ALBERT

All Library Books, journals and Electronic Records Telegrafenberg

feed icon rss

Your email was sent successfully. Check your inbox.

An error occurred while sending the email. Please try again.

Proceed reservation?

Export
  • 1
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 11 (1930), S. 1-22 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Nach den hier mitgeteilten Beobachtungen sind die venösen Kapillaren des Knochenmarkes vom Frosch allseitig durch eine dünne cytoplasmatische kernhaltige Membran gegen das Markgewebe abgeschlossen. Eine Kommunikation mit den Interzellularräumen des Retikulums durch konische Übergangsstellen oder präformierte Öffnungen in den Kapillarwänden konnte nicht festgestellt werden. Die Sinuswände zeichnen sich durch die Fähigkeit der Speicherung von Tusche und Trypanblau aus. Ein Grundhäutchen ließ sich an ihnen färberisch nicht nachweisen, doch zeigen die Wandungen der Venensinus — entgegen den Angaben von Tretjakoff (1929) — eine wohlausgebildete Gitterfaserstruktur, die fließend in die argyrophilen Netze des angrenzenden Retikulums übergeht. Die von Jordan u. Baker (1927) aufgestellte Behauptung, daß im Knochenmark des Frosches eine Kommunikation der Sinus mit den Interzellularräumen des Retikulums bestehe, läßt sich nicht aufrecht erhalten und kann auch auf das Knochenmark der Säuger nicht übertragen werden, dessen Sinus sich von denen des Froschmarkes prinzipiell nicht unterscheiden. Die venösen Kapillaren des Säugermarkes gehen aus langen, engen, relativ dickwandigen und kernreichen arteriellen Kapillaren hervor, auf deren Grundhäutchen typische Pericyten (Adventitialzellen) angetroffen werden. Die Einmündung in die weiten dünnwandigen Sinus erfolgt mit trichterartiger Erweiterung und gleichzeitiger Gabelung der Blutbahn. Das System der Venensinus stellt ein reichverzweigtes Wundernetz dar, das an keiner Stelle präformierte Öffnungen oder kontinuierliche Übergänge in das Markretikulum aufweist. Die Ausschwemmung der reifen Erythrocyten aus dem Parenchym in den Kreislauf ist durch periodische Durchbrechungen der histiocytären Wandmembran zu erklären. Die Darstellung eines Grundhäutchens war auch an den Sinus des Säugermarkes nicht möglich. Das Verhalten der Gitterfasern entspricht dem für das Froschmark geschilderten.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 2
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 114 (1971), S. 1-21 
    ISSN: 1432-0878
    Keywords: Kidney ; Elasmobranchs ; Glomerular Vessels ; Tubular Secretion ; Ultrastructure
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Glomerula und Hauptstücke der Elasmobranchierniere fallen nach lichtmikroskopischen Studien durch strukturelle Besonderheiten auf, die möglicherweise mit der physiologischen Uraemie dieser Tiergruppe in Zusammenhang stehen. Um weitere morphologische Grundlagen für spätere cytochemische und physiologische Untersuchungen zu gewinnen, haben die Autoren die genannten Nephronabschnitte elektronenmikroskopisch untersucht. Folgende Befunde wurden erhoben: 1. Die erstaunliche Dicke der Glomerulumgefäße der Elasmobranchier — sie beträgt durchschnittlich 7 μ — beruht auf der Ausbildung einer zellreichen Schicht (Durchmesser durchschnittlich 6 μ) zwischen Podozyten und Endothel. 2. Die Podozyten tragen Einzelcilien, die in den Kapselraum hineinragen, und werden von Strähnen zarter, etwa 80 Å dicker Filamente durchzogen. Möglicherweise handelt es sich um Myofilamente. Zwischen den Füßchen der Podozyten auf der Basalmembran kommen Schlitzmembranen vor. 3. Die Mittelschicht der Gefäßwand entspricht einer stark verdickten Basalmembran, in die außer Kollagenfibrillen Zellen eingebettet sind. Die Mehrzahl dieser intralamellären Zellen besteht aus verästelten Elementen, deren Ausläufer sich innerhalb der Membran ausbreiten. Im Gegensatz zu früheren Aussagen, die sich auf lichtmikroskopische Beobachtungen stützen, werden diese Zellen als fibrozytäre Elemente und nicht als glatte Muskelzellen gedeutet. Eine zweite intralamelläre Zellart, deren Elemente keine Ausläufer besitzen, fällt durch starke Entwicklung von Ergastoplasma auf. 4. Das relativ dicke Endothel der Glomerulumgefäße besitzt eine stark zerklüftete Oberfläche, seine Pseudofenestrierung ist weniger regelmäßig als in den Glomerula höheren Formen ausgebildet. 5. Verschiedene Zustandsbilder einer Abschnürung von vacuolär strukturierten Blasen und von Protuberanzen, die möglicherweise das Äquivalent einer apokrinen Extrusion aus den Hauptstückzellen sind, werden beschrieben. Die Frage bleibt offen, ob dieser Vorgang etwas mit der Abgabe harnpflichtiger Substanzen in das Lumen des Kanälchens zu tun hat. Es handelt sich bei diesen Strukturen nicht um Fixationsartefakte. 6. Die von Lichtmikroskopikern beschriebenen „Basalreifen“ des Nierenkanälchens entsprechen leistenartigen Erhebungen der Innenfläche der Basalmembran. Das Bild der „basalen Kittfäden“ dürfte durch die Cytoplasmapartien zwischen den Basalreifen hervorgerufen werden.
