ALBERT

All Library Books, journals and Electronic Records Telegrafenberg

feed icon rss

Your email was sent successfully. Check your inbox.

An error occurred while sending the email. Please try again.

Proceed reservation?

Export
  • 1
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Der Bericht konzentriert sich auf eine Situationsanalyse der ostdeutschen Wirtschaft in folgenden Bereichen: Landwirtschaft, Industrie, Baugewerbe, Dienstleistungsunternehmen und öffentliche Verwaltung. Die Energiewirtschaft soll später einbezogen werden. Der Bericht folgt weitgehend dem Muster des ersten Zwischenberichts. Die Institute legen, wie schon im ersten Bericht, Ergebnisse einer Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für Ostdeutschland vor. Obwohl sich das Rechenwerk inzwischen auf Angaben des Statistischen Bundesamtes für das 2. Halbjahr 1990 stützen kann, ist seine Datenbasis noch recht schmal. Die in Tabelle 3 ausgewiesenen Zahlen sind als Größenordnungen zu verstehen; sie können noch nicht jene Genauigkeit beanspruchen, wie sie in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für Westdeutschland erreicht ist.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Tübingen: Mohr | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftspolitik ; Politische Integration ; Föderalismus ; Internationale wirtschaftspolitische Koordination ; EU-Staaten ; EWR-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:book
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 3
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Table of Contents: I. External Challenges 12 1. The Transformation of Central and Eastern Europe 12 a. Trends in Central and Eastern Europe's Emerging Market Economies (EMEs) 12 b. The Impact on Germany 14 c. Political Consequences 14 2. Migration Pressures 16 a. The European Perspective 16 b. The German Perspective 18 c. Some Policy Issues 21 3. The Multilateral Trading System 22 a. Rising Tide of Protectionism 22 b. The German Trade Policy Stance 23 c. Perspectives 24 4. Industrial Policy 25 a. The Recent Controversy 25 b. The Record of Interventions 27 c. Future Prospects 28 5. The Adjustment of Agriculture 29 a. Global Prospects 29 b. The Reform of the Common Agricultural Policy (CAP) 30 6. European Integration 32 a. Monetary Union 32 b. Financial Markets 34 c. EC Initiatives on Social Policy 36 II. Internal Challenges 40 1. German Unification 40 a. The Rising Fiscal Burden 40 b. Economic Dualization 41 c. Digression: The "Treuhand" Record and Prospects 42 d. New Regional Growth Patterns 43 e. Political Pragmatism 45 2. Demography and the Welfare State 46 a. Facts and Forecasts 46 b. Implications for the Welfare State 50 3. Labour Markets and Collective Bargaining 52 a. Trends and Developments 52 b. The Future of Unionism 53 HI. Resources and Infrastructure 55 1. Energy and the Environment 55 a. Energy and Environmental Policy in the EC and in Germany 55 b. The Eastern German Energy Market and Environmental Targets 57 2. Transport 57 a. General Trends in Europe 57 b. The German Situation 59 c. Policy: Consensus and Controversies 60 d. Supranational Matter: The Role of the EC 61
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftspolitik ; Wirtschaftsprognose ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Der Bundesminister ßr Wirtschaft hat mit Schreiben vom 19. Oktober 1990 dem Deutschen Institut ßr Wirtschaftsforschung, Berlin, und dem Institut ßr Weltwirtschaft, Kiel, einen Forschungsauftrag mit dem Titel "Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland " erteilt. Dabei sollen in vierteljährlicher Folge kurze Berichte geliefert werden. Die Institute legen hiermit ihren vierten Bericht vor. * Nach wie vor ist die Datenlage unbefriedigend. Das statistische Berichtssystem in Ostdeutschland