ALBERT

All Library Books, journals and Electronic Records Telegrafenberg

feed icon rss

Your email was sent successfully. Check your inbox.

An error occurred while sending the email. Please try again.

Proceed reservation?

Export
  • 1
    Publication Date: 2019-04-04
    Description: Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal 2018 geschrumpft. Grund hierfür waren die Produktionsrückgänge im Automobilsektor infolge von Zulassungsstockungen. Dies wird zwar zu Nachholeffekten führen, das Wirtschaftswachstum wird sich in Deutschland in diesem Jahr allerdings nur noch auf 1,5 Prozent belaufen. Diese Entschleunigung liegt auch an der nachlassenden Dynamik der Weltwirtschaft. Der Protektionismus vonseiten der USA, die schwächere Gangart der Schwellenländer, die Ungewissheiten infolge des anstehenden Brexits und der italienischen Regierungsführung belasten die Erwartungshaltung der Unternehmen. Dies signalisiert die Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Produktions-, Export-, Investitions- und die Beschäftigungsperspektiven haben sich hierzulande im Jahresverlauf 2018 spürbar eingetrübt. In die Nähe einer Stagnation kommt die deutsche Wirtschaft nicht, aber das Wachstum fällt im Jahr 2019 mit nur noch 1,2 Prozent sehr verhalten aus. Dies findet seinen Niederschlag ebenso am Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung wird weiter ansteigen und die Arbeitslosigkeit wird zurückgehen, aber die Bewegungen werden gemächlicher. Trotz dieser konjunkturellen Bremsspuren wird im öffentlichen Haushalt noch ein Überschuss erzielt. Dieser wird sich jedoch im nächsten Jahr fast halbieren. Während auf der Einnahmenseite die Steuereinnahmen langsamer wachsen, steigen die Staatsausgaben, vor allem die Sozialausgaben, weiter dynamisch an.
    Description: The German economy contracted in the third quarter of 2018 as temporary dips in new registrations caused a decline in production in the automotive sector. Although some of this lost ground will be made up later, economic growth for the year as a whole will be a meagre 1.5 per cent. A further factor in this deceleration is the slowing momentum of the global economy. American protectionism, the slowdown in emerging markets and uncertainties stemming from an imminent Brexit and the new Italian government are weighing on corporate expectations. The regular survey of German business conducted by the German Economic Institute (IW) comes to similar conclusions. The prospects for production, export, investment and employment in Germany have all deteriorated noticeably in the course of 2018. While by no means stagnating, at a mere 1.2 per cent the German economy is expected to enjoy only very modest growth in 2019. These dampened expectations are reflected in the labour market. Employment will continue to rise and unemployment to fall, but the movements will become more leisurely. Despite these signs of an economic slowdown, the public budget will remain in surplus next year, but at only half its current rate. While tax revenues are growing more slowly on the revenue side, government spending, especially social expenditure, will continue its steep rise.
    Keywords: E2 ; E3 ; E5 ; E6 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Arbeitsmarkt ; Staatshaushalt ; Finanzmärkte
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der Deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2019-04-06
    Description: Aus historischer Perspektive war die Einführung der Schuldenbremse vor 10 Jahren begründet worden. Im Vergleich zu Anfang der 60er Jahre hatte sich die Schuldenstandquote trotz Konso-lidierungsbemühungen unaufhaltsam von rund 20 auf 80 Prozent mehr als vervierfacht. Zudem war aufgrund eines Zinses für Staatsanleihen oberhalb der Zuwachsrate des Bruttoinlandspro-dukts anzunehmen, dass öffentliche Kreditfinanzierung eine intergenerative Umverteilung zu-lasten künftiger Generationen zur Folge hatte. Auf den ersten Blick scheint diese Art der finanziellen Selbstbindung erfolgreich zu sein, denn die Schuldenstandquote näherte sich in den vergangenen Jahren der Maastricht-Grenze von 60 Prozent an. Ob die Schuldenbremse durch verstärkte Konsolidierungsbemühungen tatsächlich dazu beigetragen hat, ist jedoch fraglich, denn die Staatskonsumquote ist heute auf gleichem Niveau wie zu ihrer Einführung. Vielmehr