    Notes: Summary According to light microscopical studies glomerula and proximal convoluted tubules of the elasmobranch kidney are characterized by structural peculiarities, which possibly are related to the physiological uremia of this group of animals. In order to obtain morphological fundamentals for cytochemical and physiological studies, the authors have investigated the above mentioned parts of the nephron with the electron microscope. The results are as follows: 1. The remarkable thickness of the glomerular tufts in the elasmobranchs—averaging 7 μ—is due to the presence of a cell-rich layer (diameter about 6 μ) between podocytes and endothelium. 2. The podocytes bear individual cilia protruding into the capsular space. They further contain bundles of fine filaments (diameter approximately 80 Å) which possibly are myofilaments. Between the feet of the podocytes slit membranes occur on the surface of the basement lamina. 3. The medium layer of the vascular wall corresponds to a strongly thickened basement lamina, into which besides collagen fibrils and fuzzy material different cells are embedded. The majority of these intralamellar cells consists of branched elements the processes of which spread inside the membrane. In contrast to earlier statements, which were based on light microscopical observations, these cells are interpreted to represent fibrocytic elements and not smooth muscle cells. A second intralamellar cell type which does not possess any processes, is marked by well developed cisternae of rough endoplasmic reticulum. 4. The relatively thick endothelium of the glomerular vessels possesses a rugged surface, its pseudofenestration beeing less regular than in glomerular capillaries of higher vertebrates. 5. Vesiculated spherical bodies, swollen cellular apices and protuberances apparently being pinched off in the proximal convoluted tubule—possibly equivalents of an apocrine extrusion—are described. The authors are of the opinion that these structures do not represent artifacts caused by fixation. It remains on open question, whether this extrusion contributes to the composition of the tubular urine. 6. The “Basalreifen” of the kidney tubule as have been described by light microscopists, correspond to crests of the inner surface of the basement lamina, the “basale Kittfäden” to the strips of cytoplasm between these “Basalreifen”.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 3
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 123 (1972), S. 66-81 
    ISSN: 1432-0878
    Keywords: Mesogloea ; Ctenophore ; Membrane skeleton ; Muscle cells ; Muscle-membrane system
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Die Mesogloea der Rippenqualle Pleurobrachia pileus enthält ein aus Bindegewebsmembranen (Laminae) bestehendes Skelett, das den Raum zwischen dem Ektoderm und der Wand der Hohlorgane einnimmt. Mit den subepithelialen Basalmembranen stehen die Laminae in kontinuierlichem Zusammenhang. Die Laminae umschließen ein System von Kammern, in die sie sich mit zarten Lamellen fortsetzen; letztere bilden stellenweise röhrenartige Formationen. In der Ordnung des Membransystems spiegelt sich die radiäre Organisation des Ctenophorenkörpers. In den Kammern der Mesogloea liegt gallertige Grundsubstanz, in die Filamente eingebettet sind. Gleichartige Filamente bilden das Baumaterial der gröberen Membranen und isolierbarer Spiralfasern, die durch die Mesogloea hindurchziehen. Die Oberflächen der Laminae werden durch glatte Muskelzellen miteinander verbunden. Myozyten kommen ferner im Inneren der Membranen einschließlich der Basalmembranen regelmäßig vor. Das Mesogloeaskelett von Pleurobrachia wird deswegen — in Analogie zu den elastisch-muskulösen Systemen der Wirbeltiere — als muskulo-membranöses System bezeichnet. Die Frage, ob die Myozyten der Mesogloea innerviert werden, ist offen.