befindet sich noch in der Umstellungsphase. Die Institute müssen deshalb versuchen, die Lücken auf unkonventionelle Weise zu schließen. Das geschieht vor allem durch mündliche und schriftliche Befragungen von ost- und westdeutschen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, staatlichen Stellen und gesellschaftlichen Organisationen sowie durch Auswertung der Fach- und Tagespresse. Der Bericht konzentriert sich auf eine Situationsanalyse der ostdeutschen Wirtschaft in folgenden Bereichen: Landwirtschaft, Energiewirtschaft, Industrie, Baugewerbe, Dienstleistungsunternehmen und öffentlicher Sektor. Darüber hinaus werden verschiedene Spezialthemen behandelt.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Nachwachsende Rohstoffe scheinen verschiedene wünschenswerte Eigenschaften auf ideale Weise zu verbinden: Sie substituieren Rohstoffe aus endlichen Lagerstätten und helfen damit, befürchtete Knappheiten zu vermeiden; die aus ihnen hergestellten Produkte gelten wegen der leichten Abbaubarkeit als entsorgungsfreundlich; bei thermischer Verwertung tragen sie dazu bei, daß die Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre gedrosselt wird, und nicht zuletzt könnten sie den bedrängten Bauern neue Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Daß nachwachsende Rohstoffe ihre große Bedeutung trotzdem weitgehend verloren haben, liegt vor allem an dem niedrigen Preis des Universalrohstoffs Öl, den großen Fortschritten in der synthetischen Chemie, aber auch an der Agrarpolitik, die der Produktion von Nahrungsmitteln Priorität einräumte. Um den Vorteilen nachwachsender Rohstoffe mehr Geltung zu verschaffen, hat die Politik in jüngerer Zeit die Verwendungsnachteile für Agrarrohstoffe abgebaut. Als aber lediglich bei Stärke und Zucker die Nachfrage stieg, wurde mit umweltpolitischer Begründung ein ganzes Bündel zusätzlicher Subventionen eingeführt. Hierzu zählen z.B. neben der Forschungsförderung der Verzicht auf die Mineralölsteuer bei der Verwendung von Alkohol oder Ölen als Treibstoff und vor allem die 1992 im Rahmen der Agrarreform eingeführte Erlaubnis, auf "stillgelegten" Ackerflächen nachwachsende Rohstoffe anzubauen. Dieses Bündel neuer Subventionen hat u.a. dazu geführt, daß 1994 erstmals große Flächen mit Raps zur Produktion von "Biodiesel" bebaut wurden und dieser Treibstoff an verschiedenen Tankstellen angeboten wird. Die Subventionen addieren sich zu annähernd 1,30 DM je Liter. Dies reicht aus, um bei einem Dieselölpreis von etwa 0,40 DM/Liter (vor Steuern) konkurrenzfähig zu sein. Die Begründung der neuen Subventionen mit Umweltvorteilen ist allerdings wenig überzeugend, würde doch ein gesamtwirtschaftlich effizienter Einsatz von Instrumenten verlangen, daß jener Weg beschriften wird, der — bei gegebenem Einkommensverzicht — den größten umweltpolitischen Nutzen verspricht. Diesen herauszufinden sollte dem Markt überlassen werden, nachdem der Staat die Rahmendaten z.B. in Form einer CO2-Steuer oder von Emissionslizenzen gesetzt hat. Die Produktion von Rapsöl in der EU und dessen Verwendung als Motortreibstoff ist nachweislich einer der kostenträchtigsten Wege zur Reduzierung der CC〉2-Emissionen und zudem nicht unproblematisch bezüglich anderer Klimagase und der angestrebten allgemeinen Extensivierung der Agrarproduktion. Die von der EU, der Bundesregierung und den Ländern bezüglich nachwachsender Rohstoffe ergriffenen Maßnahmen sind nicht zieladäquat und stützen somit den Verdacht, daß umweltpolitische Argumente nur vorgeschoben sind. Tatsächlich geht es, wie traditionell in der Agrarpolitik, um den Schutz landwirtschaftlicher Arbeitsplätze. Dies ist volkswirtschaftlich teuer und kann, wegen der insbesondere bei Ölsaaten absehbaren Produktionssteigerungen, zu neuen internationalen Handelskonflikten führen.