erscheinen die sinkende Zinsenlast, ein Anstieg des realen Steueraufkommens je Einwohner sowie der beachtliche Beschäftigungsaufbau der letz-ten Jahre für fiskalische Spielräume gesorgt zu haben. Mit dem günstigen Zinsumfeld haben sich die Bedingungen für die öffentliche Verschuldung seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 grundlegend geändert. Eine intergenerative Umvertei-lung zulasten künftiger Generationen ist deshalb derzeit und absehbar nicht mehr gegeben. An-gesichts eines unübersehbar großen Investitionsbedarfs mindert die Schuldenbremse den poli-tischen Handlungsspielraum und entbehrt einer ökonomischen Grundlage. Im Sinne der "Gol-denen Regel der Finanzpolitik" sollte sie daher innovations- und wachstumspolitisch umgesetzt werden. Eine Möglichkeit hierzu bestünde in der Auslagerung kreditfinanzierter gesamtstaatlicher Inves-titionen in einen bundesstaatlichen Vermögenshaushalt. Zudem sollte eine bessere Finanzaus-stattung der Gemeinden den kommunalen Investitionsrückstand adressieren. Außerhalb der In-vestitionsausgaben bliebe es bei der Schuldenbremse, d.h. beim grundsätzlichen Verbot der Kreditfinanzierung mit konjunkturpolitisch symmetrischer Öffnung.
    Keywords: H54 ; H61 ; H63 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Kann der Vorschlag zur Einführung von »Blue Bonds« und »Red Bonds« das Risiko für die Euroländer minimieren? Demnach könnte bis zu einer Obergrenze für die Schuldenstandsquote eine Finanzierung durch gemeinsame Euroanleihen mit gesamtschuldnerischer Haftung, sog. »Blue Bonds«, erfolgen, darüber hinaus müssten die Staaten nationale Anleihen, sog. »Red Bonds«, emittieren, die mit deutlich höheren Zinsen ausgestattet sein dürften. Nach Meinung von Martin Schütte, ehem. Vorstandsmitglied der HypoVereinsbank/Bayer. Hypotheken- und Wechsel-Bank AG sowie Lehrbeauftragter und Honorarprofessor der Universität München, und Nicholas Blanchard, Managing Director UniCredit Markets & Investment Banking, könnte die Teilung des Eurobond-Markts in erst- und nachrangige Papiere eine Chance bieten, die wesentlichen Nachteile und Risiken einheitlicher Eurobonds zu vermeiden und trotzdem die erhofften positiven Wirkungen zu realisieren. Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, dagegen sieht auch in der Blue-Red-Variante der Eurobonds ein fragwürdiges Instrument. Die von den Verfechtern dieser Idee akzeptierte tiefere Fiskalintegration sei viel zu unspezifisch, um damit den Schritt zu Euroanleihen rechtfertigen zu können. Nach Ansicht von Bernd Lucke, Universität Hamburg und Indiana University, Bloomington, ist dieser Vorschlag als Alternative zum Status quo nicht überzeugend. Bewirkt würde lediglich eine Vergemeinschaftung eines Teils der länderspezifischen Risiken, und dies ohne finanziellen Ausgleich für die versichernden Länder. Der Disziplinierungseffekt für die verschuldeten Länder sei fraglich und wäre, selbst wenn er anfangs konstatiert werden könnte, wahrscheinlich einer schleichenden Erosion ausgesetzt.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)
    Publication Date: 2019-11-07
    Description: [Einleitung] Am 2. August 2019 notierte die dreißigjährige Bundesanleihe an den Finanzmärkten erstmalig zu einem Zinssatz von null. Damit lag die gesamte deutsche Zinsstrukturkurve im negativen Bereich. Kurz zuvor wurde am 4. Juli 2019 die zehnjährige Bundesanleihe zu einem nominalen Zinssatz von -0,4 Prozent gehandelt, identisch zur Einlagefazilität der EZB. Mit anderen Worten: die Märkte bieten dem deutschen Staat eine Prämie, damit sie ihm Geld anvertrauen dürfen. Leiht sich der Bund heute einen Euro, muss er in dreißig Jahren bei einer Inflationsrate entsprechend des 2-Prozent-Zielwerts bloß einen realen Gegenwert von knapp 56 Cent refinanzieren. Der Bund ist damit einer der kreditwürdigsten Schuldner weltweit. Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse verbietet es ihm aber weitestgehend, von diesem privilegierten Status Gebrauch zu machen. Die Verankerung in Artikel 115 GG erfolgte im Zuge der Föderalismus-Kommission im Jahr 2009. Seit dem Jahr 2011 entfaltet diese Regelung sukzessive ihre bindende Wirkung für den Bund und die Länder. Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise war die Schuldenstandquote innerhalb kurzer Frist von 63 Prozent im Jahr 2007 auf den historischen Höchstwert 82,5 Prozent im Jahr 2010 angestiegen. Die Sorge um die finanzpolitische Handlungsfähigkeit dominierte seinerzeit die öffentliche Diskussion. Vorbild war die Schweiz, die im Jahr 2001 per Volksabstimmung eine Ausgabenregel eingeführt hatte. Allerdings wird dort - anders als in Deutschland - nicht direkt die öffentliche Kreditaufnahme reguliert, sondern die Entwicklung der zulässigen Ausgaben an die der konjunkturbereinigten Einnahmen gebunden. Die deutsche Schuldenbremse billigt hingegen dem Bund in konjunkturell normalen Zeiten eine strukturelle Verschuldung von maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu, aktuell rund 12 Milliarden Euro jährlich. Die Länder dürfen gar keine strukturellen Budgetdefizite mehr ausweisen. Diese Regelung würde bei Ausnutzung der Spielräume und angenommenen 3 Prozent Trendwachstum des nominalen Bruttoinlandsprodukts langfristig zu einer Schuldenstandquote von nur noch knapp 12 Prozent führen. Die Fortführung der noch weiter gehenden Politik der "schwarzen Null", die grundsätzlich auf Budgetdefizite verzichtet, würde irgendwann sogar eine komplette Entschuldung implizieren. Dieser weitestgehende Verzicht auf öffentliche Verschuldung ist unter theoretischen Gesichtspunkten prinzipiell zweifelhaft, er wird angesichts der aktuellen Zinskonstellationen und der großen strukturellen Investitionsbedarfe, die es in Deutschland in vielen Bereichen gibt, jedoch äußerst fragwürdig.
    Keywords: ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 5
    Publication Date: 2019-11-22
    Description: Deutschland steht bei der Modernisierung seines Kapitalstocks vor enormen Herausforderungen. Vor dem Hintergrund einer Vernachlässigung der öffentlichen Investitionen in den letzten beiden Jahrzehnten gilt es nun, die Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen und den hier aufgelaufenen Investitionsrückstand schrittweise abzubauen. Die Bewältigung der demografischen Alterung und die Dekarbonisierung der Volkswirtschaft erfordern zudem in den kommenden Jahren einen gewaltigen Kraftakt. Die Infrastruktur muss an ein postfossiles Zeitalter und den für eine alternde Bevölkerung benötigten volkswirtschaftlichen Strukturwandel angepasst werden. Fest steht, dass für diese Aufgaben völlig neue Konzepte zu entwickeln sind, um den Wohlstand hierzulande zu sichern. Das stellt auch große Anforderungen an unser Bildungssystem, das in Zukunft deutlich bessere Ergebnisse liefern muss. Bei all diesen Aufgaben spielt der Staat eine Schlüsselrolle. Er kann mit eigenen Investitionen die private Investitionstätigkeit indirekt anregen und in Bereichen, in denen wichtige Investitionsvorhaben vom Privatsektor getragen werden, geeignete Fördermaßnahmen durchführen und durch kluge Regulierung günstige Rahmenbedingungen setzen. Leider ist der deutsche Staat als Ganzes diesen Aufgaben seit Anfang der 2000er Jahre nur unzureichend nachgekommen. Zuletzt hat es zwar eine gewisse Trendwende bei den öffentlichen Investitionen gegeben, doch die bisherigen Erhöhungen der investiven Haushaltsmittel fallen zu zaghaft aus und die Umsetzung kommt nicht schnell genug voran. Insgesamt setzt Deutschland damit zunehmend die eigene wirtschaftliche Zukunft und damit den Wohlstand kommender Generationen aufs Spiel. Der Investitionsbedarf ist mittlerweile erheblich. Insgesamt sollte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 450 Mrd. € verteilt über die nächsten zehn Jahre gerechnet werden. Um dieses öffentliche Investitionsvolumen finanzieren zu können, müssen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, die ganz besonders in den politischen Entscheidungsprozessen sowie in den Finanzbeziehungen zwischen den staatlichen Teilsektoren liegen, ohne damit die finanzielle Solidität des Staates infrage zu stellen. Auf diesem Wege kann der Staat seinen zentralen Auftrag für Investitionen in den öffentlichen Kapitalstock und einer Anregung privater Investitionen fiskalisch, ökonomisch und ökologisch nachhaltig erfüllen. Dazu soll hier grundsätzlich ein Weg aufgezeigt werden, der verfassungskonform ist und die zeitliche wie finanzielle Dimension benennt. Freilich sind dies Näherungswerte, die der administrativen Unterlegung bedürfen und neue Governance-Strukturen erfordern. Diese Fragen müssen allerdings hier und jetzt, wo es um die prinzipielle Frage geht, hintenangestellt werden.