    Notes: Summary In the mesogloea of the Ctenophore Pleurobrachia pileus a skeleton is developed built up by connective tissue laminae. These structures are in continuity with the subectodermal basement membrane and the walls of the organs. The laminae form a system of compartments into which thin lamellae or veil-like processes of the thicker membranes extend. Partly smaller funnel shaped compartments exist. Within the compartments the ground substance is localized which contains a feltwork of filaments. The basic elements of the laminae, their lamellar extensions and of spiral fibres occurring in the mesogloea are filaments of the same appearence. A periodical structure of these filaments has not been observed. The regular pattern of the compartmental organisation reflects the radial symmetry of the Ctenophore. The surfaces of neighbouring laminae are connected by smooth muscle cells. Besides that myocytes are regularly enclosed into the interior of the laminae and the basement membranes. The skeleton in the mesogloea of Pleurobrachia is therefore characterized as ”muscle-membrane system“ in analogy to the musculo-elastic systems to be found in vertebrates. The question whether the myocytes of the mesogloea are innervated or not, deserves further electron microscopical investigation.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 4
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 134 (1972), S. 193-204 
    ISSN: 1432-0878
    Keywords: Kidney ; Anurans ; Canaliculi cells ; Dark cells ; Electron microscopy, Enzyme cytochemistry
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Die elektronenmikroskopische und enzymcytochemische Untersuchung der Nieren von Rana cancrivora und R. esculenta, Hyla arborea und H. regilla, Bufo carens, B. mauretanicus und B. viridis ergibt, daß im Epithel ihrer Verbindungsstücke verschiedene Zelltypen vorkommen. Die Verbindungsstücke von Rana cancrivora und R. esculenta zeichnen sich — abgesehen von dem Vorhandensein heller Zellen — durch den Besitz sog. Kanälchenzellen aus, die nach Form und Struktur an die Belegzellen der Magendrüsen erinnern. Es handelt sich um sehr mitochondrienreiche, elektronendicht erscheinende Elemente, die durch teilweise verzweigte intrazelluläre Kanälchen mit der Lichtung des Verbindungsstückes kommunizieren. Aus der Oberfläche dieser Canaliculi ragen kurze Cytoplasmafortsätze in das Lumen. An der Basis der Kanälchenzellen bilden zahlreiche Cytoplasmafortsätze ein Labyrinth, das mit den seitlichen Interzellularräumen in Verbindung steht. Die Kanälchenzellen geben eine starke Reaktion auf Bernsteinsäuredehydrogenase und NADH-Diaphorase, die dem Reichtum der Zellen an Mitochondrien entspricht. Unterschiede in der Zahl der Kanälchenzellen bei dem marinen Frosch Rana cancrivora und bei R. esculenta scheinen nicht zu bestehen. Im Verbindungsstück der untersuchten Hyla- und Bufoarten fallen dunkle, d.h. elektronendichte Zellen auf, die zwar viele Mitochondrien enthalten und ein basales Labyrinth bilden, jedoch nicht kanalisiert sind. Auch diese dunklen Zellen geben eine intensive Reaktion auf Bernstein- säuredehydrogenase und NADH-Diaphorase. Die Kanälchenzellen weisen Zeichen einer sekretorischen Aktivität (Bildung von Mukosubstanzen) auf. Die Frage, ob sie außerdem resorptiv tätig sind und ob die dunklen Zellen sowohl sezernieren als auch Ionen aktiv transportieren, kann mit den angewandten Methoden nicht beantwortet werden. Unbekannt ist ferner, ob die Unterschiede im Aufbau der Verbindungsstücke bei den Rana-Arten auf der einen und den Hyla- und sowie Bufo-Arten auf der anderen Seite zu Verschiedenheiten der Harnbildung bei diesen Formen in Beziehung stehen.