    Keywords: ddc:330 ; Bioenergie ; Nachwachsender Rohstoff ; Agrarsubvention ; Wirkungsanalyse ; EU-Staaten ; Landwirtschaft
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer | ZBW – Leibniz Information Centre for Economics Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-05
    Keywords: ddc:330 ; EU-Agrarpolitik ; Reform ; EU-Erweiterung ; Wirkungsanalyse ; Allokationseffizienz ; Bodenrente ; Ländliche Entwicklung ; Einkommensverteilung ; Agrareinkommen ; Außenhandelsliberalisierung ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Die EG-Agrarreform von 1992 setzt den schon durch die Reform von 1988 eingeschlagenen Weg in eine bürokratisch reglementierte Agrarwirtschaft fort. Den Landwirten wird die Freiheit zu unternehmerischer Entscheidung mit großzügigen, flächen- und tierbezogenen Transfers abgekauft, die als Kompensation für begrenzte administrative Preissenkungen geleistet werden. Die Zeche zahlt der europäische Verbraucher und Steuerzahler in Form weiterhin überhöhter Agrarpreise und eines weiter kräftig expandierenden EG-Agrarhaushalts. Im Vergleich zu einer marktwirtschaftlichen Reform führt der tatsächlich eingeschlagene Weg zu schwerwiegenden gesamtwirtschaftlichen Einkommensverlusten. So ist eine bürokratische Produktionslenkung durch Produktionsquoten, prämierte Flächenstillegung und Extensivierungsvorschriften einer marktwirtschaftlichen Lösung mit Leistungsanreizen unterlegen. Hinzu kommen kaum übersehbare Kosten der bürokratischen Durchsetzung und Kontrolle, die auch in dem Aufbau eines "Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems" ihren Ausdruck finden, mit dessen Hilfe der "gläserne" Bauernhof Wirklichkeit wird, ohne daß Subventionsbetrug letztlich verhindert werden kann. Zeitlich unbefristete Kompensation von Preissenkungen durch Transferzahlungen schafft neue Vermögenstitel, die die ökonomischen Quasi-Renten aus Bodeneigentum oder Produktionsrechten festschreiben oder sogar ausweiten. Dies wird noch dadurch verstärkt, daß Extensivierung und Aufforstung prämiert werden, an sich wünschenswerte Aktivitäten, die jedoch gleichzeitig durch überhöhte Agrarpreise gebremst werden. Unter dynamischen Gesichtspunkten werden "für eine Marktwirtschaft geradezu selbstzerstörerische Anreize geschaffen, indem das "rent-seeking" der Interessengruppen dauerhaft belohnt wird. Das Reformpaket eröffnet den Landwirten die Möglichkeit, nachwachsende Rohstoffe auf "stillgelegten" Flächen anzubauen. Da dies unbeschadet der Prämie für die "Stillegung" in Höhe von 751 DM/ha (BRD: 1994) erlaubt ist, wird hiermit eine neue Subventionsrunde eingeläutet, denn nun wird auch noch der Anbau von Nichtnahrungsmitteln subventioniert. Der im Rahmen der Uruguay-Runde ausgehandelte Kompromiß (Blair-House-Übereinkommen) wird von Frankreich erneut in Frage gestellt, obwohl die hierin enthaltenen Abmachungen über die Einschränkung der EG-Agrarexporte und Exportsubventionen kaum über die Ziele der EG-Agrarreform hinausgehen. Dieses Abkommen kann nicht als Meilenstein auf dem Wege zu einem freien Agrarhandel angesehen werden, sollte aber akzeptiert werden, da es eine Stärkung der international wettbewerbsfähigen Standorte erwarten läßt. Außerdem könnte es dazu beitragen, ein Scheitern der Uruguay-Runde abzuwenden. Den Bedenken Frankreichs sollte nicht durch ein Nachkarten begegnet werden, sondern durch das Angebot der Bundesrepublik, sofort mit dem Abbau EG-interner Wettbewerbsverzerrungen zu beginnen. Hierzu zählen neben der Unterstützung der deutschen Landwirte durch Kompensationszahlungen für Wechselkursänderungen alle Reglementierungen, die den grenzüberschreitenden Standortwettbewerb beeinträchtigen, mit dem gemeinsamen Binnenmarkt nicht vereinbar sind und vor allem Frankreich als flächenreiches Land benachteiligen.
