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  • 1
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Zu viele Autos, Staus in den Innenstädten, schlechte Luft, hohe Schadstoffemissionen: In vielen Städten und Kommunen droht ein Verkehrskollaps. Neue Verkehrskonzepte werden dringend benötigt. In einigen Städten werden unterschiedliche Ansätze verfolgt, um den privaten Autoverkehr in den Innenstädten zu beschränken. In der Diskussion sind Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, die Einführung einer City-Maut oder die Einrichtung eines kostenlosen öffentlichen Nahverkehrssystems. Wie könnte ein Verkehrskonzept der Zukunft gestaltet werden? Günter Knieps, Universität Freiburg, plädiert für einen ganzheitlichen Ansatz, der in der Integration von modernen Informations- und Kommunikationsdiensten (ICT) mit den städtischen Infrastrukturen liegt. Nutze man die Potenziale für ICT-basierte shared Mobilitätsdienstleistungen, könnten Anreize für eine Abkehr von individualisiertem Pkw-Verkehr gesetzt werden. Gleichzeitig gelte es auch, die Möglichkeiten des schienengebundenen hochkapazitätsfähigen Verkehrs für ICT-basierte Mobilitätsdienstleistungen auszuschöpfen. Thomas Griese, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, sieht in Fahrverboten keine Dauerlösung für saubere Mobilität. Wichtig sei ein neues Verständnis von Individualmobilität. Hierzu gehöre nicht nur der Pkw, sondern auch der Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Auch André Grüttner und Oliver Rottmann, Universität Leipzig, schlagen eine Gesamtstrategie statt unkoordinierter Einzelmaßnahmen vor. Ein kostenfreier ÖPNV erscheine daher wenig zielführend. Für Hans-Wilhelm Schiffer, RWTH Aachen, ist ein entscheidender Hebel zur Begrenzung der CO2-Emissionen die Sektorenkopplung. Das heißt, den zunehmend erneuerbar erzeugten Strom nicht nur zur Bereitstellung von Wärme für Gebäude, sondern vermehrt auch zum Antrieb von Fahrzeugen zu nutzen. Gernot Sieg, Universität Münster, findet die First-best-Lösung städtischer Verkehrsprobleme in einer entfernungsabhängigen Straßenbenutzungsgebühr, die zeitlich gestaffelt alle Externalitäten wie Stau, Lärm und Luftschadstoffe internalisiert. Und auch David Stadelmann, Universität Bayreuth, spricht sich für eine Verkehrsmengenlenkung mittels einer City-Maut aus. Heiner Monheim, Universität Trier, bevorzugt einen Gesamtverkehrs­plan mit weniger Autos, selektiver Autonutzung und einem Ausbau des Umweltverbundes.
    Keywords: L91 ; L92 ; R41 ; ddc:330 ; City-Maut ; Mobilität ; Verkehrspolitik ; Verkehrsinfrastruktur ; Öffentlicher Nahverkehr
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 2
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Im April dieses Jahres überraschte Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, mit dem Vorschlag, zur Finanzierung der nötigen Infrastruktursanierung eine Sonderabgabe von allen Nutzern zur Wartung und zur Reparatur der Straßen zu verlangen. Ist dieser geplante Sonderfonds ein sinnvolles Finanzierungsinstrument? Nach Ansicht von Gernot Sieg, Universität Münster, verschärfen eine Sonderabgabe und ein Sonderfonds »Reparatur Deutschland« die Anreize, die zum Unterfinanzierungsproblem geführt haben. Eine Vignette dagegen könne, gekoppelt mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft zu einem Bundesfernstraßenfonds, das Problem des Verfalls der Bundesfernstraßen lösen. Zudem würden die Autofahrer durch die Vignette »lernen«, dass man für die Nutzung von Autobahnen bezahlen müsse. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Ist die »Umsonst-Mentalität« beendet, dann sind die nächsten Schritte zur auslastungs- und entfernungsabhängigen Maut politisch einfacher durchsetzbar. Für Bernhard Wieland, Technische Universität Dresden, besteht der Charme des Albigschen Vorschlags in der vergleichsweise raschen Realisierbarkeit, denn dass umgehend gehandelt werden müsse, darin seien sich alle Kommissionen und Experten einig. Eine Ausweitung der Lkw-Maut oder die Einführung einer auch nur rudimentär räumlich und zeitlich differenzierten Pkw-Maut erfordere einen längeren Zeitraum. Günter Knieps, Universität Freiburg, sieht die Zeit reif für eine »intelligente« Pkw-Maut. Eine zeitraumbezogene Vignettenlösung gehe das Stauproblem nicht an. Ein aktives Engpassmanagement auf Straßeninfrastrukturen mache es erforderlich, sämtliche Fahrzeuge, Lkw und Pkw, einzubeziehen und gleichzeitig eine auslastungsabhängige zeitlich und örtlich variierende Maut zu erheben. In der Vergangenheit scheiterten Überlegungen, auslastungsabhängige Benutzungsgebühren im Straßenverkehr zu erheben, an den technischen Möglichkeiten. In den letzten Jahren sei aber