    Notes: Summary The electronmicroscopical and enzymecytochemical investigation of the kidneys of Rana cancrivora, R. esculenta, Hyla arborea, H. regilla, Bufo carens, B. mauretanicus and B. viridis reveals that the epithelium of the connecting tubule (Verbindungsstück) consists of different cell typs. The connecting tubules of Rana cancrivora and R. esculenta are characterized — apart from the occurrence of light cells — by the differentiation of so-called canaliculi cells, the shape and structure of which resemble those of the parietal cells of the gastric glands. These electron dense elements are rich in mitochondria and communicate by partly ramified intracellular canaliculi with the lumen of the connecting tubule. The plasma membrane bordering the canaliculi forms short microvilli-like processes. At the basis of the canaliculated cells numerous cytoplasmic processes form a labyrinth which is in connection with the lateral intercellular space. The canaliculi cells exhibit a strong activity of succinic dehydrogenase and NADH-diaphorase, which corresponds to the abundance of mitochondria in these cells. Differences in the number of canaliculi cells in the marine frog Rana cancrivora and the freshwater species Rana esculenta apparently do not exist. The connecting tubules of the Hyla and Bufo species investigated contain strikingly dark, i.e. electron dense cells, which contain numerous mitochondria, and which possess a basal labyrinth. Canaliculi, however, are lacking. These dark cells, too, give an intensive reaction for succinic dehydrogenase and NADH-diaphorase. The canaliculi cells show features of a secretory activity (production of mucous substances). The question, whether in addition they have a resorptive function and whether the dark cells are secretory and actively ion-transporting elements, cannot be answered by means of the methods applied. Further, it remains unknown whether the differences in the structure of the connecting tubule of the Rana species on the one hand and the Hyla-and Bufo species on the other, are related to differences in the mechanisms of urine production.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 5
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 19 (1933), S. 537-561 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 6
    ISSN: 1432-0878
    Keywords: Colloblasts ; Tentacles ; Ctenophore ; Fine structure
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung Die licht- und elektronenmikroskopische Untersuchung der Tentakel und der Colloblasten der Ctenophore Pleurobrachia pileus ergab: 1. Die in Mesogloea eingelagerte glatte Muskulatur des Tentakels und der Fangfäden wird von einer perimuskulären Zone umgeben, die durch eine einschichtige Lage abgeplatteter Zellen (Deckschicht) nach außen begrenzt wird. Durch diese Zone, die freie Zellen und sulfathaltige Mukosubstanzen enthält, verlaufen die Stiele der Colloblasten. Ihr peripherer Abschnitt tritt durch interzelluläre Lücken in der Deckschicht hindurch und setzt sich in den Kopf des Colloblasten fort. Die kalottenförmigen Köpfe der Colloblasten liegen auf der Außenfläche der Deckschicht und werden von Cytoplasmalamellen ihrer Zellen umfaßt. Inmitten des Tentakels befindet sich ein axialer Gewebsstrang, der wahrscheinlich Nervenfasern enthält. 2. Als elektronenmikroskopisches Äquivalent der sulfathaltigen Mukosubstanzen in der perimuskulären Zone werden reichlich vorkommende Blasen angesehen, die von Zellen der Deckschicht abgegeben werden. Diese Substanzen dürften zur Plastizität der perimuskulären Zone beitragen und damit Verschiebungen der Muskelstränge gegen die sie umhüllende Deckschicht begünstigen. 