    Description: Germany faces enormous challenges in modernizing its capital stock. After neglecting public investment over the last two decades, it is now necessary to update the infrastructure and gradually reduce the investment backlog. Managing demographic ageing and decarbonising the economy will also require major efforts in the coming years. The infrastructure needs both to be adapted to a post-fossil age and to meet the requirements of an ageing population. The education system also needs investment to deliver significantly better results in the future. New concepts must be developed in order to ensure prosperity in this country. The state plays a key role in all these tasks. It can indirectly stimulate private investment with its own investments, and it can provide favorable conditions and appropriate support measures for private investors. Unfortunately, the German state has not carried out these tasks sufficiently since the early 2000s. Most recently, there has been some trend reversal in public investment, but previous increases of public investment have been too tentative, and implementation is not progressing fast enough. Overall, Germany is increasingly putting its own economic future and thus the prosperity of future generations at risk. There is a considerable need for investment which adds up to at least €450 billion in the next ten years. In order to finance this volume of public investment, it is important to remove obstacles in the political decision-making processes and in financial relations between public subsectors. However, these reforms should not question the financial soundness of the state. The state should and can fulfil its central mandate to invest in the public capital stock and to stimulate private investments in a fiscally, economically and environmentally sustainable manner. A path is presented here that is constitutional and addresses both the temporal and financial dimensions.
    Keywords: H54 ; H60 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 6
    Publication Date: 2019-03-05
    Description: Die schwerste Rezession der Nachkriegszeit hat in der deutschen Volkswirtschaft tiefe Spuren hinterlassen. Man muss schon bis zur Großen Depression der 1930er Jahre zurückblicken, um in Deutschland einen ähnlich starken Einbruch der Wirtschaftsleistung zu finden. Im Frühjahr 2009 stoppte der rasante Absturz, seither geht es wieder langsam aufwärts. Gleichwohl bleiben viele Fragen: Ist die Krise endgültig überwunden? Wie nachhaltig ist der Aufwärtstrend? Droht uns eine längere wirtschaftliche Stagnation wie im Japan der 1990er Jahre nach dem Platzen der dortigen Immobilienblase, oder gleitet Deutschland gar in eine Deflations-Depressions-Spirale ab? Hat das "Geschäftsmodell Deutschland", gekennzeichnet durch einen hohen Industrieanteil und eine ausgeprägte Weltmarktorientierung, ausgedient? Oder kann die deutsche Industrie problemlos an alte Erfolgsmuster anknüpfen? Die vorliegende Analyse versucht, darauf schlüssige Antworten zu geben. Ausgehend von einer Untersuchung der Großen Depression und des japanischen Deflationsjahrzehnts leitet sie Indikatoren für eine Deflations-Depressions-Checkliste ab, die anschließend für Deutschland überprüft werden. Darüber hinaus werden Megatrends identifiziert, die auch nach der Krise die Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten begünstigen. Leitlinien für eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik schließen diese Analyse ab.