    Keywords: ddc:330 ; Agrarpolitik ; Reform ; Agrarsubvention ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Die EG-Gipfelbeschlüsse zur Agrar- und Haushaltspolitik vom Februar 1988 sollen nach Einschätzung der Regierungschefs eine Wende markieren, die aus der schon chronischen Agrar- und Haushaltskrise führen und die beabsichtigte europäische Integration vorantreiben soll. Die vorliegende Analyse der Beschlüsse kommt zu eher gegenteiligen Ergebnissen. Die Erweiterung des Einnahmenrahmens hat 1988 erneut eine sprunghafte Ausweitung des EG-Haushalts zur Folge. Die Garantieausgaben für Agrarprodukte, auf die 1987 zwei Drittel der Gesamtausgaben entfielen, nehmen mit 19 vH wiederum kräftig zu, obwohl wichtige Folgekosten der Preisstützung in den allgemeinen Haushalt verlagert wurden. Der fortgesetzte Anstieg der Garantieausgaben muß als Mißerfolg gewertet werden, da hiermit vor allem Exportsubventionen, Destillations- und Verfütterungsbeihilfen finanziert werden, die bei stärkerer Orientierung an Weltmarktpreisen weitgehend vermeidbar wären. Die beschlossene Stabilisatorenregelung läßt allenfalls eine Abschwächung des Ausgabenanstiegs erwarten, führt andererseits aber zu einer noch stärkeren Bürokratisierung der Agrarmärkte. Es wurden neue Subventionen in Form von Flächenstillegungsprämien, einer Vorruhestandsregelung für ältere Landwirte und Einkommensübertragungen beschlossen. Schon die angeführten Begründungen zu diesen als Anpassungshilfen bezeichneten Maßnahmen sind weitgehend inkonsistent und stehen im Widerspruch zu gesamtwirtschaftlichen Zielen. Die volkswirtschaftlichen Einkommensverluste infolge der EG-Agrarpolitik werden weiter zunehmen, da die Maßnahmen entgegen der erklärten Absicht keineswegs produktionsneutral sind. Zum einen wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit der nichtlandwirtschaftlichen Sektoren durch neue Subventionen an die Landwirtschaft zusätzlich beeinträchtigt; zum anderen führt die national divergierende Ausgestaltung der gemeinsamen Beschlüsse zu einer falschen Standortausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion innerhalb der EG. Die neuen Maßnahmen begünstigen verteilungspolitisch im ersten Schritt vor allem Landwirte, im Endeffekt aber - wie die Produktpreissubventionen - überwiegend Bodeneigentümer, die nur zum Teil Landwirte sind oder bleiben werden. Obwohl durch die geplanten Prämienzahlungen mitunter Beträge von 20 000-30 000 DM je Begünstigten und Jahr erreicht werden können, wird kein Bedürftigkeitsnachweis verlangt. Ordnungspolitisch ist zu bemängeln, daß die Reglementierung des Agrarsektors auf allen Ebenen zügig weiter ausgebaut wird. Außerdem werden vor allem durch die in der Bundesrepublik geplante Umwandlung der Vorruhestandsregelung in eine Dauerlösung neue Besitzstände geschaffen, die noch schwerer rückführbar erscheinen als das überhöhte Preisniveau.
    Keywords: ddc:330 ; Agrarpolitik ; Öffentlicher Haushalt ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Die europäische Agrarpolitik führt zu schwerwiegenden Effizienzverlusten und hat Verteilungswirkungen, die gesamtwirtschaftlich kaum zu rechtfertigen sind. Anlaß für neuerliche Reformvorschläge der Kommission sind aber nicht diese Mängel der heutigen Politik, sondern die geplante EU-Erweiterung und daraus resultierende finanzielle Belastungen sowie 1999 anstehende WTO-Verhandlungen über eine weitere Handelsliberalisierung. Die im Rahmen der Agenda 2000 unterbreiteten Reformvorschläge sehen bei einigen Produkten zwar weitere administrative Preissenkungen vor; diese sollen aber, wie schon nach der Reform von 1992, durch steigende flächen- oder tierbezogene direkte Transfers kompensiert werden, wenn auch nicht in voller Höhe. Insgesamt sollen diese Direktzahlungen weiter ausgeweitet werden, obwohl eine stichhaltige ökonomische Begründung fehlt und z.B. in Deutschland schon 1995/96 die staatlichen Zahlungen an die Landwirtschaft etwa doppelt so hoch waren wie deren am Markt erwirtschaftete Einkommen. Anders als von politischer Seite behauptet, kommen die enormen Haushaltstransfers und die zusätzlichen Verbrauchertransfers, die eine Folge erhöhter Preise sind, nur zum geringeren Teil den wirtschaftenden Landwirten zugute. Abgesehen davon, daß als Folge der komplizierten und z.T. widersprüchlichen Anreize ein erheblicher Teil als Sickerverlust oder durch Betrug verlorengehen dürfte, führt der überwiegende Teil der von Landwirten empfangenen Transfers nur zu einer Erhöhung der Einkommen von Bodeneigentümern. Berücksichtigt man, daß in Deutschland mehr als die Hälfte der Fläche als Pachtland bewirtschaftet wird — mit deutlich steigender Tendenz — und daß der ganz überwiegende Teil der verpachteten Fläche Personen außerhalb der Landwirtschaft gehört, so wird die Fragwürdigkeit der gesamten Transferzahlungen deutlich. Da die hohen direkten Transferzahlungen inzwischen auch politisch Anstoß erregen, wird in der Agenda 2000 deren generelle Bindung an Umweltleistungen von Landwirten vorgeschlagen. Damit werden aber zwei völlig unterschiedliche Tatbestände vermischt: das Kompensationsziel und die Reduzierung von Umweltproblemen. Zwar wird nicht bezweifelt, daß punktuell ein Bedarf an weniger (intensiver) Landbewirtschaftung besteht, die dann gezielt honoriert werden kann; großenteils sind entsprechende Konflikte aber gerade eine Folge des Agrarschutzes. Der Abbau des Preisschutzes und die Begründung von Transferzahlungen mit daraus resultierenden positiven Umweltleistungen ist nicht gerechtfertigt und führt wiederum nur zur Erhöhung der Bodenrenten, also leistungsloser Einkommen. Sachgerecht wäre es, auch im Hinblick auf EU-Erweiterung und WTO-Verhandlungen, sowohl den Preisschutz als auch die Kompensationszahlungen vollständig abzubauen, da eine ökonomische Begründung wie z.B. Marktversagen fehlt. Würde man dabei einen Anpassungszeitraum von 5-7 Jahren zubilligen, so wäre auch dem Anspruch von Unternehmern auf Vertrauensschutz Genüge getan. Dies gilt zumindest dann, wenn man Parallelen zu anderen Sektoren zieht, in denen sich der Strukturwandel gravierend beschleunigt hat.