3. Der Colloblast ist eine gestielte Zelle mit rübenförmigem Kern, die in der Oberfläche des Tentakels verankert ist. Die Achse ihres Stiels bildet ein Tubus, an dessen basales Ende sich eine massendichte, an eine Lampenbürste erinnernde Wurzel anschließt. Die Lichtung des Tubus enthält eine vermutlich halbflüssige Substanz. Der Tubus wird von einem Cytoplasmamantel umschlossen, aus dem sich eine Gruppe parallelisierter, longitudinal verlaufender Leisten erhebt. Diese Leisten umziehen den Stiel als langgestreckte Spirale und gehen an der Basis des Colloblastenkopfes in dessen Cytoplasma über. Ebenso stehen sie mit dem die Wurzel enthaltenden Cytoplasmakeil in kontinuierlichem Zusammenhang. Dieser Keil senkt sich in die Mesogloea der Tentakeloberfläche ein. Die Frage, ob die Stiele der Colloblasten kontraktil sind, muß in Untersuchungen am lebenden oder überlebenden Objekt geprüft werden. Anhaltspunkte für die Existenz von Strukturen im Colloblastenstiel, die als Substrat einer Kontraktilität angesehen werden können, wurden nicht gewonnen. 4. Unmittelbar unter dem Plasmalemm des Colloblastenkopfes liegen im Halbkreis angeordnete Sekretkugeln, die durch je einen Radius mit einem zentralen massendichten Sternkörper in Verbindung stehen. Dieser Sternkörper bildet die Fortsetzung der Wand des Tubusabschnittes, der in die Kalottenbasis eingebettet ist. Dem Sternkörper und dem Tubus lagert der Zellkern eng an. Weite Strecken seiner Oberfläche werden nicht von einer Kernmembran umschlossen. Das Cytoplasma des Colloblastenkopfes enthält wenige Mitochondrien (Cristatypus), einige Membranen des rauhen endoplasmatischen Retikulums und des Golgi-apparates, einzelne zarte Filamente und Vesikel verschiedenen Inhalts. 5. Die von einer Membran umhüllten Sekretkugeln (Globuli, Durchmesser durchschnittlich 0.9mμ) des Colloblastenkopfes stehen zu den stempelartig verbreiterten Enden der Radii des Sternkörpers regelmäßig in enger räumlicher Beziehung. Zwischen ihrer Membran und der Stempelfläche breitet sich eine dünne, anscheinend aus kurzen Stäbchen aufgebaute Platte aus; ihr pflegt eine Verdichtung der Globulisubstanz gegenüber zu liegen. In dem gleichmäßig granulierten Inhalt der Kugeln bildet sich eine weitere Schale parallel zur Kugeloberfläche aus. Das Plasmalemm des Colloblasten trägt im Bereich der Sekretkugeln einen niedrigen zarten Härchenbesatz. 6. In schalenartigen Vertiefungen in der Oberfläche des Colloblastenkopfes liegen Vesikel (Durchmesser 0.8–0.9 mμ), deren Inhalt aus teils homogenem, sehr massendichtem, teils feinkörnig strukturiertem Material besteht. Es wird angenommen, daß die Umwandlung des Inhalts der Sekretkugeln und ihre Extrusion rasch abläuft, da Stadien einer allmählichen Reifung der Sekretkugeln nicht beobachtet wurden. Der Inhalt der Vesikel wird — wahrscheinlich bei der Berührung mit der Beute — durch Platzen ihrer Membranen freigesetzt. 7. Ein Teil der Zellen der Deckschicht ist durch einen Stiel der beschriebenen Bauweise mit der Tentakeloberfläche verbunden und trägt die ultrastrukturellen Merkmale einer Stoffproduktion. In ihnen liegen kugelige Vesikel verschiedener Größe, die einen mäßig dichten homogenen Inhalt beherbergen. Gestielte Zellen der Deckschicht, die derartige Einschlüsse aufweisen, werden als Procolloblasten gedeutet. Die nicht gestielten Zellen der Deckschicht enthalten teils kleinere, teils größere Blasen, die offenbar in die perimuskuläre Zone abgegeben werden; sie werden als Produzenten der hier nachweisbaren sulfathaltigen Mukosubstanzen aufgefaßt. 8. Die unmittelbare Umgebung des Wurzelkeils des Colloblastenstiels ist durch lange, spiralig gewundene, aus Filamenten aufgebaute Fasersträhnen mit der Oberfläche der glatten Muskelzellen verbunden. Als Ort der Insertion und der Entstehung dieser Strähnen werden die zahlreichen zackenartigen Fortsätze angesehen, die sich aus der Oberfläche der Myozyten in die intermuskuläre Mesogloea erheben. 9. Jede Muskelzelle des Tentakels und seiner Fangfäden ist mit einem Tubuluskomplex ausgestattet, der unmittelbar unter ihrem Plasmalemm liegt und mit Mitochondrien vergesellschaftet ist. 10. Das verbreitete Schema des Colloblasten von Komai (z.B. Hyman, 1940; Barnes, 1963; Kaestner, 1969; Grassé, Poisson und Tuzet, 1970) muß auf Grund der mitgeteilten Befunde aufgegeben werden.