    Keywords: L92 ; R40 ; ddc:330 ; Straßenbenutzungsgebühr ; Verkehrsinfrastruktur ; Verkehrsinvestition ; Kraftfahrzeugverkehr
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 3
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Oxford, UK : Blackwell Publishing Ltd
    Kyklos 42 (1989), S. 0 
    ISSN: 1467-6435
    Source: Blackwell Publishing Journal Backfiles 1879-2005
    Topics: Sociology , Economics
    Notes: In the paper several reasons will be investigated why there is only partial deregulation in Germany and extensive deregulation in the U. S. Purely economic reasons such as economies of scale are shown to be of little help for understanding telecommunications policy in Germany as compared to the U. S. As an alternative, a politico-economic approach is presented. It is shown that institutional differences can help to understand the differences in deregulatory policy. In Germany, decisions on telecommunications deregulation are centralized on the federal level, whereas they are distributed on the federal and state level in the U. S. As consequence, a different interest group representation is prevailing in each country promoting deregulation in the U. S. and impeding deregulation in Germany. It is shown that the obstacles to deregulation in Germany might be overcome through an explicit compensation scheme embodying an entry tax on the one hand a price subsidy on the other.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
    Publication Date: 2013-05-22
    Description: In the U.S. paying for priority arrangements between Internet access service providers and Internet application providers to favor some traffic over other traffic is considered unreasonable discrimination. In Europe the focus is on minimum traffic quality requirements. It can be shown that neither market power nor universal service arguments can justify traffic quality regulation. In particular, heterogeneous demand for traffic quality for delay sensitive versus delay insensitive applications requires traffic quality differentiation, priority pricing and evolutionary development of minimal traffic qualities.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:conferenceObject
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  • 5
    Publication Date: 2018-09-05
    Description: Network neutrality regulations for the Internet have been discussed for about a decade. In Europe recent efforts have produced a proposal by the European Commission that envisages the introduction of a two-tiered Internet traffic regulation based on a regulatory market split between the markets for 'public' Internet traffic services and the markets for specialised services offering higher and ensured quality of data transmission. We argue that regulatory market splits are artificial and the proposed regulation of markets for Internet traffic services constitutes a regulatory fallacy.
    Keywords: ddc:330 ; Internet ; Internetnutzung ; Telekommunikationsnetz ; Netzregulierung ; EU-Staaten
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Recently the importance of public investment in the EU digital internal market has been increasingly stressed. The paper analyses how government subsidies for ICT investments should be assessed from an economic point of view. The focus is on the limits of financing ICT via usage-dependent user fees in broadband communication systems and in global navigation satellite systems. Both have the character of a General Purpose Technology (GPT), and they form the basis for a multitude of applications that are important in the 'App economy'.
    Keywords: L86 ; L88 ; L96 ; O31 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 7
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Soziale Netzwerke, Suchmaschinen und der Online-Handel zeichnen sich auf den ersten Blick dadurch aus, dass hier sehr große Unternehmen den Markt beherrschen. Ob dies aber zu Wettbewerbsbeschränkungen führt, wie digitale Märkte sinnvoll abzugrenzen und wie faire Marktbedingungen herzustellen sind, darüber diskutieren die Autoren des Zeitgesprächs.
