkt und das künftige Arbeitskräfteangebot auswirkt, ist ungewiss. Einerseits hält der Druck an, länger im Erwerbsleben zu verbleiben, andererseits ist damit zu rechnen, dass mit zunehmend schlechter werdender wirtschaftlicher Lage sich die Älteren entmutigt vom Arbeitsmarkt zurückziehen.
    Keywords: J21 ; G28 ; ddc:330 ; Activity rates ; Part-time work ; Temporary employment ; Ältere Arbeitskräfte ; Arbeitsmarktintegration ; Beschäftigungsfähigkeit ; Arbeitsmarktpolitik ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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