    Notes: Summary Tentacles and colloblasts of the Ctenophore Pleurobrachia pileus have been investigated light- and electron microscopically. Among others the results are as follows: 1. The smooth muscle cells of the tentacle and its branches are embedded in mesogloea and surrounded by a perimuscular zone bounded by a layer of flat covering cells. This zone contains the stalks of the colloblasts, free cells and sulfated mucosubstances. The nucleus containing part of the stalk passes through intercellular gaps between the covering cells. Cytoplasmic lamellae of the latter embrace the head of the colloblasts which are attached to the outer surface of the covering layer. The axis of the tentacle and its branches consist of a strand of tissue which presumably contains nerve fibres. 2. Balloon-like vesicles which originate from the covering cells are considered to represent the electron microscopical equivalent of the mucosubstances occurring in the perimuscular zone. These substances might favour any gliding movements of the muscular stem against the surrounding covering cell layer. 3. Colloblasts are cells with an elongated turnip-shaped nucleus and are provided with a stalk anchored in the surface of the tentacles. The axis of the stalk contains a tube of almost constant diameter the basis of which is in continuity with an electron dense radix situated in a wedge-shaped cytoplasmic area. The tube filled with a possibly semifluid material is wrapped by a cytoplasmic sheath. This sheath extends into parallelized longitudinally orientated and slightly spiralized cristae. These cristae are in continuity with the perikaryon of the colloblast and with the cytoplasmic wedge containing the radix. The question whether the colloblast stalks are contractile or not deserves further in vivo observations. Structures commonly considered to be responsible for their contractility have not been found. 4. Immediately below the plasmalemma of the colloblasts' heads secretory globules are situated in regular order which are connected by electron dense radii with a central core—both radii and core, forming a star-shaped body. This body is in continuity with that part of the wall of the tube which is embedded in the cytoplasm of the head. The elongated nucleus of the colloblast is closely attached to the core of the star-shaped body and to the intracellular tube. A special feature of the nucleus is its lack of a nuclear membrane over great parts of its surface. The cytoplasm of the head contains a few mitochondria (crista-type), a small amount of rough and smooth endoplasmic reticulum, isolated filaments and vesicles of various contents. 5. The membrane bounded secretory globules (diameter approx. 0.9 mμ) in the head of the colloblast are regularly connected with stamp-shaped endings of the radii of the star-shaped body. Between the membrane of the globules and the feet of the radius a disc is intercalated which apparently consists of small rods. Within the evenly granulated material of the globule a second membrane or parts of it are to be observed. The plasmalemma of the colloblast covering the globules bears a coat of tiny bristles. 6. Indentations of the surface of the head contain vesicles (diameter approx. 0.8–0.9mμ) the content of which is partly homogenous and electron dense, partly fine granular. It is assumed that the transformation of the intraglobular material into the characteristic contents of these vesicles and their extrusion happens rapidly; phases of a slow maturation of the secretory globules have not been observed. It is further suggested that the material enveloped by the membranes of the vesicles—its nature still being unknown—is released by rupture of the membrane, if the colloblast contacts any prey of the animal. 7. Some cells of the covering layer reach the surface of the tentacle by a stalk exhibiting the structure already described. The ultrastructure of these cells is characteristic of secretory elements. Their cytoplasm contains spheroidal vesicles of different sizes filled with material of medium electron density. These cells are tentatively named Procolloblasts. The majority of the covering cells contains numerous vesicles, partly balloon-like, and releases these particles into the perimuscular zone. These materials are interpreted as to represent sulfated mucosubstances. 