    Description: Digital content and services providers like Alphabet (formerly Google) or Facebook have become an indispensable part of our everyday lives and are among the highest valued firms in the economy as a whole. Most digital markets are characterized by direct and indirect network effects and therefore also by so-called two-sided platforms. To date it is not clear to how much market power these firms actually possess, which is a prerequisite for a possible policy intervention. The authors discuss measuring market power within the existing European legal framework and propose new legal rules in the field of digital markets. As the limitations of current instruments such as the SSNIP test point out, new approaches for the analysis of markets in the context of Internet-based platforms are necessary. The authors prefer modifying competition law to sector-specific regulations of internet-based businesses. They also discuss the implications that the use of big data has on competition policy. The author Günter Knieps focusses on the network evolution of the future all-IP Internet, which should neither be disturbed by regulatory technology policy nor by network neutrality regulation.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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  • 8
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig von Ende Februar 2018 erlaubt Diesel- Fahrverbote. Damit hat sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Luftverschmutzung in Städten gerichtet. Die Durchsetzung eines Fahrverbots ist mit vielen Problemen behaftet. Nun werden Alternativen gesucht. Vorgeschlagen wurden ein Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr oder eine City-Maut - auch dies problematische Instrumente. Langfristig gibt es viele Optionen für intelligente und moderne Mobilitätskonzepte, die verschiedene Technologien und Organisationsformen nutzen. Das Ziel ist aber grundsätzlicher, Verkehr zu vermeiden, zu verlagern und verträglicher abzuwickeln. Dabei muss stets auf die Wechselwirkung verschiedener Maßnahmen geachtet und die Finanzierung nicht vergessen werden.
    Description: The recent ruling of the federal administrative court legally paves the way for driving bans in German cities where air quality limit values are substantially exceeded. Rather than making use of bans however, local authorities can benefi t from this window of opportunity by implementing measures that make public transport more attractive. The legal framework in the European Union requires a redesign of the transportation system that will consider all types of emissions in reduction concepts. Future transportation services will combine new technologies with sustainable business and organizational models. In order to reduce congestion and air pollution from private car traffic, the focus is increasingly shifting to the potential of shared transport as a feeder service for public transit. Based on modern information and communication services technology (ICT), the potential of (shared) transport services is gaining importance worldwide. As early as 2012, Helsinki started the 'Kutsuplus' pilot project, the fi rst fully automated, bus-on-demand service in the world to offer virtual stops and fl exible traffi c routes. In the future, public transport will need to be more dynamic to accommodate more passengers. Because financing will be problematic, demands for free public transport are not feasible.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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  • 9
    Publication Date: 2018-09-05
    Description: The markets for network-based products and services pose particular problems with regard to competition. The transition from monopolistic to competitive structures and the issues of infrastructure sharing, dominant players and network externalities have all been subject to intensive debates. Despite liberalisation, deregulation and privatisation - and the quasiautomatic solutions they seemed to present - a number of problems persist. Furthermore, the regulation which was introduced as a remedy for distortions of competition during the period of transition from monopoly to competition has not ended with market liberalisation. Each new generation of network technologies creates new challenges to be addressed by regulators and competition authorities, and each industry presents specific problems. The following article discuss a number of the persisting and new questions concerning competition in selected network-based industries.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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  • 10
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Mit der Privatisierung und der Aufhebung des Prinzips der Tarifeinheit haben die Arbeitskämpfe im Verkehrswesen stark zugenommen. Die Zuverlässigkeit der Verkehrsbedienung ist gefährdet und unbeteiligte Dritte haben oft das Nachsehen. Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur hat eine Stellungnahme vorgelegt, die Empfehlungen ausspricht, wie das Streikrecht im Verkehrswesen neu geregelt werden kann.
    Description: Of late, Germany has been hit by unprecedented strike actions by airline and railway staff. Lufthansa's pilots staged 13 walkouts between April 2014 and September 2015, resulting in the cancellation of 8,500 flights and affecting around one million passengers. The one week strike by Lufthansa's cabin crews in November 2015 forced the company to cancel another 4,700 flights. The trend towards industrial action in the German transportation sector is not limited to airline pilots and cabin crew, however. In addition, security agents and ground staff at several airports have gone on strike, and most of all, train drivers walk out with increasing frequency. In this article, measures are proposed to balance the legal, and legitimate, right of workers to use strikes as a tool of last resort in wagebargaining processes with the no less important right of customers to have access to reliable transportation services. While many other Western countries have regulations in place for the conduct of wage bargaining, including rules on work stoppages in core public service sectors, no such rules exist in Germany.
    Keywords: J5 ; K31 ; L93 ; ddc:330 ; Verkehr ; Arbeitskampf ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
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