    Description: The most serious recession since the Second World War has left deep traces in Germany's economy. Not since the Great Depression in the 1930s has there been a similarly dramatic collapse in economic performance. In the spring of 2009 the German economy came out of its headlong dive and has since been gradually recovering. Nevertheless, many questions remain: Has the crisis been permanently mastered? How sustained will the current upward trend prove? Is Germany facing a period of economic stagnation similar to Japan's after its real estate bubble burst in the 1990s, or is Germany even drifting into a spiral of deflation and depression? Is Germany's "business model”, characterised by a large role for manufacturing industry and a strong focus on exports, now obsolete? Or can German industry simply resume and develop its traditionally successful strategies? This analysis attempts to find answers to these questions. After an investigation of the factors leading to the Great Depression and the Japanese decade of deflation, indicators for a deflation/depression checklist are developed and then applied to Germany. The study also identifies megatrends which will continue to promote demand for German industrial goods after the crisis has passed. The analysis concludes with guidelines for a growth-oriented economic policy.
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftskrise ; Wirtschaftspolitik ; Wirtschaftsgeschichte ; Deutschland (bis 1945) ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 7
    Publication Date: 2019-05-17
    Description: Mit der neuen Präsidentschaft in den USA sind Richtungswechsel auf verschiedenen Gebieten verbunden: Prominent ist dabei die Handelspolitik, die durch Strafzölle, aber auch durch die importbelastende Cashfl ow-Steuer mit Grenzausgleich und einen schwachen US-Dollar der heimischen Industrie Wettbewerbsvorteile verschaffen soll. Multilaterale Regeln im internationalen Handel werden missachtet und Abkommen sollen bilateral neu verhandelt werden. Inwieweit diese Strategie durchsetzbar ist und welche Folgen sie für den Welthandel hat, lässt sich noch nicht abschließend sagen. Geplant sind darüber hinaus ein umfassendes Infrastrukturprogramm und Steuersenkungen mit möglichen massiven Budgetdefiziten. Auf dem Finanzmarkt soll die Kreditvergabe durch ein Aufweichen strikter Regeln erleichtert werden.
    Description: Under US President Donald Trump, it can be expected that large tax cuts will be passed and public expenditure will be slightly limited. He correctly identified US deindustrialisation as one of the economy's core problems. His proposed policy platforms, however, are unpredictable and most likely harmful for the US and world economy. Even more importantly, the new government repeatedly clashes with national and multilateral institutions and thereby challenges the heart of democratically based capitalism. At present, it is still open if Donald Trump's Executive Orders on trade measures will be backed by the US Congress. In any case, the new US administration is obviously abandoning the general principle of free trade. But the announced changes in US trade and exchange rate policies are less of a fundamental break than is often argued, because cooperation in international economic policy has always been limited and unstable. Beyond trade policy, it seems to be the intention of the new US government to fundamentally change the course of the country with regard to the financial markets . With regard to its monetary policy, the administration's current position is marked by its inherent inconsistency. However, the new government has several channels through which to influence and fundamentally change the working of the Fed in order to make it more obedient to its goals.
    Keywords: H25 ; F23 ; F13 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 8
    Publication Date: 2018-11-14
    Description: Die Digitalisierung ist in aller Hände. Das Smartphone hat in den vergangenen neun Jahren die private Lebensführung gewaltig verändert. Jederzeit und überall sind wir vernetzt, wir haben in Echtzeit Entscheidungsoptionen und Steuerungsmöglichkeiten. Die dahinter stehenden Hersteller der Hardware und die als Dienstleister über Plattformen agierenden Softwareproduzenten sind die Treiber dieser Ausprägung des Strukturwandels. Doch - wenngleich weniger öffentlich präsent und greifbar - die digitale Transformation erfasst nicht minder intensiv die traditionellen industriellen Bereiche, das Stichwort "Industrie 4.0" steht dafür. Die politische und öffentliche Diskussion über die notwendige Steuerung dieser Transformation ist durch ein Suchen nach Ansatzpunkten ebenso geprägt wie durch lautstarke Forderungen nach gezielte Interventionen auf Basis des Wettbewerbsrechts. Dabei fällt auf, dass die verschiedenen Ausprägungen der digitalen Transformation weder hinreichend differenziert noch systematisch erfasst werden. Dieser Aufgabe stellt sich der Beitrag. Es wird eine Systematik für die digitalen Geschäftsmodelle entwickelt, um diese in verschiedenen Wirkungsbereichen analytisch zu nutzen und einen wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf konsistent abzuleiten.