8. In the vicinity of the radix very long helical fibres occur regularly, built up by fine filaments. These curl-like fibres are connected with the protrusions of the muscle cells. Possibly these processes are the site of origin of the curls. 9. Each muscle cell is provided with a so-called tubular complex in its peripheral cytoplasm, associated with mitochondria. 10. The wide-spread scheme of the Colloblast presented by Komai (1922) and reproduced in a series of textbooks has to be abandoned.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 7
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 26 (1937), S. 765-788 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es erscheint zweifelhaft, ob die Asymmetrie der Rajiden-Niere rein mechanisch erklärt werden kann. 2. An den Verzweigungsstellen der Nierenarterien von Scyllium und Mustelus kommen muskuläre Klappenbildungen vor. Das Bindegewebe zwischen den Lappen der Niere von Trygon beherbergt Turbanorgane. 3. Die Glomeruli der Selachierniere — die bei Trygon Durchmesser von 600μ erreichen können — besitzen nicht je ein Vas afferens und efferens, sondern werden von vielen kleinen Zweigen der Nierenarterien gespeist, die an verschiedenen Stellen in das Gefäßkonvolut eindringen (Gefäβfeld). Ebenso können viele solcher Gefäßchen den Glomerulus an voneinander entfernten Punkten verlassen. In anderen Fällen durchziehen Arterienstämmchen geradlinig den Kapselhohlraum, in dem sie Gefäße abgeben, die noch im Kapselraum wieder in die Arterie zurückkehren. Im Selachierglomerulus lassen sich Kurzschluβverbindungen nachweisen (Anastomosen). 4. Die Wandungen der Glomerulusgefäße der Selachierniere sind auffallend dick und weisen eine Dreischichtung in Deckzellen, Muskelzellen und Endothel auf, stellen also Arteriolen dar. Erhebliche Volumschwankungen dieser Gefäßchen lassen sich aus dem histologischen Bilde erschließen. Auf die Bedeutung des morphologischen Verhaltens der Gefäße für die Durchlässigkeit der Glomerulusmembran für den Primärharn wird — im Hinblick auf die Anschauungen von H. W. Smith — hingewiesen. 5. Die Deckzellen des Glomerulus zeichnen sich durch den Besitz von Diplosomen und in den Kapselraum hineinragenden Centralgeiβeln aus. Ihr Cytoplasma enthält Platstosomen. Die Wandung der Glomerulusgefäße weist ein dichtes Gitterfasernetz auf. Glomerulusfibrose und Ablagerung hyaliner Tropfen in der Wandung des Glomerulus werden beobachtet. 6. Am geißeltragenden Halsstück des Nephrons sind, wie auch an anderen Segmenten, starke Kaliberschwankungen zu verzeichnen. Halsstück und anschließender Streifenabschnitt (Hallers II. Abschnitt) werden von großen Blutsinus umgeben. 7. Der Saum des Hauptstückepithels, in das Geißelzellen eingelassen sind, wird als Härchensaum (Bürstensaum) geschildert. Die Kerne der Epithelzellen zeichnen sich vielfach durch Einkerbungen und Fortsatzbildungen aus, die entweder apical oder basal orientiert sind. Zweikernige Zellen und Mitosenbilder der Epithelzellen kommen vor. Basale Fettablagerung im Hauptstück kann zu Kernverlagerung führen. Weitere Einzelheiten s. Text. 8. Das Bild der „blasenförmigen Sekretion“ im Hauptstück wird nicht als Fixierungsartefakt aufgefaßt. Die Blasen können infolge Schichtenbildung das Aussehen von Stärkekörnern erhalten. 9. Die Basalreifen der Basalmembran des Hauptstückes werden gegen die basalen Kittfäden abgegrenzt. Ihre nicht cytoplasmatischen Streifen hängen kontinuierlich mit den Fibrillen der Faserhülle des Nephrons zusammen. Auf die grundsätzliche Ähnlichkeit zwischen Sarkolemm und Hüllen des Nephronepithels wird hingewiesen. 10. Die Deutung der gelegentlichen Rundzelleninfiltration des Nephrons als „lymphoepitheliale Symbiose“ (Loreti) wird als zu weitgehend abgelehnt. Die Epithelunterminierung durch Rundzellen erfolgt besonders in geschädigten Kanälchen, z. B. nach Zufuhr von Farbstoffen in die Blutbahn. 