    Keywords: ddc:330 ; EU-Agrarpolitik ; Agrarreform ; Agrarsubvention ; Umweltpolitik ; Wirkungsanalyse ; Bodenrente ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Die deutsche Vereinigung hat für die ganz überwiegend in Produktionsgenossenschaften organisierte Landwirtschaft der ehemaligen DDR eine grundlegende Änderung der Rahmenbedingungen gebracht: Genossenschaftliches Eigentum muß bis Ende 1991 in Privateigentum überführt werden, und die Betriebe sind in Gesellschaften nach westlichem Recht umzuwandeln. Betriebswirtschaftlich hat man sich an völlig andere Preisstrukturen und — durch inzwischen verfügbare Produktionsmittel — an neue Produktionstechniken anzupassen. Die wesentlichen Ursachen der kritischen Liquiditäts- und Rentabilitätslage vieler Betriebe liegen neben noch vorhandenen produktionstechnischen Defiziten in - einer noch ungenügenden Reduzierung des Bestands an Arbeitskräften, - teilweise hohen Altschulden und drohendem Kapitalentzug durch Abfindungsansprüche ausscheidender Mitglieder sowie - Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung infolge der nach Einschätzung von Kreditgebern, geringen Bonität. Welche Betriebsstrukturen sich in den neuen Ländern entwickeln und wie sich die Produktion regional (vor allem zwischen Ost und West) verteilt, sollte durch Wettbewerb entschieden werden. Die Politik verhält sich in diesem Wettbewerb nicht neutral: Betriebsneugründer werden gegenüber bestehenden (landwirtschaftlichen) Produktionsgenossenschaften oder deren Nachfolgegesellschaften begünstigt. Hinzu kommt die Gefahr, daß durch die Struktur der Förderung relativ kleine Betriebseinheiten entstehen, die nur eine geringe Rentabilität aufweisen. Aus regionaler Sicht werden die neuen Länder durch niedrige Produktionsquoten bei Zucker und Milch und eine massive Subventionierung vor allem kleinbäuerlicher Strukturen und Grenzstandorte im Westen benachteiligt. Wesentlich für einen schnellen Aufholprozeß in den neuen Ländern ist angesichts des akuten Mangels an Kapital und landwirtschaftlichen Unternehmern, daß die Boden- und Pachtpreise niedrig liegen. Fast alle strukturpolitischen Eingriffe, insbesondere Ausgleichszulagen für benachteiligte Standorte und die Flächenstillegung, wirken dem jedoch entgegen. 9 Eine effiziente Betriebsstruktur im Osten kann auch ohne einen Katalog komplizierter Fördermaßnahmen erreicht werden. Im Hinblick auf den akuten Kapitalmangel und die Notwendigkeit, auch in der Landwirtschaft den Aufholprozeß zu fördern, wäre ein einheitlicher Investitionszuschuß von z.B. 20 vH vertretbar. Zu empfehlen ist eine schnelle Privatisierung der noch im Besitz der Treuhand befindlichen Ackerflächen von 1,4 Mill. ha sowie der schnelle Abbau der Struktur-, regional- und sozialpolitisch motivierten Maßnahmen in den alten Bundesländern.
    Keywords: ddc:330 ; Landwirtschaft ; Agrarpolitik ; Wirtschaftliche Anpassung ; Neue Bundesländer
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
Close ⊗
This website uses cookies and the analysis tool Matomo. More information can be found here...