    Description: Digitalisation is in everyone's hands. During the last nine years the smartphone tremendously changed private lifestyle. Anytime and everywhere we are connected, we have options for decision making and controlling in real-time. Producer of hardware as well as software service provider of platforms are driving these current structural change's aspects. However - although less visible publicly - digital transformation also includes traditional industry, this is what the buzzword "Industrie 4.0" stands for. The political and public debate on necessary control of this transformation is as much hallmarked by the search for starting points as by heated demands for targeted competition law based interventions. In this context, it has to be noted that the digital transformation's different aspects are neither adequately differentiated nor systematically captured. That is the task this contribution tackles. A classification for digital business models is developed, in order to analytically exploit the different scopes and consistently infer politico-economic need for action.
    Keywords: L16 ; O33 ; L52 ; ddc:330
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2018-11-14
    Description: Die USA weisen seit geraumer Zeit ein Leistungsbilanzdefizit auf. Der Grund hierfür ist die enorme negative Bilanz im Warenhandel. Diese besteht mit zahlreichen Staaten, die sich in asiatische Schwellenländer, ölexportierende Staaten und Industriestaaten einteilen lassen. Den weitaus größten Außenhandelsüberschuss mit den USA hat China. China erlebt einen massiven und langanhaltenden Wirtschaftsaufschwung, befördert von starken Investitionen und hohem Exportwachstum. Der in diesem Zusammenhang vor allem in den USA geäußerte Vorwurf, Chinas Exporte seien von staatlicher Seite massiv gestärkt, ist nicht völlig von der Hand zu weisen. Die mit dem US-Leistungsbilanzdefizit einhergehenden Netto-Kapitalimporte der USA sind allerdings auch vor dem Hintergrund der über lange Zeit expansiven Geldund Fiskalpolitik zu sehen. Der Exportüberschuss einer Reihe von Industrieländern mit den USA resultiert aus Strukturunterschieden und den damit verbundenen Spezialisierungen.
    Keywords: ddc:330 ; Leistungsbilanz ; Außenwirtschaftliches Gleichgewicht ; USA
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 10
    Publication Date: 2018-11-14
    Description: Long-term financing plays an important part in calming the markets and thus ensuring the stability of economies. The German market for residential real estate financing provides an impressive example of this. However, new financial market regulations such as Basel III and Solvency II will cause the market for long-term financing to contract, as banks will be incentivised to grant more short-term loans. Other financial intermediaries such as insurance companies or funds are unlikely to be able to close this gap. Although alternative financial intermediaries will increase their lending due to advantages in regulation, they will be unable to eliminate the shortage of long-term financing, owing to a lack of experience and incentives. The regulatory framework must therefore be adapted to make the banking sector more robust while simultaneously allowing it to continue to fulfil its original economic functions.
    Description: Langfristige Finanzierungen tragen wesentlich zur Beruhigung der Märkte und damit zur Stabilität von Volkswirtschaften bei. Dies zeigt eindrucksvoll das Beispiel des deutschen Marktes für Wohnungsfinanzierungen. Bedingt durch die neuen Finanzmarktregulierungen wie Basel III und Solvency II wird sich der Markt für langfristige Finanzierungen jedoch verkleinern, da Banken Anreize erhalten, eher kurzfristige Darlehen zu vergeben. Andere Finanzintermediäre, etwa Versicherungen oder Fonds, werden diese Lücke kaum schließen können. Zwar werden alternative Finanzintermediäre aufgrund von Vorteilen in der Regulierung ihre Kreditvergabe erhöhen, aber wegen fehlender Erfahrungen und Anreize werden sie den Mangel an Langfristfinanzierungen nicht beheben können. Geboten ist daher eine Anpassung des Regelwerks, damit der Bankensektor robuster wird, gleichzeitig aber seine originären volkswirtschaftlichen Funktionen weiter erfüllen kann.
    Keywords: ddc:330 ; Fremdkapital ; Fälligkeit ; Immobilienfinanzierung ; Kreditgeschäft ; Basler Akkord ; Deutschland
    Repository Name: EconStor: OA server of the German National Library of Economics - Leibniz Information Centre for Economics
    Language: English
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
Close ⊗
This website uses cookies and the analysis tool Matomo. More information can be found here...