11. An 34 Selachiern wurde die Ausscheidung saurer und basischer Farbstoffe untersucht (intravenöse Injektion). Eine granuläre Speicherung von Trypanblau im Hauptstück wurde nicht erzielt, während Vergleichsversuche mit marinen Teleostiern nach kürzerer Frist trotz subkutaner Farbstoffinjektion zu einer typischen Ablagerung führten. Patentblau, Säurefuchsin, Phenolrot, Neutralrot, Methylenblau und Brillantkresylblau waren in sehr geringem Maße im Nierenepithel bzw. in Cylindern nachweisbar, am meisten die basischen Farbstoffe. Nach der optischen Beurteilung scheidet die Selachierniere die genannten Substanzen in geringem Maße aus, am wenigsten Trypanblau. Die Leber der Selachier entnimmt dem Blute sehr rasch die eingespritzten Farbstoffe, konzentriert sie und sezerniert sie in den Darm. Es wird die Möglichkeit angedeutet, die Selachierniere könne bezüglich der Ausscheidung von Trypanblau eine Mittelstellung zwischen aglomerulären und glomerulären Nieren einnehmen, im Zusammenhang mit dem besonderen Bau ihres Glomerulusapparates.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 8
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 27 (1937), S. 450-454 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 9
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 27 (1937), S. 492-499 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die Zahnplatten vonMyliobatis aquila besitzen keinen Schmelzüberzug, statt dessen aber eine vom Mesoderm gebildete Vitrodentinglasur, die als die zuerst angelegte Zone des Manteldentins zu betrachten ist. Da auch die Zähne des TeleostiersGadus morrhua, wie übrigens auch anderer Spezies,neben der Schmelzkappe eine Vitrodentinschicht aufweisen, ergibt sich der Schluß, daß eine Homologisierung von Vitrodentin und Schmelz nicht vorgenommen werden kann. Die Frage, ob die Zähne der Selachier eine Schmelzschicht besitzen, darf auf Grund der Befunde amMyliobatis-Gebiß natürlich nicht verallgemeinernd mit Nein beantwortet werden.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
  • 10
    Electronic Resource
    Electronic Resource
    Springer
    Cell & tissue research 29 (1939), S. 405-424 
    ISSN: 1432-0878
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Biology , Medicine
    Notes: Zusammenfassung Die mit Zahnplatten bewehrten knorpeligen Kieferelemente vonMyliobatis aquila sind von einemKalkgitter durchsetzt, das unter dem Perichondrium in eine flächenhaft ausgebreitete Schicht vonKalkpyramiden übergeht. Die Spitzen der Pyramiden ruhen auf dem enchondralen Gitter, die Basen entsprechen dem bekannten Bilde der „Rindenverkalkung“. Pyramiden und Gitterwerk liegt ein System von Kollagenfasern und -fibrillen zugrunde. Die in den Kalkpyramiden verankerten Kollagenfasern sind in Form von Büscheln und Garben angeordnet, die teils Lippenhaut und Zahnplatten an den Knorpel fixieren, teils alsBügel die Pyramiden untereinander verbinden. Das enchondrale Kalkgerüst stellt ein druckfestes System innerhalb eines wasserreichen Knorpelgewebes dar. Die Zusammenfassung der oberflächlichen Kalkpyramiden durch Bügel zugfester Kollagenfasern steht im Dienste derDruckverteilung. Das die Bevorzugung von zwei oder drei Verlaufsrichtungen seitens der Knorpelfibrillen widerspiegelnde Kalkgerüst dürfte einem Trajektoriensystem entsprechen. Das enchondrale Kalkgerüst entsteht, wie auch Untersuchungen an der Wirbelsäule vonPristis antiquorum ergeben, auf der Grundlage einerGefäßbindegewebsarchitektur, d. h. die Lokalisierung der enchondralen Kalkherde wird durch den Verlauf und die Verästelungen der innerhalb der knorpeligen Skeletelemente befindlichen, von Bindegewebe begleiteten Blutgefäße bestimmt. Die gleichmäßige Gefäßverteilung in der Knorpeloberfläche bedingt das erstaunlich regelmäßige Bild des Plättchenmosaiks beiMyliobatis.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Expected Availability
    BibTip Others were also interested in ...
Close ⊗
This website uses cookies and the analysis tool Matomo. More information can be found here...